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DE19707220A1 - Schuh mit flexiblem Kragen - Google Patents

Schuh mit flexiblem Kragen

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Publication number
DE19707220A1
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DE
Germany
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collar
tongue
sports shoe
shoe according
elastic
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19707220A
Other languages
English (en)
Inventor
Thierry Donnadieu
Francis Repellin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Salomon SAS
Original Assignee
Salomon SAS
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Publication date
Application filed by Salomon SAS filed Critical Salomon SAS
Publication of DE19707220A1 publication Critical patent/DE19707220A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0427Ski or like boots characterised by type or construction details
    • A43B5/0429Adjustment of the boot to calf or shin, i.e. fibula, tibia

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Sportschuhe, die einen relativ steifen Kragen, beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial, aufweisen, der einen Schaft überhöht und bezüglich Schwenken in Richtung nach hinten begrenzt ist, und sie bezieht sich insbesondere auf einen Kragen, der mit einem dämpfenden Abstützbereich versehen ist, der sich in Übereinstimmung mit dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines des Trägers befindet.
Bekannte Sportschuhe von diesem Typ, wie z. B. die Schuhe zum Langlaufs­ kifahren, die zum Ausführen des Skating bestimmt sind, weisen einen Kragen auf, der bezüglich der Schwenkung in Richtung nach hinten durch eine elastische Einrichtung, die sich der Bewegung widersetzt, durch eine gleitende Verbindung mit begrenztem Ausschlag, deren Achse auf der Anlenkung des Kragens liegt, durch Halten des Kragens auf dem vorderen Teil des Schaftes, wenn er geschlossen ist, oder auch einfach durch den Anschlag des Kragens auf der Ferse des Schaftes begrenzt sein kann. Für den Komfort des Trägers ist ein transversaler Schlitz oder eine bogenförmige Aussparung in Form eines in Richtung nach oben offenen "U" am hinteren Teil des Kragens auf einem Abschnitt des oberen Randes realisiert und ein Polsterungselement, das relativ über diesen letzteren hinausgeht, ist auf der inneren Oberfläche des Kragens angeordnet. Derart kann sich, wenn der Kragen an die Grenze des Schwenkens in Richtung nach hinten kommt oder im Falle einer Überdehnung des Beines, der hintere Teil des unteren Teiles des Beines und insbesondere die Achillesferse noch in Richtung nach hinten um ein bestimmtes Ausmaß biegen. Dies vermeidet die Stoßwirkung, die zwischen dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines und dem oberen Teil des Kragens aus Kunststoffmaterial auftreten kann. Bei diesen Schuhen weist das Polsterungselement auf bekannte Weise eine Verkleidung aus Stoff und/oder Jersey auf, die sehr häufig unterschiedlich zwischen der äußeren sichtbaren Seite des Schuhes und der inneren Seite, die in Kontakt mit dem unteren Teil des Beines ist, ist. Es handelt sich nämlich im allgemeinen um unterschiedliche Teile, die sich auf der Ebene des Umfangs der Polsterung vereinigen und die untereinander auf klassische Weise mit Hilfe einer Naht verbunden sind, die sich daher in einer Ebene transversal zur vertikalen Achse des Kragens erstreckt. Die dem hinteren oberen Rand des Kragens gegebenen Konfigurationen mit seiner Polsterung sind dazu vorgesehen, einen zu engen und zu brutalen Kontakt des hinteren Teiles des unteren Teiles des Beines auf dem peripheren Rand des Kragens zu vermeiden, wenn die durch den Träger ausgeführte Bewegung seinen Fuß in Streckung oder sogar in Überstreckung bringt.
Diese bekannten Konfigurationen sind jedoch nicht vollständig zufriedenstel­ lend, da es Kontaktpunkte und/oder -linien dort gibt, wo sich das Polsterung­ selement und die obere Wand des steifen Kragens aus Kunststoffmaterial treffen. Außerdem behindert, wenn das Polsterungsmaterial eine genähte Verkleidung aufweist, die Naht selbst die eventuelle mögliche Deformation der Polsterung und bildet eine schmerzhafte Kontaktlinie für den Träger. Diese Probleme beruhen hauptsächlich auf der starken Verringerung der Kontaktoberflächen zwischen dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines und dem Kragen, wenn der Fuß in Streckung kommt, während der Kragen nicht mehr dieser Bewegung in Richtung nach hinten folgen kann. Daraus folgt, daß die Kontaktoberflächen sich bei der hinteren Abstützung des unteren Teiles des Beines in Richtung der Nähte und/oder an der Stelle der Verbindung zwischen dem Polsterungselement und dem peripheren Rand des Kragens verringern. Daher tendiert bei einer gegebenen Kraft eine starke Erhöhung des Druckes dazu, sich längs dieser Stellen zu lokalisieren, die Kontaktlinien bilden, deren Wirkung auf den unteren Teil des Beines äquivalent derjenigen eines gespannten Fadens ist.
Die vorliegende Erfindung zielt daraufhin, diese Komfortprobleme zu lösen, wobei die Lokalisierung der Drücke längs einer Linie oder eines Randes vermieden wird, und schlägt insbesondere vor, den Kontakt zwischen dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines und demjenigen des Kragens zu dämpfen, wenn der Fuß gestreckt ist, und die Drücke auf einer Oberfläche zu verteilen, die relativ ausgedehnt bleibt, auch wenn der Kragen an der Grenze des Schwenkens in Richtung nach hinten ist und sich progressiv deformiert.
Um diese Ziele zu erreichen, weist der Sportschuh, der einen relativ steifen Kragen, beispielsweise aus Kunststoffmaterial, aufweist, der einen Schaft überhöht, einen dämpfenden Abstützbereich auf, der sich in Übereinstimmung mit dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines des Trägers, insbeson­ dere seiner Achillesferse befindet, und ist dadurch gekennzeichnet, daß der Abstützbereich eine progressive Flexibilität aufweist, die mit Hilfe einer vertikalen flexiblen Zunge, die auf einem Abschnitt des hinteren oberen Randes des Kragens realisiert ist und sich in Richtung nach oben erstreckt, und eines elastischen Polsterungselementes erhalten ist, das in Übereinstim­ mung mit der inneren Seite des Kragens angeordnet ist, wobei dieses Element merklich den oberen hinteren Rand des Kragens überragt.
Durch diese Konfiguration erlaubt die Kombination der flexiblen Zunge mit dem elastischen Polsterungselement, ohne daß es notwendigerweise eine effektive Verbindung zwischen ihnen gibt, daß sie in perfekter Synergie und ohne Behinderung zusammenarbeiten, wenn sie einer Deformation in Richtung nach hinten des Schuhes unterworfen sind.
Man bemerkt beispielsweise, daß sie nicht durch eine transversale Naht behindert sind und daß sie in ihrer Konfiguration nicht einen Rand oder eine Kontaktlinie aufweisen, an der sich die Drücke so lokalisieren könnten, daß sie den Abstützbereich schmerzhaft machen. Während nämlich der periphere Rand des Kragens in dem Abstützbereich durch den Umfang der Zunge gebildet ist, die flexibel ist, zieht die Biegung dieser letzteren gleichzeitig den Rand in die gleiche Richtung wie die Biegung ein.
Abhängig von dem Widerstand gegenüber der gewünschten Biegung ist, insbesondere um ihn zu verringern, die vertikale Zunge mit zumindest einem transversalen Schlitz versehen, der dazu bestimmt ist, ihn abzuschwächen.
In dem Falle, in dem man mehrere transversale Schlitze realisiert, die aufeinanderfolgend einer über dem anderen angeordnet sind, erlauben diese Schlitze die Zunge über eine bestimmte Länge zu schwächen und erlauben gleichfalls die Progressivität ihres Widerstandes zu verändern, je nachdem ob sie mehr oder weniger voneinander beabstandet und/oder mehr oder weniger breit sind. Es ist offensichtlich, daß diese Schlitze von unterschiedlicher Länge bezüglich einander sein können, beispielsweise degressiv.
Gemäß einer Ausführungsform weist die Zunge eine bestimmte Breite an ihrer Basis auf, die sich in Richtung nach oben zu ihrem freien Ende zusammenziehend bzw. verjüngend verläuft. Durch diese Anordnung verringert sich der Widerstand der Zunge gegenüber Biegung in der longitudinalen Achse des Schuhes progressiv von ihrer Basis zu ihrem freien Ende hin. In diesem Konstruktionsfall sind die transversalen Schlitze daher vorzugsweise von der Basis der Zunge zu ihrem freien Ende hin von degressiver Länge, um die Progressivität ihres Widerstandes gegenüber der Biegung der Zunge zu bewahren.
Gemäß einer anderen Ausführungsform ist das elastisch deformierbare Polsterungselement, das sich in Übereinstimmung mit der Zunge des Kragens befindet, seitlich mit anderen Polsterungselementen verbunden, die unterschie­ dliche Charakteristiken durch Nähte aufweisen, die im wesentlichen vertikal ausgerichtet sind und die beidseitig der Zunge angeordnet sind. Auf diese Weise kann sich die Polsterung in Richtung nach hinten des Schuhes deformieren, ohne durch die Nähte ihrer Auskleidung behindert zu sein.
Außerdem erlaubt eine derartige Ausführung, seitliche Polsterungselemente anzubringen, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen können, d. h. nicht elastische, beispielsweise wärmeanpaßbare, durch Injektion oder Formen einstellbare, wärmegeformte, . . . usw. Diese Möglichkeit erweist sich als insbesondere für die seitlichen Bereiche des Fußgelenkes interessant, wo es wünschenswert ist, daß die Polsterungselemente gleichfalls einen Sitz und einen an die Morphologie des Gelenkes anpaßten Halt gewährleisten, wobei sie jedoch einen bestimmten Komfort für den Kontakt des Fußes bereitstellen ohne beispielsweise an den Knöcheln einen permanenten Druck auszuüben, der schmerzhaft sein könnte.
Gemäß einer Verbesserung ist das elastische Polsterungselement in einem Freigabezustand, wenn der Schuh in einer anfänglichen Schuhanziehposition ist, wobei der Fuß in den Schuh eingeführt und gehalten ist. Beispielsweise ist das Polsterungselement größer als die Länge des hinteren Teiles des unteren Teiles des Beines vorgesehen, das zu umhüllen es bestimmt ist, und/oder weist mehrere Wellungen oder Falten auf, die seine radiale Deformation begünstigen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist eine konisch erweiterte bogenförmige Aussparung, die in Richtung nach oben offen ist und im wesentlichen die Form eines "U" hat, auf einem Abschnitt des oberen hinteren Randes des Kragens erhalten und enthält die flexible Zunge zumindest teilweise in der vertikalen Richtung und vollständig in der transversalen Richtung. Es ist offensichtlich, daß die bogenförmige Ausspa­ rung mehr oder weniger breit und konisch erweitert sein kann und daß daher ihre Ränder bis zu den Seiten des Kragens gehen können. Es versteht sich von selbst, daß die bogenförmige Aussparung auch eine asymmetrische Form haben kann, insbesondere wenn der Kragen asymmetrisch ist, und daß daher sein oberer Rand auf einer Seite höher als auf der anderen ist.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung im Zusammenhang mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 und 2 teilweise schematische Ansichten, die hintere Teile des Kragens des Sportschuhes des Standes der Technik zeigen, wie z. B. Langlaufskischuhe, die zum Ausüben des "Skating" bestimmt sind und die einen dämpfenden Abstützbereich aufweisen; wobei
Fig. 1a und 2a teilweise seitliche Ansichten der Teile sind, die bestimmte Konstruktionsdetails veranschaulichen;
Fig. 3, 4 und 5 teilweise Ansichten eines Sportschuhes, der einen dämpfen­ den Abstützbereich gemäß der Erfindung aufweist, wobei
  • - Fig. 3 den hinteren Teil des Kragens,
  • - Fig. 4 die Seite des Kragens gemäß dem Pfeil "A" der Fig. 3 gesehen und
  • - Fig. 5 den Kragen von oben gesehen
zeigen.
Auf bekannte Weise, wie in den Fig. 1 und 1a veranschaulicht, weist der Sportschuh, insbesondere für den Skilanglauf, einen Kragen 1 aus einem Kunststoffmaterial auf, der, angelenkt auf den Achsen 2 zur Verbindung mit dem Schaft 3, mit einem dämpfenden Abstützbereich versehen ist, der global durch den Pfeil 4 angezeigt ist. Auf jeder Seite des Schuhes begrenzt eine gleitende Verbindung, die durch einen Stift 5 und ein Langloch gebildet ist, dessen Achse auf der Anlenkung 2 liegt, das Ausmaß des möglichen Ausschlages des Kragens 1, insbesondere in Richtung nach hinten, um zu verhindern, daß der Fuß des Skiläufers eine Überstreckung erfährt. Für den Komfort des Skiläufers ist der Schaft 1 aus Kunststoffmaterial mit einem inneren Polsterungselement 9 versehen und er ist hinten mit einem transversalen Schlitz 7 realisiert, der sich in seinem oberen Rand 8 befindet. Dank dieser Konfiguration verringert man die Stoßwirkung, die zwischen dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines und dem oberen Rand 8 des Kragens auftreten kann. Wenn nämlich ein Stoß oder eine Kraft auf den Rand 8 aufgebracht ist, biegt sich diese durch elastische Deformation an der Stelle des transversalen Schlitzes 7 und dämpft auf diese Weise den Stoß. Diese Konfiguration läßt jedoch an der Stelle eine Kontaktlinie bestehen, die in 10 angezeigt ist, an der sich das Polsterungselement 9 und der obere Rand 8 treffen. Außerdem bildet, wenn das Polsterungselement 74 eine Verkleidung aus einem genähten Stoff auf bekannte Weise auf seinem Umfang aufweist, die Naht 11 selbst eine andere schmerzhafte Kontaktlinie. Außerdem dämpft, da praktisch die Gesamtheit der Komfortelemente ausgehend von einem weichen Material, das relativ geringe elastische Ausstreckeigenschaften aufweist, erhalten ist, das Komfortelement 7 effektiv und für einen Teil den Stoß, behindert aber gleichfalls die elastische Deformation des Randes 8 des Kragens 1.
Immer noch gemäß dem Stand der Technik, und wie in den Fig. 2 und 2a veranschaulicht, kennt man auch einen Sportschuh, der für den Skilan­ glauf bestimmt ist und der an dem hinteren Teil seines Kragens 14 aus Kunststoffmaterial auf einem Abschnitt seines oberen Randes 8 eine breite bogenförmige Aussparung 12 aufweist, die in Richtung nach oben offen ist und die mit Hilfe eines nachgiebigen und/oder elastischen Polsterungselemen­ tes 13 verschlossen ist. Der Kragen 14 ist angelenkt auf dem Schaft 13 mit Hilfe von Achsen 16 verbunden und er ist gegenüber Schwenken in Richtung nach hinten durch eine elastische Einrichtung 15 begrenzt, die zwischen dem Kragen 14 und dem Schaft 13 wirkt. Bei dieser Konfiguration nimmt, wenn der Kragen 14 bezüglich Schwenken in Richtung nach hinten angehalten ist, der hintere Teil des unteren Teiles des Beines Abstützung zu einem ersten Zeitpunkt auf dem Polsterungselement 13, das sich in Richtung nach hinten deformiert, und zu einem zweiten Zeitpunkt auf dem oberen Rand 8 des Kragens 14, der an diesem Ort durch die Kontur der bogenförmigen Aussparung 12 begrenzt ist. Daraus folgen, wie zuvor, Komfortprobleme aufgrund der Anordnung der Drücke längs einer Kontaktlinie, die durch die Naht 11 gebildet ist, und der Kontaktlinie 10, die in diesem Fall durch die Kontur der bogenförmigen Aussparung 12 gebildet ist, wo sich der obere Rand des Kragens 14 und das Polsterungselement 13 treffen.
Bezugnehmend auf die Fig. 3, 4 und 5, die folgen, ist beispielhaft und teilweise ein Sportschuh veranschaulicht, der einen dämpfenden Abstützbereich aufweist, der gemaß der Erfindung eine einfache und wirksame Lösung der gerade beschriebenen Probleme beiträgt. Dieser Sportschuh weist einen Kragen 20 aus einem Kunststoffmaterial auf, der durch Anlenkungen 21 mit einem Schaft 22 verbunden ist: Dieser Kragen 20 ist gegenüber Schwenken in Richtung nach hinten mit Hilfe einer elastischen Einrichtung 23 in Form eines Ringes begrenzt, der, zwischen den Kragen 20 und den Schaft zwischengelegt, sich elastisch einem derartigen Schwenken ausgehend von einer bestimmten Position in Richtung nach hinten widersetzt, die sehr häufig derjenigen entspricht, die "Referenz für den Knöchel" des Trägers genannt wird, d. h., wenn die Ebene der Fußwurzel senkrecht zur Achse des unteren Teils des Beines ist. Der Kragen 20 ist mit einem dämpfenden Abstützbe­ reich 24 versehen, der sich in Übereinstimmung mit dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines (nicht dargestellt) befindet. Dieser Abstützbereich 24 ist dank einer Kombination einer vertikalen flexiblen Zunge 25, die eine besondere Struktur aufweist, und eines elastischen Polsterungselements 26, die in Übereinstimmung angeordnet sind, mit einer progressiven Flexibilität versehen. Wegen des Komforts überschreitet das Polsterungselement 26 wesentlich den oberen Rand 27 des Kragens 20 aus Kunststoffmaterial. Vorteilhafterweise weist dieser Rand 27 eine bogenförmige Aussparung 28 in Form eines in Richtung nach oben konisch erweiterten "U" auf, in dessen Inneren die vertikale Zunge 25 zumindest teilweise in der vertikalen Richtung und vollständig in der transversalen Richtung angeordnet ist.
Um einen progressiven elastischen Widerstand zu verleihen, zieht sich die vertikale Zunge 25 in Richtung nach oben zusammen, d. h. sie weist eine bestimmte Breite an ihrer Basis, in diesem Beispiel im wesentlichen gleich der Ebene des Bodens der bogenförmigen Aussparung 28, auf, die sich in Richtung ihres freien Endes 25′ verjüngt. Gleichfalls sind, um die Zunge 25 abzuschwächen oder sie flexibler zu machen, transversale Schlitze 29, die einer über dem anderen angeordnet sind, in dieser letzteren realisiert. Um eine bestimmte Progressivität ihrer Flexibilität zu bewahren, sind diese Schlitze 29 eventuell mit einer degressiven Länge in Korrelation mit der degressiven Breite der Zunge 25 versehen.
Bei dieser Ausführungsform ist das elastische Polsterungselement 26 seitlich mit seitlichen Polsterungselementen 30 durch Nähte 31 verbunden, die im wesentlichen vertikal und beidseitig der Zunge 25 angeordnet sind. Diese Anordnung erlaubt, Polsterungselemente 30 zu verwenden, die nicht wesentlich elastisch sind, die aber besser an die Morphologie des Gelenkes des Knöchels des Trägers angepaßt sind, ohne jedoch die Flexibilität des hinteren Abstützbereiches 24 in die Richtung von vorne nach hinten, die durch den Pfeil 34 in der Fig. 4 angezeigt ist, zu beeinträchtigen oder zu behindern.
Gemäß einem Ausführungsdetail ist das elastische Polsterungselement 26 so vorgesehen, daß es in einem losgelösten Zustand ist, wenn der Schuh in einer anfänglichen Position zum Schuhanziehen ist, und zu diesem Zweck ist es mit mehreren vertikalen Falten oder Wellen 32 gebildet, die seine radiale Deformation begünstigen, die durch die Pfeile 33 in Fig. 5 angezeigt ist.
Es sei wohlbemerkt, daß der Schuh mit einem Kragen realisiert sein kann, der aus einem Stück mit dem Schaft erhalten ist, d. h. ohne Anlenkung oder schwenkbare Verbindung, und aus einem ganz anderen Material als einem Kunststoffmaterial, ohne deswegen den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Außerdem ist das elastische Polsterungselement 26, das mit der Zunge 25 kombiniert ist, nicht notwendigerweise anderen Polsterungselementen zugeordnet.
Schließlich kann die vertikale Zunge 25 unterschiedliche Konturen aufweisen, die ausgehend von ihrer Basis progressiv oder nicht progressiv sind, und der obere Rand 27 des Kragens 20 kann eine bogenförmige Aussparung 28 aufweisen, die asymmetrisch ist.
Es ist selbstverständlich, daß das elastische Polsterungselement 26 vorzugs­ weise so entworfen ist, daß es eine elastische Verlängerung akzeptiert, die zumindest äquivalent im Ausmaß zu der maximalen Biegung ist, die die Zunge 25 erfahren kann.

Claims (10)

1. Sportschuh, der einen Kragen (20) aufweist, der einen Schaft (22) überhöht, wobei der Kragen (20) einen dämpfenden Abstützbereich (24) aufweist, der sich in Übereinstimmung mit dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines des Trägers befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstützbereich (24) eine progressive Flexibilität aufweist, die mittels einer vertikalen flexiblen Zunge (25), die auf einem Abschnitt des hinteren oberen Randes (27) des Kragens (20) realisiert ist und sich in Richtung nach oben erstreckt, und eines elastischen Polsterungselementes (26) erhalten ist, das in Übereinstimmung mit der inneren Seite des Kragens (20) angeordnet ist, wobei dieses Element (26) merklich den oberen hinteren Rand (27) des Kragens überragt.
2. Sportschuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Zunge (25) mit zumindest einem transversalen Schlitz (29) versehen ist.
3. Sportschuh gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (25) an ihrer Basis eine bestimmte Breite aufweist, die sich in Richtung nach oben zu ihrem freien Ende (25′) hin verjüngend verläuft.
4. Sportschuh gemäß irgendeinem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (25) transversale Schlitze (29) aufweist, die eine degressive Länge von der Basis der Zunge (25) zu ihrem freien Ende (25′) hin aufweisen.
5. Sportschuh gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastisch deformierbare Polsterungselement (26) seitlich mit anderen Polsterungselementen (30) mit unterschiedlichen Eigenschaften durch Nähte (31) verbunden ist, die im wesentlichen vertikal ausgerichtet sind und sich beidseitig der Zunge (25) befinden.
6. Sportschuh gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Posterungselement (26) in einem Zustand der Freigabe ist, wenn der Schuh in einer anfänglichen Position des Schuhanziehens ist.
7. Sportschuh gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Polsterungselement (26) mit mehreren vertikalen Wellungen realisiert ist, die seine radiale Deformation begünstigen.
8. Sportschuh gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine erweiterte bogenförmige Aussparung (28), die in Richtung nach oben offen ist und im wesentlichen die Form eines "U" aufweist, auf einem Abschnitt des oberen hinteren Randes (27) des Kragens (20) erhalten ist und die flexible Zunge (25) zumindest teilweise in der vertikalen Richtung und vollständig in der transversalen Richtung enthält.
9. Sportschuh gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der bogenförmigen Aussparung sich bis zu den Seiten des Kragens (20) erstrecken.
10. Sportschuh gemäß irgendeinem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die bogenförmige Aussparung (28) eine asymmetrische Form aufweist.
DE19707220A 1996-03-25 1997-02-24 Schuh mit flexiblem Kragen Withdrawn DE19707220A1 (de)

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