DE19707220A1 - Schuh mit flexiblem Kragen - Google Patents
Schuh mit flexiblem KragenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Sportschuhe, die einen relativ steifen
Kragen, beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial, aufweisen, der einen
Schaft überhöht und bezüglich Schwenken in Richtung nach hinten begrenzt
ist, und sie bezieht sich insbesondere auf einen Kragen, der mit einem
dämpfenden Abstützbereich versehen ist, der sich in Übereinstimmung mit
dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines des Trägers befindet.
Bekannte Sportschuhe von diesem Typ, wie z. B. die Schuhe zum Langlaufs
kifahren, die zum Ausführen des Skating bestimmt sind, weisen einen Kragen
auf, der bezüglich der Schwenkung in Richtung nach hinten durch eine
elastische Einrichtung, die sich der Bewegung widersetzt, durch eine
gleitende Verbindung mit begrenztem Ausschlag, deren Achse auf der
Anlenkung des Kragens liegt, durch Halten des Kragens auf dem vorderen
Teil des Schaftes, wenn er geschlossen ist, oder auch einfach durch den
Anschlag des Kragens auf der Ferse des Schaftes begrenzt sein kann. Für
den Komfort des Trägers ist ein transversaler Schlitz oder eine bogenförmige
Aussparung in Form eines in Richtung nach oben offenen "U" am hinteren
Teil des Kragens auf einem Abschnitt des oberen Randes realisiert und ein
Polsterungselement, das relativ über diesen letzteren hinausgeht, ist auf der
inneren Oberfläche des Kragens angeordnet. Derart kann sich, wenn der
Kragen an die Grenze des Schwenkens in Richtung nach hinten kommt oder
im Falle einer Überdehnung des Beines, der hintere Teil des unteren Teiles
des Beines und insbesondere die Achillesferse noch in Richtung nach hinten
um ein bestimmtes Ausmaß biegen. Dies vermeidet die Stoßwirkung, die
zwischen dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines und dem oberen
Teil des Kragens aus Kunststoffmaterial auftreten kann. Bei diesen Schuhen
weist das Polsterungselement auf bekannte Weise eine Verkleidung aus Stoff
und/oder Jersey auf, die sehr häufig unterschiedlich zwischen der äußeren
sichtbaren Seite des Schuhes und der inneren Seite, die in Kontakt mit dem
unteren Teil des Beines ist, ist. Es handelt sich nämlich im allgemeinen um
unterschiedliche Teile, die sich auf der Ebene des Umfangs der Polsterung
vereinigen und die untereinander auf klassische Weise mit Hilfe einer Naht
verbunden sind, die sich daher in einer Ebene transversal zur vertikalen
Achse des Kragens erstreckt. Die dem hinteren oberen Rand des Kragens
gegebenen Konfigurationen mit seiner Polsterung sind dazu vorgesehen, einen
zu engen und zu brutalen Kontakt des hinteren Teiles des unteren Teiles des
Beines auf dem peripheren Rand des Kragens zu vermeiden, wenn die durch
den Träger ausgeführte Bewegung seinen Fuß in Streckung oder sogar in
Überstreckung bringt.
Diese bekannten Konfigurationen sind jedoch nicht vollständig zufriedenstel
lend, da es Kontaktpunkte und/oder -linien dort gibt, wo sich das Polsterung
selement und die obere Wand des steifen Kragens aus Kunststoffmaterial
treffen. Außerdem behindert, wenn das Polsterungsmaterial eine genähte
Verkleidung aufweist, die Naht selbst die eventuelle mögliche Deformation
der Polsterung und bildet eine schmerzhafte Kontaktlinie für den Träger.
Diese Probleme beruhen hauptsächlich auf der starken Verringerung der
Kontaktoberflächen zwischen dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines
und dem Kragen, wenn der Fuß in Streckung kommt, während der Kragen
nicht mehr dieser Bewegung in Richtung nach hinten folgen kann. Daraus
folgt, daß die Kontaktoberflächen sich bei der hinteren Abstützung des
unteren Teiles des Beines in Richtung der Nähte und/oder an der Stelle der
Verbindung zwischen dem Polsterungselement und dem peripheren Rand des
Kragens verringern. Daher tendiert bei einer gegebenen Kraft eine starke
Erhöhung des Druckes dazu, sich längs dieser Stellen zu lokalisieren, die
Kontaktlinien bilden, deren Wirkung auf den unteren Teil des Beines
äquivalent derjenigen eines gespannten Fadens ist.
Die vorliegende Erfindung zielt daraufhin, diese Komfortprobleme zu lösen,
wobei die Lokalisierung der Drücke längs einer Linie oder eines Randes
vermieden wird, und schlägt insbesondere vor, den Kontakt zwischen dem
hinteren Teil des unteren Teiles des Beines und demjenigen des Kragens zu
dämpfen, wenn der Fuß gestreckt ist, und die Drücke auf einer Oberfläche
zu verteilen, die relativ ausgedehnt bleibt, auch wenn der Kragen an der
Grenze des Schwenkens in Richtung nach hinten ist und sich progressiv
deformiert.
Um diese Ziele zu erreichen, weist der Sportschuh, der einen relativ steifen
Kragen, beispielsweise aus Kunststoffmaterial, aufweist, der einen Schaft
überhöht, einen dämpfenden Abstützbereich auf, der sich in Übereinstimmung
mit dem hinteren Teil des unteren Teiles des Beines des Trägers, insbeson
dere seiner Achillesferse befindet, und ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstützbereich eine progressive Flexibilität aufweist, die mit Hilfe einer
vertikalen flexiblen Zunge, die auf einem Abschnitt des hinteren oberen
Randes des Kragens realisiert ist und sich in Richtung nach oben erstreckt,
und eines elastischen Polsterungselementes erhalten ist, das in Übereinstim
mung mit der inneren Seite des Kragens angeordnet ist, wobei dieses
Element merklich den oberen hinteren Rand des Kragens überragt.
Durch diese Konfiguration erlaubt die Kombination der flexiblen Zunge mit
dem elastischen Polsterungselement, ohne daß es notwendigerweise eine
effektive Verbindung zwischen ihnen gibt, daß sie in perfekter Synergie und
ohne Behinderung zusammenarbeiten, wenn sie einer Deformation in Richtung
nach hinten des Schuhes unterworfen sind.
Man bemerkt beispielsweise, daß sie nicht durch eine transversale Naht
behindert sind und daß sie in ihrer Konfiguration nicht einen Rand oder eine
Kontaktlinie aufweisen, an der sich die Drücke so lokalisieren könnten, daß
sie den Abstützbereich schmerzhaft machen. Während nämlich der periphere
Rand des Kragens in dem Abstützbereich durch den Umfang der Zunge
gebildet ist, die flexibel ist, zieht die Biegung dieser letzteren gleichzeitig
den Rand in die gleiche Richtung wie die Biegung ein.
Abhängig von dem Widerstand gegenüber der gewünschten Biegung ist,
insbesondere um ihn zu verringern, die vertikale Zunge mit zumindest einem
transversalen Schlitz versehen, der dazu bestimmt ist, ihn abzuschwächen.
In dem Falle, in dem man mehrere transversale Schlitze realisiert, die
aufeinanderfolgend einer über dem anderen angeordnet sind, erlauben diese
Schlitze die Zunge über eine bestimmte Länge zu schwächen und erlauben
gleichfalls die Progressivität ihres Widerstandes zu verändern, je nachdem ob
sie mehr oder weniger voneinander beabstandet und/oder mehr oder weniger
breit sind. Es ist offensichtlich, daß diese Schlitze von unterschiedlicher
Länge bezüglich einander sein können, beispielsweise degressiv.
Gemäß einer Ausführungsform weist die Zunge eine bestimmte Breite an
ihrer Basis auf, die sich in Richtung nach oben zu ihrem freien Ende
zusammenziehend bzw. verjüngend verläuft. Durch diese Anordnung
verringert sich der Widerstand der Zunge gegenüber Biegung in der
longitudinalen Achse des Schuhes progressiv von ihrer Basis zu ihrem freien
Ende hin. In diesem Konstruktionsfall sind die transversalen Schlitze daher
vorzugsweise von der Basis der Zunge zu ihrem freien Ende hin von
degressiver Länge, um die Progressivität ihres Widerstandes gegenüber der
Biegung der Zunge zu bewahren.
Gemäß einer anderen Ausführungsform ist das elastisch deformierbare
Polsterungselement, das sich in Übereinstimmung mit der Zunge des Kragens
befindet, seitlich mit anderen Polsterungselementen verbunden, die unterschie
dliche Charakteristiken durch Nähte aufweisen, die im wesentlichen vertikal
ausgerichtet sind und die beidseitig der Zunge angeordnet sind. Auf diese
Weise kann sich die Polsterung in Richtung nach hinten des Schuhes
deformieren, ohne durch die Nähte ihrer Auskleidung behindert zu sein.
Außerdem erlaubt eine derartige Ausführung, seitliche Polsterungselemente
anzubringen, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen können, d. h. nicht
elastische, beispielsweise wärmeanpaßbare, durch Injektion oder Formen
einstellbare, wärmegeformte, . . . usw. Diese Möglichkeit erweist sich als
insbesondere für die seitlichen Bereiche des Fußgelenkes interessant, wo es
wünschenswert ist, daß die Polsterungselemente gleichfalls einen Sitz und
einen an die Morphologie des Gelenkes anpaßten Halt gewährleisten, wobei
sie jedoch einen bestimmten Komfort für den Kontakt des Fußes bereitstellen
ohne beispielsweise an den Knöcheln einen permanenten Druck auszuüben,
der schmerzhaft sein könnte.
Gemäß einer Verbesserung ist das elastische Polsterungselement in einem
Freigabezustand, wenn der Schuh in einer anfänglichen Schuhanziehposition
ist, wobei der Fuß in den Schuh eingeführt und gehalten ist. Beispielsweise
ist das Polsterungselement größer als die Länge des hinteren Teiles des
unteren Teiles des Beines vorgesehen, das zu umhüllen es bestimmt ist,
und/oder weist mehrere Wellungen oder Falten auf, die seine radiale
Deformation begünstigen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist eine konisch erweiterte
bogenförmige Aussparung, die in Richtung nach oben offen ist und im
wesentlichen die Form eines "U" hat, auf einem Abschnitt des oberen
hinteren Randes des Kragens erhalten und enthält die flexible Zunge
zumindest teilweise in der vertikalen Richtung und vollständig in der
transversalen Richtung. Es ist offensichtlich, daß die bogenförmige Ausspa
rung mehr oder weniger breit und konisch erweitert sein kann und daß daher
ihre Ränder bis zu den Seiten des Kragens gehen können. Es versteht sich
von selbst, daß die bogenförmige Aussparung auch eine asymmetrische Form
haben kann, insbesondere wenn der Kragen asymmetrisch ist, und daß daher
sein oberer Rand auf einer Seite höher als auf der anderen ist.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
der Erfindung im Zusammenhang mit der Zeichnung. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1 und 2 teilweise schematische Ansichten, die hintere Teile des
Kragens des Sportschuhes des Standes der Technik zeigen,
wie z. B. Langlaufskischuhe, die zum Ausüben des
"Skating" bestimmt sind und die einen dämpfenden
Abstützbereich aufweisen; wobei
Fig. 1a und 2a teilweise seitliche Ansichten der Teile sind, die bestimmte
Konstruktionsdetails veranschaulichen;
Fig. 3, 4 und 5 teilweise Ansichten eines Sportschuhes, der einen dämpfen
den Abstützbereich gemäß der Erfindung aufweist, wobei
- - Fig. 3 den hinteren Teil des Kragens,
- - Fig. 4 die Seite des Kragens gemäß dem Pfeil "A" der Fig. 3 gesehen und
- - Fig. 5 den Kragen von oben gesehen
zeigen.
Auf bekannte Weise, wie in den Fig. 1 und 1a veranschaulicht, weist der
Sportschuh, insbesondere für den Skilanglauf, einen Kragen 1 aus einem
Kunststoffmaterial auf, der, angelenkt auf den Achsen 2 zur Verbindung mit
dem Schaft 3, mit einem dämpfenden Abstützbereich versehen ist, der global
durch den Pfeil 4 angezeigt ist. Auf jeder Seite des Schuhes begrenzt eine
gleitende Verbindung, die durch einen Stift 5 und ein Langloch gebildet ist,
dessen Achse auf der Anlenkung 2 liegt, das Ausmaß des möglichen
Ausschlages des Kragens 1, insbesondere in Richtung nach hinten, um zu
verhindern, daß der Fuß des Skiläufers eine Überstreckung erfährt. Für den
Komfort des Skiläufers ist der Schaft 1 aus Kunststoffmaterial mit einem
inneren Polsterungselement 9 versehen und er ist hinten mit einem
transversalen Schlitz 7 realisiert, der sich in seinem oberen Rand 8 befindet.
Dank dieser Konfiguration verringert man die Stoßwirkung, die zwischen dem
hinteren Teil des unteren Teiles des Beines und dem oberen Rand 8 des
Kragens auftreten kann. Wenn nämlich ein Stoß oder eine Kraft auf den
Rand 8 aufgebracht ist, biegt sich diese durch elastische Deformation an der
Stelle des transversalen Schlitzes 7 und dämpft auf diese Weise den Stoß.
Diese Konfiguration läßt jedoch an der Stelle eine Kontaktlinie bestehen, die
in 10 angezeigt ist, an der sich das Polsterungselement 9 und der obere
Rand 8 treffen. Außerdem bildet, wenn das Polsterungselement 74 eine
Verkleidung aus einem genähten Stoff auf bekannte Weise auf seinem
Umfang aufweist, die Naht 11 selbst eine andere schmerzhafte Kontaktlinie.
Außerdem dämpft, da praktisch die Gesamtheit der Komfortelemente
ausgehend von einem weichen Material, das relativ geringe elastische
Ausstreckeigenschaften aufweist, erhalten ist, das Komfortelement 7 effektiv
und für einen Teil den Stoß, behindert aber gleichfalls die elastische
Deformation des Randes 8 des Kragens 1.
Immer noch gemäß dem Stand der Technik, und wie in den Fig. 2 und
2a veranschaulicht, kennt man auch einen Sportschuh, der für den Skilan
glauf bestimmt ist und der an dem hinteren Teil seines Kragens 14 aus
Kunststoffmaterial auf einem Abschnitt seines oberen Randes 8 eine breite
bogenförmige Aussparung 12 aufweist, die in Richtung nach oben offen ist
und die mit Hilfe eines nachgiebigen und/oder elastischen Polsterungselemen
tes 13 verschlossen ist. Der Kragen 14 ist angelenkt auf dem Schaft 13 mit
Hilfe von Achsen 16 verbunden und er ist gegenüber Schwenken in Richtung
nach hinten durch eine elastische Einrichtung 15 begrenzt, die zwischen dem
Kragen 14 und dem Schaft 13 wirkt. Bei dieser Konfiguration nimmt, wenn
der Kragen 14 bezüglich Schwenken in Richtung nach hinten angehalten ist,
der hintere Teil des unteren Teiles des Beines Abstützung zu einem ersten
Zeitpunkt auf dem Polsterungselement 13, das sich in Richtung nach hinten
deformiert, und zu einem zweiten Zeitpunkt auf dem oberen Rand 8 des
Kragens 14, der an diesem Ort durch die Kontur der bogenförmigen
Aussparung 12 begrenzt ist. Daraus folgen, wie zuvor, Komfortprobleme
aufgrund der Anordnung der Drücke längs einer Kontaktlinie, die durch die
Naht 11 gebildet ist, und der Kontaktlinie 10, die in diesem Fall durch die
Kontur der bogenförmigen Aussparung 12 gebildet ist, wo sich der obere
Rand des Kragens 14 und das Polsterungselement 13 treffen.
Bezugnehmend auf die Fig. 3, 4 und 5, die folgen, ist beispielhaft und
teilweise ein Sportschuh veranschaulicht, der einen dämpfenden Abstützbereich
aufweist, der gemaß der Erfindung eine einfache und wirksame Lösung der
gerade beschriebenen Probleme beiträgt. Dieser Sportschuh weist einen
Kragen 20 aus einem Kunststoffmaterial auf, der durch Anlenkungen 21 mit
einem Schaft 22 verbunden ist: Dieser Kragen 20 ist gegenüber Schwenken
in Richtung nach hinten mit Hilfe einer elastischen Einrichtung 23 in Form
eines Ringes begrenzt, der, zwischen den Kragen 20 und den Schaft
zwischengelegt, sich elastisch einem derartigen Schwenken ausgehend von
einer bestimmten Position in Richtung nach hinten widersetzt, die sehr häufig
derjenigen entspricht, die "Referenz für den Knöchel" des Trägers genannt
wird, d. h., wenn die Ebene der Fußwurzel senkrecht zur Achse des unteren
Teils des Beines ist. Der Kragen 20 ist mit einem dämpfenden Abstützbe
reich 24 versehen, der sich in Übereinstimmung mit dem hinteren Teil des
unteren Teiles des Beines (nicht dargestellt) befindet. Dieser Abstützbereich
24 ist dank einer Kombination einer vertikalen flexiblen Zunge 25, die eine
besondere Struktur aufweist, und eines elastischen Polsterungselements 26, die
in Übereinstimmung angeordnet sind, mit einer progressiven Flexibilität
versehen. Wegen des Komforts überschreitet das Polsterungselement 26
wesentlich den oberen Rand 27 des Kragens 20 aus Kunststoffmaterial.
Vorteilhafterweise weist dieser Rand 27 eine bogenförmige Aussparung 28 in
Form eines in Richtung nach oben konisch erweiterten "U" auf, in dessen
Inneren die vertikale Zunge 25 zumindest teilweise in der vertikalen Richtung
und vollständig in der transversalen Richtung angeordnet ist.
Um einen progressiven elastischen Widerstand zu verleihen, zieht sich die
vertikale Zunge 25 in Richtung nach oben zusammen, d. h. sie weist eine
bestimmte Breite an ihrer Basis, in diesem Beispiel im wesentlichen gleich
der Ebene des Bodens der bogenförmigen Aussparung 28, auf, die sich in
Richtung ihres freien Endes 25′ verjüngt. Gleichfalls sind, um die Zunge 25
abzuschwächen oder sie flexibler zu machen, transversale Schlitze 29, die
einer über dem anderen angeordnet sind, in dieser letzteren realisiert. Um
eine bestimmte Progressivität ihrer Flexibilität zu bewahren, sind diese
Schlitze 29 eventuell mit einer degressiven Länge in Korrelation mit der
degressiven Breite der Zunge 25 versehen.
Bei dieser Ausführungsform ist das elastische Polsterungselement 26 seitlich
mit seitlichen Polsterungselementen 30 durch Nähte 31 verbunden, die im
wesentlichen vertikal und beidseitig der Zunge 25 angeordnet sind. Diese
Anordnung erlaubt, Polsterungselemente 30 zu verwenden, die nicht
wesentlich elastisch sind, die aber besser an die Morphologie des Gelenkes
des Knöchels des Trägers angepaßt sind, ohne jedoch die Flexibilität des
hinteren Abstützbereiches 24 in die Richtung von vorne nach hinten, die
durch den Pfeil 34 in der Fig. 4 angezeigt ist, zu beeinträchtigen oder zu
behindern.
Gemäß einem Ausführungsdetail ist das elastische Polsterungselement 26 so
vorgesehen, daß es in einem losgelösten Zustand ist, wenn der Schuh in
einer anfänglichen Position zum Schuhanziehen ist, und zu diesem Zweck ist
es mit mehreren vertikalen Falten oder Wellen 32 gebildet, die seine radiale
Deformation begünstigen, die durch die Pfeile 33 in Fig. 5 angezeigt ist.
Es sei wohlbemerkt, daß der Schuh mit einem Kragen realisiert sein kann,
der aus einem Stück mit dem Schaft erhalten ist, d. h. ohne Anlenkung oder
schwenkbare Verbindung, und aus einem ganz anderen Material als einem
Kunststoffmaterial, ohne deswegen den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Außerdem ist das elastische Polsterungselement 26, das mit der Zunge 25
kombiniert ist, nicht notwendigerweise anderen Polsterungselementen
zugeordnet.
Schließlich kann die vertikale Zunge 25 unterschiedliche Konturen aufweisen,
die ausgehend von ihrer Basis progressiv oder nicht progressiv sind, und der
obere Rand 27 des Kragens 20 kann eine bogenförmige Aussparung 28
aufweisen, die asymmetrisch ist.
Es ist selbstverständlich, daß das elastische Polsterungselement 26 vorzugs
weise so entworfen ist, daß es eine elastische Verlängerung akzeptiert, die
zumindest äquivalent im Ausmaß zu der maximalen Biegung ist, die die
Zunge 25 erfahren kann.
Claims (10)
1. Sportschuh, der einen Kragen (20) aufweist, der einen Schaft (22)
überhöht, wobei der Kragen (20) einen dämpfenden Abstützbereich (24)
aufweist, der sich in Übereinstimmung mit dem hinteren Teil des
unteren Teiles des Beines des Trägers befindet,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstützbereich (24) eine progressive Flexibilität aufweist, die mittels
einer vertikalen flexiblen Zunge (25), die auf einem Abschnitt des
hinteren oberen Randes (27) des Kragens (20) realisiert ist und sich in
Richtung nach oben erstreckt, und eines elastischen Polsterungselementes
(26) erhalten ist, das in Übereinstimmung mit der inneren Seite des
Kragens (20) angeordnet ist, wobei dieses Element (26) merklich den
oberen hinteren Rand (27) des Kragens überragt.
2. Sportschuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale
Zunge (25) mit zumindest einem transversalen Schlitz (29) versehen ist.
3. Sportschuh gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zunge (25) an ihrer Basis eine bestimmte Breite aufweist,
die sich in Richtung nach oben zu ihrem freien Ende (25′) hin
verjüngend verläuft.
4. Sportschuh gemäß irgendeinem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zunge (25) transversale Schlitze (29) aufweist,
die eine degressive Länge von der Basis der Zunge (25) zu ihrem
freien Ende (25′) hin aufweisen.
5. Sportschuh gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das elastisch deformierbare Polsterungselement (26)
seitlich mit anderen Polsterungselementen (30) mit unterschiedlichen
Eigenschaften durch Nähte (31) verbunden ist, die im wesentlichen
vertikal ausgerichtet sind und sich beidseitig der Zunge (25) befinden.
6. Sportschuh gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das elastische Posterungselement (26) in einem
Zustand der Freigabe ist, wenn der Schuh in einer anfänglichen Position
des Schuhanziehens ist.
7. Sportschuh gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
elastische Polsterungselement (26) mit mehreren vertikalen Wellungen
realisiert ist, die seine radiale Deformation begünstigen.
8. Sportschuh gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß eine erweiterte bogenförmige Aussparung (28), die
in Richtung nach oben offen ist und im wesentlichen die Form eines
"U" aufweist, auf einem Abschnitt des oberen hinteren Randes (27) des
Kragens (20) erhalten ist und die flexible Zunge (25) zumindest
teilweise in der vertikalen Richtung und vollständig in der transversalen
Richtung enthält.
9. Sportschuh gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder
der bogenförmigen Aussparung sich bis zu den Seiten des Kragens (20)
erstrecken.
10. Sportschuh gemäß irgendeinem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die bogenförmige Aussparung (28) eine asymmetrische
Form aufweist.
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1997
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