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DE19705785A1 - Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen an Kurbelwellen - Google Patents

Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen an Kurbelwellen

Info

Publication number
DE19705785A1
DE19705785A1 DE1997105785 DE19705785A DE19705785A1 DE 19705785 A1 DE19705785 A1 DE 19705785A1 DE 1997105785 DE1997105785 DE 1997105785 DE 19705785 A DE19705785 A DE 19705785A DE 19705785 A1 DE19705785 A1 DE 19705785A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hub
radial
pulley
elastomer body
region
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997105785
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Dipl Ing Maus
Kurt Dr Kuemmel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Trelleborg Holdings Breuberg GmbH
Original Assignee
BTR Metzeler Gimetall GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BTR Metzeler Gimetall GmbH filed Critical BTR Metzeler Gimetall GmbH
Priority to DE1997105785 priority Critical patent/DE19705785A1/de
Publication of DE19705785A1 publication Critical patent/DE19705785A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/14Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using masses freely rotating with the system, i.e. uninvolved in transmitting driveline torque, e.g. rotative dynamic dampers
    • F16F15/1407Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using masses freely rotating with the system, i.e. uninvolved in transmitting driveline torque, e.g. rotative dynamic dampers the rotation being limited with respect to the driving means
    • F16F15/1414Masses driven by elastic elements
    • F16F15/1435Elastomeric springs, i.e. made of plastic or rubber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingun­ gen an Kurbelwellen, mit einer an der Kurbelwelle festlegbaren Nabe, die einen Axialbereich aufweist, der rotationssymmetrisch zur Längs­ achse der Nabe verläuft und mit einem Radialbereich, der von dem Axialbereich in Radialrichtung abragt, wobei eine Riemenscheibe und ein Schwungring über zugeordnete Federkörper aus elastomerem Ma­ terial mit der Nabe verbunden sind.
Derartige Zweimassendämpfer sind seit langem bekannt. In der GB-A 2 250 567 ist ein Drehschwingungsdämpfer mit einer auf der Kurbel­ welle festlegbaren Nabe beschrieben, die einen im wesentlichen koaxial verlaufenden Axialbereich und einen hiervon abragenden Radialbereich aufweist. Auf den Axialbereich ist eine Riemenscheibe aufgepreßt, die am Innenradius mit einem anvulkanisierten Federkörper versehen ist. An den Radialbereich ist über einen zweiten Federkörper ein Schwung­ ring anvulkanisiert. Durch die separate Herstellung der Riemenscheibe mit einem anvulkanisierten Federkörper und das nachfolgende Aufpres­ sen auf den Axialbereich der Nabe ist die Herstellung eines derartigen Drehschwingungsdämpfers relativ aufwendig.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde eine Vor­ richtung der eingangs genannten Art vorzuschlagen, bei der die Herstel­ lung vereinfacht ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, daß die Federkörper als Berei­ che eines einteiligen Elastomerkörpers ausgebildet sind, die über min­ destens eine im Radialbereich der Nabe vorgesehene Verbindungsöff­ nung miteinander verbunden sind.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Herstellung besonders einfach, da die Riemenscheibe und der Schwungring über einen eintei­ ligen Elastomerkörper an der Nabe festgelegt sind. Die Einteiligkeit des Elastomerkörpers wird dadurch erreicht, daß in dem Radialbereich der Nabe eine Verbindungsöffnung vorgesehen ist. Hierdurch ist in einem Arbeitsschritt die Vulkanisation der Riemenscheibe und des Schwung­ rings möglich.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind die in Unteransprü­ chen aufgeführt.
Vorteilhaft ist die Verbindungsöffnung mit mehreren Bohrungen aus­ gebildet, die in Umfangsrichtung versetzt im Radialbereich der Nabe eingebracht sind. Hierdurch kann die Vulkanisationsmasse besonders gleichmäßig über den Umfang der Nabe verteilt werden.
Hierbei kann die Verbindungsöffnung mindestens eine Rundloch­ bohrung oder Langlochbohrung aufweisen. Wesentlich ist, daß die Verbindungsöffnung groß genug ist, damit beim Einpressen der Vulka­ nisationsmasse eine zu frühe Vulkanisation verhindert wird.
Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist dem Axialbereich der Nabe die Riemenscheibe und dem Radialbereich der Schwungring zu­ geordnet.
Vorteilhaft ist der Elastomerkörper auf beiden Seiten des Radialbereichs der Nabe ausgebildet.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung vorgeschlagen, daß da­ durch gekennzeichnet ist, daß die vorgeformte Nabe, die Riemenscheibe und der Schwungring in eine Vulkanisationsform eingelegt werden und daß in einem einzigen Vulkanisationsschritt der einteilige Elastomerkör­ per durch Einspritzen von elastomerem Material hergestellt wird. Auf diese Weise ist auch nur eine einzige Einspritzung für die Vulkanisati­ onsmasse an der Vulkanisationsform notwendig.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, das in schematischer Weise in der Zeichnung darge­ stellt ist. Hierin zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Ausführungsform der er­ findungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die Nabe des Ausführungsbei­ spiels gemäß Fig. 1; und
Fig. 3 eine Frontansicht auf die Nabe gemäß Fig. 2.
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch einen Drehschwingungsdämp­ fer 10, der eine Nabe 11 zur Festlegung an eine nicht dargestellte Kur­ belwelle eines Fahrzeugmotors aufweist. Die Nabe 11 besitzt einen rotationssymmetrisch zur Längsachse 17 des Drehschwingungsdämp­ fers 10 ausgebildeten Axialbereich 11a und einen hiervon endseitig abragenden Radialbereich 11b.
Der detaillierte Aufbau der Nabe 11 soll anhand der Fig. 2 und 3 erläutert werden. Hieraus ist ersichtlich, daß im Radialbereich 11b der Nabe 11 eine Vielzahl von Verbindungsöffnungen 15 vorgesehen sind, die über den Umfang der Nabe 11 verteilt sind. Die Verbindungsöff­ nungen 15 sind jeweils als Rundlochbohrung ausgeführt.
Über eine einteiligen Elastomerkörper 14 sind an der Nabe 11 sowohl eine Riemenscheibe 12 als auch ein Schwungring 16 festgelegt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist hierbei dem Axialbereich 11a der Nabe 11 die Riemenscheibe 12 und dem Radialbereich 11b der Schwungring 16 zugeordnet. Die Riemenscheibe 12 und der Schwungring 16 sind koaxial zur Längsachse 17 angeordnet. Am Außenumfang der Riemen­ scheibe 12 ist ein Riemenauflagebereich 13 für einen nicht dargestell­ ten Keilriemen vorgesehen.
Der Elastomerkörper 14 ist beidseits des Radialbereichs 11b der Nabe 11 angeordnet und erstreckt sich durch die in der Nabe 11 vorgesehe­ nen Verbindungsöffnungen 15. Durch den Elastomerkörper 14 wird die Riemenscheibe 12 und der Schwungring 16 drehelastisch mit der Nabe 11 verbunden.
Durch Variation der Massen der Riemenscheibe 12 oder des Schwung­ rings 16 kann die Abstimmung verändert werden. Weiterhin ist dies auch durch Veränderung der Geometrie des Elastomerkörpers 14 mög­ lich.
Die Herstellung des vorstehend beschriebenen Drehschwingungsdämp­ fers 10, der auch als Zweimassendämpfer bezeichnet wird, ist beson­ ders einfach, da lediglich ein einziger Vulkanisationsschritt erforderlich ist, um die Riemenscheibe 12 und den Schwungring 16 mit der Nabe 11 zu verbinden. Zur Vulkanisation wird die Nabe 11, die Riemen­ scheibe 12 und der Schwungring 16 in die Vulkanisationsform einge­ legt. Nachfolgend wird zur Herstellung des Elastomerkörpers 14 die Vulkanisationsmasse in die Vulkanisationsform eingespritzt. Hierbei kann die Vulkanisationsmasse über die in der Nabe 11 vorgesehenen Verbindungsöffnungen 15 an beide Seite des Radialbereichs 11b der Nabe 11 gelangen. Der Durchmesser der Verbindungsöffnungen 15 muß derart gewählt werden, daß eine zu frühere Vulkanisation durch die entstehende Reibung vermieden wird.

Claims (7)

1. Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen an Kurbelwellen, mit einer an der Kurbelwelle festlegbaren Nabe (11), die einen Axialbereich (11a) aufweist, der rotationssymmetrisch zur Längsachse (17) der Nabe (11) verläuft und mit einem Radialbe­ reich (11b), der von dem Axialbereich (11a) in Radialrichtung ab­ ragt, wobei eine Riemenscheibe (12) und ein Schwungring (16) über zugeordnete Federkörper aus elastomerem Material mit der Nabe (11) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Fe­ derkörper als Bereiche eines einteiligen Elastomerkörpers (14) ausgebildet sind, die über mindestens eine im Radialbereich (11b) der Nabe (11) vorgesehene Verbindungsöffnung (15) mit­ einander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsöffnung (15) mit mehreren Bohrungen ausgebildet ist, die in Umfangsrichtung versetzt in den Radialbereich (11b) der Nabe (11) eingebracht sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsöffnung (15) mindestens eine Rundlochboh­ rung oder Langlochbohrung aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Axialbereich (11a) der Nabe (11) die Riemen­ scheibe (12) und dem Radialbereich (11b) der Schwungring (16) zugeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Elastomerkörper (14) auf beiden Seiten des Radialbereichs (11b) der Nabe (11) ausgebildet ist.
6. Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung nach einem der An­ sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgeformte Nabe (11), die Riemenscheibe (12) und der Schwungring (16) in eine Vulkanisationsform eingelegt werden und daß in einem ein­ zigen Vulkanisationsschritt der einteilige Elastomerkörper (14) durch Einspritzen von elastomerem Material hergestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elastomere Material durch die im Radialbereich (11b) der Nabe (11) vorgesehene Verbindungsöffnung (15) beidseits der Nabe (11) verteilt wird.
DE1997105785 1997-02-14 1997-02-14 Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen an Kurbelwellen Withdrawn DE19705785A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6352008B1 (en) * 1997-07-30 2002-03-05 Aisin Kiko Co., Ltd One-piece flywheel having outer ring gear portion, and process of manufacturing the same

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19528239C1 (de) * 1995-08-01 1997-06-19 Metzeler Gimetall Ag Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen an Kurbelwellen

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