[go: up one dir, main page]

DE19705625A1 - Pflasterfläche mit Regenwasserabführung - Google Patents

Pflasterfläche mit Regenwasserabführung

Info

Publication number
DE19705625A1
DE19705625A1 DE19705625A DE19705625A DE19705625A1 DE 19705625 A1 DE19705625 A1 DE 19705625A1 DE 19705625 A DE19705625 A DE 19705625A DE 19705625 A DE19705625 A DE 19705625A DE 19705625 A1 DE19705625 A1 DE 19705625A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filler
stones
surface according
paving surface
paving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19705625A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Josef Metten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metten Stein and Design GmbH and Co KG
Original Assignee
Metten Stein and Design GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metten Stein and Design GmbH and Co KG filed Critical Metten Stein and Design GmbH and Co KG
Priority to DE19705625A priority Critical patent/DE19705625A1/de
Priority to EP98101102A priority patent/EP0859084A3/de
Priority to PL98324740A priority patent/PL324740A1/xx
Priority to SI9800037A priority patent/SI9800037A/sl
Priority to CZ98429A priority patent/CZ42998A3/cs
Priority to HU9800314A priority patent/HUP9800314A3/hu
Publication of DE19705625A1 publication Critical patent/DE19705625A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C5/00Pavings made of prefabricated single units
    • E01C5/005Individual couplings or spacer elements for joining the prefabricated units
    • E01C5/006Individual spacer elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/22Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
    • E01C11/224Surface drainage of streets
    • E01C11/225Paving specially adapted for through-the-surfacing drainage, e.g. perforated, porous; Preformed paving elements comprising, or adapted to form, passageways for carrying off drainage
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C9/00Special pavings; Pavings for special parts of roads or airfields
    • E01C9/002Coverings, the surface of which consists partly of prefabricated units and partly of sections made in situ
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C2201/00Paving elements
    • E01C2201/02Paving elements having fixed spacing features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Pflasterfläche aus einzelnen zueinander angeordneten Steinen, die vorzugsweise aus Beton hergestellt sind, wobei die Pflasterfläche Einrichtungen zum Abführen von sich auf der Oberfläche der Steine ansammelnder Flüssigkeit, insbesondere Regenwasser, ausweist.
Eine derartige Pflasterfläche ist aus der DE-OS 26 55 867 bekannt. Diese Pflasterfläche besteht aus Betonsteinen, in die ein Rohrlei­ tungssystem zur Abführung von auf der Oberfläche der Betonsteine sich sammelnden Regenwasser eingelassen ist. Dazu weisen die Betonsteine an ihren Seitenflächen horizontale und vertikale Kanäle auf, in die das Rohrleitungssystem beim Verlegen der Steine einge­ legt wird. Durch vertikale Rohre, die bis an die Oberfläche der Beton­ steine reichen, wird das Wasser aufgenommen und in die darunterlie­ gende horizontale Rohrleitung eingespeist. Die das vertikale Rohr aufnehmende Abschrägung des Betonsteines ist rechteckig und bildet beim Zusammenfügen von beispielsweise zwei Betonsteinen ein Rechteck, das die Rohrmündung mit Abstand umgibt. Der freie Raum zwischen Rohr und Betonstein muß nach dem Verlegen dicht ausge­ füllt werden, damit das Wasser in die Rohrmündung eintreten kann. Dieses Verfahren ist sehr aufwendig, da unbedingt darauf geachtet werden muß, daß kein Ausfüllmittel in das Rohr gelangt, da dann ein Verstopfen des horizontalen Abführrohres zu befürchten ist und damit unter Umständen die Wasserabführung insgesamt stark beeinträchtigt ist. Derartige Verstopfungen können im Laufe der Zeit auch durch sonstige Verschmutzungen eintreten und das ganze System un­ brauchbar machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit anzuge­ ben, mit der auf der Oberfläche der Steine sich ansammelnde Flüs­ sigkeit bei einem geringen baulichen Aufwand wirkungsvoll und zuverlässig abgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Einrichtungen zum Ab­ führen von sich auf der Oberfläche der Steine ansammelnder Flüssig­ keit zu der Bodenfläche der Pflasterfläche reichende Freiräume sind, die mit einem Füllmittel ausgefüllt sind, dessen Elemente durch ein Bindemittel aneinander haften. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß zunächst einmal die Freiräume konstruktiv einfach ausgebildet sein können und sich hierfür auch schon vorhandene Öffnungen in den Steinen eignen. Diese Freiräume werden erfindungsgemäß mit der Mischung von Füllmittel und Bindemittel ausgefüllt. Dadurch, daß das Füllmittel bzw. dessen Elemente im Endstadium fest aneinander haften, ergibt sich zunächst eine feste Oberfläche, die auch bei punktueller Belastung auf der Oberfläche der Pflasterfläche bei­ spielsweise durch Schuhabsätze nicht zusammengepreßt wird. Somit eignet sich die erfindungsgemäße Pflasterfläche unter anderem be­ sonders für durch Fußgänger und Fahrzeuge jeglicher Art stark fre­ quentierte Wege, Straßen und Flächen. Weiterhin ergibt sich durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung, daß durch die Verwendung des grobkörnigen Füllmittels, das beim Einfüllen in die Freiräume ent­ sprechend nicht oder nur kaum verdichtet wird und welches auch ins­ besondere später bei der alltäglichen Benutzung nicht weiterverdich­ tet wird, daß relativ große Zwischenräume zwischen den Elementen des Füllmittels verbleiben, durch die die sich ansammelnde Flüssig­ keit zuverlässig abgeleitet werden kann. Dabei werden auch Schmutzpartikel normaler Größe ohne Verstopfungsgefahr durch die so gebildeten Zwischenräume hindurchgespült und können je nach Beschaffenheit des Unterbaus der Pflasterfläche (wie auch die Flüssigkeit) weiter abgeführt werden. Erfindungsgemäß ist die so ausgebildete Pflasterfläche in erster Linie zur Führung von Regen­ wasser vorgesehen, kann aber auch für andere Anwendungszwecke, bei der sonstige Flüssigkeiten abgeführt werden müssen, verwendet werden. So ist es beispielsweise denkbar, die Pflasterfläche auch in Fabrikhallen einzusetzen, wobei dann selbstverständlich unterhalb der Pflasterfläche eine Auffangwanne vorgesehen ist, aus der die ab­ geführte bzw. aufgefangene Flüssigkeit abgeführt werden kann.
In Weiterbildung der Erfindung ist das Füllmittel Splitt. Dabei ist die Körnung selbstverständlich auf die Größe der Freiräume abgestimmt und es wird bevorzugt eine Körnung von 5 bis 8, aber auch bis 20 mm verwendet werden. Je nach Anwendungsfall kann die Körnung aber auch feiner oder aber auch gröber sein.
In Weiterbildung der Erfindung ist das Füllmittel ein Einzel- oder Mischprodukt aus den Bestandteilen Natursteinsplitt, Kies, Beton­ recyclingmaterial (RCL-Material) oder ähnlichem. Selbstverständlich kann in ein derartiges Mischprodukt auch normaler Splitt einbezogen sein. Hier wird eine Auswahl in erster Linie nach dem jeweiligen An­ wendungsfall erfolgen, wobei es mit diesem angegebenen Füllmittel auch möglich ist, besondere farbliche Akzente zu setzen.
In vorteilhafter Weise wird zunächst bis zu einer Höhe von 2/3 bis 4/5 der Freiräume Füllmittel mit einer gröberen Körnung von z. B. 5 bis 8 mm eingefüllt. Danach werden die Freiräume und ggfs. die Fugen zwischen den Steinen mit feinkörnigerem Füllmittel einer Körnung von z. B. 0,2 bis 3 mm vollständig ausgefüllt. Dadurch wird sichergestellt, daß alle Schmutzpartikel, die die obere Schicht durchdringen, auch fortgeschwämmt werden, so daß ein dauerhafter Flüssigkeitsabfluß gewährleistet ist. Die obere Schicht kann nämlich im Bedarfsfall ge­ neinigt werden, da der Schmutz oben liegt und abgesaugt oder abge­ spült werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Bindemittel ein mit einem Härter versetzbarer Kunstharz. Hierbei ist in weiterer Ausge­ staltung das Bindemittel so ausgelegt daß es an der Oberfläche des Füllmittels haftet. Der Kunstharz wird vor der Verarbeitung mit einem Härter versetzt und dieses Bindemittel mit dem Füllmittel vermischt. Dabei ist das Mischungsverhältnis so, daß ein "trockenes Gemisch" entsteht, das sich während der Verarbeitungszeit des mit dem Härter versetzten Kunstharz einfach verarbeiten läßt. Dies bedeutet, daß das Gemisch auf den verlegten Steinen ausgebreitet wird und insbe­ sondere in die Freiräume eingeschoben oder eingekehrt wird. Durch die Haftung des Bindemittels an der Oberfläche des Füllmittels und damit der einzelnen Elemente des Füllmittels aneinander entsteht ein guter Haftverbund, wobei relativ große Zwischenräume zwischen den einzelnen Elementen des Füllmittels entstehen. Es sei darauf hin­ gewiesen, daß auch Splitt und dergleichen ohne Zusätze in die Frei­ räume eingefüllt werden kann und daß danach gezielt Kunstharz oder ein entsprechender Kleber eingefüllt, aufgespritzt oder eingesprüht werden kann. Nach der Aushärtung des Gemischs, wobei die Aus­ härtezeit durch den Härterzusatz beispielsweise im Bereich einer viertel Stunde bis zu mehreren Stunden einstellbar ist, ergibt sich ein fester Verbund des Füllmittels, der im Rahmen der Belastungsmög­ lichkeiten der einzelnen Elemente des Füllmittels belastbar ist. Dabei stellt sich auch u. a. durch Verzahnung oder Verklebung mit der Ober­ fläche der umgebenden Steine ein fester Verbund ein, der für eine gute Haltbarkeit der Pflasterfläche auch bei hohen wechselnden Be­ lastungen sorgt. Es kann nicht herausgekehrt oder gesaugt werden durch Besen, Kehrmaschinen öder Befahren mit Fahrzeugreifen.
In Weiterbildung der Erfindung sind die Freiräume aus je einer an zumindest einer Seitenfläche eines Steines angeordneten Abschrä­ gung gebildet. Dabei weist die Abschrägung in weiterer Ausbildung insbesondere die Form eines rechtwinkligen Dreiecks mit einer Schenkellänge von mindestens der zweifachen Körnungsgröße des Füllmittels auf. Ein derartiger Stein ist beispielsweise bei einer Basisausbildung des Steins als beliebiges Rechteck bei der Herstel­ lung leicht realisierbar. Dabei beträgt die Schenkellänge in bevorzug­ ter Ausführungsform etwa 5 cm, in jedem Falle aber mindestens der 2-fachen Körnungsgröße des Füllmittels bzw. von dessen Elementen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Freiräume durch eine oder mehrere Öffnungen an den Steinen gebildet. So können die Steine beispielsweise Rasengittersteine sein, wobei eine oder meh­ rere Öffnungen mit dem Füllmittel ausgefüllt werden. Die Öffnungen können aber auch jegliche sonstige Formen (rund, oval, eckig) aufwei­ sen. Auch ist es im Rahmen der Erfindung vorgesehen, daß die Sei­ tenflächen der Steine beispielsweise wellenförmig ausgebildet sind, so daß bei entsprechender gegenseitigen Verlegung ebenfalls Frei­ räume zwischen den Steinen entstehen, die teilweise oder insgesamt mit dem Füllmittel erfindungsgemäß ausgefüllt werden.
In Weiterbildung der Erfindung sind die Freiräume durch die Art der Verlegung der Steine gebildet. Hierunter ist insbesondere die Ver­ legung der Steine mit Abstand, vorzugsweise unter Zuhilfenahme von Abstandshaltern, zwischen den Steinen zu verstehen. Diese Ab­ standshalter können wiederum selbst beliebige Steine oder aber auch sonstige Elemente, beispielsweise Kunststoffabstandshalter, sein. Hierbei ist insbesondere vorgesehen, daß die Kunststoffabstandshal­ ter innen hohl sind, so daß auch diese Fläche mit Füllmittel ausfüllbar ist. Weiterhin ist die Höhe so bemessen, daß an der Oberfläche der Steine das Füllmittel eine durchgehende Verfüllfläche mit den Steinen bildet.
In Weiterbildung der Erfindung sind die an die Freiräume angrenzen­ den Fugen zwischen aneinanderliegenden Steinen mit feinkörnigem Füllmittel oder normalem Fugemittel verfüllbar. Dabei wird dieses feinkörnige Füllmittel nach dem Aushärten des mit dem Bindemittel angemischten Füllmittels verarbeitet. Es kann vorgesehen sein, die ausgefüllten Freiräume während der Verarbeitung des Fugemittels beispielsweise durch eine Art Schablone abzudecken. Sofern geringe Mengen von derartigem Fugemittel in die Zwischenräume des Füllmittels gelangen, ist dies unerheblich, da ein Festsetzen und Verstopfen durch die Größe der Zwischenräume vermieden wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgen­ den Zeichnungsbeschreibung zu entnehmen, in der in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiele näher beschrieben sind.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Pflasterfläche mit verschiedenen Anordnungsmög­ lichkeiten der erfindungsgemäß verfüllten Steine,
Fig. 2 eine Detailansicht eines Steines und
Fig. 3 zwei Pflasterfläche, bei der der Freiraum durch verschie­ dene Formen von Abstandshaltern gebildet ist.
Die Steine 1, insbesondere Betonsteine, nach Fig. 1 weisen eine rechtwinklige Grundform auf, wobei zumindest eine Kante mit einer Abschrägung versehen ist. Somit werden beim Verlegen von derarti­ gen Steinen Freiräume 2 gebildet, die bezogen auf die Grundform des einzelnen Steins 1 die Form eines rechtwinkligen Dreiecks haben. Grundsätzlich kann die Abschrägung aber jede beliebige Form haben. Dabei ist es - wie gesagt - vorgesehen, daß ein Stein 1 eine oder mehrere Abschrägungen aufweist. Dadurch lassen sich bei­ spielsweise die in der Fig. 1 dargestellten Verlegemuster realisieren. Die Freiräume 2 werden mit einem Füllmittel 3, insbesondere Splitt in einer Körnung von 0,1 bis 20 mm ausgefüllt, dessen Elemente durch ein Bindemittel miteinander und mit den Steinen verbunden sind, das ein mit einem Härter versetzter Kunstharz ist. Es kann auch sonstiger sich verfestigender oder härtender Kleber, wie Bitumen, Wasserglas oder dergleichen verwendet werden. Dieses Füllmittel 3 wird vor der Verarbeitung angemischt, indem Splitt oder dergleichen mit Kunst­ harz oder einem entsprechenden Kleber in einem Mischer oder von Hand miteinander in Verbindung gebracht oder auf Splitt aufgebracht wird, und in die Freiräume 2 beispielsweise eingekehrt. Der Kunstharz oder ein entsprechender Kleber kann auch auf die mit Splitt oder dergleichen gefüllten Freiräumen gezielt aufgesprüht oder aufgespritzt werden. Nach der Aushärtung des Füllmittels, werden die restlichen Fugen 4 zwischen den einzelnen Steinen 1 mit einem feinkörnigen normalen Fugemittel verfüllt.
In Fig. 2 ist ein einzelnen Stein 1 dargestellt, wobei in diesen Stein 1 zusätzlich eine Öffnung 5 als Freiraum eingelassen ist. Dabei kann die Öffnung 5 zusätzlich oder alternativ zu dem Freiraum 2 vorgese­ hen sein, der sich durch die Abschrägung der Seitenwände an einer Kante ergibt. Auch in dieser Figur ist an dem Stein 1 die Verfüllung sowohl der Öffnung 5 als auch des Freiraums 2 mit Füllmittel 3 dar­ gestellt.
In Fig. 3 sind Steine 1 einer Pflasterfläche dargestellt, die als nor­ male Rechtecksteine ausgebildet sind und die durch Abstandstands­ halter 6 voneinander getrennt sind. Diese Abstandshalter 6 können beispielsweise T-förmig oder kreuz-förmig ausgebildet sein. Die ent­ sprechende Auswahl richtet sich nach dem Verlegemuster. Zwei der­ artige Verlegemuster sind in der Figur dargestellt. Die Abstandshalter 6 können ebenfalls Steine sein. Bevorzugt sind diese aber aus Kunst­ stoff gefertigt und bilden innen jeweils einen Hohlraum. Diese Hohl­ räume werden auch mit dem Füllmittel 3 ausgefüllt. Selbstverständ­ lich können die aus Kunststoff gefertigten Abstandshalter 6 auch massiv sein. Bevorzugt reichen die Abstandshalter 6 nicht bis an die Oberfläche der Steine 1, so daß sich eine durchgehende Füllmittel­ schicht an der Oberfläche der Steine ergibt. Die Abstandshalter können auch an die Steine angeformt sein.

Claims (11)

1. Pflasterfläche aus einzelnen zueinander angeordneten Steinen, die vorzugsweise aus Beton hergestellt sind, wobei die Pflasterfläche Einrichtungen zum Abführen von sich auf der Oberfläche der Steine ansammelnder Flüssigkeit, insbesondere Regenwasser, ausweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen von der Oberfläche zu der Bodenfläche der Pflasterfläche reichende Freiräume (2) sind, die mit einem Füllmittel (3) ausgefüllt sind, dessen Elemente durch ein Bindemittel aneinander haftend ausgebildet sind.
2. Pflasterfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmittel (3) Splitt ist.
3. Pflasterfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmittel (3) ein Einzel- oder Mischprodukt aus den Materialien Natursteinsplitt, Kies, Beton­ recyclingmaterial (RCL-Material) oder ähnlichem ist.
4. Pflasterfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Freiräume (2) zunächst bis etwa 2/3 bis 4/5 der Höhe der Freiräume mit einem groben Füllmittel (3), vorzugsweise der Körnung von ca. 5 bis 8 mm und dann vollständig mit einer feineren Körnung, vorzugsweise von ca. 0,2 bis 3 mm aus­ gefüllt sind.
5. Pflasterfläche nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel ein mit einem Härter versetzbarer Kunstharz oder ein sonstiger erhärtender Kleber, wie z. B. Bitumen, Wasserglas oder dergleichen ist.
6. Pflasterfläche nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel an der Oberfläche der Elemente des Füllmittels (3) haftend angebracht ist.
7. Pflasterfläche nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Freiräume aus je einer an zumin­ dest einer Kante eines Steines (1) angeordneten Abschrägung gebil­ det sind.
8. Pflasterfläche nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschrägung die Form eines rechtwinkligen Dreiecks mit einer Schenkellänge von mindestens der zweifachen Körnungsgröße der Elemente des Füllmittels (3) hat.
9. Pflasterfläche nach einem Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Freiräume (2) durch eine oder mehrere Öffnungen (5) an den Steinen (1) gebildet sind.
10. Pflasterfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Freiräume (2) durch die Abstände zwischen den Steinen (1), vorzugsweise unter Zuhilfenahme von separaten Abstandshaltern (6) oder an den Steinen angeformten Ab­ standshaltern, gebildet sind.
11. Pflasterfläche nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugen (4) zwischen aneinander­ liegenden Steinen (1) mit feinkörnigen Füllmittel (3) einer Körnung von ca. 0,2 bis 3 mm oder Fugemittel verfüllt sind.
DE19705625A 1997-02-14 1997-02-14 Pflasterfläche mit Regenwasserabführung Withdrawn DE19705625A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19705625A DE19705625A1 (de) 1997-02-14 1997-02-14 Pflasterfläche mit Regenwasserabführung
EP98101102A EP0859084A3 (de) 1997-02-14 1998-01-23 Pflasterfläche mit Regenwasserabführung
PL98324740A PL324740A1 (en) 1997-02-14 1998-02-10 Cube surface
SI9800037A SI9800037A (sl) 1997-02-14 1998-02-10 Tlakovna ploskev z odvodom za deževnico
CZ98429A CZ42998A3 (cs) 1997-02-14 1998-02-12 Dlažděná plocha s odvodem dešťové vody
HU9800314A HUP9800314A3 (en) 1997-02-14 1998-02-13 Pavement with conduct of rainwater

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19705625A DE19705625A1 (de) 1997-02-14 1997-02-14 Pflasterfläche mit Regenwasserabführung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19705625A1 true DE19705625A1 (de) 1998-08-20

Family

ID=7820212

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19705625A Withdrawn DE19705625A1 (de) 1997-02-14 1997-02-14 Pflasterfläche mit Regenwasserabführung

Country Status (6)

Country Link
EP (1) EP0859084A3 (de)
CZ (1) CZ42998A3 (de)
DE (1) DE19705625A1 (de)
HU (1) HUP9800314A3 (de)
PL (1) PL324740A1 (de)
SI (1) SI9800037A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29817388U1 (de) 1998-09-29 1999-02-18 Metten Stein + Design GmbH & Co. KG, 51491 Overath Regenwasserabführende Pflasterfläche
DE102016115325A1 (de) * 2016-08-18 2018-02-22 Kronimus Aktiengesellschaft Bausatz zur Erstellung von Pflasterflächen

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITVR20030092A1 (it) 2003-07-29 2005-01-30 Barbarisi Arch Riccardo Sistema di posatura di cubetti di porfido o simili mediante
DE102004011524A1 (de) * 2004-03-08 2005-10-13 Max Steinhart Gmbh Pflaster- Und Natursteinbau Verfahren zum Verlegen von Platten und Plattenverlegevorrichtung
US20110189385A1 (en) * 2010-02-03 2011-08-04 Manuel Darryl F Products and methods for repairing concrete surfaces
CN104452518B (zh) * 2014-12-05 2017-01-04 中交第一公路勘察设计研究院有限公司 路面边部集中排水的土路肩盲沟系统
CN105926409B (zh) * 2016-06-16 2018-09-14 安徽汇华工程科技股份有限公司 一种利于收纳和疏水的场地的施工方法

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4022586A1 (de) * 1990-07-16 1991-08-08 Zapf Werner Kg Wasserdurchlaessiges flaechenbefestigungselement und anwendung
DE4203340A1 (de) * 1991-09-17 1993-03-18 Ch Heinrich Gueltig Gmbh & Co Betonstein und pflasterung aus derartigen betonsteinen
DE9404446U1 (de) * 1994-03-16 1994-05-11 Betonwerk Kwade GmbH & Co. KG, 48465 Schüttorf Formstein aus Beton
DE4405535A1 (de) * 1994-02-22 1995-08-24 Peter Geiger Plattenförmiger Pflasterstein aus Betonwerkstoff
DE4413285A1 (de) * 1994-04-16 1995-10-19 Claus Dipl Ing Permesang Pflaster
DE19501091A1 (de) * 1995-01-16 1996-08-01 Munderkingen Betonwerke Mehrschichtverbundstein
DE29607359U1 (de) * 1996-04-23 1996-08-29 Theodor Pieper GmbH & Co. KG, 57392 Schmallenberg Wasserdurchlässige Gehwegplatte

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3536409A1 (de) * 1985-10-11 1987-04-16 Sf Vollverbundstein Formstein zur ableitung von oberflaechenwasser von erdreichabdeckungen und verfahren zu seiner herstellung
AT391629B (de) * 1988-05-05 1990-11-12 Fleischhacker Gerhard Filterboden fuer eine biofilteranlage
DE29607105U1 (de) * 1996-04-19 1996-07-18 Ch. Heinrich Gültig GmbH & Co. KG, 74076 Heilbronn Kunststeinelement

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4022586A1 (de) * 1990-07-16 1991-08-08 Zapf Werner Kg Wasserdurchlaessiges flaechenbefestigungselement und anwendung
DE4203340A1 (de) * 1991-09-17 1993-03-18 Ch Heinrich Gueltig Gmbh & Co Betonstein und pflasterung aus derartigen betonsteinen
DE4405535A1 (de) * 1994-02-22 1995-08-24 Peter Geiger Plattenförmiger Pflasterstein aus Betonwerkstoff
DE9404446U1 (de) * 1994-03-16 1994-05-11 Betonwerk Kwade GmbH & Co. KG, 48465 Schüttorf Formstein aus Beton
DE4413285A1 (de) * 1994-04-16 1995-10-19 Claus Dipl Ing Permesang Pflaster
DE19501091A1 (de) * 1995-01-16 1996-08-01 Munderkingen Betonwerke Mehrschichtverbundstein
DE29607359U1 (de) * 1996-04-23 1996-08-29 Theodor Pieper GmbH & Co. KG, 57392 Schmallenberg Wasserdurchlässige Gehwegplatte

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
MUTH,W.: Regenwasserversickerung von Verkehrsflächen. In: TIS 5/94, 1994, S. 28-32, S.41-44 *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29817388U1 (de) 1998-09-29 1999-02-18 Metten Stein + Design GmbH & Co. KG, 51491 Overath Regenwasserabführende Pflasterfläche
DE102016115325A1 (de) * 2016-08-18 2018-02-22 Kronimus Aktiengesellschaft Bausatz zur Erstellung von Pflasterflächen

Also Published As

Publication number Publication date
EP0859084A3 (de) 1999-03-24
HUP9800314A2 (hu) 1998-11-30
HU9800314D0 (en) 1998-04-28
SI9800037A (sl) 1998-08-31
HUP9800314A3 (en) 1999-03-01
CZ42998A3 (cs) 1998-09-16
PL324740A1 (en) 1998-08-17
EP0859084A2 (de) 1998-08-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3853418T2 (de) Rahmen zum formen von fussbodenziegeln.
DE69928530T2 (de) Pflasterstein
EP0504536B1 (de) Beton-Formsteine
DE29522213U1 (de) Bewegungsfläche für Pferde, insbesondere Reitplatzaufbau
EP0471978B1 (de) Wasserdurchlässiges Flächenbefestigungselement und Anwendung
DE19705625A1 (de) Pflasterfläche mit Regenwasserabführung
WO2012041298A1 (de) Verlegeplatte für nutzflächen
DE3536409A1 (de) Formstein zur ableitung von oberflaechenwasser von erdreichabdeckungen und verfahren zu seiner herstellung
EP0820547A1 (de) Pflastersteinsystem zur entwässerung von plätzen (versickerungs- als auch ableitungssystem) als auch zur grundwassersicherung
DE872959C (de) Strassenbefestigung aus Blocksteinen und deren Herstellung
EP3839140B1 (de) Einsatzring für einen strassenbelag und verfahren zum bilden eines strassenbelags
WO2018206411A1 (de) Bausatz mit betonelementen, verfahren zur herstellung und verwendung von teilen des bausatzes
DE9013618U1 (de) Pflasterkunststein
DE102017114361A1 (de) Formstein für eine befahrbare Pflasterung im Verbund, sowie Mehrschichtformstein und Verfahren zur Herstellung eines Mehrschichtformsteines.
DE3426160C2 (de)
DE102004014473B4 (de) Bodenbelag, Waschplatz und Waschanlage zur Nassreinigung von Fahrzeugen
DE102006024573B4 (de) Verfahren zur Herstellung von aus Kunst- oder Natursteinen bestehenden Platten
DE29607105U1 (de) Kunststeinelement
DE29709267U1 (de) Baustoff für die Anlage von Reitplätzen und anderen Freiflächen
DE202009004454U1 (de) Sickerrigole
DE29817388U1 (de) Regenwasserabführende Pflasterfläche
EP1484295A1 (de) Fugenverfüllmaterial
DE202010003569U1 (de) Tragschicht, Bodenplatte, Bodenplattenanordnung und Sandwichbauwerk
DE4203340A1 (de) Betonstein und pflasterung aus derartigen betonsteinen
DE202005004625U1 (de) Baueinheit

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee