DE19705502A1 - Funkfernsteueranlage - Google Patents
FunkfernsteueranlageInfo
- Publication number
- DE19705502A1 DE19705502A1 DE1997105502 DE19705502A DE19705502A1 DE 19705502 A1 DE19705502 A1 DE 19705502A1 DE 1997105502 DE1997105502 DE 1997105502 DE 19705502 A DE19705502 A DE 19705502A DE 19705502 A1 DE19705502 A1 DE 19705502A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- control
- receiver
- signals
- channel
- transmitter
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 34
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 9
- 238000012935 Averaging Methods 0.000 claims description 4
- 238000003909 pattern recognition Methods 0.000 claims description 4
- 238000004891 communication Methods 0.000 abstract description 2
- 230000015654 memory Effects 0.000 description 8
- 238000005457 optimization Methods 0.000 description 2
- 241000905957 Channa melasoma Species 0.000 description 1
- 101150087426 Gnal gene Proteins 0.000 description 1
- BUGBHKTXTAQXES-UHFFFAOYSA-N Selenium Chemical compound [Se] BUGBHKTXTAQXES-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 1
- 230000005923 long-lasting effect Effects 0.000 description 1
- 238000005007 materials handling Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000013508 migration Methods 0.000 description 1
- 230000005012 migration Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C17/00—Arrangements for transmitting signals characterised by the use of a wireless electrical link
- G08C17/02—Arrangements for transmitting signals characterised by the use of a wireless electrical link using a radio link
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C2201/00—Transmission systems of control signals via wireless link
- G08C2201/50—Receiving or transmitting feedback, e.g. replies, status updates, acknowledgements, from the controlled devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Selective Calling Equipment (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Funkfernsteueranlage
mit wenigstens einem Steuersender und wenigstens einem Steuer
empfänger zur Fernsteuerung von Maschinen.
Funkfernsteueranlagen der hier interessierenden Art werden
beispielsweise zur Fernsteuerung von Freiluft- oder Hallen
kränen, Lokomotiven und sonstigen Geräten der Fördertechnik
verwendet, so daß eine Bedienperson die jeweilige Maschine von
einem beliebigen Ort aus steuern kann.
Im Bereich der Deutschen Bundespost arbeiten derartige Funk
fernsteuerungen auf speziell vorgesehenen Funkkanälen, z. B.
im VHF-Band (140 bis 170 MHz), im UHF-Band (420 bis 470 MHz)
und im SHF-Band (2,45 bis 2,50 GHz), wobei viele dieser Fre
quenzen auch von Funkdiensten im Bereich von ISM-Anwendungen
(Industrial Scientific and Medical Applications) benutzt wer
den.
Die Erfindung geht aus von einer aus der DE 38 13 820 C2 be
kannten Funkfernsteueranlage mit wenigstens einem Steuersender
und wenigstens einem Steuerempfänger, wobei der Steuersender
aus einem Steuerbefehlsanteil und einem Empfängeradressenan
teil bestehende Steuersignale sendet und der Steuerempfänger
auf empfangene Steuersignale mit ihm spezifisch zugeordnetem
Empfängeradressenanteil anspricht, und wobei der Steuersender
und der Steuerempfänger für die Übertragung der Steuersignale
auf einen gemeinsamen Frequenzkanal aus einer Vielzahl vor
bestimmter Frequenzkanäle einstellbar sind.
Der Betrieb von Funkanwendungen, wie z. B. Funkfernsteuerun
gen, wird beeinträchtigt, wenn die Funkdichte steigt, d. h.
Funkkanäle mehrfach belegt werden, wie dies beispielsweise
durch die Fernsteuerung vieler Drehkräne und sonstiger Maschi
nen auf einer Großbaustelle der Fall sein kann. Die Steuerung
einer bestimmten Maschine wird dann häufig gestört, weil deren
zugehöriger Steuerempfänger auch Funksignale von Fremdsendern,
d. h. nicht diesem Funkempfänger zugeordneten Funkquellen emp
fängt und er das Steuersignal des ihm zugeordneten Steuersen
ders nicht mehr einwandfrei empfangen bzw. decodieren kann.
Dem kann durch Ausweichen auf einen freien Frequenzkanal be
gegnet werden, wenn, wie bei der bekannten Anlage der Fall,
der Frequenzkanal sowohl beim Steuersender als auch beim Steu
erempfänger einstellbar ist.
Ein Wechsel des Frequenzkanals kann beispielsweise durch manu
elles Verstellen des gemeinsamen Frequenzkanals beim Steuer
sender und beim Steuerempfänger erfolgen.
Eine aus der DE 38 13 820 C2 bekannte Vereinfachung des Fre
quenzkanalwechsels besteht darin, daß der Frequenzkanal ledig
lich senderseitig manuell verstellt wird und der Steuerempfän
ger automatisch nachfolgt, nachdem er den neu eingestellten
Frequenzkanal ermittelt hat. Dies erspart der den Steuersender
bedienenden Person den oftmals mühsamen bzw. zeitaufwendigen
und manchmal auch gefährlichen Zugang zum Steuerempfänger.
Eine weitere Vereinfachung ist aus der DE-U 93 19 508 bekannt,
welche eine Funkfernsteuerung beschreibt, bei der das Sendege
rät eine Vorrichtung zur automatischen Auswahl einer freien
Frequenz oder eines freien Kanals für das Senden der Steuersi
gnale aufweist, wobei diese Vorrichtung aus einem Empfänger
mit einer Feldstärke-Meßeinrichtung besteht, der "lauscht", um
eine freie Frequenz auszuwählen.
Nachteilig ist bei den vorbekannten Funkfernsteuerungen zu
nächst, daß nur bei der Inbetriebnahme der Anlage ein freier
Frequenzkanal ausgewählt wird bzw. erst nach einer Störung der
Übertragung ein Frequenzkanalwechsel vorbereitet wird. Dadurch
ist ein sicherer, insbesondere unterbrechungsfreier Fernsteu
erbetrieb häufig nicht möglich, weil nach einer Umstellung des
Frequenzkanals beim Steuersender der Steuerempfänger mangels
Information über diese Umstellung verhältnismäßig zeitaufwen
dig diesen neu eingestellten Frequenzkanal suchen muß.
Ferner kann eine bei der Inbetriebnahme der Anlage getroffene
momentane Optimalentscheidung für einen Frequenzkanal nach
Aufnahme des Funkbetriebs bald wieder überholt sein. Eine lau
fende Optimierung des Frequenzkanals ist jedoch durch eine
Feldstärke-Meßeinrichtung am Ort des Steuersenders im allge
meinen nicht möglich, weil der Betrieb des Steuersenders eine
solche Feldstärkemessung beeinträchtigen würde, so daß sinn
vollerweise nur bei stummgeschaltetem Steuersender "gelauscht"
werden kann, d. h. nur in Zeiten, in denen die Steuerung der
Maschine nicht durchgeführt werden kann.
Für den ungestörten Funkempfang der Steuersignale des eigenen
Steuersenders sind die Feldstärkeverhältnisse, d. h. die Ver
hältnisse zwischen der Intensität des eigenen Steuersignals
einerseits und den Intensitäten der Fremdsignale andererseits
am Ort des Steuerempfängers wesentlich. Eine Frequenzkanal
auswahl durch Qualifizierung empfangener Funksignale am Ort
des Senders ist beispielsweise ungünstig, wenn eine Fremdsi
gnalquelle aufgrund räumlicher bzw. funktechnischer Gegeben
heiten am Ort des Steuersenders als störend qualifiziert wird,
obwohl der Empfang der Steuersignale am Ort des Steuerempfän
gers durch die Fremdsignalquelle nur unwesentlich oder über
haupt nicht beeinträchtigt ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Betriebssicher
heit einer Funkfernsteueranlage der eingangs genannten Art zu
erhöhen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Steuerempfänger aus einem Meldeanteil und einem Senderadres
senanteil bestehende Meldesignale sendet und der Steuersender
auf empfangene Meldesignale mit ihm spezifisch zugeordnetem
Senderadressenanteil anspricht,
daß der Steuersender und der Steuerempfänger auch für die Übertragung der Meldesignale auf den gemeinsamen Frequenzkanal oder einen weiteren gemeinsamen Frequenzkanal aus der Vielzahl der vorbestimmten Frequenzkanäle einstellbar sind,
daß eine Kanalauswahleinrichtung vorgesehen ist, die wenig stens einen für die Übertragung der Steuersignale oder/und Meldesignale freien Frequenzkanal ermittelt und in dem Steuer sender und in dem Steuerempfänger zu speichernde Information über wenigstens einen der ermittelten, freien Frequenzkanäle überträgt,
und daß der Steuersender und der Steuerempfänger im Falle ei ner nachfolgenden Störung der Übertragung der Steuersignale oder/und der Meldesignale den gemeinsamen Frequenzkanal oder/und den weiteren gemeinsamen Frequenzkanal abhängig von der gespeicherten Information wechseln.
daß der Steuersender und der Steuerempfänger auch für die Übertragung der Meldesignale auf den gemeinsamen Frequenzkanal oder einen weiteren gemeinsamen Frequenzkanal aus der Vielzahl der vorbestimmten Frequenzkanäle einstellbar sind,
daß eine Kanalauswahleinrichtung vorgesehen ist, die wenig stens einen für die Übertragung der Steuersignale oder/und Meldesignale freien Frequenzkanal ermittelt und in dem Steuer sender und in dem Steuerempfänger zu speichernde Information über wenigstens einen der ermittelten, freien Frequenzkanäle überträgt,
und daß der Steuersender und der Steuerempfänger im Falle ei ner nachfolgenden Störung der Übertragung der Steuersignale oder/und der Meldesignale den gemeinsamen Frequenzkanal oder/und den weiteren gemeinsamen Frequenzkanal abhängig von der gespeicherten Information wechseln.
Indem die Kanalauswahleinrichtung wenigstens einen freien Fre
quenzkanal ermittelt und im Steuersender und im Steuerempfän
ger zu speichernde Information über diesen Frequenzkanal über
trägt, ist sichergestellt, daß im Falle einer nachfolgenden
Übertragungsstörung sowohl der Steuersender als auch der Steu
erempfänger über eine gemeinsame Information hinsichtlich ei
nes freien Frequenzkanals verfügen, auf die sie im Falle einer
nachfolgenden Übertragungsstörung zurückgreifen können, um ei
nen gemeinsamen Frequenzkanal zu wechseln. Dieser Frequenz
kanalwechsel kann relativ schnell erfolgen, da der neu ein
zustellende Frequenzkanal nach dieser Störung nicht erst ge
sucht werden muß. Somit muß bei einer Übertragungsstörung der
Fernsteuerbetrieb nicht unterbrochen werden, sondern die Fern
steuerung kann in der Regel unterbrechungsfrei weiterarbeiten.
Außerdem kann die zu speichernde Information über freie Fre
quenzkanäle während des Betriebs ständig aktualisiert werden,
was die Sicherheit weiter erhöht.
Es ist besonders bevorzugt, daß die Kanalauswahleinrichtung
den wenigstens einen freien Frequenzkanal auf Grundlage von am
Ort des Steuerempfängers empfangenen Signalen ermittelt. Damit
werden für die Frequenzkanalermittlung die für den ungestörten
Empfang der Steuersignale entscheidenden Relativpegel zwischen
eigenem Steuersignal und Fremdsignalen am Standort des Steuer
empfängers herangezogen. Außerdem ist eine laufende Optimie
rung der ermittelten freien Frequenzkanäle möglich, insbeson
dere auch während der Steuersender sendet. Zudem läßt sich die
Kanalauswahleinrichtung als Bestandteil des Steuerempfängers
vorsehen, wodurch sich ein einfacher und kompakter Aufbau er
gibt.
Die Kanalauswahleinrichtung kann eine Suchlaufeinrichtung
(Scanner) aufweisen, welche die Frequenzkanäle der am Ort des
Steuerempfängers zu empfangenden Signale nacheinander ein
stellt. Alternativ dazu könnten auch mehrere Frequenzkanäle
parallel, d. h. gleichzeitig, empfangen werden, was zwar auf
wendiger, aber sehr zeitsparend ist.
Der Steuerempfänger kann einen abhängig von der gespeicherten
Information auf den zu empfangenden Frequenzkanal einstell
baren Steuersignal-Empfangsteil und einen von der Suchlaufein
richtung nacheinander auf die einzelnen, vorbestimmten Fre
quenzkanäle einstellbaren Kanalsuchempfänger aufweisen. Damit
ist der Kanalsuchvorgang unabhängig vom Empfang der Steuersi
gnale und kann gleichzeitig mit diesem erfolgen.
Wenn die Information über freie Frequenzkanäle im Bereich des
Steuerempfängers gewonnen wird, läßt sich diese Information in
einfacher Weise mittels der Meldesignale des Steuerempfängers
zum Steuersender übertragen.
Der Wechsel auf einen gemeinsamen, als frei ermittelten Fre
quenzkanal kann fehlschlagen, wenn dieser Kanal zum Zeitpunkt
der Störung nicht mehr frei ist. Aus diesem Grund ist es
zweckmäßig, daß die in dem Steuersender und dem Steuerempfän
ger gespeicherte Information mehrere freie Frequenzkanäle und
die Reihenfolge umfaßt, in welcher der Steuersender und der
Steuerempfänger im Falle der Übertragungsstörung diese Fre
quenzkanäle als gemeinsamen oder/und weiteren gemeinsamen Fre
quenzkanal einstellen. Damit wird ein Vorrat an brauchbaren
Frequenzkanälen geschaffen und die Betriebssicherheit der An
lage wesentlich erhöht.
Um nach einer Übertragungsstörung die Verbindung zwischen
Steuersender und Steuerempfänger möglichst rasch wieder auf
zubauen, kann bei der Festlegung der Reihenfolge, in welcher
der Steuersender und der Steuerempfänger im Falle der Übertra
gungsstörung sich auf die Frequenzkanäle einstellen, die Qua
lität hinsichtlich der Brauchbarkeit der ermittelten freien
Frequenzkanäle berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck kann die
Kanalauswahleinrichtung Bewertungsmittel zur Festlegung dieser
Reihenfolge umfassen.
Im einfachsten Fall können die Bewertungsmittel die Reihen
folge der zu speichernden, freien Frequenzkanäle abhängig von
der über eine Mittelungszeit gemittelten Intensität von im
Bereich der Funkfernsteueranlage empfangenen Signalen festle
gen. Dabei können alle Frequenzkanäle, deren Intensität eine
vorgegebene Schwelle unterschreiten, als frei interpretiert
werden und ihre Reihenfolge gemäß der gemessenen Intensität
festgelegt werden, derart, daß intensitätsschwache Frequenzka
näle höher als intensitätsstarke Frequenzkanäle bewertet wer
den und im Falle einer Übertragungsstörung zuerst eingestellt
werden. Die empfangene Intensität als Kriterium für die Kanal
auswahl zu verwenden ist insbesondere bei den Fernsteueranla
gen mit FM-Modulation sinnvoll, weil hierbei ein intensitäts
starkes Fremdsignal, das auf dem gleichen Frequenzkanal emp
fangene eigene Signal "verdrängt".
Die Bewertungsmittel können die Reihenfolge auch abhängig vom
zeitlichen Verlauf, der über eine Mittelungszeit gemittelten
Intensität von im Bereich der Funkfernsteueranlage empfangenen
Signalen festlegen. Aus diesem zeitlichen Verlauf können Pro
gnosen für die Nutzbarkeit von Frequenzkanälen abgeleitet wer
den. So können beispielsweise Frequenzkanäle mit abnehmender
Intensität als "frei werdend" interpretiert werden. Eine sol
che Intensitätsabnahme kommt beispielsweise zustande, wenn
sich eine Fremdsignalquelle vom Funkbereich der Fernsteuer
anlage weg bewegt. Umgekehrt können Frequenzkanäle mit zuneh
mender Intensität, z. B. durch näherkommende Fremdsignalquel
len, als unbrauchbar festgelegt werden.
Breitbandige Fremdsignalquellen können anhand ihrer Intensi
tätsverteilung über mehrere Frequenzkanäle erkannt und bewer
tet werden. Die Berücksichtigung der in mehreren Frequenzka
nälen gemessenen Intensität erlaubt es auch, instabile, d. h.
ihre Frequenz ändernde Fremdsignalquellen zu erkennen und er
möglicht aufgrund der ableitbaren Wanderungsgeschwindigkeit im
Zeit- und/oder Frequenzkanalraum ebenfalls eine Prognose für
die zukünftige Nutzbarkeit von Frequenzkanälen.
Um die Bewertung weiter zu verbessern, können die Bewertungs
mittel eine Signalmustererkennungseinrichtung umfassen, um in
den im Bereich der Funkfernsteueranlage empfangenen Signalen
Signalmuster, wie Sprache oder Digitalmodulation, zu erkennen
und die Reihenfolge entsprechend der erkannten Signalmuster
festzulegen. Dabei können z. B. zeitlich konstante NF-Modula
tionen nach aller Erfahrung als eher lang andauernde Störung
interpretiert werden, insbesondere wenn sie in ganzzahligen
Verhältnissen zu 50 Hz stehende Frequenzen aufweisen ("Netz
brumm"). Es können auch fremde, herstellerspezifische Digital
modulationen erkannt werden und auf Grundlage dieser Kenntnis
Vorhersagen für die Nutzbarkeit gemacht werden.
Eine interessante Möglichkeit ergibt sich daraus, daß eigene
Digitalmodulationen, d. h. Signalmuster von anderen erfin
dungsgemäßen Funkfernsteueranlagen, erkannt werden können und
die von den verschiedenen Kanalauswahleinrichtungen übertrage
nen Informationen aufeinander abgestimmt werden, derart, daß
im Falle von Übertragungsstörungen die verschiedenen Anlagen
möglichst auf voneinander verschiedene Frequenzkanäle wech
seln. Zu diesem Zweck kann die Reihenfolge, beispielsweise
auch von einer Seriennummer der Kanalauswahleinrichtung, dem
oder den momentan eingestellten Frequenzkanälen und von belie
bigen anderen Parametern, insbesondere Parametern mit Zufalls
charakter, abhängen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbei
spiels mit Bezug auf die beigefügte, schematische Zeichnung
näher erläutert.
Die dargestellte Funkfernsteueranlage umfaßt einen mobilen
Steuersender 10 z. B. in Form eines Handgeräts sowie einen
Steuerempfänger 12, der stationär an einer zu steuernden Ma
schine 14 angeordnet ist. Eine Bedienperson kann Steuerbefehle
manuell an einer Steuereingabeeinheit 16 eingeben und erhält
optische und akustische Rückmeldungen über Betriebsparameter
der von ihr gesteuerten Maschine 14 mittels einer Rückmel
dungsausgabeeinheit 18, die zusammen mit der Steuereingabeein
heit 16, wie hier dargestellt, separat vom Steuersender 10
ausgeführt sein kann. Die an der Steuereingabeeinheit 16 ein
gegebenen Steuerbefehle werden in paralleler Form durch Lei
tungen 20 einem Encoder 22 zugeführt, welcher die Steuerbe
fehle in ein serielles Datentelegramm integriert und dieses
einem auf einen Steuerkanal einstellbaren Sendeteil 24 zu
führt. Dieses Datentelegramm enthält auch einen dem Steuer
empfänger 12 spezifisch zugeordneten Empfängeradressenanteil
und wird als Steuersignal über einen Antennencombiner 26 einer
Antenne 28 zum Senden und Empfangen von Funksignalen zuge
führt. Die vom Steuersender 10 gesendeten Steuersignale gelan
gen steuerempfängerseitig über eine ebenfalls zum Senden und
Empfangen geeignete Antenne 30 und einen Antennencombiner 32
zu einem auf den Steuerkanal des Sendeteils 24 einstellbaren
Empfangsteil 34, der das empfangene Datentelegramm einem Deco
der 36 zuführt, welcher das Datentelegramm decodiert und des
sen Steuerbefehlsanteil in paralleler Form über Leitungen 38
an die Maschine 14 ausgibt, sofern das empfangene Datentele
gramm den richtigen, d. h. dem Steuerempfänger 12 zugeordneten
Empfängeradressenanteil enthält. Damit ist sichergestellt, daß
der Steuerempfänger 12 nur Steuerbefehle aus den Datentele
grammen eines ihm zugeordneten Steuersenders 10 an die Ma
schine 14 ausgibt.
In vielen Fällen ist es für die Bedienperson hilfreich oder
sogar notwendig, Rückmeldungen über den Betriebszustand der
ferngesteuerten Maschine 14 zu erhalten. Entsprechende Rück
meldesignale der Maschine 14 werden über Leitungen 40 in pa
ralleler Form einem steuerempfängerseitigen Encoder 42 zuge
führt, welcher ein Datentelegramm mit einem Meldeanteil und
einem Steuersenderadressenanteil erstellt, wobei der Steuer
adressenanteil dem Steuersender 10 spezifisch zugeordnet ist
und der Meldeanteil wenigstens die Rückmeldesignale der Ma
schine 14 in codierter Form enthält. Mittels eines auf einen
Meldekanal einstellbaren Sendeteils 44 wird dieses Datentele
gramm über den Antennencombiner 32 und die Antenne 30 gesen
det.
Die Ausgabe von Steuerbefehlen vom Steuerempfänger 12 zur
Maschine 14 sowie der Empfang von Rückmeldungen von der Ma
schine 14 zum Steuerempfänger 12 können gegebenenfalls über
Interface-Bausteine erfolgen, die eine Anpassung des Steuer
empfängers 12 an beliebige Maschinen erleichtern.
Unter einem Antennencombiner ist hier jede Einrichtung zu ver
stehen, welche den Anschluß sowohl eines Sendeteils, als auch
eines Empfangsteils an einer einzigen Antenne erlaubt, die
dann als Sende- und Empfangsantenne verwendet werden kann.
Das auf Seiten des Steuersenders durch die Antenne 28 empfan
gene Meldesignal gelangt über den Antennencombiner 26 zu einem
auf den Meldekanal des Sendeteils 44 einstellbaren Empfangs
teil 46, welches das serielle Datentelegramm des Meldesignals
an einen Decoder 48 ausgibt, in dem das Datentelegramm deco
diert wird. Der den Rückmeldungen der Maschine 14 entsprechen
de Anteil wird in paralleler Form über Leitungen 50 der Rück
meldungsausgabeeinheit 18 zugeführt.
Bei der dargestellten Funkfernsteueranlage ist lediglich ein
gemeinsamer Frequenzkanal vorgesehen, d. h. der Steuerkanal
ist gleich dem Meldekanal. Somit kann die als Semi-Duplex-An
ordnung aufgebauten Anlage Informationen in Form von Datente
legrammen sowohl vom Steuersender 10 zum Steuerempfänger 12
als auch umgekehrt übertragen, dies jedoch nicht gleichzeitig.
Ganz allgemein kommt für eine derartige Anlage ein Quittungs
betrieb in Frage, in welchem entweder der Steuersender 10 oder
der Steuerempfänger 12 als aktive Seite (Master) Datentele
gramme an die Gegenseite sendet und diese Gegenseite (Slave)
nur bedingt durch empfangene Hintelegramme mit Rücktelegrammen
antwortet. Dabei muß nicht auf jedes Hintelegramm ein Rückte
legramm folgen, sondern ein Rücktelegramm kann beispielsweise
erst nach neun Hintelegrammen abgeschickt werden. Zur Erhöhung
der Betriebssicherheit kann vorgesehen sein, daß für den Fern
steuerbetrieb nicht jedes Datentelegramm beim jeweiligen Emp
fänger ankommen muß, so daß sehr kurzzeitige Übertragungsstö
rungen keinen merklichen Einfluß auf den Fernsteuerbetrieb ha
ben. Denkbar ist ferner, daß eine Seite die zur Aufrechter
haltung des Fernsteuerbetriebs notwendigen Informationen le
diglich im Bedarfsfall von der Gegenseite mittels eines Daten
telegramms anfordert.
Alternativ könnten zur Realisierung eines Voll-Duplex-Betriebs
auch voneinander verschiedene Frequenzkanäle zur Übertragung
der Steuersignale einerseits und der Meldesignale andererseits
verwendet werden, wobei im Falle einer Übertragungsstörung nur
der jeweils gestörte Frequenzkanal gewechselt werden muß.
Die Encoder 22 und 42 sowie die Decoder 36 und 48 können ent
fallen, wenn auf die Verwendung paralleler Signale verzichtet
wird.
Das Sendeteil 24 und das Empfangsteil 46 des Steuersenders 10
werden durch eine Kanaleinstelleinrichtung 52 mit einem zu
gehörigen Speicher 54 eingestellt, indem Kanaleinstellsignale
über eine Leitung 56 zum Sendeteil 24 bzw. über eine Leitung
58 zum Empfangsteil 46 gelangen. Der Speicher 54 dient dazu,
Information über wenigstens einen freien Frequenzkanal zu
speichern, auf den im Falle einer Übertragungsstörung gewech
selt werden kann. Über eine Leitung 60 vom Decoder 48 zur Ka
naleinstelleinrichtung 52 wird, wie unten noch detailliert be
schrieben, die im Speicher 54 gespeicherte Information laufend
aktualisiert und im Falle einer Übertragungsstörung der Kanal
wechsel eingeleitet.
In analoger Weise wird der Frequenzkanal beim Steuerempfänger
12 durch eine Kanaleinstelleinrichtung 62 mit zugehörigem
Speicher 64 eingestellt, indem Kanaleinstellsignale über Lei
tungen 66 und 68 dem Empfangsteil 34 bzw. dem Sendeteil 44 zu
geführt werden. Im Steuerempfänger 12 ist eine Kanalauswahl
einrichtung 70 vorgesehen, die eine Vielzahl von freien Fre
quenzkanälen auf Grundlage von am Ort des Steuerempfängers 12
empfangenen Signalen ermittelt. Zu diesem Zweck umfaßt der
Steuerempfänger 12 einen Kanalsuchempfänger 72, der ständig
und unabhängig vom Empfangsteil 34 Signale über eine zusätz
liche Antenne 74 empfängt und über eine Leitung 76 an die Ka
nalauswahleinrichtung 70 ausgibt.
Wenn in Kauf genommen wird, daß während der Sendezeiten des
Sendeteils 44 nicht "gelauscht" werden kann, könnte für den
Kanalsuchempfänger 72 statt der zusätzlichen Antenne 74 auch
die Antenne 30 verwendet werden. Der Kanalsuchempfänger 72
kann dann einfach an einen weiteren Anschluß des Antennencom
biners 32 angeschlossen werden.
Eine Suchlaufeinrichtung 78 der Kanalauswahleinrichtung 70
stellt den Kanalsuchempfänger über eine Leitung 79 nachein
ander auf die einzelnen, vorbestimmten Frequenzkanäle ein, so
daß die Kanalauswahleinrichtung 70 umfassende Information über
die Belegung von Frequenzkanälen gewinnt.
Wenn man in Kauf nimmt, den Empfangsteil 34 nicht ständig zum
Empfangen der Steuersignale des Steuersenders 10 verwenden zu
können, so kann auch dieser Empfangsteil 34 abwechselnd zum
Empfang von Steuersignalen dienen und die Funktion des Kanal
suchempfängers 72 übernehmen.
Die Kanalauswahleinrichtung 70 überträgt die Information über
freie Frequenzkanäle direkt an die Kanaleinstelleinrichtung
62, die damit den Inhalt des Speichers 64 aktualisiert. Um
diese Information auch zum Steuersender 10 zu übertragen, wird
sie über eine Leitung 80 dem Encoder 42 zugeführt, welcher die
Information in ein an den Steuersender 10 zu sendendes Daten
telegramm integriert.
Die im Speicher 54 des Steuersenders 10 gespeicherte Informa
tion wird dann aktualisiert, wenn der Decoder 48 im Meldesi
gnal des Steuerempfängers 12 eine entsprechende Information
findet, wobei diese aktualisierte Information über die Leitung
60 zur Kanaleinstelleinrichtung 52 und damit in den Speicher
54 gelangt.
Die in den Speichern 54 und 64 gespeicherte Information umfaßt
neben den freien Frequenzkanälen auch die Reihenfolge, in wel
cher der Steuersender 10 und der Steuerempfänger 12 im Falle
einer Übertragungsstörung diese Frequenzkanäle als gemeinsamen
Frequenzkanal einstellen.
Um diese Reihenfolge festzulegen, umfaßt die Kanalauswahlein
richtung 70 eine Feldstärkemeßeinrichtung 82 und eine Signal
mustererkennungseinrichtung 84, welche als Bewertungsmittel
zur Bewertung der Brauchbarkeit von Frequenzkanälen auf Grund
lage der durch den Empfänger 72 empfangenen Signale dienen.
Die Feldstärkemeßeinrichtung 82 erhält ein die Signalintensi
tät auf dem eingestellten, eigenen Frequenzkanal repräsentie
rendes Signal vom Empfangsteil 34 über eine Leitung 86 und er
hält vom Kanalsuchempfänger 72 über die Leitung 76 entspre
chende Intensitätsinformation auch über andere Frequenzkanäle.
Die Kanalauswahleinrichtung 70 ermittelt nun ständig einige
(z. B. fünf) freie Frequenzkanäle und berücksichtigt neben den
von der Feldstärkemeßeinrichtung 82 gemessenen Intensitätsver
hältnissen auch das Ergebnis einer Signalanalyse der Signalmu
stererkennungseinrichtung 84, welche ebenfalls über die Lei
tungen 86 und 76 Intensitätsinformation erhält und außerdem
vom Decoder 36 über eine Leitung 88 Signale entsprechend deco
dierter Steuersignale des Steuersenders 10 bzw. von anderen
Steuersendern erhält. Dies ermöglicht auch die Kommunikation
mit anderen Funkfernsteueranlagen, wodurch zwischen solchen
verschiedenen Fernsteueranlagen Informationen im Sinne einer
"Absprache" ausgetauscht werden können, um im Falle von Über
tragungsstörungen bevorzugt auf voneinander verschiedene Fre
quenzkanäle zu wechseln.
Eine Übertragungsstörung im Sinne der Erfindung liegt jeden
falls dann vor, wenn Datentelegramme nicht mehr empfangen wer
den bzw. nicht mehr decodiert werden können. Wenn eine der
Einrichtungen: Steuersender 10 und Steuerempfänger 12 den Ein
tritt einer Übertragungsstörung festgestellt hat, so wird die
se Information der jeweils anderen Einrichtung per Datentele
gramm übertragen, so daß ein gemeinsamer Wechsel des bei bei
den Einrichtungen eingestellten Frequenzkanals erfolgen kann.
Wenn dieses letztere Datentelegramm nicht empfangen wird, so
spielt dies insofern keine Rolle, weil die zum Empfang dieses
Datentelegramms vorgesehene Einrichtung aufgrund ähnlicher
oder gleicher Kriterien dann ebenfalls das Vorliegen einer
Übertragungsstörung feststellen wird. In manchen Fällen kann
man vorsehen, daß der Frequenzkanalwechsel bereits durchge
führt wird, wenn die Übertragungsqualität auf einem anderen
als dem eingestellten Frequenzkanal wesentlich besser ist,
ohne daß eine gravierende Übertragungsstörung auf dem einge
stellten Kanal vorliegt.
Die Kanalauswahleinrichtung 70 wird auch vorteilhaft für die
Inbetriebnahme der dargestellten Funkfernsteueranlage verwen
det. In diesem Fall wählt die Kanalauswahleinrichtung 70 einen
freien Frequenzkanal und veranlaßt das Senden von Meldesigna
len an den Steuersender auf diesem Frequenzkanal. Die Kanal
einstelleinrichtung 52 des Steuersenders 10 läuft zu diesem
Zeitpunkt frei, d. h. wechselt in an sich bekannter Weise so
lange den am Empfangsteil 46 eingestellten Frequenzkanal, bis
ein Meldesignal des Steuerempfängers 12 empfangen wird und ra
stet dann auf diesen Frequenzkanal ein. Die Verwendung der Ka
nalauswahleinrichtung 70 bei Inbetriebnahme der Anlage ist na
türlich nicht zwingend, vielmehr kann auch jedes herkömmliche
Verfahren verwendet werden, das zur anfänglichen Einstellung
eines gemeinsamen Frequenzkanals geeignet ist.
Claims (12)
1. Funkfernsteueranlage mit wenigstens einem Steuersender
(10) und wenigstens einem Steuerempfänger (12),
wobei der Steuersender (10) aus einem Steuerbefehlsanteil und einem Empfängeradressenanteil bestehende Steuersi gnale sendet und der Steuerempfänger (12) auf empfangene Steuersignale mit ihm spezifisch zugeordnetem Empfänger adressenanteil anspricht,
wobei der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) für die Übertragung der Steuersignale auf einen gemeinsa men Frequenzkanal aus einer Vielzahl vorbestimmter Fre quenzkanäle einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerempfänger (12) aus einem Meldeanteil und einem Senderadressenanteil bestehende Meldesignale sendet und der Steuersender (10) auf empfangene Meldesignale mit ihm spezifisch zugeordnetem Senderadressenanteil an spricht,
daß der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) auch für die Übertragung der Meldesignale auf den gemein samen Frequenzkanal oder einen weiteren gemeinsamen Fre quenzkanal aus der Vielzahl der vorbestimmten Frequenzka näle einstellbar sind,
daß eine Kanalauswahleinrichtung (70) vorgesehen ist, die wenigstens einen für die Übertragung der Steuersignale oder/und Meldesignale freien Frequenzkanal ermittelt und in dem Steuersender (10) und in dem Steuerempfänger (12) zu speichernde Information über wenigstens einen der er mittelten, freien Frequenzkanäle überträgt,
und daß der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) im Falle einer nachfolgenden Störung der Übertragung der Steuersignale oder/und der Meldesignale den gemeinsa men Frequenzkanal oder/und den weiteren gemeinsamen Fre quenzkanal abhängig von der gespeicherten Information wechseln.
wobei der Steuersender (10) aus einem Steuerbefehlsanteil und einem Empfängeradressenanteil bestehende Steuersi gnale sendet und der Steuerempfänger (12) auf empfangene Steuersignale mit ihm spezifisch zugeordnetem Empfänger adressenanteil anspricht,
wobei der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) für die Übertragung der Steuersignale auf einen gemeinsa men Frequenzkanal aus einer Vielzahl vorbestimmter Fre quenzkanäle einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerempfänger (12) aus einem Meldeanteil und einem Senderadressenanteil bestehende Meldesignale sendet und der Steuersender (10) auf empfangene Meldesignale mit ihm spezifisch zugeordnetem Senderadressenanteil an spricht,
daß der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) auch für die Übertragung der Meldesignale auf den gemein samen Frequenzkanal oder einen weiteren gemeinsamen Fre quenzkanal aus der Vielzahl der vorbestimmten Frequenzka näle einstellbar sind,
daß eine Kanalauswahleinrichtung (70) vorgesehen ist, die wenigstens einen für die Übertragung der Steuersignale oder/und Meldesignale freien Frequenzkanal ermittelt und in dem Steuersender (10) und in dem Steuerempfänger (12) zu speichernde Information über wenigstens einen der er mittelten, freien Frequenzkanäle überträgt,
und daß der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) im Falle einer nachfolgenden Störung der Übertragung der Steuersignale oder/und der Meldesignale den gemeinsa men Frequenzkanal oder/und den weiteren gemeinsamen Fre quenzkanal abhängig von der gespeicherten Information wechseln.
2. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kanalauswahleinrichtung (70) den wenig
stens einen freien Frequenzkanal auf Grundlage von am Ort
des Steuerempfängers (12) empfangenen Signalen ermittelt.
3. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kanalauswahleinrichtung (70) ein
Bestandteil des Steuerempfängers (12) ist.
4. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kanalauswahleinrichtung (70) eine
Suchlaufeinrichtung (78) umfaßt.
5. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Steuerempfänger (12) einen abhängig von
der gespeicherten Information auf den zu empfangenden
Frequenzkanal einstellbaren Steuersignal-Empfangsteil
(34) und einen von der Suchlaufeinrichtung (78) nachein
ander auf die einzelnen, vorbestimmten Frequenzkanäle
einstellbaren Kanalsuchempfänger (72) aufweist.
6. Funkfernsteueranlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Informa
tion über freie Frequenzkanäle zum Steuersender (10) mit
tels der Meldesignale des Steuerempfängers (12) erfolgt.
7. Funkfernsteueranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Steuersender (10)
und dem Steuerempfänger (12) gespeicherte Information
mehrere freie Frequenzkanäle und die Reihenfolge umfaßt,
in welcher der Steuersender (10) und der Steuerempfänger
(12) im Falle der Übertragungsstörung diese Frequenzka
näle als gemeinsamen oder/und weiteren gemeinsamen Fre
quenzkanal einstellen.
8. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kanalauswahleinrichtung Bewertungsmit
tel (82, 84) umfaßt, die die Reihenfolge, in welcher der
Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) im Falle
der Übertragungsstörung sich auf die Frequenzkanäle ein
stellen, festlegen.
9. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bewertungsmittel (82, 84) die Reihen
folge der zu speichernden, freien Frequenzkanäle abhängig
von der über eine Mittelungszeit gemittelten Intensität
von im Bereich der Funkfernsteueranlage empfangenen Si
gnalen festlegen.
10. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 8 oder 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bewertungsmittel (82, 84) die Rei
henfolge der zu speichernden, freien Frequenzkanäle ab
hängig vom zeitlichen Verlauf der über eine Mittelungs
zeit gemittelten Intensität von im Bereich der Funkfern
steueranlage empfangenen Signalen festlegen.
11. Funkfernsteueranlage nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertungsmittel (82, 84)
eine Signalmustererkennungseinrichtung (84) umfassen, um
in den im Bereich der Funkfernsteueranlage empfangenen
Signalen Signalmuster, wie Sprache oder Digitalmodula
tion, zu erkennen,
und die Bewertungsmittel die Reihenfolge der zu spei
chernden, freien Frequenzkanäle abhängig von den erkann
ten Signalmustern festlegen.
12. Funkfernsteueranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß bei deren Inbetriebnahme die
Kanalauswahleinrichtung (70) zu einer der beiden Einrich
tungen: Steuersender (10) und Steuerempfänger (12) hin
Information über wenigstens einen freien Frequenzkanal
überträgt,
diese eine Einrichtung auf diesem wenigstens einen freien Frequenzkanal Steuersignale bzw. Meldesignale sendet,
und die andere der beiden Einrichtungen (12, 10) so lange den bei sich eingestellten Frequenzkanal wechselt, bis der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) auf den gemeinsamen oder/und weiteren gemeinsamen Frequenzka nal eingestellt sind.
diese eine Einrichtung auf diesem wenigstens einen freien Frequenzkanal Steuersignale bzw. Meldesignale sendet,
und die andere der beiden Einrichtungen (12, 10) so lange den bei sich eingestellten Frequenzkanal wechselt, bis der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) auf den gemeinsamen oder/und weiteren gemeinsamen Frequenzka nal eingestellt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997105502 DE19705502B4 (de) | 1997-02-13 | 1997-02-13 | Funkfernsteueranlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997105502 DE19705502B4 (de) | 1997-02-13 | 1997-02-13 | Funkfernsteueranlage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19705502A1 true DE19705502A1 (de) | 1998-08-20 |
| DE19705502B4 DE19705502B4 (de) | 2009-11-05 |
Family
ID=7820132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997105502 Expired - Fee Related DE19705502B4 (de) | 1997-02-13 | 1997-02-13 | Funkfernsteueranlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19705502B4 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999059284A3 (de) * | 1998-05-11 | 2000-01-20 | Bosch Gmbh Robert | Nachrichtenübertragung in einem funkbasierten system zur sicherund oder zugangskontrole und methode dafür |
| WO2002011097A1 (en) * | 2000-08-01 | 2002-02-07 | Ripmax Plc | Radio control transmitter and receiver |
| EP1598991A1 (de) * | 2002-01-03 | 2005-11-23 | VKR Holding A/S | Verfahren und System zum Übertragen von Signalen im Frequenzsprungverfahren |
| EP1796055A1 (de) * | 2005-12-06 | 2007-06-13 | Topseed Technology Corp. | Automatische Frequenzsprungfernsteuerung |
| US8155061B2 (en) | 2002-01-03 | 2012-04-10 | Vkr Holding A/S | Method of and system for transmitting signals using frequency hopping |
Citations (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3432848A1 (de) * | 1984-09-07 | 1986-03-20 | Inst Rundfunktechnik Gmbh | Verfahren zum UEbertragen einer digitalen Information sowie zum Abstimmen eines mobilen Rundfunkempfaengers mit Hilfe dieser uebertragenen digitalen Information |
| US4694485A (en) * | 1983-04-07 | 1987-09-15 | Sony Corporation | Cordless telephone |
| DE3508900C2 (de) * | 1985-03-13 | 1988-12-22 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt, De | |
| EP0430173A2 (de) * | 1989-11-28 | 1991-06-05 | Nippon Telegraph And Telephone Corporation | Verfahren zur Zuteilung von Funkkanälen an jeder einer Vielheit von Mobil-Stationen |
| DE3813820C2 (de) * | 1988-04-22 | 1992-02-20 | Wolfgang Dipl.-El.-Ing. 7180 Crailsheim De Brendel | |
| DE4219780A1 (de) * | 1992-06-17 | 1993-12-23 | Diehl Gmbh & Co | Einrichtung für Fernsteueranlagen für Fernsteuermodelle |
| DE9319508U1 (de) * | 1993-12-18 | 1994-02-17 | Hetronic Steuersysteme GmbH, 84085 Langquaid | Funkfernsteuerung |
| DE4236982A1 (de) * | 1992-11-02 | 1994-05-05 | Philips Patentverwaltung | Zellulares Mobilfunksystem |
| DE4421307A1 (de) * | 1994-06-17 | 1995-12-21 | Siemens Ag | Fernsteuerungsanordnung für elektrische Geräte |
| US5499388A (en) * | 1993-10-20 | 1996-03-12 | Polk's Model Craft Hobbies, Inc. | Radio with frequency scanning and interference detection capability for remote controlled model aircraft |
| DE19502839C1 (de) * | 1995-01-30 | 1996-06-05 | Wolfgang Dipl Ing Brendel | Empfangseinrichtung für eine Funk-Fernsteueranlage |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2946755C2 (de) * | 1979-11-20 | 1984-08-09 | Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg | Verfahren und Schaltungsanordnung für einen Rundfunkempfänger mit Sendersuchlauf |
| DE4214627C1 (de) * | 1992-05-02 | 1993-12-09 | Nbb Nachrichtentech Gmbh | Verfahren zur Kanalabfrage durch den Empfänger einer Fernwirkanlage |
-
1997
- 1997-02-13 DE DE1997105502 patent/DE19705502B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4694485A (en) * | 1983-04-07 | 1987-09-15 | Sony Corporation | Cordless telephone |
| DE3432848A1 (de) * | 1984-09-07 | 1986-03-20 | Inst Rundfunktechnik Gmbh | Verfahren zum UEbertragen einer digitalen Information sowie zum Abstimmen eines mobilen Rundfunkempfaengers mit Hilfe dieser uebertragenen digitalen Information |
| DE3508900C2 (de) * | 1985-03-13 | 1988-12-22 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt, De | |
| DE3813820C2 (de) * | 1988-04-22 | 1992-02-20 | Wolfgang Dipl.-El.-Ing. 7180 Crailsheim De Brendel | |
| EP0430173A2 (de) * | 1989-11-28 | 1991-06-05 | Nippon Telegraph And Telephone Corporation | Verfahren zur Zuteilung von Funkkanälen an jeder einer Vielheit von Mobil-Stationen |
| DE4219780A1 (de) * | 1992-06-17 | 1993-12-23 | Diehl Gmbh & Co | Einrichtung für Fernsteueranlagen für Fernsteuermodelle |
| DE4236982A1 (de) * | 1992-11-02 | 1994-05-05 | Philips Patentverwaltung | Zellulares Mobilfunksystem |
| US5499388A (en) * | 1993-10-20 | 1996-03-12 | Polk's Model Craft Hobbies, Inc. | Radio with frequency scanning and interference detection capability for remote controlled model aircraft |
| DE9319508U1 (de) * | 1993-12-18 | 1994-02-17 | Hetronic Steuersysteme GmbH, 84085 Langquaid | Funkfernsteuerung |
| DE4421307A1 (de) * | 1994-06-17 | 1995-12-21 | Siemens Ag | Fernsteuerungsanordnung für elektrische Geräte |
| DE19502839C1 (de) * | 1995-01-30 | 1996-06-05 | Wolfgang Dipl Ing Brendel | Empfangseinrichtung für eine Funk-Fernsteueranlage |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999059284A3 (de) * | 1998-05-11 | 2000-01-20 | Bosch Gmbh Robert | Nachrichtenübertragung in einem funkbasierten system zur sicherund oder zugangskontrole und methode dafür |
| WO2002011097A1 (en) * | 2000-08-01 | 2002-02-07 | Ripmax Plc | Radio control transmitter and receiver |
| EP1598991A1 (de) * | 2002-01-03 | 2005-11-23 | VKR Holding A/S | Verfahren und System zum Übertragen von Signalen im Frequenzsprungverfahren |
| US8155061B2 (en) | 2002-01-03 | 2012-04-10 | Vkr Holding A/S | Method of and system for transmitting signals using frequency hopping |
| EP1796055A1 (de) * | 2005-12-06 | 2007-06-13 | Topseed Technology Corp. | Automatische Frequenzsprungfernsteuerung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19705502B4 (de) | 2009-11-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69118523T2 (de) | Verfahren zur synchronisierung von übertragungen in einem übertragungssystem mit gleichzeitiger emission | |
| DE2631517A1 (de) | Anlage fuer den funkverkehr mit einer in einem den versorgungsbereich einer einzigen festen sende-empfangsstation uebersteigenden gebiet verkehrenden beweglichen station | |
| EP0112409B1 (de) | Funkübertragungsverfahren für ein Mobilfunksystem | |
| EP0008016A1 (de) | Verfahren sowie Sende- und Empfangseinrichtung zur Datenübertragung mit adaptiver Fehlersicherung | |
| DE3820454A1 (de) | Flaechen-nachrichtenuebertragungs-system | |
| EP0020893B1 (de) | Funknetz | |
| DE69127503T2 (de) | Verfahren und Anordnung zur Ortung von schnurlosen Einheiten in einem schnurlosen Grossraumtelefonsystem | |
| EP0865694B1 (de) | System zum automatischen aufbau einer funkverbindung zur datenübertragung zwischen zwei oder mehreren sender-empfänger-stationen | |
| DE19705502A1 (de) | Funkfernsteueranlage | |
| DE2613584C2 (de) | Fernsteuerungssystem | |
| DE10034039A1 (de) | Runddfunkempfangssystem, Empfänger und Betriebsverfahren dafür | |
| DE3813820C2 (de) | ||
| DE3423289C2 (de) | ||
| WO1999000918A1 (de) | Sende- und empfangsvorrichtung zur verstärkung zwischen ortsfesten und mobilen stationen mit funkkanalerkunnung | |
| EP0326630B1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Übertragung von Fernsteuersignalen mittels einer einzigen Trägerfrequenz zwischen im Zeitmultiplex arbeitenden Geber- und autonomen Empfangsstationen | |
| EP1088401A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur übertragung von informationen in verschiedenen trägerfrequenzen mittels eines frequenzsprungverfahrens | |
| EP0568938B1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer störungsfreien Funkverbindung | |
| EP0966798A2 (de) | Netz zum übertragen von datenpaketen und verfahren zum betreiben des netzes | |
| EP0315028B1 (de) | Verfahren zur Sendesynchronisation, Steuereinrichtung und Sender zur Durchführung des Verfahrens sowie Anwendung des Verfahrens | |
| EP0901242A2 (de) | Digitale Telekommunikationseinrichtung mit TDMA Verfahren | |
| EP0901299A2 (de) | Digitale Telekommunikationseinrichtung | |
| CH646556A5 (de) | Funkgeraet mit einem programmierbaren speicher zur steuerung von sende- und empfangskanaelen. | |
| DE4435753C2 (de) | Bidirektionaler Transponder | |
| EP0329641B1 (de) | Einrichtung zum Empfang von auf der Basis der UIC-Norm übertragenen Signalen auf Fahrzeugen, insbesondere schienengebundenen Fahrzeugen | |
| DE2550592C1 (de) | Funksystem |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |