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DE19705502A1 - Funkfernsteueranlage - Google Patents

Funkfernsteueranlage

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Publication number
DE19705502A1
DE19705502A1 DE1997105502 DE19705502A DE19705502A1 DE 19705502 A1 DE19705502 A1 DE 19705502A1 DE 1997105502 DE1997105502 DE 1997105502 DE 19705502 A DE19705502 A DE 19705502A DE 19705502 A1 DE19705502 A1 DE 19705502A1
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DE
Germany
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control
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signals
channel
transmitter
Prior art date
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DE1997105502
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English (en)
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DE19705502B4 (de
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Wolfgang Brendel
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Original Assignee
Individual
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Publication date
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C17/00Arrangements for transmitting signals characterised by the use of a wireless electrical link
    • G08C17/02Arrangements for transmitting signals characterised by the use of a wireless electrical link using a radio link
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C2201/00Transmission systems of control signals via wireless link
    • G08C2201/50Receiving or transmitting feedback, e.g. replies, status updates, acknowledgements, from the controlled devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Funkfernsteueranlage mit wenigstens einem Steuersender und wenigstens einem Steuer­ empfänger zur Fernsteuerung von Maschinen.
Funkfernsteueranlagen der hier interessierenden Art werden beispielsweise zur Fernsteuerung von Freiluft- oder Hallen­ kränen, Lokomotiven und sonstigen Geräten der Fördertechnik verwendet, so daß eine Bedienperson die jeweilige Maschine von einem beliebigen Ort aus steuern kann.
Im Bereich der Deutschen Bundespost arbeiten derartige Funk­ fernsteuerungen auf speziell vorgesehenen Funkkanälen, z. B. im VHF-Band (140 bis 170 MHz), im UHF-Band (420 bis 470 MHz) und im SHF-Band (2,45 bis 2,50 GHz), wobei viele dieser Fre­ quenzen auch von Funkdiensten im Bereich von ISM-Anwendungen (Industrial Scientific and Medical Applications) benutzt wer­ den.
Die Erfindung geht aus von einer aus der DE 38 13 820 C2 be­ kannten Funkfernsteueranlage mit wenigstens einem Steuersender und wenigstens einem Steuerempfänger, wobei der Steuersender aus einem Steuerbefehlsanteil und einem Empfängeradressenan­ teil bestehende Steuersignale sendet und der Steuerempfänger auf empfangene Steuersignale mit ihm spezifisch zugeordnetem Empfängeradressenanteil anspricht, und wobei der Steuersender und der Steuerempfänger für die Übertragung der Steuersignale auf einen gemeinsamen Frequenzkanal aus einer Vielzahl vor­ bestimmter Frequenzkanäle einstellbar sind.
Der Betrieb von Funkanwendungen, wie z. B. Funkfernsteuerun­ gen, wird beeinträchtigt, wenn die Funkdichte steigt, d. h. Funkkanäle mehrfach belegt werden, wie dies beispielsweise durch die Fernsteuerung vieler Drehkräne und sonstiger Maschi­ nen auf einer Großbaustelle der Fall sein kann. Die Steuerung einer bestimmten Maschine wird dann häufig gestört, weil deren zugehöriger Steuerempfänger auch Funksignale von Fremdsendern, d. h. nicht diesem Funkempfänger zugeordneten Funkquellen emp­ fängt und er das Steuersignal des ihm zugeordneten Steuersen­ ders nicht mehr einwandfrei empfangen bzw. decodieren kann. Dem kann durch Ausweichen auf einen freien Frequenzkanal be­ gegnet werden, wenn, wie bei der bekannten Anlage der Fall, der Frequenzkanal sowohl beim Steuersender als auch beim Steu­ erempfänger einstellbar ist.
Ein Wechsel des Frequenzkanals kann beispielsweise durch manu­ elles Verstellen des gemeinsamen Frequenzkanals beim Steuer­ sender und beim Steuerempfänger erfolgen.
Eine aus der DE 38 13 820 C2 bekannte Vereinfachung des Fre­ quenzkanalwechsels besteht darin, daß der Frequenzkanal ledig­ lich senderseitig manuell verstellt wird und der Steuerempfän­ ger automatisch nachfolgt, nachdem er den neu eingestellten Frequenzkanal ermittelt hat. Dies erspart der den Steuersender bedienenden Person den oftmals mühsamen bzw. zeitaufwendigen und manchmal auch gefährlichen Zugang zum Steuerempfänger.
Eine weitere Vereinfachung ist aus der DE-U 93 19 508 bekannt, welche eine Funkfernsteuerung beschreibt, bei der das Sendege­ rät eine Vorrichtung zur automatischen Auswahl einer freien Frequenz oder eines freien Kanals für das Senden der Steuersi­ gnale aufweist, wobei diese Vorrichtung aus einem Empfänger mit einer Feldstärke-Meßeinrichtung besteht, der "lauscht", um eine freie Frequenz auszuwählen.
Nachteilig ist bei den vorbekannten Funkfernsteuerungen zu­ nächst, daß nur bei der Inbetriebnahme der Anlage ein freier Frequenzkanal ausgewählt wird bzw. erst nach einer Störung der Übertragung ein Frequenzkanalwechsel vorbereitet wird. Dadurch ist ein sicherer, insbesondere unterbrechungsfreier Fernsteu­ erbetrieb häufig nicht möglich, weil nach einer Umstellung des Frequenzkanals beim Steuersender der Steuerempfänger mangels Information über diese Umstellung verhältnismäßig zeitaufwen­ dig diesen neu eingestellten Frequenzkanal suchen muß.
Ferner kann eine bei der Inbetriebnahme der Anlage getroffene momentane Optimalentscheidung für einen Frequenzkanal nach Aufnahme des Funkbetriebs bald wieder überholt sein. Eine lau­ fende Optimierung des Frequenzkanals ist jedoch durch eine Feldstärke-Meßeinrichtung am Ort des Steuersenders im allge­ meinen nicht möglich, weil der Betrieb des Steuersenders eine solche Feldstärkemessung beeinträchtigen würde, so daß sinn­ vollerweise nur bei stummgeschaltetem Steuersender "gelauscht" werden kann, d. h. nur in Zeiten, in denen die Steuerung der Maschine nicht durchgeführt werden kann.
Für den ungestörten Funkempfang der Steuersignale des eigenen Steuersenders sind die Feldstärkeverhältnisse, d. h. die Ver­ hältnisse zwischen der Intensität des eigenen Steuersignals einerseits und den Intensitäten der Fremdsignale andererseits am Ort des Steuerempfängers wesentlich. Eine Frequenzkanal­ auswahl durch Qualifizierung empfangener Funksignale am Ort des Senders ist beispielsweise ungünstig, wenn eine Fremdsi­ gnalquelle aufgrund räumlicher bzw. funktechnischer Gegeben­ heiten am Ort des Steuersenders als störend qualifiziert wird, obwohl der Empfang der Steuersignale am Ort des Steuerempfän­ gers durch die Fremdsignalquelle nur unwesentlich oder über­ haupt nicht beeinträchtigt ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Betriebssicher­ heit einer Funkfernsteueranlage der eingangs genannten Art zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Steuerempfänger aus einem Meldeanteil und einem Senderadres­ senanteil bestehende Meldesignale sendet und der Steuersender auf empfangene Meldesignale mit ihm spezifisch zugeordnetem Senderadressenanteil anspricht,
daß der Steuersender und der Steuerempfänger auch für die Übertragung der Meldesignale auf den gemeinsamen Frequenzkanal oder einen weiteren gemeinsamen Frequenzkanal aus der Vielzahl der vorbestimmten Frequenzkanäle einstellbar sind,
daß eine Kanalauswahleinrichtung vorgesehen ist, die wenig­ stens einen für die Übertragung der Steuersignale oder/und Meldesignale freien Frequenzkanal ermittelt und in dem Steuer­ sender und in dem Steuerempfänger zu speichernde Information über wenigstens einen der ermittelten, freien Frequenzkanäle überträgt,
und daß der Steuersender und der Steuerempfänger im Falle ei­ ner nachfolgenden Störung der Übertragung der Steuersignale oder/und der Meldesignale den gemeinsamen Frequenzkanal oder/und den weiteren gemeinsamen Frequenzkanal abhängig von der gespeicherten Information wechseln.
Indem die Kanalauswahleinrichtung wenigstens einen freien Fre­ quenzkanal ermittelt und im Steuersender und im Steuerempfän­ ger zu speichernde Information über diesen Frequenzkanal über­ trägt, ist sichergestellt, daß im Falle einer nachfolgenden Übertragungsstörung sowohl der Steuersender als auch der Steu­ erempfänger über eine gemeinsame Information hinsichtlich ei­ nes freien Frequenzkanals verfügen, auf die sie im Falle einer nachfolgenden Übertragungsstörung zurückgreifen können, um ei­ nen gemeinsamen Frequenzkanal zu wechseln. Dieser Frequenz­ kanalwechsel kann relativ schnell erfolgen, da der neu ein­ zustellende Frequenzkanal nach dieser Störung nicht erst ge­ sucht werden muß. Somit muß bei einer Übertragungsstörung der Fernsteuerbetrieb nicht unterbrochen werden, sondern die Fern­ steuerung kann in der Regel unterbrechungsfrei weiterarbeiten. Außerdem kann die zu speichernde Information über freie Fre­ quenzkanäle während des Betriebs ständig aktualisiert werden, was die Sicherheit weiter erhöht.
Es ist besonders bevorzugt, daß die Kanalauswahleinrichtung den wenigstens einen freien Frequenzkanal auf Grundlage von am Ort des Steuerempfängers empfangenen Signalen ermittelt. Damit werden für die Frequenzkanalermittlung die für den ungestörten Empfang der Steuersignale entscheidenden Relativpegel zwischen eigenem Steuersignal und Fremdsignalen am Standort des Steuer­ empfängers herangezogen. Außerdem ist eine laufende Optimie­ rung der ermittelten freien Frequenzkanäle möglich, insbeson­ dere auch während der Steuersender sendet. Zudem läßt sich die Kanalauswahleinrichtung als Bestandteil des Steuerempfängers vorsehen, wodurch sich ein einfacher und kompakter Aufbau er­ gibt.
Die Kanalauswahleinrichtung kann eine Suchlaufeinrichtung (Scanner) aufweisen, welche die Frequenzkanäle der am Ort des Steuerempfängers zu empfangenden Signale nacheinander ein­ stellt. Alternativ dazu könnten auch mehrere Frequenzkanäle parallel, d. h. gleichzeitig, empfangen werden, was zwar auf­ wendiger, aber sehr zeitsparend ist.
Der Steuerempfänger kann einen abhängig von der gespeicherten Information auf den zu empfangenden Frequenzkanal einstell­ baren Steuersignal-Empfangsteil und einen von der Suchlaufein­ richtung nacheinander auf die einzelnen, vorbestimmten Fre­ quenzkanäle einstellbaren Kanalsuchempfänger aufweisen. Damit ist der Kanalsuchvorgang unabhängig vom Empfang der Steuersi­ gnale und kann gleichzeitig mit diesem erfolgen.
Wenn die Information über freie Frequenzkanäle im Bereich des Steuerempfängers gewonnen wird, läßt sich diese Information in einfacher Weise mittels der Meldesignale des Steuerempfängers zum Steuersender übertragen.
Der Wechsel auf einen gemeinsamen, als frei ermittelten Fre­ quenzkanal kann fehlschlagen, wenn dieser Kanal zum Zeitpunkt der Störung nicht mehr frei ist. Aus diesem Grund ist es zweckmäßig, daß die in dem Steuersender und dem Steuerempfän­ ger gespeicherte Information mehrere freie Frequenzkanäle und die Reihenfolge umfaßt, in welcher der Steuersender und der Steuerempfänger im Falle der Übertragungsstörung diese Fre­ quenzkanäle als gemeinsamen oder/und weiteren gemeinsamen Fre­ quenzkanal einstellen. Damit wird ein Vorrat an brauchbaren Frequenzkanälen geschaffen und die Betriebssicherheit der An­ lage wesentlich erhöht.
Um nach einer Übertragungsstörung die Verbindung zwischen Steuersender und Steuerempfänger möglichst rasch wieder auf­ zubauen, kann bei der Festlegung der Reihenfolge, in welcher der Steuersender und der Steuerempfänger im Falle der Übertra­ gungsstörung sich auf die Frequenzkanäle einstellen, die Qua­ lität hinsichtlich der Brauchbarkeit der ermittelten freien Frequenzkanäle berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck kann die Kanalauswahleinrichtung Bewertungsmittel zur Festlegung dieser Reihenfolge umfassen.
Im einfachsten Fall können die Bewertungsmittel die Reihen­ folge der zu speichernden, freien Frequenzkanäle abhängig von der über eine Mittelungszeit gemittelten Intensität von im Bereich der Funkfernsteueranlage empfangenen Signalen festle­ gen. Dabei können alle Frequenzkanäle, deren Intensität eine vorgegebene Schwelle unterschreiten, als frei interpretiert werden und ihre Reihenfolge gemäß der gemessenen Intensität festgelegt werden, derart, daß intensitätsschwache Frequenzka­ näle höher als intensitätsstarke Frequenzkanäle bewertet wer­ den und im Falle einer Übertragungsstörung zuerst eingestellt werden. Die empfangene Intensität als Kriterium für die Kanal­ auswahl zu verwenden ist insbesondere bei den Fernsteueranla­ gen mit FM-Modulation sinnvoll, weil hierbei ein intensitäts­ starkes Fremdsignal, das auf dem gleichen Frequenzkanal emp­ fangene eigene Signal "verdrängt".
Die Bewertungsmittel können die Reihenfolge auch abhängig vom zeitlichen Verlauf, der über eine Mittelungszeit gemittelten Intensität von im Bereich der Funkfernsteueranlage empfangenen Signalen festlegen. Aus diesem zeitlichen Verlauf können Pro­ gnosen für die Nutzbarkeit von Frequenzkanälen abgeleitet wer­ den. So können beispielsweise Frequenzkanäle mit abnehmender Intensität als "frei werdend" interpretiert werden. Eine sol­ che Intensitätsabnahme kommt beispielsweise zustande, wenn sich eine Fremdsignalquelle vom Funkbereich der Fernsteuer­ anlage weg bewegt. Umgekehrt können Frequenzkanäle mit zuneh­ mender Intensität, z. B. durch näherkommende Fremdsignalquel­ len, als unbrauchbar festgelegt werden.
Breitbandige Fremdsignalquellen können anhand ihrer Intensi­ tätsverteilung über mehrere Frequenzkanäle erkannt und bewer­ tet werden. Die Berücksichtigung der in mehreren Frequenzka­ nälen gemessenen Intensität erlaubt es auch, instabile, d. h. ihre Frequenz ändernde Fremdsignalquellen zu erkennen und er­ möglicht aufgrund der ableitbaren Wanderungsgeschwindigkeit im Zeit- und/oder Frequenzkanalraum ebenfalls eine Prognose für die zukünftige Nutzbarkeit von Frequenzkanälen.
Um die Bewertung weiter zu verbessern, können die Bewertungs­ mittel eine Signalmustererkennungseinrichtung umfassen, um in den im Bereich der Funkfernsteueranlage empfangenen Signalen Signalmuster, wie Sprache oder Digitalmodulation, zu erkennen und die Reihenfolge entsprechend der erkannten Signalmuster festzulegen. Dabei können z. B. zeitlich konstante NF-Modula­ tionen nach aller Erfahrung als eher lang andauernde Störung interpretiert werden, insbesondere wenn sie in ganzzahligen Verhältnissen zu 50 Hz stehende Frequenzen aufweisen ("Netz­ brumm"). Es können auch fremde, herstellerspezifische Digital­ modulationen erkannt werden und auf Grundlage dieser Kenntnis Vorhersagen für die Nutzbarkeit gemacht werden.
Eine interessante Möglichkeit ergibt sich daraus, daß eigene Digitalmodulationen, d. h. Signalmuster von anderen erfin­ dungsgemäßen Funkfernsteueranlagen, erkannt werden können und die von den verschiedenen Kanalauswahleinrichtungen übertrage­ nen Informationen aufeinander abgestimmt werden, derart, daß im Falle von Übertragungsstörungen die verschiedenen Anlagen möglichst auf voneinander verschiedene Frequenzkanäle wech­ seln. Zu diesem Zweck kann die Reihenfolge, beispielsweise auch von einer Seriennummer der Kanalauswahleinrichtung, dem oder den momentan eingestellten Frequenzkanälen und von belie­ bigen anderen Parametern, insbesondere Parametern mit Zufalls­ charakter, abhängen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbei­ spiels mit Bezug auf die beigefügte, schematische Zeichnung näher erläutert.
Die dargestellte Funkfernsteueranlage umfaßt einen mobilen Steuersender 10 z. B. in Form eines Handgeräts sowie einen Steuerempfänger 12, der stationär an einer zu steuernden Ma­ schine 14 angeordnet ist. Eine Bedienperson kann Steuerbefehle manuell an einer Steuereingabeeinheit 16 eingeben und erhält optische und akustische Rückmeldungen über Betriebsparameter der von ihr gesteuerten Maschine 14 mittels einer Rückmel­ dungsausgabeeinheit 18, die zusammen mit der Steuereingabeein­ heit 16, wie hier dargestellt, separat vom Steuersender 10 ausgeführt sein kann. Die an der Steuereingabeeinheit 16 ein­ gegebenen Steuerbefehle werden in paralleler Form durch Lei­ tungen 20 einem Encoder 22 zugeführt, welcher die Steuerbe­ fehle in ein serielles Datentelegramm integriert und dieses einem auf einen Steuerkanal einstellbaren Sendeteil 24 zu­ führt. Dieses Datentelegramm enthält auch einen dem Steuer­ empfänger 12 spezifisch zugeordneten Empfängeradressenanteil und wird als Steuersignal über einen Antennencombiner 26 einer Antenne 28 zum Senden und Empfangen von Funksignalen zuge­ führt. Die vom Steuersender 10 gesendeten Steuersignale gelan­ gen steuerempfängerseitig über eine ebenfalls zum Senden und Empfangen geeignete Antenne 30 und einen Antennencombiner 32 zu einem auf den Steuerkanal des Sendeteils 24 einstellbaren Empfangsteil 34, der das empfangene Datentelegramm einem Deco­ der 36 zuführt, welcher das Datentelegramm decodiert und des­ sen Steuerbefehlsanteil in paralleler Form über Leitungen 38 an die Maschine 14 ausgibt, sofern das empfangene Datentele­ gramm den richtigen, d. h. dem Steuerempfänger 12 zugeordneten Empfängeradressenanteil enthält. Damit ist sichergestellt, daß der Steuerempfänger 12 nur Steuerbefehle aus den Datentele­ grammen eines ihm zugeordneten Steuersenders 10 an die Ma­ schine 14 ausgibt.
In vielen Fällen ist es für die Bedienperson hilfreich oder sogar notwendig, Rückmeldungen über den Betriebszustand der ferngesteuerten Maschine 14 zu erhalten. Entsprechende Rück­ meldesignale der Maschine 14 werden über Leitungen 40 in pa­ ralleler Form einem steuerempfängerseitigen Encoder 42 zuge­ führt, welcher ein Datentelegramm mit einem Meldeanteil und einem Steuersenderadressenanteil erstellt, wobei der Steuer­ adressenanteil dem Steuersender 10 spezifisch zugeordnet ist und der Meldeanteil wenigstens die Rückmeldesignale der Ma­ schine 14 in codierter Form enthält. Mittels eines auf einen Meldekanal einstellbaren Sendeteils 44 wird dieses Datentele­ gramm über den Antennencombiner 32 und die Antenne 30 gesen­ det.
Die Ausgabe von Steuerbefehlen vom Steuerempfänger 12 zur Maschine 14 sowie der Empfang von Rückmeldungen von der Ma­ schine 14 zum Steuerempfänger 12 können gegebenenfalls über Interface-Bausteine erfolgen, die eine Anpassung des Steuer­ empfängers 12 an beliebige Maschinen erleichtern.
Unter einem Antennencombiner ist hier jede Einrichtung zu ver­ stehen, welche den Anschluß sowohl eines Sendeteils, als auch eines Empfangsteils an einer einzigen Antenne erlaubt, die dann als Sende- und Empfangsantenne verwendet werden kann.
Das auf Seiten des Steuersenders durch die Antenne 28 empfan­ gene Meldesignal gelangt über den Antennencombiner 26 zu einem auf den Meldekanal des Sendeteils 44 einstellbaren Empfangs­ teil 46, welches das serielle Datentelegramm des Meldesignals an einen Decoder 48 ausgibt, in dem das Datentelegramm deco­ diert wird. Der den Rückmeldungen der Maschine 14 entsprechen­ de Anteil wird in paralleler Form über Leitungen 50 der Rück­ meldungsausgabeeinheit 18 zugeführt.
Bei der dargestellten Funkfernsteueranlage ist lediglich ein gemeinsamer Frequenzkanal vorgesehen, d. h. der Steuerkanal ist gleich dem Meldekanal. Somit kann die als Semi-Duplex-An­ ordnung aufgebauten Anlage Informationen in Form von Datente­ legrammen sowohl vom Steuersender 10 zum Steuerempfänger 12 als auch umgekehrt übertragen, dies jedoch nicht gleichzeitig. Ganz allgemein kommt für eine derartige Anlage ein Quittungs­ betrieb in Frage, in welchem entweder der Steuersender 10 oder der Steuerempfänger 12 als aktive Seite (Master) Datentele­ gramme an die Gegenseite sendet und diese Gegenseite (Slave) nur bedingt durch empfangene Hintelegramme mit Rücktelegrammen antwortet. Dabei muß nicht auf jedes Hintelegramm ein Rückte­ legramm folgen, sondern ein Rücktelegramm kann beispielsweise erst nach neun Hintelegrammen abgeschickt werden. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit kann vorgesehen sein, daß für den Fern­ steuerbetrieb nicht jedes Datentelegramm beim jeweiligen Emp­ fänger ankommen muß, so daß sehr kurzzeitige Übertragungsstö­ rungen keinen merklichen Einfluß auf den Fernsteuerbetrieb ha­ ben. Denkbar ist ferner, daß eine Seite die zur Aufrechter­ haltung des Fernsteuerbetriebs notwendigen Informationen le­ diglich im Bedarfsfall von der Gegenseite mittels eines Daten­ telegramms anfordert.
Alternativ könnten zur Realisierung eines Voll-Duplex-Betriebs auch voneinander verschiedene Frequenzkanäle zur Übertragung der Steuersignale einerseits und der Meldesignale andererseits verwendet werden, wobei im Falle einer Übertragungsstörung nur der jeweils gestörte Frequenzkanal gewechselt werden muß.
Die Encoder 22 und 42 sowie die Decoder 36 und 48 können ent­ fallen, wenn auf die Verwendung paralleler Signale verzichtet wird.
Das Sendeteil 24 und das Empfangsteil 46 des Steuersenders 10 werden durch eine Kanaleinstelleinrichtung 52 mit einem zu­ gehörigen Speicher 54 eingestellt, indem Kanaleinstellsignale über eine Leitung 56 zum Sendeteil 24 bzw. über eine Leitung 58 zum Empfangsteil 46 gelangen. Der Speicher 54 dient dazu, Information über wenigstens einen freien Frequenzkanal zu speichern, auf den im Falle einer Übertragungsstörung gewech­ selt werden kann. Über eine Leitung 60 vom Decoder 48 zur Ka­ naleinstelleinrichtung 52 wird, wie unten noch detailliert be­ schrieben, die im Speicher 54 gespeicherte Information laufend aktualisiert und im Falle einer Übertragungsstörung der Kanal­ wechsel eingeleitet.
In analoger Weise wird der Frequenzkanal beim Steuerempfänger 12 durch eine Kanaleinstelleinrichtung 62 mit zugehörigem Speicher 64 eingestellt, indem Kanaleinstellsignale über Lei­ tungen 66 und 68 dem Empfangsteil 34 bzw. dem Sendeteil 44 zu­ geführt werden. Im Steuerempfänger 12 ist eine Kanalauswahl­ einrichtung 70 vorgesehen, die eine Vielzahl von freien Fre­ quenzkanälen auf Grundlage von am Ort des Steuerempfängers 12 empfangenen Signalen ermittelt. Zu diesem Zweck umfaßt der Steuerempfänger 12 einen Kanalsuchempfänger 72, der ständig und unabhängig vom Empfangsteil 34 Signale über eine zusätz­ liche Antenne 74 empfängt und über eine Leitung 76 an die Ka­ nalauswahleinrichtung 70 ausgibt.
Wenn in Kauf genommen wird, daß während der Sendezeiten des Sendeteils 44 nicht "gelauscht" werden kann, könnte für den Kanalsuchempfänger 72 statt der zusätzlichen Antenne 74 auch die Antenne 30 verwendet werden. Der Kanalsuchempfänger 72 kann dann einfach an einen weiteren Anschluß des Antennencom­ biners 32 angeschlossen werden.
Eine Suchlaufeinrichtung 78 der Kanalauswahleinrichtung 70 stellt den Kanalsuchempfänger über eine Leitung 79 nachein­ ander auf die einzelnen, vorbestimmten Frequenzkanäle ein, so daß die Kanalauswahleinrichtung 70 umfassende Information über die Belegung von Frequenzkanälen gewinnt.
Wenn man in Kauf nimmt, den Empfangsteil 34 nicht ständig zum Empfangen der Steuersignale des Steuersenders 10 verwenden zu können, so kann auch dieser Empfangsteil 34 abwechselnd zum Empfang von Steuersignalen dienen und die Funktion des Kanal­ suchempfängers 72 übernehmen.
Die Kanalauswahleinrichtung 70 überträgt die Information über freie Frequenzkanäle direkt an die Kanaleinstelleinrichtung 62, die damit den Inhalt des Speichers 64 aktualisiert. Um diese Information auch zum Steuersender 10 zu übertragen, wird sie über eine Leitung 80 dem Encoder 42 zugeführt, welcher die Information in ein an den Steuersender 10 zu sendendes Daten­ telegramm integriert.
Die im Speicher 54 des Steuersenders 10 gespeicherte Informa­ tion wird dann aktualisiert, wenn der Decoder 48 im Meldesi­ gnal des Steuerempfängers 12 eine entsprechende Information findet, wobei diese aktualisierte Information über die Leitung 60 zur Kanaleinstelleinrichtung 52 und damit in den Speicher 54 gelangt.
Die in den Speichern 54 und 64 gespeicherte Information umfaßt neben den freien Frequenzkanälen auch die Reihenfolge, in wel­ cher der Steuersender 10 und der Steuerempfänger 12 im Falle einer Übertragungsstörung diese Frequenzkanäle als gemeinsamen Frequenzkanal einstellen.
Um diese Reihenfolge festzulegen, umfaßt die Kanalauswahlein­ richtung 70 eine Feldstärkemeßeinrichtung 82 und eine Signal­ mustererkennungseinrichtung 84, welche als Bewertungsmittel zur Bewertung der Brauchbarkeit von Frequenzkanälen auf Grund­ lage der durch den Empfänger 72 empfangenen Signale dienen.
Die Feldstärkemeßeinrichtung 82 erhält ein die Signalintensi­ tät auf dem eingestellten, eigenen Frequenzkanal repräsentie­ rendes Signal vom Empfangsteil 34 über eine Leitung 86 und er­ hält vom Kanalsuchempfänger 72 über die Leitung 76 entspre­ chende Intensitätsinformation auch über andere Frequenzkanäle. Die Kanalauswahleinrichtung 70 ermittelt nun ständig einige (z. B. fünf) freie Frequenzkanäle und berücksichtigt neben den von der Feldstärkemeßeinrichtung 82 gemessenen Intensitätsver­ hältnissen auch das Ergebnis einer Signalanalyse der Signalmu­ stererkennungseinrichtung 84, welche ebenfalls über die Lei­ tungen 86 und 76 Intensitätsinformation erhält und außerdem vom Decoder 36 über eine Leitung 88 Signale entsprechend deco­ dierter Steuersignale des Steuersenders 10 bzw. von anderen Steuersendern erhält. Dies ermöglicht auch die Kommunikation mit anderen Funkfernsteueranlagen, wodurch zwischen solchen verschiedenen Fernsteueranlagen Informationen im Sinne einer "Absprache" ausgetauscht werden können, um im Falle von Über­ tragungsstörungen bevorzugt auf voneinander verschiedene Fre­ quenzkanäle zu wechseln.
Eine Übertragungsstörung im Sinne der Erfindung liegt jeden­ falls dann vor, wenn Datentelegramme nicht mehr empfangen wer­ den bzw. nicht mehr decodiert werden können. Wenn eine der Einrichtungen: Steuersender 10 und Steuerempfänger 12 den Ein­ tritt einer Übertragungsstörung festgestellt hat, so wird die­ se Information der jeweils anderen Einrichtung per Datentele­ gramm übertragen, so daß ein gemeinsamer Wechsel des bei bei­ den Einrichtungen eingestellten Frequenzkanals erfolgen kann. Wenn dieses letztere Datentelegramm nicht empfangen wird, so spielt dies insofern keine Rolle, weil die zum Empfang dieses Datentelegramms vorgesehene Einrichtung aufgrund ähnlicher oder gleicher Kriterien dann ebenfalls das Vorliegen einer Übertragungsstörung feststellen wird. In manchen Fällen kann man vorsehen, daß der Frequenzkanalwechsel bereits durchge­ führt wird, wenn die Übertragungsqualität auf einem anderen als dem eingestellten Frequenzkanal wesentlich besser ist, ohne daß eine gravierende Übertragungsstörung auf dem einge­ stellten Kanal vorliegt.
Die Kanalauswahleinrichtung 70 wird auch vorteilhaft für die Inbetriebnahme der dargestellten Funkfernsteueranlage verwen­ det. In diesem Fall wählt die Kanalauswahleinrichtung 70 einen freien Frequenzkanal und veranlaßt das Senden von Meldesigna­ len an den Steuersender auf diesem Frequenzkanal. Die Kanal­ einstelleinrichtung 52 des Steuersenders 10 läuft zu diesem Zeitpunkt frei, d. h. wechselt in an sich bekannter Weise so lange den am Empfangsteil 46 eingestellten Frequenzkanal, bis ein Meldesignal des Steuerempfängers 12 empfangen wird und ra­ stet dann auf diesen Frequenzkanal ein. Die Verwendung der Ka­ nalauswahleinrichtung 70 bei Inbetriebnahme der Anlage ist na­ türlich nicht zwingend, vielmehr kann auch jedes herkömmliche Verfahren verwendet werden, das zur anfänglichen Einstellung eines gemeinsamen Frequenzkanals geeignet ist.

Claims (12)

1. Funkfernsteueranlage mit wenigstens einem Steuersender (10) und wenigstens einem Steuerempfänger (12),
wobei der Steuersender (10) aus einem Steuerbefehlsanteil und einem Empfängeradressenanteil bestehende Steuersi­ gnale sendet und der Steuerempfänger (12) auf empfangene Steuersignale mit ihm spezifisch zugeordnetem Empfänger­ adressenanteil anspricht,
wobei der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) für die Übertragung der Steuersignale auf einen gemeinsa­ men Frequenzkanal aus einer Vielzahl vorbestimmter Fre­ quenzkanäle einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerempfänger (12) aus einem Meldeanteil und einem Senderadressenanteil bestehende Meldesignale sendet und der Steuersender (10) auf empfangene Meldesignale mit ihm spezifisch zugeordnetem Senderadressenanteil an­ spricht,
daß der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) auch für die Übertragung der Meldesignale auf den gemein­ samen Frequenzkanal oder einen weiteren gemeinsamen Fre­ quenzkanal aus der Vielzahl der vorbestimmten Frequenzka­ näle einstellbar sind,
daß eine Kanalauswahleinrichtung (70) vorgesehen ist, die wenigstens einen für die Übertragung der Steuersignale oder/und Meldesignale freien Frequenzkanal ermittelt und in dem Steuersender (10) und in dem Steuerempfänger (12) zu speichernde Information über wenigstens einen der er­ mittelten, freien Frequenzkanäle überträgt,
und daß der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) im Falle einer nachfolgenden Störung der Übertragung der Steuersignale oder/und der Meldesignale den gemeinsa­ men Frequenzkanal oder/und den weiteren gemeinsamen Fre­ quenzkanal abhängig von der gespeicherten Information wechseln.
2. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kanalauswahleinrichtung (70) den wenig­ stens einen freien Frequenzkanal auf Grundlage von am Ort des Steuerempfängers (12) empfangenen Signalen ermittelt.
3. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Kanalauswahleinrichtung (70) ein Bestandteil des Steuerempfängers (12) ist.
4. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Kanalauswahleinrichtung (70) eine Suchlaufeinrichtung (78) umfaßt.
5. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Steuerempfänger (12) einen abhängig von der gespeicherten Information auf den zu empfangenden Frequenzkanal einstellbaren Steuersignal-Empfangsteil (34) und einen von der Suchlaufeinrichtung (78) nachein­ ander auf die einzelnen, vorbestimmten Frequenzkanäle einstellbaren Kanalsuchempfänger (72) aufweist.
6. Funkfernsteueranlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Informa­ tion über freie Frequenzkanäle zum Steuersender (10) mit­ tels der Meldesignale des Steuerempfängers (12) erfolgt.
7. Funkfernsteueranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Steuersender (10) und dem Steuerempfänger (12) gespeicherte Information mehrere freie Frequenzkanäle und die Reihenfolge umfaßt, in welcher der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) im Falle der Übertragungsstörung diese Frequenzka­ näle als gemeinsamen oder/und weiteren gemeinsamen Fre­ quenzkanal einstellen.
8. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kanalauswahleinrichtung Bewertungsmit­ tel (82, 84) umfaßt, die die Reihenfolge, in welcher der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) im Falle der Übertragungsstörung sich auf die Frequenzkanäle ein­ stellen, festlegen.
9. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Bewertungsmittel (82, 84) die Reihen­ folge der zu speichernden, freien Frequenzkanäle abhängig von der über eine Mittelungszeit gemittelten Intensität von im Bereich der Funkfernsteueranlage empfangenen Si­ gnalen festlegen.
10. Funkfernsteueranlage nach Anspruch 8 oder 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Bewertungsmittel (82, 84) die Rei­ henfolge der zu speichernden, freien Frequenzkanäle ab­ hängig vom zeitlichen Verlauf der über eine Mittelungs­ zeit gemittelten Intensität von im Bereich der Funkfern­ steueranlage empfangenen Signalen festlegen.
11. Funkfernsteueranlage nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertungsmittel (82, 84) eine Signalmustererkennungseinrichtung (84) umfassen, um in den im Bereich der Funkfernsteueranlage empfangenen Signalen Signalmuster, wie Sprache oder Digitalmodula­ tion, zu erkennen, und die Bewertungsmittel die Reihenfolge der zu spei­ chernden, freien Frequenzkanäle abhängig von den erkann­ ten Signalmustern festlegen.
12. Funkfernsteueranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei deren Inbetriebnahme die Kanalauswahleinrichtung (70) zu einer der beiden Einrich­ tungen: Steuersender (10) und Steuerempfänger (12) hin Information über wenigstens einen freien Frequenzkanal überträgt,
diese eine Einrichtung auf diesem wenigstens einen freien Frequenzkanal Steuersignale bzw. Meldesignale sendet,
und die andere der beiden Einrichtungen (12, 10) so lange den bei sich eingestellten Frequenzkanal wechselt, bis der Steuersender (10) und der Steuerempfänger (12) auf den gemeinsamen oder/und weiteren gemeinsamen Frequenzka­ nal eingestellt sind.
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