DE19703735A1 - Längenveränderliches Element - Google Patents
Längenveränderliches ElementInfo
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B11/00—Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
- G01B11/02—Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness
-
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Description
Die Erfindung betrifft ein längenveränderliches Ele
ment mit einem Maßstabssystem zur Messung der Länge oder
Längenänderung des Elementes.
In verschiedenen Bereichen der Technik sind Mechanis
men bekannt, bei denen die Position einer Plattform mit
Hilfe mehrerer längenveränderlicher Elemente bestimmt oder
die Plattform mit Hilfe dieser längenveränderlichen Ele
mente meßbar bewegt wird.
Gemäß der DE 35 04 464 C1 und DD 141 061 wird die
Überprüfung der Position eines Meßkopfes eines Koordinaten
meßgerätes durch passive längenveränderliche Elemente aus
geführt, das heißt Elemente, die keinen eigenen Antrieb
haben, wobei die Positionierung durch das Koordinaten
meßgerät selbst vorgenommen wird.
Gemäß der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft", Mai
1991, Seiten 18 bis 22, wird ein Teleskopspiegel, gemäß der
Zeitschrift "Schweizer Maschinenmarkt", Nr. 17/1995, Seiten
26 bis 29, die Bearbeitungsplattform einer Werkzeugmaschi
ne, gemäß der DE 296 07 680 U1 der an einem Ausleger der
Plattform angebrachte Tastkopf eines Koordinatenmeßgerätes
durch jeweils sechs aktive längenveränderliche Elemente be
wegt. Die aktiven längenveränderlichen Elemente weisen ei
nen Antrieb auf. Die Messung der Position der Plattform
kann durch die Längenmessung der längenveränderlichen Ele
mente ausgeführt werden.
Gemäß diesem Stand der Technik tritt, im Gegensatz zu
konventionellen kartesischen Aufbauten, das Problem einer
veränderlichen Durchbiegung der längenveränderlichen Ele
mente auf, die die Längenmessung der Elemente nicht ver
fälschen darf. Diese Durchbiegung entsteht grundsätzlich
durch das Eigengewicht der längenveränderlichen Elemente
unter der beim Betrieb veränderlichen Neigung, Orientierung
und Länge der Elemente. Um eine Rückwirkung der Durchbie
gung auf die Längenmessung zu verhindern, ist es gemäß
WO 95/14905 und WO 91/03145 bekannt, den Meßweg eines
Laserinterferometers innerhalb der mechanischen Antriebs
elemente des längenveränderlichen Elementes, beispielsweise
einer Stange oder einer Spindel, anzuordnen.
Diese zum Stand der Technik gehörende Anordnung, bei
der ein Maßstab, insbesondere der Meßweg eines Laserinter
ferometers innerhalb eines Antriebselementes angeordnet
ist, hat mehrere Nachteile:
- 1. Durch Reibung oder durch Kontakt mit Motoren erwärmen sich alle Antriebselemente, wodurch die Länge des Maß stabs, insbesondere die Eigenschaften des Mediums bei einem Laserinterferometer, verändert werden. Innerhalb der Antriebselemente ist eine effektive Kühlung nur mit sehr großem Aufwand möglich.
- 2. Die Verwendung hohler Spindeln, Stangen oder Luftlager ist aufwendig und teuer.
- 3. Vibrationen, die im Antriebssystem entstehen, übertragen sich direkt auf das Maßstabssystem und können zu Meß fehlern oder Störungen führen.
- 4. Die Zugänglichkeit des Maßstabssystems ist einge schränkt, insbesondere sind Montage und die Nachjustie rung des Maßstabs beziehungsweise des Laserinterferome ters stark erschwert.
- 5. Das Fehlen geeigneter, beispielsweise nicht mit einer Spindel mitrotierender Anbringungspunkte erschwert die Anbringung der Interferometer-Elemente beziehungsweise der Maßstäbe und Geber.
Das der Erfindung zugrunde liegende technische Problem
besteht darin, eine Anordnung eines Meßsystems zur Messung
der Länge eines längenveränderlichen Elementes anzugeben,
die einen von der Neigung des längenveränderlichen Elemen
tes unabhängigen Meßwert liefert, ohne die beschriebenen
Nachteile der zum Stand der Technik gehörenden Lösungen
aufzuweisen.
Dieses technische Problem wird durch die Merkmale des
Anspruches 1 gelöst.
Dadurch, daß das Maßstabssystem außerhalb der An
triebs-, Führungs- und/oder Stützstrukturen des längenver
änderlichen Elementes und symmetrisch zur Verbindungslinie
zwischen den Anlenkpunkten des längenveränderlichen Elemen
tes angeordnet ist, wirkt sich eine neigungs-, orientie
rungs- und längenabhängige Durchbiegung des längenverän
derlichen Elementes in erster Näherung nicht auf die wirk
same Länge des längenveränderlichen Elementes aus. Die
wirksame Länge des längenveränderlichen Elementes ist bei
Hexapoden und verwandten Strukturen der Abstand zwischen
den Anlenkpunkten des Elementes, da die Abstände zwischen
diesen Punkten die Lage und Orientierung der Plattform ein
deutig festlegen. Die neigungs-, orientierungs- und län
genabhängige Durchbiegung des Elementes wirkt sich deshalb
in erster Näherung nicht auf die wirksame Länge des Elemen
tes aus, da die Längenverkürzung auf der "oberen" Seite
durch eine in erster Näherung gleich große Verlängerung auf
der "unteren" Seite kompensiert wird. Dies gilt sowohl für
die elastische Biegung von Strukturelementen als auch für
eine durch Spiel in den Führungselementen verursachte
Abweichung.
Fehler höherer Ordnung spielen bei den in der Praxis
auftretenden Durchbiegungen weder für die Längenmessung
noch für die tatsächlich wirksame Länge des längenverän
derlichen Elementes eine Rolle. Abweichungen durch das ei
gengewichtsbedingte "Durchhängen" eines Maßbandes sind
ebenfalls von höherer Ordnung, können aber auch durch eine
Zwangsführung des Maßbandes durch den Geber weitgehend un
terdrückt werden.
Gemäß der Erfindung wird bei aktiven längenveränder
lichen Elementen, das heißt bei Elementen mit einem eigenen
Antriebssystem die Antriebs-, Führungs- und/oder Stütz
struktur des längenveränderlichen Elementes in der Verbin
dungslinie zwischen den Anlenkpunkten angeordnet. In diesem
Fall ist das wenigstens eine Maßstabssystem außerhalb der
Verbindungslinie und symmetrisch zu der Verbindungslinie
angeordnet.
Erfindungsgemäß können die Antriebs-, Führungs-
und/oder Stützstrukturen aber auch außerhalb der Verbin
dungslinie zwischen den Anlenkpunkten angeordnet sein. In
diesem Fall kann das Maßstabssystem in der Verbindungslinie
zwischen den Anlenkpunkten angeordnet sein. Es ist aber
auch möglich, das Maßstabssystem außerhalb der Verbin
dungslinie anzuordnen. In weiterer Ausgestaltung der Er
findung ist es auch möglich, in diesem Fall ein Maßstabs
system in der Verbindungslinie und weitere Maßstabssysteme
außerhalb der Verbindungslinie anzuordnen.
Durch die erfindungsgemäßen Anordnungen werden die ge
mäß dem Stand der Technik bekannten Nachteile vermieden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung können den Unteran
sprüchen entnommen werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Er
findung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 ein längenveränderliches Element mit einem
doppelten Interferometer-Meßweg;
Fig. 2 ein längenveränderliches Element mit einem
einfachen Interferometer-Meßweg;
Fig. 3 ein längenveränderliches Element mit zwei
Laserinterferometern;
Fig. 4 ein längenveränderliches Element mit einem
Maßband;
Fig. 5 ein längenveränderliches Meßelement mit zwei
Maßstäben;
Fig. 6 das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 mit
durchgebogenem, längenveränderlichem
Element;
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einem
Interferometer-Meßweg in der Verbindungs
linie der Anlenkpunkte;
Fig. 8 ein längenveränderliches Element mit zwei
parallel angeordneten Spindeln.
Fig. 1 zeigt ein längenveränderliches Element (1) mit
Kugelgelenken (2, 3). In der Verbindungslinie (A) zwischen
Anlenkpunkten (4, 5) sind Antriebsstrukturen des Elementes
(1) angeordnet. Das Element (1) weist eine Stange (6) und
einen Zylinder (7) auf. An dem Zylinder (7) ist ein Inter
ferometereingang und -ausgang (8) vorgesehen sowie ein Re
flektor (9). Der Interferometer-Meßweg liegt außerhalb der
Verbindungslinie (A), aber symmetrisch auf gegenüberlie
genden Seiten des längenveränderlichen Elementes (1). Von
dem Interferometerausgang (8) ausgehend wird der Laser
strahl parallel zur Verbindungslinie (A) zu einem Umlenk
spiegel (10) geführt und von dort zu einem weiteren Umlenk
spiegel (11). Anschließend wird der Laserstrahl wiederum
parallel zur Verbindungslinie (A) zum Reflektor (9) ge
führt, dort reflektiert und über die Umlenkspiegel (11, 10)
zu dem Interferometereingang (8) zurückgeführt. Bei dieser
Ausführungsform ist ein doppelter Meßweg vorgesehen.
Gemäß Fig. 2 weist das längenveränderliche Element (1)
einen einfachen Meßweg auf. Bei dieser Ausführungsform ist
ein Interferometerausgang (12) vorgesehen sowie ein Inter
ferometereingang (13).
Gemäß Fig. 3 weist das längenveränderliche Element (1)
zwei Laserinterferometereingänge und -ausgänge (14, 15)
sowie Reflektoren (24a, 24b) auf. Bei dieser Ausführung
wird nach der Messung eine Mittelwertbildung durchgeführt.
Die Referenzwege sind in den Fig. 1 bis 3 nicht darge
stellt. Die Interferometer können, je nach Ausführung,
beispielsweise als Michelson- oder Mach-Zehnder-Inter
ferometer aufgebaut sein.
Aufgrund von Kosten und Stabilität werden bei Koordi
natenmeßgeräten in der Regel Stahl- oder Glasmaßstäbe oder
Maßbänder mit aufgebrachter Teilung gegenüber Laserinter
ferometern bevorzugt. Wird ein solcher Maßstab zur Längen
messung verwendet, so wird ein Maßband (16) mindestens
doppelter Länge gemäß Fig. 4 an dem längenveränderlichen
Element (1) angeordnet. Mittels zweier Geber (17a, 17b) ist
die Längenveränderung des längenveränderlichen Elementes
(1) als Mittelwert der auf beiden Seiten ablesbaren Längen
veränderungen bestimmbar. Das Maßband (16) wird mittels
Umlenkvorrichtungen (18, 19) umgelenkt, so daß das Maßband
(16) symmetrisch zur Achse (A) auf beiden Seiten des
längenveränderlichen Elementes (1) geführt wird.
Gemäß Fig. 5 weist das längenveränderliche Element
zwei Maßstäbe (20, 21) auf, wobei wiederum mittels zweier
Geber (17a, 17b) die Längenveränderung abgelesen werden
kann. Die Maßstäbe (20, 21) sind symmetrisch zur Verbin
dungslinie (A) zwischen den Anlenkpunkten (4, 5) des
längenveränderlichen Elementes (1) angeordnet.
Gemäß Fig. 6 ist ein längenveränderliches Element (1)
in durchgebogener Form dargestellt. Die wirksame Länge des
längenveränderlichen Elementes ist bei Hexapoden und ver
wandten Strukturen der Abstand zwischen den Anlenkpunkten
(4, 5) des längenveränderlichen Elementes (1), da die Ab
stände zwischen sämtlichen Anlenkpunkten aller längenver
änderlicher Elemente die Lage und Orientierung einer Platt
form (nicht dargestellt) eindeutig festlegen. Gemäß der er
findungsgemäßen Ausführungsform des Maßstabssystems wirkt
sich die neigungs-, orientierungs- und längenabhängige
Durchbiegung des längenveränderlichen Elementes (1) in er
ster Näherung nicht auf die wirksame Länge des längenver
änderlichen Elementes (1) aus, da die gemessene Längen
verkürzung unter anderem durch die Schrägstellung der
Stange (6) und der daran befestigten Geberanbringung (22)
des "oberen" Maßstabs (20) durch eine in erster Näherung
gleich große Verlängerung am "unteren" Maßstab (21) kom
pensiert wird. Dies gilt sowohl für die elastische Biegung
von Strukturelementen als auch für eine durch Spiel in den
Führungselementen verursachte Abweichung. Fehler höherer
Ordnung spielen bei den in der Praxis auftretenden Durch
biegungen weder für die Längenmessung noch für die tat
sächlich wirksame Länge des längenveränderlichen Elementes
(1) eine Rolle.
Abweichungen durch das eigengewichtsbedingte "Durch
hängen" des Maßbandes im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4
sind ebenfalls von höherer Ordnung, können aber durch eine
Zwangsführung des Maßbandes (16) durch die Geber (17a, 17b)
weitgehend unterdrückt werden.
Fig. 7 zeigt ein längenveränderliches Element (25),
bei dem die Antriebsstrukturen außerhalb einer Verbindungs
linie (B) zwischen den Anlenkpunkten (26, 27) der Gelenke
(28, 29) des längenveränderlichen Elementes (25) angeordnet
sind. In diesem Fall kann der Maßstab oder der Interfero
meter-Meßweg in der Verbindungslinie (B) angeordnet sein.
Gemäß Fig. 7 ist eine asymmetrische Anordnung der An
triebsstrukturen vorgesehen. Eine solche Anordnung ist
prinzipiell weniger steif als die Anordnung entlang der
Verbindungslinie (B), so daß last- und neigungsbedingte
Änderungen der auf das längenveränderliche Element
wirkenden Kraft Änderungen des Abstands zwischen den
Anlenkpunkten (26, 27) im Bereich von einigen Mikrometern
verursachen können. Da diese Abstandsänderungen von einem
symmetrisch zur oder entlang der Verbindungslinie (B) ange
ordneten Maßstabssystem erfaßt werden, wird die Positio
nier- und Positionsmeßgenauigkeit nicht beeinträchtigt,
weil die Lage und Orientierung der Plattform (nicht dar
gestellt) nur vom Abstand zwischen den Anlenkpunkten (26,
27) der längenverstellbaren Elemente (25) abhängt. Um
unerwünschte Schwingungen zu vermeiden, bestehen dabei je
doch höhere Anforderungen an die Biegesteifigkeit der
Struktur und/oder an die Antriebsregelung.
Gemäß Fig. 7 ist in der Verbindungslinie (B) der In
terferometer-Meßweg (30) angeordnet. Das längenveränder
liche Element (25) weist einen Interferometereingang und
-ausgang (31) sowie einen Reflektor (32) auf. Für die Län
genveränderlichkeit des längenveränderlichen Elementes (25)
ist außerhalb der Verbindungslinie (B) liegend die Stange
(33) und der Zylinder (34) angeordnet.
Um die höheren Anforderungen an die Biegesteifigkeit
der Struktur und/oder an die Antriebsregelung zu vermeiden
oder zu minimieren, ist gemäß Fig. 8 der Antrieb des län
genveränderlichen Elementes (25) aus zwei parallel laufen
den Spindeln (35, 36) gebildet. An die Spindel greift eine
Spindelmutter (37) an, die mit der Stange (33) verbunden
ist. Die Spindeln (35, 36) werden von einem Motor (39) über
ein Getriebe (40) angetrieben, so daß sich die Spindelmut
ter (37) in Richtung des Pfeiles (C) bewegt. Die Längenver
änderung wird mittels eines Interferometers (41) mit einem
Reflektor (42) bestimmt.
Der Antrieb besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus
mehreren symmetrisch zur Verbindungslinie zwischen den An
lenkpunkten (26, 27) des längenveränderlichen Elementes
(25) angeordneten Elementen, gemäß Fig. 8 aus den zwei par
allel laufenden Spindeln (35, 36). Diese Anordnung hat den
weiteren Vorteil, daß kein resultierendes Drehmoment auf
die Spindelmutter (37) entsteht, so daß die ansonsten not
wendige Führung der Spindelmutter (37) entfällt und auch
kein Drehmoment auf die Plattform (nicht dargestellt) aus
geübt wird.
Gemäß den Fig. 1 bis 7 ist das Antriebselement symbo
lisch als Zylinder (7, 34) dargestellt, der elektromecha
nisch, pneumatisch oder hydraulisch angetrieben werden
kann. Ebenso kann ein Spindel-, Linear-, Piezo-, Riemen-
oder ein anderer fachgemäßer Antrieb eingesetzt werden,
auch in der symmetrischen Anordnung gemäß Fig. 8.
Die Gelenke (2, 3, 28, 29) sind in den Fig. 1 bis 8
symbolisch als Kugelgelenke dargestellt, können aber ebenso
als Kardangelenke, Luft- oder Magnetlager, Festkörpergelen
ke oder in anderer Form ausgebildet sein. Die Versorgung
von Antrieb, Maßstabssystem und gegebenenfalls Gelenken
über Schläuche, Kabel, Lichtleiter und so weiter sind nicht
dargestellt, ebenso wie zusätzliche Sicherheits- oder
Meßeinrichtungen.
1
Element
2
,
3
Gelenke
4
,
5
Anlenkpunkte
6
Stange
7
Zylinder
8
Interferometerein- und -ausgang
9
Reflektor
10
,
11
Umlenkspiegel
12
Interferometerausgang
13
Interferometereingang
14
,
15
Interferometerein- und Ausgang
16
Maßband
17
a,
17
b Geber
18
,
19
Umlenkvorrichtungen
20
,
21
Maßstäbe
22
Geberanbringung
24
a,
24
b Reflektoren
25
längenveränderliches Element
26
,
27
Anlenkpunkte
28
,
29
Gelenke
30
Meßweg
31
Interferometerein- und -ausgang
32
Reflektor
33
Stange
34
Zylinder
35
Spindel
36
Spindel
37
Spindelmutter
39
Motor
40
Getriebe
41
Interferometer
42
Reflektor
A, B Verbindungslinien
C Pfeil
A, B Verbindungslinien
C Pfeil
Claims (23)
1. Längenveränderliches Element, welches in einer Vor
richtung vorgesehen ist, wobei bei der Vorrichtung die Po
sition und/oder Orientierung eines Bezugsobjektes im Raum
durch eine vorbestimmte Anzahl von längenveränderlichen
Elementen festgelegt, verändert und/oder gemessen wird, wo
bei das längenveränderliche Element
- - an seinen Enden je ein Gelenk, welches jeweils wenigstens näherungsweise einen Anlenkpunkt definiert, aufweist,
- - ein in der Länge veränderliches Teil aufweist,
- - ein Maßstabssystem zur Messung der Länge und/oder Längen änderung des längenveränderlichen Elementes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß wenig stens ein Maßstabssystem (8, 9, 10, 11; 12, 13, 10, 11; 14, 15, 10, 11; 16; 20, 21; 31, 32; 41, 42) außerhalb von Antriebs-, Führungs- und/oder Stützstrukturen des längen veränderlichen Elementes (1, 25) und wenigstens teilweise symmetrisch zu einer zwischen den Anlenkpunkten (4, 5; 26, 27) liegenden Verbindungslinie (A; B) des längenveränder lichen Elementes (1, 25) angeordnet ist.
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das längenveränderliche Element (1, 25) passiv, ohne
eigenen Antrieb, ausgebildet ist.
3. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das längenveränderliche Element (1, 25) wenigstens ein
Antriebssystem (35, 36, 37, 39, 40) zur Längenveränderung
aufweist.
4. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebs-, Führungs- und/oder Stützstruktur des
längenveränderlichen Elementes (1) in der Verbindungslinie
(A) zwischen den Anlenkpunkten (4, 5) angeordnet ist und
daß das wenigstens eine Maßstabssystem (8, 9, 10, 11; 12,
13, 10, 11; 14, 15, 10, 11; 16; 20, 21) außerhalb der Ver
bindungslinie (A) und wenigstens teilweise symmetrisch zu
der Verbindungslinie (A) angeordnet ist.
5. Element nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das wenigstens eine Maßstabssystem (8, 9, 10, 11; 12,
13, 10, 11; 14, 15, 10, 11; 16; 20, 21) symmetrisch zu der
Verbindungslinie (A) auf gegenüberliegenden Seiten des
längenveränderlichen Elementes (1) angeordnet ist.
6. Element nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das wenigstens eine Maßstabssystem (8, 9, 10, 11; 12,
13, 10, 11; 14, 15, 10, 11; 16; 20, 21) in den Bereichen,
die parallel zu dem Verschiebeweg des längenveränderlichen
Elementes (1) liegen, parallel oder annähernd parallel zu
der Verbindungslinie (A) angeordnet ist.
7. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebs-, Führungs- und/oder Stützstruktur des
längenveränderlichen Elementes (25) außerhalb der Verbin
dungslinie (B) zwischen den Anlenkpunkten (26, 27) angeord
net ist, und daß das wenigstens eine Maßstabssystem (31,
32; 41, 42) in der Verbindungslinie (B) zwischen den
Anlenkpunkten (26, 27) und/oder wenigstens ein Maßstabs
system außerhalb der Verbindungslinie (B) angeordnet ist.
8. Element nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Antrieb des längenveränderlichen Elementes (25)
wenigstens zwei parallel angeordnete Antriebselemente,
welche symmetrisch oder annähernd symmetrisch zur Verbin
dungslinie (B) zwischen den Anlenkpunkten (26, 27)
angeordnet sind, vorgesehen sind.
9. Element nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die wenigstens zwei parallel angeordneten Elemente als
Spindeln (35, 36) ausgebildet sind.
10. Element nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebssystem und das Maßstabssystem (8, 9, 10,
11; 12, 13, 10, 11; 14, 15, 10, 11; 16; 20, 21; 31, 32; 41,
42) voneinander unabhängige Führungen aufweisen.
11. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das wenigstens eine Maßstabssystem (8, 9, 10, 11; 12,
13, 10, 11; 14, 15, 10, 11) des längenveränderlichen Ele
mentes (1) als wenigstens ein Meßweg eines optischen
Systems ausgebildet ist.
12. Element nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Maßstabssystem (8, 9, 10, 11) ein Interferometer
aufweist.
13. Element nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß ein einfacher Interferometer-Meßweg vorgesehen ist.
14. Element nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß ein wenigstens zweifacher Interferometer-Meßweg vorge
sehen ist.
15. Element nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Maßstabssystem (14, 15, 10, 11) wenigstens zwei In
terferometer (14, 15) aufweist.
16. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Maßstabssystem (16, 20, 21) wenigstens einen mate
riellen Maßstabsträger (16, 20, 21) mit einer Teilung auf
weist, welche mechanisch, elektromagnetisch und/oder op
tisch ablesbar ausgebildet ist.
17. Element nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Maßstabssystem wenigstens ein durchgehendes Maßband
(16) aufweist, wobei das wenigstens eine durchgehende Maß
band (16) als wenigstens ein über Umlenkelemente (18, 19)
geführtes Maßband (16) ausgebildet ist.
18. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gelenk (2, 3, 28, 29) ein- oder mehrteilig ausge
bildet ist.
19. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das längenveränderliche Element (1, 25) Subsysteme mit
Sicherungs-, Versorgungs- und/oder weiteren Meßaufgaben
aufweist.
20. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das längenveränderliche Element (1, 25) in einer Vor
richtung angeordnet ist, bei der das Bezugsobjekt als
Plattform ausgebildet ist.
21. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das längenveränderliche Element (1, 25) in einer Vor
richtung angeordnet ist, welche als Hexapode ausgebildet
ist.
22. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung, in der das längenveränderliche Element
(1, 25) angeordnet ist, als ein in seinen Freiheitsgraden
eingeschränkter Hexapode ausgebildet ist.
23. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das längenveränderliche Element (1, 25) in einer Vor
richtung angeordnet ist, welche als Koordinatenmeßgerät
ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997103735 DE19703735C2 (de) | 1997-01-31 | 1997-01-31 | Längenveränderliches Element |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997103735 DE19703735C2 (de) | 1997-01-31 | 1997-01-31 | Längenveränderliches Element |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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