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DE19701095A1 - Glas-Zusammensetzung - Google Patents

Glas-Zusammensetzung

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DE19701095A1
DE19701095A1 DE19701095A DE19701095A DE19701095A1 DE 19701095 A1 DE19701095 A1 DE 19701095A1 DE 19701095 A DE19701095 A DE 19701095A DE 19701095 A DE19701095 A DE 19701095A DE 19701095 A1 DE19701095 A1 DE 19701095A1
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General Electric Co
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    • C03C3/089Glass compositions containing silica with 40% to 90% silica, by weight containing boron
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Glas-Zusammenset­ zung, die in erster Linie zum Einsatz in elektrischen Lichtquellen geeignet ist.
Einige Glasteile elektrischer Lampen, wie Füße von Glüh- und Fluoreszenzlampen und deren Pumprohre sowie die Kolben einiger Fluoreszenzlampen wurden lange Zeit aus Glä­ sern mit relativ hohem (20 bis 29 Massen- bzw. Gew.-%) Ge­ halt an Bleioxid hergestellt. Dieser hohe Gehalt an Blei­ oxid ergibt den erwarteten, hohen elektrischen Widerstand und gleichzeitig die akzeptable Weichheit und gute Verar­ beitbarkeit des Glasmaterials.
Es ist jedoch bekannt, daß bleihaltiges Glas in Form von Abfall, der sowohl während der Lampenherstellung als auch bei den Verwendern entsteht, nachteilige Auswirkungen auf die Umgebung hat. Auf der Grundlage von Betrachtungen zum Schutze der Umwelt sind daher Anstrengungen zu unter­ nehmen, den Bleigehalt in aus Glas hergestellten Massenpro­ dukten zu verringern/beseitigen. Die Europäische Patentan­ meldung EP 603 933 offenbart eine bleifreie Glas-Zusammen­ setzung zum Einsatz in elektrischen Lampen. Obwohl die da­ rin beschriebenen Glas-Zusammensetzungen sich hinsichtlich ihrer Anwendungs-Parameter (z. B. elektrischer Widerstand, Verarbeitbarkeit, Wärmeausdehnung) den bleihaltigen gut an­ nähern, stellt es einen ernsten Nachteil dar, daß sie zu­ sätzlich zu den Komponenten (SiO₂, Al₂O₃, Na₂O, K₂O, Li₂O, CaO, MgO), die normalerweise in Glas-Zusammensetzungen ein­ gesetzt werden, eine beträchtliche Menge der Oxide von Ba­ rium und Strontium (7 bis 11 Massen-% BaO, 1 bis 5 Massen-% SrO) enthalten. Obwohl BaO gemäß den gegenwärtigen Umwelt-Spezifikationen weniger gefährlich als PbO ist, ist es noch immer stark giftig, und sein Einsatz ist in erster Linie vom Standpunkt der Arbeitshygiene zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Glas­ zusammensetzung zum Einsatz in erster Linie in elektrischen Lampen zu schaffen, die weder giftiges PbO noch BaO enthält und in einigen Fällen auch frei von SrO ist. Gleichzeitig sollen seine Parameter, die hinsichtlich der Anwendbarkeit in elektrischen Lampen entscheidend sind, zumindest äquiva­ lent solchen bekannter Zusammensetzungen sein, die BaO und SrO enthalten.
Die Untersuchungen haben zu der Erkenntnis geführt, daß durch geeignete Auswahl der Komponenten der Glas-Zusam­ mensetzung der Einsatz von BaO und, in einigen Fällen, der von SrO ohne Beeinträchtigung der Anwendungs-Parameter ver­ mieden werden kann. Einige Anwendungs-Parameter der neuen Glas-Zusammensetzungen sind sogar günstiger als die der be­ kannten PbO- oder die der bekannten BaO- und SrO-haltigen Zusammensetzungen.
Die Erfindung bezieht sich somit auf eine Glas-Zusam­ mensetzung für elektrische Lampen, umfassend SiO₂, Al₂O₃₁ Na₂O, K₂O und B₂O₃ sowie gegebenenfalls Li₂O, CaO, MgO, SrO, Sb₂O₃, Fe₂O₃, MnO₂ und/oder CeO₂. Die Zusammensetzung gemäß der Erfindung ist dadurch charakterisiert, daß sie, zusätzlich zu den aufgeführten Komponenten, ZnO und gegebe­ nenfalls TiO₂ und/oder P₂O₅ umfaßt, einen Al₂O₃-Gehalt von 0,3 bis 2 Massen-%, einen ZnO-Gehalt von 2,5 bis 8 Massen-%, einen B₂O₃-Gehalt von 1,5 bis 7,5 Massen-% und einen Ge­ samtgehalt an Al₂O₃ und TiO₂ von mindestens 1 Massen-% auf­ weist, während die Gesamtmenge von MgO und ZnO gleich oder größer als die Menge von B₂O₃ ist.
Der SiO₂-Gehalt der Glas-Zusammensetzungen gemäß der Erfindung kann 61 bis 73 Massen-% betragen. Innerhalb die­ ses Bereiches sind Zusammensetzungen mit 61 bis 67 Massen-% SiO₂ besonders geeignet zur Herstellung von Gläsern für Lampenfüße, während solche mit 68 bis 73 Massen-% SiO₂ be­ sonders geeignet sind zur Herstellung von Gläsern für Kol­ ben für Glüh- und/oder Fluoreszenzlampen.
In den Glas-Zusammensetzungen gemäß der Erfindung muß die Gesamtmenge von Al₂O₃ und TiO₂ 1 Masse-% erreichen oder übersteigen, d. h. Al₂O₃ + TiO₂ ≧ 1. In Fällen, bei de­ nen die Zusammensetzung Al₂O₃ in einer Menge von weniger als 1 Massen-% enthält, ist die Anwesenheit von TiO₂ erfor­ derlich, und in anderen Fällen ist sie vorteilhaft. Die Menge von TiO₂ kann vorzugsweise maximal 2,5 Massen-% be­ tragen. Zur Herstellung von Gläsern für Lampenfüße sind Zu­ sammensetzungen mit 0,2 bis 2,2 Massen-% TiO₂ besonders ge­ eignet. Für Gläser für Kolben sind Zusammensetzungen mit maximal 0,5 Massen-% TiO₂ besonders geeignet. Durch Ein­ stellen der Gesamtmenge von Al₂O₃ und TiO₂ gemäß dem obigen wird das Glas in der Struktur stabilisiert, d. h. seine An­ fälligkeit gegen Kristallisation nimmt ab oder seine Liqui­ dus-Temperatur wird verringert. Glas-Zusammensetzungen, die üblicherweise in elektrischen Lampen eingesetzt werden, enthalten kein TiO₂ mit der Ausnahme des TiO₂-Gehaltes der Verunreinigungen, die zufällig durch die Rohmaterialien, z. B. durch den Sand, eingeführt werden.
Ähnlicherweise ist ZnO keine übliche Komponente von Glas-Zusammensetzungen, die bei elektrischen Lampen einge­ setzt werden. Zusätzlich zu ZnO enthält die Zusammensetzung vorzugsweise MgO in Mengen von maximal 3,7 Massen-%. Der ZnO-Gehalt von Zusammensetzungen, die für Gläser für Lam­ penfüße und Kolben geeignet sind, ist vorzugsweise im obe­ ren und unteren Teil des Bereiches der obigen Werte, z. B. 5 bis 8 Massen-% bzw. 3 bis 5 Massen-%, auszuwählen. Die Men­ ge von MgO kann vorzugsweise 0,2 bis 2,5 Massen-% betragen und innerhalb dieses Bereiches 0,5 bis 2,5 Massen-% für Gläser für Lampenfüße und 0,2 bis 1 Massen-% für Gläser für Kolben.
In den Glas-Zusammensetzungen gemäß der Erfindung muß die Menge von ZnO (und MgO, das wahlweise vorhanden ist) zumindest die von B₂O₃ erreichen, d. h. MgO + ZnO ≧ B₂O₃. Dieser Anteil ist erforderlich, um eine gute chemische Be­ ständigkeit und günstige Bearbeitbarkeits-Parameter des Glases sicherzustellen.
Die Menge von B₂O₃ kann vorzugsweise 2 bis 7 Massen-% und innerhalb dieses Bereiches 4 bis 7 Massen-% für Gläser für Lampenfüße und 2 bis 4 Massen-% für Gläser für Kolben betragen.
Der Gesamtalkalimetall-Gehalt der Glas-Zusammensetzun­ gen gemäß der Erfindung kann 14 bis 24 Massen-% betragen. Innerhalb dieses Bereiches können die Zusammensetzungen 6 bis 10 Massen-% Na₂O, 8 bis 12,5 Massen-% K₂O und gegebe­ nenfalls maximal 1,4 Massen-% Li₂O enthalten. Die Menge von K₂O erreicht vorzugsweise die von Na₂O oder übersteigt sie.
In den Zusammensetzungen gemäß der Erfindung ist die Anwesenheit von CaO nicht unerläßlich, doch ist es bevor­ zugt, daß die für Glaskolben benutzten Zusammensetzungen CaO enthalten. Die Menge von CaO in diesen Zusammensetzun­ gen beträgt vorzugsweise maximal 1,2 Massen-%, und es ist vorteilhaft, 0,3 bis 0,9 Massen-% auszuwählen. Es ist auch bevorzugt, wenn die Gesamtmenge von K₂O (und die von CaO, das wahlweise vorhanden ist) die von Na₂O erreicht oder übersteigt, d. h. CaO + K₂O ≧ Na₂O in den Zusammensetzungen, in erster Linie in solchen, die für Glaskolben eingesetzt werden. Als ein Ergebnis dieser Maßnahmen kann das Entwei­ chen von Na, das zum Abfangen von Quecksilber oder zur Ent­ färbung des Leuchtstoffes in Fluoreszenzlampen-Kolben führt, wirksam unterdrückt werden.
Als ein Hilfsmittel für die Struktur-Stabilisierung können die Glas-Zusammensetzungen gegebenenfalls auch P₂O₅ in einer Maximalmenge von 0,6 Massen-% enthalten. Der P₂O₅-Gehalt von Zusammensetzungen, die in Gläsern für Kolben eingesetzt werden sollen, kann, z. B., 0,1 bis 0,6 Massen-% und vorzugsweise 0,2 bis 0,45 Massen-% betragen.
Wie oben erwähnt, erfordern die Zusammensetzungen ge­ mäß der Erfindung allgemein nicht die Anwesenheit von SrO. Die Menge von SrO, die gelegentlich vorhanden ist, über­ steigt 2 Massen-% nicht.
Zusätzlich zu den oben detailliert beschriebenen Kom­ ponenten können die Zusammensetzungen gemäß der Erfindung zur Verringerung der UV-Emission der Lampen gegebenenfalls auch die folgenden Materialien enthalten: Sb₂O₃ in Mengen von maximal 0,5 Massen-%, Fe₂O₃ in Mengen von maximal 0,15 Massen-%, MnO₂ in Mengen von maximal 0,25 Massen-% und/oder CeO₂ in Mengen von maximal 0,8 Massen-%. Diese Materialien wirken in einigen Fällen auch als Läuterungsmittel. Einige der Komponenten können bereits als Verunreinigungen in der Ausgangsmischung zum Glasschmelzen vorhanden sein, was es erübrigt, sie separat hinzuzugeben.
Die Glas-Zusammensetzungen gemäß der Erfindung können ein guter Ersatz für die derzeit eingesetzten Bleigläser hinsichtlich Wärmeausdehnung, charakteristischen Viskosi­ tätswerten für die Verarbeitung und elektrischem Widerstand sein, welche Parameter zusammen mit anderen die Einsetzbar­ keit von Zusammensetzungen in elektrischen Lampen bestim­ men. Diese Zusammensetzungen sind äquivalent den BaO- und SrO-haltigen Zusammensetzungen, die in der Europäischen Pa­ tentanmeldung 603 933 beschrieben sind. Ihre Liquidus-Tem­ peratur (Tliq), ein Parameter, der die Empfindlichkeit zur Kristallisation charakterisiert, ist jedoch geringer als die der Materialien gemäß der Europäischen Patentanmeldung 603 933, und sie ist merklich geringer als die der Bleiglä­ ser. Dies zeigt eine günstige, d. h. sehr schwache, Empfind­ lichkeit für Kristallisation der Glas-Zusammensetzungen ge­ mäß der Erfindung. Die Intensität ihrer Kristallisation un­ terhalb der Liquidus-Temperatur ist auch besser als die des Bleiglases, wobei einige Glas-Zusammensetzungen überhaupt keine Kristallisation in einem 24 Stunden-Test gezeigt ha­ ben.
Die Glas-Zusammensetzungen gemäß der Erfindung haben eine hervorragende Beständigkeit gegen chemische Korrosion, was außerordentlich gut ist, wenn man ihren hohen Alkalime­ talloxid-Gehalt in Rechnung stellt. Es ist auch ein neues Merkmal, daß die Viskosität der Glas-Zusammensetzungen ge­ mäß der Erfindung die Erfordernisse der Verarbeitbarkeit für die Glas- und Lampenherstellung erfüllen, ungeachtet dessen, daß die Literatur, die die Europäische Patentanmel­ dung 603 933 einschließt, die Anwesenheit und die Quanti­ tätsgrenzen von BaO als einen kritischen Faktor der Verar­ beitbarkeit ansieht.
Für die Komponenten und Anwendungs-Parameter der Glas-Zusammensetzung gemäß der Erfindung wird das folgende Bei­ spiel angegeben.
BEISPIEL
Die in Tabelle I angegebenen Glas-Zusammensetzungen wurden in 350 kg-Ansätzen bei 1400 bis 1470°C in einem in­ termittierend betriebenen, mit Erdgas geheizten Tankofen erschmolzen. Die in Tabelle I aufgeführten Komponenten wur­ den in den folgenden Formen hinzugegeben: SiO₂ als Quarz­ sand, Al₂O₃ als Aluminiumoxid, B₂O₃ als entwässertes Borax, Erdalkalioxide als die entsprechenden Carbonate, CaO und MgO als Dolomit oder MgO, P₂O₅ als Ca- oder Na-Phosphat. Die weiter aufgeführten Materialien wurden in Form der ent­ sprechenden Oxide hinzugegeben. Wo in Tabelle I 0,02 Mas­ sen-% Fe₂O₃ aufgeführt sind, war dieses im Quarzsand ent­ halten. Natriumnitrat wurde als ein Läuterungsmittel be­ nutzt. Die Komponenten wurden, ausgenommen Quarzsand, Soda, Pottasche (die beiden letzteren Materialien sind Na- bzw. K-Carbonat) und dehydratisiertes Borax, vorher in einem La­ boratoriumsmischer vermischt und dann zum Vermischen mit den weiteren Komponenten in einer Mischertrommel hinzugege­ ben. Das Schmelzen erfolgte nach 30-minütigem Homogenisie­ ren unter Anwendung des Verfahrens, das normalerweise in der Glasindustrie benutzt wird.
Die Massen- bzw. Gew.-% und die Anwendungs-Parameter der Glas-Zusammensetzungen sind in den Tabellen I bzw. II zusammengefaßt. Die Glas-Zusammensetzungen Nr. 1 und 2 sind in erster Linie geeignet zum Herstellen von Glas für Lam­ penfüße und die Glas-Zusammensetzung Nr. 3 zum Herstellen von Gläsern für Fluoreszenzlampen-Kolben. Zum Vergleich zeigt Tabelle II auch die entsprechenden Daten einer be­ kannten Glas-Zusammensetzung mit 20% PbO-Gehalt (in Tabelle II mit "P" bezeichnet) und solche der in der Europäischen Patentanmeldung 603 933 beschriebenen Glas-Zusammensetzung (in Tabelle II mit "B" bezeichnet). Die Bedeutung der wei­ teren Bezeichnungen in Tabelle II ist folgende:
α(50-350): thermischer Ausdehnungskoeffizient zwischen 50 und 350°C (gemäß dem ISO-Standard 7991)
Tg: (dilatometrische) Umwandlungs-Temperatur (gemäß ISO-Standard 7884-8)
TL: Littleton-Erweichungspunkt (gemäß ISO-Standard 7884-6)
TK100: die Temperatur, bei der log ξ (Ω cm) = 8 (log ξ ist der übliche Logarithmus des spezifischen Gleichstrom­ widerstandes)
Tliq: Liquidus-Temperatur oberhalb der das Glas (nach einer Wärmebehandlung von 24 Stunden) keine Kristallisation zeigt ("keine": zeigt nach 24 Stunden keine Kristal­ lisation)
Wasser-Haltbarkeit: chemische Beständigkeit gegenüber de­ stilliertem Wasser (Extraktion), gemessen an zersto­ ßenem Glas und charakterisiert durch die Menge an verbrauchter 0,01 N Säure für die Rücktitration (gemäß DIN-Standard 12111)
Twork: Bearbeitungs-Temperatur, wo der Viskositätswert 10⁴ dPa·s beträgt.
Tabelle I
Tabelle II
Die Glas-Zusammensetzung gemäß der Erfindung kann na­ türlich in allen Gebieten eingesetzt werden, wo die Vortei­ le, die durch die Eigenschaften des Glases geschaffen wer­ den, erforderlich sind, besonders im Falle von Glasteilen von elektrischen Lampen. Die Glas-Zusammensetzung gemäß der Erfindung kann in erster Linie für Lampenfüße und Pumpröhr­ chen von Glühlampen und Niederdruck-Entladungslampen sowie für Kolben und Pumpröhrchen von Niederdruck-Entladungslam­ pen, vorzugsweise kompakten Fluoreszenzlampen, eingesetzt werden.
Der Gegenstand der Erfindung schließt auch solche Glasteile elektrischer Lampen ein, deren Material aus der Glas-Zusammensetzung gemäß der Erfindung besteht.
In den Fig. 1 bzw. 2 sind beispielhaft ein Fuß ei­ ner elektrischen Lampe und der einer kompakten Fluoreszenz­ lampe dargestellt.
In Fig. 1 ist ein Fuß 1 einer Glühlampe gezeigt, der aus einem sich erweiternden Rohr 2, Strom-Durchführungen 4a und 4b, einem Glühfaden 5 und einem Pumpröhrchen 3 besteht. Der Glühfaden 5 ist zwischen den Enden mehrteiliger Strom-Durchführungen 4a und 4b befestigt. Auf dem Produktions­ band werden die aufgeführten Teile durch Flammen erhitzt, und durch Quetschen des Rohres 2 werden die Teile abgedich­ tet, so daß die Dumet (Eisen-Nickel-Legierung mit einem Kupfermantel)-Teile 7a und 7b der Strom-Durchführungen 4a und 4b innerhalb des gequetschten Teiles 6 des Rohres 2 an­ geordnet sind. Das Material des Rohres 2 und des Pumpröhr­ chens 3 ist die Glas-Zusammensetzung gemäß der Erfindung. Das Material des (nicht gezeigten) Lampenkolbens ist ein weiches Alkali-Kalk-Silicat-Glas, umfassend die folgenden Grundkomponenten: SiO₂, Na₂O, K₂O, CaO, MgO, Al₂O₃. Auf dem Produktionsband wird das Rohr 2 des Lampenfußes an seinem mit Flansch versehenen Teil in dem Lampenkolben abgedich­ tet.
Der Lampenfuß gemäß der Erfindung kann nicht nur ein Lampenfuß einer Glühlampe, sondern auch der einer elektri­ schen Lampe anderer Art sein, z. B. der einer Niederdruck-Entladungslampe, insbesondere einer linearen Fluoreszenz­ lampe, usw.
In Fig. 2 ist eine kompakte Fluoreszenzlampe 11 mit zwei Rohrabschnitten gezeigt. Strom-Durchführungen 14a und 14b der Elektrode 15 und Strom-Durchführungen 14c und 14d der anderen (nicht gezeigten) Elektrode sowie Pumpröhrchen 13a und 13b sind in den Enden des Kolbens 12 bei gequetsch­ ten Abschnitten 16a und 16b abgedichtet. Das Material der Strom-Durchführungen 14a, 14b, 14c und 14d ist eine 50/50%-ige Nickel-Eisen-Legierung. Das Material des Kolbens 12 und der Pumpröhrchen 13a, 13b ist die Glas-Zusammensetzung gemäß der Erfindung. Das Material des Kolbens 12 enthält CeO₂ in einer Menge von mehr als 0 Massen-%, vorzugsweise von 0,4 bis 0,6 Massen-%, um UV-Strahlung zu filtern.

Claims (18)

1. Glas-Zusammensetzung für elektrische Lampen, enthal­ tend SiO₂, Al₂O₃, Na₂O, K₂O und B₂O₃ sowie gegebenenfalls Li₂O, CaO, MgO, SrO, Sb₂O₃, Fe₂O₃, MnO₂ und/oder CeO₂, da­ durch gekennzeichnet, daß sie, zusätzlich zu den aufgeführ­ ten Komponenten, auch ZnO und gegebenenfalls TiO₂ und/oder P₂O₅ enthält, ihr Al₂O₃-Gehalt 0,3 bis 2 Massen-%, ZnO-Ge­ halt 2,5 bis 8 Massen-%, B₂O₃-Gehalt 1,5 bis 7,5 Massen-% und die Gesamtmenge von Al₂O₃ und TiO₂ mindestens 1 Massen-% beträgt, wobei die Gesamtmenge von ZnO und MgO gleich der von B₂O₃ ist oder diese übersteigt.
2. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie Na₂O, K₂O und Li₂O in einer Gesamtmenge von 14 bis 24 Massen-% enthält.
3. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie TiO₂ in einer Menge von maximal 2,5 Mas­ sen-% enthält.
4. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie TiO₂ in einer Menge von 0,2 bis 2,2 Mas­ sen-% enthält.
5. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie MgO in einer Menge von maximal 3,7 Mas­ sen-% enthält.
6. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie MgO in einer Menge von 0,5 bis 2,5 Mas­ sen-% enthält.
7. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie ZnO in einer Menge von 5,0 bis 8 Massen-% enthält.
8. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie B₂O₃ in einer Menge von 4 bis 7 Massen-% enthält.
9. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Menge des K₂O-Gehaltes mindestens gleich der des Na₂O-Gehaltes ist.
10. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie TiO₂ in einer Menge von maximal 0,5 Mas­ sen-% enthält.
11. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie MgO in einer Menge von 0,2 bis 1 Massen-% enthält.
12. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie ZnO in einer Menge von 3,0 bis 5 Massen-% enthält.
13. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie B₂O₃ in einer Menge von 2 bis 4 Massen-% enthält.
14. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Menge des CaO- und K₂O-Gehaltes minde­ stens gleich der des Na₂O-Gehaltes ist.
15. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie P₂O₅ in einer Menge von maximal 0,6 Mas­ sen-% enthält.
16. Glas-Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie P₂O₅ in einer Menge von 0,2 bis 0,45 Mas­ sen-% enthält.
17. Fuß für elektrische Lampen, durch den Strom-Durchfüh­ rungen eingeführt und in einer vakuumdichten Weise abge­ dichtet sind, wobei der Fuß in einer vakuumdichten Weise im Kolben der Lampe abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß sein Material eine Glas-Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ist.
18. Kolben für elektrische Lampen, insbesondere für Fluo­ reszenzlampen, dadurch gekennzeichnet, daß sein Material eine Glas-Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16 ist.
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