DE19701049C1 - Radialwalzkopf - Google Patents
RadialwalzkopfInfo
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- B21H3/00—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
- B21H3/02—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Radialwalzkopf nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus DE 42 36 085 A1 ist ein Radialwalzkopf bekannt geworden
mit einem in einem Halter unter gleichen Winkelabständen
und in Achsabständen um die Walzachse verteilt angeordne
ten Walzen. Die Walzenflächen haben einen über den Umfang
entgegen ihrer Drehrichtung spiralförmig ansteigenden Ver
lauf. Die Walzen sind mit einem Zahnradgetriebe gekoppelt,
und eine Verriegelung rastet nach jeder vollen Walzenum
drehung selbsttätig ein. Vor dem Walzvorgang wird die Ver
riegelung gelöst, und zwar von dem Werkstück, das mit
den Walzen verformt werden soll. Bei
dem bekannten Radialwalzkopf ist ein die Einführbewegung
des Werkstückes zwischen die Walzen begrenzender und mit
der Verriegelung der Walzen gekoppelter Anschlag vorgese
hen, der entgegen der Wirkung von Druckfedern in Richtung
der Walzachse um einen Betätigungshub verschiebbar ist.
Die Verriegelung wird bei Anlage des Werkstückes infolge
seiner Bewegung um den Betätigungshub gelöst.
Bei dem bekannten Radialwalzkopf besteht die Gefahr, daß
während des Lösevorganges oder auch danach eine Rela
tivbewegung stattfindet zwischen Werkstück und Walzen,
wenn das Werkstück noch nicht zum Stillstand gekommen ist.
Dieser Vorgang beeinträchtigt naturgemäß den Formvorgang.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Radial
walzkopf zu schaffen, bei dessen Lösevorgang eine Re
lativbewegung zwischen den Walzen und den Werkstücken ver
mieden wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei dem erfindungsgemäßen Radialwalzkopf ist dieser gegen
über einem axial festgelegten Bauteil axial verschiebbar
gelagert. Eine Verschiebung des Walzkopfes erfolgt gegen
eine Vorspannfeder, welche den Walzkopf in eine vom Lager
bauteil maximal entfernt gelegene Position drückt, die
durch entsprechende Anschläge begrenzt ist. Zwischen dem
Lagerbauteil und dem Walzkopf wirkt eine Lösevorrich
tung in Form irgendeiner Getriebeanordnung, die die Ver
riegelung löst, wenn der Walzkopf auf das Lagerbauteil
zu bewegt wird.
Bei einer Einführbewegung stößt das Werkstück gegen den
Anschlag, der seinerseits den Walzkopf mitnimmt und ihn
gegen das Lagerbauteil bewegt. Diese Bewegung führt zum
Lösen der Verriegelung des Walzkopfes bei Erreichen
des Auslösepunktes. Die Verriegelung kann herkömmlich
sein. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung enthält die
Lösevorrichtung einen Hebel, der zwischen Lagerbauteil
und Walzkopf angeordnet ist und der auf einen Druckstift
wirkt, der seinerseits mit der Verriegelung zusammenwirkt.
Der maximale Verschiebeweg des Walzkopfes ist nach einer
Ausgestaltung der Erfindung gegenüber dem Lagerbauteil
größer als zum Lösen der Verriegelung erforderlich.
Dies trägt zur Prozeßsicherheit bei.
Besonders vorteilhaft ist die Verbindung der Erfindung mit
einem Radialwalzkopf, der nach der DE 42 36 085 A1 einen mit
dem Zahnradgetriebe gekoppelten Sperrnocken aufweist mit
zwei Nockenabschnitten, denen jeweils ein mit einer Druckfeder
in Sperrichtung belasteter Stift zugeordnet ist, die
durch einen Sperrhebel wahlweise aus der Sperrstellung
rückbar sind. Der Sperrhebel kann einen manuell betätig
baren Handhabungsabschnitt aufweisen. Die Sperrstellung
dem mit der schwächeren Feder belasteten Stiftes ist der
Sperrstellung des mit der stärkeren Feder belasteten
Stiftes in Anschlagrichtung vorgeordnet, und die Nockenab
schnitte durchlaufen bei einer Walzenumdrehung eine
Nockenumdrehung. Der von dem Hebel zwischen Walzenkopf und
Lagerbauteil betätigte Druckstift ist zu dem Sperrhebel
geführt, um diesen bei einem Betätigungshub gegen den von
der stärkeren Druckfeder belasteten Stift zu verschwenken
und diesen Stift aus seiner Sperrstellung zu drücken.
Bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist im
Lagerbauteil ein axial bewegbares Widerlager gelagert, das
durch eine Feder in Richtung des Hebels vorgespannt ist,
wobei die Feder stärker ausgeführt ist als die Vorspann
feder des Lagerbauteils. Vorzugsweise wird das Widerlager
von einem Stift gebildet, der von einem Tellerfederpaket
vorgespannt ist. Der Stift kann mit einem gerundeten Ende
in eine entsprechende Ausnehmung des Hebels eingreifen.
Das nachgebende Widerlager hat den Vorteil, daß dadurch
eine Sicherheit geschaffen ist bei einer Axialbewegung des
Werkstückes über den Auslösepunkt hinaus.
Um Reibung zwischen Werkstück und Anschlag des Radialwalz
kopfes zu vermeiden, ist dieser nach einer Ausgestaltung
der Erfindung drehbar gelagert. Zu diesem Zweck ist ein
Anschlagstift in einer Hülse aufgenommen, die ihrerseits
drehbar gelagert ist. Der Anschlagstift kann ein Außenge
winde aufweisen, das mit einem Innengewinde der Hülse zu
sammenwirkt, um die axiale Position des Anschlagstiftes zu
verändern.
Wie erkennbar, haben Werkstück und Radialwalzkopf auch
nach dem Anstoßen des Werkstückes am Anschlag die gleiche
Bewegungsrichtung. Eine Relativbewegung zwischen Werkstück
und Walzen ist daher ausgeschlossen. Die erfindungsgemäße
Lösevorrichtung kann an herkömmliche Standard-Radial
walzköpfe angebaut werden. Es ist lediglich ein zusätz
licher Flansch als Lagerbauteil vorzusehen. Bei neu ge
fertigten Radialwalzköpfen kann das Lagerbauteil in den
Kopf integriert werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnung nä
her erläutert.
Die einzige Figur zeigt einen Schnitt durch einen Radial
walzkopf nach der Erfindung.
Die gezeigte Konstruktion entspricht hinsichtlich des
Zahnradgetriebes, der Verriegelung für die Walzen und der
Antriebseinrichtung zum Drehen der Walzen in Anlage an das
Werkstück herkömmlichen Konstruktionen.
Der Radialwalzkopf hat drei profilierte Walzen, von denen
eine bei 10 dargestellt ist. Sie sind über den Umfang ver
teilt zwischen zwei Lagerplatten 12 und 14 für Achsen 16
angeordnet. Die Lagerplatten 12, 14 werden von Distanzbol
zen 18 voneinander auf Abstand gehalten.
Jede der Walzen hat eine Abflachung 20, die in der gezeig
ten Ruhestellung jeweils der Walzachse zugekehrt ist und
sich über einen Umfangsabschnitt erstreckt. Von der Mitte
der Abflachung 20 ausgehend erstreckt sich über den Umfang
über 180° ein im Durchmesser zunehmender Abschnitt der
Walzflächen mit spiralförmigem Verlauf. Daran schließt
sich eine konzentrisch zur Walzachse liegende Walzfläche
über einen Winkel von 90° an. Der Restwinkel von 90° wird
für einen abfallenden Teil der Walzfläche genutzt.
Jede Achse der Walze 10 weist einen exzentrischen Ab
schnitt auf, der auf einer Getriebeplatte 24 des Walz
kopfes drehbar gelagert ist. Am hinteren Ende sitzt auf
den Achsen 16 jeweils ein Zahnrad 26, das mit einem Zahn
kranz 28 kämmt. Eine Verdrehung des Zahnkranzes 28 führt
zur Verdrehung der Zahnräder 26, die fest auf den Achsen
16 sitzen, so daß mit Hilfe dieses Mechanismus der Teil
kreisdurchmesser der Walzen 10 geringfügig verkleinert
oder vergrößert werden kann.
Auf den Achsen 16 sitzt jeweils ein Zahnrad 30, die mit
einem Zwischenzahnrad 32 kämmen. Mit dem Zwischenzahnrad
32 ist ein Sperrnocken 34 drehfest verbunden, der mit zwei
Sperrstiften 36, 38 zusammenwirkt. Die Stifte 36, 38 wer
den von jeweils einer Feder 40, 42 in Sperrichtung ge
drückt, wobei die Feder 40 die stärkere ist.
Zwischen die Stifte 36, 38 greift ein Sperrhebel 44 ein,
der mit dem anderen Ende aus dem Radialwalzkopf herausragt
und z. B. von Hand erfaßt werden kann. In der gezeigten
Sperrlage befindet sich der Stift 36 in Sperrstellung, in
der er im Bereich eines Nockenabschnitts 46 in den Drehweg
des Sperrnockens 34 eingreift. Dem Stift 38 ist ein
Nockenabschnitt 48 des Nockens 34 zugeordnet, der in An
schlagrichtung etwas vorsteht.
Der Sperrnocken ist drehfest mit einer Scheibenanordnung
50 verbunden, an die im 120°-Abstand Zugfedern angreifen,
von denen eine bei 52 dargestellt ist. Am anderen Ende
sind die Federn 52 über einen Stift 53 in einem Gehäuse 54
festgelegt, das fest mit der Getriebeplatte 24 verbunden
ist. Sie üben ein Moment auf den Sperrnocken 34 aus, das
diesen aus der Sperrstellung heraus zu verdrehen sucht.
Eine Verschwenkung des Sperrhebels 44 aus der gezeigten
Ruhestellung in eine Arbeitsposition bewirkt, daß der
Stift 36 aus der Sperrstellung gedrückt und der Sperr
nocken 34 von seinen Zugfedern 52 gedreht wird. Das Ge
triebe aus Zwischenzahnrad 32 und den Zahnrädern 30 über
trägt die Drehbewegung auf die Walzen 10, die mit ihrer
zunehmenden Walzenfläche in Anlage an das Werkstück gelan
gen. Nach reibschlüssiger Anlage am Werkstück werden sie
durch dieses weiter gedreht, noch bevor die Antriebsfedern
ihren Totpunkt erreichen, über den hinaus sie eine weitere
Drehung des Sperrnockens 34 bewirken können. Bei der wei
teren Drehung der Walzen 10 relativ zum Werkstück werden
die Zugfedern 52 wieder gespannt. Hierzu greifen sie mit
hakenförmigen Enden in die Scheibenanordnung 50.
Bei der Drehung des Sperrnockens 34 wird der Stift 38 von
seiner Feder 42 in seine Sperrstellung im Drehbereich des
Nockenabschnitts 48 gedrückt. Infolgedessen kommt der
Nockenabschnitt 48 nach etwa einer Nockenumdrehung zum An
schlag und verhindert ein Weiterdrehen der Walzen 10. In
dieser Lage wenden die Walzen dem Werkstück ihre Ab
flachungen 20 zu, und das Werkstück (nicht gezeigt) kann
aus dem Walzenzwischenraum heraus bewegt werden. Wird der
Sperrhebel 44 losgelassen, drückt die stärkere Feder 40
den Stift 36 in seine Sperrposition zurück, wobei der
Stift 38 entgegen der schwächeren Feder 42 aus seiner
Sperrstellung gedrückt wird. Da der Nockenabschnitt 46 in
Anschlagrichtung etwas vor dem Nockenabschnitt 48 ange
ordnet ist, dreht sich dabei der Sperrnocken 34 um einen
kleinen Winkel weiter. Hierdurch und durch Überlappen der
Sperrstellungen der Stifte 36, 38 wird sichergestellt, daß
der Walzvorgang bei Freigabe des Sperrhebels 44 nicht er
neut ausgelöst wird.
Nachfolgend wird die Löseautomatik des Radialwalzkopfes
beschrieben. Der Nocken 34 ist mit einem Wellenzapfen in
dem Federgehäuse 54 drehbar gelagert, das z. B. den Stift
38 und die Feder 42 aufnimmt. Mittels Befestigungsschrau
ben 56 ist ein ringförmiges Bauteil 58 mit der rechten
Seite des Gehäuses 54 verbunden, das in Umfangsabständen
achsparallele Bohrungen 60 aufweist, in denen mit Hilfe
einer radial vorspringenden Schulter 62 Bohrungsabschnitte
gebildet sind. Die Bohrungen 60 nehmen einen Bolzen 64
auf, der mit dem Kopf 66 am linken Ende gegen die Schulter
62 zur Anlage gelangt. Ein im Durchmesser kleinerer Ab
schnitt 68 des Bolzens 64 ist in eine Gewindebohrung eines
Lagerbauteils 70 in Form eines Flansches auf der rechten
Seite des Gehäuses 54 eingeschraubt. Auf dem Schaft des
Bolzens 64 ist eine Schraubenfeder 72 angeordnet, die mit
dem linken Ende an der Schulter 62 und mit dem rechten
Ende am Lagerbauteil 70 abgestützt ist. Zwischen dem Kopf
66 des Schraubenbolzens 64 und dem Gehäuse 54 ist ein Ab
stand gelassen.
An einem mittigen axialen Ansatz 74 des Lagerbauteils 70
sind in Umfangsabständen Paßfedern 76 mittels Schrauben 78
angebracht. Sie greifen in Längsnuten 80 an der Innenseite
des ringförmigen Bauteils 58 ein. Mithin ist zu erkennen,
daß der gesamte Radialwalzkopf relativ zum Lagerbauteil 70
auf diesen hin verschoben werden kann, bis die Paßfedern
76 gegen das Lagerbauteil 70 anstoßen. Diese Bewegung er
folgt gegen den Druck der Schraubenfedern 72. Die Paßfe
dern 76 und die Nuten 80 bilden eine entsprechende Führung,
die jedoch eine Verdrehung der Teile zueinander verhindert.
Ein Widerlagerstift 82 ist mittig im axialen Ansatz 74 ge
lagert und steht mit einem linken Abschnitt 84, der am
freien Ende gerundet ist, über den Ansatz 74 über. Ein
radialer Bund 86 des Stiftes 82 legt sich dabei gegen das
linke Ende des Bohrungsabschnitts an, in dem es aufgenom
men ist. Der rechte Abschnitt 88 des Stiftes 82 erstreckt
sich durch ein Tellerfederpaket 90 in eine Mutter 92, die
in einer Gewindebohrung des Ansatzes 74 eingeschraubt ist.
In einer Ausnehmung des Gehäuses 54 ist ein Hebel 94 ange
ordnet, der durch einen Schraubenbolzen 96 in der Ver
schwenkung nach rechts begrenzt ist. Der Hebel 94 kann um
einen geringen Winkel nach links aus der in der Figur be
zeichneten Position verschwenkt werden gegen eine Feder
98, die in einer entsprechenden Bohrung im Gehäuse 54 ein
sitzt. Der Hebel 94 hat eine kegelige Ausnehmung 100, in
die der Abschnitt 84 mit dem gerundeten Ende eingreift. Im
oberen Bereich ist in einer achsparallelen Bohrung ein
Druckstift 102 beweglich gelagert, der mit dem einen Ende
am Sperrhebel 44 anliegt und mit dem anderen Ende am obe
ren Bereich des Hebels 94.
In der Platte 12 und in einer Bohrung des mittleren Zahn
rades 32 ist eine Hülse 106 drehbar gelagert. Sie nimmt in
einer Gewindebohrung einen Anschlagstift 22 auf, dessen
aus der Hülse 106 herausragende Länge durch Verdrehung ge
ändert werden kann. In der jeweiligen Stellung kann er
durch einen Feststellstift 108 festgehalten werden.
Kommt bei Inbetriebnahme des Radialwalzkopfes das nicht
gezeigte Werkstück mit dem Anschlagstift 22 in Berührung,
kann die Relativdrehung zwischen Werkstück und Radialwalz
kopf durch Drehung des Anschlagstiftes 22 mit der Hülse
106 aufgefangen werden. Bei axialem Weiterbewegen des
Werkstückes wird über den Anschlagstift 22 der gesamte
Walzkopf nach rechts verschoben entgegen den Federn 72.
Bei dieser Bewegung bleibt der Widerlagerstift 82 in sei
ner Lage unverändert, da das Tellerfederpaket 90 deutlich
stärker ausgelegt ist als die Federn 72. Dadurch ver
schwenkt der Hebel 94 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrich
tung und drückt den Druckstift 102 nach links gegen den
Sperrhebel 44, der in Uhrzeigerrichtung verdreht wird. Auf
diese Weise findet die weiter oben beschriebene Lösung
der Verriegelung statt, bei der der Stift 36 nach links
bewegt wird. Die Zugfedern 52 verdrehen den Sperrnocken 34
und das mittlere Zahnrad 32, das die Zahnräder 30 antreibt
und damit die Walzen 10 in Eingriff mit dem Werkstück.
Ist die Relativbewegung zwischen Werkstück und Radialwalz
kopf bei Auslösung der Verriegelung noch nicht beendet,
kann das Tellerfederpaket 90 nachgeben und so eine Beschä
digung des Walzkopfes verhindern.
Claims (7)
1. Radialwalzkopf mit in einem Halter unter gleichen Winkelabständen und in Achs
abständen um die Walzachse verteilt angeordneten Walzen, deren Walzflächen
einen über den Umfang entgegen ihrer Drehrichtung spiralförmig ansteigenden
Verlauf haben, mit einem die Walzen miteinander koppelnden Zahnradgetriebe,
einer Verriegelung für die Walzen, die nach jeder vollen Walzenumdrehung
selbsttätig einrastet und vor jedem Walzvorgang gelöst wird, einem bei der Ein
führbewegung eines Werkstückes zwischen die Walzen mit dem Werkstück in
Eingriff bringbaren, die Verriegelung lösenden Anschlag, und einer Antriebs
einrichtung, welche die Walzen nach dem Lösen der Verriegelung bis zur An
lage der Walzenflächen an das Werkstück dreht, um danach durch Reibung mit
diesem weitergedreht zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzkopf
gegenüber einem auf der in Walzrichtung den Walzen (10) gegenüberliegenden
Seite angeordneten, axial feststehenden Lagerbauteil (70) gegen eine Vorspann
feder (72) axial verschiebbar gelagert ist und daß zwischen dem Lagerbauteil (70)
und der Verriegelung im Walzkopf eine Lösevorrichtung (94, 102) in Form
einer Getriebeanordnung vorgesehen ist, mittels der die Verriegelung erst
gelöst wird, wenn der Walzkopf durch das bei der Einführbewegung gegen den
Anschlag stoßende Werkstück um einen Betätigungshub auf das Lagerbauteil (70)
zu bewegt wird.
2. Radialwalzkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevor
richtung einen zwischen dem Walzkopf und dem Lagerbauteil (70) angeordneten
Hebel (94) aufweist, der auf einen die Verriegelung lösenden Druckstift (102)
wirkt.
3. Radialwalzkopf nach Anspruch 2, bei dem das Zahnradgetriebe zur Verriegelung
der Walzen einen Sperrnocken mit zwei Nockenabschnitten aufweist, denen
jeweils ein mit einer Druckfeder in Sperrichtung belasteter Stift zugeordnet ist, die
durch einen Sperrhebel wahlweise aus der Sperrstellung rückbar sind, wobei die
Druckfedern unterschiedliche Federstärken aufweisen und die Sperrstellung des
mit der schwächeren Druckfeder belasteten Stiftes der Sperrstellung des mit der
stärkeren Druckfeder belasteten Stiftes in Anschlagrichtung vorgeordnet ist und
die Nockenabschnitte bei einer Walzenumdrehung eine Nockenumdrehung
durchlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstift (102) zum Sperrhebel
(44) geführt ist, um diesen bei einem Betätigungshub des Walzkopfes gegenüber
dem Lagerbauteil (70) gegen den von der stärkeren Druckfeder (40) belasteten
Stift (36) zu verschwenken und diesen Stift aus seiner Sperrstellung zu drücken.
4. Radialwalzkopf nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Lager
bauteil (70) ein axial bewegbares Widerlager (82) gelagert ist, das durch eine
Feder (90) in Richtung des Hebels (94) vorgespannt ist und diese Feder (90) stär
ker ausgeführt ist als die Vorspannfeder (72) des Lagerbauteils (70).
5. Radialwalzkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der maximale
Verschiebeweg des Walzkopfes gegenüber dem Lagerbauteil (70) größer ist als
zum Lösen der Verriegelung erforderlich.
6. Radialwalzkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager
(82) von einem Stift gebildet ist und die Feder (90) ein Tellerfederpaket ist.
7. Radialwalzkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlag (22) als Anschlagstift ausgebildet ist, der in einer um die Walzachse
drehbar gelagerten Hülse (106) aufgenommen ist und der Anschlagstift ein
Außengewinde aufweist zwecks Einschraubens in ein Innengewinde der Hülse
(106).
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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