DE1969165U - Tragfaehiges und thermoisolierendes plattenbauteil in sandwich-bauart fuer kuehlfahrzeuge. - Google Patents
Tragfaehiges und thermoisolierendes plattenbauteil in sandwich-bauart fuer kuehlfahrzeuge.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
DIPL.ING. WOLFRAM WATZKE · DlPE.-lNG. ALEX STENGEß"
PATENTANWiITE
DÜSSELDORF 1 · CHARLOTTENSTRAS S E 58 · TELEFON (0211) 360514/15
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Unser Zeichen, 8427~b Datum: J. 6.
Tragfähiges und thermo~xsolxerend.es Plattenbauteil in
Sandwich-Bauart für Kühlfahrzeuge
Die Neuerung betrifft ein tragfähiges und therrao-isolierendes
Plattenbauteil in Sandwich-Bauart, das für ebene oder gewölbte Wände, Böden, Däoher und Türen von Kühlfahrzeugen, insbesondere
von Eisenbahn-Kühlwagen verwendet werden soll
Es sind bereits Plattenbauteile bekannt, die aus einer metallenen Außenhaut und einer aus Kunststoff hergestellten Innenhaut
bestehen, welche einen mit einem harten Schaumstoffkern ausgeschäumten Zwischenraum bilden. Das Ausschäumen erfolgt mittels
eines reaktionsfähigen, flüssigen Kohstoffgeraisches, das von
unten in den Zwischenraum eingeführt wird und nach einer gewissen Zeit einen Hartschaum bildet, der an den Innenflächen der
Außen- und Innenhaut anhaftet und einen homogenen oder inhomogenen Stützkern bildet.
-2-
Telegrammadresse: Dabspatent · Postscheckkonto Köln 227610
Die Haftung des Schaumstoffkernes an den. Innenflächen der
Außen- und £nnenhaut ist für solche Bauteile ausreichend, die ausschließlich der Isolierung dienen. Sobald die Bauteile ,jedoch
als Leichtbaukonstruktion einer höheren Beanspruchung ausgesetzt sind, reicht die einfache Haftung des Schaumstoffkernes
an den glatten Außen- und Innenhäuten nicht aus, um die bei einer insgesamt tragfähigen Konstruktion auftretenden Schubkräfte
zwischen den Deckhäuten und dem Schaumstoffkern abzu- fangen.
Aus diesem Grunde hat man bereits versucht, die Innenflächen der Außen- und Innenhaut zur Erhöhung der Haftung vorzubehandeln.
Zu diesem Zweck wurden die Innenflächen durch Sandstrahlen aufgerauht, mit geeigneten Klebstoffen bestrichen oder mit
sogenannten HaftVermittlern beleimt. Diese Maßnahmen haben
jedoch in der Praxis nicht genügt, um ein Ablösen der Außenbzw. Innenhaut von dem Schaumstoffkern zu verhindern. Für dieses
Ablösen infolge einer ungenügenden Verbindung des Schaum stoffkernes
mit der Außen- bzw. Innenhaut gibt es vielerlei Ursachen. Beim Betrieb der aus Plattenbarateilen in Sandwich-Bauart
hergestellten Kühlfahrzeuge treten Temperatürdifferenzen
zwischen der Außen- und Innenhaut von nahezu 100° C auf. Aus der sich hieraus ergebenden unterschiedlichen Ausdehnung
der verschiedenen Werkstoffe (Metall, Kunststoff, Schaumstoff) der Außen- und Innenhaut und des Kernes treten sehr beadtbliche
Längsverschiebungen der Außen- bzw. Innenhaut in Richtungen parallel zu den Deckhäuten gegeneinander auf, die der harte,
wenig elastische Schauinstoffkern nicht auffangen kann. Die aus diesem Grunde auftretenden Ablöseerscheinungen ermöglichen
derart starke Ausbeulungen der Außen« bzw. Innenhaut, daß die Gesaratfestigkeit und Gesamtsteifigkeit wesentlich vermindert
wird. Auch die bei gewissen Paservorlagen leicht mögliehen
Luft- und Gaseinschlüsse in den Randzonen des Schaumstoffkernes begünstigen ein Ablösen. Das bekannte zusätzliche Einbetten
von Skelettsystemen aus metallischen Netzwerken, wie z.B. Streckmetall, in die Aufleimvorlagen des Schaumstoffkernes
trägt zwar zur Randzonenverstärkung eines inhomogenen Stützkerns mit Diffusaonssperre bei, jedoch findet dadurch keine Erhöhung
der Haftung zwischen dem Kern und den Deckhäuten statt, so daß das nachteilige Ablösen nach wie vor nicht verhindert
ist.
Der Neuerung lag die Aufgabe zugrunde, ein tragfähiges und thermo-isolierendes Plattenbauteil in Sandwich-Bauart zur Verwendung
bei Kühlfahrzeugen zu schaffen, das eine optimale Isolierfähigkeit bei hoher Tragfähigkeit und Steifigkeit gewährleistet,
wobei die Belastbarkeit reehenmäßig ermittelbar sein soll.
Zu diesem Zweck wird mit der Neuerung vorgeschlagen, auf der Innenfläche der Außenhaut eine Matte aus Streckmetall zu befestigen
und auf die Innenfläche der Innenhäut eine Matte aus Glasfasern aufzuspritzen, die teilweise in die Polyesterschicht
eindringt, so daß beim Aufschäumen des Zwischenraumes der entstehende harte Sohaumstoffkern derart innig mit der Außen- bzw.
Innenhaut verbunden wird, daß er die auftretenden Kräfte übertragen
kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung sollen die Sicken der Außenhaut kreuzweise zu den Sicken der Innenhaut verlaufen,
beispielsweise die Sicken der Außenhaut waagerecht und die der Innenhaut senkrecht. In die Siokenvorsprünge dringt beim
Ausschäumen das Reaktionsgemisch ein und füllt sie formschlüssig aus, so daß eine in jeder Richtung standfeste Kreuzverstärkung
des Kernes und eine ausbeulsichere Deckversteifung gebildet ist. Bei Wärmeausdehnungen sind die durch die Sicken
verkleinerten Deckhautfelder wesentlich sicherer gegen Ausbeulen, weil die Ausdehnungen je Feld so gering sind, daß ihre
Auswirkungen innerhalb der Sickenbereiehe elastisch sowohl von den Deckhautsicken als auch von dem Schaumstoffkern ohne Gefahr
der Ablösung aufgefangen werden können.
Um den Schaumstoffkern weiterhin von Zugspannungen in Richtung der Plattendicke zu entlasten, wird gemäß einem weiteren Merk«
mal der Neuerung vorgeschlagen, die Innenhaut über Verbindungsstege mit der Außenhaut zu verbinden.
Die auf diese Weise erzeugten Plattenbauteile können in ihrer Belastbarkeit nooh erhöht werden, wenn die ringsumlaufenden
Stirnflächen des Plattenbauteiles bzw. des Schauinstoffkernes in an sich bekannter Weise durch Netzwerke aus Metall oder
Kunststoff verschlossen und verstärkt werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuerungsgemäßen
Plattenbauteiles dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch ein ebenes Wandteil und
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt gemäß der Schnittlinie U-II in Fig. 1.
Gemäß der Darstellung besteht das Plattenbauteil aus einer Außenhaut 1, die mit waagerecht verlaufenden Sicken la versehen
ist. Zur Vermeidung von Wasserdampfdiffusion besteht
die Außenhaut 1 aus Metall, beispielsweise aus Stahlblech. Auf der Innenseite der Außenhaut 1 ist eine Streckmetallmatte
4 befestigt, beispielsweise durch Punktschweißung.
-6-
r' ί
-β-
Die Innenhaut 2, die vorzugsweise aus nicht dampfdichtem, glasfaserverstärkten
Polyester besteht, besitzt im Gegensatz zur Außenhaut 1 senkrecht verlaufende Sicken 2a. Sie ist auf der
Innenfläche mit einer Glasfasermatte 5 versehen.
Beim Aufschäumen des Schaumstoffkernes 3 dringt der aufsteigende
Schaum sowohl in die Streckmetallmatte 4 als auch in das Netzwerk der Glasfasermatte 5 ein, so daß eine innige Verbindung
des Schäumstoffkernes 3 mit der Außenhaut 1 bzw. der
Innenhaut 2 erfolgt. In den vorhandenen Sicken la und 2a bilden sich am Schaumstoffkern 3 Vorsprünge, die kreuzweise, nämlich
rechtwinklig zueinander verlaufen und auf diese Weise eine weitere Verstärkung bilden.
Um den Schaumstoffkern J von Zugspannungen zu entlasten, kann
die Innenhaut 2 aus einzelnen Formteilen hergestellt werden, die an einer Seite mit einem Verbindungssteg 6 ausgebildet sind und
mit ihrer anderen Seite an dem den Verbindungssteg 6 tragenden Ende des benachbarten Formteiles durch Kleben, Nieten oder
Schrauben verbunden werden. Die Verbindungsstege 6 können beispielsweise an Befestigungslaschen 9 der Außenhaut 1, z.B.
durch Schrauben oder Einzugnieten 10 befestigt werden. Die Befestigungslaschen 9 können einzeln oder als durchgehende Leisten
auf der Innenfläche der Außenhaut 1 angeschweißt sein.
-7-
Damit beim Aufschäumvorgang des Schaumstoffkernes j5 die Fasern
der auf der Innenhaut 2 aufgebrachten Glasfasermatte 5 nicht von dem parallel zur Innenhaut 2 aufsteigenden Gemisch
für den Schaumstoffkern 3 flach gegen die Innenhaut 2 geschwemmt
werden, kann bei einer vorteilhaften Ausführung des Aufschäumvorganges
das Reaktionsgemisch in Richtung der Plattendicke eingeführt werden, wodurch die Faserenden mitgeschwemmt werden
und wie Borsten in den Schaumstoffkern j( 3 hineinragen.
Hierdurch wird eine besonders zuverlässige Verbindung zwischen dem Schaumstoffkern j5 und der Innenhaut 2 erzielt.
Zur Verstärkung des Schaumstoffkernes 3 und zum Abschluß des
Plattenbauteiles können die Stirnflächen 7 des Plattenbauteiles
mit Netzwerken 8 aus Metall oder Kunststoff verschlossen werden, die nach dem Aufschäumen eine Verstärkung des Schaumstoffkernes
3 tt31^ äes Plattenbauteiles darstellen.
Bezugsziffernliste
| 1 | Außenhaut |
| la | Sicken |
| 2 | Irmenlaaut |
| 2a | Sicken |
| 3 | Schaumstoffkern |
| k | Streckrnetallmatte |
| 5 | Glasfasermatte |
| β | Verfoindungsstege |
| 7 | St irnflachen |
| 8 | Netzwerke |
| 9 | Befestigungslaschen |
| 10 | Einzugnieten |
U/Bra/bl.-
Claims (3)
1. Tragfähiges und thermo-isolierendes Plattenbauteil in Sandwich-Bauart
für ebene oder gewölbte Wände, Böden, Dächer und Türen von Kühlfahrzeugen, insbesondere Eisenbahn-Kühlwagen,
das aus einer metallenen Außenhaut und einer aus Kunststoff hergestellten Innenhaut besteht, die einen mit
einem Schaumstoffkern ausgeschäumten Zwischenraum bilden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenfläche der mit parallel
zueinander verlaufenden Sicken (la) versehenen Außenhaut (1) eine Matte (4) aus Streckmetall befestigt ist und daß die
mit parallel zueinander verlaufenden Sicken (2a) versehene Innenhaut (2) auf ihrer Innenfläche mit einer Matte (5)
aus Glasfasern verbunden ist.
2. Plattenbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicken (la) der Außenhaut (l) und die Sicken (2a)
der Innenhaut (2) kreuzweise zueinander verlaufen.
3. Plattenbauteil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenhaut (2) über Verbindungsstege (6) mit der Außenhaut (1) verbunden ist.
U/Bra/Bl.-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967W0039939 DE1969165U (de) | 1967-06-08 | 1967-06-08 | Tragfaehiges und thermoisolierendes plattenbauteil in sandwich-bauart fuer kuehlfahrzeuge. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967W0039939 DE1969165U (de) | 1967-06-08 | 1967-06-08 | Tragfaehiges und thermoisolierendes plattenbauteil in sandwich-bauart fuer kuehlfahrzeuge. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1969165U true DE1969165U (de) | 1967-09-28 |
Family
ID=33391643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967W0039939 Expired DE1969165U (de) | 1967-06-08 | 1967-06-08 | Tragfaehiges und thermoisolierendes plattenbauteil in sandwich-bauart fuer kuehlfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1969165U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2712977A1 (de) * | 1977-03-24 | 1978-10-05 | Peter Schmitz | Ausbildung an einem aufbau fuer lastkraftfahrzeuge |
-
1967
- 1967-06-08 DE DE1967W0039939 patent/DE1969165U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2712977A1 (de) * | 1977-03-24 | 1978-10-05 | Peter Schmitz | Ausbildung an einem aufbau fuer lastkraftfahrzeuge |
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