DE1968108U - Haarteil einschliesslich peruecke. - Google Patents
Haarteil einschliesslich peruecke.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41G—ARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
- A41G5/00—Hair pieces, inserts, rolls, pads, or the like; Toupées
- A41G5/004—Hair pieces
- A41G5/0053—Fastening thereof
-
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Surgical Instruments (AREA)
Description
RA. 378 S58*-a. 7.67
s.a.
1o3, Grand-Rue j,
Luxemburg (Luxemburg) 7· Juli 1967
Haarteil, einschließlich Perücke
Die Neuerung bezieht sich auf ein Haarteil., einschließlich
einer Perücke, bei dem bzw. der auf ein Trägerstück aus
Tüll oder Singalette (singalette) eine "Tresse" aus natürlichen oder künstlichen Haaren aufgenäht ist. Das Haarteil
ist dazu bestimmt, den Kopf ganz oder teilweise zu bedecken und in irgeneiner Weise an die Stelle des natürlichen
Kopfhaares zu treten. Die Neuerung ist insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, auf Stirnteile
("dessus de tete") anwendbar, deren Haare über den Rand
des Tüllstüekes fallen und auf der Stirn einen Pony bilden oder von vorne über den Kopf zurückgekämmt werden.
Bis jetzt, und speziell bei Haarteilen der erwähnten Art, die ein mehr oder weniger rundes Tüllstück haben, wurden
die Abmessungen des Tüllstückes soweit möglich der zu bedeckenden Schädelfläche angenähert, was die Befestigung des
Haarteils erleichterte. Diese Art von Haarteilen erfordert immer eine ausreichend lange Tresse, deren Feinheit von
dem Abstand der Reihen abhängt, in denen sie aufgenäht sind.;
je näher die Reihen aneinanderliegen sollen, umso feiner
muß die Tresse sein. Es ergeben sich dabei erhöhte Her*
Stellungskosten, und außerdem können, selbst wenn die Tresse fein ist, die Reihen nicht sonderlich nahe aneinandergelegt
werden, da das Haarteil sonst zu voll wird. Ein Zerzausen des Haarteils oder ein ungeschicktes Kämmen
enthüllen so immer das Tüllstück.
Es hat sich gezeigt, daß die Verwendung einer dickeren Tresse, die in einer Spirale mit dicht aneinanderliegenden
Reihen auf ein verhältnismäßig kleines Tüllstück aufgenäht wird, zu einer wirklich echt wirkenden Bedeckung der
Kopfhaut
führt, die im einzelnen folgende Vorteile hat:
Das kleine, mit eng aneinanderliegenden Reihen der Tresse überzogene Tüllstück bleibt unsichtbar.
Die Haare liegen, was sehr wesentlich ist, mit großer
Dichte um das zentrale Büschel herum. Die Herstellung des Haarteil ist wirtschaftlich.auch
infolge Zeiteinsparung, da ja nur eine Tresse von ge-
auf ringerer Länge benötigt wird und/dem Träger befestigt
werden muß.
Indessen bringt die Kleinheit des Tüllstückes, wenn es sich um ein Stirnteil handelt, den Nachteil, daß das
Haarteil mit den gewohnten Mitteln schwerer zu befestigen ist. Das ist ohne Zweifel der Grund, aus dem solche
sehr kleinen runden Tüllstücke bisher nicht für Stirnteile verwendet wurden, sondern nur für Nackenknoten,
Pferdeschwänze, Stirnlocken., Verlängerungshaarteile
und andere Haarteile allgemeiner Art.
Im allgemeinen werden solche Haarteile mit Hilfe von
Kämmen, kleinen Haarklammern, kleinen Haarnadeln, Schleifen oder dergleichen befestigt. Oft wird die Befestigung
verstärkt mit Hilfe von Nadeln, die durch den Tüll hindurchgesteckt"
werden, oder mittels kleiner Klämmerchen, mit deren Hilfe man die Ränder des Teilstückes gut an
dem eigenen Haar befestigen kann.
Nach der vorliegenden Neuerung wird diesen Schwierigkeiten folgendermaßen abgeholfen:
Das Teilstück eines Haarteils gemäß der Neuerung, das einen verhältnismäßig kleinen Durehmesser vom 4-6 cm hat
und an das eine dichte Tresse von Haaren angeheftet ist, ist mit mindestens zwei Ankerarmen versehen, die sich
nach verschiedenen Seiten hin, doch in einer geraden Linie ausgerichtet, erstrecken und die zur Befestigung des
Haarteils mittels Klämmerchen, Nadeln oder dergleichen an entsprechend vielen Punkten, die genügend seitlichen
Abstand voneinander haben, im eigenen Haar anheftbar
sind.
Das Haarteil wird im eigenen Haar so festgehalten, daß
ein Verrutschen aus seiner Lage nicht mehr möglich istj
das Tüllstück wird fest an die Kopfhaut angedrückt. Die genannten seitlichen Ankerarme können einfach, oder, was
noch vorteilhafter ist, doppelt sein. Im letzteren Fall
bildet sie Schlaufen, durch die Befestigungsmittel hindurchgeführt
werden können; die Ränder werden dann nicht so durch Einstiche von Nadeln und dergleichen abgenutzt.
Die Ankerarme, ob einfach oder doppelt, können zusammen mit dem Tüllstück ausgeschnitten werden oder vor, nach
oder während der üblichen Herstellung des Haarteils an;.
das Tüllstück angenäht werden.
Im Falle doppelter, schlaufenbildender Anker-arme ist
deren Länge zweckmaßigerweise so gKß, daß ein Pinger
leicht in die Schlaufe hineingesteckt werden kann, um
bei der Befestigung des Haarteils zu helfen. Beispielsweise kann man dann nach dem Verstauen der ersten Schlaufe
im eigenen Haar einen Finger duroh die zweite Schlaufe
hindurchstecken und mit diesem das Haarteil anziehen, um es anzuspannen und so das Tüllstück fest auf die Kopfhaut
zu drücken, so daß es besonders gut in dem eigenen Haar verborgen wird.
Die Arterarme können gleiche oder ungleiche Länge haben?
sie können an dem Tüllstück radial oder nach einer Seite hin verschoben angeordnet sein.
Die Neuerung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen im einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 ein Tüllstück, das gemäß der Neuerung mit zwei seitlichen Ankerarmen versehen ist,
Pig. 2. eine Abwandlung des in Fig. 1 gezeigten Beispieles,
und
fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Stirnteils gemäß
der Neuerung von unten.
An einem Tüllstück 2 ist ein Band angebracht, das zwei Ankerarme 3a und 3b bildet, die sich nach zwei einander gegenüberliegenden
Seiten hin erstecken. Die Ankerarme 3a und 3b
können in dem runden Tüllstück 2 radial angeordnet sein, wie in Fig. 1 und Fig. 3 gezeigt, oder nach einer Seite hin
verschoben, wie in Fig. 2 gezeigt. Sie sind zweckmäßigerweise doppelt gelegt, so daß jedes eine Schlaufe 4 bildet (Fig.
und Fig. 3)5 äB können aber auch einfach sein (Fig. 2).
Das Haarteil wird mit Vorteil folgendermaßen hergestellt:
Auf ein Tüllstück 2 mit einem verhältnismäßig kleinen Durchmesser
von 4 - β cm wird eine Haar-Tresse maschinell aufgesteppt. Dabei beginnt man zweckmäßigerweise in der Mitte
mit einem zentralen Büschel 5a, wobei man die Tresse fortschreitend
in Form einer Spirale im Uhrzweigersinn nach außen führt. Dann nimmt man das Stück aus der Maschine heraus
und bringt ein vorher umsäumtes Tüllbarid-. an, irvdem
man ein Ende davon ®,m Fuß des zentralen Büschels 5a feststeppt.
Man führt dann das Band unter dem Tüllstück her, d.h. auf der Kehrseite des Stückes^^und führt anschließend
das freie Ende auf der anderen Seite an den Fuß des zentralen Büschels 5a zurück^ hier kann man es gegebenenfalls provisorisch
durch einen Steppstich -festhalten. Anschließend steppt man die Tresse auch im äußeren Bereich 5b auf das
Tüllstück2auf, beginnt damit aber am äußeren Rand des
Tüllstückes 2 und führt die Tresse spiralig nach innen, bis sie sich an das zentrale Büschel 5b anschließt und
N dieses dabei leicht übergreift. Das Stück ist dann fertig
zum Gebrauch.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt, die
lediglich als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anzusehen ist.
Schutzansprüche:
- β
Claims (7)
1. Haarteil., einschließlich Perücke, insbesondere Stirnteil,
dadurch gekennzeichnet, daß ein im wesentlichen rundes Trägerstück (2) von 4 - 6 cm Durchmesser, auf dem eine
dicke Tresse (5a,5b) von Haaren angeheftet ist, mindestens
zwei Ankerarme (3a,Jb) zum Befestigen des Haarteils im
eigenen Haar mittels Klammern, Nadeln und/oder anderem aufweist, die nach derart verschiedenen Seiten hin über
den Rand des Trägerstückes (2) hinausragen, daß Ihre Haltekräfte miteinander im Gleichgewicht stehen können.
2. Haarteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegende Ankerarme (3a, J>b) vorgesehen
sind.
3- Haarteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerstück (2) und die Ankerarme (3äj3b) aus
einem Stück bestehen.
4. Haarteile nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerarme (3a,3b) an das Trägerstück (2) angeheftet
sind.
5. Haarteil naeh einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ankerarme (3aJ>3b) als Schlaufen (4)
ausgebildet sind.
6. Haarteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ankerarme (Ja,3b) radial an dem Trägerstück angeordnet sind.
7. Haarteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ankerarme (3a,3b) nach einer Seite hin
verschoben an dem Trägerstück (2) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU51529A LU51529A1 (de) | 1966-07-11 | 1966-07-11 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1968108U true DE1968108U (de) | 1967-09-14 |
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ID=19724907
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1967M0059339 Expired DE1968108U (de) | 1966-07-11 | 1967-07-08 | Haarteil einschliesslich peruecke. |
Country Status (4)
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1967
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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