DE1967040U - Filmpatrone fuer fotografische kameras. - Google Patents
Filmpatrone fuer fotografische kameras.Info
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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Description
AGi1A-GEVAE-E Ϊ AG .29.'. September 1964
Leverkusen 10/Eh/Au
PF 513/MF 899
Filmpatrone für fotografische: Kameras
Die Erfindung betrifft eine Filmpatrone XSr fotografische
Kameras mit Lichtabdiehtungsmittein im Filmmaul„ Bei bekannten
Filmpatronen dieser Art bereitet die Anbringung der in der Regel aus Plüschstreifen bestehenden Lichtabdiehtungsmittel
und der Mittel zur Formung eines runden Filmwiekels, insbesondere
wenn letztere aus einer elastischen Schlaufe bestehen, Schwierigkeiteno Diese Schwierigkeiten werden besonders
groß, wenn die Patronen aus Kunststoff hergestellt werden und somit der Patronenmantel von Anfang an seine endgültige Form
hat und nicht erst aus einem ebenen Blechstreifen gebogen wird, da dann die Plüschstreifen in das enge Filmmaul eingeschoben
und mit dessen Lippen verklebt werden müssen»
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei Patronen,
deren Mantel nicht aus ebenen Teilen gebogen wird, die Anbringung
der Lichtabdichtungsmitt.el und gegebenenfalls der
Mittel zur Formung des Filmwictels wesentlich zu vereinfachen
_ 2 — PP 513/Μϊ1 899
und dadurch die Herstellung der Patronen zu verbilligen«.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
die Iichtabdlchtuiigs,mittel an in das Filmmaul einsetzbaren
Platinen angeordnet sind» Diese Platinen können aus biegsamem Materials vorzugsweise lederblech, bestehen» lach
einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Lichtabdichtungsmittel, vorzugsweise
Plüschstreifen, mit einem Streifen aus biegsamem Material verklebt sind, welcher U-förmig gebogen und mit je
einem Schenkel in eine lippe des Filmmauls eingeschoben wird» An den Platinen werden vorteilhafterweise auch die
Mittel zur Bildung eines runden Eilmwickels befestigt, wobei
nach einem erfindungsgemäßen Merkmal zwischen die Platinen
und die Lichtabdiehtungsmittel die Enden einer Schlaufe
aus elastischem Material geklebt sind« TJm ein Auseinanderklaffen
der Plüschstreifen zu verhindern, ist vorgesehen,
daß die Platinen an den Steilen, an denen die Mittel zur
Bildung des Pilmwickels befestigt sind, Prägungen aufweisen,
in welchen die zu befestigenden Teile der Mittel, vorzugsweise die Enden der Schlaufe, versenkt liegen»
Uach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind an den Patronenflanschen
Einschiebeleisten für die Platinen vorgesehen. Dies ist besonders günstig, wenn der Patronenmantel und ein
- Ii
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PF 513/MF 899
Patronenflansch einstückig aus Kunststoff hergestellt und
die Einschiebeleisten an Flansch und/oder Mantel angeformt
u sind» Ein Patronenflanseh wird dann als aufsetzbarer Patronendeckel
ausgebildet, wobei die am Patronendeckel vor-
- gesehenen Einschiebeleisten der Form des Querteiles des U-förmigen
Streifens angepaßt werden können. Um die Platine zusammen mit dem Deckel in die Patrone einsetzen zu können,
ist es zweckmäßig, daß die Einsehiebeleisten klammerartige
Vorspränge zum Einschieben oder Einhängen der Platinen
haben,, Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Einschiebeleisten
die Platinen nur in den Randbereichen umgreifen, in welchen
keine Mchtabdichtungsmittel vorgesehen sind»
*· ■ . ■
* Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher erläutert»
Es zeigen
Figo 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen
Patrone von oben bei abgenommenem Patronendeckel ,
Figo 2 einen Schnitt durch die Anordnung nach
Figo 1 gemäß der Schnittlinie II-II bei
aufgesetztem Patronendeckel,
Figo 3 Teile einer anderen Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Patrone»
Wie aus Figo 2 erkennbar ist, sind der Patro.nenmantel 1
und ein Patronenflansch 2 einstückig aus Kunststoff gespritzt» Da das Filmmaul 3 nur eine sehr beschränkte Breite haben kann,
_ 4 PF 513/MF 899
ist es sehr schwierig, die aus Plüschstreifen 4S 5 bestehenden
Lichtabdichtungen mit den Lippen 6, 7 des Filmmauls 3
direkt zu verkleben» Um diesen lachteil zu beseitigen, sind am Flansch 2 Einschiebeleisten 8, 9 vorgesehen, welche
klammerartige Vorsprünge 8a, 8b, 9a? 9b umfassen»
Die Plüschstreifen 4, 5 werden nun nicht direkt auf die
Lippen 6, 7 aufgeklebt, sondern auf einen Blechstreifen 10,
welcher aus ebenen Blechen gestanzt, brüniert und dann gebogen werden kann» Zweckmäßigerweise wird dieser Blechstreifen
10, welcher reichlich doppelt so lang sein muß, wie die Patrone 1 hoch ist, vor dem Aufkleben der Plüschstreifen 4>
5 etwas vorgebogen» Zwischen die Plüschstreifen 4? 5 und den
Blechstreifen 10 werden zur weiteren MontageVereinfachung
die Enden 11a, 11b eines zu einer Schlaufe geformten, elastischen Bandes 11 geklebt, welches zur Formung eines runden
Filmwickels beim Einführen eines Filmes durch das Filmmaul 3 in bereits vorgeschlagener Weise dient» Dabei ist es vorteilhaft
, wenn an der Befestigungsstelle für die Enden 11a, 11b der Blechstreifen 10 Prägungen 10a, 10b aufweist, in welche
die Enden 11a, 11b gelegt werden, so daß die darübergeklebten
Plüschstreifen 4? 5 trotz der eingeklebten Enden 11a, 11b
eben aufeinanderliegen»
Auch der Patronendeckel 12, welcher auf den Patronenmantel 1
Pi1 513/MF 899 :
aufsetzbar und vorzugsweise mit ihm lösbar zu verbinden
ist, weist eine Einsehiebeleiste 13? welche ebenfalls klammerartige
Vorsprünge 13a, 13b umfaßt, auf« Für die Montage des
mit den Plüschstreifen 4j 5 und der Sehlaufe 11 versehenen
Blechstreifens 10 gibt es nun verschiedene Möglichkeiten»
Die eine besteht darin, daß die Schenkel des Blechstreifens 10 U-förmig gebogen werden und dann der sie verbindende
Querteil 10c in die seiner lorm angepaßte Einsehiebeleiste
13 des Deckels 12 eingesetzt, vorzugsweise in die klammerartigen Yorsprünge 13a, 13b eingeschoben wird. Wird nun der
Deekel 12 auf den Patronenmantel 1 aufgesetzt, so gelangen die Enden 1Od, 1Oe infolge ihrer IT-IOrm von selbst in -die
für sie am Patronenflansch 2 vorgesehenen Binsehiebeleisten 8, 8aj 8b, 9» 9a, 9b und sind somit in der Patrone 1 sicher
gehalten.
Eine zweite Montagemögliehkeit besteht darin, daß die Enden
1Od, 1Oe des mit den Plüschstreifen 4»- 5 und eier Schlaufe 11
versehenen Blechstreifens 10 in die für sie vorgesehenen Einschiebeleisten 8, 9 am Patronenflansch 2 eingeschoben
werden und dann die Leiste 13, welche der form des Querteiles
10c angepaßt ist, beim Aufsetzen des Deckels 12 über.den
'Querteil 10c und die anschließenden Teile des Blechstreifens
PF 513/MF 899
gesteckt wird» In diesem Falle könnten die klammerartigen
Yorsprünge 13a, 13b am Deckel 12 unter Umständen entfallen;
es besteht aber auch die Möglichkeit? den Quarten 10c von
der Öffnung für das Filmmaul 3 her in die klammerartigen Tor- :
spränge 13a; 13b einzuschieben« Dabei sollte der Blechstreifen
10 breiter als die aufgeklebten Plüschstreifen 4> 5 sein, so
daß die klammer art igen Torsprünge 8a, 8b, 9a, 9*>
13a, 13b den
Blechstreifen nur in seinem nicht beklebten Bereich umgreifen,
wie aus Figo 1 erkennbar ist.
Selbstverständlich ist die Neuerung nicht auf die gezeigten
Ausführungsbeispiele beschränkt«. So wäre es möglieh, anstelle
eines U-förmig gebogenen Blechstreifens 10 zwei getrennte
Platinen, die auch aus Kunststoff oder anderem geeigneten Material hergestellt sein könnten, mit den Plüschstreifen 4,
und/oder der Schlaufe 11 oder anderen Mitteln zur Formung
eines runden lilmwickels zu versehen und getrennt voneinander in hierfür geeignete EinsehiebeleistEJa. 8, 9, 13 einzusetzen.
Dabei müßte jedoch die Form der Binsehiebeleiste 13 gegenüber der in Figo 2 gezeigten etwas geändert und etwa der Form der
- 7 Pi1 513/MF 899 .
leisten 8, 9 angepaßt werden» Außerdem wäre es möglieh,
statt am Deckel 12 am Mantel 1 die Einsehiebeleisten für
das Querteil 10c oder für freie Enden der Platinen anzu-
% bringen oder zusätzlich zur Einsehiebeleiste 13 am Patronenmantel
1 innen Itüirungsleisten für den Blechstreifen 10
oder an seine Stelle tretende Platinen anzuformen,, Schließlich
kann die iOrxn des Trägers für die lichtabdiehtungen
von der von ebenen Streifen abweichen und beispielsweise T« oder H-förmigen Querschnitt haben 9 wenn dies bei geeigneter
Form der Einschiebeleisten günstiger erscheint.
Claims (1)
- »Α.689178-1.1161»- 8 PF 513/MF 8.99Pat ent anspr üehe1. M Imp at r one für fotografische Kameras mit Liehtabdiehtungsmitteln im Filmmaul, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtabdichtungsmittel (4? 5) an in das Filmmaul (3) einsetzbaren Trägern (10),vorzugsweise Platinen, angeordnet sind οFilmpatrone nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen (10) aus "biegsamem Material, vorzugsweise Federblech, bestehen.,3ο Filmpatrone nach einem der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß die Liehtabdichtungsmittel (4, 5)s vorzugsweise Plüschstreifen, mit einem Streifen (10) aus biegsamem Material verklebt sind, welcher TJ-förmig gebogen und mit je einem Sehenkel (1Od, 1Oe) in eine lippe (6, 7) des lilmmauls (3) eingeschoben wird.4ο Filmpatrone nach einem der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet9 daß an den Platinen (10) Mittel (11) zur Bildung eines runden Mlmwiekels befestigt sind.- 9 PF 513/MF 8995ο Filmpatrone nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Platinen (10) und die liehtabdiehtungsmittel (4j 5) die Enden (11a, 11b) einer Schlaufe (1.1) aus elastischem Material geklebt sind.6«, Filmpatrone nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen (10) an den Stellen, an denen die Mittel (11) zur Bildung des Filmwickels befestigt sind j Prägungen (10a, 10b) aufweisen^: in welchen die zu befestigenden Teile (11a, 11b) der-Mittel (11 ) vorzugsweise die Enden (11a, 11b) der Schlaufe (11), versenkt liegen=7« Filmpatrone nach einem der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Patronenflanschen (2, 12) Einschiebeleisten (8, 9, 13) für die Platinen (10) vorgesehen sind.8. Filmpatrone nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Patronenmantel (1) und ein Patronenflansch (2) einstückig aus Kunststoff hergestellt und die Einsehiebeleisten (8, 9) an Flansch (2) und/oder Mantel (1) angeformt sind»PP 513/Mi1 8999« Filmpatrone nach den Ansprüchen 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet j daß ein Patronenflanseh (12) als aufsetzbarer Patronendeckel ausgebildet ist.1Oo Filmpatrone nach den Ansprachen 3 und S9 dadurch gekennzeichnet, daß die am Patronendeckel (12) vorgesehenen Einschiebeleisten (13) der Form des Querteiles (1Oc) des TJ-förmigen Streifens (10) angepaßt sind»11«, Filmpatrone nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschiebeleisten (8, 9? 13) klammerartige Vorsprünge (8a, 8b, 9a, 9b, 13a, 13b) zum Einschieben oder Einhängen der Platinen (10) haben»12« ÜPilmpatrone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschiebeleisten (8, 9) die Platinen (10) nur in den Eandbereiehen umgreifen, in welchen keine Lichtabdichtungsmittel (4? 5) vorgesehen sindoHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA22526U DE1967040U (de) | 1964-10-01 | 1964-10-01 | Filmpatrone fuer fotografische kameras. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA22526U DE1967040U (de) | 1964-10-01 | 1964-10-01 | Filmpatrone fuer fotografische kameras. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1967040U true DE1967040U (de) | 1967-08-24 |
Family
ID=33317403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA22526U Expired DE1967040U (de) | 1964-10-01 | 1964-10-01 | Filmpatrone fuer fotografische kameras. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1967040U (de) |
-
1964
- 1964-10-01 DE DEA22526U patent/DE1967040U/de not_active Expired
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