DE1575095C - In eine Trageroffnung einschnappbarer, einstückig aus elastischem Kunststoff ge formter Kopfbolzen - Google Patents
In eine Trageroffnung einschnappbarer, einstückig aus elastischem Kunststoff ge formter KopfbolzenInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft einen in eine Trägeröffnung gungsbolzens nach einer Ausführungsform der Er-
einschnappbaren, einstückig aus elastischem Kunst- findung,
stoff geformten Kopfbolzen, dessen Schaft zwei im F i g. 2 einen Aufriß eines erfindungsgemäßen Bewesentlichen
parallel zueinander angeordnete federnde festigungsbolzens,
Arme aufweist, welche am dem Kopf abgewandten 5 F i g. 3 einen zu F i g. 2 rechtwinkeligen Aufriß,
Ende miteinander durch ein federndes Stegteil ver- F i g. 4 eine Unteransicht des Befestigungsbolzens,
bunden sind. Wie in der Zeichnung dargestellt, ist der als ganzes
Bei einem bekannten Befestigungselement dieser mit 3 bezeichnete Befestigungsbolzen einstückig aus
Art weist der Schaft eine Anzahl von Querstegen auf. elastischem Kunststoff geformt und besteht aus einem
Diese Querstege dienen weniger zur Erhöhung der io Kopf 1, einem Hals 2 und einem Schaftteil.
Flexibilität als zur Abstützung zweier Arme; da das Der Schaftteil weist Grundteile 4, 5 auf, welche Befestigungselement aus weichelastischem Werkstoff sich einstückig in rechtem Winkel zum Hals 2 und in hergestellt ist, hätte es in der Trägeröffnung nur einen parallelem Abstand zur Unterseite des Kopfes 1 ersehr beschränkten Halt, wenn nicht mindestens eine strecken. Biegsame Arme 6, 7 sind einstückig mit den Querverstrebung vorhanden wäre. Zum Einsatz in 15 äußeren Enden des jeweiligen Grundteils ausgebildet eine Öffnung eines Trägers, hinter welchem nur sehr und erstrecken sich auf gegenüberliegenden Seiten im wenig freier Raum zur Verfügung steht, ist dieses wesentlichen parallel zueinander vom Kopf 1 hinweg, bekannte Befestigungselement wegen seiner Schaft- wobei die äußeren Armenden durch ein dünnes Steglänge und seiner besonderen Konstruktion unge- teil 8 verbunden sind, welches als Bogenstück auseignet. 20 gebildet ist und sich zwischen den Armen im Ab-
Flexibilität als zur Abstützung zweier Arme; da das Der Schaftteil weist Grundteile 4, 5 auf, welche Befestigungselement aus weichelastischem Werkstoff sich einstückig in rechtem Winkel zum Hals 2 und in hergestellt ist, hätte es in der Trägeröffnung nur einen parallelem Abstand zur Unterseite des Kopfes 1 ersehr beschränkten Halt, wenn nicht mindestens eine strecken. Biegsame Arme 6, 7 sind einstückig mit den Querverstrebung vorhanden wäre. Zum Einsatz in 15 äußeren Enden des jeweiligen Grundteils ausgebildet eine Öffnung eines Trägers, hinter welchem nur sehr und erstrecken sich auf gegenüberliegenden Seiten im wenig freier Raum zur Verfügung steht, ist dieses wesentlichen parallel zueinander vom Kopf 1 hinweg, bekannte Befestigungselement wegen seiner Schaft- wobei die äußeren Armenden durch ein dünnes Steglänge und seiner besonderen Konstruktion unge- teil 8 verbunden sind, welches als Bogenstück auseignet. 20 gebildet ist und sich zwischen den Armen im Ab-
Eine andere bekannte Befestigungsvorrichtung be- stand zu diesen nach innen erstreckt und an seinen
sitzt ebenfalls keinen Verbindungssteg zwischen zwei Verbindungsstellen 8 a, 8 b mit den Armen 6,T und
federnden Armen. Bei dieser bekannten Ausfüh- am Scheitelpunkt 8 c konkav ausgebildet ist.
rungsform sind die Arme konisch ausgebildet und Die Außenfläche der Arme 6, 7 setzt sich aus nach
durch ein Bogenteil miteinander verbunden. Dadurch 25 außen und innen abfallenden Abschnitten 6 a, 6 b
ergibt sich aber weder eine Verkürzung des Schaftes bzw. Ta, Tb zusammen, wobei die zusammentreffen-
noch eine Verbesserung der Haltekraft und der Flexi- den, innengelegenen Flächenenden jeweils eine
bilität. Schulter 9 bilden.
Weiterhin ist ein Befestigungselement bekannt, bei Der Bolzen ist zur Befestigung eines Bauteils an
welchem sich der Steg axial durch das ganze Bolzen- 30 einem Träger in eine Trägeröffnung einschnappbar
teil erstreckt, das konisch ausgebildet ist. Es kann und kann gemäß eines besonderen Verwendungs-
hierbei ein zusätzlich nach innen gebogener Abschnitt zwecks der Erfindung in miteinander ausgerichtete,
vorgesehen sein, welcher sich axial erstreckt. Die im Bauteil und dem Träger vorgesehene Öffnungen
Haltekraft der Arme ist ebenfalls gering. eingesetzt werden, um die beiden montierten Teile
Außerdem ist ein Bolzen mit einem W-förmigen 35 zu sichern.
Schaft bekannt. Auch diese Teile erstrecken sich in Beim Einsetzen des Bolzens in die fluchtenden
axialer Richtung, und es läßt sich daraus keine An- Bohrungen des Trägerteils und des zu befestigenden
regung entnehmen, zwei Arme eines Bolzens erfin- Bauteils, beispielsweise einer Platte, werden die Arme
dungsgemäß miteinander zu verbinden. des Schaftteils nach innen gebogen, bis die Schultern 9
Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegen- 40 die Innenkante passieren, so daß der Bolzen durch
den Erfindung darin, einen Befestigungsbolzen zu die überlappende Beaufschlagung der einen Fläche
schaffen, welcher trotz geringem Raumbedarfs eine des Trägers oder der Außenfläche einer durchlochten,
gute Halterung gewährleistet. Versuche haben gezeigt, an diesem befestigten Platte durch die Unterseite
daß bei Verwendung herkömmlicher Befestigungs- des Kopfes 1 festgehalten wird, sowie durch die
mittel mit einem wegen Raummangels hinter dem 45 Schultern 9, welche die entgegengesetzte Trägerfläche
Träger verkürzten Schaft dieser zu starr war, wobei hintergreifen. Die Arme werden durch die ihnen
es sich als schwierig erwies, den Schaft im Schnapp- eigene, ihre Rückkehr in die Ausgangsstellung be-
eingriff in die Trägeröffnung einzusetzen. wirkende Elastizität in flexiblen, reibungsschlüssigen
Dieses Problem wird nun erfindungsgemäß dadurch Eingriff mit den Öffnungsrändern gepreßt. Die
gelöst, daß das federnde Stegteil ein konkav aus- 50 Schnappwirkung wird noch durch das Stegteil 8 ergebildetes
Bogenstück ist, das sich zwischen den höht, welches zunächst gemeinsam mit den Armen
Armen im Abstand zu diesen axial nach innen er- nach innen nachgibt und dann in die Ausgangsstelstreckt
und an seinen Verbindungsstellen mit den lung zurückstrebt und so die Arme gegen die Öff-Armen
und am Scheitelpunkt seiner konkaven Fläche nungsränder drückt,
federnd bewegbar ist. 55 Die konkav-konvexe Ausbildung des Stegteils 8
federnd bewegbar ist. 55 Die konkav-konvexe Ausbildung des Stegteils 8
Der erfindungsgemäße Befestigungsbolzen hat da- schafft vorteilhafterweise drei Beugungsstellen, näm-
mit die erforderliche kurze axiale Länge, die zum lieh an der Verbindungsstelle der gegenüberliegenden
Eingriff in die Trägeröffnungen notwendige Flexibi- Stegenden mit den Armen 6, 7 — wie bei 8 a, 8 b auf-
liität und besitzt außerdem eine gute, jeglichem Rück- gezeigt — sowie längs der mit dem Wölbungsradius
ziehen entgegenwirkende Haltekraft. 60 der konkaven Fläche übereinstimmenden Quer-
Es wird somit ein Befestigungsbolzen geschaffen, linie 8 c.
welcher trotz kurzer Baulänge eine gute Haltewirkung Der Bolzen ist insbesondere zur Befestigung eines
aufweist und somit z. B. bei Kraftfahrzeugkarosserien Ausstattungsteils an einer Verkleidungsfläche einer
vorteilhafterweise anwendbar ist. Kraftfahrzeugkarosserie geeignet, wobei das Aus-
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in 65 stattungsteil und die Trägerfläche mit einer Anzahl
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels miteinander ausgerichteter Öffnungen versehen sind,
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt deren Durchmesser um ein weniges kleiner ist als der
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Befesti- maximale Abstand zwischen den auf den Armen 6, T
ausgebildeten Schultern 9. Das Ausstauungsteil ist für
gewöhnlich wesentlich dicker als die verbundene Trägerfläche, und dementsprechend sind Hals und
Arme des Bolzens so bemessen, daß bei in die Öffnungen im Ausstattungsteil und in der Trägerfläche
eingesetztem Bolzen der Bolzenkopf 1 die Außenfläche des Ausstattungsteils beaufschlagt und
die Arme 6, 7 mit den Kanten der Trägeröffnungen in reibungsschlüssigem Eingriff stehen, so daß die
Schultern 9 die dem Ausstattungsteil abgewandte Trägerfläche hintergreifen. Der Bolzen dient im
wesentlichen dazu, die Öffnungen gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit zu
schützen.
Die an das Stegelement angrenzenden Armenden laufen konisch nach innen zu und bilden so ein Einführungsteil
zur Erleichterung des Einführens der Arme in die im Ausstattungsteil und der Trägerfläche
vorgesehenen Öffnungen.
Claims (2)
1. In eine Trägeröffnung einschnappbarer, einstückig aus elastischem Kunststoff geformter
Kopfbolzen, dessen Schaft zwei im wesentlichen parallel zueinander angeordnete federnde Arme
aufweist, welche am dem Kopf abgewandten Ende miteinander durch ein federndes Stegteil verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Stegteil ein konkav ausgebildetes
Bogenstück (8) ist, das sich zwischen den Armen im Abstand zu diesem axial nach innen erstreckt
und an seinen Verbindungsstellen (8 a, 8 b) mit den Armen (6, 7) und am Scheitelpunkt (8 c)
seiner konkaven Fläche federnd bewegbar ist.
2. Bolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche jedes Armes an
sich bekannte beiderseitig abfallende, jeweils eine Schulter (9) bildende Abschnitte (6 a, 6b, la, Tb)
aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen COPY
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