DE1966735C3 - Rastverbindung - Google Patents
RastverbindungInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Rastverbindung zum lösbaren Befestigen zweier Möbelteile aneinander,
mit einem topfförmigen Körper, der sich in einem Möbelteil befindet, und einem von außen mittels einer
Handhabe betätigbaren Rastteil, der einen von dem anderen Möbelteil getragenen, quer zur Achse des Körpers
verlaufenden, in das Innere des topfförmigen Körpers ragenden und eine Kante am Rastteil hintergreifenden
Zapfen durch Verschieben in Richtung der Achse des Körpers verriegelt.
Rastverbindungen dieser Art sind an sich bekannt. Bei einer bekannten Ausführung (CH-PS 4 28 128) ist in
der Stirnseite eines platten- oder quaderförmigen ersten Möbelteils eines Bohrung für eine zylinderförmige
Buchse vorgesehen, welche an ihrem Umfang verteilt zu einem Buchsenende in offene und in Richtung der
Buchsenachse verlaufende Längsschlitze aufweist.
Die mit diesem ersten Möbelteil zu verbindenden weiteren Möbelteile sind jeweils an einer Stirnfläche
mit einem Zapfen mit verbreitertem Kopfende versehen, wobei dann dieser Zapfen mit seinem Kopfende
nach dem Befestigen der Möbelteile in die Bohrung des ersten Möbelteils hineinragt und nach dem Einschieben
der Buchse in diese Bohrung hinter die Kante eines Längsschlitzes greift und auf diese Weise im ersten
Möbelteil verriegelt wird. Ein Lösen der bekannten Verbindung ist nur durch Herausziehen der Buchse aus
der Bohrung möglich, wofür besondere Werkzeuge erforderlich sind. Nach dem Lösen der Verbindung ist
ferner die Buchse aus der zugehörigen Bohrung des ersten Möbelteils entfernt und muß als vom Möbelteil
getrenntes Bauteil aufbewahrt werden.
Weiterhin ist ein Bettstellenbeschlag (DT-PS 89 614) bekannt, der insbesondere zum Verbinden der Seitenwände
eines Bettgestells mit den zugehörigen Stirnwänden dient. Der bekannte Beschlag besteht aus einer
Schiene mit seitlich wegstehenden Rastnasen, wobei die Schiene an einer Stirnfläche des einen Betteils befestigt
wird- Am zweiten Bettei! ist eine zweite Schiene vorgesehen, die den Rastnasen zugeordnete Längsschlilze
aufweist. Zum Verriegeln bzw. Befestigen der beiden Betteile aneinander werden die Rastnasen durch
die Längsschlitze hindurchgeschoben, wobei dann die Verriegelung der Rastnasen durch einen parallel zur
zweiten Schiene verschiebbaren und unter Federwirkung stehenden Riegel erfolgt. Zur Lösung der Verbindung
ist an dem Riegel eine besondere Handhabe vorgesehea Diese bekannte Rastverbindung ist in ihrem
Aufbau und in ihrer Montage relativ kompliziert und besitzt außerdem große Abmessungen, was bei Möbeln
schon aus optischen Gründen nicht erwünscht ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs
erwähnte Rastverbindung so weiter zu gestalten, daß sie einfacher und ohne besondere Werkzeuge wieder
lösbar ist, ohne daß der Zusammenhalt der Möbelteile
im verbundenen Zustand beeinträchtigt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Rastverbindung der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß so
ausgeführt, daß der topfförmige Körper unverschiebbar in »einem Möbelteil angeordnet und als Rastteil
eine in ihm angeordnete gegen die Kraft einer Feder bewegliche, sich in Richtung des Zapfens erstreckende
Rastplatte vorgesehen ist.
Die erfindungsgemäße Rastverbindung bietet den Vorteil eines einfachen Aufbaus und kann daher billig
hergestellt werden. Außerdem ist die Montage dieser Rastverbindung am Möbel besonders einfach, da beispielsweise
für die Befestigung des topfförmigen Körpers lediglich eine Bohrung in dem zugehörigen Möbelteil
vorgesehen werden muß. Die Rastverbindung gemäß der Erfindung besitzt eine ausreichende Stabilität
und kann ohne Schwierigkeiten, insbesondere auch ohne die Verwendung besonderer Werkzeuge, jederzeit
wieder gelöst werden, wobei sämtliche Einzelteile der Rastverbindung an den zugehörigen Möbelteilen
verbleiben.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Die Erfindung wird im folgenden
an Hand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel erläutert Es zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Darstellung zwei mit der erfindungsgemäßen Rastverbindung versehene Möbelteile
kurz vor deren Verriegelung bzw. kurz nach der Lösung der Rastverbindung bei einem Klapptisch,
F i g. 2 zwei Möbelteile im verbundenen Zustand bei einem Schiebetisch,
F i g. 3 eine Schnittdarstellung durch die Rastverbindung, verwendet zum Verbinden zweier senkrecht aufeinanderstellender
Möbelteile,
F i g. 4 bis 9 die Einzelteile der erfindungsgemäßen Rastverbindung in Einzeldarstellung.
Die Figuren zeigen eine durch einen Druckknopf lösbare Rastverbindung für Möbel, Türen, Klappen,
Schrankbetten, Schiebetische, Klapptische u.dgl., wobei die Rastverbindung im wesentlichen aus einem in
<em einen der beiden zu verbindenden Möbelteile 12
tnd 14 einzusetzenden Zapfen 50 und aus dem im anderen Möbelteil einzusetzenden lopfförmigen Körper 47
fnit der als Rastteil dienenden Rastplatte 56 besteht
|Fig.3).
Der topfförmige Körper 47 (F i p. 4) welcher aus
Kunststoff gefertigt ist und außen gegen Verdrehung mit Längsrippen (48) versehen ist, kann in eine Bohrung
49 in dem einen Möbelteil 12 eingedrückt werden. Mit einem Tropfen Leim iist ein guter Halt des topfförtnigen
Körpers 47 in der Elohrung 49 gewährleistet.
Der Zapfen 50 (F i g. €>) ist mit einem Gewinde 51 versehen und wird in eine Buchse 52 (F i g. 5) eingeschraubt.
Mit einem nicht näher dargestellten Einschlagwerkzeug kann der so montierte Zapfen 50 mit
der Dübelbuchse 52 auf genaue Tiefe in eine Bohrung 53 im Möbelteil 14 (F i g. 3) eingeschlagen werden, so
daß eine Justierung des Zapfens 50 nicht erforderlich, aber doch möglich ist. Der Zapfen 50 dringt beim
Schließen bzw. beim Verbinden der beiden aneinander zu befestigenden Möbelteile mit seinem kegelförmig
ausgebildeten Ende 54 in das Stanzloch 55 der Rastplatte 56 ein (F ί g. 8). Die spiralförmig ausgebildete
Druckfeder 57 (F i g. 9) sorgt für eine genaue Stellung der Rastplatte 56 und bewirkt das Einrasten. Eine
Kui.ststoffbuchse 58 (F ig. 10), die außen mit Rillen 59
versehen ist und zur besseren Führung des Zapfens 50. insbesondere zum besseren Einführen dieses Zapfens in
den topfförmigen Körper 57 dient, kann auf gleicher
ίο Bohrlochhöhe wie die Buchse 52 im Möbelteil 12 zusätzlich
eingeschlagen werden.
Zur Entriegelung ist ein Knopf 60 (F i g. 7) am Kopf des topfförmigen Körpers 47 vorgesehen, so daß die
Rastplatte 56 durch Druck auf den Knopf 60 gegen die Feder 57 aus der umlaufenden Nut 6! des Zapfens 50
gebrückt und dadurch entriegelt werden kann. Die Rastplatte 56 weicht bei diesem Druck schräg aus und
wird dabei mit ihrem Ansatz 62 in der rechtwinkligen Aussparung 63 des topfförmigen Körpers 47 geführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. i Rastverbindung zur lösbaren Befestigung
zweier Möbeiteile aneinander, mit einem topfförmigen
Körper, der sich in einem Möbelteil befindet, und einem von außen mittels einer Handhabe betätigbaren
Rasteil, der einen von dem anderen Möbelteil getragenen, quer zur Achse des Körpers verlaufenden,
in das Innere des topfförmigen Körpers ragenden und eine Kante am Rastteil hintergreifenden
Zapfen durch Verschieben in Richtung der Achse des Körpers verriegelt, dadurch gekennzeichnet,
daß der topfförmige Körper (47) unverschiebbar in seinem Möbelteil (12) angeordnet
und als Rastteü eine in ihm angeordnete gegen die Kraft einer Feder (57) bevegliche, sich in
Richtung des Zapfens (50) erstreckende Rastplatte (56) vorgesehen ist.
2. Rastverbindung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß als Handhabe ein sich parallel zur Rastplatte (56) erstreckender Knopf (60) vorgesehen
ist.
3. Rastverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zapfen (50) in Längsrichtung verstellbar ist
4. Rastverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zapfenende (54) kegelförmig verläuft.
5. Rastverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Feder eine sich am Boden des topfförmigen Körpers (47) abstützende Druckfeder (57) ist.
6. Rastverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rastplatte (56) unverdrehbar im topfförmigen Körper (47) geführt ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691966735 DE1966735C3 (de) | 1969-06-11 | Rastverbindung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691929685 DE1929685C3 (de) | 1969-06-11 | Beschlag | |
| DE19691966735 DE1966735C3 (de) | 1969-06-11 | Rastverbindung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1966735A1 DE1966735A1 (de) | 1973-11-15 |
| DE1966735B2 DE1966735B2 (de) | 1975-10-09 |
| DE1966735C3 true DE1966735C3 (de) | 1976-05-13 |
Family
ID=
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