[go: up one dir, main page]

DE1966735C3 - Rastverbindung - Google Patents

Rastverbindung

Info

Publication number
DE1966735C3
DE1966735C3 DE19691966735 DE1966735A DE1966735C3 DE 1966735 C3 DE1966735 C3 DE 1966735C3 DE 19691966735 DE19691966735 DE 19691966735 DE 1966735 A DE1966735 A DE 1966735A DE 1966735 C3 DE1966735 C3 DE 1966735C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
cup
pin
furniture
connection according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691966735
Other languages
English (en)
Other versions
DE1966735A1 (de
DE1966735B2 (de
Inventor
Josef 4791 Kohlstädt Wippermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richard Heinze GmbH and Co KG
Original Assignee
Richard Heinze GmbH and Co KG
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Heinze GmbH and Co KG filed Critical Richard Heinze GmbH and Co KG
Priority to DE19691966735 priority Critical patent/DE1966735C3/de
Publication of DE1966735A1 publication Critical patent/DE1966735A1/de
Publication of DE1966735B2 publication Critical patent/DE1966735B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1966735C3 publication Critical patent/DE1966735C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

40
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rastverbindung zum lösbaren Befestigen zweier Möbelteile aneinander, mit einem topfförmigen Körper, der sich in einem Möbelteil befindet, und einem von außen mittels einer Handhabe betätigbaren Rastteil, der einen von dem anderen Möbelteil getragenen, quer zur Achse des Körpers verlaufenden, in das Innere des topfförmigen Körpers ragenden und eine Kante am Rastteil hintergreifenden Zapfen durch Verschieben in Richtung der Achse des Körpers verriegelt.
Rastverbindungen dieser Art sind an sich bekannt. Bei einer bekannten Ausführung (CH-PS 4 28 128) ist in der Stirnseite eines platten- oder quaderförmigen ersten Möbelteils eines Bohrung für eine zylinderförmige Buchse vorgesehen, welche an ihrem Umfang verteilt zu einem Buchsenende in offene und in Richtung der Buchsenachse verlaufende Längsschlitze aufweist.
Die mit diesem ersten Möbelteil zu verbindenden weiteren Möbelteile sind jeweils an einer Stirnfläche mit einem Zapfen mit verbreitertem Kopfende versehen, wobei dann dieser Zapfen mit seinem Kopfende nach dem Befestigen der Möbelteile in die Bohrung des ersten Möbelteils hineinragt und nach dem Einschieben der Buchse in diese Bohrung hinter die Kante eines Längsschlitzes greift und auf diese Weise im ersten Möbelteil verriegelt wird. Ein Lösen der bekannten Verbindung ist nur durch Herausziehen der Buchse aus der Bohrung möglich, wofür besondere Werkzeuge erforderlich sind. Nach dem Lösen der Verbindung ist ferner die Buchse aus der zugehörigen Bohrung des ersten Möbelteils entfernt und muß als vom Möbelteil getrenntes Bauteil aufbewahrt werden.
Weiterhin ist ein Bettstellenbeschlag (DT-PS 89 614) bekannt, der insbesondere zum Verbinden der Seitenwände eines Bettgestells mit den zugehörigen Stirnwänden dient. Der bekannte Beschlag besteht aus einer Schiene mit seitlich wegstehenden Rastnasen, wobei die Schiene an einer Stirnfläche des einen Betteils befestigt wird- Am zweiten Bettei! ist eine zweite Schiene vorgesehen, die den Rastnasen zugeordnete Längsschlilze aufweist. Zum Verriegeln bzw. Befestigen der beiden Betteile aneinander werden die Rastnasen durch die Längsschlitze hindurchgeschoben, wobei dann die Verriegelung der Rastnasen durch einen parallel zur zweiten Schiene verschiebbaren und unter Federwirkung stehenden Riegel erfolgt. Zur Lösung der Verbindung ist an dem Riegel eine besondere Handhabe vorgesehea Diese bekannte Rastverbindung ist in ihrem Aufbau und in ihrer Montage relativ kompliziert und besitzt außerdem große Abmessungen, was bei Möbeln schon aus optischen Gründen nicht erwünscht ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs erwähnte Rastverbindung so weiter zu gestalten, daß sie einfacher und ohne besondere Werkzeuge wieder lösbar ist, ohne daß der Zusammenhalt der Möbelteile im verbundenen Zustand beeinträchtigt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Rastverbindung der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß so ausgeführt, daß der topfförmige Körper unverschiebbar in »einem Möbelteil angeordnet und als Rastteil eine in ihm angeordnete gegen die Kraft einer Feder bewegliche, sich in Richtung des Zapfens erstreckende Rastplatte vorgesehen ist.
Die erfindungsgemäße Rastverbindung bietet den Vorteil eines einfachen Aufbaus und kann daher billig hergestellt werden. Außerdem ist die Montage dieser Rastverbindung am Möbel besonders einfach, da beispielsweise für die Befestigung des topfförmigen Körpers lediglich eine Bohrung in dem zugehörigen Möbelteil vorgesehen werden muß. Die Rastverbindung gemäß der Erfindung besitzt eine ausreichende Stabilität und kann ohne Schwierigkeiten, insbesondere auch ohne die Verwendung besonderer Werkzeuge, jederzeit wieder gelöst werden, wobei sämtliche Einzelteile der Rastverbindung an den zugehörigen Möbelteilen verbleiben.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel erläutert Es zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Darstellung zwei mit der erfindungsgemäßen Rastverbindung versehene Möbelteile kurz vor deren Verriegelung bzw. kurz nach der Lösung der Rastverbindung bei einem Klapptisch,
F i g. 2 zwei Möbelteile im verbundenen Zustand bei einem Schiebetisch,
F i g. 3 eine Schnittdarstellung durch die Rastverbindung, verwendet zum Verbinden zweier senkrecht aufeinanderstellender Möbelteile,
F i g. 4 bis 9 die Einzelteile der erfindungsgemäßen Rastverbindung in Einzeldarstellung.
Die Figuren zeigen eine durch einen Druckknopf lösbare Rastverbindung für Möbel, Türen, Klappen, Schrankbetten, Schiebetische, Klapptische u.dgl., wobei die Rastverbindung im wesentlichen aus einem in
<em einen der beiden zu verbindenden Möbelteile 12 tnd 14 einzusetzenden Zapfen 50 und aus dem im anderen Möbelteil einzusetzenden lopfförmigen Körper 47 fnit der als Rastteil dienenden Rastplatte 56 besteht |Fig.3).
Der topfförmige Körper 47 (F i p. 4) welcher aus Kunststoff gefertigt ist und außen gegen Verdrehung mit Längsrippen (48) versehen ist, kann in eine Bohrung 49 in dem einen Möbelteil 12 eingedrückt werden. Mit einem Tropfen Leim iist ein guter Halt des topfförtnigen Körpers 47 in der Elohrung 49 gewährleistet.
Der Zapfen 50 (F i g. €>) ist mit einem Gewinde 51 versehen und wird in eine Buchse 52 (F i g. 5) eingeschraubt. Mit einem nicht näher dargestellten Einschlagwerkzeug kann der so montierte Zapfen 50 mit der Dübelbuchse 52 auf genaue Tiefe in eine Bohrung 53 im Möbelteil 14 (F i g. 3) eingeschlagen werden, so daß eine Justierung des Zapfens 50 nicht erforderlich, aber doch möglich ist. Der Zapfen 50 dringt beim Schließen bzw. beim Verbinden der beiden aneinander zu befestigenden Möbelteile mit seinem kegelförmig ausgebildeten Ende 54 in das Stanzloch 55 der Rastplatte 56 ein (F ί g. 8). Die spiralförmig ausgebildete Druckfeder 57 (F i g. 9) sorgt für eine genaue Stellung der Rastplatte 56 und bewirkt das Einrasten. Eine Kui.ststoffbuchse 58 (F ig. 10), die außen mit Rillen 59 versehen ist und zur besseren Führung des Zapfens 50. insbesondere zum besseren Einführen dieses Zapfens in den topfförmigen Körper 57 dient, kann auf gleicher
ίο Bohrlochhöhe wie die Buchse 52 im Möbelteil 12 zusätzlich eingeschlagen werden.
Zur Entriegelung ist ein Knopf 60 (F i g. 7) am Kopf des topfförmigen Körpers 47 vorgesehen, so daß die Rastplatte 56 durch Druck auf den Knopf 60 gegen die Feder 57 aus der umlaufenden Nut 6! des Zapfens 50 gebrückt und dadurch entriegelt werden kann. Die Rastplatte 56 weicht bei diesem Druck schräg aus und wird dabei mit ihrem Ansatz 62 in der rechtwinkligen Aussparung 63 des topfförmigen Körpers 47 geführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

1 Patentansprüche:
1. i Rastverbindung zur lösbaren Befestigung zweier Möbeiteile aneinander, mit einem topfförmigen Körper, der sich in einem Möbelteil befindet, und einem von außen mittels einer Handhabe betätigbaren Rasteil, der einen von dem anderen Möbelteil getragenen, quer zur Achse des Körpers verlaufenden, in das Innere des topfförmigen Körpers ragenden und eine Kante am Rastteil hintergreifenden Zapfen durch Verschieben in Richtung der Achse des Körpers verriegelt, dadurch gekennzeichnet, daß der topfförmige Körper (47) unverschiebbar in seinem Möbelteil (12) angeordnet und als Rastteü eine in ihm angeordnete gegen die Kraft einer Feder (57) bevegliche, sich in Richtung des Zapfens (50) erstreckende Rastplatte (56) vorgesehen ist.
2. Rastverbindung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß als Handhabe ein sich parallel zur Rastplatte (56) erstreckender Knopf (60) vorgesehen ist.
3. Rastverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (50) in Längsrichtung verstellbar ist
4. Rastverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zapfenende (54) kegelförmig verläuft.
5. Rastverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine sich am Boden des topfförmigen Körpers (47) abstützende Druckfeder (57) ist.
6. Rastverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastplatte (56) unverdrehbar im topfförmigen Körper (47) geführt ist
DE19691966735 1969-06-11 Rastverbindung Expired DE1966735C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691966735 DE1966735C3 (de) 1969-06-11 Rastverbindung

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691929685 DE1929685C3 (de) 1969-06-11 Beschlag
DE19691966735 DE1966735C3 (de) 1969-06-11 Rastverbindung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1966735A1 DE1966735A1 (de) 1973-11-15
DE1966735B2 DE1966735B2 (de) 1975-10-09
DE1966735C3 true DE1966735C3 (de) 1976-05-13

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3026796C2 (de) Scharnier mit einem Scharnierarm und einer Befestigungsplatte
CH365507A (de) Einrichtung zur Verbindung von senkrecht aufeinanderstehenden Wänden mit selbsttätiger Sperrung, insbesondere Möbelwänden
EP1427310A1 (de) Schublade mit abnehmbaren aufsatzzargen
DE1966735C3 (de) Rastverbindung
DE2815816A1 (de) Verstellbarer scharnierarm
EP0507289B1 (de) Möbelverbindungsbeschlag
DE2744052A1 (de) Beschlag fuer tueren und waende aus glas
DE2601809B2 (de) Scharnier, insbesondere für Möbel
DE2618317A1 (de) Adapter
DE1966735B2 (de) Rastverbindung
DE29505752U1 (de) Vorrichtung zum Verbinden von Platten mittels Verschraubung
DE3345063C2 (de) Scharnierarm mit Befestigungsplatte
WO1987006658A1 (fr) Dispositif pour l&#39;assemblage demontable de deux elements de construction
EP0421321B1 (de) Einrichtung zur Befestigung einer sanitären Trockenarmatur
DE1966962C3 (de) Beschlag zum lösbaren Verbinden zweier senkrecht aufeinanderstoßender plattenförmiger Bauteile, insbesondere Möbelteile
EP0009242A1 (de) Fensterflügel mit aufgesetzten unechten Sprossen
DE3641163C2 (de)
DE3035800A1 (de) Rastvorrichtung fuer fensterdrehgriff
DE19828233A1 (de) Wandkonsole
EP3797646B1 (de) Verbindungsvorrichtung zur verbindung von schubladenwänden, schubladenwand und möbel
DE102005015348A1 (de) Haltevorrichtung für Teile eines Kraftfahrzeugs
EP3228217A2 (de) Strukturelement
AT383873B (de) Zylindrischer duebel zum verbinden zweier stumpf aneinanderstossender bauteile
DE2124255A1 (de) Beschlag zum rechtwinkligen Verbinden zweier Möbelteile
DE9409015U1 (de) Verbindungselement