DE19654686C2 - Verfahren zum Herstellen einer Dreiwannen-Anordnung in einer Halbleitervorrichtung - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer Dreiwannen-Anordnung in einer HalbleitervorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum
Herstellen einer Dreiwannen-Anordnung in einer Halbleitervorrichtung,
das insbesondere eine weiche Fehlerrate vermindern und ein
Latch-up-Verhalten sowie die Isolationseigenschaft der Vorrich
tung verbessern kann, indem eine Wanne durch einen Ionenimplan
tationsprozeß gebildet wird, ohne einen Nitridfilm nach einem
Feldoxidationsprozeß eines Halbleitersubstrates zu entfernen.
Die Fig. 1A bis 1D zeigen senkrechte Schnittdarstellungen
einer Halbleitervorrichtung mit einer MeV-Dreifachwannenstruk
tur, die mittels vier Masken gebildet ist. In dieser Hinsicht
wird eine Erläuterung in SEMICON/Korea '95 Technical Symposium,
Seite 112, gegeben. Wie in Fig. 1A gezeigt ist, ist ein Feld
oxidationsfilm 2 in einem Feldbereich auf einem Halbleitersub
strat 1 gebildet. Ein Nitridfilm und ein Kissenoxidationsfilm
werden in einem aktiven Bereich mit Ausnahme des Feldoxidations
films 2 entfernt. Ein (nicht gezeigter) neuer Kissenoxidations
film wird gebildet. Wie in Fig. 1B gezeigt ist, wird eine
n-Schirmmaske 3 auf dem Halbleitersubstrat 1 gebildet, auf wel
chem der Feldoxidationsfilm 2 und der (nicht gezeigte) Kissen
oxidationsfilm erzeugt sind, und eine n-Schirm-Ionenimplanta
tionsschicht 3a wird in dem Halbleitersubstrat 1 durch Ionen
implantation mittels eines hohen Energiepegels gebildet. Wie in
den Fig. 1C und 1D gezeigt ist, werden n-Wannen- und
p-Wannen-Masken 4 und 5 auf dem Halbleitersubstrat 1 gebildet,
und eine Dreiwannen-Anordnung wird in dem Substrat 1 durch den
n-Wannen- und p-Wannen-Ionenimplantationsprozeß, einen Kanal-
Stop-Ionenimplantationsprozeß und einen Schwellenspannung-
Einstell-Ionenimplantationsprozeß gebildet.
Insbesondere beim Stand der Technik wird der Feldoxidations
film 2 auf dem Halbleitersubstrat 1 durch eine lokale Oxidation
von Silicium bzw. durch ein LOCOS-Verfahren erzeugt. Danach wird
ein neuer Kissenoxidationsfilm gebildet, und ein Ionenimplan
tationsprozeß von hoher Energie wird durchgeführt, um die Eigen
schaften der weichen Fehlerrate und des Latch-up bzw. unerwünsch
ten Sperrens zu verbessern, und ein Ionenimplantationsprozeß
mittlerer Energie wird vorgenommen, um die Durchgriff-Stop- und
Vorrichtungsisolationseigenschaften zu verbessern, und sodann
werden eine n-Wanne und eine p-Wanne gebildet. Zusätzlich wird
der Schwellenspannung-Einstell-Ionenimplantationsprozeß vorge
nommen, um die Eigenschaften oder Kennlinien der MOSFET-Vorrich
tung zu erfüllen, und sodann wird eine Dreiwannen-Anordnung in dem
Halbleitersubstrat erzeugt.
Da bei dem oben beschriebenen Herstellungsver
fahren für eine Dreiwannen-Anordnung einer Halbleitervorrichtung der Ionenimplantationsprozeß
durchgeführt wird, indem die n-Wannen- und p-Wannen-Masken
verwendet werden, nachdem der Nitridfilm nach dem Feldoxida
tionsprozeß entfernt wird, wird der Dotierstoff, der eingeführt
wird, um die Isolationseigenschaft der Vorrichtung zu verbes
sern, wie dies in den Fig. 1C und 1D gezeigt ist, am Boden
teil des Feldoxidationsfilmes aufgrund der Form des Feldoxida
tionsfilmes gebildet. Da nämlich der Dotierstoff nicht am Rand
teil des Feldoxidationsfilmes erzeugt wird, ist die Isolations
eigenschaft der Vorrichtung vermindert.
Wenn zusätzlich der Nitridfilm nach dem Feldoxidationsfilm und
Durchführen bestimmter Prozesse zur Erzeugung einer n-Wanne und
einer p-Wanne entfernt wird, kann, da zusätzliche Prozesse zum
Entfernen des Kissenoxidationsfilmes und des neuen Oxidations
filmes vorgenommen werden, der Feldoxidationsfilm während der
Prozesse des Entfernens des Kissenoxidationsfilmes und des neu
gebildeten Oxidationsfilmes entfernt werden, bevor ein Gate-
Oxidationsfilm aufwächst, was so die Isolationseigenschaft der
Vorrichtung herabsetzt.
Aus den US-Patenten 5 422 301, 5 091 332 und 5 071 777 sind
Verfahren bekannt, die die Isolationseigenschaften zwischen
unterschiedlichen Bereichen Halbleitervorrichtung erhöhen sowie
unerwünschte Sperreigenschaften zwischen diesen Bereichen
reduzieren sollen.
Bei dem in der US 5 422 301 beschriebenen Verfahren zur Her
stellung einer Halbleitervorrichtung mit einer p-Wanne und
einer n-Wanne gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 wird durch eine erste Energie-Ionenimplantation
nur der Bereich eines Halbleiter-Substrates, der die n-Wanne
aufweisen soll, entsprechend dotiert. Danach wird in gleicher
Weise eine n-Wanne in dem Substrat durch eine zweite Energie-
Ionenimplantation erzeugt, die nur in dem Bereich des Substra
tes durchgeführt wird, der die n-Wanne aufweisen soll.
Das aus der US 5 091 332 bekannte Verfahren erlaubt es eben
falls, eine Halbleitervorrichtung herzustellen, die eine
n-Wanne und eine p-Wanne in einem Halbleitersubstrat aufweist.
Die beiden Wannen werden nacheinander jeweils durch eine lokal
auf den jeweiligen Bereich des Substrates begrenzte Energie-
Ionenimplantation erzeugt.
Das in der US 5 071 777 offenbarte Verfahren soll insbesondere
die Latch-up-Eigenschaften einer Halbleitervorrichtung verbes
sern. Hier werden eine p-Wanne und eine n-Wanne in einem Halb
leiter-Substrat nacheinander durch lokal begrenzte Energie-
Ionenimplantationen erzeugt, wobei auch hier die Energie-Ionen
implantationen auf den jeweiligen Bereich des Substrates be
schränkt sind. Die einzelnen Energie-Ionenimplantationen zur
Erzeugung der beiden Wannen umfassen jeweils zwei Implantati
onsschritte unterschiedlicher Energiestufen, um so unterschied
liche Dotierkonzentrationen in den beiden Wannenbereichen zu
erzeugen. Auf diese Weise werden zwar die Latch-Up-
Eigenschaften von Halbleitervorrichtungen verbessert, die
Isolationseigenschaften sind jedoch verbesserungswürdig.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zum Herstellen einer Dreiwannen-Anordnung in einer Halbleitervorrich
tung vorzusehen, das die beim herkömmlichen Verfahren auftre
tenden Probleme überwindet; außerdem soll ein verbessertes Ver
fahren zum Herstellen einer Dreifachwanne in einer Halbleiter
vorrichtung geschaffen werden, das einfacher und leichter eine
Dreiwannen-Anordnung zu bilden vermag, ohne einen Antioxidationsfilm zu
entfernen, und das es zusätzlich ermöglicht, die zu entfernende
Größe des Feldoxidationsfilmes zu vermindern und die Latch-up-
und Isolationseigenschaften der Vorrichtung zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die vorliegende Erfindung ein
Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 vor.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die Erfindung schafft also ein Verfahren zum Herstellen einer
Dreiwannen-Anordnung einer Halbleitervorrichtung, das die folgenden
Schritte aufweist: Vorbereiten eines Halbleitersubstrates eines
ersten Leitfähigkeitstyps mit einem aktiven Bereich und einem
Feldbereich, Bilden eines Pufferfilmes auf dem aktiven Bereich
des Substrates und Bilden eines Antioxidationsfilmes auf dem
Pufferfilm, Bilden eines Feldoxidationsfilmes auf dem Feld
bereich, Bilden eines ersten Dotierbereiches eines zweiten
Leitfähigkeitstyps in dem Substrat durch Implantieren von ersten
Ionen durch den Feldoxidationsfilm und den Antioxidationsfilm,
Bilden eines ersten Dotierbereiches des ersten Leitfähigkeits
typs durch Implantieren von zweiten Ionen in einen ersten Wannen
bereich des Substrates, Bilden eines zweiten Dotierbereiches des
ersten Leitfähigkeitstyps durch Implantieren von dritten Ionen
in einen zweiten Wannenbereich des Substrates, der von dem
ersten Wannenbereich beabstandet ist, und Bilden eines zweiten
Dotierbereiches des zweiten Leitfähigkeitstyps durch Implan
tieren von vierten Ionen in einem dritten Wannenbereich des
Substrates zwischen dem ersten Wannenbereich und dem zweiten
Wannenbereich.
Die Erfindung schafft also ein verbessertes Verfahren zum
Erzeugen einer Dreiwannen-Anordnung einer Halbleitervorrichtung, das
einfacher und leichter eine Dreifachwanne zu erzeugen vermag,
ohne einen Antioxidationsfilm zu entfernen. Zusätzlich ist es
möglich, die zu entfernende Menge des Feldoxidationsfilmes zu
vermindern und die Eigenschaften des Latch-up und der Vorrich
tungsisolation zu verbessern. Dieses Verfahren umfaßt die fol
genden Schritte: Vorbereiten eines Halbleitersubstrates eines
ersten Leitfähigkeitstyps mit einem aktiven Bereich und einem
Feldbereich, Erzeugen eines Pufferfilmes auf dem aktiven Bereich
des Substrates und eines Antioxidationsfilmes auf dem Puffer
film, Erzeugen eines Feldoxidationsfilmes auf dem Feldbereich,
Erzeugen eines ersten Dotierbereiches eines zweiten Leitfähig
keitstyps auf dem Substrat durch Implantieren von ersten Ionen
durch den Feldoxidationsfilm und den Antioxidationsfilm, Er
zeugen eines ersten Dotierbereiches eines ersten Leitfähigkeits
typs durch Implantieren von zweiten Ionen in einen ersten Wannen
bereich des Substrates, Erzeugen eines zweiten Dotierbereiches
des ersten Leitfähigkeitstyps durch Implantieren von dritten
Ionen in einen zweiten Wannenbereich des Substrates, wobei der
zweite Wannenbereich von dem ersten Wannenbereich beabstandet
ist, und Erzeugen eines zweiten Dotierbereiches des zweiten
Leitfähigkeitstyps durch Implantieren von vierten Ionen in einen
dritten Wannenbereich des Substrates zwischen dem ersten Wannen
bereich und dem zweiten Wannenbereich.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1A bis 1D vertikale Schnittdarstellungen eines herkömm
lichen Wannen-Herstellungsverfahrens einer Halbleitervorrich
tung, und
Fig. 2A bis 2E vertikale Schnittdarstellungen eines
Herstellungsverfahrens für eine Dreiwannen-Anordnung einer Halbleitervorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung.
Die Fig. 2A bis 2E sind vertikale Schnittdarstellungen, die
ein Herstellungsverfahren für eine Dreiwannen-Anordnung einer Halbleitervor
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulichen. Wie
in Fig. 2A gezeigt ist, werden ein Kissenoxidationsfilm 12, der
ein Pufferfilm ist, und ein CVD-Nitridfilm 13 (CVD = chemische
Dampfabscheidung), der ein Antioxidationsfilm ist, in dieser
Reihenfolge auf einem p-Typ-Siliciumsubstrat 11 gebildet. Ein
(nicht gezeigter) Photoresistfilm wird auf den Antioxida
tionsfilm geschichtet und gemustert. Der Antioxidationsfilm und
der Pufferfilm des Feldbereiches des Halbleitersubstrates 11
werden durch einen Ätzprozeß entfernt, wobei der gemusterte
Photoresistfilm als eine Maske verwendet wird, und der Photo
resistfilm wird gestrippt, und ein Feldoxidationsfilm 14 wird
durch das LOCOS-Verfahren erzeugt.
Danach wird in einem Zustand, in welchem der gemusterte Anti
oxidationsfilm vorliegt, der in dem aktiven Bereich des Halb
leitersubstrates 11 gebildet ist, ein Ionenimplantationsprozeß
hinsichtlich der Vorderfläche des Substrates 11 durchgeführt.
Insbesondere in einem Zustand, in welchem der CVD-Nitrifilm 13
nach dem Feldoxidationsprozeß vorliegt, wird ein zweiter Leit
fähigkeitstyp, nämlich ein erster n-Typ-Dotierbereich 15 durch
eine Energie-Ionenimplantation ohne die Maske erzeugt.
Wie in Fig. 2B gezeigt ist, wird ein Photoresistfilm 16 auf die
Vorderfläche des Halbleitersubstrates 11 geschichtet, und ein
erster Wannenbereich wird definiert, und hochenergetische Ionen
werden implantiert, wobei der gemusterte Photoresistfilm 16 als
eine Maske dient. Daher wird ein erster Leitfähigkeitstyp, näm
lich ein erster p-Typ-Dotierbereich 17, in dem Halbleitersub
strat 11 erzeugt. Sodann wird der Photoresistfilm 16 entfernt.
Der erste Dotierbereich 17 des ersten Leitfähigkeitstyps wird
bei der Tiefe des ersten Dotierbereiches 15 des zweiten Leit
fähigkeitstyps gebildet, damit die p-Wannen mit anderen Ele
menten durch das Substrat 11 des ersten Leitfähigkeitstyps
verbunden sind.
Wie in Fig. 2C gezeigt ist, wird ein Photoresistfilm 18 auf das
Substrat 11 des ersten Leitfähigkeitstyps geschichtet und
gemustert, wodurch erste und zweite Wannenbereiche auf der
oberen Oberfläche des Halbleitersubstrates 11 festgelegt werden,
und ein zweiter Dotierbereich 30 des ersten Leitfähigkeitstyps
wird durch Ionenimplantation mittels des gemusterten Photo
resistfilmes 18 als Maske gebildet. Ein zweiter Dotierbereich 30
des ersten Leitfähigkeitstyps wird mit einer niederenergetischen
Ionenimplantationsschicht und einer mittelenergetischen Ionen
implantationsschicht gebildet, die durch Implantieren von Ionen
mit mittlerer und niederer Energie nacheinander erzeugt werden.
Der Photoresistfilm 18 wird sodann entfernt.
Wie in Fig. 2D gezeigt ist, wird der Photoresistfilm 21 auf das
Halbleitersubstrat 11 geschichtet und gemustert, um so einen
dritten Wannenbereich zu definieren. Ein Dotierbereich 40 des
zweiten Leitfähigkeitstyps wird in dem Substrat 11 durch einen
Ionenimplantationsprozeß gebildet, wobei der gemusterte Photo
resistfilm 21 als eine Maske verwendet wird. Der zweite Dotier
bereich des zweiten Leitfähigkeitstyps wird mit einer nieder
energetischen Ionenimplantationsschicht 41 und einer mittel
energetischen Ionenimplantationsschicht 42 gebildet, die durch
Implantieren von Ionen mit mittleren und niederen Energien nach
einander erzeugt werden. Der Photoresistfilm 21 wird sodann
entfernt.
Danach werden der Antioxidationsfilm und der Pufferfilm des
aktiven Bereiches entfernt, und die Struktur wird geglüht, um so
eine Dreiwannen-Anordnung in dem Halbleitersubstrat 11 zu bilden.
Die Hochenergie-Ionenimplantation wird innerhalb eines Energie
bereiches von 0,5 bis 4,0 MeV durchgeführt, die Dotierungskon
zentration beträgt zwischen 1012 und 1014, und die Ionenimplan
tation mittlerer Energie wird in einem Energiebereich von 0,1
bis 4,0 MeV vorgenommen, und die Dotierungskonzentration beträgt
zwischen 1012 und 1014. Zusätzlich ist der Niederenergie-Ionen
implantationsprozeß darauf gerichtet, den Energiepegel gemäß der
Dicke des Feldoxidationsfilmes einzustellen. Hier beträgt die
Dotierungskonzentration zwischen 1011 und 1014.
Wie in den Fig. 2C und 2D gezeigt ist, können der zweite
Dotierbereich 30 des ersten Leitfähigkeitstyps und der zweite
Dotierbereich 40 des ersten Leitfähigkeitstyps durch lediglich
einen Zeitprozeß der Ionenimplantation gebildet werden, und die
Mittel- und Niederenergie-Ionenimplantationen können vorgenommen
werden, um die Bereiche 30 und 40 zu erzeugen.
Die Dicke des Antioxidationsfilmes dient zum Positionieren des
Dotierstoffes an einer gewünschten Stelle in dem Kanalbereich,
wenn der Dotierstoff am Bodenteil des Feldoxidationsfilmes 14
durch den Niederenergie-Ionenimplantationsprozeß angebracht
wird.
Wie in Fig. 2E gezeigt ist, wird die obere Oberfläche des
Halbleitersubstrates 11 geätzt, und der Antioxidationsfilm wird
entfernt, wodurch die Erzeugung der Dreiwannen-Anordnung abgeschlossen
ist. Eine p-Wanne wird in dem dritten Wannenbereich des Halb
leitersubstrates 11 gebildet, und eine p-Wanne wird in dem
ersten Wannenbereich zwischen den dritten Wannenbereichen
erzeugt. In dem zweiten Wannenbereich wird eine p-Wanne in dem
ersten Dotierbereich 15 des zweiten Leitfähigkeitstyps erzeugt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Halbleitersubstrat 11 ein
p-Typ-Siliciumsubstrat; jedoch kann für den gleichen Zweck ein
n-Typ-Siliciumsubstrat verwendet werden, in welchem Fall jede
Wanne von einem entgegengesetzten Aufbau zu den Anordnungen der
Fig. 2E ist.
Bei dem oben beschriebenen Vorgehen wird ein Schwellenspannung-
Einstell-Ionenimplantationsprozeß weiterhin nach den p-Wannen-
und n-Wannen-Ionenimplantationsprozessen vorgenommen, wobei die
mittleren und niederen Energien unter Verwendung der p-Wanne und
der n-Wanne als eine Maske eingesetzt werden.
Soweit ist das den Nitridfilm verwendete LOCOS-Verfahren be
schrieben. Ein Ionenimplantationsprozeß kann zum Bilden von
Wannen ohne Entfernen des Nitridfilmes im Fall des Einsatzes
einer anderen Isolationstechnik der Vorrichtung, beispielsweise
einer Polysilicium-Seitenwand-LOCOS (PSL) durchgeführt werden.
Der Antioxidationsfilm überlappt sich teilweise mit Randteilen
des Feldoxidationsfilmes, so daß es möglich ist, den Dotierstoff
an den Randteilen des Feldoxidationsfilmes anzubringen.
Da bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Herstellen einer Dreiwannen-Anordnung
einer Halbleitervorrichtung, wie oben beschrieben
ist, es möglich ist, den Dotierstoff, der durch die Ionenimplan
tation in einem Zustand eingeführt wird, in welchem der Antioxi
dationsfilm vorliegt, enger an den Boden- und Randteilen des
Feldoxidationsfilmes anzuordnen, können wirksam die Isolations-
und Latch-up-Eigenschaften der Vorrichtung verbessert werden.
Zusätzlich hat die vorliegende Erfindung Vorteile, daß der
Herstellungsprozeß einfacher ist, indem jeweils die erforder
liche Anzahl der Oxidationsfilm-Wachstums- und Abtragungsprozesse
zu einer Zeit vermindert wird. Darüberhinaus kann die Dicke des
Photoresistfilmes, der als eine Maske zum Durchführen des hoch
energetischen Ionenimplantationsprozesses verwendet wird, redu
ziert werden, ohne den Antioxidationsfilm zu entfernen.
Claims (12)
1. Verfahren zum Herstellen einer Dreiwannen-Anordnung für
eine Halbleitervorrichtung, das die folgenden Schritte umfaßt:
- 1. Vorbereiten eines Halbleitersubstrates (11) eines ersten Leitfähigkeitstyps mit einem aktiven Bereich und einem Feldbe reich,
- 2. Erzeugen eines Pufferfilmes (12) auf dem aktiven Bereich des Substrates (11) und eines Antioxidationsfilmes (13) auf dem Pufferfilm (12)
- 3. Erzeugen eines Feldoxidationsfilmes (14) auf dem Feldbereich,
- 4. Erzeugen eines ersten Dotierbereiches (15) eines zweiten Leitfähigkeitstyps durch Implantieren von ersten Ionen in dem Substrat (11),
- 5. Festlegen eines ersten Wannenbereiches in dem Substrat (11),
- 6. Erzeugen eines ersten Dotierbereiches (17) eines ersten Leitfähigkeitstyps durch Implantieren von zweiten Ionen in dem ersten Wannenbereich des Substrates (11),
- 7. Festlegen eines zweiten, lateral vom ersten Wannenbereich beabstandeten Wannenbereiches in dem Substrat (11),
- 8. Erzeugen eines zweiten Dotierbereiches (30) des ersten Leit fähigkeitstyps durch Implantieren von dritten Ionen in dem ersten und dem zweiten Wannenbereich,
- 9. Festlegen eines dritten Wannenbereiches in dem Substrat (11), der lateral zwischen dem ersten Wannenbereich und dem zweiten Wannenbereich liegt und den ersten Wannenbereich lateral um gibt, und
- 10. Erzeugen eines zweiten Dotierbereiches (40) des zweiten Leitfähigkeitstyps durch Implantieren von vierten Ionen in dem dritten Wannenbereich,
- 1. der erste Dotierbereich (15) des zweiten Leitfähigkeitstyps durch ganzflächiges Implantieren der ersten Ionen sowohl in dem aktiven Bereich als auch in dem Feldbereich des Substrates (11) erzeugt wird, wobei die ersten Ionen durch den gesamten Feld oxidationsfilm (14) und den gesamten Antioxidationsfilm (13) hindurch implantiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Dotierbereich (17) des
ersten Leitfähigkeitstyps in dem ersten Wannenbereich in der
Tiefe des ersten Dotierbereiches (15) des zweiten Leitfähig
keitstyps in dem Substrat (11) gebildet wird, um einen Boden
teil des ersten Dotierbereiches (17) des ersten
Leitfähigkeitstyps elektrisch mit dem Substrat (11) des ersten
Leitfähigkeitstyps zu verbinden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dotierbereich (30) des
ersten Leitfähigkeitstyps in einer geringeren Tiefe als der
erste Dotierbereich (15) des zweiten Leitfähigkeitstyps gebil
det wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dotierbereich (40) des
zweiten Leitfähigkeitstyps in einer geringeren Tiefe als der
erste Dotierbereich (15) des zweiten Leitfähigkeitstyps gebil
det wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dotierbereich (30) des
ersten Leitfähigkeitstyps nacheinander durch aufeinanderfolgen
de Ionenimplantationsprozesse von niederen und mittleren Ener
gien gebildet wird, um einen niederenergetischen
Dotierbereich (31) und einen mittelenergetischen Dotierbe
reich (32) in dem zweiten Dotierbereich (30) zu erzeugen, wobei
der niederenergetische Dotierbereich (31) in einer geringeren
Tiefe als der mittelenergetische Dotierbereich (32) gebildet
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dotierbereich (40) des
zweiten Leitfähigkeitstyps nacheinander durch aufeinanderfol
gende Ionenimplantationsprozesse bei niederen und mittleren
Energien gebildet wird, um einen niederenergetischen Dotierbe
reich (41) und einen mittelenergetischen Dotierbereich (42) in
dem zweiten Dotierbereich (40) zu erzeugen, wobei der niedere
nergetische Dotierbereich (41) in einer geringeren Tiefe als
der mittelenergetische Dotierbereich (42) gebildet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antioxidationsfilm (13) teil
weise eine obere Oberfläche des Feldoxidationsfilmes (14)
überlappt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß nach Bildung des dritten Wannenbe
reiches zusätzlich ein Schwellenspannung-Einstell-
Ionenimplantationsprozeß durchgeführt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Leitfähigkeitstyp ein p-
Typ ist und der zweite Leitfähigkeitstyp ein n-Typ ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleitersubtrat (11) ein p-
Typ-Siliciumsubstrat ist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Erzeugen des zweiten
Dotierbereiches (40) des zweiten Leitfähigkeitstyps der Puffer
film (12) und der Antioxidationsfilm (13) von dem aktiven
Bereich des Substrates (11) entfernt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halbleitervorrichtung zusätz
lich geglüht wird.
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