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DE19654537A1 - Befestigungs- und Lagereinrichtung für Bodenplatten von Vorstellbalkonen - Google Patents

Befestigungs- und Lagereinrichtung für Bodenplatten von Vorstellbalkonen

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Publication number
DE19654537A1
DE19654537A1 DE1996154537 DE19654537A DE19654537A1 DE 19654537 A1 DE19654537 A1 DE 19654537A1 DE 1996154537 DE1996154537 DE 1996154537 DE 19654537 A DE19654537 A DE 19654537A DE 19654537 A1 DE19654537 A1 DE 19654537A1
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DE
Germany
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bearing
wall
building wall
base plate
vertical
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Withdrawn
Application number
DE1996154537
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English (en)
Inventor
Ulrich Kreusel
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/003Balconies; Decks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungs- und La­ gereinrichtung für Bodenplatten von übereinander an einer Gebäudewand zu errichtenden Vorstellbalkonen, die durch vertikale Stützpfosten miteinander verbunden sind, wobei jede Bodenplatte einen aus Profilen bestehenden Tragrahmen aufweist.
Viele Gebäude, insbesondere mehrstöckige Gebäude, sind an ihrer Außenfassade mit Vorstellbalkonen versehen. In der Regel weist ein Turm solcher übereinander angeordneter Vor­ stellbalkone an ihren Eckpunkten jeweils einen vertikalen Stützpfosten auf. Jeder Vorstellbalkon umfaßt eine Boden­ platte, die mit den vertikalen Stützpfosten verbunden ist. Die Bodenplatte wiederum besteht häufig aus einem Tragrah­ men, auf dem Bodenbeläge als Fußboden aufgebracht sind. Die vertikalen Stützpfosten sowie der Tragrahmen der Bodenplat­ te bestehen aus einem Metallmaterial, insbesondere aus Alu­ minium. Darüber hinaus weisen derartige Vorstellbalkone häufig vertikale Geländerpfosten auf, die oftmals aus dem gleichen Material bestehen.
Naturgemäß sind die Vorstellbalkone den atmosphärischen Temperaturschwankungen, nämlich sommerlicher Hitze und win­ terlicher Kälte ausgesetzt. Da das Material der vertikalen Stützpfosten und des Tragrahmens jeweils einen bestimmten Ausdehnungskoeffizienten aufweist, treten vertikale und ho­ rizontale Biegespannungen auf, die zu Dehnungen in den Stützpfosten- und Tragrahmen-Konstruktionen führen. Durch die unterschiedlichen Befestigungen einerseits des Tragrah­ mens an der Gebäudewand und andererseits der vertikalen Stützpfosten am Tragrahmen tritt der sogenannte Korkenzie­ hereffekt auf, d. h., da insbesondere der Tragrahmen, gege­ benenfalls auch zumindest die der Gebäudewand naheliegenden vertikalen Stützpfosten in die Gebäudewand eingelassen sind, kommt es zu starken Belastungen in der Gebäudewand, was zum Herausdrehen und zum Abscheren der Befestigungsele­ mente führen kann. Dadurch verlieren die Vorstellbalkone ihre statische Festigkeit und Standsicherheit. Durch die Temperaturänderungen in der umgebenden Atmosphäre treten bei starrer Befestigung der Stützpfosten und des Tragrah­ mens am Gebäude enorme Scherkräfte auf die Befestigungsele­ mente der Gebäudewandanbindung auf, wodurch die vertikalen Stützpfosten ausknicken können, und sich die Bodenplatte von der Gebäudewand lösen kann. Dieses Problem wiegt um so schwerer, je mehr Vorstellbalkone übereinander aufgetürmt sind, da sich die vertikale Dehnung der Stützpfosten von Geschoß zu Geschoß addiert und sich dadurch die Bodenplat­ ten heben bzw. senken.
Bei Verwendung von nur zwei mit starrer Anbindung zum Ge­ bäude vorgesehenen, vertikalen Stützpfosten im Vorderbe­ reich der Vorstellbalkone werden gerade bei höheren Balkon­ türmen die oberen Stützpfosten durch die eintretende Nei­ gung der Bodenplatte auf Biegung beansprucht. Darüber hin­ aus ist zu beachten, daß bei Verwendung unterschiedlicher Materialien für die vertikalen Stützpfosten bzw. den Tragrahmen ein unterschiedliches Dehnungsverhalten auf­ tritt, das gegeneinander ausgeglichen werden muß.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Befestigungs- und La­ gereinrichtung für Bodenplatten von Vorstellbalkonen der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der vertikale und horizontale Dehnungen in der Vorstellbalkon-Konstruktion infolge unterschiedlicher Temperatureinflüsse der umgeben­ den Atmosphäre ausgeglichen werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das zur Gebäudewand gerichtete Profil des Tragrahmens der Bo­ denplatte mittels eines vertikale Gleitbewegungen der Bo­ denplatte aufnehmenden mittigen Festlagers und zweier hori­ zontale und vertikale Dehnungen der Bodenplatte ausglei­ chenden äußerer Ecklager mit der Gebäudewand verbunden ist.
Durch diese Maßnahme wird eine Dreipunktbefestigung an der gebäudenahen Kante der Bodenplatte der Vorstellbalkone an der Gebäudewand realisiert. Das mittige Festlager und auch die beidseitig beabstandet davon angebrachten Ecklager sind zwar starr an der Gebäudewand befestigt, sie sind jedoch derart konstruktiv ausgebildet, daß das Festlager vertikale Dehnungen und die Ecklager sowohl vertikale als auch hori­ zontale Dehnungen ausgleichen können. Hierbei dient das mittige Festlager dazu, die Dehnungen von der Mitte der Bo­ denplatte aus nach außen zu den Ecklagern zuleiten, wodurch der Dehnungsweg der Bodenplatte halbiert wird. Damit wird die Biegespannung der vertikalen Stützpfosten in deren Ver­ bindung mit dem Fundament verringert. Die vertikalen Deh­ nungswege der Stützpfosten und der Bodenplatte werden da­ durch ausgeglichen, daß das zur Gebäudewand gerichtete Pro­ fil des Tragrahmens der Bodenplatte in den Ecklagern je nach Dehnungsverhalten auf- und abbewegbar ist, ohne daß es durch das mittige Festlager an dieser Bewegung gehindert wird.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung umfaßt das mittige Festlager eine Wandbefestigungsplatte mit einem Gleitflä­ chen aufweisenden Vorsprung und seitlich davon angebrachte Befestigungselemente für das zur Gebäudewand gerichtete Profil des Tragrahmens, an denen jeweils ein zum Vorsprung weisendes, an dessen Gleitflächen anliegendes Gleitelement angeordnet ist. Die seitlich vom Vorsprung der Wandbefesti­ gungsplatte befindlichen Befestigungselemente sind starr mit dem zur Gebäudewand gerichteten Profil des Tragrahmens verbunden. Beim Auftreten von vertikalen Dehnungen der Stützpfosten der Vorstellbalkone infolge von atmosphäri­ schen Temperaturschwankungen können die Gleitelemente an den Gleitflächen des Vorsprunges auf- und abgleiten, was zu einem Ausgleich der vertikalen Dehnungskräfte führt. Dabei sind die zur Verfügung stehenden Gleitflächen selbstver­ ständlich länger als der maximal zurückzulegende und aus zu­ gleichende Dehnungsweg der Stützpfosten.
Zweckmäßigerweise ist der Vorsprung ein Doppel-T-Träger­ stück, dessen äußere Flächen die Gleitflächen für die daran anliegenden Gleitelemente bilden. Ein solches Doppel-T- Trägerstück weist eine hohe Stabilität und Festigkeit bei relativ geringem Materialeinsatz und Gewicht auf.
Damit die Reibungskräfte zwischen den Gleitflächen und den anliegenden Gleitelementen verringert werden, weisen bevor­ zugt die Gleitflächen des Vorsprunges eine Teflon-Beschich­ tung auf. Gleichzeitig wird sonach eine Korrosion zwischen den Gleitflächen und den Gleitelementen verhindert. Zur weiteren Reduzierung der Reibungskräfte kann das Gleitele­ ment als im Befestigungselement längenverstellbarer, mit einem Halbrundkopf versehener Gewindestab ausgebildet sein. Durch den Halbrundkopf des Gewindestabes wird eine Punktan­ lage an der Gleitfläche des Vorsprunges an der Wandbefesti­ gungsplatte erreicht. Die Längenverstellbarkeit der Gewin­ desstäbe gegenüber den jeweils zugehörigen Befestigungsele­ menten bewirkt eine sanfte Anlage der Halbrundköpfe der Ge­ windestäbe an den Gleitflächen des Vorsprunges. Daher kön­ nen gleichzeitig auch Fertigungstoleranzen zwischen dem zur Gebäudewand gerichteten Profil des Tragrahmens und den Be­ festigungselementen beim Anbau der Vorstellbalkone an das Gebäude ausgeglichen werden. Des weiteren wird eine hori­ zontale Gesamtbewegung in einer Richtung der Bodenplatte verhindert und die Halbierung der Dehnungswege bzw. Deh­ nungskräfte seitlich weg vom mittigen Festlager in Richtung zu den äußeren Ecklagern ermöglicht.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist jedes Ecklager eine Wandbefestigungsplatte mit zwei zuein­ ander beabstandeten Lagerlaschen auf, zwischen denen ein Befestigungselement für das zur Gebäudewand gerichtete Pro­ fil des Tragrahmens vertikal und horizontal beweglich gela­ gert ist. Das Befestigungselement besteht aus einer mit seitlichem Spiel in den Lagerlaschen gelagerten Steckachse, einem auf der Steckachse angebrachten Lagerauge und einem von diesem hervorstehenden Befestigungsstab für das zur Ge­ bäudewand gerichtete Profil des Tragrahmens. Durch das seitliche Spiel der Steckachse in den Lagerlaschen wird ei­ ne freie Auf- und Abbeweglichkeit der Steckachse und des daran angebrachten, mit einem Befestigungsstab versehenen Lagerauges gewährleistet, wodurch vertikale Dehnungsbewe­ gungen der Bodenplatte des Vorstellbalkons aufgenommen und ausgeglichen werden können.
Weiterhin ist bevorzugt das Lagerauge auf der Steckachse in horizontaler Richtung gleitbeweglich angeordnet. Somit wer­ den horizontale Dehnungsbewegungen, die vom mittleren Fest­ lager, ausgehend von der Bodenplatte, übertragen werden, aufgenommen.
Um eine Schraubverbindung zwischen dem Befestigungsstab und dem zur Gebäudewand gerichteten Profil des Tragrahmens zu ermöglichen, ist der Befestigungsstab als Gewindestab mit Befestigungsmuttern ausgebildet.
Die vertikale Auf- und Abbewegung der Steckachse im Eckla­ ger wird dadurch erreicht, daß die Lagerlaschen jeweils ein vertikal verlaufendes Langloch aufweisen, in denen die Steckachse vertikal beweglich gelagert ist.
Beim Anbau der Vorstellbalkone und bei idealerweise norma­ len Außentemperaturen soll eine Mittenlage der Steckachse in den Lagerlaschen des Ecklagers erreicht werden. Dabei bestimmt sich die Mittenlage der Steckachse in den Langlö­ chern der Lagerlaschen durch die Länge des entsprechenden vertikalen Stützpfostens zwischen zwei übereinander ange­ ordneten Ecklagern zweier vertikal beabstandeter Bodenplat­ ten von Vorstellbalkonen. Gleichzeitig wird hierdurch die Länge der entsprechenden vertikalen Stützpfosten festge­ legt.
Jedes Ecklager und das mittige Festlager benötigen eine be­ stimmte Toleranz zu ihrer Anbringung an der Gebäudewand. Um hierfür einen gewissen Spielraum zur Verfügung zu stellen, weisen die Wandbefestigungsplatten des mittigen Festlagers und der äußeren Ecklager jeweils ein horizontal und ein vertikal verlaufendes Langloch auf, in das jeweils ein Durchsteckanker zur Befestigung der Wandbefestigungsplatte an der Gebäudewand eingesetzt ist.
Bevorzugt sind das Doppel-T-Trägerstück mit der Wandbefe­ stigungsplatte des mittigen Festlagers und die Lagerlaschen mit der Wandbefestigungsplatte des äußeren Ecklagers ver­ schweißt. Diese Verbindungen stellen aber auch die einzigen Schweißverbindungen in den äußeren Ecklagern bzw. dem mit­ tigen Festlager dar. Alle anderen Lagerteile sind mecha­ nisch miteinander verbunden.
Damit unterschiedliche Dehnungsspannungen und Stabilitäts­ probleme vermieden werden, bestehen nach einer Weiterbil­ dung der Erfindung der Tragrahmen der Bodenplatte und ein darauf aufgebrachter Bodenbelag aus einem Material mit gleichem oder zumindest annähernd gleichem Ausdehnungskoef­ fizienten. Somit wird dem Bodenbelag und der Bodenplatte eine lange Lebensdauer verliehen.
Zur Vermeidung von Korrosionserscheinungen und zur Ge­ wichtsverminderung sowie aus Gründen der einfachen Her­ stellbarkeit bestehen die Stützpfosten der Vorstellbalkone und die Profile des Tragrahmens aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium. Geschweißte Aluminiumverbindungen haben mei­ stens Festigkeitsverluste von bis zu 60% zur Folge.
Darüber hinaus werden aus optischen Gründen häufig die Schweißnähte nachbearbeitet, wodurch zusätzliche Festigkeit verlorengeht. Daher sind erfindungsgemäß die Profile des Tragrahmens der Bodenplatte mechanisch miteinander verbun­ den. Des weiteren sind bevorzugt der Tragrahmen der Boden­ platte und die vertikalen Stützen und gegebenenfalls Gelän­ derpfosten ebenfalls mechanisch miteinander verbunden.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispie­ les, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1a eine Teilseitenansicht eines mit Vorstellbalkonen versehenen Gebäudes,
Fig. 1b eine Vorderansicht des Gebäudes nach Fig. 1a,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Bodenplatte eines Vor­ stellbalkons,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines mittigen Festla­ gers zur Befestigung an der Bodenplatte eines Vor­ stellbalkons und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines äußeren Eckla­ gers zur Befestigung an der Bodenplatte eines Vor­ stellbalkons.
In den Fig. 1a und 1b sind zwei übereinander angeordnete Vorstellbalkone 1 dargestellt, die an einer Gebäudewand 2 eines Gebäudes errichtet sind. Die Vorstellbalkone 1 ruhen auf zwei gebäudenahen vertikalen Stützpfosten 3 und zwei gebäudefernen vertikalen Stützpfosten 4. Jeder Vorstellbal­ kon 1 weist eine Bodenplatte 5 auf. Auf der Bodenplatte 5 sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, an deren Vorderseite meh­ rere senkrechte Geländerpfosten 4a angebracht, um die Si­ cherheit des Benutzers des Vorstellbalkons 1 zu gewährlei­ sten.
Die Bodenplatte 5 besteht aus einem Tragrahmen 6 mit einem parallel zur Gebäudewand 2 verlaufenden gebäudenahen Profil 7 und weiteren parallel dazu beabstandeten gleichartigen und diese verbindenden Profilen 8, die jeweils an ihren Be­ rührungspunkten 9 mechanisch miteinander verbunden sind. Das vordere, gebäudeferne Profil 8 ist weiterhin mit den senkrechten Geländerpfosten 4a an den Berührungspunkten 10 mechanisch angebunden. Schließlich sind auch die vertikalen gebäudenahen Stützpfosten 3 an den Berührungspunkten 11 und die vertikalen gebäudefernen Stützpfosten 4 an den Berüh­ rungspunkten 12 mit dem Tragrahmen 6 der Bodenplatte 5 me­ chanisch verbunden. Diese mechanischen Verbindungen sind als Schraubverbindungen ausgebildet.
An der Gebäudewand 2 sind ein mittiges Festlager 13 und zwei beidseitig davon beabstandete äußere Ecklager 14 befe­ stigt. Darüber hinaus sind das mittige Festlager 13 und die äußeren Ecklager 14 an den Berührungspunkten 15 mit dem zur Gebäudewand 2 gerichteten Profil 7 des Tragrahmens 6 schraubmechanisch verbunden.
Das in Fig. 3 gezeigte mittige Festlager 13 besteht aus ei­ ner Wandbefestigungsplatte 16, in die ein vertikal verlau­ fendes Langloch 17 und ein horizontal verlaufendes Langloch 18 eingebracht sind. Durch diese Langlöcher 17 und 18 er­ streckt sich jeweils ein Durchsteckanker 19, der zur Befe­ stigung an der Gebäudewand 2 vorgesehen ist. Von der Wand­ befestigungsplatte 16 ragt ein als Doppel-T-Trägerstück 20 ausgebildeter Vorsprung 21 hervor, der über eine umlaufende Schweißnaht 22 mit der Wandbefestigungsplatte 16 verbunden ist. Die äußeren Flächen des Doppel-T-Trägerstückes 20 sind als teflonbeschichtete Gleitflächen 23 ausgebildet. Seit­ lich beabstandet zu den Gleitflächen 23 des Doppel-T- Trägerstückes 20 befindet sich jeweils ein Befestigungsele­ ment 24, welches als Hohlprofilstück ausgebildet ist. Die beiden jeweils am Befestigungselement 24 vorgesehenen Zy­ linderschrauben 25 mit Innensechskant dienen zur Befesti­ gung des nicht dargestellten gebäudenahen Stützpfostens 3 an den Befestigungselementen 24.
Weiterhin weist jedes Befestigungselement 24 einen als Gleitelement 26 ausgebildetem Gewindestab 27 auf, der sich zur jeweiligen Gleitfläche 23 des Doppel-T-Trägerstückes 20 erstreckt. Am vorderen Ende jedes Gewindestabes 27 befindet sich ein Halbrundkopf 28, der mit einer Mutter 29 am Gewin­ destab 27 festgelegt ist. Weiterhin ist der Gewindestab 27 mit einer weiteren Mutter 30 längenverstellbar am Befesti­ gungselement 24 angeordnet. Durch diese Mutter 30 kann der Gewindestab derart im Befestigungselement 24 arretiert wer­ den, daß der am vorderen Ende des Gewindestabes 27 angeord­ net Halbrundkopf 28 punktförmig an der Gleitfläche 23 des Doppel-T-Trägerstückes 20 anliegt. Bei einer vertikalen Dehnung der Stützpfosten 3 und 4 in Verbindung mit dem Tragrahmen 6 können die Halbrundköpfe 28 der Gewindestäbe 27 sanft an den Gleitflächen des Doppel-T-Trägerstückes 20, wie durch den Doppelpfeil angedeutet, entlanggleiten.
Das in Fig. 4 gezeigte Ecklager 14 weist ebenfalls eine Wandbefestigungsplatte 16 auf, die in gleicher Weise wie die des mittigen Festlagers nach Fig. 3 an der Gebäudewand 2 befestigt wird. Von der Wandbefestigungsplatte 16 ragen zwei zueinander beabstandete und mit dieser verschweißte Lagerlaschen 31 hervor, die an ihrem vorderen Ende jeweils ein vertikales Langloch 32 aufweisen. Mittig durch diese sich deckungsgleich gegenüberliegenden Langlöcher 32 er­ streckt sich eine horizontale Steckachse 33 derart, daß in deren Stirnseiten jeweils eine Zylinderschraube 34 mit Un­ terlegscheibe 35 festgelegt ist. Dabei ist gewährleistet, daß zwischen der jeweiligen Außenfläche der Lagerlasche 31 und der gegenüberliegenden Fläche der Unterlegscheibe 35 ein definierter Spielraum 36 erhalten wird. Dadurch wird eine Auf- und Abbewegung der Steckachse 33, wie durch den Doppelpfeil angedeutet, ermöglicht.
Auf der Steckachse 33 ist horizontal beweglich, wie durch den Doppelpfeil dargestellt, ein Lagerauge 37 aufgebracht, wodurch eine horizontale Dehnungsbewegung des Tragrahmens 6 der Bodenplatte 5 in Verbindung mit den Stützpfosten 3 und 4 gewährleistet wird. Am Lagerauge 37 ist ein sich radial davon erstreckender Befestigungsstab 38 angebracht, der als Gewindestab 39 ausgebildet ist. Auf dem Gewindestab 39 sind zwei mit Unterlegscheibe 40 versehene Befestigungsmuttern aufgesteckt, zwischen denen das nicht dargestellte gebäu­ denahe horizontal verlaufende Profil 7 des Tragrahmens 6 der Bodenplatte 5 befestigt wird.

Claims (17)

1. Befestigungs- und Lagereinrichtung für Bodenplatten (5) von übereinander an einer Gebäudewand (2) zu er­ richtenden Vorstellbalkonen (1), die durch vertikale Stützpfosten (3, 4) miteinander verbunden sind, wobei jede Bodenplatte (5) einen aus Profilen (7, 8) beste­ henden Tragrahmen (6) aufweist, dadurch gekennzeich­ net, daß das zur Gebäudewand (2) gerichtete Profil (7) des Tragrahmens (6) der Bodenplatte (5) mittels eines vertikale Gleitbewegungen der Bodenplatte (5) aufneh­ menden mittigen Festlagers (13) und zweier horizontale und vertikale Dehnungen der Bodenplatte (5) ausglei­ chenden, äußerer Ecklager (14) mit der Gebäudewand (2) verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mittige Festlager (13) eine Wandbefestigungs­ platte (16) mit einem Gleitflächen (23) aufweisenden Vorsprung (21) und seitlich davon angebrachte Befesti­ gungselemente (24) für das zur Gebäudewand (2) gerich­ tete Profil (7) des Tragrahmens (6) umfaßt, an denen jeweils ein zum Vorsprung (21) weisendes, an dessen Gleitflächen (23) anliegendes Gleitelement (26) ange­ ordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (21) ein Doppel-T-Trägerstück (20) ist, dessen äußere Flächen die Gleitflächen (23) für die daran anliegenden Gleitelemente (26) bilden.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Gleitflächen (23) des Vorsprunges (21) eine Teflon-Beschichtung aufweisen.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitelement (26) als im Befe­ stigungselement (24) längenverstellbarer, mit einem Halbrundkopf (28) versehener Gewindestab (27) ausge­ bildet ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ecklager (14) eine Wandbefe­ stigungsplatte (16) mit zwei zueinander beabstandeten Lagerlaschen (31) aufweist, zwischen denen ein Befe­ stigungselement für das zur Gebäudewand (2) gerichtete Profil (7) des Tragrahmens (6) vertikal und horizontal beweglich gelagert ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement aus einer mit seitlichem Spiel in den Lagerlaschen (31) gelagerten Steckachse (33), einem auf der Steckachse (33) angebrachten La­ gerauge (37) und einem von diesem hervorstehenden Be­ festigungsstab (38) für das zur Gebäudewand (2) ge­ richtete Profil (7) des Tragrahmens (6) besteht.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerauge (37) auf der Steckachse (33) in ho­ rizontaler Richtung gleitbeweglich angeordnet ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsstab (38) als Gewindestab (39) mit Befestigungsmuttern (41) für das zur Gebäudewand (2) gerichtete Profil (7) des Tragrahmens (6) ausgebildet ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerlaschen (31) jeweils ein vertikal verlaufendes Langloch (32) aufweisen, in de­ nen die Steckachse (33) vertikal beweglich gelagert ist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Mittenlage der Steckachse (33) in den Langlöchern (32) der Lagerlaschen (31) durch die Länge des entsprechenden vertikalen Stütz­ pfostens (3) zwischen zwei übereinander angeordneten Ecklagern (14) zweier vertikal beabstandeter Boden­ platten (5) von Vorstellbalkonen (1) bestimmt.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandbefestigungsplatten (16) des mittigen Festlagers (13) und der äußeren Ecklager (14) jeweils ein vertikal und ein horizontal verlau­ fendes Langloch (17, 18) aufweisen, in das jeweils ein Durchsteckanker (19) zur Befestigung der Wandbefesti­ gungsplatte (16) an der Gebäudewand (2) eingesetzt ist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppel-T-Trägerstück (20) mit der Wandbefestigungsplatte (16) des mittigen Festla­ gers (13) und die Lagerlaschen (31) mit der Wandbefe­ stigungsplatte (16) des äußeren Ecklagers (14) ver­ schweißt sind.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (6) der Bodenplatte (5) und ein darauf aufgebrachter Bodenbelag aus einem Material mit gleichem oder zumindest annähernd glei­ chem Ausdehnungskoeffizienten bestehen.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützpfosten (3, 4) der Vor­ stellbalkone (1) und die Profile (7, 8) des Tragrah­ mens (6) aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium beste­ hen.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile (7, 8) des Tragrahmens (6) der Bodenplatte (5) mechanisch miteinander verbun­ den sind.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (6) der Bodenplatte (5) und die vertikalen Stützen (3, 4) und gegebenen­ falls Geländerpfosten (4a) mechanisch miteinander ver­ bunden sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19823220C1 (de) * 1998-05-25 2000-04-20 Annett Schindhelm Verankerungsmittel insbesondere für Balkonanbauten
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