DE19654454A1 - Schloß mit schwerkraftgesteuertem Sperrelement - Google Patents
Schloß mit schwerkraftgesteuertem SperrelementInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schloß mit einem Fallenriegel zur Ver
riegelung eines an einem Flügel angebrachten Schließbügels (20),
wobei der Fallenriegel beim Schließen des Flügels von dem Schließ
bügel gegen die Kraft eines Rückstellelementes in Richtung eines
ersten Freiheitsgrades ausgelenkt wird, und der Fallenriegel einen
zweiten Freiheitsgrad aufweist, der durch ein unter dem Einfluß
der Schwerkraft bewegliches Sperrelement in Form einer Kugel
blockierbar ist, die in einem sektorförmigen Ausschnitt eines
Drehschiebers so gelagert ist, daß sie durch Drehung des
Drehschiebers in eine nicht sperrende Lage gebracht werden kann,
aus der sie bei Lageänderung des gesamten Schlosses in die Sperr
stellung fallen kann.
Ein solches gattungsgemäßes Schloß ist aus der DE-OS 195 07 254
bekannt und in den Fig. 1 bis 10 erläutert. Fig. 1 bis 10
und die zugehörige Beschreibung entsprechen dem Offenbarungsgehalt
der genannten Offenlegungsschrift.
Bei der Weiterentwicklung des gattungsgemäßen Schlosses für die
Serienfertigung hat sich herausgestellt, daß aus Kostengründen die
Verwendung von handelsüblichen Schließzylindern (46) wünschenswert
ist. Handelsübliche Schließzylinder, die zu vertretbaren Kosten
beschafft werden können, weisen zwei um 180° voneinander beabstan
dete Stellungen auf, in denen der Schlüssel abgezogen werden kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemä
ßes Schloß so weiter zu entwickeln, daß handelsübliche Schließzy
linder verwendet werden können, ohne daß die Gefahr undefinierter
Zustände der als Sperrelement dienenden Kugel bestehen.
Die Lösung der Aufgabe ist bei einem gattungsgemäßen Schloß da
durch gekennzeichnet, daß der Drehschieber zwei symmetrisch zuein
ander angeordnete sektorförmige Ausschnitte aufweist und zumindest
eine Steuerkante in den torusförmigen Weg, den die in einem Aus
schnitt des Drehschiebers transportierte Kugel zurücklegt, hinein
ragt.
Bei dem gattungsgemäßen Schloß wirken auf die Sperrkugel in ihrer
Sperrstellung vom Fallenriegel aus dann Kräfte ein, wenn versucht
wird, den Flügel bzw. den Deckel der Mülltonne zu öffnen, da der
Schließbügel den Fallenriegel in Richtung seines zweiten Frei
heitsgrades zu verdrängen versucht. Diese Kräfte leitet die Kugel
bei dem gattungsgemäßen Schloß in den Drehschieber ein, der im
Bereich der Anlagefläche der Kugel konvex gekrümmt ist. Da die
handelsüblichen Schließzylinder gewisse Toleranzen aufweisen, und
bei der Herstellung des Schlosses zusätzliche Toleranzen auftre
ten, besteht die Gefahr, daß bei geringen Reibwerten zwischen Ku
gel und Material des Drehschiebers die Kugel ungewollt aus ihrer
Sperrstellung verdrängt wird und so ungünstigstenfalls ein Öffnen
des Deckels der Mülltonne nicht verhindert werden kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist daher vorgesehen, daß
im Bereich der Sperrstellung der Kugel auf der dem Fallenriegel
abgewandten Seite der Kugel ein Stützmittel angeordnet ist, mit
dem eine beim Öffnen des Flügels von dem Fallenriegel auf die Ku
gel ausgeübte Kraft am Gehäuse abgestützt wird.
Dabei ist bevorzugt vorgesehen, daß das Stützmittel aus zwei senk
recht zum zweiten Freiheitsgrad des Fallenriegels verlaufenden
Anlagekanten besteht, die in zwei Steuerscheiben integriert sind,
die ebenfalls die bereits erwähnten erfindungsgemäßen Steuerkanten
bereitstellen.
Die Anlagekanten als Stützmittel zum Abstützen der Kugel in der
Sperrstellung können geradlinig und senkrecht zur durch den zwei
ten Freiheitsgrad des Fallenriegels vorgegebenen Kraftrichtung
verlaufen oder aber konkav gekrümmt sein, um auf die Kugel eine
Zentrierwirkung auszuüben.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen,
daß der Drehschieber im Bereich der durch den Fallenriegel und
Kugel definierten Ebene eine ringförmige Nut aufweist, in die ein
mit dem Gehäuse einstückig verbundener Flansch mit einer Stützflä
che als Stützmittel hineinragt.
Auf diese Weise wird auch bei hoher Krafteinwirkung ein Aufspreitzen
der beiden Steuerscheiben und ein Verschleiß der Anlagenkanten
vermieden.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Schlosses sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand mehrerer in der Zeichnung
dargestellter Ausführungsbeispiele eines gattungsgemäßen Schlosses
und eines weiterentwickelten, erfindungsgemäßen Schlosses näher
erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine schematisierte Seitenansicht einer Mülltonne
mit einem flügelartig ausgebildeten Deckel und ei
nem gattungsgemäßen Schloß,
Fig. 2 ein vergrößerte Darstellung des in Fig. 1 in der
Seitenansicht gezeigten Schlosses,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5a bis 5f die Seitenansicht des in Fig. 2 gezeigten
Schlosses während verschiedener Betriebsphasen,
Fig. 6 das Schloß gemäß Fig. 2 mit einigen Detailverbes
serungen,
Fig. 7 eine alternative Ausführungsform eines gattungsge
mäßen Schlosses mit einem zweiteiligen Fallenrie
gel,
Fig. 8 eine Ausführungsform eines gattungsgemäßen
Schlosses gemäß Fig. 7 mit einer zusätzlichen
Rückschlagweiche,
Fig. 9 eine Ausführungsform gemäß Fig. 8 mit einer alter
nativen Ausführungsform der Rückschlagweiche,
Fig. 10 eine dritte alternative Ausführungsform einer Rück
schlagweiche für ein gattungsgemäßes Schloß,
Fig. 11 ein erfindungsgemäßes Schloß mit einem zwei Ausneh
mungen aufweisenden Drehschieber und Steuer
scheiben,
Fig. 12 eine Ausführungsform mit einem Permanentmagneten
zum Fixieren der Sperrkugel in ihrer Sperrstellung,
Fig. 13 eine alternative Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Schließteils und eines im Schloß angeord
neten Führungskanals mit einer Auswurföffnung,
Fig. 14 einen senkrechten, die Drehachse des Drehschiebers
enthaltenen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes
Schloß mit einer zusätzlichen Kondensatabflußboh
rung,
Fig. 15 eine alternative Ausführungsform, bei der die
Hauptebenen von Drehschieber und Fallenriegel
rechtwinklig zueinander angeordnet sind,
Fig. 16 einen Schnitt gemäß Fig. 13 mit einer zusätzlichen
Bohrung zur Aufnahme eines zusätzlichen Sicherungs
elementes,
Fig. 17 eine weitere alternative Ausführungsform eines
Schließteils gemäß Fig. 13 und eines zusätzlichen
Sicherungselementes gemäß Fig. 16,
Fig. 18 eine schematische Darstellung des Kraftflusses vom
Schließbügel über den Fallenriegel und die Sperr
kugel auf den Drehschieber und den Einfluß von To
leranzen,
Fig. 19 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Schlosses mit in Steuerscheiben integrierten Anla
gekanten für die Sperrkugel,
Fig. 20 eine alternative Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Stützmittels mit einem speziell ausgeform
ten Drehschieber im Schnitt,
Fig. 21 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Schloß
mit einem Drehschieber gemäß Fig. 20,
Fig. 22 (in den Teilfiguren a bis h) alternative Ausführungsformen
von Führungskanal und Lage der Auswurföffnung,
Fig. 23 eine alternative Ausführungsform des am Flügel des
zu verschließenden Behältnisses angeordneten
Schließbügels,
Fig. 24 eine Darstellung gemäß Fig. 23 mit einer einteili
gen Ausbildung von Fallenriegel und Rückstellele
ment, gleichzeitig wirkend als Dichtung, und
Fig. 25 eine alternative Ausführungsform mit einem zusätz
lichen Betätigungsmittel zum Entriegeln des Schlos
ses.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Mülltonne 10 mit
einem Deckel 12, der um eine senkrecht zur Zeichenebene angeord
nete Schwenkachse 14 flügelartig schwenkbar angelenkt ist. In Be
zug auf die Schwenkachse 14 weist die Mülltonne eine Seitenwand 16
und eine Vorderwand 18 auf. An dem flügelartig ausgebildeten Deckel
12 der Mülltonne 10 ist ein Schließbügel 20 angebracht. Der
Schließbügel 20 weist einen Schließzapfen 22 auf, der sich bei
Öffnen des Deckels 12 auf einer kreisförmigen Bahn bewegt.
Ein erfindungsgemäßes Schloß 24 ist mit nicht dargestellten
Schrauben, Nieten o. ä. an der Seitenwand 16 der Mülltonne 10 der
gestalt befestigt, daß beim Schließen des Flügels 12 der Schließ
zapfen 22 des Schließbügels 20 einen Fallenriegel 26 in seine En
triegelungsstellung drückt. Der Fallenriegel 26 wirkt dabei wie
ein Schnapper. Der Fallenriegel 26 ist um eine Schwenkachse 28
schwenkbar gelagert und weist so einen ersten Freiheitsgrad auf.
Eine Rückstellfeder 30 erzeugt ein aufwärts gerichtetes Drehmo
ment, das den Fallenriegel 26 in seine Schließstellung drängt, bis
er an einem Anschlag 32 zu liegen kommt.
Der Fallenriegel 26 weist über den bekannten ersten Freiheitsgrad
hinaus einen zweiten Freiheitsgrad auf, und zwar eine Längsver
schiebbarkeit in Richtung seiner Längsachse. Zu diesem Zweck ist
er in einem andeutungsweise dargestellten Langloch 34 gelagert.
Mit dem Fallenriegel 26 verbundene, die Schwenkachse 28 bildende
Stehbolzen gleiten in einem Langloch 34, das in dem Schloßgehäuse
36 ausgebildet ist.
In Richtung seiner Längsachse wird der Fallenriegel 26 durch eine
Rückstellfeder 38 in die Schließstellung gedrückt.
Ein Sperrelement in Form einer Kugel 40 verhindert in der in Fig.
2 gezeigten Stellung eines Betätigungsmechanismus in Form eines
Drehschiebers 42 eine Bewegung des Fallenriegels 26 in Richtung
seines zweiten Freiheitsgrades, d. h. in Richtung seiner Längsachse
43. Wird der in Fig. 2 nicht dargestellte Deckel 12 angehoben, so
läuft der Schließbolzen 22 des Schließbügels 20 auf einer Auflauf
schräge 44 des Fallenriegels 26 auf, vermag ihn jedoch wegen des
Sperrelements 40, das sich in seiner Sperrlage befindet, nicht zur
Seite zu drücken. Wie Fig. 3 zeigt, ist der Drehschieber 42 mit
einem Schließzylinder 46 verbunden, der mittels eines eingesteck
ten Schlüssels betätigt werden kann. Bei eingestecktem Schlüssel
ist der Drehschieber 42 frei beweglich.
Der Drehschieber 42 weist eine Nut in Form eines sektorförmigen
Ausschnitts 48 auf. Die Nut 48 nimmt die Kugel 40 auf. In Umfangs
richtung ist das Bogenmaß der Nut 48 größer bemessen, nämlich etwa
3,5 mal so groß, als der Durchmesser der Kugel 40.
Wie Fig. 4 zeigt ist in dem Gehäuse 36 ein federbelastetes Rast
mittel in Form einer Rastkugel 50 angeordnet, die in nicht näher
dargestellte Vertiefungen auf der Oberfläche des Drehschiebers 42
einrasten kann, um ihn in der im folgenden noch erläuterten
Sperrstellung, der Entriegelungsstellung und der Auslagerungsstel
lung des Sperrmittels, d. h. der Kugel 40, zu arretieren.
Weiterhin zeigt Fig. 4 einen Magneten 52, dessen Funktion im fol
genden noch erläutert werden wird.
Die Fig. 5a bis 5f zeigen schematisch die verschiedenen Be
triebsphasen des erfindungsgemäßen Schlosses. Fig. 5a entspricht
Fig. 2. Die Sperrkugel 40 verhindert eine Auslenkung des Fallen
riegels 26 in seiner Längsrichtung, so daß der Schließbolzen 22
des Schließbügels 20 nicht passieren kann, sondern beim Auftreffen
auf die Auflaufschräge 44 festgelegt wird. Die Tonne läßt sich
somit nicht öffnen, was den Normalfall darstellt.
In Fig. 5b ist der Drehschieber um 45° im Gegenuhrzeigersinn ge
dreht worden. Die Sperrkugel 40 ist der Schwerkraft folgend in der
zwischen Nut 48 und einer Wandung 54 gebildeten Rinne nach unten
gerollt. Da der Zentriwinkel der kreissektorförmigen Nut 48 so
groß ist, daß die Sperrkugel 40 die Nut in Umfangsrichtung nicht
ausfüllt, ist in dieser Stellung Platz zum Auslenken des Fallen
riegels 26 in Richtung seiner Längsachse, d. h. in Richtung seines
zweiten Freiheitsgrades. In der in Fig. 5b gezeigten Stellung
rastet die Rastkugel 50, vergleiche Fig. 4, in eine Vertiefung
ein und erleichtert so die Bedienung des Schlosses.
In der in Fig. 5b gezeigten Stellung kann beispielsweise der
Deckel der Mülltonne, der mit dem Schließbügel 20 verbunden ist,
geöffnet werden, um Müll einzufüllen.
Wird der Drehschieber 42 über die in Fig. 5b gezeigte Stellung im
Gegenuhrzeigersinn weitergedreht, so gelangt er über die in Fig.
5c gezeigte Stellung in die in Fig. 5d gezeigte Stellung. In die
ser Stellung (Auslagerungsstellung) rollt die Sperrkugel 40 aus
der Nut 48 heraus und gelangt in eine sogenannte Wartestellung.
Auch in der in Fig. 5d gezeigten Auslagerungsstellung kann vor
gesehen sein, daß die Rastkugel 50 in eine entsprechende Vertie
fung des Drehschiebers 42 einrastet, um das Herausausrollen der
Kugel aus der Nut 48 sicher zu stellen.
Wird der Drehschieber 42 aus der in Fig. 5d gezeigten Stellung im
Gegenuhrzeigersinn weitergedreht, so gelangt er in die in Fig. 5e
gezeigte Stellung, die mit der in Fig. 5a gezeigten Stellung bis
auf die Tatsache übereinstimmt, daß sich die Sperrkugel 40 nicht
in der in Fig. 5a gezeigten Sperrstellung, sondern in der soge
nannten Wartestellung befindet.
In dieser Stellung kann die Mülltonne geöffnet werden, da der
Schließbügel 20 den Fallenriegel 26 längs seines zweiten Frei
heitsgrades bewegen kann. Da sich der Drehschieber 42 wieder in
seiner Normalstellung befindet, wie in Fig. 5a gezeigt, befindet
sich auch der Schließzylinder 46 wieder in seiner Ausgangslage und
der in ihm steckende Schlüssel kann abgezogen werden. In dieser
Stellung kann eine volle Mülltonne zur Leerung an den Straßenrand
gestellt werden. Die Müllwerker können die Mülltonne öffnen, um
den Inhalt zu kontrollieren, und beim Anheben der Mülltonne in der
Hubvorrichtung eines Müllfahrzeuges öffnet sich der Deckel 12 au
tomatisch, indem er unter dem Einfluß der Schwerkraft und des
nachdrückenden Mülls um die Schwenkachse 14 aufschwenkt.
Da beim Entleerungsvorgang die Mülltonne um etwa 180° verschwenkt,
d. h. auf den Kopf gestellt wird, damit der Müll herausfallen kann,
fällt auch die Sperrkugel 40 aus der in Fig. 5f gestrichelt ge
zeichneten Wartestellung nach unten. Die Kugel bewegt sich dabei
in einer Kammer 45, die von der Wandung des Gehäuses 36 des
Schlosses einerseits und dem Drehschieber 42 andererseits begrenzt
wird.
Wird die entleerte Mülltonne im gegenläufigen Drehsinn verschwenkt
und wieder in Normalstellung abgestellt, so läuft die Sperrkugel
40 längs einer Wandung 54 in die in Fig. 5a gezeichnete Sperr
stellung und blockiert den Fallenriegel 26. Die nun leere Müllton
ne wird automatisch gesichert.
In der Standardstellung gemäß Fig. 5a hält der in Fig. 4 gezeig
te Permanentmagnet 52 die Stahlkugel 40 mit einer Kraft fest, die
so bemessen ist, daß die Kugel durch Kräfte, die bis zu einem
Mehrfachen ihres Eigengewichts ausmachen, nicht aus der Sperrstel
lung herausbewegt wird. Hiermit wird verhindert, daß durch Umkip
pen und Rütteln an der leeren Tonne die erwünschte Sperrwirkung
der Kugel 40 aufgehoben werden kann und die leere Mülltonne, die
sozusagen ein Müllabtransportguthaben darstellt, trotz des Schlos
ses von Dritten mißbräuchlich genutzt werden kann.
Unter dem Einfluß des formschlüssig angreifenden Drehschiebers 42
werden dagegen Kräfte aufgebracht, die groß genug sind, um die
Magnetkräfte zu überwinden, so daß der legitime Benutzer die Kugel
40 manipulieren kann, wie in den Fig. 5a bis 5e gezeigt.
Fig. 6 zeigt eine alternative Ausführungsform, bei der anstelle
des Magneten 52 eine Sicherung in Form einer abgespreizten Blatt
feder 56 vorgesehen ist, die mittels eines Niets 58 an der Wandung
54 befestigt ist.
Darüber hinaus zeigt Fig. 6 eine vorteilhafte Anordnung des Fal
lenriegels 26. Die Längsachse 43 des Fallenriegels ist in bezug
auf den Mittelpunkt der in ihrer Sperrstellung sich befindenden
Sperrkugel 40 um eine Exzentrizität e versetzt angeordnet. Dies
bewirkt, daß der Fallenriegel 26 die Sperrkugel 40 gegen die Nut
wandung 49 in der Nut 48 des Drehschiebers 42 drückt, wenn der
Schließbolzen 22 des Schließbügels 20 auf der Auflauffläche 44 des
Fallenriegels aufläuft. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß
die Sperrkugel 40 nicht aufgrund von Fertigungstoleranzen o.a.
nach oben aus der Nut 48 des Drehschiebers 42 herausgedrückt wird.
In der Wandung 54 und dem Boden des Gehäuses 36 sind ferner Ab
laufbohrungen für sich ansammelndes Kondenswasser vorgesehen.
Fig. 7 zeigt eine alternative Ausführungsform eines erfin
dungsgemäßen Schlosses 24, bei dem der Fallenriegel als zweiteili
ger Fallenriegel (66) ausgebildet ist. Der zweiteilige Fallenrie
gel (66) besteht aus einem ersten hebelartig ausgebildeten Teil
67, dessen Funktion hinsichtlich des ersten Freiheitsgrades im
wesentlichen dem Fallenriegel 26 des ersten Ausführungsbeispieles
entspricht. Das erste hebelartige Teil 67 ist mittels eines Ge
lenks 69 auf dem zweiten hebelartigen Teil 68 des Fallenriegels 66
gelagert. Das zweite hebelartige Teil 68 ist als einseitiger Hebel
ausgebildet und um eine Schwenkachse 70 schwenkbar am Gehäuse 36
gelagert. Ein Anschlag 72 drückt in der Sperrstellung gegen die
Sperrkugel 40. Die Rückstellelemente 30 und 39 drücken die beiden
Hebel 67 und 68 gegen einen gemeinsamen Anschlag 72, der die Ruhe
stellung des Fallenriegels 66 festlegt. Beim Schließen des nicht
dargestellten Deckels 12 der Mülltonne drückt der Schließbügel 20
den Hebel 67 gegen die Kraft der Rückstellfeder 30 in eine Löse
stellung. Beim Öffnen des Deckels kommt der Schließzapfen 22 an
der Auflaufschräge 44 zur Anlage und vermag den Fallenriegel 66
dann zu verschwenken, wenn die Sperrkugel 40 wie in Fig. 5b ge
zeigt in eine Entriegelungsstellung geschwenkt ist. Bei diesem
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schlosses sind zusätz
lich kanalartige Führungsmittel 74 vorgesehen, die der Kammer 45
angeordnet sind und die Kugel dann führen, wenn sie aus der Warte
stellung in die Sperrstellung fällt.
Bei den bisher besprochenen Ausführungsbeispielen ist das Schloß
an einer Seitenwand 16 der Mülltonne montiert und daher mit einem
Schlüssel lediglich von der Seite her erreichbar. Dies führt dann
zu Problemen, wenn Mülltonnen nebeneinander in einer Reihe aufge
stellt sind, da das Schlüsselloch dann nicht zugänglich ist.
Die bisher besprochenen Ausführungsbeispiele eignen sich aus fol
gendem Grund nicht zu einer Montage an der Vorderseite der Müll
tonne. Da die Mülltonne beim Entleeren so verschwenkt wird, daß
der Deckel 12 um die Schwenkachse 14 verschwenken kann, beschrei
ben alle Punkte des Schlosses beim Schwenkvorgang der Tonne kon
zentrische Kreise, die in einer auf der Schwenkachse 14 senkrecht
stehenden Ebene liegen. Die Relativbewegung des Schlosses ent
spricht daher gemäß Fig. 5f einer Drehung um eine auf der Zei
chenfläche senkrecht stehende Achse.
Wird ein solches Schloß dagegen an der Vorderseite einer Mülltonne
montiert, so entspricht die Relativbewegung des Schlosses selbst
beim Entleeren der Tonne einer Drehung um eine zur Zeichenebene
(vergleiche Fig. 5) parallelen Achse, d. h. die Punkte des Schlos
ses beschreiben eine Zylinderfläche, wobei die Schwenkachse und
damit die Zylinderachse parallel zur Schwenkachse 14 des Deckels
12 liegt.
Aus diesem Grunde besteht die Gefahr, daß die Kugel beim Absetzen
der Tonne zurück in die Wartestellung fällt und nicht in die
Sperrstellung. Der angestrebte Effekt, daß die leere Mülltonne
nach Absetzen aus der Hubvorrichtung des Müllwagens automatisch
verriegelt ist, würde daher nicht erreicht werden.
Bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 8 bis 10 sind daher Rück
schlagweichen vorgesehen, die verhindern, daß die Kugel aus einer
gestrichelt angedeuteten Zwischenlage bei Rückverschwenken der
Tonne wieder in die Wartestellung anstatt in die Sperrstellung
fällt.
In Fig. 8 besteht die Rückschlagweiche aus einer Blattfeder 80,
die im spitzen Winkel gegen die Wandung der Kammer 45 angeordnet
ist. Beim Verschwenken bewegt sich das Schloß 24 auf einer Kreis
zylindermantelfläche, deren Mittellinie, d. h. die Schwenkachse der
Hubvorrichtung des Müllfahrzeugs, eine zur Zeichenebene in Fig. 8
parallele Achse ist. Die Kugel 40 bewegt sich daher beim ersten
Verschwenken der Mülltonne, d. h. in die Entleerungsstellung, in
Richtung des gestrichelten Pfeils in eine Zwischenstellung. Sie
würde beim Absetzen der Tonne auf dem gleichen Weg wieder in die
Wartestellung 40 zurückrollen. Um dies zu verhindern, ist die
Rückschlagweiche in Form der Blattfeder 80 vorgesehen. Die Blatt
feder 80 leitet die Sperrkugel 40 in die Sperrstellung.
Fig. 9 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Rück
schlagweiche, die aus einem Kugellaufkanal 82 besteht, der in Nor
mallage des Schlosses 24 von der Sperrstellung der Kugel her an
steigend ausgebildet ist. Beim Verschwenken der Tonne fällt die
Kugel in eine Vertiefung 84 und läuft von dort aus beim Abstellen
der Tonne durch den Kugellaufkanal 82 in die gezeichnete Sperr
stellung.
Fig. 10 schließlich zeigt eine alternative Ausführungsform, bei
der die Rückschlagweiche in Form eines im Kugellauf angeordneten
Sackkanals 86 ausgebildet ist.
Fig. 11 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsform, in der meh
rere erfinderische Weiterbildungen verwirklicht sind.
Der Drehschieber 42 weist zwei symmetrisch zueinander angeordnete
kreissektorförmige Nuten 48 und 88 auf. Dies hat den Vorteil, daß
als Schließzylinder - vgl. Bezugszeichen 46 in Fig. 3 - handels
übliche Schließzylinder verwendet werden können, bei denen nach
Drehung um 180° jeweils funktionsmäßig identische Stellungen auf
treten, in denen sich der Schlüssel jeweils abziehen läßt. Bei der
in Fig. 11 gezeichneten Ausführungsform ist daher eine Drehung
des Drehschiebers zum Verriegeln oder Entriegeln jeweils lediglich
um 180° notwendig. Wird der in Fig. 11 gezeigte Drehschieber 42
in der Zeichenebene gemäß Fig. 11 im Gegenuhrzeigersinn gedreht,
so wird die Sperrkugel 40 in die gestrichelt gezeichnete Lage be
wegt. Bei Verschwenken des Verschlusses beim Leeren der Mülltonne
läuft die Kugel durch den Kugellaufkanal 82 und fällt in eine Ver
tiefung 84. Beim Absetzen der Tonne, d. h. nochmaligen Verschwen
ken, fällt die Kugel in die in Fig. 11 mit durchgezogener Linie
gezeichnete Sperrstellung, in der sie vorzugsweise durch einen
Permanentmagneten gehalten wird, wie anhand von Fig. 12 noch nä
her erläutert werden wird.
Die Zentriwinkel der kreissektorförmigen Nuten 48 und 88 sind so
bemessen, daß eventuelles Spiel des Schließzylinders 46 nicht zu
einem Anliegen der Wandung 49 an der in ihrer Sperrstellung gehal
tenen Sperrkugel 40 führen kann. Der Fallenriegel 26 weist ein
Langloch 35 auf, das die gleichen Freiheitsgrade schafft, wie das
im Gehäuse 36 in Fig. 2 angeordnete Langloch 34. Es ist jedoch
unter Umständen vorteilhaft, das Langloch 35 im Fallenriegel 26
und nicht im Gehäuse 36 anzuordnen, da es so unter Umständen fer
tigungstechnisch einfacher herzustellen ist.
Weiterhin ist eine einzige Rückstellfeder 90 so angeordnet, daß
sie mit Kraftkomponenten auf den Fallenriegel 26 einwirkt, die
eine Rückstellung hinsichtlich beider Freiheitsgrade gewährlei
sten. So kann im Vergleich zur Ausführungsform gemäß Fig. 2 ein
Bauteil eingespart werden.
Bei der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Schlosses mit einem zwei symmetrisch zueinander angeord
nete, kreissektorförmige Nuten 48 und 88 aufweisenden Drehschieber
42 stellt sich das Problem, daß bei mehrmaligen Drehen des
Drehschiebers die Sperrkugel 40 in eine undefinierte Lage geraten
könnte. Um dieses zu verhindern, sind erfindungsgemäß zwei Steuer
scheiben 92 vorgesehen, die jeweils rechtwinklig zur Achse 94 des
Drehschiebers 42 angeordnet sind. In Fig. 11 ist nur eine Steuer
scheibe 92 sichtbar, die unterhalb der Zeichenebene liegt, während
die oberhalb der Zeichenebene symmetrisch angeordnete, gleich ge
formte Steuerscheibe wegen des Schnittverlaufes nicht dargestellt
ist.
Die Erstreckung der Steuerscheibe 92 senkrecht zur Zeichenebene,
d. h. ihre Dicke, ist so gewählt, daß die Summe der Dicke der bei
den Steuerscheiben plus der Dicke des Drehschiebers 42 selbst in
etwa dem Durchmesser der Sperrkugel 40 entspricht. Mit anderen
Worten sind die Gehäusewandungen so voneinander beabstandet, daß
einerseits die Kugel 40 frei zwischen ihnen rollen kann, anderer
seits der Abstand bis auf das notwendige Spiel im wesentlichen
entweder durch Material einer Steuerscheibe 92 oder des Drehschie
bers 42 ausgefüllt ist.
Wird die Kugel 40 bewegt, indem sie von der Wandung 49 beispiels
weise der Nut 48 transportiert bzw. verschoben wird, so bewegt sie
sich auf einem kreisförmigen Weg, während die gesamte Kugel einen
Torus beschreibt. Die Steuerscheibe 92 ist so angeordnet, daß zwei
Steuerkanten 98 und 100 in diesen torusförmigen Bereich hineinra
gen. Anders ausgedrückt ist die Steuerscheibe 92 so angeordnet,
daß die Fläche der Steuerscheibe 92 und die von den beiden kreis
sektorförmigen Nuten 48 und 88 bei Drehung des Schiebers 42 be
strichene Kreisringfläche einander zumindest teilweise überdecken.
Wird nun, wie bereits obenstehend erläutert, der Drehschieber 42
in Fig. 11 in Gegenuhrzeigersinn gedreht, so wird die Sperrkugel
40 zunächst in die strichpunktierte Lage gebracht, d. h. in die
Wartestellung. Dreht der Benutzer des Schlosses den Schließzylin
der 46 (vgl. Fig. 3) ein weiteres Mal entgegen Uhrzeigersinn um
180°, so verhindern die beiden parallel zueinander liegenden Steu
erkanten 98 - von denen in Fig. 11 lediglich eine dargestellt
ist -, daß die Kugel in Fig. 11 oberhalb des Drehschiebers 42
weiterbefördert wird und wieder in die Sperrstellung fällt.
In ähnlicher Weise verhindern die ebenfalls parallel zueinander
angeordneten Steuerkanten 100 eine undefinierte Lage der Kugel,
wenn der Schließzylinder bzw. der Drehschieber 42 in Fig. 11 zum
Verriegeln zweimal um 180° im Uhrzeigersinn gedreht wird.
Um eine ordnungsgemäße Funktion des Schlosses zu gewährleisten,
ist es notwendig, daß bei einer Ausgestaltung des Schlosses gemäß
Fig. 11 die Sperrkugel 40 exakt in ihrer Sperrstellung in bezug
auf die Längsachse des Fallenriegels 26 gehalten wird, obwohl
Schloßzylinder 46 (vgl. auch Fig. 12) und Drehschieber 42 mit
Toleranzen behaftet sind. Es wäre sonst beispielsweise denkbar,
durch schnelles Drehen des Drehschiebers 42 unter Ausnutzung des
vorhandenen Spiels des Schließzylinders die Kugel 40 zu beschleu
nigen und so kurzfristig aus der Sperrstellung herauszubefördern.
Andererseits würde die Kugel 40 auch bei außermittig angreifendem
Druck durch den Fallenriegel 26 aus der Sperrstellung herausge
drückt.
Die handelsüblichen Schließzylinder 46 weisen Toleranzen auf, so
daß die in Fig. 11 gezeichnete Lage in der Sperrstellung u. U.
nicht korrekt eingehalten wird, da der verriegelte Schließzylinder
zusammen mit dem Drehschieber 42 unter dem auf die Sperrkugel 40
ausgeübten Druck winkelmäßig ausweichen kann. Die hierdurch sich
ergebenden Probleme und ihre Lösung werden im folgenden noch an
hand der Fig. 18 bis 21 erläutert werden.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, wie in Fig. 12 dargestellt, einen
Permanentmagneten 52 zu verwenden, der eine Wirkfläche 53 auf
weist, die konkav ausgebildet ist. Dabei ist die geometrische
Grundform im wesentlichen die einer Kugelkalotte, deren bestimmen
der Radius etwa gleich dem Radius der Sperrkugel 40 ist.
Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß lediglich eine Nut vor
gesehen ist, deren Querschnitt quer zur Längsachse des Fallenrie
gels 26 im wesentlichen oder annähernd halbkreisförmig ist. Auch
andere Querschnittsformen sind denkbar.
Um störende Auswirkungen des Permanentmagneten 52 auf die Umgebung
zu verhindern, kann vorgesehen sein, daß er durch eine magnetisch
leitende Platte, die in Fig. 12 nicht dargestellt ist, zur Außen
seite des Schlosses, d. h. in Richtung zum Schließzylinder 46 hin,
oder aber zur Innenseite des Schlosses, d. h. in Richtung zum In
nenraum der Mülltonne 18 hin, abgeschirmt ist.
Die Fig. 11 und 12 zeigen weiterhin, daß ohne weiteres die Mög
lichkeit besteht, auf den Fallenriegel 26 oder die Sperrkugel 40
direkt einwirkende mechanische Mittel vorzusehen, um eine zusätz
liche Betätigung des Schlosses ohne Verwendung des Schließzylin
ders 46 von außen her zu ermöglichen. Eine Ausgestaltung ist in
Fig. 25 dargestellt.
Die Achse bzw. Welle 94 des Drehschiebers 42 kann gegenüber in der
Mülltonne sich entwickelnden Gasen o. ä., die u. U. eine aggressive
Umgebung für die verwendeten Materialien des Schlosses darstellen,
abgedichtet sein. Die verwendeten Dichtungen können dabei als axi
ale Führungselemente für den Drehschieber dienen.
Fig. 13 zeigt einen Schnitt durch eine weitere alternative Aus
führungsform eines erfindungsgemäßen Schlosses mit einem alterna
tiv ausgebildeten Schließteil. Der Schnitt verläuft prinzipiell
längs der strichpunktierten Linie 13-13 des Ausführungsbeispieles
in Fig. 11, wobei Fig. 11 und 13 jedoch unterschiedliche Aus
führungsbeispiele zeigen.
Schematisch dargestellt ist eine Mülltonne 10 mit einem Deckel
(Flügel) 12 und einer Vorderwand 18. In bekannter Weise befindet
sich an der Vorderwand 18 eine sogenannte Schüttungsaufnahme 102,
d. h. eine Aufnahme für die Greifer der Ladehydraulik eines Müll
fahrzeuges. Das erfindungsgemäße Schloß 24 ist auf der Innenseite
der Mülltonne im Bereich der Vorderwand 18 befestigt. Am Deckel 12
ist ein Schließteil 104 befestigt, das im wesentlichen die gleiche
Funktion ausübt, wie der in den bisherigen Beispielen dargestellt
U-förmige Schließbügel 20. Das Schließteil 104 besteht aus einem
zylinderförmigen Zapfen 106, an dessen Ende eine im wesentlichen
kugelförmige Verdickung 108 angeordnet ist. Die Verdickung 108
erfüllt die gleiche Funktion wie der Schließzapfen 22 in den zuvor
diskutierten Ausführungsbeispielen. Der im wesentlichen kreiszy
linderförmige oder auch prismenförmige Schaft 106 ist bevorzugt
aus einem gummielastischen Material hergestellt. Die Verdickung
108 kann aus einem gummielastischen Material einstückig mit dem
Schaft 106 hergestellt sein, sie kann jedoch auch aus einem we
sentlich härteren Material bestehen.
Im Gehäuse 36 ist ein Führungskanal 110 ausgebildet, der an seinem
flügelseitigen Ende trichterförmig sich erweiternd ausgebildet
ist. Der Trichter 112 dient als zentrierende Führung für die Ver
dickung 108, wenn der Deckel 12 der Mülltonne 10 geschlossen wird.
Die Werkstoffwahl für den Schaft 106 ermöglicht eine Biegung des
Schaftes 106 quer zu seiner Längsachse in die gestrichelte Lage
114. Am Ende des gesamten Schließteils 104 soll die mögliche Aus
biegung zumindest in der Größenordnung des Durchmessers des Schaf
tes 106 liegen.
Die Verdickung 108 ist vorzugsweise kugelförmig. Ein Fallenriegel
26, wie er in Fig. 11 dargestellt ist, hinterfaßt im geschlosse
nen Zustand die kugelförmige Verdickung 108.
Da im täglichen Gebrauch einer Mülltonne leicht Verschmutzungen in
den Führungskanal 110 fallen können, die ihn blockieren könnten,
ist eine Auswurföffnung 114 vorgesehen, die vorzugsweise unter
einem Winkel α < 90° zur Längsachse des Führungskanals 110 ver
läuft. Die Auswurföffnung 114 führt durch die Vorderseite 18 der
Mülltonne hindurch. In den Führungskanal 110 hineingeratene Fremd
körper können so unter dem Einfluß der Schwerkraft wieder heraus
fallen.
Die Lage der Auswurföffnung 114 an der Vorderseite 18 der Müllton
ne hat den Nachteil, daß bei der Montage des Schlosses die Aus
wurföffnung 114 erst durch Bohren o. ä. geschaffen werden muß. Dies
ist dann ungünstig, wenn das Schloß beispielsweise in Heimwerker
märkten als Nachrüstbauteil angeboten wird. Um beim Nachrüsten
eines erfindungsgemäßen Schlosses einen zusätzlichen Bohrvorgang
vermeiden zu können, ist es wünschenswert, die Auswurföffnung am
Schloß selbst in einem Bereich anzuordnen, der im montierten Zu
stand frei bleibt. Fig. 22 zeigt in den Unterfiguren a) bis h)
verschiedene Ausführungsformen von Führungskanal 110 und Auswurf
öffnung 114.
In den Figuren a) bis h) der Fig. 22 ist das Schloß jeweils in
Draufsicht gezeichnet, wobei die Blickrichtung dem Pfeil in Fig.
13 entspricht. Um beim Schwenkvorgang zu verhindern, daß sich in
der Tonne 18 befindender Müll an dem Schloß festsetzt, ist eine
angeschrägte, abweisende Fläche 115 vorgesehen.
Die in den Figuren a) bis h) dargestellten alternativen Ausfüh
rungsformen haben verschiedene Vor- aber auch Nachteile.
Bei dem in Figur a) dargestellten Beispiel ist keine Auswurföff
nung 114 für in den Trichter 112 hineinfallende Müllteilchen vor
gesehen. Offensichtlich ist, daß einerseits der fertigungstechni
sche Aufwand gering ist, andererseits die Gefahr besteht, daß ge
gebenenfalls in den Führungskanal 110 hineinfallender Müll bei der
nächsten Leerung nicht wieder herausfällt.
Bei der Ausführungsform gemäß b) ist die Auswurföffnung 114 so
angeordnet, daß beim Schwenkvorgang der Mülltonne 18 Müll in die
Auswurföffnung 114 hineinfallen kann. Diese Lösung wird daher
nicht favorisiert.
Bei der Ausführungsform gemäß c) besteht ebenfalls Gefahr, daß
Müllteilchen durch die Auswurföffnung 114 wieder in den Führungs
kanal 110 hineingelangen kann.
Deswegen ist bei der Ausführungsform gemäß d) eine zusätzliche
Klappe 117 vorgesehen, die um eine Achse 119 schwenkbar angeordnet
ist.
Alternativ kann gemäß Fig. e) vorgesehen sein, daß die Klappe 117
geteilt und seitlich angelenkt ist.
Bei der Ausführungsform gemäß f) ist die Klappe 117 ersetzt durch
einen Streifen eines flexiblen Material 121, an dessen Ende ein
Fallgewicht 123 befestigt ist. Beim Schwenken der Tonne 18 fällt
das Fallgewicht 123 der Schwerkraft folgend nach unten, mit der
Folge, daß der Materialstreifen 121 die Auswurföffnung 114 ver
deckt und das Eindringen von Müllteilchen verhindert.
Fig. g) zeigt eine alternative Ausführungsform, bei der Auswurf
öffnung 114 einen sehr kleinen Durchmesser aufweist. Um in solchen
Fällen, in denen die Schwerkraft alleine nicht ausreichend ist,
sondern vielmehr hohe Reibungskräfte zu einem Steckenbleiben von
Fremdkörpern im Führungskanal 110 führen, die Stopferwirkung des
Schließteils 104 besser ausnutzen zu können, kann vorgesehen sein,
daß die Verdickung bzw. Verriegelungskugel 108 an ihrem distalen
Ende abgeflacht ist.
Die bevorzugte Ausführungsform ist in Fig. h) dargestellt. Die
Auswurföffnung 114 ist an einer Seitenfläche des Gehäuses 36 der
gestalt angeordnet, daß sie auch beim Schwenken der Tonne 18, d. h.
Verschwenken des Gehäuses 36 des Schlosses 24 den aus der Tonne 18
herabfallenden Müll keine Fläche darbietet. Ein Auswurfkanal 125
ist im montierten Zustand des Schlosses 24 schräg zur durch die
Schwerkraft vorgegebenen Richtung ausgerichtet und verbindet den
Trichter 112 und den Führungskanal 118 mit der Auswurföffnung 114.
In den Trichter 112 hineinfallende Müllteilchen fallen bei kleine
rem Durchmesser aufgrund der Schwerkraft aus der seitlichen Aus
wurföffnung 114 heraus. Festsitzende Müllteilchen werden durch die
Verriegelungskugel 108 beim Schließen herausgedrückt. Beim Schwen
ken der Tonne 18 ist die Gefahr, daß Müllteilchen durch die Aus
wurföffnung 114 wieder in den Auswurfkanal 117 hineinfallen, denk
bar gering.
Der gummielastische Werkstoff für den Schaft 106 des in Fig. 13
dargestellten Schließteiles bewirkt weiterhin, daß bei verriegel
tem Zustand eine gewaltsame Öffnung des Deckels 12 weiter er
schwert wird. Wird beispielsweise mit einem Hebel unter die vor
dere Kante des Deckels 12 gegriffen und über die Kante 116 der
Schüttung 102 gehebelt, so wird der Schaft 106 gelängt und nimmt
so Formänderungsarbeit auf. Bei starren Bauteilen ist ein Bruch
wesentlich wahrscheinlicher als bei einem gummielastischen Bau
teil, so daß die Sicherheit weiter erhöht wird.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 13 ist das Schließteil 104 so
gestaltet, daß es im wesentlichen rechtwinklig zum Flügel 12 bzw.
zum Deckel der Mülltonne 10 sich erstreckt. Fig. 17 zeigt eine
alternative Ausführungsform, bei der das Schließteil 104 einen im
wesentlichen rechtwinklig zum Schaft 106 abgewinkelten, bolzenför
migen Abschnitt 120 aufweist, der mittels Klemmitteln 118 am Deckel
12 in der Mülltonne festgelegt wird. Auf diese Weise wird eine
gewisse Einstellmöglichkeit für den Winkel zwischen Oberfläche des
Mülltonnendeckels 12 und der Längsachse des Schaftes 106 des
Schließteiles geschaffen, so daß insbesondere im Falle nicht genau
genug gebohrter Bohrungen zur Befestigung des Schließteils 104 am
Mülltonnendeckel, wie es vorkommen kann, wenn Laien die Montage
vornehmen, eine Korrekturmöglichkeit gegeben ist.
Das biegsame Schließteil verringert darüber hinaus die Möglichkeit
von Verletzungen.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 13 und gemäß Fig. 17
kann der Werkstoff der kugelförmigen Verdickung 108 und ihr Durch
messer in bezug auf den Durchmesser des Führungskanals 110 so ge
wählt sein, daß die zwischen Kugel 108 und Führungskanalwandung
110 auftretenden Reibungskräfte im Falle einer Verformung der Ku
gel bei gewaltsamen Öffnen des Deckels 12 zusätzliche Verriege
lungseffekte erzeugen.
Fig. 23 zeigt eine alternative Ausführungsform des Schließteiles
104. Im Inneren des Schaftes 106 ist ein Stahldraht 107 als Zuge
lement angeordnet, der die Verriegelungskugel 108 mit einem am
Deckel 12 der Mülltonne 18 befestigten Befestigungsteil des
Schließteiles 104 verbindet.
Bei einer solchen Konstruktion ist eine Biegung sowie eine Stau
chung des Schließteiles mit den bereits geschildeten Vorteilen
möglich, jedoch ist die Längsdehnung bei Zugbelastung minimal, so
daß einem gewaltsamen Öffnungsversuch der Tonne 18 größerer Wider
stand entgegengesetzt wird.
Fig. 14 zeigt einen Schnitt durch eine alternative Ausführungs
form eines Schlosses 24 mit einem Gehäuse 36, bei der der Schnitt
durch die Achse 94 des Drehschiebers 42 gelegt ist. Fig. 14 zeigt
eine Kondensatabflußöffnung 122 mit der in der Kammer 45 (Dreh
schieberraum) des Drehschiebers 42 gebildetes Kondensat o. ä. abge
leitet werden kann und an der Vorderseite 18 der in Fig. 14 nicht
näher dargestellten Mülltonne abläuft. Auf diese Weise wird eine
Korrosion und damit ein frühzeitiger Verschleiß des erfindungsge
mäßen Schlosses wirksam verhindert.
Fig. 15 zeigt eine alternative Ausführungsform des erfindungsge
mäßen Schlosses, bei der die Längsachse des Fallenriegels 26 auf
der Hauptebene des Drehschiebers 42 senkrecht steht. Bei dieser
Ausführungsform wird ein Schließteil in Form eines Schließbügels
20 verwendet. Die rechtwinklige Anordnung von Längsachse 26 und
Hauptebene des Drehschiebers 42 kann beispielsweise bei größeren
Mülltonnen mit schwenkbarem Deckel und daraus resultierende Ein
baulage Vorteile bieten.
Fig. 16 zeigt schließlich, daß in dem erfindungsgemäßen Schloß 24
oder aber in der Wandung beispielsweise der Mülltonne selbst eine
zusätzliche Bohrung 124 oder ein ähnliches Formelement vorgesehen
sein kann, in das ein Sicherungselement 126 dergestalt eingeführt
werden kann, daß bei verriegeltem Deckel 12 ein Entnehmen dieses
Sicherungselementes 126 nicht möglich ist. Auf diese Weise wird
eine Möglichkeit geschaffen, beispielsweise mittels eines Seil
schlosses, Vorhängeschlosses o. ä., das an einer Öse 128 des Siche
rungselementes 126 angreift, eine vom Benutzer bzw. Besitzer der
Tonne nicht gewollte Bewegung der Tonne zu verhindern. Bei der
eingangs geschilderten Sachlage, bei der jede Leerung der Tonne
für den Besitzer der Tonne mit Kosten verbunden ist, kann so bei
spielsweise verhindert werden, daß in größeren Mietshäusern Scha
bernack treibende Kinder eine halbvolle Tonne zur Leerung an die
Straße stellen, wonach dem Besitzer der Tonne der volle Leerungs
preis berechnet wird.
Eine alternative Lösungsform ist in Fig. 17 gezeigt, bei der das
Sicherungselement aus einem Stift 130 und einer übergelegten Kette
132 besteht. Die Kette läßt sich ebenfalls an einem feststehenden
Objekt befestigen, wie insbesondere einer Hauswand. Ein Entfernen
der Tonne ist somit nicht möglich, sofern nicht das Schloß 24 auf
geschlossen wird und der Deckel 12 ein Abheben der Kette 132 vom
Sicherungsstift 130 ermöglicht. Wie Fig. 17 zeigt, ist es auch
denkbar, daß das Schließteil 104 direkt durch ein Kettenglied der
Kette 132 faßt oder daß im Falle eines U-förmigen Bügels 20 ein
Kettentrum um den Bügel herum geführt wird, das mit seinen beiden
Enden unter dem Deckel 12 der Mülltonne hervorgeführt wird und zur
Befestigung zur Verfügung steht.
Bei allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, zwischen dem
Schloß 24 bzw. seinem Gehäuse 36 und der Innenwand der Tonne 10,
insbesondere der Vorderwand 18, eine Dichtung anzuordnen. Weiter
hin sind Ausführungsformen denkbar, bei denen das Schließteil ge
genüber dem Flügel 12 (Deckel der Mülltonne) relativ beweglich und
federbelastet ist. Nach erfolgter Leerung wäre dann ein "Quittie
ren" notwendig, indem das Schließteil gegen den Druck einer Feder
o.a. in die Schließlage gedrückt wird. Als Verriegelungselement
kann anstelle einer Sperrkugel 40 auch eine andere geeignete rota
tionssymmetrische Form gewählt werden, beispielsweise eine Zylin
derrolle.
In Fig. 18 ist der Kraftfluß schematisch dargestellt, der beim
Öffnungsversuch vom Schließteil 104 über die Verriegelungskugel
bzw. Verdickung 108 über den Fallenriegel 26 und die Sperrkugel 40
auf den Drehschieber 42 ausgeübt wird. Wird der nicht dargestellte
Deckel der ebenfalls nicht dargestellten Mülltonne und damit auch
das Schließteil 104 mit der Verdickung 108 in Richtung des Pfeiles
bewegt, so wird wegen der schiefen Ebene an seinem der Verdickung
108 zugewandten Ende auch der Fallenriegel 26 in Richtung seines
zweiten Freiheitsgrades, d. h. in Richtung der in Fig. 18 gestri
chelt eingezeichneten Achse 43 bewegt. Er übt auf die Kugel 40
eine Kraft aus, die bei der in Fig. 11 gezeigten Ausführungsform
mittig angreifen muß, um ein ordnungsgemäßes Funktionieren des
gesamten Schlosses zu gewährleisten. Da die Kugel 40 in einer
kreissektorförmigen Ausnehmung 48 des Drehschiebers 42 liegt,
liegt sie auf einer konvex gekrümmten Fläche auf.
Wie bereits eingangs erwähnt wurde, sind handelsübliche Schließ
zylinder 46, in Fig. 18 nicht dargestellt, mit Winkeltoleranzen
behaftet, die in Fig. 18 durch den Winkel α symbolisiert werden.
Zusammen mit anderen Fertigungstoleranzen von beispielsweise
Spritzgießteilen, aus denen das Schloß gefertigt ist, kann dies
dazu führen, daß die Kugel 40 um ein Maß t in bezug auf den Fal
lenriegel 26 außermittig zu liegen kommt. Wird dann eine große
Kraft über den Fallenriegel 26 übertragen, so kann die Kugel 40
aus ihrer Sperrstellung hinausgedrückt werden, was mit einem nicht
zulässigen Öffnen des zu verschließenden Behältnisses, d. h. bei
spielsweise einer Mülltonne, gleichzusetzen ist.
Um den Einfluß von Fertigungstoleranzen der geschilderten Art auf
das ordnungsgemäße Funktionieren des Schlosses zu verhindern, ist
gemäß Fig. 19 vorgesehen, daß zwei Anlagekanten der Steuerschei
ben 92 im Bereich der Sperrstellung der Kugel 40 in Fig. 19 senk
recht zur Zeichenebene verlaufend angeordnet sind. Die Anlagekan
ten 140 wirken als Stützmittel, über die die auf der Kugel 40 la
stenden Kräfte in das in Fig. 19 nicht dargestellte Gehäuse 36
des Schlosses 24 eingeleitet werden. Der kreissektorförmige Aus
schnitt bzw. die Nut 48 im Drehschieber 42 ist so tief ausgeführt,
daß der Drehschieber 42 in der Sperrstellung unbelastet bleibt.
Das in Fig. 18 geschilderte Problem ist so gelöst.
Jedoch ist an der Fig. 19 gezeichneten Ausführungsform nachtei
lig, daß bei starkem Druck die beiden Steuerscheiben 92, die bei
spielsweise einstückig mit dem in Fig. 19 nicht dargestellten
Gehäuse 36 in Spritzgießtechnik ausgeführt sein können, nach außen
gedrückt werden und die Anlagekanten 140 wegen der hohen Flächen
pressung schnell verschleißen können.
Eine alternative Ausführungsform zeigen die Fig. 20 und 21. Bei
dem in Fig. 20 dargestellten Drehschieber 42 sind nicht nur die
zur Steuerung vorgesehenen, sich über die gesamte Dicke des Dreh
schiebers erstreckenden Nuten bzw. kreissektorförmigen Aussparun
gen 48 vorgesehen, wie sie beispielsweise in Fig. 11 in der
Draufsicht erkennbar sind, sondern zusätzlich eine umlaufende
kreisringförmige Nut 140, in die als Stützmittel ein Flansch 144
eingreift. Der Flansch 144 ist mit dem in Fig. 20 nicht darge
stellten Gehäuse 36 des Schlosses 24 verbunden. Der Flansch 144
weist eine abgeflachte Anlagefläche 146 auf, die sich in Fig. 20
senkrecht zur Zeichenebene, d. h. senkrecht zur Wirkungslinie der
durch den Fallenriegel 26 übertragenen Kraft, d. h. dem zweiten
Freiheitsgrad des Fallenriegels 26 erstreckt.
In Fig. 20 ist eine Spielpassung zwischen einer einstückig mit
dem Drehschieber 42 ausgebildeten Achse oder Welle 94 und dem
Flansch 144 gezeichnet. Die kreisringförmige Nut 140 bzw. die Form
der kreissektorförmigen Aussparungen 48 kann soweit überzeichnet
werden, daß sich der Drehschieber 42 auch auffassen läßt als ge
genüber dem Fallenriegel 26 bzw. der Kugel 40 außermittig angeord
net, wobei zwei Betätigungsarme 148 zum Bewegen der Kugel 40 in
den torusförmigen Weg der Kugel hineinragen.
Alternativ kann vorgesehen sein, wie in Fig. 21 dargestellt,
Ausgleichsschlitze vorzusehen, die es ermöglichen, eine spielfreie
Anlage zwischen Flansch 144 und Achse 94 des Drehschiebers herzu
stellen. Bei einer solchen Ausführungsform stützt sich die Kugel
40 bei Kraftbeaufschlagung in Richtung des zweiten Freiheitsgrades
des Fallenriegels 26 über die Anlagefläche 146 des Flansches 144
direkt auf der Achse 94 des Drehschiebers ab, die in den Wandungen
des Gehäuses 36 stabil gelagert werden kann.
Anhand von Fig. 23 ist bereits die Ausbildung des Schließteiles
104 mit eingelegtem Zugelement 107 erläutert worden.
Fig. 23 zeigt weiter, daß zwischen dem Drehschieberraum 43 und
dem Führungskanal 110 eine Verbindung besteht, wenn das Rückstell
element 30 wie in Fig. 23 dargestellt beispielsweise als Druckfe
der ausgeführt ist und/oder die Dicke des Fallenriegels 26 senk
recht zur Zeichenebene in Fig. 23 geringer ist, als der Abstand
der Gehäusewandungen 96 voneinander. Bei einer solchen Ausfüh
rungsform besteht die Möglichkeit, daß über dem Trichter 112 in
den Führungskanal gelangendes Material, beispielsweise Müllteil
chen, Flüssigkeiten o. ä. am Fallenriegel 26 und dem Rückstellele
ment 30 vorbei in den Drehschieberraum 45 gelangen und die ord
nungsgemäße Funktion des Schlosses behindern. Um einen Durchtritt
von Schmutzpartikeln und/oder Flüssigkeiten zu verhindern, kann
eine flexible Dichtung vorgesehen sein, die in Fig. 23 mit dem
Bezugszeichen 29 bezeichnet ist.
Fig. 24 zeigt eine alternative Ausführungsform, bei der der Fal
lenriegel 26 senkrecht zur Zeichenebene, d. h. seine Dicke, so aus
gebildet ist, daß er den Abstand der Wandungen 96 voneinander
(wiederum senkrecht zur Zeichenebene in Fig. 24) im wesentlichen
ausfüllt. Der Fallenriegel 26 ist einstückig mit einer Blattfeder
31 verbunden, die gleichzeitig als Dichtelement wirkt. Bei einer
solchen Konstruktion ist der Drehschieberraum 43 gegenüber dem
Führungskanal 110 im wesentlichen abgedichtet. Lediglich beim
Schließen der Tonne 18 durch Schließen des Flügels 12 besteht
kurzzeitig eine Öffnung, wenn nämlich der Fallenriegel 26 in sei
ner Funktion als Schnapper von seiner Anlagekante abhebt. Die Fe
der 31 ist so ausgebildet, daß Rückstellkräfte hinsichtlich beider
Freiheitsgrade erzeugt werden. Fallenriegel 26 und Rückstellele
ment 31 können einstückig, beispielsweise im Spritzgießverfahren,
hergestellt sein.
Fig. 25 zeigt eine alternative Ausführungsform 33 eines Rück
stellelementes, das einstückig mit dem zugehörigen Fallenriegel 26
ausgebildet ist und Rückstellkräfte für beide Freiheitsgrade des
Fallenriegels erzeugt. Fig. 25 zeigt weiter eine alternative Aus
führungsform eines erfindungsgemäßen Schlosses 24, bei dem Mittel
vorgesehen sind, um die Kugel 40 unabhängig von der Drehung des
Drehschiebers 42, die nur von außen über den in Fig. 25 nicht
dargestellten Schließzylinder 46 möglich ist, zu ermöglichen. Ein
von einer Rückstellfeder 151 belasteter Öffnungsbolzen 152 ist an
seinem der Kugel zugewandten Ende 154 so weit abgeschrägt oder
verjüngt, daß bei in Fig. 25 dargestellter angehobener Stellung
der Kugel 40 ein Bewegungsspielraum für den Fallenriegel 26 ge
schaffen wird. Der Öffnungsbolzen 152 geht einstückig in einen
Tastknopf 136 über. Ein Kegelsitz 158 hält Öffnungsbolzen und
Tastknopf gegen die Wirkung der Feder 151 am Platz. Ein Anschlag
160 verhindert ein zu tiefes Eindrücken des Tastkopfes 158.
Bezugszeichenliste
10 Mülltonne
12 Deckel, Flügel
14 Schwenkachse (von 12)
16 Seitenwand (von 10)
18 Vorderwand (von 10)
20 Schließbügel
21 Rückstellelement
22 Schließzapfen
24 Schloß
26 Fallenriegel
28 Schwenkachse (von 26), Stehbolzen
29 Dichtung
30 Rückstellfeder
32 Anschlag
33 Rückstellelement
34 Langloch (in 36)
35 Langloch (in 26)
36 Gehäuse (von 24)
38 zweite Rückstellfeder
40 Sperrelement, Sperrkugel, Kugel
42 Drehschieber
43 Längsachse (von 26)
44 Auflaufschräge
45 Kammer, Drehschieber
46 Schließzylinder
48 Nut, kreissektorförmig (in 42)
49 Wand (von 48)
50 Rastmittel, Rastkugel
52 Permanentmagnet
53 Wirkfläche (von 52)
54 Wandung
55 Wandung
56 Blattfeder
58 Niet
60 Ablaufbohrung
66 zweiteiliger Fallenriegel
67 zweites hebelartiges
Teil, zweiter Hebel (von 66)
68 erster Hebel, erstes hebelartiges Teil (von 66)
69 Schwenkachse, Gelenk
70 Schwenkachse (von 68)
71 Anschlag
72 Anschlag (von 68)
74 kanalartiges Führungsmittel, Kugellaufkanal
80 Rückschlagweiche in Form von Blattfeder
82 Kugellaufkanal
84 Vertiefung
86 Sackkanal
88 Nut, kreissektorförmig (in 42)
90 Rückstellfeder
92 Steuerscheibe
94 Achse
96 Gehäusewandung
98 Steuerkante
100 Steuerkante
102 Schüttungsaufnahme
104 Schließteil
106 Schaft
107 Stahldraht, Zugelement
108 Verdickung
110 Führungskanal
112 Trichter
113 ausgelenkte Lage (von 106)
114 Auswurföffnung
115 Abweisfläche
116 Kante
117 Klappe
118 Klemmittel
119 Achse
120 Querteil (von 104)
121 Materialstreifen
122 Kondensatabflußöffnung
123 Fallgewicht
124 Bohrung
125 Auswurfkanal
126 Sicherungselement
128 Öse
130 Sicherungsstift
132 Sicherungskette
140 Anlagekante
142 Nut, kreisringförmig
144 Flansch
146 Anlagefläche
148 Betätigungsarm
150 Ausgleichsschlitz
151 Feder
152 Bolzen
154 Ende von 152
156 Tastknopf
158 Kegelsitz
160 Anschlag
12 Deckel, Flügel
14 Schwenkachse (von 12)
16 Seitenwand (von 10)
18 Vorderwand (von 10)
20 Schließbügel
21 Rückstellelement
22 Schließzapfen
24 Schloß
26 Fallenriegel
28 Schwenkachse (von 26), Stehbolzen
29 Dichtung
30 Rückstellfeder
32 Anschlag
33 Rückstellelement
34 Langloch (in 36)
35 Langloch (in 26)
36 Gehäuse (von 24)
38 zweite Rückstellfeder
40 Sperrelement, Sperrkugel, Kugel
42 Drehschieber
43 Längsachse (von 26)
44 Auflaufschräge
45 Kammer, Drehschieber
46 Schließzylinder
48 Nut, kreissektorförmig (in 42)
49 Wand (von 48)
50 Rastmittel, Rastkugel
52 Permanentmagnet
53 Wirkfläche (von 52)
54 Wandung
55 Wandung
56 Blattfeder
58 Niet
60 Ablaufbohrung
66 zweiteiliger Fallenriegel
67 zweites hebelartiges
Teil, zweiter Hebel (von 66)
68 erster Hebel, erstes hebelartiges Teil (von 66)
69 Schwenkachse, Gelenk
70 Schwenkachse (von 68)
71 Anschlag
72 Anschlag (von 68)
74 kanalartiges Führungsmittel, Kugellaufkanal
80 Rückschlagweiche in Form von Blattfeder
82 Kugellaufkanal
84 Vertiefung
86 Sackkanal
88 Nut, kreissektorförmig (in 42)
90 Rückstellfeder
92 Steuerscheibe
94 Achse
96 Gehäusewandung
98 Steuerkante
100 Steuerkante
102 Schüttungsaufnahme
104 Schließteil
106 Schaft
107 Stahldraht, Zugelement
108 Verdickung
110 Führungskanal
112 Trichter
113 ausgelenkte Lage (von 106)
114 Auswurföffnung
115 Abweisfläche
116 Kante
117 Klappe
118 Klemmittel
119 Achse
120 Querteil (von 104)
121 Materialstreifen
122 Kondensatabflußöffnung
123 Fallgewicht
124 Bohrung
125 Auswurfkanal
126 Sicherungselement
128 Öse
130 Sicherungsstift
132 Sicherungskette
140 Anlagekante
142 Nut, kreisringförmig
144 Flansch
146 Anlagefläche
148 Betätigungsarm
150 Ausgleichsschlitz
151 Feder
152 Bolzen
154 Ende von 152
156 Tastknopf
158 Kegelsitz
160 Anschlag
Claims (29)
1. Schloß (24) mit einem Fallenriegel (26, 66) zur Verriegelung
eines an einem Flügel (12) angebrachten Schließbügels (20),
wobei der Fallenriegel beim Schließen des Flügels von dem
Schließbügel gegen die Kraft eines Rückstellelementes (30) in
Richtung eines ersten Freiheitsgrades ausgelenkt wird, und
der Fallenriegel einen zweiten Freiheitsgrad aufweist, der
durch ein unter dem Einfluß der Schwerkraft bewegliches Sper
relement in Form einer Kugel (40) blockierbar ist, die in
einem sektorförmigen Ausschnitt (48) eines Drehschiebers (42)
so gelagert ist, daß sie durch Drehung des Drehschiebers in
eine nicht sperrende Lage gebracht werden kann, aus der sie
bei Lageänderung des gesamten Schlosses (24) in die Sperr
stellung fallen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreh
schieber (42) zwei symmetrisch zueinander angeordnete sektor
förmige Ausschnitte (48, 88) aufweist und zumindest eine
Steuerkante (98, 100) in den torusförmigen Weg, den die in
einem Ausschnitt des Drehschiebers transportierte Kugel zu
rücklegt, hineinragt.
2. Schloß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zumindest eine
Steuerkanten (98, 100) bildende Scheibe (92), die senkrecht
zur Achse (94) des Drehschiebers so angeordnet ist, daß die
Fläche der Steuerscheibe (92) und die von einem Ausschnitt
(48, 88) bei Drehung des Schiebers (42) bestrichene Fläche
einander zumindest teilweise überdecken.
3. Schloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe
der Dicke der Steuerscheiben (92) und der Dicke des Dreh
schiebers (42) geringfügig größer ist als der Durchmesser der
Kugel (40).
4. Schloß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Bereich der Sperrstellung der Kugel (40)
auf der dem Fallenriegel (26) abgewandten Seite der Kugel
(40) Stützmittel (92, 140, 144, 146) angeordnet sind, mit
denen eine beim Öffnen des Flügels (12) von dem Fallenriegel
(26) auf die Kugel (40) ausgeübte Kraft am Gehäuse (36) abge
stützt wird.
5. Schloß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stützmittel (92, 120) senkrecht zum zweiten Freiheitsgrad des
Fallenriegels verlaufende Anlagekanten (140) aufweisen.
6. Schloß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Stützmittel aus zwei Anlagekanten (120) besteht, die Teil
zweier Steuerscheiben (92) sind, und die im Bereich der Ruhe
stellung der Kugel (40) geradlinig und senkrecht zur durch
den zweiten Freiheitsgrad des Fallenriegels vorgegebenen
Kraftrichtung oder konkav gekrümmt zu dieser verlaufen.
7. Schloß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreh
schieber im Bereich der durch Fallenriegel (26) und Kugel
(40) definierten Ebene eine ringförmige Nut (121) aufweist,
in die ein mit dem Gehäuse (36) einstückig verbundener
Flansch (144) mit einer Stützfläche (146) als Stützmittel
hineinragt.
8. Schloß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der als
Stützmittel fungierende Flansch (144) einen Innendurchmesser
aufweist, der dem Außendurchmesser einer mit dem Drehschieber
(42) einstückig verbundenen Achse (94) entspricht, und daß
der Flansch zumindest einen Ausgleichsschlitz (150) aufweist.
9. Schloß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kugel (40) aus einem magnetisierbaren
Material besteht und ein Permanentmagnet (52) vorgesehen ist,
um die Kugel (40) in der Sperrstellung bei einer Lageänderung
des Schlosses (24) gegen die Gewichtskraft der Kugel am Platz
zu halten, wobei eine Wirkfläche (53) des Permanentmagneten
(52) die geometrische Grundform einer Kugelkalotte aufweist,
deren bestimmender Durchmesser im wesentlichen dem Durchmes
ser der Kugel (40) entspricht.
10. Schloß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mag
net (52) durch eine Metallplatte zur Innen- und/oder Außen
seite des Schlosses abgeschirmt ist.
11. Schließteil zur Befestigung an einem verriegelbaren Flügel
und zum Eingreifen in ein Schloß, insbesondere zur Befesti
gung an einem Deckel (Flügel 12) einer Mülltonne (10) als
Teil eines Schlosses nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließteil (104) im
wesentlichen rechtwinklig zur Hauptebene des Flügels (12)
sich erstreckend geformt ist und aus einem Werkstoff besteht,
der unter dem Einfluß manuell am Flügel aufbringbarer Kräfte
eine Biegung quer zur Längsachse zumindest in der Größenord
nung des Durchmessers des Schließteils und eine Streckung in
Längsrichtung erlaubt, die zumindest 5% der Längsabmessung
beträgt.
12. Schließteil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es
aus einem gummielastischen Werkstoff gefertigt ist.
13. Schließteil nach einem der Ansprüche 11 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Schließteil im wesentlichen die Gestalt
eines U-förmigen Bügels (20) aufweist.
14. Schließteil nach einem der Ansprüche 11 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Schließteil (104) im wesentlichen
kreiszylinder- oder prismenförmig (106) ist, mit einer am
flügelfernen Ende angeordneten Verdickung (108).
15. Schließteil nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verdickung (108) im wesentlichen kugelförmig ist.
16. Schließteil nach den Ansprüchen 12 und 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß in seinem Inneren ein die Verdickung (108) mit
dem Flügel (12) verbindendes Zugelement (107) angeordnet ist.
17. Schließteil nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zugelement (107) aus Stahldraht besteht.
18. Schloß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, ins
besondere mit einem Schließteil nach einem oder mehreren der
Ansprüche 22 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß
einen flügelseitig trichterförmig sich erweiternden Führungs
kanal (110) für die Verdickung (108) des Schließteils auf
weist, und daß am flügelfernen Ende des Führungskanals eine
Auswurföffnung (114) angeordnet ist.
19. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und 18, dadurch ge
kennzeichnet, daß in einem den Betätigungsmechanismus umge
benden Gehäuse (36) (Drehschieberraum 45) eine Abflußöffnung
(122) für Kondenswasser und/oder Schmutzpartikel angeordnet
ist.
20. Schloß nach einem der Ansprüche 18 oder 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Auswurföffnung (114) und/oder die Abfluß
öffnung (122) für Kondenswasser und/oder Schmutzpartikel auf
einer Seite des Gehäuses des Schlosses (24) angeordnet ist,
die im an eine Mülltonne (18) montierten Zustand des Schlos
ses unverdeckt ist.
21. Schloß nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus
wurföffnung (114) an einer Schmalseite des Schlosses (24)
angeordnet ist, und daß ein im eingebauten Zustand des
Schlosses (24) schräg zur Schwerkraftachse verlaufender Aus
wurfkanal (125) die Auswurföffnung (114) mit dem Führungska
nal (110) verbindet.
22. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreh
schieber (42) in bezug auf einen Schließzylinder (46) so an
geordnet ist, daß die Kugel (40) in der nicht sperrenden Lage
nicht in einem Bereich des Drehschieberraumes (45) zu liegen
kommt, in dem sich gefrierendes Kondenswasser sammelt.
23. Schloß nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Führungskanal (110) und Drehschieberraum (45) eine mit dem
Fallenriegel (26) zusammenwirkende Dichtung (29, 31, 33) an
geordnet ist.
24. Schloß nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rückstellelement (30) als Dichtung (31, 33) ausgebildet ist.
25. Schloß nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß Rück
stellelement, Dichtung (31, 33) und Fallenriegel (26) ein
stückig ausgebildet sind.
26. Schloß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Gehäuse (36) des Schlosses (24) zusätz
liche Formelemente, wie insbesondere eine zusätzliche Bohrung
(124 ), vorgesehen sind, zur Aufnahme eines bei verriegeltem
Flügel (12) seinerseits festgelegten Sicherungselementes
(126, 128), das an einem außerhalb des Schlosses (24) und
einem mit diesem gesicherten Behältnis (10) sich befindendem,
feststehenden Objekt befestigt werden kann.
27. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längsachse (43) des Fallenriegels (26) nicht in der Hauptebe
ne des Drehschiebers (42) liegt (Winkelanordnung).
28. Schloß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeich
net durch ein von einer dem Schließzylinder (46) abgewandten
Außenseite des Schlosses her bedienbares Betätigungselement
(152, 156), mit dem sich die Kugel (40) manuell aus der
Sperrstellung bewegen läßt.
29. Schloß nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Be
tätigungselement ein federbelasteter (151) Bolzen (152) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19654454A DE19654454A1 (de) | 1996-06-14 | 1996-12-27 | Schloß mit schwerkraftgesteuertem Sperrelement |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29610430U DE29610430U1 (de) | 1996-06-14 | 1996-06-14 | Schloß mit schwerkraftgesteuertem Sperrelement |
| DE19654454A DE19654454A1 (de) | 1996-06-14 | 1996-12-27 | Schloß mit schwerkraftgesteuertem Sperrelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19654454A1 true DE19654454A1 (de) | 1997-12-18 |
Family
ID=8025179
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29610430U Expired - Lifetime DE29610430U1 (de) | 1996-06-14 | 1996-06-14 | Schloß mit schwerkraftgesteuertem Sperrelement |
| DE19654454A Withdrawn DE19654454A1 (de) | 1996-06-14 | 1996-12-27 | Schloß mit schwerkraftgesteuertem Sperrelement |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29610430U Expired - Lifetime DE29610430U1 (de) | 1996-06-14 | 1996-06-14 | Schloß mit schwerkraftgesteuertem Sperrelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE29610430U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19833882A1 (de) * | 1998-07-28 | 2000-02-10 | Susanne Schreier | Schloß, insbesondere für Abfallsammelbehälter |
| WO2014169286A1 (en) * | 2013-04-12 | 2014-10-16 | Northland Products, Inc. | Latch system with inertial lock mechanism |
| US10774565B2 (en) | 2016-03-24 | 2020-09-15 | Accurate Lock & Hardware Co. Llc | Pivotable bolt |
| US12280944B2 (en) | 2022-05-13 | 2025-04-22 | Daniel Forand | Gravity lock and bin including the same |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19747020B4 (de) * | 1997-10-24 | 2007-01-04 | Susanne Schreier | Schloß mit einem Gehäuse |
| ITMI20111930A1 (it) * | 2011-10-25 | 2013-04-26 | Gb Gest S R L | Dispositivo di controllo del conferimento di rifiuti in un cassonetto, e cassonetto comprendente detto dispositivo |
| US12103768B2 (en) * | 2020-10-01 | 2024-10-01 | Serio-Us Industries, Inc. | Locking device and related methods |
| CN114476424B (zh) * | 2022-04-07 | 2022-07-01 | 江苏苏冠公共设施有限公司 | 一种可回收物智能分类箱 |
-
1996
- 1996-06-14 DE DE29610430U patent/DE29610430U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1996-12-27 DE DE19654454A patent/DE19654454A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19833882A1 (de) * | 1998-07-28 | 2000-02-10 | Susanne Schreier | Schloß, insbesondere für Abfallsammelbehälter |
| DE19833882C2 (de) * | 1998-07-28 | 2000-12-07 | Susanne Schreier | Schloß, insbesondere für Abfallsammelbehälter |
| WO2014169286A1 (en) * | 2013-04-12 | 2014-10-16 | Northland Products, Inc. | Latch system with inertial lock mechanism |
| US10774565B2 (en) | 2016-03-24 | 2020-09-15 | Accurate Lock & Hardware Co. Llc | Pivotable bolt |
| US12280944B2 (en) | 2022-05-13 | 2025-04-22 | Daniel Forand | Gravity lock and bin including the same |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29610430U1 (de) | 1997-07-17 |
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