DE19653638A1 - Elektromotor-Pumpenaggregat - Google Patents
Elektromotor-PumpenaggregatInfo
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- F04B17/03—Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors driven by electric motors
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- H02K5/1732—Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using bearings with rolling contact, e.g. ball bearings radially supporting the rotary shaft at both ends of the rotor
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Description
Die Erfindung betrifft ein Elektromotor-Pumpenaggregat mit den
Merkmalen des Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiges Elektromotor-Pumpenaggregat ist beispielsweise
aus der DE-OS 44 33 972 bekannt. Der Elektromotor besteht aus
einem topfförmigen Gehäuse, einer Welle, die zentrisch im Ge
häuse angeordnet ist, einem Lagerschild, der das offene Ende
des Gehäuses verschließt und einen Durchlaß aufweist, durch
den die Welle aus dem Gehäuse herausgeführt ist, sowie einem
umlaufenden Kragen am Außenrand des Lagerschildes, auf den das
Motorgehäuse aufgeschoben ist. Für eine geringe axiale Baulän
ge greift ein Teil des Lagerschildes zusammen mit dem Hauptla
ger in eine angepaßte Vertiefung des Pumpengehäuses ein. Das
Hauptlager ist pumpenseitig an einem umlaufenden Steg des La
gerschildes provisorisch gehaltert, wodurch es ermöglicht
wird, den Motor für Prüfzwecke vor der Endmontage des Aggrega
tes in Testbetrieb zu nehmen. Nach der Endmontage des Aggrega
tes erfolgt die Abstützung der Betriebskräfte über einen La
gersitz im Pumpengehäuse, der sich an die Vertiefung für den
Lagerschild anschließt. Auch die Zentrierung des Motorgehäuses
zu dem Pumpengehäuse erfolgt über das Hauptlager.
Der bekannte Elektromotor verursacht laute Betriebsgeräusche,
weil Schwingungen der rotierenden Welle über das Hauptlager
auf das Pumpengehäuse übertragen werden. Zusätzliche Geräusche
entstehen auch durch ungenau eingepaßte Lageraußenringe, wel
che nur unzureichend gegen Bewegungen relativ zu dem Lagersitz
gesichert sind. Das Pumpengehäuse wirkt dadurch quasi als Re
sonanzkörper, so daß das Betriebsgeräusch sogar noch verstärkt
wird. Weil das Hauptlager mit Hilfe des Kunststofflagerschil
des in den Lagersitz eingepreßt wird, kann es aufgrund der
auftretenden Kräfte und bei geringen Fluchtungsfehlern zur
Rißbildung in dem Kunststofflagerschild kommen.
Die Erfindung beruht daher auf der Aufgabe, das Betriebsge
räusch des Elektromotor-Pumpenaggregates zu verringern und
gleichzeitig die Montage des Aggregates zu vereinfachen.
Die Aufgaben werden dadurch gelöst, daß der Lagerschild einen
das Hauptlager radial umgreifenden Stutzen aufweist, welcher
zusammen mit dem Hauptlager in eine Bohrungsstufe des Pumpen
gehäuses hineinragt. Der Stutzen des Lagerschildes umgreift
also das Hauptlager, ohne daß dieses radialen Kontakt mit dem
Pumpengehäuse aufweist. Die Anordnung der Hauptlagers an dem
Lagerschild führte zu einer erheblichen Reduzierung der Be
triebsgeräusche. Die Montage des Elektromotor-Pumpenaggregates
wird dadurch vereinfacht, daß das Hauptlager mit dem Stutzen
und dem Lagerschild aus Kunststoff umspritzt wird, so daß La
gerschild und Hauptlager eine Einheit bilden, welche zusammen
mit dem Elektromotorgehäuse in das Pumpengehäuse eingesteckt
werden, ohne die Notwendigkeit, das Hauptlager in einen Lager
sitz einzupressen. Weil der Lagerschild zusammen mit dem
Hauptlager eine einstückige Baugruppe bildet, wird der Monta
geprozeß stark vereinfacht.
Zusätzliche Vorteile ergeben sich, wenn der Stutzen das Haupt
lager zumindest teilweise in axialer Richtung formschlüssig
umgreift. Dies kann durch eine nach radial innen weisende
Schulter erfolgen. Der Lageraußenring hat dadurch keinen un
mittelbaren axialen Kontakt mit dem Pumpengehäuse, was die
Einleitung von Körperschall in das Pumpengehäuse zusätzlich
verringert und für eine sichere Fixierung des Lagers an dem
Lagerschild sorgt.
Vorzugsweise weist der Lagerschild im Abstand zu dem Stutzen
einen Ringflansch auf, welcher zur Zentrierung des Lagerschil
des und des Motorgehäuses relativ zu dem Pumpengehäuse dient.
Dadurch erfolgt eine Trennung von Zentrierfunktion und Lage
rungsfunktion.
Sowohl Stutzen, Ringflansch und Bohrungsstufe sind dabei der
art gestaltet, daß sie zusammen einen Zwischenraum begrenzen.
Der Ringflansch ragt wie der Stutzen in die Bohrungsstufe hin
ein und liegt mit seiner Außenseite an der Wandung der Boh
rungsstufe an.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Stutzen als elastischer
Ringflansch ausgebildet ist. Dies gewährleistet einerseits die
Aufnahme der im Betrieb auftretenden Radialkräfte und anderer
seits eine verstärkte Dämpfung der Betriebsgeräusche. Darüber
hinaus gleicht der elastische Ringflansch Außermittigkeiten
und Fluchtungsfehler zwischen Motor- und Pumpenbauteilen aus.
Zwischen Stutzen und Ringflansch können Rippen zur Abstützung
und Versteifung vorgesehen sein. Ferner ist es grundsätzlich
möglich, Stutzen und Ringflansch unabhängig voneinander durch
Rippen abzustützen, welche im Bereich des Zwischenraumes vor
gesehen sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbei
spiels näher dargestellt. Dabei zeigt:
Fig. 1 ein Motor-Pumpenaggregat im Schnitt;
Fig. 2 schematische Draufsicht auf den Lagerschild mit daran
angeordnetem Hauptlager in Richtung Pfeil A in Fig. 1;
Fig. 3 Einzelheit eines abgewandelten Lagerschildes mit nach
radial innen weisender Schulter.
Ein Elektromotor-Pumpenaggregat umfaßt gemäß Fig. 1 einen
Elektromotor 1 mit einer Welle 2, welche mit einem Lager 3 und
einem Hauptlager 4 zentrisch zu einem Motorengehäuse 5 ange
ordnet ist. Eine offene Seite 6 des topfförmigen Motorengehäu
ses 5 ist pumpenseitig durch ein Lagerschild 7 aus Kunststoff
verschlossen. Die Welle 2 ragt durch eine Wellendurchführung 8
in ein Pumpengehäuse 9 mit einer zentrischen Vertiefung 10 und
einer sich daran anschließenden Stufenbohrung 11, die bei
spielsweise als Sackloch ausgebildet ist. Die Stufenbohrung 11
besitzt eine erste Bohrungsstufe 12 und eine zweite Bohrungs
stufe 13, zu der fluchtend ein Exzenter 14 der Welle 2 zum
Antrieb von Pumpenkolben 15 angeordnet ist. Ferner sind an
einer Stirnseite 16 des Pumpengehäuses 9 noch verschiedene
hydraulische Anschlüsse 17,18 vorgesehen.
Der Lagerschild 7 besteht im wesentlichen aus einer ebenen
Grundfläche 19, deren Durchmesser im wesentlichen der Vertie
fung 10 im Pumpengehäuse 9 entspricht. An die Grundfläche 19
schließt sich radial außen ein konischer Absatz 20 an, der
sich in Richtung Motorengehäuse nach radial außen erweitert.
An den konischen Absatz 20 schließt sich ein Kragen 21 an, auf
den das Motorengehäuse 5 dichtend aufgeschoben wird.
Pumpenseitig weist der Lagerschild 7 einen Stutzen 22 auf,
welcher das Hauptlager 4 radial sichernd umgreift und zusammen
mit dem Hauptlager 4 in die erste Bohrungsstufe 12 hineinragt.
Der Stutzen 22 umgreift den Außenring 23 des Hauptlagers 4 und
überträgt somit die im Betrieb auftretenden Radialkräfte un
mittelbar auf den Lagerschild 7. Der Stutzen 22 ist vorzugs
weise ein elastischer Ringflansch, welcher auch die im Betrieb
auftretenden Schwingungen dämpfend auf den Lagerschild 7 über
trägt.
Gemäß Fig. 3 ist der Stutzen 22 zusätzlich mit einer Schulter
35 versehen, welche das Hauptlager 4 zumindest teilweise in
axialer Richtung formschlüssig umgreift. Die Schulter 35 weist
nach radial innen und führt dazu, daß der Lageraußenring 23
keinen unmittelbaren axialen Kontakt mit dem Pumpengehäuse 9
aufweist. Einerseits wird dadurch die Einleitung von Körper
schall in das Pumpengehäuse 9 verringert. Andererseits führt
dies zu einer sicheren Fixierung des Lagers 4 an dem Lager
schild 7 in axialer Richtung.
Im Abstand zu dem Stutzen 22 ist ein Ringflansch 30 vorgese
hen, welcher zusammen mit dem Boden 31 der ersten Bohrungs
stufe 12 einen Zwischenraum 32 begrenzt. Der Ringflansch 30
ragt in die erste Bohrungsstufe 12 hinein und liegt mit einer
Außenseite 33 am Außendurchmesser der ersten Bohrungsstufe 12
an. Die Anordnung des Stutzens 22 und des Ringflanschs 30 im
Abstand zueinander hat mehrere Vorteile. Weil der das Hauptla
ger 4 lagernde Stutzen 22 keinen unmittelbaren Kontakt zu dem
Pumpengehäuse 9 aufweist, wird das ungehemmte Eindringen von
Schwingungen in das Pumpengehäuse vermieden. Der im Abstand zu
dem Stutzen 22 angeordnete Ringflansch 30 gewährleistet eine
zuverlässige Zentrierung des Lagerschildes 7 mit dem daran
angeordneten Motorengehäuse 5 relativ zu dem Pumpengehäuse 9
mit der Stufenbohrung 11. Der Ringflansch 30 ist aber auch von
besonderer Bedeutung bei der Herstellung des Kunststofflager
schildes 7. Es ist allen Spritzgußverfahren gemeinsam, daß für
eine gute Füllung der Form zur Herstellung des Lagerschildes 7
ein Einspritzdruck in Höhe von mehreren 100 bar eingestellt
wird. Dies ist schon deshalb notwendig, damit der Lagerschild 7
mit der Grundfläche 19, dem Absatz 20 und dem anschließenden
Kragen 21 präzise und detailgenau abgeformt wird. Also wird
ein möglichst hoher Einspritzdruck angestrebt. Gleichzeitig
besteht bei besonders hohen Drücken die Gefahr, daß das Haupt
lager 4 aufgrund der radialen Druckkräfte geschädigt wird. In
diesem Zusammenhang vermindert der Ringflansch 30 den Spritz
druck im Bereich des Stutzens 22 und dadurch auch den auf den
Außenring 23 des Hauptlagers 4 einwirkenden Spritzdruck, weil
der Stutzen 22 gleichsam im Schatten des Ringflanschs 30 liegt
und der eingespritzte Kunststoff zunächst den Ringflansch 30
bildet und erst danach in den Formhohlraum zur Bildung des
Stutzens 22 einströmt. In diesem Zusammenhang ist auch wesent
lich, daß der Ringflansch 30 näher zu der Einspritzöffnung für
den Kunststoff angeordnet ist, als der Stutzen 22. Es wird
dadurch sichergestellt, daß der eingespritzte Kunststoff nicht
mit dem gesamten Einspritzdruck auf das Hauptlager 4 einwirkt.
Gemäß Fig. 2 sind zwischen Stutzen 22 und Ringflansch 30 Rip
pen 24 vorgesehen, welche die Feder- und Dämpfungswirkung von
Stutzen 22 und und Ringflansch 30 beeinflussen. Die Rippen 24
sind im Abstand zueinander angeordnet und reichen bis zu der
Bodenseite 34 des Zwischenraumes 32. Ganz grundsätzlich ist es
auch möglich, Stutzen 22 und Ringflansch 30 unabhängig vonein
ander durch Rippen 24 abzustützen, welche sich in dem Zwi
schenraum 32 befinden. Je nach gewünschter Steifigkeit und
Dämpfungsverhalten sind die Rippen 24 entweder radial zur Wel
lenachse oder aber geneigt zur Wellenachse angeordnet.
Schließlich zeigt Fig. 2 daß der Stutzen 22 mit einer Ausneh
mung 24' versehen ist, welche den Stutzen 22 in Segmente 25
teilt.
Claims (11)
1. Elektromotor-Pumpenaggregat mit einer Welle (2), die zen
trisch zu einem Elektromotorengehäuse (5) angeordnet ist,
einem Lagerschild (7) aus Kunststoff, der eine offene Seite
(7) des Gehäuses (5) verschließt und eine Wellendurchfüh
rung (8) aufweist, durch die die Welle (2) in ein Pumpen
gehäuse (9) hineinragt, sowie einem Hauptlager (4) für die
Welle (2), dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerschild (7)
einen Stutzen (22) aufweist, welcher das Hauptlager radial
sichernd übergreift und zusammen mit dem Hauptlager (4) in
eine Bohrungsstufe (12) des Pumpengehäuses (9) hineinragt.
2. Motor-Pumpenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Stutzen (22) mit einer Schulter (35) versehen
ist, welche das Hauptlager (4) zumindest teilweise in axia
ler Richtung formschlüssig umgreift.
3. Motor-Pumpenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß im Abstand zu dem Stutzen (22) ein Ringflansch
(30) vorgesehen ist.
4. Elektromotor-Pumpenaggregat nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Stutzen (22) zusammen mit dem Ring
flansch (30) und dem Bohrung (31) der Bohrungsstufe (12)
einen Zwischenraum (32) begrenzt.
5. Elektromotor-Pumpenaggregat nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Ringflansch (30) in die Bohrungsstufe
(12) hineinragt und mit einer Außenseite (33) an einer Wan
dung der Bohrungsstufe (12) anliegt.
6. Elektromotor-Pumpenaggregat nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stutzen (22) als elastischer Ringflansch ausgebildet ist.
7. Elektromotor-Pumpenaggregat nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stutzen (22) im Abstand zueinander angeordnete Rippen (24)
aufweist.
8. Elektromotor-Pumpenaggregat nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rippen (24) in dem Zwischenraum (32) angeordnet sind.
9. Elektromotor-Pumpenaggregat nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Rippen (24) von Stutzen (22) zu Ringflansch (30) er
strecken.
10. Elektromotor-Pumpenaggregat nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rippen (24) zur Wellenachse geneigt angeordnet sind.
11. Elektromotor-Pumpenaggregat nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stutzen (22) mit mindestens einer Ausnehmung (24') versehen
ist, welche den Stutzen (22) in Segmente (25) teilt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996153638 DE19653638A1 (de) | 1996-12-20 | 1996-12-20 | Elektromotor-Pumpenaggregat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996153638 DE19653638A1 (de) | 1996-12-20 | 1996-12-20 | Elektromotor-Pumpenaggregat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19653638A1 true DE19653638A1 (de) | 1998-06-25 |
Family
ID=7815754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996153638 Withdrawn DE19653638A1 (de) | 1996-12-20 | 1996-12-20 | Elektromotor-Pumpenaggregat |
Country Status (1)
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