DE19652899A1 - Brenneranordnung für eine Gasturbine - Google Patents
Brenneranordnung für eine GasturbineInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der
Brennertechnik für Gasturbinen. Sie betrifft eine Brenneran
ordnung für eine Gasturbine, umfassend wenigstens einen im
Plenum der Gasturbine angeordneten Brenner, welcher mit einem
innenliegenden Einspritzraum in eine Brennkammer mündet und
außen mit Druckluft von einer Kompressorstufe der Gasturbine
beaufschlagt ist, sowie eine dem Brenner zugeordnete Brenn
stofflanze für die wahlweise Zufuhr von flüssigen und/oder
gasförmigen Brennstoffen, welche Brennstofflanze ein zentra
les Flüssigbrennstoffrohr und ein das Flüssigbrennstoffrohr
konzentrisch umgebendes Pilotgasrohr aufweist, wobei die
Rohre in einem Lanzenkopf an der Spitze der Brennstofflanze
in zugehörigen Austrittsöffnungen enden, und welche Brenn
stofflanze mit dem Lanzenkopf in ein mit dem Einspritzraum in
Verbindung stehendes Innenrohr des Brenners einführbar ist.
Eine derartige Brenneranordnung ist z. B. aus der Deutschen
Offenlegungsschrift DE-A1-43 06 956 bekannt.
Für stationäre Gasturbinen in Kraftwerken haben sich seit
längerem Brennkammern mit sogenannten Doppelkegelbrennern be
währt, denen von außen durch einsteckbare Brennerlanzen
Brennstoff zugeführt wird (siehe die eingangs genannte Druck
schrift). Die Brennerlanze ist dabei meist als Zwei-Brenn
stoff-Lanze ("dual fuel lance") ausgelegt, d. h. in der Brenn
stofflanze kann wahlweise gasförmiger Brennstoff (Pilotgas)
und flüssiger Brennstoff (üblicherweise eine Öl-Wasser-Mi
schung) zugeführt werden. Dazu sind in der Lanze konzentrisch
entsprechende Rohre (Flüssigbrennstoffrohr, Pilotgasrohr) an
geordnet, die Kanäle für das Gas und den Flüssigbrennstoff
bilden. Die Kanäle enden an der Lanzenspitze (im Lanzenkopf)
in zugehörigen Austrittsöffnungen für den jeweiligen Brenn
stoff. Die Lanze steckt mit dem Lanzenkopf in einem entspre
chenden Innenrohr des Brenners, so daß der austretende
Brennstoff in den an das Innenrohr anschließenden Einspritz
raum gelangt.
Während des normalen Ölbetriebs fließt in dem inneren Flüs
sigbrennstoffrohr (Flüssigbrennstoffkanal) der Brenn
stofflanze ein Öl-Wasser-Gemisch. In der Startphase fließt
dagegen im Gasbetrieb Pilotgas im ringförmigen Pilotgaskanal
zwischen dem Flüssigbrennstoffrohr und dem Pilotgasrohr. Eine
der beiden Brennstoffkanäle ist dabei immer außer Betrieb.
Manchmal werden sogar beide Kanäle gleichzeitig nicht be
nutzt.
Da in den nicht benutzten Kanälen der notwendige Überdruck
gegenüber dem Einspritzraum des Brenners fehlt, kann es vor
kommen, daß heiße Gase oder heißes Öl vom Brenner her in
die nicht benutzten Kanäle eindringen und zu einer zeitweisen
oder dauerhaften Beeinträchtigung der Funktion der
Brennstofflanze führen. Es wäre daher wünschenswert, die
Brenneranordnung so auszubilden, daß ein solches Eindringen
auf einfache Weise sicher verhindert wird.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Brenneranordnung an
zugeben, bei welcher mit geringem Aufwand das Eindringen von
heißen Gasen oder heißem Öl aus dem Brenner in einen nicht
benutzten Brennstoffkanal der Brennerlanze sicher vermieden
wird.
Die Aufgabe wird bei einer Brenneranordnung der eingangs ge
nannten Art dadurch gelöst, daß zum Schutz vor einem Ein
dringen von heißen Gasen und/oder heißem Flüssigbrennstoff
in die Austrittsöffnungen der Rohre bei Nichtbenutzung dieser
Rohre im Lanzenkopf in unmittelbarer Nähe der Aus
trittsöffnungen der Rohre eine zusätzliche Öffnung vorgese
hen ist, durch welche Druckluft in den Einspritzraum aus
strömt, und daß Mittel vorgesehen sind, welche Druckluft aus
dem den Brenner umgebenden Plenum zu der zusätzlichen Öff
nung führen. Hierdurch wird am Lanzenkopf in unmittelbarer
Nähe der Austrittsöffnungen der Brennstoffrohre ein Luft
schirm erzeugt, der ein Rückströmen in die Austrittsöffnungen
sicher unterbindet. Da die dazu erforderliche Druckluft di
rekt am Brenner aus dem umgebenden Plenum entnommen wird,
entfallen zusätzliche Leitungen in der Lanze und zur Lanze
hin, sowie zugehörige Anschlüsse, Ventile und dgl.
Eine erste bevorzugte Ausführungsform der Brenneranordnung
nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Mittel
zur Führung der Druckluft einen Zwischenraum umfassen, wel
cher in Strömungsrichtung vor dem Lanzenkopf zwischen dem Pi
lotgasrohr und dem Innenrohr des Brenners angeordnet ist,
daß der Zwischenraum mit dem den Brenner umgebenden Plenum
über wenigstens eine von außen durch den Brenner hindurch in
das Innenrohr führende Einlaßbohrung verbunden ist, daß der
Zwischenraum mit der zusätzlichen Öffnung über wenigstens
einen durch den Lanzenkopf geführten Druckluftkanal in Ver
bindung steht, und daß der Zwischenraum ringförmig ausgebil
det ist und das Pilotgasrohr konzentrisch umgibt. Der Zwi
schenraum kann auf einfache Weise dadurch gebildet werden,
daß das (äußere) Pilotgasrohr der Lanze in Strömungsrich
tung vor dem Lanzenkopf im Außendurchmesser gegenüber dem
Innenrohr des Brenners deutlich reduziert wird. Die Einlaß
bohrungen und Druckluftkanäle erfordern nur sehr geringe Än
derungen am Brenner bzw. dem Lanzenkopf.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemä
ßen Brenneranordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Einlaßbohrungen um die Brennerachse bzw. Lanzenachse herum
verteilt angeordnet sind, daß mehrere Druckluftkanäle um die
Brennerachse bzw. Lanzenachse herum verteilt angeordnet sind,
und daß die Druckluftkanäle in Strömungsrichtung schräg zur
Brennerachse bzw. Lanzenachse hin verlaufen. Durch diese Art
der Anordnung wird ein besonders gleichmäßiger und stabiler
Luftschirm erzeugt.
Die Austrittsöffnung für den Flüssigbrennstoff im Lanzenkopf
ist vorzugsweise zentral angeordnet, und die zusätzliche
Öffnung im Lanzenkopf ist vorzugsweise als Ringöffnung aus
gebildet, welche die zentrale Austrittsöffnung für den Flüs
sigbrennstoff konzentrisch umgibt. Dadurch wird ein Luftman
tel erzeugt, der den zentralen Austritt für den Flüssigbrenn
stoff ringförmig umschließt und abschirmt.
In einer ersten alternativen Weiterbildung dieser Ausfüh
rungsform sind mehrere Austrittsöffnungen für das Pilotgas um
die Brennerachse bzw. Lanzenachse herum verteilt angeordnet,
und die Austrittsöffnungen münden in die Ringöffnung. Hier
durch werden die nicht benutzten Austrittsöffnungen für beide
Brennstoffe einfach abgeschirmt.
In einer zweiten alternativen Weiterbildung dieser Ausfüh
rungsform sind mehrere Austrittsöffnungen für das Pilotgas um
die Brennerachse bzw. Lanzenachse herum verteilt angeordnet,
und die Austrittsöffnungen liegen außerhalb der Ringöffnung.
Hierdurch wird zusätzlich zu der Abschirmung der nicht be
nutzten Austrittsöffnungen eine Trennung mittels des Luftvor
hangs zwischen der innenliegenden Austrittsöffnung für den
Flüssigbrennstoff und den außenliegenden Austrittsöffnungen
für das Pilotgas erreicht.
Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen An
sprüchen.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispie
len im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert werden.
Es zeigen
Fig. 1 im Längsschnitt ein erstes allgemeines Ausfüh
rungsbeispiel für eine Brenneranordnung gemäß
vorliegender Erfindung;
Fig. 2 den Querschnitt durch die Brenneranordnung gemäß
Fig. 1 entlang der Ebene A-A mit den Einlaßboh
rungen für die abschirmende Druckluft;
Fig. 3 im Längsschnitt (Teilfigur (b)) und im Quer
schnitt (Teilfigur (a)) entlang der Ebene B-B aus
Teilfigur (b) ein zweites bevorzugtes Ausfüh
rungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Bren
neranordnung mit gemeinsamer Ringöffnung für die
Druckluft und das Pilotgas; und
Fig. 4 in der Frontalansicht (Teilfigur (a)), im Längs
schnitt (Teilfigur (b)) und im Querschnitt
(Teilfigur (c)) entlang der Ebene C-C in Teilfigur
(b) ein drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
für eine erfindungsgemäße Brenneranordnung mit
einer Plazierung des Luftschirms zwischen dem
Flüssigbrennstoffaustritt und dem Pilotgasaus
tritt.
In der Fig. 1 ist im Längsschnitt ein erstes allgemeines Aus
führungsbeispiel für eine Brenneranordnung gemäß vorliegen
der Erfindung wiedergegeben. Die Brenneranordnung 1 umfaßt
einen Brenner 2, der im vorliegenden Fall als Doppelkegel
brenner ausgebildet ist. Der Brenner 2 umschließt einen Ein
spritzraum 8, der in eine nicht eingezeichnete Brennkammer
mündet (siehe dazu die DE-A1-43 06 956). Der Brenner ist au
ßen vom Plenum 7 der Gasturbine umgeben, welches mit Druck
luft aus der Kompressorstufe der Gasturbine beaufschlagt ist.
Im Zentrum des Brenners 2 ist ein Innenrohr 6 angeordnet, in
welches eine Brennstofflanze 9 mit einem Außenrohr 10 und
einer Lanzenspitze eingesteckt ist, welche das Ende eines Pi
lotgasrohres 11 und den daran anschließenden Lanzenkopf 12
umfaßt. Der Brenner 2 umfaßt weiterhin zwei außenliegende
Hauptgaskanäle 3 und 4 (siehe auch Fig. 2), durch welche das
Hauptgas herangeführt und durch eine Vielzahl von Einström
öffnungen 5 (von denen in Fig. 1 der Übersichtlichkeit hal
ber nur fünf beispielhaft eingezeichnet sind) in den Ein
spritzraum 8 eingedüst wird.
Der Außendurchmesser des Pilotgasrohres 11 ist gegenüber dem
Innendurchmesser des Innenrohres 6 (zumindest gleich hinter
dem Lanzenkopf 12) deutlich reduziert, so daß sich zwischen
dem Pilotgasrohr 11 und dem Innenrohr 6 ein ringförmiger Zwi
schenraum 13 ergibt. In diesen Zwischenraum 13 kann - wie aus
dem Querschnitt in Fig. 2 deutlich wird - durch zwei sich ge
genüberliegende Einlaßbohrungen 14 und 15 Druckluft aus dem
umgebenden Plenum 7 einströmen und steht dort zur Bildung ei
nes Luftschirms im Austrittsbereich des Lanzenkopfes 12 zur
Verfügung. Die Bildung des Luftschirms kann auf unterschied
liche Weise erfolgen und soll nachfolgend an zwei Ausfüh
rungsbeispielen gemäß den Fig. 3 und 4 erläutert werden, die
dazu den inneren Aufbau im Bereich des Lanzenkopfes 12 zei
gen.
Fig. 3 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel im Längsschnitt
(Teilfigur (b)) und im Querschnitt (Teilfigur (a)) entlang
der Ebene B-B aus Teilfigur (b). Die im Innenrohr 6 des Bren
ners 2 steckende Brennstofflanze 9 umfaßt neben dem bereits
erwähnten Pilotgasrohr 11 und dem Lanzenkopf 12 ein konzen
trisch im Pilotgasrohr 11 angeordnetes Flüssigbrennstoffrohr
19. Im zentralen Flüssigbrennstoffkanal 20 des Flüssigbrenn
stoffrohres wird beim Betrieb des Brenners mit Flüssigbrenn
stoff (meist eine Öl-Wasser-Mischung) der Flüssigbrennstoff
herangeführt und durch eine zugehörige Austrittsöffnung 20 im
Lanzenkopf 12 in den Einspritzraum 8 eingespritzt. Beim Gas
betrieb wird Pilotgas im Pilotgaskanal 16 zwischen dem Flüs
sigbrennstoffrohr 19 und dem Pilotgasrohr 11 herangeführt und
durch mehrere Austrittsöffnungen 23 bzw. 23a-c im Lanzenkopf
in die Einspritzkammer 8 eingedüst. Die Austrittsöffnungen
23a-c werden dadurch gebildet, daß das Flüssigbrennstoffrohr
19 an der Spitze 21 einen Querschnitt in Form eines in die
kreisförmige Bohrung des Pilotgasrohres 11 einbeschriebenen
Dreiecks aufweist (siehe Fig. 3(a)).
Zur Bildung des Luftschirmes ist nun im Frontbereich des Lan
zenkopfes 12 eine Ringöffnung 17 vorgesehen, welche die zen
trale Austrittsöffnung 22 des Flüssigbrennstoffkanals 20 kon
zentrisch umgibt. Die Ringöffnung 17 wird durch mehrere
(drei) um die Lanzenachse herum verteilt angeordnete Druck
luftkanäle 18 bzw. 18a-c mit Druckluft aus dem Zwischenraum
13 versorgt. Die Druckluftkanäle 18 bzw. 18a-c liegen dabei
in radialer Richtung außerhalb der Austrittsöffnungen 23
bzw. 23a-c, welche in die Ringöffnung 17 münden. Die Druck
luftkanäle 18 bzw. 18a-c und die Innenwand der Ringöffnung 17
sind vorzugsweise schräg zur Brennerachse bzw. Lanzenachse
hin verlaufend ausgebildet. Dadurch bildet die austretende
Druckluft einen sich konisch verjüngenden Luftschirm, der
eine Rückströmung von heißen Gasen und/oder heißem Öl vom
Einspritzraum 8 in eine der (gerade nicht benutzten) Aus
trittsöffnungen 22 bzw. 23, 23a-c wirksam unterbindet.
Ein zweites Ausführungsbeispiel ist in Fig. 4 wiedergegeben.
Auch hier umfaßt die im Innenrohr 6 des Brenners 2 steckende
Brennstofflanze 9 ein äußeres Pilotgasrohr 24, welches kon
zentrisch ein zentrales Flüssigbrennstoffrohr 31 umgibt. Die
durch die beiden Rohre 24 und 31 gebildeten Flüssigbrenn
stoff- und Pilotgaskanäle 32 bzw. 25 entsprechen den Kanälen
20 und 16 aus Fig. 3. Die Rohre 24 und 31 enden auch hier in
dem Lanzenkopf 12, der ebenfalls eine Ringöffnung 27 auf
weist, welche die zentrale Austrittsöffnung 33 für den Flüs
sigbrennstoffkanal 32 konzentrisch umgibt. Die Druckluft für
die Ringöffnung 27 wird aus dem ringförmigen Zwischenraum 26,
der über die Einlaßbohrungen 14, 15 mit dem Plenum in Ver
bindung steht, über eine Mehrzahl von (sechs) radial nach in
nen gerichteten Druckluftkanälen 28 herangeführt. Das Pilot
gas wird in diesem Ausführungsbeispiel jedoch nicht in die
Ringöffnung 27 eingedüst, sondern durch eine Mehrzahl von
(sechs) separaten Austrittsöffnungen 29, die mit dem Pilot
gaskanal 25 über entsprechende Pilotgasbohrungen 30 in Ver
bindung stehen.
Die Austrittsöffnungen 29 liegen in diesem Fall außerhalb
der Ringöffnung 27. Der mit der Ringöffnung 27 erzeugte Luft
schirm schirmt damit nicht nur den Lanzenkopf 12 als Ganzes
ab, sondern liegt auch trennend zwischen den Austrittsöffnun
gen 29 für das Pilotgas und der Austrittsöffnung 33 für den
Flüssigbrennstoff, wodurch insbesondere eine Rückströmung
zwischen den verschiedenen Austrittsöffnungen der Lanze wirk
sam verhindert wird. Der beschränkte Platz im Lanzenkopf 12
wird dabei besonders gut ausgenutzt, wenn die Austrittsöff
nungen 29 für das Pilotgas bzw. die Pilotgasbohrungen 30 und
die Druckluftkanäle 28 um die Brennerachse bzw. Lanzenachse
herum alternierend angeordnet sind.
Insgesamt ergibt sich mit der Erfindung eine Brenneranord
nung, bei der mit geringem Aufwand auf einfache Weise wirksam
verhindert wird, daß heiße Gase und/oder heißes Öl aus
dem Brenner in die nicht benutzten Kanäle der Brennerlanze
zurückströmen können.
1
Brenneranordnung
2
Brenner (insb. Doppelkegelbrenner)
3, 4
Hauptgaskanal
5
Einströmöffnung
6
Innenrohr (Brenner)
7
Plenum
8
Einspritzraum
9
Brennstofflanze
10
Außenrohr
11
Pilotgasrohr
12
Lanzenkopf
13
Zwischenraum (ringförmig)
14, 15
Einlaßbohrung (Druckluft)
16
Pilotgaskanal
17
Ringöffnung
18,
18
a-c Druckluftkanal
19
Flüssigbrennstoffrohr
20
Flüssigbrennstoffkanal
21
Spitze (Flüssigbrennstoffrohr)
22
Austrittsöffnung (Flüssigbrennstoffkanal)
23,
23
a-c Austrittsöffnung (Pilotgaskanal)
24
Pilotgasrohr
25
Pilotgaskanal
26
Zwischenraum (ringförmig)
27
Ringöffnung
28
Druckluftkanal
29
Austrittsöffnung (Pilotgaskanal)
30
Pilotgasbohrung
31
Flüssigbrennstoffrohr
32
Flüssigbrennstoffkanal
33
Austrittsöffnung (Flüssigbrennstoffkanal)
Claims (10)
1. Brenneranordnung (1) für eine Gasturbine, umfassend
wenigstens einen im Plenum (7) der Gasturbine angeordneten
Brenner (2), welcher mit einem innenliegenden Einspritzraum
(8) in eine Brennkammer mündet und außen mit Druckluft von
einer Kompressorstufe der Gasturbine beaufschlagt ist, sowie
eine dem Brenner (2) zugeordnete Brennstofflanze (9) für die
wahlweise Zufuhr von flüssigen und/oder gasförmigen Brenn
stoffen, welche Brennstofflanze (9) ein zentrales Flüssig
brennstoffrohr (19, 31) und ein das Flüssigbrennstoffrohr
(19, 31) konzentrisch umgebendes Pilotgasrohr (11, 24) auf
weist, wobei die Rohre (11, 19, 24, 31) in einem Lanzenkopf
(12) an der Spitze der Brennstofflanze (9) in zugehörigen
Austrittsöffnungen (22, 23, 23a-c, 29, 33) enden, und welche
Brennstofflanze (9) mit dem Lanzenkopf (12) in ein mit dem
Einspritzraum (8) in Verbindung stehendes Innenrohr (6) des
Brenners (2) einführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Schutz vor einem Eindringen von heißen Gasen und/oder
heißem Flüssigbrennstoff in die Austrittsöffnungen (22, 23,
23a-c, 29, 33) der Rohre (11, 19, 24, 31) bei Nichtbenutzung
dieser Rohre im Lanzenkopf (12) in unmittelbarer Nähe der
Austrittsöffnungen (22, 23, 23a-c, 29, 33) der Rohre (11, 19,
24, 31) eine zusätzliche Öffnung (17, 27) vorgesehen ist,
durch welche Druckluft in den Einspritzraum (8) ausströmt,
und daß Mittel vorgesehen sind, welche Druckluft aus dem den
Brenner (2) umgebenden Plenum (7) zu der zusätzlichen Öff
nung (17, 27) führen.
2. Brenneranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Mittel zur Führung der Druckluft einen Zwi
schenraum (13, 26) umfassen, welcher in Strömungsrichtung vor
dem Lanzenkopf (12) zwischen dem Pilotgasrohr (11) und dem
Innenrohr (6) des Brenners (2) angeordnet ist, daß der Zwi
schenraum (13, 26) mit dem den Brenner (2) umgebenden Plenum
(7) über wenigstens eine von außen durch den Brenner (2)
hindurch in das Innenrohr (6) führende Einlaßbohrung (14,
15) verbunden ist, und daß der Zwischenraum (13, 26) mit der
zusätzlichen Öffnung (17, 27) über wenigstens einen durch
den Lanzenkopf (12) geführten Druckluftkanal (18, 18a-c, 28)
in Verbindung steht.
3. Brenneranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Zwischenraum (13, 26) ringförmig ausgebildet
ist und das Pilotgasrohr (11) konzentrisch umgibt.
4. Brenneranordnung nach einem der Ansprüche 2 und 3, da
durch gekennzeichnet, daß mehrere Einlaßbohrungen (14, 15)
um die Brennerachse bzw. Lanzenachse herum verteilt angeord
net sind.
5. Brenneranordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß mehrere Druckluftkanäle (18, 18a-c,
28) um die Brennerachse bzw. Lanzenachse herum verteilt
angeordnet sind.
6. Brenneranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Druckluftkanäle (18, 18a-c, 28) in Strömungs
richtung schräg zur Brennerachse bzw. Lanzenachse hin verlau
fen.
7. Brenneranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (22, 33) für
den Flüssigbrennstoff im Lanzenkopf (12) zentral angeordnet
ist, und daß die zusätzliche Öffnung im Lanzenkopf (12) als
Ringöffnung (17, 27) ausgebildet ist, welche die zentrale
Austrittsöffnung (22, 33) für den Flüssigbrennstoff konzen
trisch umgibt.
8. Brenneranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß mehrere Austrittsöffnungen (23, 23a-c) für das Pi
lotgas um die Brennerachse bzw. Lanzenachse herum verteilt
angeordnet sind, und daß die Austrittsöffnungen (23, 23a-c)
in die Ringöffnung (17) münden.
9. Brenneranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß mehrere Austrittsöffnungen (29) für das Pilotgas um
die Brennerachse bzw. Lanzenachse herum verteilt angeordnet
sind, und daß die Austrittsöffnungen (29) außerhalb der
Ringöffnung (27) liegen.
10. Brenneranordnung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß mehrere Druckluftkanäle (28) um die Bren
nerachse bzw. Lanzenachse herum verteilt angeordnet sind, und
daß die Austrittsöffnungen (29) bzw. die Pilotgasbohrungen
(30) und die Druckluftkanäle (28) um die Brennerachse bzw.
Lanzenachse herum alternierend angeordnet sind.
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