DE19652601C1 - Ent- und Verriegelung für eine einen Standflügel und einen Gangflügel aufweisende Tür - Google Patents
Ent- und Verriegelung für eine einen Standflügel und einen Gangflügel aufweisende TürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ent- und Verriegelung für eine einen Standflügel
und einen Gangflügel aufweisende Tür, wobei der Standflügel mittels eines
Treibriegelschlosses gegenüber dem Türrahmen oder dergleichen und der
Gangflügel mittels eines schlüsselbetätigten Schlosses gegenüber dem
Standflügel festlegbar sind und im oder an dem Standflügel ein Treib
riegelschloß mit zwei gegenläufig antreibbaren Treibstangen angeordnet
ist, welches Mittel zum Rückschließen einer Schloßfalle und eines Schloß
riegels eines in oder am Gangflügel angeordneten Schlosses aufweist. Bei
derartigen Türen, die in der Regel gefalzt sind, ist es gebrauchsüblich, daß
beim Öffnen der Tür zunächst der Gangflügel und anschließend der
Standflügel geöffnet und beim Schließen der Tür zunächst der Standflügel
und anschließend der Gangflügel geschlossen wird. Beim Schließen der
Tür hat somit der Standflügel gegenüber dem Gangflügel einen gewissen
zeitlichen Vorlauf, wobei jedoch sichergestellt sein muß, daß beide Türflü
gel zuverlässig verriegelt werden.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist aus der DE 29 14 372 C2 bekannt.
Bei der bekannten Vorrichtung erfolgt beim Betätigen der den Treibstan
gen zugeordneten Schloßnuß eine Zwangsverschwenkung von an einer
Treibstange angeordneten Auslösehebeln, welche sowohl die Schloßfalle
als auch den Schloßriegel eines Fallen-Schubriegel-Panikschlosses rück
schließen. Hierzu wirkt der Schubriegel mit einem Schaltriegel zusammen,
über dessen Betätigung die Sperrstellung des Schubriegels in seiner vor
geschlossenen Position aufgehoben wird, so daß der Standflügel und der
Gangflügel durch Betätigen des Treibriegelschlosses geöffnet werden
können. Beim Schließen der Tür ist es erforderlich, sowohl die Treibstan
gen des Standflügels als auch den Gangflügel gegenüber dem Standflügel
manuell zu verriegeln. Es ist somit eine doppelte Betätigung der Tür erfor
derlich, d. h. Standflügel und Gangflügel müssen jeweils für sich getrennt
verriegelt werden.
Aus der DE 29 14 377 C2 ist ferner ein Treibriegelschloß bekannt, welches
einen mit einem Falleneinschubglied versehenen Sperrbügel aufweist, wo
bei das Falleneinschubglied die Schloßfalle einfährt, wenn das Treibriegel
schloß des Standflügels entriegelt wird, d. h. die Treibriegelstangen einge
fahren werden. Dabei wird mittels eines Bestandteil des Sperrbügels bil
denden Riegelsperrnockens die Betätigung des Treibriegelschlosses bloc
kiert, d. h. der Standflügel kann nicht geöffnet werden, solange der Schloß
riegel des Gangflügels nicht rückgeschlossen ist. Zum Öffnen und Schlie
ßen des Gangflügels ist somit immer das Betätigen des Fallen-Riegel-
Schlosses im Gangflügel erforderlich; ein Öffnen beider Flügel durch Betä
tigen des Treibriegelschlosses ist nicht möglich.
Die DE 29 12 881 C2 und die DE 31 42 959 C2 beschreiben Treibstan
genverschlüsse für Türflügel, bei denen eine Blockiervorrichtung für die
Treibstangen des Treibriegelschlosses Verwendung findet. Die Blockier
vorrichtung ist geeignet, einerseits die Treibstangen beim Öffnen des
Standflügels in ihrer eingezogenen Position zu halten und andererseits die
Treibstangen beim Schließen des Standflügels freizugeben, so daß sie
beim Schließen des Standflügels selbsttätig federbelastet in entspre
chende Ausnehmungen einer Türzarge oder dgl. einrasten können.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Ent- und Verriegelung beider Türflügel
möglichst einfach zu gestalten, insbesondere soll erreicht werden, daß die
Entriegelung beider Türflügel ebenso wie die Verriegelung beider Türflügel
mit einer einzigen manuellen Betätigung erfolgt.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch die Lehre nach Patentan
spruch 1.
Mittels eines im Standflügel angeordneten Treibriegelschlosses kann bei
geschlossenen Türflügeln der Standflügel manuell entriegelt werden, wobei
die Treibstangen des Treibriegelschlosses in der eingezogenen Position
durch das Klemmschloß automatisch in ihrer eingezogenen Position gehal
ten werden. Gleichzeitig werden durch die im Treibriegelschloß angeordne
ten Mittel sowohl die Schloßfalle als auch der Schloßriegel des im Gang
flügel angeordneten Schlosses rückgeschlossen, so daß auch der bis da
hin gegenüber dem Standflügel verriegelte Gangflügel gleichzeitig mitge
öffnet werden kann.
Zum Öffnen der zweiflügeligen Tür ist es somit lediglich erforderlich, das
Treibriegelschloß manuell über einen Drücker zu bedienen.
Da gemäß Patentanspruch 1 das Klemmschloß die Treibstange des im
Standflügel angeordneten Treibriegelschlosses nur bei geöffnetem Stand
flügel arretiert und bei geschlossenem Standflügel freigibt, ergibt sich hier
aus, daß beim Schließen des Standflügels die Treibstangen des Treibrie
gelschlosses automatisch ausfahren und so den Standflügel gegenüber
dem Türrahmen (einer Türzarge oder dgl.) verriegeln. Dies bedeutet, daß
der Standflügel sich beim Zufall automatisch selbst verriegelt; die an
schließende Verriegelung zwischen Gangflügel und Standflügel kann durch
Betätigen des im Gangflügel angeordneten schlüsselbetätigten Schlosses
erfolgen.
Im Ergebnis ist nur eine einzige manuelle Betätigung des Treibriegel
schlosses im Standflügel zum Öffnen und nur eine einzige manuelle Betä
tigung des Schlosses im Gangflügel zum Schließen der zweiflügeligen Tür
erforderlich.
Weitere Merkmale der Erfindung sind durch die Unteransprüche gekenn
zeichnet.
Gemäß Anspruch 2 weist das Treibriegelschloß zwei Treibstangenan
schlußschieber auf, welche über ein ihnen gemeinsames Zahnrad gegen
läufig antreibbar sind, wobei das zwischen den beiden Treibstangenan
schlußschiebern angeordnete Zahnrad insoweit eine Doppelfunktion hat,
als es getrieblich mit einem Schloßfallenauswerfer gekuppelt ist.
Mit Bezug auf die beiden, im Treibriegelschloß angeordneten und gegen
läufig antreibbaren Treibstangenanschlußschieber ist nach Anspruch 3
einer über seine zugeordnete Treibstange mit dem Klemmschloß und der
andere mit einem im Treibriegelschloß angeordneten Schloßriegelauswer
fer gekuppelt. Dies bedeutet, daß mit der Betätigung des vorzugsweise
drückerbetätigten Treibriegelschlosses nicht nur die beiden den Treibstan
genanschlußschiebern zugeordneten Treibstangen ein- bzw. ausgefahren
werden, sondern daß beim Einfahren der Treibstangen auch gleichzeitig
ein Schloßfallenauswerfer und ein Schloßriegelauswerfer betätigt werden,
die die Schloßfalle bzw. den Schloßriegel des im Gangflügel angeordneten
Schlosses rückschließen. Das im Gangflügel angeordnete Schloß ist vor
zugsweise als Rohrrahmenschloß ausgebildet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist der mit dem Schloßriegel
auswerfer gekuppelte Treibstangenanschlußschieber einen Führungs
schlitz und der Schloßriegelauswerfer einen mit dem Führungsschlitz des
Treibstangenanschlußschiebers korrespondierenden Zapfen auf. Dieser im
Treibstangenanschlußschieber angeordnete Führungsschlitz verläuft in bei
Schloßschiebern bekannter Weise etwa diagonal zur Verschieberichtung
der Treibstangen, so daß beim Betätigen des Treibstangenanschlußschie
bers der Schloßriegelauswerfer in Richtung auf den Schloßriegel des im
Gangflügel angeordneten Schlosses bewegt wird (Anspruch 4).
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht der Schloß
riegelauswerfer aus zwei in Richtung auf den Schloßriegel abstandsverän
derlichen Teilen (Anspruch 5). Mit Hilfe der Abstandsveränderung der bei
den Teile des Schloßriegelauswerfers kann eine Anpassung an die zwi
schen Standflügel und Gangflügel zwangsläufig gegebene unterschiedliche
Türluft erfolgen.
Mit Bezug auf die Ausbildung des Klemmschlosses findet zur Aufhebung
der Klemmwirkung eine Auslöserolle Verwendung, deren Gleitweg gemäß
Anspruch 6 über eine Einstellschraube einstellbar ist.
Die Auslöserolle unterläuft somit beim Schließen des Standflügels ein be
liebig gestaltetes Gegenlager, vorzugsweise einen Gegenkeil, so daß der
auf die Auslöserolle ausgeübte Druck die Klemmung zwischen der
Treibstange und einer Klemmplatte aufhebt und die Treibstange in ein
entsprechendes Gegenlager des Türrahmens, der Türzarge oder dgl. ein
fassen kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: eine einen Standflügel und einen Gangflügel aufweisende
Tür
Fig. 2: das Treibriegelschloß mit dem Klemmschloß und dem Rohr
rahmenschloß bei geschlossener Tür
Fig. 3: den unteren Treibstangenanschlußschieber mit dem Schloß
riegelauswerfer
Fig. 4: den unteren Treibstangenanschlußschieber in Einzeldarstel
lung
Fig. 5: den Schloßriegel mit dem Steuerschieber in vergrößerter
Darstellung
Fig. 6: den Schloßschieber in vergrößerter Darstellung
Fig. 7: das Klemmschloß in vergrößerter Darstellung
Gemäß Fig. 1 besteht die Tür 1 aus einem Standflügel 2 und einem
Gangflügel 3, die in einem Türrahmen 4 gelagert sind. Im Standflügel 2 ist
ein Treibriegelschloß 5 angeordnet, welches eine obere, mit einem Klemm
schloß 9 zusammenwirkende Treibstange 7 und eine untere Treibstange 8
aufweist. Das im Gangflügel 3 angeordnete, schlüsselbetätigte Schloß 6 ist
als Rohrrahmenschloß ausgebildet.
In der Fig. 2 ist in der Bildebene links das mit dem Klemmschloß 9 zu
sammenwirkende Treibriegelschloß 5 dargestellt. Das Treibriegelschloß 5
besitzt zwei mit den Treibstangen 7 bzw. 8 zusammenwirkende Treibstan
genanschlußschieber 12 bzw. 13. Zwischen dem in der Bildebene oberen
Treibstangenanschlußschieber 12 bzw. dessen Treibstange 7 und dem
Gehäuse 32 des Treibriegelschlosses 5 ist eine Druckfeder 33 angeordnet,
welche durch eine zusätzliche Zugfeder 44 in ihrer Wirkungsweise unter
stützt wird.
Mit 14 ist das zwischen den Treibstangenanschlußschiebern 12, 13 ange
ordnete Zahnrad bezeichnet, welches die gegenläufige Bewegung der
Treibstangenanschlußschieber 12, 13 bewirkt.
In der Bildebene rechts ist das mit dem Treibriegelschloß 5 zusammenwir
kende, schlüsselbetätigte Schloß 6 dargestellt, welches in bekannter
Weise einen Schieber 24 und einen Schloßriegel 11 aufweist.
Die Wirkungsweise der Ent- und Verriegelungsvorrichtung ist wie folgt:
Ausgehend von der in der Fig. 2 dargestellten, geschlossenen Stellung der Tür wird eine Drückernuß 34 mittels eines zugeordneten nicht darge stellten Drückers in linksdrehendem Sinne betätigt, so daß die Treibstan genanschlußschieber 12, 13 gegenläufig bewegt werden. Dies erfolgt über das Anheben des Treibstangenanschlußschiebers 13 mittels eines Panik hebels 35. Das dabei in Drehung versetzte Zahnrad 14 bewegt sowohl den Treibstangenanschlußschieber 12 mit der zugeordneten Treibstange 7 in der Bildebene nach unten als auch einen Schloßfallenauswerfer 15 in der Bildebene nach rechts gegen eine Schloßfalle 10.
Ausgehend von der in der Fig. 2 dargestellten, geschlossenen Stellung der Tür wird eine Drückernuß 34 mittels eines zugeordneten nicht darge stellten Drückers in linksdrehendem Sinne betätigt, so daß die Treibstan genanschlußschieber 12, 13 gegenläufig bewegt werden. Dies erfolgt über das Anheben des Treibstangenanschlußschiebers 13 mittels eines Panik hebels 35. Das dabei in Drehung versetzte Zahnrad 14 bewegt sowohl den Treibstangenanschlußschieber 12 mit der zugeordneten Treibstange 7 in der Bildebene nach unten als auch einen Schloßfallenauswerfer 15 in der Bildebene nach rechts gegen eine Schloßfalle 10.
Gleichzeitig gleitet der an einem Schloßriegelauswerfer 16 angeordnete
Zapfen in einem Führungsschlitz 17 des Treibstangenanschlußschiebers
13, so daß der aus den beiden abstandsveränderlichen Teilen 19, 20 be
stehende Schloßriegelauswerfer 16 in der Bildebene nach rechts wandert
und gegen einen Steuerzapfen 22 eines Steuerschiebers 21 läuft. Der
Steuerschieber 21 (siehe Fig. 5) ist gleitend in dem Schloßriegel 11 ge
führt und verschiebt aufgrund der Beaufschlagung durch den Schloßriegel
auswerfer 16 einen Stößel 36 (siehe Fig. 5) gegen eine Anschlagnase 25
am Schieber 24 (siehe Fig. 6) des Schlosses 6. Dabei wird ein am
Schloßriegel 11 angeordneter Zapfen 37 aus der in einem Schlitz 39 des
Schiebers 24 angeordneten Falle 38 gelöst, so daß der Schloßriegelaus
werfer 16 den Schloßriegel 11 in die eingeschlossene Position zurück
drücken kann. Der Steuerschieber 21 verläuft nunmehr bündig mit einer
Stirnfläche 23 des Schloßriegels 11.
Um eine genaue Positionierung zwischen dem Teil 20 des Schloßriegel
auswerfers 16 und dem Steuerzapfen 22 des Steuerschiebers 21 gewähr
leisten zu können, sind die Teile 19, 20 des Schloßriegelauswerfers 16
durch Schraubverbindungen 40 distanzierbar (siehe Fig. 3).
Beide Türflügel können nunmehr geöffnet werden.
In der geöffneten Position können sowohl der Standflügel 2 als auch der
Gangflügel 3 durch geeignete, übliche Hilfsmittel wie Türfeststeller oder
dgl. festgestellt werden.
Beim Schließen der Tür wird zunächst in üblicher Weise der Standflügel 2
mit zeitlichem Vorlauf geschlossen, was z. B. durch einen Schließfolgereg
ler in Verbindung mit entsprechenden Türschließern erfolgen kann. Zum
automatischen Verschließen des Standflügels 2 dient das Klemmschloß 9.
Das Klemmschloß 9 besteht im wesentlichen aus einem Grundkörper 41,
einem Führungswinkel 42, einem Drehlager 26 für eine Klemmplatte 28,
einer Druckfeder 27, einer Auslösevorrichtung (Auslöserolle) 29 und einer
Einstellschraube 30, wobei das gesamte Klemmschloß 9 an einer in die
obere Stirnseite des Gangflügels 3 eingelassenen Stulp 31 befestigt ist.
In der Fig. 7 sind die Treibstange 7 und das Klemmschloß 9 in der geöff
neten Position des Standflügels 2 dargestellt. Es ist erkennbar, daß die
Klemmplatte 28 gegenüber der Treibstange 7 eine Schräglage eingenom
men hat und durch die Druckfeder 27 in dieser Schräglage, in der sie
klemmend die Treibstange 7 überfaßt, gehalten wird. Beim Schließen des
Standflügels 2 unterläuft die Auslöserolle 29 einen Keil oder dgl. in oder an
der Zarge der Tür 1 und bewegt den Führungszapfen 43 gemeinsam mit
der Klemmplatte 28 gegen den Druck der Druckfeder 27 in der Bildebene
nach unten, so daß die Klemmwirkung zwischen Treibstange 7 und
Klemmplatte 28 aufgehoben wird und der Treibriegel 7 in der Bildebene X
durch die Stulp 31 in ein nicht dargestelltes, in der Zarge angeordnetes
Gegenlager einfassen kann.
Der Standflügel 2 wird somit automatisch beim Zufallen verriegelt. Gleich
zeitig wird durch die Bewegung der zugeordneten Treibstangenanschluß
schieber 12, 13 der Schloßfallenauswerfer 15 und der Schloßriegelauswer
fer 16 in ihre in Fig. 2 dargestellte Position zurückgezogen, so daß die
Verriegelung zwischen dem Treibriegelschloß 5 und dem im Gangflügel 3
angeordneten Schloß 6 durch Vorschließen des Schloßriegels 11 mittels
Schlüsselbetätigung des Schlosses 6 erfolgen kann. Für den Schließvor
gang ist somit auch nur eine einzige manuelle Betätigung, nämlich die des
Schlosses 6 erforderlich.
1
Tür
2
Standflügel
3
Gangflügel
4
Türrahmen
5
Treibriegelschloß
6
Schlüsselbetätigtes Schloß
7
Treibstange
8
Treibstange
9
Klemmschloß
10
Schloßfalle
11
Schloßriegel
12
Treibstangenanschlußschieber
13
Treibstangenanschlußschieber
14
Zahnrad
15
Schloßfallenauswerfer
16
Schloßriegelauswerfer
17
Führungsschlitz
18
Zapfen
19
Teile des Schloßriegelauswerfers
20
Teile des Schloßriegelauswerfers
21
Steuerschieber
22
Steuerzapfen
23
Stirnfläche
24
Schieber
25
Anschlagnase
26
Drehlager
27
Druckfeder
28
Klemmplatte
29
Auslöserolle
30
Einstellschraube
31
Stulp
32
Gehäuse
33
Druckfeder
34
Drückernuß
35
Panikhebel
36
Stößel
37
Zapfen
38
Falle
39
Schlitz
40
Schraubverbindung
41
Grundkörper
42
Führungswinkel
43
Führungszapfen
44
Zugfeder
X Pfeilrichtung
X Pfeilrichtung
Claims (6)
1. Ent- und Verriegelung für eine einen Standflügel und einen Gang
flügel aufweisende Tür, wobei der Standflügel mittels eines Treib
riegelschlosses gegenüber dem Türrahmen oder dgl. und der
Gangflügel mittels eines schlüsselbetätigten Schlosses gegenüber
dem Standflügel festlegbar sind, und im oder an dem Standflügel
ein Treibriegelschloß mit zwei gegenläufig antreibbaren Treibstan
gen angeordnet ist, welches Mittel zum Rückschließen einer
Schloßfalle und eines Schloßriegels eines in oder am Gangflügel
angeordneten Schlosses aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Treibstange (7) ein die Treibstange (7) überfas
sendes Klemmschloß (9) aufweist, welches die Treibstange (7) bei
geöffnetem Standflügel (2) arretiert und bei geschlossenem Stand
flügel (2) freigibt, und daß das in oder am Gangflügel (3) angeordnete
Schloß (6) einen in den Schloßriegel (11) integrierten und gleitend
im Schloßriegel (11) geführten Steuerschieber (21) aufweist, wel
cher mit einem Steuerzapfen (22) die einem Schloßriegelauswerfer
(16) gegenüberliegende Stirnfläche (23) des Schloßriegels (11)
derart überragt, daß beim Betätigen des Schloßriegelauswerfers
(16) des Treibriegelschlosses (5) der Steuerschieber (21) über
einen Stößel (36) und eine am Schieber (24) des Schloßriegels
(11) angeordnete Anschlagnase (25) die Sperrstellung des den
Schloßriegel (11) sperrenden Schiebers (24) aufhebt.
2. Ent- und Verriegelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen zwei Treibstangenanschlußschiebern
(12, 13) des Treibriegelschlosses (5) ein getrieblich mit einem
Schloßfallenauswerfer (15) gekuppeltes Zahnrad (14) angeordnet
ist.
3. Ent- und Verriegelung nach einem der Ansprüche 1 und 2, da
durch gekennzeichnet, daß einer der im Treibriegelschloß (5) an
geordneten Treibstangenanschlußschieber (12) über seine zuge
ordnete Treibstange (7) mit dem Klemmschloß (9) und der andere
im Treibriegelschloß(5) angeordnete Treibstangenanschlußschie
ber (13) mit einem im Treibriegelschloß (5) angeordneten Schloß
riegelauswerfer (16) gekuppelt ist.
4. Ent- und Verriegelung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der mit dem Schloßriegelauswerfer (16) gekuppelte
Treibstangenanschlußschieber (13) einen Führungsschlitz (17)
und der Schloßriegelauswerfer (16) einen mit dem Führungsschlitz
(17) des Treibstangenanschlußschiebers (13) korrespondierenden
Zapfen (18) aufweist.
5. Ent- und Verriegelung nach einem der Ansprüche 3 und 4, da
durch gekennzeichnet, daß der Schloßriegelauswerfer (16) aus
zwei in Richtung auf den Schloßriegel (11) abstandsveränderlichen
Teilen (19, 20) besteht.
6. Ent- und Verriegelung nach einem der Ansprüche 1 und 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Klemmschloß (9) eine mittels einer Aus
löserolle (29) verschwenkbare Klemmplatte (28) aufweist und der
Gleitweg der Auslöserolle (29) über eine Einstellschraube (30)
einstellbar ist.
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