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DE19651964C2 - Verfahren zum Erkennen gefährlicher Fremdspannungen auf den Adern von Teilnehmerleitungen, über die Teilnehmerendgeräte an ihre Teilnehmeranschlußschaltung einer Fernmeldevermittlungsstelle angeschlossen sind - Google Patents

Verfahren zum Erkennen gefährlicher Fremdspannungen auf den Adern von Teilnehmerleitungen, über die Teilnehmerendgeräte an ihre Teilnehmeranschlußschaltung einer Fernmeldevermittlungsstelle angeschlossen sind

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Publication number
DE19651964C2
DE19651964C2 DE1996151964 DE19651964A DE19651964C2 DE 19651964 C2 DE19651964 C2 DE 19651964C2 DE 1996151964 DE1996151964 DE 1996151964 DE 19651964 A DE19651964 A DE 19651964A DE 19651964 C2 DE19651964 C2 DE 19651964C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subscriber
subscriber line
wires
lines
line circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1996151964
Other languages
English (en)
Other versions
DE19651964A1 (de
Inventor
Roland Krimmer
Thomas Ahrndt
Anke Gerwens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nokia Solutions and Networks GmbH and Co KG
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1996151964 priority Critical patent/DE19651964C2/de
Publication of DE19651964A1 publication Critical patent/DE19651964A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19651964C2 publication Critical patent/DE19651964C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/738Interface circuits for coupling substations to external telephone lines
    • H04M1/74Interface circuits for coupling substations to external telephone lines with means for reducing interference; with means for reducing effects due to line faults
    • H04M1/745Protection devices or circuits for voltages surges on the line
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/02Details
    • H02H3/04Details with warning or supervision in addition to disconnection, e.g. for indicating that protective apparatus has functioned
    • H02H3/048Checking overvoltage diverters
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/18Automatic or semi-automatic exchanges with means for reducing interference or noise; with means for reducing effects due to line faults with means for protecting lines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Als gefährliche Fremdspannungen, die auf Adern von Teilneh­ merleitungen auftreten können, kommen durch Blitzeinschläge hervorgerufene Spannungen sowie Spannungen in Frage, die durch Berührung mit Leitungen entstehen, die technische Wech­ selströme führen, wie Leitungen des Stromnetzes oder Leitun­ gen des Fahrstromnetzes.
Um die Teilnehmeranschlußschaltung, in die eine Teilnehmer­ leitung vermittlungsstellenseitig jeweils mündet, vor Zerstö­ rung durch Fremdspannungen zu schützen, sind vorzugsweise je­ weils für mehrere Teilnehmerleitungen bzw. Teilnehmeran­ schlußschaltungen gruppenindividuelle Überspannungsschutz­ schaltungen vorgesehen, über die bei überschreiten eines vor­ gegebenen Schwellwertes durch die auf den Teilnehmerleitungen auftretenden Spannungen die Adern der Teilnehmerleitungen niederohmig an Masse gelegt werden. Während das Auftreten von Überspannungen aufgrund von Blitzeinschlägen nur vorüberge­ hend ist, bleiben die erwähnten Überspannungen aufgrund von Netzberührungen meistens bis zur Beseitigung der Störungsur­ sache aufrechterhalten.
Es besteht daher die Notwendigkeit, das Anliegen solcher ge­ fährlicher Fremdspannungen zu erkennen, damit das Bedienungs­ personal bei der Suche nach der Störungsursache und bei deren Beseitigung veranlaßt ist, entsprechend vorsichtig vorzuge­ hen.
Um das Auftreten technischer Wechselspannungen und damit das Auftreten in Frage kommender gefährlicher Fremdspannungen auf den Adern der Teilnehmerleitung erkennen zu können, wird bis­ her so vorgegangen, daß Teilnehmerleitungsindikatoren, die zum Erkennen von vermittlungstechnisch bedingten Leitungszu­ standswechsel der Teilnehmerleitung vorgesehen sind, in der Weise periodisch abgefragt werden, daß erkannt werden kann, wenn solche Leitungszustandswechsel mit der Frequenz der in Frage kommenden technischen Wechselströme als 16 1/3 Hz und 50 Hz auftreten, was dann als Indiz für das Anliegen einer gefährlichen Fremdspannung interpretiert und an eine zentrale Stelle gemeldet wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein demgegenüber einfacheres Verfahren zum Erkennen von Fremdspannungen anzu­ geben.
Diese Aufgabe wird mittels der im Patentan­ spruch angegebenen Maßnahmen gelöst.
Bei der Erfindung wird demnach die vorhandene Überspannungs­ schutzschaltung auf ein Ansprechen überwacht und im Falle ei­ nes Ansprechens geprüft, ob die verursachende Überspannung dauernd anliegt, in welchem Fall das Vorliegen einer gefähr­ lichen Überspannung signalisiert wird.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß es sich bei dau­ ernd anliegenden Spannungen, die den Überspannungsschutz zum Ansprechen bringen, eigentlich nur um die erwähnten techni­ schen Wechselspannungen handeln kann, die als gefährliche Überspannungen zu signalisieren sind, so daß eine Verifizie­ rung, daß die Überspannungen solche Wechselspannungen sind, sich erübrigt.
Nachstehend wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand einer Figur noch näher erläutert.
In der Figur ist eine Überspannungsschutzschaltung US ange­ deutet, die in nicht näher dargestellter Weise zwischen den Adern einer oder den Adern einer Gruppe von Teilnehmeran­ schlußleitungen, die in einer Fernsprechvermittlungsstelle münden, und einem Erdpotential führenden Schaltungspunkt an­ geschlossen ist. Eine solche Überspannungsschutzschaltung ist vorzugsweise in Form eines Thyristors realisiert, der norma­ lerweise seinen hochohmigen Schaltzustand einnimmt und bei Auftreten von Überspannungen auf einer der Teilnehmeran­ schlußleitungen zündet, also einen niederohmigen Ableitpfad gegen Masse bildet, so daß solche Überspannungen keine Zer­ störungen bei den elektronischen Bauelementen der an die be­ treffende Teilnehmerleitung angeschlossenen Teilnehmeran­ schlußschaltung hervorrufen können.
Die Figur zeigt ferner einen Zündindikator ZU, mit dem das Zünden der Überspannungsschutzschaltung erkannt werden kann.
Wie angegeben, kommt als Fremdspannung, die die Überspan­ nungsschutzschaltung zum Ansprechen bringt, neben technischen Wechselspannungen, die aufgrund von Berührungen der Teilneh­ meranschlußleitung durch Leitungen des Stromnetzes oder des Fahrstromnetzes zustandekommen, auch die Beeinflussung durch Blitzeinschläge in Frage. Da die Blitzbeeinflussung nur zu einem kurzzeitigen Auftreten von Überspannungen führt, wird ein festgestelltes Ansprechen der Überspannungsschutzschal­ tung durch die Zündüberwachung ZU nicht sofort als das Anlie­ gen gefährlicher Fremdspannungen auf den Adern einer Teilneh­ meranschlußleitung gewertet, sondern aufgrund einer erstmali­ gen Signalisierung eines Ansprechens die Überspannungsschutz­ schaltung wieder in ihren hochohmigen Zustand versetzt. Erst wenn es dann wieder zu einem Ansprechen der Überspannungs­ schutzschaltung kommt, wird dies als Anliegen einer gefährli­ chen Fremdspannung an den Adern einer der Teilnehmeranschluß­ leitungen gewertet und entsprechend angezeigt.
Als Konsequenz des festgestellten Zustandes wird die betref­ fende Teilnehmeranschlußschaltung bis zur Behebung der Stö­ rungsursache bleibend von der Teilnehmerleitung abgetrennt.
Sofern die Überspannungsschutzschaltung US gruppenindividuell vorgesehen ist, wird vor einer endgültigen Abtrennung einer Teilnehmeranschlußschaltung durch vorübergehendes Abschalten und nachfolgendes Wiederanschalten in bestimmter Reihenfolge ermittelt, welche der Teilnehmerleitungen diejenige ist, die von der Überspannungsbeeinflussung betroffen ist.

Claims (1)

1. Verfahren zum Erkennen gefährlicher Fremdspannungen auf den Adern von Teilnehmerleitungen, über die Teilnehmerendgeräte an ihre Teilnehmeranschlußschaltung einer Fernmeldevermitt­ lungsstelle angeschlossen sind, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Überspannungsschutzschaltung (US), durch die bei Auftreten von Spannungen auf einer Teilnehmerleitung, die einen Schwellwert überschreiten, oberhalb dessen die Gefahr einer Zerstörung von Bestandteilen der Teilnehmeranschluß­ schaltung besteht, die Adern der Teilnehmerleitung niede­ rohmig an Masse gelegt werden, auf den Übergang in den niede­ rohmigen Zustand überwacht wird und, sofern sich dieser Über­ gang nach einer Rückschaltung der Überspannungsschutzschal­ tung (US) in den hochohmigen Zustand wiederholt, dieser Vor­ gang als Vorliegen einer gefährlichen Fremdspannung gewertet und eine entsprechende Signalisierung vorgenommen wird.
DE1996151964 1996-12-13 1996-12-13 Verfahren zum Erkennen gefährlicher Fremdspannungen auf den Adern von Teilnehmerleitungen, über die Teilnehmerendgeräte an ihre Teilnehmeranschlußschaltung einer Fernmeldevermittlungsstelle angeschlossen sind Expired - Fee Related DE19651964C2 (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4326596A1 (de) * 1993-08-07 1995-02-09 Alcatel Sel Rft Gmbh Schutzschaltungsanordnung für elektronische Teilnehmerschaltungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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