DE19651835A1 - Schnellbefestiger - Google Patents
SchnellbefestigerInfo
- Publication number
- DE19651835A1 DE19651835A1 DE19651835A DE19651835A DE19651835A1 DE 19651835 A1 DE19651835 A1 DE 19651835A1 DE 19651835 A DE19651835 A DE 19651835A DE 19651835 A DE19651835 A DE 19651835A DE 19651835 A1 DE19651835 A1 DE 19651835A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fastener
- fastener part
- adhesive
- hooking
- interlocking
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B18/00—Fasteners of the touch-and-close type; Making such fasteners
- A44B18/0069—Details
- A44B18/0088—Mixed male and female members
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G3/00—Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Schnellbefestiger in Form eines Haftverschlußteiles.
Die Erfindung betrifft ferner den fertigen Haftverschluß und ein Verfahren zum
Befestigen des Haftverschlusses als Schnellbefestiger.
Im Stand der Technik sind Haftverschlußteile bekannt, die Verhakungsmittel
aufweisen, und solche mit Elementen zum Eingreifen und Verhaken dieser
Verhakungsmittel. Zur Bildung des fertigen Haftverschlusses werden dann das
die Verhakungsmittel aufweisende Haftverschlußteil und das die Elemente zum
Eingreifen und Verhaken aufweisende Haftverschlußteil miteinander kombiniert.
Die Verhakungsmittel können dabei völlig unterschiedliche Formen aufweisen.
Oft sind sie pilzkopfförmig ausgebildet, wobei der Pilzkopf an dem freien Ende
von Stengeln, die von einem Verhakungsmittelgrund aufstehen, ausgebildet ist.
Anstelle einer solchen Pilzkopfform können die Verhakungsmittel aber auch
pfeil- oder harpunenförmig sein oder drei oder mehr Ecken aufweisen. Diese
Ecken können auch abgerundet sein.
Unter Elementen zum Eingreifen und Verhaken der genannten Verhakungsmit
tel werden im Rahmen dieser Erfindung schlingenförmige Elemente oder haken
förmig ausgebildete Elemente verstanden. Diese sind im Stand der Technik gut
bekannt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Haftverschlußteil bereitzustellen, mit dem ein Haftverschluß in
Form eines Schnellbefestigers angebracht werden kann, wobei das hierfür
verwendete Haftverschlußteil gleichzeitig schnell und kostengünstig herstellbar
ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches i. Dadurch,
daß das erfindungsgemäße Haftverschlußteil auf einem Träger sowohl Verha
kungsmittel als auch Elemente zum Eingreifen und Verhaken dieser Verha
kungsmittel aufweist, ist es möglich, einen Haftverschluß allein aus diesem
einen Haftverschlußteil herzustellen. Zur Befestigung beliebiger Gegenstände
reicht es aus, diese lösbar oder fest mit dem erfindungsgemäßen Haftverschluß
teil zu verbinden und das Haftverschlußteil umzulegen, so daß die Verha
kungsmittel und die Elemente zum Eingreifen und Verhaken sich aufeinander
zu bewegen und gegenseitig verhaken. Dabei sind die Verhakungsmittel ganz in
an sich üblicher Weise aufstehend auf einem Verhakungsgrund ausgebildet, wie
dies eingangs zum Stand der Technik angegeben worden ist. Vorzugsweise sind
die Verhakungsmittel einstückig mit dem Verhakungsmittelgrund ausgebildet
und bestehen aus thermoplastischem Kunststoff. Grundsätzlich kann dabei jeder
thermoplastische Kunststoff verwendet werden.
Die Elemente zum Eingreifen und Verhaken sind vorzugsweise schlingenförmig
ausgebildet. Sie können aber auch eine Hakenform oder eine hierzu vergleich
bare Geometrie aufweisen.
Um zu erreichen, daß die Verhakungsmittel und die Elemente zum Eingreifen
und Verhaken ineinandergreifen, wenn die entsprechende Seite des Haftver
schlußteils umgelegt wird, ist eine beliebige Anordnung der Verhakungsmittel
und der Elemente möglich. So können diese beispielsweise statistisch angeord
net sein. Es können aber auch gruppenförmige Bereiche der Verhakungsmittel
und der Elemente zum Eingreifen und Verhaken vorgesehen sein, die so an
geordnet sein können, daß sie einander abwechseln.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind solche gruppenförmige Bereiche in
etwa rautenförmig ausgebildet. Um die Verhakungswahrscheinlichkeit zu
optimieren, weisen die rautenförmigen Bereiche mit Verhakungsmitteln und mit
Elementen zum Eingreifen und Verhaken in etwa quer zur Längsausrichtung des
Haftverschlußteils eine Erstreckung über die gesamte Breite des Verhakungsmit
telgrundes auf. Ein weiterer Optimierungsparameter besteht darin, daß die
Längsseiten der Rauten in einem Winkel β kleiner als 90° zur Längsausrichtung
des Haftverschlußteils ausgerichtet sind. Die Anordnung der Bereiche kann
gemäß folgender Beziehung zwischen den Rautenseiten und dem Winkel β
erfolgen:
mit K = kurze Rautenseite, die sich parallel zur Längsrichtung des
Haftverschlußteiles erstreckt,
n = ganze Zahl,
L = lange Rautenseite, die sich in etwa quer zur Längsrich tung des Haftverschlußteiles (19) erstreckt, und
β = Winkel zwischen L und der Längsrichtung des Haftver schlußteiles.
n = ganze Zahl,
L = lange Rautenseite, die sich in etwa quer zur Längsrich tung des Haftverschlußteiles (19) erstreckt, und
β = Winkel zwischen L und der Längsrichtung des Haftver schlußteiles.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Träger des Haftver
schlußteiles durch ein Beschichtungsmaterial gebildet, das vorzugsweise ein
Veloursstoff ist. Das Beschichtungsmaterial kann den Haftverschlußteil an
seinen Begrenzungen in Längsrichtung umgreifen. Dies ist besonders dann
vorteilhaft, wenn die Befestigung dazu dienen soll, medizinische oder andere
Einrichtungen mit einem Lebewesen zu verbinden. Dann ist durch das Um
greifen des Beschichtungsmaterials an den Begrenzungen des Haftverschlußteils
beziehungsweise Haftverschlusses in dessen Längsrichtung sichergestellt, daß
die Verhakungsmittel nicht mit der Haut eines Menschen oder dem Fell eines
Tieres in Berührung kommen.
In einer weiteren Ausführungsform kann aber der Träger des erfindungsgemä
ßen Haftverschlußteiles auch durch den Verhakungsmittelgrund selbst gebildet
sein. Dies kann z. B. beim Einsatz des Haftverschlußteiles im technischen
Bereich der Fall sein.
Die Erfindung betrifft auch einen Haftverschluß, der aus nur einem erfindungs
gemäßen Haftverschlußteil gebildet ist. Vorzugsweise ist ein solcher Haftver
schluß bandförmig ausgebildet, und zwar in Form eines Endlosbandes.
Des weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Befestigen eines erfin
dungsgemäßen Haftverschlusses, bestehend aus nur einem Haftverschlußteil.
Dabei kann der Haftverschluß vorteilhaft als Schnellbefestiger, beispielsweise
im medizinischen Bereich eingesetzt werden. Hierzu werden jeweils die Enden
des Haftverschlusses durch eine Öse geführt und zum Verhaken um die Öse
umgelegt. Bevorzugte Anwendungen eines solchen Befestigers sind im Bereich
der Medizin beispielsweise in der Orthopädie und der Intensivmedizin sowie
der Notfallversorgung zu sehen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Herstellungsverfahrens des
erfindungsgemäßen Haftverschlußteiles,
Fig. 2 eine schematische und unvollständige Darstellung eines opti
mierten Haftverschlußteiles,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Überlappungsbereiche von
zwei gleich ausgebildeten Haftverschlußteilen und
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Anwendung eines erfin
dungsgemäßen Haftverschlusses als Schnellbefestiger.
Wie in Fig. 1 dargestellt, wird zur Herstellung eines erfindungsgemäßen, als
Schnellbefestiger verwendbaren Haftverschlusses ein Träger 1 verwendet, der
im Ausführungsbeispiel aus Velours besteht. Grundsätzlich eignet sich aber
jedes weiche Material als ein solches Trägermaterial. Im Rahmen des Ausfüh
rungsbeispieles hat der Träger 1 eine Breite von in etwa 60 mm und besteht aus
Endlosware. Je nach Einsatzzweck kann die Breite des Trägers 1 jedoch variie
ren. Der Träger 1 weist auf einer Seite zwei Selbstklebestreifen 3 auf, die durch
eine Klebefolie 5 zunächst kaschiert sind. Die Klebefolie 5 ist in Fig. 1 aus
Gründen der Übersichtlichkeit nur in einem kleinen Abschnitt auf den Träger 1
dargestellt. Dieser den Träger 1 bildenden Endlosware wird ebenfalls als End
losware eine Haftware zugeführt, die aus einem Verhakungsmittel 7 aufweisen
den Verhakungsmittelgrund 9 gebildet ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
sind die jeweiligen für die Endlosware vorgesehenen Zuführeinrichtungen in
Fig. 1 nicht dargestellt. Die Haftware hat in dem Ausführungsbeispiel eine
Breite von in etwa 50 mm. Auch hier kann aber die Breite je nach Einsatzzweck
variieren, wobei die Haftware grundsätzlich gegenüber dem Träger 1 eine
etwas verminderte Breite aufweisen sollte. Die auf dem Verhakungsmittelgrund
9 aufstehenden Verhakungsmittel 7 sind in an sich üblicher Weise ausgebildet,
wobei die insgesamt mit 7 bezeichneten Verhakungsmittel Stengel aufweisen,
die an ihrem freien Ende Verdickungen ausbilden. Im Ausführungsbeispiel sind
diese Verdickungen pilzkopfförmig. Sie können jedoch auch jegliche sonstige
an sich bekannte Form, wie harpunenförmig, pfeilförmig, eckig und mit abge
rundeten Ecken aufweisen. Diese Haftware wird vor dem Zuführen zu der den
Träger 1 bildenden Endlosware mittels einer Stanze 11 in definierten Abständen
gelocht. Die Lochung 13 ist im Ausführungsbeispiel rautenförmig. Es sind
jedoch auch andere Formen der Lochung 13 möglich. Wenn nun die so vor
bereitete Haftware dem Träger 1 zugeführt wird, haftet der Verhakungsmittel
grund 9 der Haftware mittels der Selbstklebestreifen 3 auf dem Träger 1.
Hierfür ist erforderlich, daß die Kaschierung der Selbstklebestreifen 3 rechtzei
tig entfernt worden ist, was in Fig. 1 zwar nicht dargestellt, aber grundsätzlich
gewährleistet ist. Die nun zusammengefügte Ware weist der Lochung 1 3 ent
sprechende Gebiete auf, in denen der in der Ansicht gemäß Fig. 1 unterhalb
des Verhakungsmittelgrundes 9 liegende Träger 1 und die auf ihm befindlichen
Klebestreifen sichtbar sind.
Auf diese Gebiete werden nun in einem weiteren Verfahrensabschnitt ent
sprechend ausgebildete Flauschteile 15 aufgesetzt. Die Flauschteile 15 weisen
schlingenförmige Elemente 17 auf, die zum Eingreifen und Verhaken der Verha
kungsmittel 7 geeignet sind.
Diese Flauschteile 15 wurden in der Weise hergestellt, daß aus einer Flausch
ware 15', die ebenfalls eine Endlosware sein kann, mittels einer weiteren
Stanze 11' die Flauschteile 15 ausgestanzt werden, deren Form mit der der
Lochung 13 der Haftware übereinstimmt. Lediglich die Größe der Flauschteile
15 variiert etwas gegenüber der Lochung 13, da die Flauschteile 15 gegenüber
der Lochung 13 etwas kleiner ausgebildet werden.
Der mit der Haftware und den Flauschteilen 15 in der oben beschriebenen
Weise versehene Träger 1 bildet im wesentlichen bereits das fertige erfindungs
gemäße Haftverschlußteil 19. Es ist jedoch in einem weiteren Verfahrensschritt
notwendig, eine innige Verbindung des Trägers 1 mit dem Verhakungsmittel
grund 9 und den Flauschteilen 15 zu schaffen. Dies geschieht dadurch, daß das
so hergestellte Haftverschlußteil 19 durch eine in der Figur nur schematisch
dargestellte und an sich bekannte Laminieranlage 20 in Form einer Heißpresse
kontinuierlich geführt wird.
Da der Träger 1 breiter gewählt wurde als der Verhakungsmittelgrund 9, steht
der Träger an beiden Seiten des Verhakungsmittelgrundes 9 in Längsrichtung
über. Diese überstehenden Teile 21 werden nun noch in Richtung auf die die
Verhakungsmittel 7 aufweisende Seite des Haftverschlußteiles 19 umgelegt und
die Ränder durch Nähen fixiert.
Es wurden vielfältige Versuche zur Optimierung des Überlappungsbereichs des
erfindungsgemäßen Haftverschlußteiles durchgeführt, wobei sowohl die Breite
des Verhakungsmittelgrundes als auch der Winkel β, den die lange Rautenseite
L zur Längsausrichtung des Haftverschlußteils 19 bildet, variiert wurde. Die die
Verhakungsmittel (7) aufweisenden Rauten und die aus den Elementen 17 zum
Eingreifen und Verhaken gebildeten Rauten sollen gleich groß ausgebildet sein
und sich über die ganze Breite des Verhakungsmittelgrundes 9 erstrecken.
Wenn das Haftverschlußteil 19 umgeklappt oder parallel mit den Verhakungs
mitteln 7 und den Elementen 17 zum Eingreifen und Verhaken aufeinanderge
legt wird, ergibt sich dann in allen miteinander in Kontakt befindlichen Positio
nen eine konstante Überlappung von Verhakungselementen 7 und Elementen
zum Eingreifen und Verhaken 17.
In den Fig. 2 und 3 sind die beiden Extrempositionen a und b dargestellt, aus
denen ersichtlich ist, daß die haftenden Überlappungen (schraffiert) stets gleich
groß sind, während die Stellen, wo z. B. Verhakungsmittel auf Verhakungsmittel
oder Schlingen auf Schlingen treffen, weiß gelassen wurden. Die dargestellten
Beispiele zeigen das Ergebnis der Berechnungen, wenn in die untenstehenden
Formeln für n die Zahl 1, 2, 3 und 4 eingesetzt werden.
Ein Optimum der Verhakungswahrscheinlichkeit (ca. 50%) ergibt sich, wenn
folgende Beziehungen erfüllt sind:
mit K = kurze Rautenseite, die sich parallel zur Längsrichtung des Haftver
schlußteiles 19 erstreckt,
n = ganze Zahl,
L = lange Rautenseite, die sich in etwa quer zur Längsrichtung des Haftverschlußteiles 19 erstreckt, und
β = Winkel zwischen L und der Längsseite des Haftverschlußteiles 19.
n = ganze Zahl,
L = lange Rautenseite, die sich in etwa quer zur Längsrichtung des Haftverschlußteiles 19 erstreckt, und
β = Winkel zwischen L und der Längsseite des Haftverschlußteiles 19.
Eine in der Zeichnung nicht dargestellte abgewandelte Form des erfindungs
gemäßen Haftverschlusses ist dann möglich, wenn dieser im technischen
Bereich eingesetzt werden soll. Dann wird der Träger 1 nicht separat zugeführt,
sondern durch den Verhakungsmittelgrund 9 der Haftware gebildet. Die ent
sprechende Haftware ist in diesem Fall in an sich bekannter Weise mittels einer
Formwalze als Endlosware hergestellt. Mittels dieser Formwalze wird dann ein
Muster der Verhakungsmittel 7 bereits in Rautenform vorgeprägt, wobei jede
Raute, gebildet aus Verhakungsmitteln, mit einem weiteren rautenförmigen
Abschnitt abwechselt, der keine Verhakungsmittel aufweist und in etwa der
Lochung 13 im obengenannten Ausführungsbeispiel entspricht. Bei diesem
Ausführungsbeispiel ist es vorteilhaft, daß sowohl der Träger 1 als auch die
Lochung mit Stanze 11 entfällt.
Wie schon bei dem mit Träger versehenen Haftverschlußteil 19 beschrieben,
werden in die rautenförmigen Freiräume, die der Lochung 13 entsprechen,
mittels einer Stanze 11' aus einer Flauschware 15' gestanzte Flauschteile 15
eingefügt. Damit eine Verbindung zwischen den Flauschteilen 15 und dem
Verhakungsmittelgrund 9 stattfinden kann, ist in diesem Ausführungsbeispiel
die Flauschware 15' mit zwei Selbstklebestreifen versehen. Dadurch wird jedes
Flauschteil 15 zusammen mit dem an dessen Untergrund vorhandenen Selbst
klebestreifen auf den Verhakungsmitteluntergrund 9 befestigt. Bei der anschlie
ßenden Passage des so hergestellten Haftverschlußteiles 19 durch die Laminier
anlage 20, wie oben bereits beschrieben, wird dann die innige Verbindung
zwischen den Flauschteilen 15 und dem Verhakungsmittelgrund 9 gebildet. Da
hier kein Träger 1 über dem Verhakungsmittelgrund 9 überstehen kann, entfällt
der im obigen Beispiel angegebene weitere Verfahrensschritt des Umlegens der
Ränder 21 des Trägers 1 und des Vernähens.
Da das wie oben beschrieben hergestellte Haftverschlußteil 19 sowohl Verha
kungsmittel 7 als auch schlingenförmige Elemente 17 aufweist, bildet es für
sich allein bereits den fertigen Haftverschluß. Dieser steht aufgrund des Herste
llungsverfahrens als Endlosware zur Verfügung. Vorzugsweise wird er im
Medizinbereich eingesetzt, z. B. in der Orthopädie, der Intensivmedizin und der
Notfallversorgung.
Fig. 2 zeigt grundsätzlich die Einsatzmöglichkeit des erfindungsgemäßen
Haftverschlusses als Schnellbefestiger. Das allein den Haftverschluß bildende
Haftverschlußteil 19 wird entsprechend der ungefähr benötigten Länge von der
Endlosware abgeschnitten und eines der Enden 23 des Haftverschlußteiles 19
durch die Öffnung einer Öse 25 gezogen, und in der Weise umgelegt, daß die
Verhakungsmittel 7 und die schlingenförmigen Elemente 17 aufeinandertreffen
und miteinander verhaken. Anschließend wird auch das andere Ende 23', z. B.
nach dem Umlegen um einen Gegenstand, durch die Öffnung der Öse 25
gezogen und entsprechend umgelegt.
Claims (18)
1. Haftverschlußteil, das auf einem Träger (1) Verhakungsmittel (7) und
gleichzeitig Elemente (17) zum Eingreifen und Verhaken der Verhakungs
mittel (7) aufweist.
2. Haftverschlußteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verhakungsmittel (7) in an sich üblicher Weise aufstehend auf einem
Verhakungsmittelgrund (9) ausgebildet sind.
3. Haftverschlußteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verhakungsmittel (7) einstückig mit dem Verhakungsmittelgrund (9) ausge
bildet sind und aus thermoplastischem Kunststoff bestehen.
4. Haftverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Elemente (17) zum Eingreifen und Verhaken schlingenförmig
ausgebildet sind.
5. Haftverschlußteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verhakungsmittel (7) und die Elemente (17) zum Ein
greifen und Verhaken jeweils gruppenförmig in Bereichen angeordnet
sind, die einander abwechseln.
6. Haftverschlußteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bereiche in etwa rautenförmig ausgebildet sind.
7. Haftverschlußteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
rautenförmigen Bereiche mit Verhakungsmitteln (7) und mit Elementen
(17) zum Eingreifen und Verhaken, in etwa quer zur Längsausrichtung des
Haftverschlußteils (19) eine Erstreckung über die gesamte Breite des
Verhakungsmittelgrundes (9) aufweisen.
8. Haftverschlußteil nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Längsseiten der Rauten in einem Winkel β kleiner als 90° zur Längs
ausrichtung des Haftverschlußteils (19) ausgerichtet sind.
9. Haftverschlußteil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anordnung der Bereiche gemäß folgender Beziehung zwischen den
Rautenseiten und dem Winkel β erfolgt:
mit k = kurze Rautenseite, die sich parallel zur Längsrichtung des
Haftverschlußteiles erstreckt,
n = ganze Zahl,
L = lange Rautenseite, die sich in etwa quer zur Längsrich tung des Haftverschlußteiles (19) erstreckt, und
β = Winkel zwischen L und der Längsrichtung des Haftver schlußteiles.
n = ganze Zahl,
L = lange Rautenseite, die sich in etwa quer zur Längsrich tung des Haftverschlußteiles (19) erstreckt, und
β = Winkel zwischen L und der Längsrichtung des Haftver schlußteiles.
10. Haftverschlußteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Träger (1) durch ein Beschichtungsmaterial gebildet ist.
11. Haftverschlußteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Beschichtungsmaterial ein Veloursstoff ist.
12. Haftverschlußteil nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß
das Beschichtungsmaterial das Haftverschlußteil (19) an dessen Begren
zungen in Längsrichtung umgreift.
13. Haftverschlußteil nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Träger (1) durch den Verhakungsmittelgrund (9) gebildet
ist.
14. Haftverschluß, gebildet aus nur einem Haftverschlußteil (19) nach einem
der Ansprüche 1 bis 13.
15. Haftverschluß nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß dieser
bandförmig ausgebildet ist.
16. Haftverschluß nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß dieser in
Form eines Endlosbandes ausgebildet ist.
17. Verfahren zum Befestigen eines Haftverschlusses nach einem der An
sprüche 14 bis 16, bei dem jeweils die Enden des Haftverschlusses durch
eine Öse (25) geführt und zum Verhaken mit dem nicht durch die Öse
(25) geführten Teil des Haftverschlusses um die Öse (25) umgelegt wer
den.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651835A DE19651835A1 (de) | 1996-12-13 | 1996-12-13 | Schnellbefestiger |
| PCT/EP1997/005760 WO1998025495A1 (de) | 1996-12-13 | 1997-10-18 | Schnellbefestigerband und verfahren zur herstellung eines schnellbefestigerbandes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651835A DE19651835A1 (de) | 1996-12-13 | 1996-12-13 | Schnellbefestiger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19651835A1 true DE19651835A1 (de) | 1998-06-18 |
Family
ID=7814564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651835A Withdrawn DE19651835A1 (de) | 1996-12-13 | 1996-12-13 | Schnellbefestiger |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19651835A1 (de) |
| WO (1) | WO1998025495A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT514931A4 (de) * | 2013-12-19 | 2015-05-15 | Atomic Austria Gmbh | Sportschuh mit einem bandförmigen Spannmittel |
| WO2017048167A1 (en) * | 2015-09-18 | 2017-03-23 | Sca Hygiene Products Ab | Pant-like absorbent article |
| WO2017048166A1 (en) * | 2015-09-18 | 2017-03-23 | Sca Hygiene Products Ab | Waist belt and belted absorbent article |
| CN108149393A (zh) * | 2018-02-12 | 2018-06-12 | 福建省莆田嘉裕华制鞋工业有限公司 | 一种带毛勾面皮具的花样机加工方法 |
| WO2019203927A1 (en) * | 2018-04-16 | 2019-10-24 | Farrell, Mark | Martial arts belt |
| EP3915427A1 (de) * | 2020-05-25 | 2021-12-01 | XRSpace CO., LTD. | Befestigungsband, verfahren und formvorrichtung zu seiner herstellung |
| DE102021005940A1 (de) | 2021-12-01 | 2023-06-01 | Gottlieb Binder Gmbh & Co. Kg | Verfahren zum Herstellen eines Befestigungsbandes |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6687962B2 (en) | 2002-01-16 | 2004-02-10 | Velcro Industries B.V. | Fastener element patterning |
| US11160334B2 (en) | 2017-08-18 | 2021-11-02 | Velcro Ip Holdings Llc | Fastener element shape |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8026733U1 (de) * | 1980-10-06 | 1981-01-22 | Lauenstein, Bernhard, 8000 Muenchen | Loesbare halte- und/oder verschlussvorrichtung nach art eines flaechenreissverschlusses |
| DE8419767U1 (de) * | 1984-07-02 | 1984-10-25 | Fritsch, Ralf, 8970 Immenstadt | Schnellverschluss eines kraftsportguertels |
| US4878274A (en) * | 1988-07-13 | 1989-11-07 | Patricy Henry R | Securement system |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH455365A (fr) * | 1966-04-01 | 1968-07-15 | Velcro Sa Soulie | Dispositif de liaison |
| US4672722A (en) * | 1986-04-28 | 1987-06-16 | Jmw Textiles | Single tape closure construction |
| JPH03280903A (ja) * | 1990-03-29 | 1991-12-11 | Sanae Hirose | 結合用テープ |
| JP2579290Y2 (ja) * | 1992-07-31 | 1998-08-20 | ワイケイケイ株式会社 | 面ファスナー |
-
1996
- 1996-12-13 DE DE19651835A patent/DE19651835A1/de not_active Withdrawn
-
1997
- 1997-10-18 WO PCT/EP1997/005760 patent/WO1998025495A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8026733U1 (de) * | 1980-10-06 | 1981-01-22 | Lauenstein, Bernhard, 8000 Muenchen | Loesbare halte- und/oder verschlussvorrichtung nach art eines flaechenreissverschlusses |
| DE8419767U1 (de) * | 1984-07-02 | 1984-10-25 | Fritsch, Ralf, 8970 Immenstadt | Schnellverschluss eines kraftsportguertels |
| US4878274A (en) * | 1988-07-13 | 1989-11-07 | Patricy Henry R | Securement system |
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT514931A4 (de) * | 2013-12-19 | 2015-05-15 | Atomic Austria Gmbh | Sportschuh mit einem bandförmigen Spannmittel |
| AT514931B1 (de) * | 2013-12-19 | 2015-05-15 | Atomic Austria Gmbh | Sportschuh mit einem bandförmigen Spannmittel |
| EP2885995A1 (de) * | 2013-12-19 | 2015-06-24 | ATOMIC Austria GmbH | Sportschuh mit einem bandförmigen Spannmittel |
| US10780002B2 (en) | 2015-09-18 | 2020-09-22 | Essity Hygiene And Health Aktiebolag | Pant-like absorbent article |
| WO2017048166A1 (en) * | 2015-09-18 | 2017-03-23 | Sca Hygiene Products Ab | Waist belt and belted absorbent article |
| CN108024893A (zh) * | 2015-09-18 | 2018-05-11 | Sca卫生用品公司 | 腰带和带式吸收性物品 |
| RU2677601C1 (ru) * | 2015-09-18 | 2019-01-17 | Эссити Хайджин энд Хелт АБ | Поясная лента и впитывающее изделие с поясной лентой |
| WO2017048167A1 (en) * | 2015-09-18 | 2017-03-23 | Sca Hygiene Products Ab | Pant-like absorbent article |
| CN108149393A (zh) * | 2018-02-12 | 2018-06-12 | 福建省莆田嘉裕华制鞋工业有限公司 | 一种带毛勾面皮具的花样机加工方法 |
| WO2019203927A1 (en) * | 2018-04-16 | 2019-10-24 | Farrell, Mark | Martial arts belt |
| EP3915427A1 (de) * | 2020-05-25 | 2021-12-01 | XRSpace CO., LTD. | Befestigungsband, verfahren und formvorrichtung zu seiner herstellung |
| DE102021005940A1 (de) | 2021-12-01 | 2023-06-01 | Gottlieb Binder Gmbh & Co. Kg | Verfahren zum Herstellen eines Befestigungsbandes |
| WO2023099454A1 (de) | 2021-12-01 | 2023-06-08 | Gottlieb Binder Gmbh & Co. Kg | Verfahren zum herstellen eines befestigungsbandes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1998025495A1 (de) | 1998-06-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69631705T3 (de) | Mehrschichtstoff mit Schlingen mit überlappenden Strängen | |
| EP0663190B1 (de) | Vorrichtung zum Verschliessen einer Wunde | |
| DE2212068B2 (de) | Flächenreißverschlußhalfte | |
| DE102014008348B4 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Reißverschlussteils | |
| DE3239973C1 (de) | Gardinenband | |
| EP3328232A1 (de) | Gepäckstück mit stoppereinrichtung | |
| DE3012431A1 (de) | Samtartiges band fuer einen klettverschluss und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE19651835A1 (de) | Schnellbefestiger | |
| DE69524297T2 (de) | Gewirkter Reissverschluss | |
| DE212018000377U1 (de) | Vorhang mit verstellbarer Größe in Längsrichtung | |
| DE69629963T2 (de) | Befestigungsvorrichtung für einen blattförmigen Gegenstand | |
| EP0806158B1 (de) | Befestigungsvorrichtung aus einem Gitter und einem Befestigungsband | |
| DE2430341C3 (de) | Brückenartiger oberer Endanschlag für Reißverschlüsse | |
| DE935662C (de) | Reissverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE3604476A1 (de) | Orthopaedische weste | |
| DE102017011244A1 (de) | Haftverschlusssystem | |
| DE69603150T2 (de) | Beluftetes Gewebe zur Herstellung von selbsthaftenden Lockenwickler und Lockenwickler hergestellt mit diesem Gewebe | |
| DE2428215B2 (de) | Netz zum tragen von lasten, insbesondere stueckgutnetz | |
| EP2796063A1 (de) | Eingeprägter Verschluss | |
| DE19620681A1 (de) | Lösbar verbindbares Band | |
| DE102008048205A1 (de) | Verfahren zur Oberflächenfunktionalisierung eines Haftverschlußteiles und nach dem Verfahren hergestelltes Haftverschlußteil | |
| EP0426964B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Halbzeugs zur Erzeugung einer blütenähnlichen Rosette | |
| DE1266040B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses mit forlaufender, U-foermig gefalteter Maeandergliederreihe | |
| DE2038038B1 (de) | Reißverschluß | |
| DE2102602A1 (de) | Losbares Befestigungsband, insbe sondere Flachenreißverschluß, und Ver fahren zu seiner Herstellung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |