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DE19651835A1 - Schnellbefestiger - Google Patents

Schnellbefestiger

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Publication number
DE19651835A1
DE19651835A1 DE19651835A DE19651835A DE19651835A1 DE 19651835 A1 DE19651835 A1 DE 19651835A1 DE 19651835 A DE19651835 A DE 19651835A DE 19651835 A DE19651835 A DE 19651835A DE 19651835 A1 DE19651835 A1 DE 19651835A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fastener
fastener part
adhesive
hooking
interlocking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19651835A
Other languages
English (en)
Inventor
Axel Dr Schulte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gottlieb Binder GmbH and Co KG
Original Assignee
Gottlieb Binder GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gottlieb Binder GmbH and Co KG filed Critical Gottlieb Binder GmbH and Co KG
Priority to DE19651835A priority Critical patent/DE19651835A1/de
Priority to PCT/EP1997/005760 priority patent/WO1998025495A1/de
Publication of DE19651835A1 publication Critical patent/DE19651835A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B18/00Fasteners of the touch-and-close type; Making such fasteners
    • A44B18/0069Details
    • A44B18/0088Mixed male and female members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schnellbefestiger in Form eines Haftverschlußteiles. Die Erfindung betrifft ferner den fertigen Haftverschluß und ein Verfahren zum Befestigen des Haftverschlusses als Schnellbefestiger.
Im Stand der Technik sind Haftverschlußteile bekannt, die Verhakungsmittel aufweisen, und solche mit Elementen zum Eingreifen und Verhaken dieser Verhakungsmittel. Zur Bildung des fertigen Haftverschlusses werden dann das die Verhakungsmittel aufweisende Haftverschlußteil und das die Elemente zum Eingreifen und Verhaken aufweisende Haftverschlußteil miteinander kombiniert.
Die Verhakungsmittel können dabei völlig unterschiedliche Formen aufweisen. Oft sind sie pilzkopfförmig ausgebildet, wobei der Pilzkopf an dem freien Ende von Stengeln, die von einem Verhakungsmittelgrund aufstehen, ausgebildet ist. Anstelle einer solchen Pilzkopfform können die Verhakungsmittel aber auch pfeil- oder harpunenförmig sein oder drei oder mehr Ecken aufweisen. Diese Ecken können auch abgerundet sein.
Unter Elementen zum Eingreifen und Verhaken der genannten Verhakungsmit­ tel werden im Rahmen dieser Erfindung schlingenförmige Elemente oder haken­ förmig ausgebildete Elemente verstanden. Diese sind im Stand der Technik gut bekannt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Haftverschlußteil bereitzustellen, mit dem ein Haftverschluß in Form eines Schnellbefestigers angebracht werden kann, wobei das hierfür verwendete Haftverschlußteil gleichzeitig schnell und kostengünstig herstellbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches i. Dadurch, daß das erfindungsgemäße Haftverschlußteil auf einem Träger sowohl Verha­ kungsmittel als auch Elemente zum Eingreifen und Verhaken dieser Verha­ kungsmittel aufweist, ist es möglich, einen Haftverschluß allein aus diesem einen Haftverschlußteil herzustellen. Zur Befestigung beliebiger Gegenstände reicht es aus, diese lösbar oder fest mit dem erfindungsgemäßen Haftverschluß­ teil zu verbinden und das Haftverschlußteil umzulegen, so daß die Verha­ kungsmittel und die Elemente zum Eingreifen und Verhaken sich aufeinander zu bewegen und gegenseitig verhaken. Dabei sind die Verhakungsmittel ganz in an sich üblicher Weise aufstehend auf einem Verhakungsgrund ausgebildet, wie dies eingangs zum Stand der Technik angegeben worden ist. Vorzugsweise sind die Verhakungsmittel einstückig mit dem Verhakungsmittelgrund ausgebildet und bestehen aus thermoplastischem Kunststoff. Grundsätzlich kann dabei jeder thermoplastische Kunststoff verwendet werden.
Die Elemente zum Eingreifen und Verhaken sind vorzugsweise schlingenförmig ausgebildet. Sie können aber auch eine Hakenform oder eine hierzu vergleich­ bare Geometrie aufweisen.
Um zu erreichen, daß die Verhakungsmittel und die Elemente zum Eingreifen und Verhaken ineinandergreifen, wenn die entsprechende Seite des Haftver­ schlußteils umgelegt wird, ist eine beliebige Anordnung der Verhakungsmittel und der Elemente möglich. So können diese beispielsweise statistisch angeord­ net sein. Es können aber auch gruppenförmige Bereiche der Verhakungsmittel und der Elemente zum Eingreifen und Verhaken vorgesehen sein, die so an­ geordnet sein können, daß sie einander abwechseln.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind solche gruppenförmige Bereiche in etwa rautenförmig ausgebildet. Um die Verhakungswahrscheinlichkeit zu optimieren, weisen die rautenförmigen Bereiche mit Verhakungsmitteln und mit Elementen zum Eingreifen und Verhaken in etwa quer zur Längsausrichtung des Haftverschlußteils eine Erstreckung über die gesamte Breite des Verhakungsmit­ telgrundes auf. Ein weiterer Optimierungsparameter besteht darin, daß die Längsseiten der Rauten in einem Winkel β kleiner als 90° zur Längsausrichtung des Haftverschlußteils ausgerichtet sind. Die Anordnung der Bereiche kann gemäß folgender Beziehung zwischen den Rautenseiten und dem Winkel β erfolgen:
mit K = kurze Rautenseite, die sich parallel zur Längsrichtung des Haftverschlußteiles erstreckt,
n = ganze Zahl,
L = lange Rautenseite, die sich in etwa quer zur Längsrich­ tung des Haftverschlußteiles (19) erstreckt, und
β = Winkel zwischen L und der Längsrichtung des Haftver­ schlußteiles.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Träger des Haftver­ schlußteiles durch ein Beschichtungsmaterial gebildet, das vorzugsweise ein Veloursstoff ist. Das Beschichtungsmaterial kann den Haftverschlußteil an seinen Begrenzungen in Längsrichtung umgreifen. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Befestigung dazu dienen soll, medizinische oder andere Einrichtungen mit einem Lebewesen zu verbinden. Dann ist durch das Um­ greifen des Beschichtungsmaterials an den Begrenzungen des Haftverschlußteils beziehungsweise Haftverschlusses in dessen Längsrichtung sichergestellt, daß die Verhakungsmittel nicht mit der Haut eines Menschen oder dem Fell eines Tieres in Berührung kommen.
In einer weiteren Ausführungsform kann aber der Träger des erfindungsgemä­ ßen Haftverschlußteiles auch durch den Verhakungsmittelgrund selbst gebildet sein. Dies kann z. B. beim Einsatz des Haftverschlußteiles im technischen Bereich der Fall sein.
Die Erfindung betrifft auch einen Haftverschluß, der aus nur einem erfindungs­ gemäßen Haftverschlußteil gebildet ist. Vorzugsweise ist ein solcher Haftver­ schluß bandförmig ausgebildet, und zwar in Form eines Endlosbandes.
Des weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Befestigen eines erfin­ dungsgemäßen Haftverschlusses, bestehend aus nur einem Haftverschlußteil. Dabei kann der Haftverschluß vorteilhaft als Schnellbefestiger, beispielsweise im medizinischen Bereich eingesetzt werden. Hierzu werden jeweils die Enden des Haftverschlusses durch eine Öse geführt und zum Verhaken um die Öse umgelegt. Bevorzugte Anwendungen eines solchen Befestigers sind im Bereich der Medizin beispielsweise in der Orthopädie und der Intensivmedizin sowie der Notfallversorgung zu sehen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Herstellungsverfahrens des erfindungsgemäßen Haftverschlußteiles,
Fig. 2 eine schematische und unvollständige Darstellung eines opti­ mierten Haftverschlußteiles,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Überlappungsbereiche von zwei gleich ausgebildeten Haftverschlußteilen und
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Anwendung eines erfin­ dungsgemäßen Haftverschlusses als Schnellbefestiger.
Wie in Fig. 1 dargestellt, wird zur Herstellung eines erfindungsgemäßen, als Schnellbefestiger verwendbaren Haftverschlusses ein Träger 1 verwendet, der im Ausführungsbeispiel aus Velours besteht. Grundsätzlich eignet sich aber jedes weiche Material als ein solches Trägermaterial. Im Rahmen des Ausfüh­ rungsbeispieles hat der Träger 1 eine Breite von in etwa 60 mm und besteht aus Endlosware. Je nach Einsatzzweck kann die Breite des Trägers 1 jedoch variie­ ren. Der Träger 1 weist auf einer Seite zwei Selbstklebestreifen 3 auf, die durch eine Klebefolie 5 zunächst kaschiert sind. Die Klebefolie 5 ist in Fig. 1 aus Gründen der Übersichtlichkeit nur in einem kleinen Abschnitt auf den Träger 1 dargestellt. Dieser den Träger 1 bildenden Endlosware wird ebenfalls als End­ losware eine Haftware zugeführt, die aus einem Verhakungsmittel 7 aufweisen­ den Verhakungsmittelgrund 9 gebildet ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die jeweiligen für die Endlosware vorgesehenen Zuführeinrichtungen in Fig. 1 nicht dargestellt. Die Haftware hat in dem Ausführungsbeispiel eine Breite von in etwa 50 mm. Auch hier kann aber die Breite je nach Einsatzzweck variieren, wobei die Haftware grundsätzlich gegenüber dem Träger 1 eine etwas verminderte Breite aufweisen sollte. Die auf dem Verhakungsmittelgrund 9 aufstehenden Verhakungsmittel 7 sind in an sich üblicher Weise ausgebildet, wobei die insgesamt mit 7 bezeichneten Verhakungsmittel Stengel aufweisen, die an ihrem freien Ende Verdickungen ausbilden. Im Ausführungsbeispiel sind diese Verdickungen pilzkopfförmig. Sie können jedoch auch jegliche sonstige an sich bekannte Form, wie harpunenförmig, pfeilförmig, eckig und mit abge­ rundeten Ecken aufweisen. Diese Haftware wird vor dem Zuführen zu der den Träger 1 bildenden Endlosware mittels einer Stanze 11 in definierten Abständen gelocht. Die Lochung 13 ist im Ausführungsbeispiel rautenförmig. Es sind jedoch auch andere Formen der Lochung 13 möglich. Wenn nun die so vor­ bereitete Haftware dem Träger 1 zugeführt wird, haftet der Verhakungsmittel­ grund 9 der Haftware mittels der Selbstklebestreifen 3 auf dem Träger 1. Hierfür ist erforderlich, daß die Kaschierung der Selbstklebestreifen 3 rechtzei­ tig entfernt worden ist, was in Fig. 1 zwar nicht dargestellt, aber grundsätzlich gewährleistet ist. Die nun zusammengefügte Ware weist der Lochung 1 3 ent­ sprechende Gebiete auf, in denen der in der Ansicht gemäß Fig. 1 unterhalb des Verhakungsmittelgrundes 9 liegende Träger 1 und die auf ihm befindlichen Klebestreifen sichtbar sind.
Auf diese Gebiete werden nun in einem weiteren Verfahrensabschnitt ent­ sprechend ausgebildete Flauschteile 15 aufgesetzt. Die Flauschteile 15 weisen schlingenförmige Elemente 17 auf, die zum Eingreifen und Verhaken der Verha­ kungsmittel 7 geeignet sind.
Diese Flauschteile 15 wurden in der Weise hergestellt, daß aus einer Flausch­ ware 15', die ebenfalls eine Endlosware sein kann, mittels einer weiteren Stanze 11' die Flauschteile 15 ausgestanzt werden, deren Form mit der der Lochung 13 der Haftware übereinstimmt. Lediglich die Größe der Flauschteile 15 variiert etwas gegenüber der Lochung 13, da die Flauschteile 15 gegenüber der Lochung 13 etwas kleiner ausgebildet werden.
Der mit der Haftware und den Flauschteilen 15 in der oben beschriebenen Weise versehene Träger 1 bildet im wesentlichen bereits das fertige erfindungs­ gemäße Haftverschlußteil 19. Es ist jedoch in einem weiteren Verfahrensschritt notwendig, eine innige Verbindung des Trägers 1 mit dem Verhakungsmittel­ grund 9 und den Flauschteilen 15 zu schaffen. Dies geschieht dadurch, daß das so hergestellte Haftverschlußteil 19 durch eine in der Figur nur schematisch dargestellte und an sich bekannte Laminieranlage 20 in Form einer Heißpresse kontinuierlich geführt wird.
Da der Träger 1 breiter gewählt wurde als der Verhakungsmittelgrund 9, steht der Träger an beiden Seiten des Verhakungsmittelgrundes 9 in Längsrichtung über. Diese überstehenden Teile 21 werden nun noch in Richtung auf die die Verhakungsmittel 7 aufweisende Seite des Haftverschlußteiles 19 umgelegt und die Ränder durch Nähen fixiert.
Optimierung des Überlappungsbereichs
Es wurden vielfältige Versuche zur Optimierung des Überlappungsbereichs des erfindungsgemäßen Haftverschlußteiles durchgeführt, wobei sowohl die Breite des Verhakungsmittelgrundes als auch der Winkel β, den die lange Rautenseite L zur Längsausrichtung des Haftverschlußteils 19 bildet, variiert wurde. Die die Verhakungsmittel (7) aufweisenden Rauten und die aus den Elementen 17 zum Eingreifen und Verhaken gebildeten Rauten sollen gleich groß ausgebildet sein und sich über die ganze Breite des Verhakungsmittelgrundes 9 erstrecken.
Wenn das Haftverschlußteil 19 umgeklappt oder parallel mit den Verhakungs­ mitteln 7 und den Elementen 17 zum Eingreifen und Verhaken aufeinanderge­ legt wird, ergibt sich dann in allen miteinander in Kontakt befindlichen Positio­ nen eine konstante Überlappung von Verhakungselementen 7 und Elementen zum Eingreifen und Verhaken 17.
In den Fig. 2 und 3 sind die beiden Extrempositionen a und b dargestellt, aus denen ersichtlich ist, daß die haftenden Überlappungen (schraffiert) stets gleich groß sind, während die Stellen, wo z. B. Verhakungsmittel auf Verhakungsmittel oder Schlingen auf Schlingen treffen, weiß gelassen wurden. Die dargestellten Beispiele zeigen das Ergebnis der Berechnungen, wenn in die untenstehenden Formeln für n die Zahl 1, 2, 3 und 4 eingesetzt werden.
Ein Optimum der Verhakungswahrscheinlichkeit (ca. 50%) ergibt sich, wenn folgende Beziehungen erfüllt sind:
mit K = kurze Rautenseite, die sich parallel zur Längsrichtung des Haftver­ schlußteiles 19 erstreckt,
n = ganze Zahl,
L = lange Rautenseite, die sich in etwa quer zur Längsrichtung des Haftverschlußteiles 19 erstreckt, und
β = Winkel zwischen L und der Längsseite des Haftverschlußteiles 19.
Herstellung des Haftverschlusses für den technischen Bereich
Eine in der Zeichnung nicht dargestellte abgewandelte Form des erfindungs­ gemäßen Haftverschlusses ist dann möglich, wenn dieser im technischen Bereich eingesetzt werden soll. Dann wird der Träger 1 nicht separat zugeführt, sondern durch den Verhakungsmittelgrund 9 der Haftware gebildet. Die ent­ sprechende Haftware ist in diesem Fall in an sich bekannter Weise mittels einer Formwalze als Endlosware hergestellt. Mittels dieser Formwalze wird dann ein Muster der Verhakungsmittel 7 bereits in Rautenform vorgeprägt, wobei jede Raute, gebildet aus Verhakungsmitteln, mit einem weiteren rautenförmigen Abschnitt abwechselt, der keine Verhakungsmittel aufweist und in etwa der Lochung 13 im obengenannten Ausführungsbeispiel entspricht. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es vorteilhaft, daß sowohl der Träger 1 als auch die Lochung mit Stanze 11 entfällt.
Wie schon bei dem mit Träger versehenen Haftverschlußteil 19 beschrieben, werden in die rautenförmigen Freiräume, die der Lochung 13 entsprechen, mittels einer Stanze 11' aus einer Flauschware 15' gestanzte Flauschteile 15 eingefügt. Damit eine Verbindung zwischen den Flauschteilen 15 und dem Verhakungsmittelgrund 9 stattfinden kann, ist in diesem Ausführungsbeispiel die Flauschware 15' mit zwei Selbstklebestreifen versehen. Dadurch wird jedes Flauschteil 15 zusammen mit dem an dessen Untergrund vorhandenen Selbst­ klebestreifen auf den Verhakungsmitteluntergrund 9 befestigt. Bei der anschlie­ ßenden Passage des so hergestellten Haftverschlußteiles 19 durch die Laminier­ anlage 20, wie oben bereits beschrieben, wird dann die innige Verbindung zwischen den Flauschteilen 15 und dem Verhakungsmittelgrund 9 gebildet. Da hier kein Träger 1 über dem Verhakungsmittelgrund 9 überstehen kann, entfällt der im obigen Beispiel angegebene weitere Verfahrensschritt des Umlegens der Ränder 21 des Trägers 1 und des Vernähens.
Einsatz des Haftverschlusses als Schnellbefestiger
Da das wie oben beschrieben hergestellte Haftverschlußteil 19 sowohl Verha­ kungsmittel 7 als auch schlingenförmige Elemente 17 aufweist, bildet es für sich allein bereits den fertigen Haftverschluß. Dieser steht aufgrund des Herste­ llungsverfahrens als Endlosware zur Verfügung. Vorzugsweise wird er im Medizinbereich eingesetzt, z. B. in der Orthopädie, der Intensivmedizin und der Notfallversorgung.
Fig. 2 zeigt grundsätzlich die Einsatzmöglichkeit des erfindungsgemäßen Haftverschlusses als Schnellbefestiger. Das allein den Haftverschluß bildende Haftverschlußteil 19 wird entsprechend der ungefähr benötigten Länge von der Endlosware abgeschnitten und eines der Enden 23 des Haftverschlußteiles 19 durch die Öffnung einer Öse 25 gezogen, und in der Weise umgelegt, daß die Verhakungsmittel 7 und die schlingenförmigen Elemente 17 aufeinandertreffen und miteinander verhaken. Anschließend wird auch das andere Ende 23', z. B. nach dem Umlegen um einen Gegenstand, durch die Öffnung der Öse 25 gezogen und entsprechend umgelegt.

Claims (18)

1. Haftverschlußteil, das auf einem Träger (1) Verhakungsmittel (7) und gleichzeitig Elemente (17) zum Eingreifen und Verhaken der Verhakungs­ mittel (7) aufweist.
2. Haftverschlußteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhakungsmittel (7) in an sich üblicher Weise aufstehend auf einem Verhakungsmittelgrund (9) ausgebildet sind.
3. Haftverschlußteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhakungsmittel (7) einstückig mit dem Verhakungsmittelgrund (9) ausge­ bildet sind und aus thermoplastischem Kunststoff bestehen.
4. Haftverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Elemente (17) zum Eingreifen und Verhaken schlingenförmig ausgebildet sind.
5. Haftverschlußteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verhakungsmittel (7) und die Elemente (17) zum Ein­ greifen und Verhaken jeweils gruppenförmig in Bereichen angeordnet sind, die einander abwechseln.
6. Haftverschlußteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche in etwa rautenförmig ausgebildet sind.
7. Haftverschlußteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die rautenförmigen Bereiche mit Verhakungsmitteln (7) und mit Elementen (17) zum Eingreifen und Verhaken, in etwa quer zur Längsausrichtung des Haftverschlußteils (19) eine Erstreckung über die gesamte Breite des Verhakungsmittelgrundes (9) aufweisen.
8. Haftverschlußteil nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsseiten der Rauten in einem Winkel β kleiner als 90° zur Längs­ ausrichtung des Haftverschlußteils (19) ausgerichtet sind.
9. Haftverschlußteil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der Bereiche gemäß folgender Beziehung zwischen den Rautenseiten und dem Winkel β erfolgt:
mit k = kurze Rautenseite, die sich parallel zur Längsrichtung des Haftverschlußteiles erstreckt,
n = ganze Zahl,
L = lange Rautenseite, die sich in etwa quer zur Längsrich­ tung des Haftverschlußteiles (19) erstreckt, und
β = Winkel zwischen L und der Längsrichtung des Haftver­ schlußteiles.
10. Haftverschlußteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Träger (1) durch ein Beschichtungsmaterial gebildet ist.
11. Haftverschlußteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschichtungsmaterial ein Veloursstoff ist.
12. Haftverschlußteil nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschichtungsmaterial das Haftverschlußteil (19) an dessen Begren­ zungen in Längsrichtung umgreift.
13. Haftverschlußteil nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Träger (1) durch den Verhakungsmittelgrund (9) gebildet ist.
14. Haftverschluß, gebildet aus nur einem Haftverschlußteil (19) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
15. Haftverschluß nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß dieser bandförmig ausgebildet ist.
16. Haftverschluß nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß dieser in Form eines Endlosbandes ausgebildet ist.
17. Verfahren zum Befestigen eines Haftverschlusses nach einem der An­ sprüche 14 bis 16, bei dem jeweils die Enden des Haftverschlusses durch eine Öse (25) geführt und zum Verhaken mit dem nicht durch die Öse (25) geführten Teil des Haftverschlusses um die Öse (25) umgelegt wer­ den.
DE19651835A 1996-12-13 1996-12-13 Schnellbefestiger Withdrawn DE19651835A1 (de)

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