DE1965028U - Einrichtung zum anhalten einer werkstueckspindel in einer bestimmten winkelstellung. - Google Patents
Einrichtung zum anhalten einer werkstueckspindel in einer bestimmten winkelstellung.Info
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- DE1965028U DE1965028U DE1967SC042519 DESC042519U DE1965028U DE 1965028 U DE1965028 U DE 1965028U DE 1967SC042519 DE1967SC042519 DE 1967SC042519 DE SC042519 U DESC042519 U DE SC042519U DE 1965028 U DE1965028 U DE 1965028U
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- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
Landscapes
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Description
PATENTANWÄLTE
DlPL.-ING. BUSCHHOFF
DlPL-lNG. HENNICKE
5 KÖLN/RH.
KAISER-WILHELM-RING 24
KAISER-WILHELM-RING 24
Aktenz.:
Reg.-Nr.
Sht 253 KÖLN, den 22.J. 67aSt
bitte angeben
G-ebrauchsmusteranmeldung
der Firma
Alfred H. Schütte, 5 Köln-Deutz, Alfred-Schutte-Allee 76
"Einrichtung zum Anhalten einer Werkstückspindel in einer
bestimmten Winkelstellung"
Die Erfindung "betrifft eine Einrichtung zum Anhalten einer Werkstückspindel
insbesondere bei Mehrspindeldrehautomaten in einer
bestimmten Winkelstellung.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist es üblich, neben dem normalen Antrieb der Spindeln im Arbeitsgang noch einen weiteren
Antrieb vorzusehen, der die betreffende Spindel im sog. Schleichgang weiterdreht bis zum Erreichen der gewünschten
Winkelstellung, in welcher die Spindel dann festgehalten wird.
Die zusätzliche Einrichtung für die Feststellvorrichtung besteht entsprechend der gewünschten Wirkungsweise aus einem Antriebsmotor
für den Schleichgang, einem Getriebe, einem Fixierglied und Steuerelement.
Es sind Ausführungen mit Antrieb τόπι rückwärtigen Ende her bekannt.
Solche Einrichtungen sind nur für Buttermaschinen verwendbar.
Es sind aber auch für stangenverarbeitende Maschinen geeignete Einrichtungen bekannt geworden, die fest im Maschinengestell
eingebaut sind. Sie können nur in einer bestimmten Spindellage wirksam werden.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für den genannten Zweck, die sowohl bei Buttermaschinen als auch bei stangenverarbeitenden
Maschinen Verwendung finden und jeder beliebigen Spindellage zugeordnet werden kann. Sie besteht erfindungsgemäß
aus einer getrennten Baueinheit, die zum Wirksamwerden von der Seite her gegen die betreffende Spindel bewegt wird, wobei
das gesamte Aggregat außer dem Getriebe für den Schleichgang mit seinem Antriebsmotor auch das Element zum Verriegeln der
Spindel in einer bestimmten Winkelstellung und ferner auch noch Steuernocken sowohl für die Betätigung dieses Yerriegelungselementes
als auch zur Beeinflussung der Schleichgangdrehzahl aufweist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die Einrichtung
B*ig. 2 einen Längsschnitt
— 3 _
Auf einer parallel zur Spinde!trommel 1 eines Mehrspindeldrehautomaten
im Maschinengestell 2 gelagerten Welle 3 ist das Gehäuse 4 des im folgenden näher beschriebenen Aggregats schwenkbar
gelagert. Das Gehäuse enthält im wesentlichen zunächst eine Scheibe 5 zum Antrieb der jeweils in dieser Position 6 befindlichen
Spindel 7 im Schleichgang. Die Scheibe 5 kann vom Motor 8 aus über die Schnecke 9 und das Schneckenrad 10 in wechselnder
Richtung angetrieben werden. Außerdem befindetsich in dem Aggregat ein Verriegelungsbolzen 11 zum Anhalten der Spindel 7
in einer bestimmten Winkelstellung. Ferner ist ein Taster 12
vorgesehen, dessen Wirkungsweise aus der folgenden Funktionsbeschreibung der Einrichtung hervorgeht.
vorgesehen, dessen Wirkungsweise aus der folgenden Funktionsbeschreibung der Einrichtung hervorgeht.
Alle Werkstückspindeln des Drehautomaten kommen nacheinander
in die Spindellage 6. Dabei übergreift jeweils eine Hut einer Schaltmuffe 13 einen Schältsteg 14 des Aggregats. Durch 'Verschieben der Schaltmuffe 13 läßt sich die Kupplung 15 lösen,
welche die Spindel 7 mit dem Zahnrad 16 verbindet, über dieses Zahnrad 16 erhält die Spindel 7 ihren normalen Arbeitsantrieb. Ein weiteres Verschieben der Schaltmuffe, IJ beidrkt ein Stillsetzen der Spindel 7 über die Bremse 17· Das Verschieben der
Schaltmuffe 13 erfolgt z. B. hydraulisch, und zwgcr gesteuert
beispielsweise durch eine nicht dargestellte, aber bei solchen Maschinen übliche Steuerwelle. Ein auf letzterer angebrachtem Steuernockenbeeinflußt die Stellung des elektromagnetischen
Steuerventils 18. Dieses mag sich zunächst in Stellung 18a
befinden. Das von der Pumpe 19 geförderte Drucköl gelangt dann
in die Spindellage 6. Dabei übergreift jeweils eine Hut einer Schaltmuffe 13 einen Schältsteg 14 des Aggregats. Durch 'Verschieben der Schaltmuffe 13 läßt sich die Kupplung 15 lösen,
welche die Spindel 7 mit dem Zahnrad 16 verbindet, über dieses Zahnrad 16 erhält die Spindel 7 ihren normalen Arbeitsantrieb. Ein weiteres Verschieben der Schaltmuffe, IJ beidrkt ein Stillsetzen der Spindel 7 über die Bremse 17· Das Verschieben der
Schaltmuffe 13 erfolgt z. B. hydraulisch, und zwgcr gesteuert
beispielsweise durch eine nicht dargestellte, aber bei solchen Maschinen übliche Steuerwelle. Ein auf letzterer angebrachtem Steuernockenbeeinflußt die Stellung des elektromagnetischen
Steuerventils 18. Dieses mag sich zunächst in Stellung 18a
befinden. Das von der Pumpe 19 geförderte Drucköl gelangt dann
über die Leitung 20 in den unteren Raum eines mit dem Schaltsteg
14 verbundenen Hydraulikzylinders. Die Folge ist ein Verschieben der Schaltmuffe 13 derart, daß die Kupplung 15 gelöst
und die Spindel 7 von ihrem normalen Antrieb getrennt wird.
Beim weiteren Verschieben der Schaltmuffe im gleichen Sinne wird die Bremse 17 eingerückt.
Kurz vor Erreichen des Hubendes betätigt der Schaltsteg 14 einen
nicht dargestellten Endschalter, der über ein Verzögerungsrelais das Steuerventil 18 in die skizzierte Stellung 18b bringt. Gleichzeitig
damit wird das Ventil 21 in Stellung 21a geschaltet. Dadurch wird die Bremse 17 entlastet. Das ist in der Zeichnung
nicht erkennbar. Außerdem wird zugleich über den Hydraulikkolben 22 das Gehäuse 4 und damit das ganze Aggregat um den Drehpunkt
3 in Richtung gegen die Spindel 7 geschwenkt. Das hat zur Folge, daß die Reibscheibe 5 in die keilförmige Hut 13'!
der Schaltmmffe 13 eingedrückt wird. Außerdem setzen sich der
Taststift 12 auf die Schaltmuffe 13 "uncL der Verriegelungsbolzen
auf die Rastscheibe 23 auf. Je nachdem, wo der !Paststift 12 auf
der Schaltmuffe 13 aufsetzt, wird vom Endschalter 24 gesteuert die Spindel 7 über die Reibscheibe 5 rechts oder links herum
verdreht. Die Raste 25 in der Rastscheibe 23 gelangt so auf dem
kürzesten Wege zum Verriegelungsbolzen 11. Fällt der Verriegelungsbolzen
11 ein, so wird vom Endschalter 26 über ein Relais das elektromagnetisch betätigte Ventil 18 nach Stellung 18c
geschaltet. Dadurch wird die Bremse 17 angezogen. Damit ist die Werkstückspindel in der Spindellage 6
festgestellt, so daß in diesem Zustand die Betätigung der Werkstückspannung
oder die Bearbeitung an dem stillstehenden Werkstück erfolgen kann.
Der Endschalter 27 dient als Sicherheitsschaltelement. Erst
wenn er betätigt wird, das heißt,wenn das gesamte Aggregat wieder ausgeschwenkt ist, kann ein Widereinsehalten des Arbeitsantriebes der Werkstückspindel erfolgen. Außerdem verhindert er
das Weiterschalten der Trommel, solange eine Werkstückspindel fixiert ist. Von einem nicht dargestellten Endschalter an der
Kurvenwelle der Maschine wird das Elektromagnetventil 21 nach Stellung 21b geschaltet.
Durch die Feder 28 wird die gesamte Einrichtung wieder ausgeschwenkt
. Vor dem Ende der Schwenkbewegung wird der Endschalter 27 betätigt, der einerseits die bereits angedeutete Vorschubeinrückung
freigibt und andererseits das Elektromagnetventil 18 nach Stellung 18c schaltet. Der Hydraulikschieber 14 bewegt die
Schaltmuffe 15 nach oben und schaltet somit die Kupplung 15
für den Arbeitsgang wieder ein.
Claims (2)
- RA. 234 936*27.4.67Sht 22.3.1967Schutzan Sprüche. Einrichtung zum Anhalten einer "Werkstückspindel eines Mehrspindeldrehautomaten in einer "bestimmten Winkelstellung, gekennzeichnet durch ein besonderes Aggregat (4·), das zum Wirksamwerden von der Seite her gegen die betreffende Spindel (6): "bewegt wird, wobei das gesamte Aggregat außer dem Getriebe (9, 10, 5) f"ür clen Schleichgang mit seinem Antriebsmotor (8) auch das Element (11) zum Verriegeln der Spindel (6) in einer bestimmten Winkelstellung und ferner auch noch Steuernocken sowohl für die Betätigung dieses Verriegelungselementes als auch zur Beeinflussung der Schleichgangdrehzahl aufweist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gegen die stillzusetzende Spindel (6) vorschwingende Aggregat (4) eine Einschaltung des Arbeitsantriebs der Spindel (6) sowie eine Fortschaltung der Spindeltrommel (1) verhindert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967SC042519 DE1965028U (de) | 1967-04-27 | 1967-04-27 | Einrichtung zum anhalten einer werkstueckspindel in einer bestimmten winkelstellung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967SC042519 DE1965028U (de) | 1967-04-27 | 1967-04-27 | Einrichtung zum anhalten einer werkstueckspindel in einer bestimmten winkelstellung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1965028U true DE1965028U (de) | 1967-07-27 |
Family
ID=33375392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967SC042519 Expired DE1965028U (de) | 1967-04-27 | 1967-04-27 | Einrichtung zum anhalten einer werkstueckspindel in einer bestimmten winkelstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1965028U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2014076089A1 (de) * | 2012-11-14 | 2014-05-22 | Windmöller & Hölscher Kg | Wickeleinrichtung |
-
1967
- 1967-04-27 DE DE1967SC042519 patent/DE1965028U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2014076089A1 (de) * | 2012-11-14 | 2014-05-22 | Windmöller & Hölscher Kg | Wickeleinrichtung |
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