DE1652057A1 - Lade- oder Beschickungsvorrichtung - Google Patents
Lade- oder BeschickungsvorrichtungInfo
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- B24—GRINDING; POLISHING
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Description
^DOSSELDORFIO-HOMBERGERSTR.ASSES ολ „
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THE HEALD !1ACuIKE CO.,
Worcester,
Mass. / USA
Die hier vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Ladeoder
Beschickungsvorrichtung, insbesondere aber mit einer M Vorrichtung, mittels der die zu bearbeitenden V/erkstücke
der. Arbeitsbereich einer Werkzeugmaschine zugeführt werden.
Das Zuführen uric linscanrxen von zu bearbeitenden l/erkstücken
in eine l-.'erkzeuqmaschine hat während der letzten
Jahre die Aufmerksamkeit in beträchtlichem Ausmaße auf sich
gezogen, weil die Maschine ia während des Einscannens der
Werkstücke nicht rroäuktiv ist. Vom Wirtschaftlichkeitsstandpunkt aus ist es deshalb wichtig, daß die zum Einspannen
der Werkstücke erforderliche Zeit auf ein Minimum rehalten wird. Eine derartige Vorrichtung, welche für das
Einspannen von Kueellaver-Außenrin-ren in eine Innenr5chleifmaschine
besonders nützlich ist, wird mit der am · " 14. März 1966 eingetragenen Patentschrift von Uhtenwoldt,
Seriennummer 533 304, beschrieben. Bei der von der Uhtenwoldt-Patentanmeldunp
erfaßten Konstruktion wird ein Spreizdorn von einer auf die iJpannvorrichtung der Maschine ausgerichteten
unteren Position aus mittels einer Länrsbewe?TunF
und einer Kreisbewegung um eine Lrin'rsachse automatisch
in eine auf die Überpabestelle der V/erkstückrinne ausperichteteη oberen Position bewept. Für den automatischen
Arbeitsablauff der Lade- oder beschickung vorrichtung sorrt
ein Schrittschaltventil, welches das Hydrauliköl auf den einen oder den anderen Betätipunprszylinder der Lade- oder
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Peschickun^svorrichtunr verteilt. VJe η η auch exe se Verrichtung
wirkungsvoll arbeitet, so ist sie cocii weren
der vielen erforderlichen iydraulikleitum-en teuer. j;=i
einer derart!·- komplexen elektro-hydraulischen Steuerung
wird ein bestimmter Zeitanteil dadurch verbraucht, cai:
die langen Hycraulikleitunreii zusätzlich noch eine
hydraulische Ansprech- oder· Verzöverunrszeit in can System,
einschleppen. Diese unc endere bei früheren Vorrichtungen
auf rekorj-.enen Schwierigkeiten werden durch die hier vorliegende
Erfindung in völlig neuer T..'exGe verr.iecen.
Ein grundlegendes Zi?.l der hier vorliegenden Erfinaun:· ist
deshalb die Schaffun? einer Lade- oder Beschickungsvorrichtung,
welche in der Konstruktion einfach und in der · Herstellung relativ billi·.: ist.
Ein weiteres Ziel der hier vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Lade- oder Eeschickun-svorrichtunc, die
schnell arbeitet, welche aber auch nach der. Schrittschaltsystem
arbeitet, so aai ein Ablauf des deschickunrsvorganges
er-st dann durchgeführt werden kann, wenn der vorhergehende
Ablauf dieses Vorganges vollendet ist.
Die hier vorliegende Erfindung zielt weiterhin auch darauf
ab, eine Lade- eder Beschickung vorrichtung, zu schaffen,
welche mit einer Sicherheitsverriegelung, oder Sicherheitssperrung versehen ist.
Ein wiederum anceres Ziel der hier vorliegenden Erfindung
ist die Schaffung einer Lade- oder Beschickungsvorrichtung, welche in großem Ausmaße mechanisch und von hydraulischer
Verzögerung frei ist,
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Angesichts dieser tine anderer Ziele, welche den Fachleuten
klar sein sollten, besteht die in den Rahmen der liier vorlie "enden ^rfincuncr fallende Vcrrichtxmc aus einer
Koirbinaticn vcn Teilen, die in der Sfezifikation beschrieben
und von den Patentansprüchen erfaßt werden.
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Das -Wesen der hier vorliegenden Erfindung wird jedoch dann erst voll verständlich, wenn man dazu eine der Aus·*
führungen des Erfindungsgegenstandes, so wie er von den
dieser Patentschrift beiliegenden Zeichnunnen wiedergegeben wird - heranzieht. Im einzelnen ist:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung der in den
Rahmen der hier vorliegenden Erfindung fallenden
Lade- oder Beschickungsvorrichtung.
Figur 2 eine schematische Darstellung der Hydraulik,
mit der die Zuordnung der einzelnen Teile wiedergegeben wird.
Es sei auf Figur 1 hingewiesen, aus der die grundlegenden
Merkmale der hier vorliegenden Erfindung am besten zu erkennen sind. Die im allgemeinen mit der Einweiszahl 10 gekennzeichnete
Lade- oder Beschickungsvorrichtung ist so dargestellt als habe sie eine Grundplatte 11, in der eine ~-
Welle 12 verschiebbar und drehbar gelagert ist. Auf" das
eine Ende der Welle ist ein sich seitlich erstreckender & Hebel 13 aufgesetzt. Dieser Hebel ist mit der Werkstück-Halte
vorrichtung, 'z.B. einem Spreizdorn 14, versehen, der
in einer bestimmten Entfernung von der Welle angebracht und zurück auf die Grundplatte 11 gerichtet ist. Ein
erster Antrieb, z.B. ein Hydraulikzylinder 15, hat der Welle 12 eine Drehbewegung zu erteilen, während ein zweiter
Antrieb, z.T3. ein Hydraulikzylinder 16 die Welle in Längsrichtung
zu ver-schieben hat. Eine in dieser Patentschrift noch näher zu beschreibende Vorrichtung wirkt derart auf
die Antriebe ein, daß die Welle und die Werkstückhaltevorrichtung von den Antrieben während eines Lade- oder Beschickungsvorganges
in auf die Grundplatte bezogene und
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einander folgende Positionen bewegt werden. Eine andere
Vorrichtung soll das VJeiterbewef-en der Werkstückhaltevorrichtung
dann verhindern, wenn der vorhergehende Teilablauf des Lade- oder BeschickungsVorganges noch nicht vollendet
ist.
Wenn die Vorrichtung nicht arbeitet, soll eine Verriegelung
17 das Drehen oder Umlaufen der Welle verhindern. Zu dieser
Vorrichtung gehört ein Kolben 18, der durch eine Feder
vorgespannt 1st und einen Stift 21 mit der Seite eines
sich von der Welle 12 aus radial erstreckenden Hebels 22
in Eingriff bringt, normalerweise werden der Kolben 18 und
der Stift 21 von der Druckflüssigkeit vom Hebel 22 weggedrückt
und dort a*n Eingreifen gehindert. Oben auf dem
Hebel 22 ist ein ijockenstöfiel, z.B. eine Rolle 23, aufgesetzt,
welche für die Drehuns um eine radiale Achse vom äußeren Ende des Hebels 22 gehalten wird. Die Nockenrolle
23 greift in eine llockenplatte 24 ein, welche in 'einer
festen und bestiir.riten Zuordnung zur Grundplatte 11 montiert
ist. Die Nockenrolle 23 und die Nockenplatte 24 arbeiten
derart zusammen, daß sich die V.'elle 12 nicht über einen
bestimmten und vorelnaestellten Bereich hinaus bewegen
kann.
Die Nockenplatte 2H ist mit Führungsflächen versehen,
welche als eine sich Im .rechten Winkel radial zur Achse
der Welle 12 erstreckende Linie definiert werden könnten, die sich derartig in Längsrichtung und Querrichtung der
Welle bewegt, daß sich die Führungsflächen bilden. Die Kanten 25 und 26 begrenzen die Führungsflächen. Neben
diesen Kanten sind die Schlitze 27 und 28 in Längsrichtung angeordnet. Zwischen diesen Schlitzen erstreckt sich die
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Ouerführungsflöche 22, welche auf der Innenseite der auch
die Kanten 25 und 26 umfassenden Stirnfläche angeordnet ist.-Auf das hintere Ende der Welle 12 ist eine Platte 31
aufgesetzt und derart angeordnet, daß sie den Schalter 32 betätigt, dessen jeweilige Schaltstellunp anzeigt, ob
sich die Welle 12 an dem einen oder anderen Enoe ihrer
Axialbewegung befindet. Von der Platte 31 wird auch ein Schalter 3 3 betätigt, dessen Schaltstellung den Drehwinkel
■ der Welle 12 anzeigt, wenn sich die Welle 12 am inneren
, Ende ihrer Axialbewegunp- befindet.
Figur 2 gibt den Hydraulikschaltplan der Steuerungseleir.ente
einer Innenschleifmcischine so wieder, wie dies bei dem mit
Wirkung vom 3. August 19 6-6 für Hohler und Andere erteilten
Patent Nr. 3.197.921 der Fall ist. Die Steuerüngsvorrichtungen Xtferden dabei so dargestellt, wie dies Lockwoo'd und
Andere in ihrer mit 21. April 19 65 aufgenommenen Patentanmeldung der Seriennuiiimer 449.817 getan haben.
Der die Drehbewegung der Welle verursachende erste Antrieb,
jnämlich der Hydraulikzylinder 15, der das Verschieben aer Welle verursachende a/eite Antrieb, nämlich der Hydraulikzylinder16,sowie
die Schalter 32 und 33 sind'als ein Teil des Hydraulikschaltplanes dargestellt, Ein Klemrczylinder
wirkt auf die (nicht dargestellte) Werkstück-Klemmvorrichtung ein, die dann auf=-den Spreizdorn 14 ausgerichtet ist,
wenn der Hebel 13 sich in seiner untersten Position befindet.
Auch die Verriegelung 17 samt Feder 19, Kolben 18 und
Stift 21 sind dargestellt. Mittels des Zylinders 35 werden
die Werkstücke aus *der dem Klemmzylinder 34 augeordneten
Einspannvorrichtung herausgestoßen. Dem Spreizdorn 14 ist ein Betätigungszylinder 36 zugeordnet, welcher zum Halten
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und Aufnehmen des Werkstückes das Spreizen und Zusammenziehen
des Bornes in der VJerkstückbohrung verursacht. Ein für den Spreizdorn bestimmtes .Magnetventil 37 wirkt auf
den Zylinder 36 ein. Der Hydraulikkreis wird von einer Pur,pe 38 in der üblichen Weise mit Drucköl versorgt. Die
Maschine besitzt ein auf den Tisch wirkendes' Schrittschaltventil
39, ein die Tischgeschwindigkeit bestimmendes Kehrwereventil
41 schrie einen Tiseh-Antriebszj>linder 42. Vorgesehen sine ein oremssylinder 4-3 "ΓΙ*:" für den Tisch und - M
ein Brenszylincer 113 "AUS" für den Tisch. Ein für den
Lade- und Einstjcnnvoroanp bestimmtes Steuerventil M-5 steht
-nit den Eins-Dünnventil 46 in Verbindung, welches den.
Kleiamzylinuer 34, den Zylinder 15, den Zylinder 16, den
Zylinder 3 5 unc den Zylinder 36 betätirt. Vorgesehen ist
ein Ventil 4 7, welches das Aufnehmen der' v/erkstücke veranlaf.t.
Vorgesehen sind ein Spann- und Löseventil 48 sowie ein Dumpfer-F.ntlsstunqsventil 49, welche beide mit einem
eeschlossenen Dcir.ipfer 51 und dem Ouerschlitten-ZustellsylinCer
52 verbunden sind. Zusammen mit dem Zustellspindel-VorsDannzylinder
54 wird das Zustell- und Rückstellventil 5 3 mit Druckflüssirkeit beaufschlagt. Dem Ventil 53 ist ein
Zustell- und Rückstellzylinder 55 zugeordnet. Ein Rück- '
kopplungsventil "^PtiSSER" 5 6 sowie ein Rückkopplungsventil "
"KLEIHER" 57 stehen mit einem Rückkopplungszylinder 58 in
Verbindung. Einem Schleifscheiben-Drehzylinder 61 ist ein Schleifseheiben-Drehventil 5 9 zugeordnet. Ein für das Abziehen
der Schleifscheibe bestimmtes Ventil. 6 2 ist auf den
Betätigungszylinder 6 3 für das Schleifscheibenabrichten
geschaltet.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Hydraulikelemente, welche
zur Lade- oder Beschickungsvorrichtung 10 gehören, im
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Hydraulikschaltplan von einer strichpunktierten Linie 64·
eingefaßt sind. Eine in die Vorrichtung eführte Hochdruckleitung 6 5 ist auf der einen Seite über die Leitung 66 auf
das Spreizdorn-Magnetventil 37 geschaltet, steht aber auf der anderen Seite über die Leitung 6 7 mit einer dem
Zylinder 15 zugeordneten Öffnung 68 in Verbindung. Vom
Tischzylinder 4-2 aus führt eine Leitung 69 zu einer ebenfalls
dem Zylinder 15 zugeordneten, aber tiefer gelegenen
Öffnung 70. Die Öffnungen 6 8 und 69 liegen dicht beieinander und sind bei der in der Figur wiedergegebenen
Zylinderstellung über eine in den Kolben eingearbeitete Nut 71 miteinander hydraulisch verbunden. Eine vom Einspannventil·
4-6 ausgehende Leitung 72 ist über eine Leitung 73 einerseits auf den Klemmzylinder 34 für die Einspannvorrichtung
geschaltet, auf der anderen Seite aber mittels der Leitung 74 auf eine obere in den Zylinder 15 eingearbeitete
öffnung 75, Die Leitung 72 ist über eine Leitung
76 weiterhin auf das eine Ende des Auswerferzylinders 35 geschaltet. Eine beim Zylinder 15 vorhandene Zwischenöffnung steht über die Leitung 78 mit einer auf dem einen Ende
des Zylinders 16 befindliche Öffnung 79 in Verbindung. Eine beim Zylinder 16 vorhandene Zwischenöffnung 81 ist über die
Leitung 8 2 auf das untere Ende des Zylinders 15 geschaltet.
Eine Leitung 82 mit relativ niedrigem Druck ist-auf eine
Seite der Verriegelungsvorrichtung 17 geschaltet, während die andere Seite dieser Verriegelungsvorrichtung auf Abführen
eingerichtet ist. Vom Einspannventil 4-6 geht auch eine Leitung 8k aus, welche über die Leitung 85 mit dem
anderen Ende des Zylinders 34 in Verbindung steht und über die Leitung 8 6 auf das dem Anschluß der Leitung 76 gegenüberliegende Ende des Auswerferzylinders 35 geschaltet ist.
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Anhand der bisher vorliegenden Beschreibung ist nun die
Arbeitsweise der Lade* oder Beschickungsvorrichtung leicht
zu verstehen. Der Spreizdorn 14 nimmt im oberen Teil der
Lade»- oder Beschickungsvorrichtung ein Werkstück auf und
bextfegt dies in Längsrichtung» Dann wird.der Hebel 13 nach
unten geschwungen, damit der Spreizdorn IM· in die untere
Position gebracht und auf die Einspannvorrichtung ausgerichtet wird, auf die wiederum der Klemmzylinder 34 einwirkt.
Mach Ausrichtung wird der Spreizdorn 14 zum Ein- ((
setzen des Werkstückes in die Einspannvorrichtung in Längsrichtung nach innen bewegt» Um den Hebel 13 und mit ihm den
Spreizdorn 14· aus Ihrer mit Figur 1 dargestellten obere-n
Position In eine untere Position zu bewegen, in der der
Spreizdorn 14 auf die (hie'r nicht dargestellte) Einspannvorrichtung
ausgerichtet ist* muß die Welle 12 vom Zylinder 15 in Umdrehung versetzt werden» Der Hebel 13 und der
Spreizdorn 14.werden vom Zylinder 16 von der inneren Positionj der Position in der Werkstückrinne j zur äußeren
und von der Werkstückrinne entfernten Position (oder von der Position in der Einspannvorrichtung zu einer Position
außerhalb der Einspannvorrichtung) in Längsrichtung verschoben. Die jeweilige durch Axialverschiebung oder Verdrehung
der Welle entstandene Position - und damit auch, die Position des Spreizdornes - wird von den"Schaltern
32 und 33 bestimmt, welche auch das Steuerventil 45 in
Tätigkeit setzen, das■■wiederum auf das Einspannventil 46
einwirkt, damit der nächste Teilablauf des Lade- oder Beschickungsvorpanges
durchgeführt werden kann. Dadurch, daß sich die Rolle 23 längs den Führungsfläehen der Nockenplatte
24 bewegt, wird die Bewegung begrenzt und sichergestellt, so daß die Bewegung des Spreizdornes 14 von seiner'
oberen Position in seine untere Position nicht zu groß
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wird, und zwar darum, 'weil die Rolle 2 3 in der oberen
Position die Kante 26 des Hocken berührt und in der unteren Position die Kante 25* Die Entfernunr zwischen
diesen Kanten.kann entsprechend gewählt werden. VJeiterhin
wird die Längsbewegung des Süreizdornes IU nach innen
zur Werkstückrinne oder zur Einspannvorrichtung hin - dies hängt davon ab, ob sich aer Spreizdorn in der oberen oder
unteren Position befindet - von den Schlitzen 27 und 28 begrenzt.
Von den Hecken wird deshalb die Bewesuns in jeder
Richtung begrenzt* Wenn genügend öl mit entsprechendem
Druck ansteht, dann wird der Stift 21 in seiner inneren Position vom Hebel 2 2 ferngehalten. Wenn zu anderen Zeiten
die Haschine stillgesetzt ist oder während einer Panne ein
Ölverlust aufkommt, dann schnellt der Stift nach außen und greift in den Hebel 22 ein, damit eine Umdrehung der Welle
vermieden wird. Durch diese Maßnahme wird der Hebel 13 und
mit ihm auch der Spreizdorn 14.in seiner oberen Position
gehalten*
Aus dem mit Figur 2 wiedergegebenen flydraulikschaltplan
geht hervor, daß sich die Zylinder 15 und 16 in ihren Bohrungen in extreme Positionen bewegen; und dies in einer
Folge, welche die vier Bewegungsarten der Welle hervorruft,
und der Hebel 13 samt Spreizdorn 14 einen Lade- oder Beschickungsvorgang
durchführenlcann. Innerhalb dieses Vor- .
ganges arbeiten der Klemmzylinder 34 für die Einspannvorrichtung und der Auswerferzylinder 36 mit Zeitvorgabe und
unterstützen auf diese Weise den Lade- oder Beschickungsvorgang. Ist die Welle 12 axial in die Position "INNEM"
verschoben worden und befindet sich der Hebel 13 in der Position "OBEN", dann befindet sich der Spreizdorn 14 in
der Bohrung eines noch nicht bearbeiteten Werkstückes,
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welches in der Iverkstückrinne (diese nicht dargestellt)
auf das Einspannen wartet. Hun, im unteren Teil seinem
Bewegung, ist der Zylinder 15 in seiner Ruhestellung, während der Zylinder 16 bei in Position "Oben" verbleir
bendem Hebel 13 arbeitet und, die Welle in Längsrichtung
verschiebt. Dies wird dadurch bewerkstelligt, daß Drucköl über die Leitungen 84 und 8 5 auf das hintere Ende des
Zylinders 16 gegeben wird. Auch der Klemmseite des Klemmzylinders 34 wird Drucköl zugeführt, damit die Einspannvorrichtung
das fertige Werkstück halten kann,>während in gleicher V.'eise Drucköl.dem richtigen Ende des Zylinders 3
sueeführt wird, um ein Zurückziehen derAuswerferstange
zu veranlassen.
I'iachdem nun der Spreizdorn die Stellung "Außerhalb" und
"Oben" erreicht hat, wird mit dem nächsten Bewegungsvorpang der Hebel 13 nach unten geschwungen. 'Während dieser
Seit arbeitet der Zylinder 16 nicht, und das Drucköl wird
auf den Zylinder 15 von unten her zugeführt und treibt ihn nach oben« Dieses Öl kommt aus den Leitungen 74, nachdem
es das Ventil 46 oassiert hat. Hun wird der Klemmzylinder
in einen solchen Betriebszustand gebracht, daß die Einspannvorrichtung
gelöst wird, und das Werkstück zum Ausstoßen durch den vom Zylinder 36 betätigten Auswerferstab
bereit ist,
liachdem sich nun der Spreizdorn in den-Positionen "Unten"
und "Außerhalb" befindet, wird mit dem nächsten,Bewegungsvorgang
das Werkstück nach innen zur Einspannvorrichtung hin bewegt und in diese eingesetzt. Zu diesem Zweck wird
Drucköl dem Ende des Zylinders 16 zugeführt, worauf sich dann der Kolben nach innen bewegt. Für eine kurze Zeit
wird der Ausfluß des Öles.aus dem Zylinder 15 gestoppt,
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weil die Öffnung 81 durch den Kolben blockiert wird. Der
Zylinder 15 wird in der oberen Position blockiert, se daft
sich der Rand in der Position "Unten" befindet und dort blockiert wird. Hat der Zylinder 16 seine innere Position
erreicht, dann zeigt die Berührung mit.dem Schalter 3 2 an,
daß der Klemmdruck für die Einspannvorrichtung.umgekehrt
werden soll, und das Ol wird dann nach Passieren des Spreizdornventiles 3 7 auf den Zylinder 36 eeschaltet, um.
ein Freigeben des Werkstückes durch den Spreizdorn zu veianlassen.
.-_-,
j.'ach Einsetzen des VJe rk stücke ε in die Ei-nspannvorrichtune
und nach dessen Festklemmen durch die Einspannvorrichtung
wird durch Umschalten des Ventiles 46 der Spreizdorn wiederin
Längsrichtung so weit nach außen bewept, dai? der mit
Fipur 2 wiedergesehene Zustand des Zylinders 16 erreicht
ist. Zu diesem Zeitpunkt, wird-ξ? 1 von oben her auf. den
Zylinder 15 geschaltet, damit dessen Kolben nach unten bewept wird und den Hebel 13 wieder in die Position "Oben"
dreht. An dieser Stelle ist auch die Position "Park" oder die Wartestellung erreicht worden, in der der Spreizdorn
zwischen den einzelnen Arbeitsabläufen verharrt. Sollte die Maschine zu diesem Zeitpunkt abgeschaltet werden,
dann tritt die Verriegelung 17 in Tätigkeit .und verhindert'
ein Drehen der 'Welle, so daß der Spreizdorn trotz des Ölverlustes
während der Abschaltzeit in der Stellung "Park" oder der Wartestellung verbleibt.
Alle diese Ausführungen lassen erkennen, daß bei dieser Folgeschaltsteuerung eine komplexe elektro-hydraulische
Steuerung nicht notwendig ist. Dadurch liegen,die Anschaffunaskosten
für diese Vorrichtung niedriger, dadurch
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läßt sich diese Vorrichtung auch leichter, in der Werkstatt
anbringen. Was den Einsatz der Maschine betrifft, so wird beim SchleifVorgang viel Zeit dadurch eingespart, daß eine
große Anzahl von Schaltern, Relais, Magnetspulen und Ventilen, welche normalerweise alle von den Zylindern entfernt montiert wurden und dadurch eine hydraulische Verzögerungszeit einschleppen, nicht mehr benötigt werden.
Die der Verriegelung dienende Sicherheitsschaltung stellt
sicher, daß der Tischdruck nur dann ansteht,"wenn sieh
der Hebel 13 in seiner oberen Position befindet, und zwar
deshalb, weil die Nut 71 zu den öffnungen 68 und 69, die
den Fluß der Druckflüssigkeit zum Tischzylinder 42 steuern
und regeln, in einem bestimmten Verhältnis steht. Die Lade- oder Beschickungsvorrichtung arbeitet derart, daß
ein weiterer Teilablauf des Lade- oder Beschickungsvorganges
nicht fortgeführt werden kann, wenn durch mechanische Einwirkung der jeweilige Teilablauf nicht vollendet ist.
V/enn z.B. ein Werkstück nicht in die Einspannvorrichtung
paßt, dann wird die Maschine während dieses Teiles des
BeschickungGablaufes zum Stillstand kommen.
Es ist klar, daß an der in den Rahmen der hier vorliegenden
Erfindung fallenden Konstruktion des Erfindungs- ^egenstandes kleinere Änderungen durchgeführt werden
können, ohne daß dadurch der Geist der Erfindung verletzt zu werden braucht. Die hier vorliegende Erfindung soll
sich jedoch nicht auf die hier beschriebene Ausführung
des Erfindungsgegenstandes beschränken, sondern vielmehr auch all das umfassen, was in den Bereich der Patentansprüche
fällt.
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10983070408
Claims (1)
- 21 21931.7.19 67 bh. bi-Al-TBE HEALD IiACITIKT CO. , Worcester. Fass. / USAPatentansprücheEine Lade- oder Beschickungsvorrichtung, bestehend aus einer GrundDlatte, einer in dieser Orundplatte verschiebbar und drehbar belagerten /.'eile, einem sich von dera einen Ende dar Welle seitlich erstreckendem Hebel, welcher in einer bestirirten Fntfernun^ von der Welle mit einer //erkstückhaltevorrichtunp versahen ist. Die Lade- oder Eeschickunfsvorr-ichtun.p dadurch gekennzeichnet, daß vorgesehen sind: ein erster Antrieb zur Drehen · der v.'elle, ein" zweiter Antrieb-zur Verschieben der i-Jelle, eine Vorrichtung, vtelche derart auf die Antriebe einwirkt, daR die 1IeIIe und mit ihr die Werkstückhaltevorrichtung nacheinander in auf die Grundplatte bezogene Positionen bewegt werden sowie eine Vor*- richtujig, die sicherstellt, daß die V/erkstückhaltevorrichtung erst eine der genannten Positionen erreicht hat, bevor in Durchführung des Lade- oder Beschicküngsvorganges die darauffolgende nächste Position angefahren werden kann.2 -1098307 04 08; 21 21931.7.19 bh.biis - - - A2:-L'ine Laoe-. qder Beschickungvorrichtung renütß Anspruch I9-dadurch r e k e η η ζ e i c h η e t , da?, eine Verrieceluncsvorrichtung vorgesehen ist, clic verhindert, da£ sich die ',/alle drehen kann,, wenn die ' i'aschine nicht in betrieb· "ist. . -. . -Kine Lace- oder rieschickunpsvcrrichtun'-f n.emfAß , Anspruch 2,α α d u r· c h gekennzeichnet ?- daf- dar erste /ntrieb ein. Hydraulikzylinder ist und die Verriecelunesvorrichtung: ein Kolben mit FedervorsDannunr, welcher normalerweise durch die hydraulische rruckflüssirkeit im Zylinder in einer p.uhestellunr fehalten wird.T'ine Lade- ooer Beschickun^svorrichtunci g Anspruch 1,dadurch c e k e η η ζ e i c h η e t , dai?- eine Anschlags verrichtung vorgesehen ist, welche sicherstellt, daß die Drehbewerunv- der v'elle einen vorbestimmten Bereich nicht überschreitet.Eine Lade- oder Beschickungsvorrichtung gemäß Anspruch"U,dadurch gekennzeichnet , daß die Anschlagsvorrichtung aus einen sich von der Welle aus erstreckenden Nockenstößel und einer der Grundplatte zugeordneten Nockenplatte besteht und riit Führunfsflächen versehen -ist, die von dem Hockenstößel berührt werden.^^rÖBlGiHAL - A 3 -109830/04 0821 21931.7.1967bh.bi, ' -A3-6. Line Lade- oder Beschickungsvorrichtung Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet, d£p. die .'Tockenplatte als Kurvenplatte konzentrisch zur /eile angeordnet ist, dap: der Heckenstößel als Rolle ausgeführt und nit seiner Achse "senkrecht zur Achse der ■jelle angeordnet ist, da.15, die Führun^s flächen Kanten der Platte umfassen, und zwar derart, als würden sie erzeu-t durch eine radiale Linie, welche sich zuerst nur über eine erste Entfernung in. Axialrichtunr bewegt, zur, zweiter, radial und axial, dar.it das innere Ende eines Schlitzes erzeugt wird, zum dritten in Axialrichtung und nur in einer zweiten Entfernung, welche kleiner als die erste ist, zum vierten nur über einen bestirnten VJinkel und radial, zun; fünften in Axialrichtunsj und nur ir. einer der zweiten Entfernung entsprechenden Entfernung, zum sechsten axial und radial, damit das innere Ende eines Schlitzes erzeugt wird und zuri siebenten nur in Axialrichtunp und nur-in einer Entfernunr» die der ersten Entfernunr entspricht.7. Eine Lade- oder Bescliickun^svorrichtunr. {-"cmüß Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, da.'t- der Kolben des ersten Antriebes rr.it einer Xut versehen ist, in die die Ilydraulikleitun-en, welche die Druckflüssigkeit auf den Zylinder für den Maschinentisch schalten und an axial versetzten Punkten einmünden, und-zwar derart, daP· die Flüssigkeit nur dann zum Tischzylinder fliegen kann, wenn die Nut die beiden vörrenafinten Punkte überbrückt.- Ende -10 9 8 3 0/0408 BA© ORIGINALLee. rseite
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US571114A US3416407A (en) | 1966-08-08 | 1966-08-08 | Loading apparatus for reciprocating and rotating a shaft |
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Family Applications (1)
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Also Published As
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