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DE19650270A1 - Hydrostatische Axialkolbenmaschine - Google Patents

Hydrostatische Axialkolbenmaschine

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Publication number
DE19650270A1
DE19650270A1 DE1996150270 DE19650270A DE19650270A1 DE 19650270 A1 DE19650270 A1 DE 19650270A1 DE 1996150270 DE1996150270 DE 1996150270 DE 19650270 A DE19650270 A DE 19650270A DE 19650270 A1 DE19650270 A1 DE 19650270A1
Authority
DE
Germany
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rotor
cylinder body
axial piston
piston machine
motion converter
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1996150270
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English (en)
Inventor
Werner Lorenz
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SACHSENHYDRAULIK GmbH
Original Assignee
SACHSENHYDRAULIK GmbH
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Publication date
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/06Control using electricity
    • F04B49/065Control using electricity and making use of computers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
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    • F04B1/128Driving means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F04B2203/02Motor parameters of rotating electric motors
    • F04B2203/0209Rotational speed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine integrierte elektromotorisch angetriebene regelbare hydrostatische Axialkolbenmaschine mit gerader Hauptachse, wobei der Stator des Elektromotors im Gehäuse dieser Axialkolbenmaschine und deren Zylinderkörper im koaxialen Rotor des Elektromotors angeordnet sind und die im Zylinderkörper axial beweglich angeordneten Arbeitskolben sich vorzugsweise über Gleitschuhe an einem als Schiefscheibe ausgebildeten Bewegungswandler abstützen, während das hydraulische Medium über ein als Steuerscheibe ausgebildetes Ventilmittel zu- und abgeführt wird.
Anwendung findet diese Axialkolbenmaschine als elektromotorisch angetriebene Pumpe mit regelbarem/veränderbarem Hubvolumen, für stationäre oder mobile elektrohydraulische Antriebe.
Bekannt sind hydrostatische Axialkolbenmaschinen (DE 14 53 599; DE 22 60 506; DE 72 45 277; EP 0.578.390; EP 0.611.887), deren Zylinderkörper im Rotor des Elektromotors integriert ist, wobei Zu- und Abführung des hydraulischen Mediums über einen Steuerspiegel erfolgt. Die im Zylinderkörper axial beweglich angeordneten Arbeitskolben stützen sich regelmäßig über Gleitschuhe an einem als Schiefscheibe ausgebildeten Bewegungswandler ab, der über mechanisch oder hydraulisch betätigte Stellkolben in seiner Winkellage veränderbar ist. Genannte Stellkolben zur Lageänderung der Schiefscheibe und damit zur Änderung des Hubvolumens/Fördervolumens der Axialkolbenpumpe sind parallel oder winkelig zur Pumpenlängsachse angeordnet. Zum Verändern der Winkellage dieser Schiefscheibe müssen große Stellkräfte aufgebracht werden, um die durch den Arbeitsdruck gebildeten hydraulischen Kolbenkräfte zu überwinden. Gleichzeitig müssen die als Bewegungswandler fungierenden Schiefscheiben in stabilen, kreisförmigen Lagerschalen geführt werden, wodurch erhebliche Reibungsverluste entstehen. Die von den ständig wechselnden Kräften an den Arbeitskolben hervorgerufenen Schwingungen führen zu enormen dynamischen Belastungen am Bewegungswandler und somit zu schnellem Verschleiß, der am Stellprozeß beteiligten Bauelemente. Der max. bei 18° liegende Schwenkwinkel des Bewegungswandlers gestattet nur eine begrenzte Feinfühligkeit der Regelung dieser bekannten Axialkolbenmaschinen.
Gemäß einer anderen Ausführung (DE 23 46 646) im Elektromotor integrierter Axialkolbenmaschinen ist die Taumelscheibe zur Betätigung der Arbeitskolben im Läufer des Elektromotors drehfest angeordnet. Diese sich drehende Taumelscheibe besitzt über eine koaxiale dem feststehenden Zylinderkörper berührungsfrei durchgreifende Welle Drehverbindung zu einer Steuerscheibe (Oldhamscheibe), welche als rotierender Steuerschieber für die Zu- und Abführung des hydraulischen Mediums fungiert. Mittels besonderer Einrichtungen/Vorrichtungen auf dieser Welle kann die Winkelstellung zwischen Taumelscheibe und Steuerschieber, und damit das Hubvolumen der Axialkolbenmaschine verändert werden. Eine derartige Veränderung des Hubvolumens durch mechanische Verstellung bestimmter Bauteile kann nur bei Stillstand dieser Axialkolbenmaschine und zeitaufwendigen Demontage- und Montagearbeiten erfolgen. Forderungen einer modernen Regelungstechnik lassen sich mit dieser Verstellung an hydrostatischen Axialkolbenmaschinen nicht realisieren.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist die Schaffung einer in einem Elektromotor integrierten sowie regelbaren Axialkolbenmaschine, deren umlaufender Zylinderkörper im Läufer des Elektromotors drehfest angeordnet ist und deren axialbewegliche Arbeitskolben sich an einem als Schiefscheibe ausgebildeten Bewegungswandler abstützen, dessen Lageänderung gegenüber dem als Steuerscheibe fungierenden Ventilmittel ohne mechanisch oder hydraulisch betätigte Stellkolben realisiert wird.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Kombination der Merkmale des Hauptanspruches in vorteilhafter Weise gelöst.
Die Unteransprüche zeigen sinnvolle Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Lösungsweges einer elektromotorisch angetriebenen Axialkolbenmaschine, deren Zylinderkörper drehfest im Rotor des Elektromotors oder eines nichtelektrischen Antriebes angeordnet ist und deren Fördervolumen durch elektrische Regelung stufenlos verändert werden kann.
Nachfolgend ist die Erfindung anhand vereinfachter Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher dargestellt, wobei diese Zeichnungen folgendes zeigen:
Fig. 1 den Längsschnitt einer integrierten Axialkolbenmaschine, deren Bewegungswandler einen separaten elektromotorischen Antrieb aufweist.
Fig. 2 den Längsschnitt einer integrierten Axialkolbenmaschine analog Fig. 1, deren Trieb­ welle als Antriebsknüppel ausgebildet ist und deren Ventilmittel im Steuerkopf umläuft.
Fig. 3 die Vorderansicht des als Steuerscheibe fungierenden Ventilmittels der Axialkolben­ maschine.
Fig. 4 den Querschnitt des Ventilmittels gemäß Fig. 3 in der Ebene A-A.
Fig. 5 den Längsschnitt einer integrierten Axialkolbenmaschine analog Fig. 1, deren Zylinder­ körper und Bewegungswandler mit den zugeordneten Rotoren des jeweiligen Elektro­ motors als unifizierte Bauteile ausgebildet sind.
Die in Fig. 1 dargestellte integrierte Axialkolbenmaschine besitzt einen umlaufenden Zylinderkörper 13, der in axialen Zylinderbohrungen 27 jeweils einen Arbeitskolben 34 aufnimmt, welcher sich über einen Gleitschuh 21 am als Schiefscheibe ausgebildeten Bewegungswandler 14 abstützt. Genannter Zylinderkörper 13 ist drehfest in einem elektromotorisch angetriebenen Rotor 10 eines Elektromotors angeordnet, dessen Stator 37 in bekannter Weise elektrische Wicklungen trägt. Der beschriebene Bewegungswandler 14 für die über Gleitschuhe 21 abgestützten Arbeitskolben 34 ist in einem weiteren Rotor 11 angeordnet, der unabhängig vom Rotor 10 für den Zylinderkörper 13 wirkt und ebenfalls elektromotorisch angetrieben wird. Dieser Rotor 11 ist in einem Stator 38 angeordnet, welcher elektrische Wicklungen aufweist. Beide Rotore 10; 11 sind axial hintereinander auf einer gemeinsamen Drehachse 12 angeordnet, wobei ein bestimmter stirnseitiger Abstand zueinander durch eine berührungslose ringförmige Trennstelle 33 realisiert wird. Der Rotor 11 für den Bewegungswandler 14 nimmt eine Triebwelle 15 drehfest auf, welche auf der Drehachse 12 umläuft und im feststehenden Gehäuse 17 sowie im ebenfalls feststehenden Steuerkopf 28 endseitig in Lagern 22; 23 drehbar angeordnet ist. Genannte Triebwelle 15 durchgreift den Zylinderkörper 13 mitnahmefrei und trägt drehfest ein kreisförmiges Ventilmittel 16, welches als prinzipiell bekannte Steuerscheibe zwischen dem Zylinderkörper 13 und dem feststehenden Steuerkopf 28 der Axialkolbenmaschine fungiert.
Das beschriebene mit dem Bewegungswandler 14 synchron umlaufende Ventilmittel 16 besitzt axiale Steueröffnungen 25; 26, welche auf der dem Zylinderkörper 13 zugewandten Seite auf einem Teilkreis 24 liegen, auf dem auch die Zylinderbohrungen 27 der Arbeitskolben 34 angeordnet sind. Um genanntes Ventilmittel 16 permanent am Steuerkopf 28 zur Anlage zu bringen und die für die Steuerung des hydraulischen Mediums notwendige dichte und verlustarme Gleitpaarung zwischen den sich drehenden Teilen zu sichern, wirkt auf der Triebwelle 15 ein axiales Federmittel 18. Dieses Federmittel 18 ist kraftschlüssig zwischen dem Zylinderkörper 13 und einer Andrückvorrichtung 19 angeordnet und bringt sowohl über eine Halteplatte 20 die Gleitschuhe 21 am Bewegungswandler 14 als auch den Zylinderkörper 13 am Ventilmittel 16 zur sicheren Anlage. Das zwischen dem Zylinderkörper 13 und dem feststehenden Steuerkopf 28 angeordnete Ventilmittel 16 sitzt drehfest auf der Triebwelle 15 und dreht sich somit immer synchron mit dem Bewegungswandler 14, welcher drehfest im Rotor 11 sitzt. Damit besteht die Möglichkeit, diesen Rotor 11 mit einer bestimmten Drehzahl elektromotorisch zu betätigen und eine vorgegebene Drehzahldifferenz zum Rotor 10 zu realisieren. Eine dadurch erzielte Veränderung der Steuergeometrie zwischen dem Ventilmittel 16, dem Zylinderkörper 13 und dem Steuerkopf 28 dient der Regelbarkeit des Fördervolumens dieser Axialkolbenmaschine. Mittels dieser steuerbaren Drehzahldifferenzen beider Rotoren 10 und 11 sind alle gewünschten Regelzustände der als Pumpe fungierenden Axialkolbenmaschine zu realisieren.
Grundsätzlich ist der Rotor 10 für den Zylinderkörper 13 als elektromotorischer Haupttrieb und der axial daneben angeordnete Rotor 11 für den Bewegungswandler 14 als Nebentrieb, mit beispielsweise 20% der Antriebsleistung des Haupttriebes, ausgelegt. Wird hierbei der Rotor 10 für den Zylinderkörper 13 mit Nenndrehzahl betrieben, während der Rotor 11 für den Bewegungswandler 14 Drehzahl Null aufweist, dann realisiert die Axialkolbenmaschine bei Einsatz/Ausführung als Pumpe ihre durch die Steuergeometrie des Ventilmittels 16 vorgegebene bzw. festgelegte Nennfördermenge. Läuft hingegen der Rotor 11 des Bewegungswandlers 14 mit gleicher Drehzahl wie der Rotor 10 des Zylinderkörpers 13, dann realisiert die Axialkolbenpumpe Fördermenge Null. Diese sog. Nullhublage wird eingestellt bzw. erreicht, da die betrachtete Steueröffnung 25 des Ventilmittels 16 permanent mit einem ringförmigen Saugkanal 29 kurzgeschlossen ist und die Umsteuerung auf einen ringförmigen Druckkanal 30 nicht erfolgt.
Neben dem geschilderten Gleichlauf der Rotoren 10 und 11 ist auch deren gegenläufiger Antrieb möglich. Wird hierbei der Rotor 11 für den Bewegungswandler 14 durch einen umschaltbaren Elektromotor im Gegenlauf betrieben, kann die Nennfördermenge der Axialkolbenpumpe vergrößert werden, da diese gegenläufige Relativbewegung wie eine Drehzahlerhöhung wirkt. Zur genannten Steuergeometrie ist festzustellen, daß die Steueröffnungen 25 des Ventilmittels 16 auf der dem Steuerkopf 28 zugewandten Seite im saugseitigen Bereich auf einem Teilkreis 31 münden/liegen, der größer ist als der Teilkreis 24 der Zylinderbohrungen 27. Die im druckseitigen Bereich angeordneten Steueröffnungen 26 des Ventilmittels 16 hingegen münden auf einem Teilkreis 32, der kleiner ist als genannter Teilkreis 24 der Zylinderbohrungen 27. Analog zu diesen im Durchmesser unterschiedlichen Teilkreisen 31; 32 sind im Steuerkopf 28 Saugkanäle 29 sowie Druckkanäle 30 angeordnet, die mit den Steueröffnungen 25; 26 des Ventilmittels 16 korrespondieren.
Betrachtet man bei einer derartigen Schlitzsteuerung des hydraulischen Mediums die Kinematik eines Arbeitskolbens 34 über den Bereich einer Umdrehung seines ihn führenden Zylinderkörpers 13, d. h. über einen Drehbereich von 360°, dann wird die Zylinderbohrung 27 im Saugbereich über die Steueröffnung 25 des Ventilmittels 16 mit dem Saugkanal 29 im Steuerkopf 28 verbunden. Nach Überfahren der Totpunktebene X-X gemaß Fig. 3 des Steuerkopfes 28 durch die Zylinderbohrung 27 erreicht diese die Steueröffnung 26 im Ventilmittel 16, welche Verbindung zum Druckkanal 30 im Steuerkopf 28 herstellt. Durch eine relative Verdrehung des Ventilmittels 16 durch gesteuerte elektromotorische Betätigung des Rotors 11 kann die Steuergeometrie durch Querschnittsveränderung aufgrund veränderter Überdeckungsverhältnisse zwischen den Steueröffnungen 25, 26 des Ventilmittels 16 sowie den Saug- und Druckkanälen 29, 30 des Steuerkopfes 28 verändert werden.
Das weitere Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 zeigt ebenfalls eine in einem Elektromotor integrierte Axialkolbenmaschine, deren Triebwelle 35 als Antriebsknüppel ausgebildet und drehfest im Bewegungswandler 14 angeordnet ist. In gleicher Weise wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 dargestellt, wird diese Triebwelle 35 mittels des Lagers 23 im Steuerkopf 28 drehbar geführt. Diese Triebwelle 35 durchgreift ebenfalls den Zylinderkörper 13 und ist drehfest mit einem Ventilmittel 36 verbunden, welches in einer analogen kreisförmigen Ausnehmung 39 im Steuerkopf 28 drehbar angeordnet ist. Genanntes Ventilmittel 36, welches über den Zylinderkörper 13 axial in die Ausnehmung 39 und damit an den Steuerkopf 28 gedrückt wird, ist im Durchmesser größer als dieser Zylinderkörper 13. Auch hier bildet das Ventilmittel 36 sowohl mit dem Zylinderkörper 13 als auch dem Steuerkopf 28 eine Gleitpaarung, um eine wirksame Zu- und Abführung des hydraulischen Mediums über Saugkanal 29 und Druckkanal 30 zu gewährleisten.
Neben der gezeigten und beschriebenen Betätigung beider Rotoren 10 und 11 durch elektromotorische Antriebe besteht die Möglichkeit, wahlweise einen nicht elektrischen Antrieb für einen der beiden Rotore 10; 11 einzusetzen. Vorzugsweise würde hierbei neben dem elektromotorischen Antrieb für den regelbaren Bewegungswandler 14 ein nicht elektrischer Antrieb für den Zylinderkörper 13 Verwendung finden. Bei einer derartigen gemischten Antriebsvariante wird der Primärantrieb für den Zylinderkörper 13 der Axialkolbenmaschine vorzugsweise durch einen nicht dargestellten Verbrennungsmotor mit konstanter Drehzahl realisiert, während ein regelbarer Elektromotor für den Sekundärantrieb des Bewegungswandlers 14 zum Einsatz kommt. Dieser Elektromotor sichert die notwendige und regelbare Drehzahldifferenz von Bewegungswandler 14 und dem gleichlaufenden Ventilmittel 36 gegenüber dem Zylinderkörper 13 der Axialkolbenmaschine.
Schließlich zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 eine integrierte Axialkolbenmaschine analog Fig. 1, deren Zylinderkörper 13 mit dem zugeordneten Rotor 10 des Elektromotors als komplexes Bauteil in Form eines Kompaktrotors 40 ausgebildet ist. Beispielsweise besteht dieser Kompaktrotor 40, wie bei Elektromotoren üblich, aus axial angeordneten wird fest miteinander verbundenen Blechlamellen. Die notwendigen axialen Zylinderbohrungen 27 für die Arbeitskolben 34 sind mit Lagerbuchsen 41 versehen, welche aus einem bestimmten Werkstoff mit guten Gleiteigenschaften bestehen oder mit einem solchen beschichtet sind.
Genannte Lagerbuchsen 41 gehen in abgesetzter Form nahtlos in eine Stirnflächenbeschichtung 42 des Kompaktrotors 40 über. Diese kreisförmige Stirnflächenbeschichtung 42 aus dem gleichen Werkstoff wie die Lagerbuchsen 41, bildet mit dem anliegenden Ventilmittel 16 eine Gleitpaarung.
Diese Lagerbuchsen 41 sichern in Verbindung mit der Stirnflächenbeschichtung 42 neben der exakten Führung der Arbeitskolben 34 sowie der Realisierung einer optimalen Steuergeometrie mit dem Ventilmittel 16 eine sichere Abdichtung des hydraulischen Kreislaufes gegenüber dem Kompaktrotor 40, der aus Blechlamellen besteht.
In gleicher Weise wie der Kompaktrotor 40 kommt ein Kompaktwandler 43 zum Einsatz, der aus axial angeordneten und fest miteinander verbundenen Blechlamellen besteht. Dieser Kompaktwandler 43 integriert sowohl den Rotor 11 des sekundären Elektromotors als auch den Bewegungswandler 14 zur Abstützung der Gleitschuhe 21 für die Arbeitskolben 34.
Die an Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1 bis 5 dargestellte hydrostatische regelbare Axialkolbenmaschine sichert durch zwei unabhängig voneinander wirkende drehzahlveränderliche Rotoren 10, 11 für den Zylinderkörper 13 als auch für den Bewegungswandler 14 eine feinfühlige exakte Regelung des Fördervolumens unter Aufbringung nur geringer Stellkräfte.
Benötigte Regelpunkte der Axialkolbenmaschine sind mit hoher Genauigkeit anfahrbar, da die exakt einstellbare Drehzahldifferenz zwischen beiden genannten Rotoren 10; 11 für Zylinderkörper 13 einschließlich Ventilmittel 16; 36 und Bewegungswandler 14 die Basis genannter Regelung darstellt. Die zur Regelung des Fördervolumens aufbringende Stellkraft ist im Vergleich zu den bekannten Stell- und Regeleinrichtungen relativ klein, da der Kraftangriffspunkt im peripheren Bereich des Rotors 11 für den Bewegungswandler 14 liegt und somit sein günstige/optimale Hebelverhältnisse zur Krafteinleitung vorliegen.
Im Gegensatz zum bekannten Stand erfolgt kein Angriff von Stellkolben zur Realisierung von Winkelverstellungen des Bewegungswandlers 14 der Axialkolbenmaschine, sondern durch relative Drehung der achsgleichen Rotoren 10; 11 für Zylinderkörper 13 und Bewegungswandler 14 wird die Steuergeometrie zwischen dem als Steuerscheibe ausgebildeten Ventilmittel 16; 36 und dem Zylinderkörper 13 mit hoher Regelgenauigkeit verändert. Dieses elektromotorische Prinzip zwischen dem Rotor 11 des Bewegungswandlers 14 und dem zugeordneten Stator 38 des Elektromotors sichert eine relative Drehung zwischen genanntem Bewegungswandler 14 und Zylinderkörper 13 durch äußere Umfangskräfte unter Erzielung höchster Regelgenauigkeiten der Axialkolbenmaschine.
Da der Bewegungswandler 14 eine extrem große Auflagefläche an seinem zugeordneten Rotor 11 besitzt und keine drehende Bewegung des Bewegungswandlers 14 innerhalb des ihn tragenden Rotors 11 eintritt, wird mechanischer Verschleiß durch Stellbewegungen zur Förderstromänderung der regelbaren Axialkolbenmaschine weitestgehend vermieden und dadurch deren Einsatzdauer und Funktionssicherheit entscheidend erhöht.
Bezugszeichenliste
10
Rotor
11
Rotor
12
Drehachse
13
Zylinderkörper
14
Bewegungswandler
15
Triebwelle
16
Ventilmittel
17
Gehäuse
18
Federmittel
19
Andrückvorrichtung
20
Halteplatte
21
Gleitschuh
22
Lager
23
Lager
24
Teilkreis
25
Steueröffnung
26
Steueröffnung
27
Zylinderbohrung
28
Steuerkopf
29
Saugkanal
30
Druckkanal
31
Teilkreis
32
Teilkreis
33
Trennstelle
34
Arbeitskolben
35
Triebwelle
36
Ventilmittel
37
Stator
38
Stator
39
Ausnehmung
40
Kompaktrotor
41
Lagerbuchse
42
Stirnflächenbeschichtung
43
Kompaktwandler

Claims (11)

1. Integrierte elektromotorisch angetriebene regelbare Axialkolbenmaschine mit gerader Hauptachse und im Gehäuse angeordnetem Elektromotor, dessen Stator im Gehäuse befestigt ist und dessen koaxialer Rotor die drehenden Bauteile derselben, beispielsweise der Zylinderkörper oder den als Schiefscheibe ausgebildeten Bewegungswandler umgreift/aufnimmt, wobei die im Zylinderkörper axial beweglich angeordneten Arbeitskolben sich vorzugsweise über Gleitschuhe am Bewegungswandler abstützen und die Zu- und Abführung des hydraulischen Mediums über ein als Steuerscheibe ausgebildetes Ventilmittel realisiert wird, welche dem Bewegungswandler gegenüber angeordnet ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
  • a) zwei unabhängig voneinander wirkende Rotoren (10; 11), von denen mindestens einer elektromotorisch angetrieben wird, dienen der Aufnahme drehender Bauteile der Axialkolbenmaschine, welche axial hintereinander auf einer gemeinsamen Drehachse (12) angeordnet sind und eine ringförmige axiale Trennstelle (33) besitzen,
  • b) ein als Primärantrieb ausgebildeter Rotor (10) trägt drehfest einen koaxial angeordneten Zylinderkörper (13) der Axialkolbenmaschine,
  • c) ein als Sekundärantrieb fungierender Rotor (11) trägt ebenfalls koaxial und drehfest einen Bewegungswandler (14), der als Schiefscheibe zur Abstützung der Arbeitskolben (34) dient,
  • d) eine Triebwelle (15; 35) mit der Drehachse (12) ist drehfest im Rotor (11) des Bewegungswandlers (14) angeordnet, durchgreift den Zylinderkörper (13) mitnahmefrei und trägt drehfest die als Ventilmittel (16; 36) fungierende Steuerscheibe,
  • e) das mit dem Bewegungswandler (14) synchron umlaufende Ventilmittel (16; 36) bildet mit dem feststehenden Steuerkopf (28) im Gehäuse (17) eine Gleitpaarung, welcher die Saug- und Druckkanäle (29; 30) aufweist.
2. Integrierte Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebwelle (15) durchgehend und axial außerhalb beider Rotoren (10; 11) im Gehäuse (17) bzw. im Steuerkopf (28) drehbar in Lagern (22; 23) angeordnet ist.
3. integrierte Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebwelle (35) als Antriebsknüppel ausgebildet, im Rotor (11) bzw. dem darin befindlichen Bewegungswandler (14) drehfest und im gegenüberliegenden Lager (23) des Steuerkopfes (28) drehend angeordnet ist.
4. Integrierte Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein axial wirkendes Federmittel (18) auf der Triebwelle (15) kraftschlüssig zwischen dem Zylinderkörper (13) und einer Andruckvorrichtung (19) für die Halteplatte (20) der die Arbeitskolben (34) führenden Gleitschuhe (21) angeordnet ist.
5. Integrierte Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderkörper (13) drehfest und das im Durchmesser gleiche Ventilmittel (16) drehbar im elektromotorischen Rotor (10) angeordnet sind.
6. Integrierte Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderkörper (13) drehfest im elektromotorischen Rotor (10) und das im Durchmesser größere Ventilmittel (36) drehbar im Steuerkopf (28) angeordnet sind.
7. Integrierte Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die als Ventilmittel (16; 36) fungierende Steuerscheibe mit schlitzförmigen Steueröffnungen (25; 26) versehen ist, welche auf der Seite des Zylinderkörpers (13) auf einem Teilkreis (24) der Zylinderbohrungen (27) für die Arbeitskolben (34) liegen.
8. Integrierte Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueröffnungen (25; 26) des Ventilmittels (16; 36) mit Druck- und Saugkanälen (29; 30) im Steuerkopf (28) zusammenwirken, welche auf im Durchmesser unterschiedlichen Teilkreisen (31; 32) liegen.
9. Integrierte Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Zylinderkörper (13) aufnehmende Rotor (10) durch einen nichtelektrischen Antrieb, vorzugsweise einen drehzahlkonstanten Verbrennungsmotor betätigt wird.
10. Integrierte Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1 und 2 sowie 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderkörper (13) und der ihn tragende Rotor (10) des primären Elektromotors als komplexer Kompaktrotor (40) ausgebildet ist, der vorzugsweise aus axial angeordneten Blechlamellen besteht und Lagerbuchsen (41) sowie eine Stirnflächenbeschichtung (42) aufweist.
11. Integrierte Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungswandler (14) und der ihn tragende Rotor (11) des sekundären Elektromotors als komplexer Kompaktwandler (43) ausgebildet ist, der vorzugsweise aus axial angeordneten Blechlamellen besteht.
DE1996150270 1996-12-04 1996-12-04 Hydrostatische Axialkolbenmaschine Withdrawn DE19650270A1 (de)

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