DE19650704C2 - Verbindungselement für Brennstoffzellen - Google Patents
Verbindungselement für BrennstoffzellenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement zum elektrischen Verbinden von
Brennstoffzellen eines Brennstoffzellen-Stapels.
In Brennstoffzellen wird die in dem Brennstoff gespeicherte chemische Energie
direkt in elektrische Energie und Wärme umgewandelt. Als Brennstoffe kom
men beispielsweise reiner Wasserstoff, Methanol oder Erdgas zum Einsatz, die
in der Brennstoffzelle mit dem Oxidans, meist reiner oder der in Luft enthalte
ne Sauerstoff, reagieren. Bei dieser Reaktion wird neben elektrischem Strom
und Wärme noch Wasser erzeugt, bei den kohlenstoffhaltigen Brennstoffen zu
dem Kohlendioxid. Brennstoff und Oxidans werden auch unter dem Begriff Be
triebsmittel zusammengefaßt.
Die einzelne Brennstoffzelle weist eine Anode und eine Kathode auf, zwischen
denen der Elektrolyt angeordnet ist. Der Brennstoff wird der Anodenseite, das
Oxidans der Kathodenseite der Brennstoffzelle kontinuierlich zugeführt, die
Reaktionsprodukte werden kontinuierlich abgeführt.
Die verschiedenen Typen von Brennstoffzellen werden gewöhnlich an Hand des
verwendeten Elektrolyten eingeteilt. Bei der Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC,
Abkürzung für Solid Oxide Fuel Cell) wird eine Keramik als Elektrolyt einge
setzt. Im Gegensatz zu Brennstoffzellen-Typen ist der Elektrolyt der Festoxid-
Brennstoffzelle fest. Die Arbeitstemperaturen der Festoxid-Brennstoffzellen lie
gen im Bereich von ungefähr 600 bis ungefähr 1000°C.
Werkstoffe für die Komponenten der Festoxid-Brennstoffzelle sind überwiegend
Keramiken, deren gewünschte elektrische und elektrochemische Eigenschaften
durch gezielte Kombination und Verarbeitung der Ausgangsstoffe erreicht wer
den. Der Elektrolyt ist beispielsweise eine gasdichte Keramikschicht aus Yttri
um-stabilisiertem Zirkoniumdioxid (abgekürzt YSZ), das bei den erwähnten Be
triebstemperaturen zwischen 600 und 1000°C eine hohe Leitfähigkeit für Sau
erstoffionen besitzt. Im allgemeinen wird für die Anode ein Cermet aus Nickel
und YSZ, für die Kathode ein Perowskit auf Basis von Lanthanmanganit ver
wendet. Die Porosität der beiden Elektrodenschichten muß ausreichend hoch
sein, damit bei Betrieb der Brennstoffzelle einerseits immer eine genügend gro
ße Gasmenge des zu der entsprechenden Grenzfläche Elektrode/Elektrolyt ge
langen kann und andererseits die Reaktionsprodukte unbehindert entweichen
können.
Ohne Stromfluß baut sich zwischen Anode und Kathode eine Zellspannung von
ungefähr 1 V auf. Da dieser Wert für den praktischen Einsatz zu gering ist,
werden mehrere Einzelzellen in einem Modul zusammengefaßt und elektrisch
in Reihe geschaltet. Dies erfolgt beispielsweise im Flachzellenkonzept dadurch,
daß die Einzelzellen in Form von Platten hergestellt und aufeinandergestapelt
werden. Zwischen jeweils zwei benachbarten Einzelzellen ist eine elektrisch lei
tende Platte, das sogenannte Verbindungselement angeordnet, das die Anode
der einen Einzelzelle mit der Kathode der anderen Einzelzelle elektrisch ver
bindet. Das Verbindungselement ist zudem gasdicht und seine beiden Hauptflä
chen weisen eine Rippenstruktur auf, so daß zu den Elektroden offene Kanäle
gebildet werden. Dadurch werden zwischen Anode und Verbindungselement ei
nerseits und zwischen Kathode und Verbindungselement andererseits vonein
ander getrennte Gasräume gebildet, so daß die Anode mit Brennstoff und die
Kathode mit Luft versorgt werden kann.
Aus der EP 0 446 680 A1 ist ein Verbindungselement bekannt, das aus drei
Teilen besteht, nämlich einer glatten Trennplatte und zwei Stromkollektoren in
Form von gewellten Bändern. Auf jeder der beiden Hauptflächen der Trennplat
te liegt einer der Stromkollektoren. Diese wiederum liegen an den zueinander
weisenden Elektroden zweier benachbarter Einzelzellen an.
Aus der DE 44 10 711 C1 ist ein einteiliges Verbindungselement bekannt, das
dort als Bipolarplatte bezeichnet wird. In jeder der beiden Hauptflächen der Bi
polarplatte sind mehrere parallele offene Kanäle durchgehend von einem Rand
zum gegenüberliegenden Rand ausgebildet. Die Bipolarplatte liegt mit den die
Kanäle begrenzenden Stegen an den zueinanderweisenden Elektroden zweier
benachbarter Einzelzellen an.
Für eine sichere elektrische Verbindung zwischen Elektrode und Verbindungs
element ist ein guter Kontakt zwischen Verbindungselement und Elektrode er
forderlich. Dieser wird dadurch erreicht, daß beispielsweise der ganze Stapel
aus Brennstoffzellen und Verbindungselementen großflächig zusammenge
drückt wird, oder daß die Verbindungselemente und die Elektroden an den ge
wünschten Kontaktstellen über geeignete Kontaktschichten miteinander ver
bunden werden.
Zur Inbetriebnahme des Brennstoffzellen-Stapels muß dieser von Raumtempe
ratur auf Betriebstemperatur aufgeheizt werden. Diese Temperaturänderung
von einigen hundert °C kann zusammen mit der oben erwähnten für die elek
trische Kontaktierung erforderlichen Preß- oder Klebeverbindung zwischen
Verbindungselementen und Einzelzellen zu mechanischen Spannungen führen,
die so stark sind, daß die bruchempfindlichen keramischen Einzelzellen zerstört
werden. Es ist daher äußerst wichtig, daß die verschiedenen Werkstoffe in ih
rem Wärmeausdehnungsverhalten aneinander angepaßt sind.
Bisher wurden herkömmliche Hochtemperatur-Legierungen auf Eisen- oder
Nickelbasis als Werkstoff für die Herstellung von Verbindungselementen für
Festoxid-Brennstoffzellen verwendet. So bestehen gemäß der EP 0 446 680 A1
die Trennplatte und die Stromkollektoren aus einer Eisenbasislegierung mit
der Zusammensetzung 20 Gew.-% Cr, 5 Gew.-% Al, 0,4 Gew.-% Mn, 0,5 Gew.-%
Si, 0,05 Gew.-% C, Rest Fe oder aus einer Nickelbasislegierung mit der Zusam
mensetzung 16 Gew.-% Cr, 4,5 Gew.-% Al, 3 Gew.-% Fe, Rest Ni; gemäß der
DE 44 10 711 C1 besteht die Bipolarplatte aus einer Eisen-Chrom- oder Chrom-
Eisen-Legierung, wobei die Oberfläche der Platte (Stirnflächen der Stege und
Innenflächen beziehungsweise Wände der Gaskanäle) mit Aluminium angerei
chert ist, wofür ein zusätzlicher Verfahrensschritt erforderlich ist. Mit diesen
Legierungen ließen sich aber keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen, da
ihre Wärmeausdehnung im Vergleich zu den für die Einzelzellen verwendeten
keramischen Werkstoffen viel zu groß ist, so daß eine Anpassung nicht möglich
war.
Außerdem ist aus der DE 44 10 711 C1 bekannt, Bipolarplatten aus oxiddisper
sionsgehärteten (oxid dispersion strengthened, abgekürzt ODS) Legierungen
auf Eisenbasis, wie zum Beispiel mit der Zusammensetzung 20 Gew.-% Cr,
5 Gew.-% Al, 0,5 Gew.-% Y2O3, Rest Fe, oder auf Chrombasis, wie zum Beispiel
mit der Zusammensetzung 5 Gew.-% Fe, 1 Gew.-% Y2O3, Rest Cr (abgekürzt
Cr5Fe1Y2O3), oder aus Keramiken auf Basis von Lanthanchromit (LaCrO3)
herzustellen. Derartige Verbindungselemente sind auf Grund ihres Wärmeaus
dehnungsverhaltens gut für Stapel aus solchen Festoxid-Brennstoffzellen ge
eignet, die nach dem sogenannten Folienkonzept aufgebaut sind.
Dieses Folienkonzept besagt, daß die mechanische Stabilität der Einzelzelle
hauptsächlich durch den Elektrolyten erfolgt. Der Aufbau einer derartigen Ein
zelzelle sieht beispielsweise so aus, daß der Elektrolyt eine 100-300 µm dicke,
flache, selbsttragende Folie aus dem oben erwähnten YSZ ist, auf deren eine
Seite die Anode aus dem oben erwähnten Cermet und auf deren andere Seite
die Kathode aus dem oben erwähnten Perowskit in jeweils 50-100 µm dicken
Schichten aufgebracht werden. Die Abmessungen derartiger Einzelzellen sind
durch ihre mechanische Stabilität und ihre Handhabbarkeit im Herstellungs-
und Weiterverarbeitungsprozeß begrenzt. Üblich sind Einzelzellen von 100 ×
100 mm2. Das Wärmeausdehnungsverhalten dieser Einzelzelle wird vor allem
durch die Elektrolytschicht bestimmt, die eine sehr niedrige Wärmeausdehnung
besitzt.
Neben dem Folienkonzept wird in jüngerer Zeit auch noch das sogenannte
Substratkonzept verfolgt, das besagt, daß nicht der Elektrolyt für die mechani
sche Stabilität sorgt, sondern eine Substratschicht. Diese kann beispielsweise
die Anode sein. Dies ist von Vorteil, da die ohmschen Verluste der Anode gerin
ger als die der Kathode und sehr viel geringer die des Elektrolyten sind. Die
Anode ist beispielsweise 2000 µm dick und mit dieser Dicke auch bei großen
Flächen von beispielsweise 250 × 250 mm2 noch ausreichend stabil. Auf dieses
Anoden-Substrat wird beispielsweise eine nur ungefähr 20 µm dicke Elektrolyt
schicht und darauf eine ungefähr 50 µm dicke Kathodenschicht aufgebracht.
Es sind auch andere Strukturen möglich, so kann beispielsweise von einer
selbsttragenden Substratschicht, die in Hinblick auf die elektrochemischen
Abläufe in der Brennstoffzelle keinen Einfluß haben muß, ausgegangen werden,
auf der die eigentlichen Brennstoffzellen-Schichten, also Anode, Kathode und
Elektrolyt aufgebaut werden. Diese können dann beliebig dünn aufgebracht
werden, da sie nicht mehr zur mechanischen Stabilität der Einzelzelle beitragen
müssen. Die Substratschicht muß allerdings so beschaffen sein, daß die direkt
auf ihr aufgebrachte Elektrode mit genügend Betriebsmittel versorgt werden
kann.
Da der Elektrolyt somit beim Substratkonzept viel dünner als beim Folienkon
zept ist, kann die Betriebstemperatur unter 700°C gesenkt werden. Zwar ist
mit der Absenkung der Betriebstemperatur eine Verringerung der spezifischen
elektrischen Leitfähigkeit des Elektrolyten verbunden, dieser Effekt wird aber
durch die kürzere Entfernung kompensiert, die die Sauerstoffionen auf ihrem
Weg zur Anode durch den Elektrolyten zurücklegen müssen.
Das Wärmeausdehnungsverhalten der Einzelzellen gemäß dem Substratkon
zept wird vor allem durch das selbsttragende Substrat, im erstgenannten Bei
spiel also durch die Anode bestimmt. Da dieses aber im Vergleich zu dem Elek
trolyten, der eine sehr niedrige Wärmeausdehnung besitzt, in der Regel eine
höhere Wärmeausdehnung hat, sind die bekannten Verbindungselement-
Werkstoffe hier nicht geeignet.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten ODS-Cr-Legierungen besteht zudem
darin, daß sich beim Betrieb des Brennstoffzellen-Stapels auf der Oberfläche
des Verbindungselements Deckschichten aus Chromoxid bilden, die in den je
weiligen Gasraum abdampfen. Dieses abgedampfte Chromoxid kontaminiert die
Einzelzellen, vor allem die Kathoden, was ein ernstes Alterungsproblem dar
stellt.
Außerdem werden ODS-Cr-Legierungen in einem pulvermetallurgischen und somit
aufwendigen Verfahren hergestellt und sind daher sehr teuer. Auch ihre gerin
ge Bruchzähigkeit und die damit verbundenen schlechten Verarbeitungseigen
schaften sind sehr nachteilig.
Bei den bekannten Keramiken auf Basis von Lanthanchromit sind die hohen
Rohstoff und Herstellungskosten sowie die bei den hohen Betriebstemperatu
ren vorhandene, aber im Vergleich zu den metallischen Werkstoffen nicht zu
friedenstellende spezifische elektrische Leitfähigkeit wesentliche Nachteile.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verbindungselement zu schaffen, das
die mit den bekannten Verbindungselementen verbundenen Nachteile überwin
det.
Diese Aufgabe wird durch ein Verbindungselement gelöst, das aus einem Werk
stoff aus einer Legierung auf Eisenbasis besteht, die 13 bis 24 Gew.-% Chrom
sowie höchstens 3 Gew.-% Mangan und/oder höchstens 2 Gew.-% Aluminium
und/oder höchstens 1,5 Gew.-% Silizium aufweist.
Das erfindungsgemäße Verbindungselement paßt auf Grund des verwendeten
Werkstoffs in seinem Wärmeausdehnungsverhalten gut zu den Einzelzellen
gemäß dem Substratkonzept, der Werkstoff ist einfach und preisgünstig herzu
stellen, er besitzt sehr gute Verarbeitungseigenschaften und eine hohe elektri
sche Leitfähigkeit.
Der erfindungsgemäße Werkstoff ist bei den hohen Betriebstemperaturen be
ständig. Er widersteht zudem gleichzeitig den Bedingungen auf der Kathoden
seite, wo beispielsweise eine sehr oxidierende Atmosphäre vorherrscht, und de
nen der Anodenseite, wo beispielsweise heißer Wasserdampf vorhanden ist.
Dies ist deshalb nötig, da das Verbindungselement mit einer Seite den Gasraum
der Anode und mit der anderen Seite den Gasraum der Kathode abgrenzt. Au
ßerdem besitzt er als metallischer Werkstoff eine sehr gute spezifische elektri
sche Leitfähigkeit.
Zudem verhindert jedes der Legierungselemente Al, Si und Mn, allein oder zu
sammen mit einem der beiden anderen Legierungselemente oder mit den bei
den anderen Legierungselementen, die Bildung von reinen Chromoxid-
Schichten. Statt dessen werden Deckschichten aus Mischoxiden oder Oxidgemi
schen gebildet, die eine sehr gute Oxidationsbeständigkeit aufweisen und eine
extrem verringerte Abdampfung von kontaminierenden Chromoxiden zulassen.
Die Brennstoffzellen altern daher wesentlich langsamer.
Ein vorteilhaftes Beispiel für diesen Werkstoff weist einen Gehalt an 0 bis
0,12 Gew.-% Kohlenstoff, 12 bis 14 Gew.-% Chrom, 0 bis 1 Gew.-% Mangan, 0,7
bis 1,2 Gew.-% Aluminium und 0,7 bis 1,4 Gew.-% Silizium auf.
Ein weiteres vorteilhaftes Beispiel für diesen Werkstoff weist einen Gehalt an 0
bis 0,12 Gew.-% Kohlenstoff, 17 bis 19 Gew.-% Chrom, 0 bis 1 Gew.-% Mangan,
0,7 bis 1,2 Gew.-% Aluminium und 0,7 bis 1,4 Gew.-% Silizium auf.
Ein anderes vorteilhaftes Beispiel für diesen Werkstoff weist einen Gehalt an 0
bis 0,12 Gew.-% Kohlenstoff, 23 bis 26 Gew.-% Chrom, 0 bis 1 Gew.-% Mangan,
1,2 bis 1,7 Gew.-% Aluminium und 0,7 bis 1,4 Gew.-% Silizium auf.
Weitere vorteilhafte Zusammensetzungen sowie vorteilhafte Anwendungen und
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Auf Grund seiner thermischen, elektrischen und elektrochemischen Eigenschaf
ten ist das erfindungsgemäße Verbindungselement besonders für einen Stapel
aus Hochtemperatur-Brennstoffzellen geeignet. Dabei wird der Werkstoff be
vorzugt Betriebstemperaturen von höchstens 900°C ausgesetzt.
Im folgenden werden bevorzugte Einsatzgebiete der Erfindung anhand der bei
gefügten Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Festoxid-Brennstoffzelle;
Fig. 2 ist ein vergrößerter Querschnitt durch eine Festoxid-Brennstoffzelle
gemäß dem Folienkonzept;
Fig. 3 ist ein vergrößerter Querschnitt durch eine Festoxid-Brennstoffzelle
gemäß dem Substratkonzept;
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Verbindungselements;
Fig. 5 ist eine teilweise aufgebrochene perspektivische Ansicht eines
Brennstoffzellen-Aggregates, der einen Stapel aus Festoxid-
Brennstoffzellen gemäß dem Substratkonzept und Verbindungsele
menten gemäß Fig. 4 aufweist;
Fig. 6 ist eine entlang der Linie VI-VI in Fig. 5 geschnittene Detailansicht
des Brennstoffzellen-Stapels; und
Fig. 7 ist ein Graph, in dem die relative Wärmeausdehnung verschiedener
für Festoxid-Brennstoffzellen und Verbindungselemente verwende
ter Werkstoffe über der Temperatur aufgetragen ist.
Arbeitsweise und Aufbau von Hochtemperatur-Brennstoffzellen werden nach
stehend am Beispiel einer mit Wasserstoff und Luft betriebenen Festoxid-
Brennstoffzelle näher beschrieben.
Gemäß Fig. 1 bis 3 weist eine Festoxid-Brennstoffzelle 10 eine Anode 12, einen
Elektrolyten 14 und eine Kathode 16 auf. Der Elektrolyt 14 ist eine gasdichte
Keramikschicht aus YSZ, das aus ZrO2 mit einem Zusatz von 8 Mol-% Y2O3 be
steht. Die Anode 12 ist aus einem Ni-YSZ-Cermet, das aus den Ausgangsstoffen
YSZ, das aus ZrO2 mit einem Zusatz von 8 Mol-% Y2O3 besteht, und NiO her
gestellt ist. Die Kathode 16 ist aus einem Perowskit auf Basis von Lanthan
manganit der Zusammensetzung La0,65Sr0,30MnO3. Die beiden Elektroden
schichten sind gasdurchlässig, so daß bei Betrieb der Brennstoffzelle 10 der
Wasserstoff zur Grenzfläche Anode/Elektrolyt und der Luftsauerstoff zur
Grenzfläche Kathode/Elektrolyt jeweils in ausreichenden Mengen gelangen und
andererseits das Reaktionsprodukt Wasser unbehindert entweichen können.
Die gemäß Fig. 1 an der Grenzschicht Kathode/Elektrolyt aus dem kontinuier
lich zugeführten Luftsauerstoff erzeugten O2--Ionen wandern durch den Elek
trolyten 14 zu der Grenzschicht Anode/Elektrolyt. Dort wird der Wasserstoff
oxidiert und reagiert mit den O2--Ionen zu Wasser, wobei neben der Reaktions
wärme auch Elektronen freigesetzt werden. Diese fließen über einen zwischen
Anode 12 und Kathode 16 geschalteten Verbraucher zurück zur Kathode 16, wo
sie neue O2--Ionen bilden. Das an der Anode 12 entstandene Wasser liegt wegen
der hohen Temperaturen als Dampf vor und wird, wie die in ihrem Sauerstoff
gehalt verringerte Luft, an der Kathodenseite kontinuierlich abgeführt.
In Fig. 2 ist der Aufbau einer planaren Festoxid-Brennstoffzelle 10 gemäß dem
Folienkonzept gezeigt, bei dem die mechanische Stabilität der Einzelzelle 10
durch den Elektrolyten 14 erfolgt. Dieser ist eine 150 µm dicke, flache Folie aus
dem oben erwähnten YSZ. Die Anode 12 und die Kathode 16 sind jeweils 50 µm
dicke Schichten aus den oben erwähnten Materialien, die beidseitig auf die
Elektrolytfolie aufgebracht sind.
Fig. 3 zeigt den Aufbau einer Festoxid-Brennstoffzelle 10 gemäß dem
Substratkonzept, bei der die gleichen Werkstoffe wie bei der in Fig. 2 gezeigten
Festoxid-Brennstoffzelle 10 gemäß dem Folienkonzept verwendet werden. Bei
dieser Einzelzelle 10 ist jedoch das tragende Substrat eine 2000 µm dicke Anode
12. Auf dieses Anoden-Substrat wird die Elektrolytschicht mit 20 µm Dicke und
darauf die Kathodenschicht mit 50 µm Dicke aufgebracht.
Fig. 4 zeigt ein plattenförmiges Verbindungselement 18, das aus einer erfin
dungsgemäßen Eisenlegierung mit einem Gehalt an 0 bis 0,12 Gew.-% Kohlen
stoff, 17 bis 19 Gew.-% Chrom, 0 bis 1 Gew.-% Mangan, 0,7 bis 1,2 Gew.-%
Aluminium und 0,7 bis 1,4 Gew.-% Silizium hergestellt ist.
Der Grundriß des Verbindungselements 18 gleicht im wesentlichen dem der
Einzelzellen 10, in der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform ist er qua
dratisch, er kann aber auch eine andere Form haben. Die beiden quadratischen
Hauptflächen 20, 22 des Verbindungselements 18 sind derart gerippt, daß je
weils mehrere parallele, rillenförmige Kanäle 24 durchgehend von einem Rand
des Verbindungselements 18 zum gegenüberliegenden reichen. Dabei verlaufen
die Kanäle 24' in der in Fig. 4 sichtbaren oberen Hauptfläche 20 rechtwinklig
zu den Kanälen 24" in der gegenüberliegenden unteren Hauptfläche 22.
Das in Fig. 5 gezeigte Brennstoffzellen-Aggregat weist einen Brennstoffzellen-
Stapel 26 und vier daran angebrachte Gaskästen auf. Der Brennstoffzellen-
Stapel 26 umfaßt zehn Festoxid-Brennstoffzellen 10, von denen jede gemäß dem
in Fig. 3 gezeigten Substratkonzept aufgebaut ist. Bei jeder Einzelzelle 10 liegt
die Anode 12 oben, die Kathode 16 unten. Jeweils zwei benachbarte Einzelzel
len 10 sind durch ein Verbindungselement 18 gemäß Fig. 4 einerseits räumlich
voneinander getrennt, andererseits durch dieses mechanisch und elektrisch
miteinander verbunden, wie weiter unten näher beschrieben wird. Auf der An
ode 12 der obersten Einzelzelle 10 und unter der Kathode 16 der untersten Ein
zelzelle 10 liegt jeweils ebenfalls ein Verbindungselement 18', 18". Das oberste
Verbindungselement 18' unterscheidet sich dadurch von den übrigen neun zwi
schen zwei Einzelzellen 10 liegenden Verbindungselementen 18, daß nur die an
der Anode 12 anliegende untere Hauptfläche 22 die Kanäle 24" aufweist, wo
hingegen die obere, freie Hauptfläche 20' eben ist. Entsprechend unterscheidet
sich das unterste Verbindungselement 18" dadurch von den übrigen neun zwi
schen zwei Einzelzellen 10 liegenden Verbindungselementen 18, daß nur die an
der Kathode 16 anliegende obere Hauptfläche 20 die Kanäle 24' aufweist, wo
hingegen die untere, freie Hauptfläche 22" eben ist. Auf diese freien Hauptflä
chen 20', 22' ist jeweils eine Stromabnehmerfahne 36 geschweißt, über die der
in dem Brennstoffzellen-Stapel 26 erzeugte elektrische Strom abgeführt wird.
An jeder der vier Seitenflächen des Stapels 26 sind Gaskästen 28, 30, 32, 34
luftdicht angebracht, über die die Betriebsmittel jeweils zu- oder abgeführt
werden. Der in Fig. 5 vordere Gaskasten 28 dient der Zufuhr von Luft, der hin
tere Gaskasten 30 der Abfuhr der im Sauerstoffgehalt verringerten Luft. Der in
Fig. 5 linke Gaskasten 32 dient der Zufuhr von Wasserstoff, der rechte Gaska
sten 34 der Abfuhr des Wassers und desjenigen Wasserstoffes, der nicht rea
giert hat. Die Fugen zwischen den Gaskästen und dem Stapel 26 sind mit
Glaslot abgedichtet.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch den Brennstoffzellen-Stapel 26 entlang der Linie
VI-VI in Fig. 5 und zeigt in einem vergrößerten Ausschnitt, wie die Kontaktie
rung von Anode 12 und Kathode 16 einer Einzelzelle 10 mit dem entsprechen
den Verbindungselement 18 erfolgt. Die in Fig. 6 linke Seitenfläche des Stapels
26 weist, wie auch in Fig. 5, zum Wasserstoffzufuhrkasten 32.
In Fig. 6 ist einer der von links nach rechts verlaufenden Kanäle 24" in der un
teren Hauptfläche 22 des oberen Verbindungselements 18 im Längsschnitt ge
zeigt. Durch diesen Kanal 24" strömt von links Wasserstoff aus dem Wasser
stoffzufuhrkasten 32 zur Anode 12. Weiter sind in Fig. 6 zwei der von vorn
nach hinten verlaufenden Kanäle 24' in der oberen Hauptfläche 20 des unteren
Verbindungselements 18 im Querschnitt dargestellt. Durch diese Kanäle 24'
strömt von vorne Luft aus dem Luftzufuhrkasten 28 zur Kathode 16.
Die elektrische Kontaktierung der Elektroden 14, 18 mit dem Verbindungsele
ment 18 erfolgt auf Anodenseite mit Hilfe eines Nickelnetzes 38, das durch
Punktschweißen auf den die Kanäle 24"n begrenzenden Stegen 40 an der unteren
Hauptfläche 22 des Verbindungselements 18 befestigt ist und durch das Eigen
gewicht der darüber liegenden Verbindungselementen 18n und Einzelzellen 10
auf die Anode 12 gedrückt wird. Auf der Kathodenseite ist eine Kontaktschicht
42 aus einer Keramik auf Basis von Lanthan-Kobaltit zwischen den Stegen 40n
an der oberen Hauptfläche 20 des Verbindungselements 18 und Kathode 16
vorgesehen.
Gemäß Fig. 6 reicht die Kathodenschicht nicht ganz bis zum Rand von Anode
12 und Elektrolyt 14. Vielmehr liegt die Unterseite der Elektrolytschicht um
laufend frei. Dieser um den gesamten Umfang der Einzelzelle 10 umlaufende
zweischichtige Randbereich 44 der Einzelzelle 10 ist von einer Abdichtungs
masse 46 umschlossen, die aus Alkali-Silikat-Glas mit Zusätzen von MgO und
YSZ besteht und schlecht an dem verwendeten Kathodenmaterial haftet. Diese
Abdichtung verhindert, wie in Fig. 6 gut zu erkennen ist, daß sich der Wasser
stoff, der in dem Wasserstoffzufuhrkasten 32 und in dem Kanal 24" über der
Anode 12 vorhanden ist, mit dem Sauerstoff in den Kanälen 24' unter der Ka
thode 16 vermischt. Die Abdichtung haftet außerdem an den äußeren Randbe
reichen der Stege 40 in der oberen und unteren Hauptfläche 20, 22 der Verbin
dungselemente 18, so daß Verbindungselemente 18 und Einzelzellen 10 fest
miteinander verbunden sind.
Da die beschriebene elektrische Kontaktierung auch eine feste mechanische
Verbindung zwischen Verbindungselementen 18 und Einzelzellen 10 mit sich
bringt, müssen die verschiedenen Materialien in ihrem Wärmeausdehnungs
verhalten soweit aufeinander abgestimmt sein, daß es auch bei großen Tempe
raturänderungen, die beispielsweise beim Ein- und Ausschalten des Brennstoff
zellen-Aggregates auftreten, nicht zu einer Zerstörung der spröden Einzelzellen
10 kommt.
In dem in Fig. 7 gezeigten Diagramm ist die relative Wärmeausdehnung ΔL/L0
als Funktion der Temperatur aufgetragen, die für verschiedene Werkstoffe ge
messen wurde. Die Differenz zwischen zwei Kurven bei einer gegebenen Tem
peratur ist ein direktes Maß für die mechanische Spannung, die sich bei Errei
chen dieser Temperatur zwischen zwei entsprechenden Bauteilen aufbauen
würde, wenn sie bei der Ausgangstemperatur von 20°C fest miteinander ver
bundenen worden wären.
Die Kurve 1 gehört zu einem Verbindungselement 18, dessen Zusammenset
zung und Aufbau oben in Zusammenhang mit Fig. 4 beschrieben ist. Die Kurve
2 gehört zu einer in Zusammenhang mit Fig. 3 beschriebenen Festoxid-
Brennstoffzelle 10 gemäß dem Substratkonzept. Die Kurve 3 gehört zu einem
Verbindungselement aus der oben erwähnten bekannten ODS-Cr-Legierung
Cr5Fe1Y2O3. Die Kurve 4 gehört zu einer in Zusammenhang mit Fig. 2 be
schriebenen Festoxid-Brennstoffzelle 10 gemäß dem Folienkonzept.
Es ist deutlich zu erkennen, daß einerseits die Kurven 1 und 2 und andererseits
die Kurven 3 und 4 gut zueinander passen. Die Kurven 2 und 3 liegen jedoch
bereits ab ungefähr 200°C so weit auseinander, daß die resultierende mechani
sche Spannung die Brennstoffzelle 10 zerstören würde.
Claims (9)
1. Verbindungselement (18) zum elektrischen Verbinden von Brennstoffzel
len (10) innerhalb eines Brennstoffzellen-Stapels (26), dadurch gekennzeich
net, daß es aus einem Werkstoff aus einer Legierung auf Eisenbasis besteht,
die 13 bis 24 Gew.-% Chrom sowie höchstens 3 Gew.-% Mangan und/oder höch
stens 2 Gew.-% Aluminium und/oder höchstens 1,5 Gew.-% Silizium aufweist.
2. Verbindungselement (18) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gehalt an Mangan wenigstens 0,5 Gew.-% beträgt.
3. Verbindungselement (18) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gehalt an Aluminium wenigstens 0,5 Gew.-% beträgt.
4. Verbindungselement (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Silizium wenigstens 0,5 Gew.-% be
trägt.
5. Verbindungselement (18) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkstoff einen Gehalt an 0 bis 0,12 Gew.-% Kohlenstoff, 12 bis
14 Gew.-% Chrom, 0 bis 1 Gew.-% Mangan, 0,7 bis 1,2 Gew.-% Aluminium und
0,7 bis 1,4 Gew.-% Silizium aufweist.
6. Verbindungselement (18) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkstoff einen Gehalt an 0 bis 0,12 Gew.-% Kohlenstoff, 17 bis
19 Gew.-% Chrom, 0 bis 1 Gew.-% Mangan, 0,7 bis 1,2 Gew.-% Aluminium und
0,7 bis 1,4 Gew.-% Silizium aufweist.
7. Verbindungselement (18) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkstoff einen Gehalt an 0 bis 0,12 Gew.-% Kohlenstoff, 23 bis
26 Gew.-% Chrom, 0 bis 1 Gew.-% Mangan, 1,2 bis 1,7 Gew.-% Aluminium und
0,7 bis 1,4 Gew.-% Silizium aufweist.
8. Brennstoffzellen-Stapel (26), bei dem zwischen jeweils zwei Brennstoff
zellen (10) ein Verbindungselement (18) nach einem der vorhergehenden An
sprüche angeordnet ist und die Brennstoffzellen (10) substratgestützte
Hochtemperatur-Brennstoffzellen sind.
9. Brennstoffzellen-Stapel (26) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkstoff Betriebstemperaturen von höchstens 900°C ausgesetzt ist.
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