DE19649742A1 - Rohrstutzen oder dergleichen mit einem eine Dichtfläche aufweisenden Flansch - Google Patents
Rohrstutzen oder dergleichen mit einem eine Dichtfläche aufweisenden FlanschInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft einen Rohrstutzen oder dergleichen entsprechend dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1, wie er insbesondere im Zusammenhang mit Fahrzeugmotoren
beispielsweise bei Wasserpumpen als Wasserstutzen oder Heizflansch bekannt ist. Der
Rohrstutzen ist Teil eines Leitungssystems, in dem ein Fluid, in der Regel Wasser oder
Luft, meistens mit einem gegenüber der freien Umgebung höheren Druck transportiert
wird. Der Übergangsbereich zwischen Rohrstutzen und dem benachbarten Bauteil des
Leitungssystems muß dementsprechend abgedichtet sein, wozu der in einer Ringnut
eingebettete Dichtring dient. Da man insbesondere beim mechanisierten Zusammenbau
des Leitungssystems nicht von vornherein die Gewißheit hat, daß der Übergangsbereich
auch wirklich dicht ist, weil man nicht ausschließen kann, daß ein Dichtring mal nicht
ordnungsgemäß oder gar nicht eingelegt worden ist, erfolgt nach dem Zusammenbau ei
ne Dichtheitsprüfung mit einem sogenannten Lecktestgerät, mit dem ein durch Undich
tigkeit im Übergangsbereich bedingter Druckabfall vor und hinter dem Übergangsbereich
angezeigt wird. Wenn also ein außerhalb einer vorgegebenen Toleranz liegender
Druckabfall auftritt, weiß man, daß der Übergangsbereich nicht ordnungsgemäß abge
dichtet ist. Leider hat sich gezeigt, daß der Umkehrschluß nicht in jedem Falle zutrifft;
das heißt, trotz einer i. O.-Anzeige des Lecktestgeräts kommt es gelegentlich vor, daß
der Dichtring nicht oder nicht ordnungsgemäß montiert worden ist. Eine spürbare, aber
möglicherweise nicht hinnehmbare Leckage würde in diesem Falle im späteren Betrieb
beispielsweise des Motors auftreten. Um dem vorzubeugen, muß das bisher übliche
Prüfverfahren optimiert werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, durch eine Änderung des Übergangsbe
reichs ein verläßlicheres Prüfergebnis zu bekommen.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Der Übergangsbereich wird quasi mit einer Soll-Leckstelle versehen. Im Falle eines feh
lenden oder nicht ordnungsgemäß montierten Dichtringes soll ganz bewußt Fluid im
Übergangsbereich austreten können und nicht durch eventuelle Verformungen des
Rohrstutzenmaterials, hervorgerufen durch das Anziehen der Befestigungsschrauben,
daran gehindert werden. Dies kann durch eine gezielte Änderung der Oberflächenstruk
tur der Dichtfläche erreicht werden. Wie dieser Einfluß auf die Oberflächenstruktur in
der Praxis umgesetzt werden kann, ist Gegenstand der Unteransprüche.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung nachstehend
näher erläutert. Darin zeigen
Fig. 1 in schematischer Darstellung den für die Erfindung wesentlichen Teil eines Lei
tungssystems mit Rohrstutzen, Übergangsbereich und Meßanordnung;
Fig. 2 einen Rohrstutzen mit Flansch, dessen Dichtfläche radial verlaufende Nuten
aufweist, und
Fig. 3 einen Rohrstutzen mit Flansch, dessen Dichtfläche in Umfangsrichtung wellen
förmig ausgebildet ist.
Der in Fig. 1 dargestellte Ausschnitt aus einem Leitungssystem umfaßt einen ersten
Abschnitt 1 mit einem Rohrstutzen 2 und einem an diesen angeformten Flansch 3, der
eine Dichtfläche 4 aufweist, in die eine Ringnut 5 zur Aufnahme eines Dichtringes 6
eingearbeitet ist. Das Leitungssystem umfaßt ferner einen zweiten Abschnitt 7 mit ei
nem Rohrstutzen 8 und einem Flansch 9, der eine Dichtfläche 10 aufweist. Die beiden
Flansche 3 und 9 sind, wie bei 11 und 12 andeutungsweise dargestellt, koaxial mitein
ander verschraubt, wobei die beiden Dichtflächen 4 und 10 im Übergangsbereich 13
einander gegenüberliegen. An den Stellen 14, 15 wird der jeweilige Druck des in Pfeil
richtung durch das Leitungssystem strömenden Mediums gemessen; die Druckdifferenz
Δp wird in einem Meßgerät 16 angezeigt. Übersteigt diese Druckdifferenz eine vor
gegebene zulässige Größe, so ist das ein Zeichen für eine nicht mehr tolerierbar Undich
tigkeit im Übergangsbereich 13, die auf einen fehlenden oder nicht ordnungsgemäß
montierten Dichtring 6 hinweist. Die Abdichtung kann somit überprüft und in Ordnung
gebracht werden, bevor das Leitungssystem in Betrieb geht.
Der hier beschriebene sogenannte Lecktest ist insoweit bekannt, wie es sich bei den
beiden Dichtflächen 4 und 10 um ebene, glatte Flächen handelt mit der Einschränkung,
daß in die Dichtfläche 4 die erwähnte Ringnut 5 eingearbeitet ist. Bei dergestalt ausge
führten Leitungssystemen hat es sich gezeigt, daß bisweilen zwar eine Druckdifferenz
Δp angezeigt wird, der zu folge der Dichtring 6 ordnungsgemäß eingebaut sein müßte,
obwohl das - wie sich dann später herausstellt - tatsächlich nicht der Fall ist. Zu erklären
ist das damit, daß die späteren Betriebsbedingungen, unter denen sich die nicht
ordnungsgemäße Montage des Dichtringes herausstellt, nicht mit den Prüfbedingungen
übereinstimmen. Die Prüfmethode kann jedoch optimiert werden, wenn man erfindungs
gemäß im Übergangsbereich 13 quasi eine Soll-Leckstelle vorsieht, die bei nicht ord
nungsgemäß montiertem Dichtring 6 den Austritt des strömenden Mediums im Über
gangsbereich 13 erleichtert. Zu diesem Zwecke ist im ersten Ausführungsbeispiel, wie
es in Fig. 2 dargestellt ist, die Dichtfläche 4 mit Radialnuten 17 versehen, die den
Rohrinnenraum 18 mit der freien Umgebung verbinden, wobei die Verbindung bei vor
handenem Dichtring 6 nur von diesem unterbrochen ist. Über diese Radialnuten 17 kann
bei nicht ordnungsgemäß montiertem Dichtring 6 Fluid austreten, so daß dann beim
Lecktest eine Druckdifferenz Δp gemessen wird, die gleich erkennen läßt, daß die
Abdichtung zu überprüfen ist.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel, zeichnerisch dargestellt in Fig. 3, ist die Dicht
fläche 4 in Umfangsrichtung wellenförmig verlaufend ausgeführt. Die dabei vorhandenen
Wellentäler 19 reichen vom inneren Rand 20 über die Ringnut 5 hinweg bis zum Außen
rand 21 und stellen somit gleichsam nutartige Vertiefungen dar, vergleichbar mit den
Radialnuten 17 im ersten Ausführungsbeispiel.
Claims (4)
1. Rohrstutzen oder dergleichen als Teil eines zum Transport eines Fluids dienenden
Leitungssystems, mit einem eine Dichtfläche (4) aufweisenden Flansch (3) zur Be
festigung des Rohrstutzens (1) an einem benachbarten Bauteil (7) des Leitungssy
stems, wobei die Dichtfläche (4) eine Ringnut (5) zur Aufnahme eines elastischen
Dichtringes (6) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtfläche (4) mit einer bei fehlendem Dichtring
(6) ein Ausströmen des Fluids aus dem Rohrinnenraum (18) in die freie Umgebung
zulassenden Oberflächenstruktur (17; 19) versehen ist.
2. Rohrstutzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der
Dichtfläche eine definierte Mindestrauhigkeit aufweist.
3. Rohrstutzen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtfläche
(4) mit wenigstens einer radial verlaufenden nutartigen Vertiefung (17; 19) versehen
ist, die eine Verbindung des Rohrinnenraumes (18) mit der freien Umgebung dar
stellt, welche Verbindung nur durch den Dichtring (6) unterbrochen ist.
4. Rohrstutzen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nutartige Vertie
fung Teil (19) einer in Umfangsrichtung wellenförmig verlaufend ausgebildeten
Oberfläche ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19649742A DE19649742B4 (de) | 1995-12-08 | 1996-11-30 | Rohrstutzen oder dergleichen mit einem eine Dichtfläche aufweisenden Flansch |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19545811 | 1995-12-08 | ||
| DE19545811.7 | 1995-12-08 | ||
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Publications (2)
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|---|---|
| DE19649742A1 true DE19649742A1 (de) | 1997-06-12 |
| DE19649742B4 DE19649742B4 (de) | 2007-02-15 |
Family
ID=7779542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19649742A Expired - Fee Related DE19649742B4 (de) | 1995-12-08 | 1996-11-30 | Rohrstutzen oder dergleichen mit einem eine Dichtfläche aufweisenden Flansch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19649742B4 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006037180B3 (de) * | 2006-08-09 | 2008-01-17 | Elringklinger Ag | Platten- oder schalenartiges Bauteil mit einer Dichtfläche |
| DE102015221394A1 (de) * | 2015-11-02 | 2017-05-04 | Robert Bosch Gmbh | Zündkerze mit erhöhtem Anzugsdrehmoment |
-
1996
- 1996-11-30 DE DE19649742A patent/DE19649742B4/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006037180B3 (de) * | 2006-08-09 | 2008-01-17 | Elringklinger Ag | Platten- oder schalenartiges Bauteil mit einer Dichtfläche |
| DE102006037180B9 (de) * | 2006-08-09 | 2008-06-12 | Elringklinger Ag | Platten- oder schalenartiges Bauteil mit einer Dichtfläche |
| DE102015221394A1 (de) * | 2015-11-02 | 2017-05-04 | Robert Bosch Gmbh | Zündkerze mit erhöhtem Anzugsdrehmoment |
| US10340665B2 (en) | 2015-11-02 | 2019-07-02 | Robert Bosch Gmbh | Spark plug having an increased tightening torque |
| DE102015221394B4 (de) | 2015-11-02 | 2024-02-01 | Robert Bosch Gmbh | Zündkerze mit erhöhtem Anzugsdrehmoment und Brennkraftmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19649742B4 (de) | 2007-02-15 |
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Legal Events
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