DE19648774A1 - Verfahren und Vorrichtungen zum Entwässern einer Faserstoffsuspension - Google Patents
Verfahren und Vorrichtungen zum Entwässern einer FaserstoffsuspensionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entwässern einer Faserstoffsuspension gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie Entwässerungsvorrichtungen gemäß den
Oberbegriffen der Ansprüche 10, 22 und 23.
WO 96/08660 beschreibt eine Vorrichtung, mit der ein Verfahren dieser Art
durchführbar ist. Diese Vorrichtung enthält eine antreibbare Saugwalze mit
durchlässiger Oberfläche, welche von einem undurchlässigen Kunststoffband auf einem
Teil ihres Umfangs umgeben ist. Die Suspension wird zwischen diese beiden Flächen
eingegeben und entwässert.
Bei Verfahren dieser Art wird normalerweise angestrebt, eine möglichst gute
Entwässerung bei möglichst hohem Durchsatz zu erreichen. Diesem Ziel steht beim
genannten Stand der Technik die Tatsache im Wege, daß das undurchlässige Band im
wichtigen ersten Teil der Entwässerungszone lediglich die Entwässerung nach außen hin
gestattet, was bedeutet daß infolge der Zentrifugalkräfte ein recht beträchtlicher
Unterdruck an der Saugwalze erforderlich ist.
Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß sich an der stillstehenden
und undurchlässigen Siebfläche beim Betrieb Feststoffe anstauen können, die sehr
schnell zu Klumpen führen und die den Betrieb der ganzen Vorrichtung empfindlich
stören. Eine Reinigung ist während des Betriebes nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu
schaffen und derart zu gestalten, daß eine gute Entwässerungsleistung bei hoher
Betriebssicherheit erzielt wird.
Diese Aufgabe wird durch die Kennzeichen des Anspruchs 1 erfüllt.
Mit Hilfe dieser Maßnahmen kann dort, wo die Suspension zwischen die konvergierenden
Flächen eingeführt wird, eine sehr wirksame Entwässerung erreicht werden, da sie
durch Zentrifugalkräfte unterstützt. Hinzu kommt, daß - wie an sich bekannt - die
beiden konvergierenden Flächen relativ zueinander bewegt werden, wodurch sich ein
Scherfeld in der Suspensionsschicht bildet. Zudem ist durch Wahl der Geschwindigkeiten
sowohl der genannten Flächen als auch der eintreffenden Suspension die Steuerung des
Entwässerungseffektes in der gewünschten Weise möglich.
Der aus der Faserstoffsuspension gewonnene, mehr oder minder trockene Stoff liegt in
Bahnform vor, gegebenenfalls auch in Form von Faserstoffröllchen, deren Achse beim
Entstehen quer zur Bewegungsrichtung der Flächen verläuft und die einen Durchmesser
zwischen unter einem Millimeter und mehreren Millimetern haben können.
Bei der konkreten Durchführung des Verfahrens ergibt sich eine Mehrzahl von
Variationsmöglichkeiten. Im folgenden wird zunächst erklärt, wie die
Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden konvergierenden Flächen erzeugt werden
kann und weiche Wirkungen damit verbunden sind. Bekanntlich wird die Suspension mit
einer Strömungsgeschwindigkeit in eine solche Entwässerungsvorrichtung eingeführt,
wobei die Strömungsgeschwindigkeit u. a. die Suspensionsmenge bestimmt, die auf der
Maschine in einer bestimmten Zeit entwässert werden kann. In der Praxis gibt man für
mindestens eine der diese Suspension berührenden Flächen eine Geschwindigkeit in
Stromrichtung (stromabwärts) vor, die mit einer gewissen Abweichung der
Strömungsgeschwindigkeit der Suspension am Einlauf entspricht. Bei Wahl dieser
Differenzgeschwindigkeit ergeben sich bereits Einflußmöglichkeiten auf den
Entwässerungseffekt der Maschine. Dabei sollen sich die beiden konvergierenden Flächen
mit Relativgeschwindigkeit aneinander vorbeibewegen. Eine einfache Realisierung ist
die, eine Fläche still zu halten. Vorteile können sich aber ergeben, wenn auch die zweite
Fläche absolut gesehen mit einer geringen Geschwindigkeit (Kriechgeschwindigkeit)
bewegt wird, was etwa verschleißtechnisch günstiger ist und auch die Möglichkeit
bietet, während des Betriebes beide Flächen zu reinigen. Bei hoher
Maschinengeschwindigkeit bewegt sich die zweite Fläche noch schneller, je nachdem wie
es die gewünschte Relativgeschwindigkeit erfordert.
Ferner hat auch die Oberfläche, mit der die Suspension in Berührung kommt, Einfluß
auf die Wirkung des Verfahrens. Infolge der Relativbewegung der beiden Kontaktflächen
neigt die sich dazwischen befindende Suspension zur Röllchenbildung, was in vielen
Fällen auch gewünscht wird. Durch Auswahl dieser Oberflächen kann die
Röllchenbildung ohne weiteres auch gesteuert werden, damit sie z. B. stark genug ist, um
die Entwässerung zu begünstigen, aber nicht so stark, um z. B. unerwünschte
Verklumpungen oder Verschleiß zu erzeugen.
Fig. 1 Entwässerungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, schematisch
in Seitenansicht;
Fig. 2 Variante des in Fig. 1 gezeigten Gegenstandes;
Fig. 3 Variante des in Fig. 2 gezeigten Gegenstandes;
Fig. 4 Entwässerungsvorrichtung mit gekrümmtem Schuh;
Fig. 5 Entwässerungsvorrichtung mit geteiltem Außensieb;
Fig. 6 Detail: Siebvariante;
Fig. 7 Detail: spezielle Anpreßvorrichtung;
Fig. 8 Detail: Entwässerungsfläche mit Druckleisten;
Fig. 9 Entwässerungsvorrichtung mit unten liegendem Außensieb.
Fig. 1 zeigt anhand einer schematisch dargestellten Entwässerungsvorrichtung die
Vorgehensweise bei der Ausführung des Verfahrens. Bei der dargestellten
Entwässerungsvorrichtung ist eine der konvergierenden Flächen durch eine innere
gekrümmte Fläche 2 gebildet, die zu einem Zylinder 4 gehört. Dieser Zylinder 4 rotiert
in Umfangsrichtung (Pfeil R), und zwar mit einer Geschwindigkeit, die mit einer
gewissen Toleranz der Geschwindigkeit entspricht, mit der die Suspension S aus dem
Stoffauflauf 3 austritt. Die zweite konvergierende Fläche ist die äußere gekrümmte
Fläche 2, hier durch ein Sieb 6 gebildet, das an beiden Enden eingespannt ist, sich also
in Umfangsrichtung praktisch nicht bewegt. Die äußere gekrümmte Fläche 1 ist mit
Öffnungen 7 versehen, welche hier nur exemplarisch angedeutet sind. Die Suspension S
wird zwischen die beiden gekrümmten Flächen 1 und 2 eingeführt und entwässert, wobei
sich diese in der bereits erwähnten Weise relativ zueinander bewegen. Die Suspension
wird nach außen entwässert, was durch Pfeile W angedeutet ist. Die entwässerte
Suspension S′ fällt in einen Auffangbehälter. Falls erforderlich, kann sie auch mit einem
Schaber 9 von dem Zylinder 4 abgenommen werden.
Der wesentliche Unterschied der Vorrichtung in Fig. 2 und in Fig. 1 liegt darin, daß das
Sieb 6 als Endlosschlaufe ausgebildet ist. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, dieses
Sieb entweder mit einer Kriechgeschwindigkeit laufen zu lassen, um - wie bereits
erwähnt - es zu reinigen (z. B. mit Sprührohr 8) oder seinen Verschleiß zu
vergleichmäßigen oder es ist auch möglich, die Geschwindigkeit dieses Siebes so zu
wählen, daß sie in etwa der Geschwindigkeit der einströmenden Suspension S entspricht.
In diesem Fall kann der Zylinder 4 still stehen oder seinerseits mit einer angepaßten
Geschwindigkeit bewegt werden. Wenn der Zylinder 4 bewegt wird, erhält er auch einen
hier nicht gezeichneten Antrieb. Dann kann er vorteilhaft durch ein Sprührohr 8′
gereinigt werden.
Eine Variante der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung stellt Fig. 3 dar, und zwar wird das
Sieb 6 zusätzlich zwischen zwei Preßwalzen 10 geführt, um den Entwässerungseffekt zu
steigern. Eine dieser Preßwalzen kann zur Abnahme des eingedickten Stoffes dienen.
Bezüglich der Relativbewegung gilt das zu Fig. 2 bereits Gesagte.
Fig. 4 erläutert eine Variante des Verfahrens anhand einer weiteren
Entwässerungsvorrichtung, bei der zwar beide konvergierenden Flächen gekrümmt
sind, aber die innere gekrümmte Fläche 2 durch einen gekrümmten Schuh 11 gebildet
wird. Dieser Schuh 11 steht im Raume still, und die Relativbewegung wird durch ein
umlaufendes Sieb 6, ähnlich wie bereits erläutert, ermöglicht. Vorteilhaft, aber nicht
unbedingt erforderlich, ist eine zusätzliche Anpressung durch eine Preßwalze 12. Diese
wird mit einer Kraft (Pfeil) gegen das Sieb 6 in Richtung Schuh 11 angedrückt und
erhöht dadurch die Entwässerungsleistung der Vorrichtung. Die Preßwalze 12 kann
glatt, befilzt oder auch mit Öffnungen versehen sein. An ihrer Stelle kann auch ein
Preßschuh verwendet werden.
Es kann durchaus von Vorteil sein, die Entwässerungszone in mindestens zwei Abschnitte
zu unterteilen, in denen eine der gekrümmten Flächen unterschiedliche Krümmungen
und/oder Winkel hat. Eine solche Maßnahme ist in der Fig. 5 angedeutet am Beispiel
eines steifen, die äußere gekrümmte Fläche bildenden Siebes, welches aus zwei Teilen 6′
und 6′′ besteht, die mit einem Gelenk 14 miteinander verbunden sind. Dieses Gelenk
kann in speziellen Fällen auch verschiebbar gestaltet werden, so daß sich die Grenze der
beiden Bereiche, die zu den jeweiligen Teilen 6, 6′ des Siebes gehören, ändern läßt. Die
Unterteilung kann auch so vorgenommen werden, daß mehr als zwei Bereiche entstehen.
Werden anstelle der hier gezeigten steifen Siebe biegeschlaffe Siebe verwendet, so ist
das ohne weiteres möglich, da sie jeweils an einem Ende gespannt werden können, wobei
die Siebspannung mit Vorteil unterschiedlich sein kann. Die Siebe werden dann an einer
fixierbaren Linie, die z. B. durch eine Befestigungsstange gebildet sein kann, verbunden.
Auch die Befestigungsstange könnte wiederum verschiebbar sein.
Fig. 6 zeigt den Teil eines Siebes, das bei der Durchführung des Verfahrens Verwendung
finden kann an einer Fläche, die im Raume nicht bewegt wird. In einem solchen Falle
können Zonen mit verschiedener Siebmaschenweite vorgesehen sein, wobei in der Regel
die Siebmaschenweite oder Webart, in Stromrichtung der Suspension gesehen, gröber
wird. Die Struktur der Siebe ist übertrieben gezeichnet, um sie zu verdeutlichen.
Der Entwässerungseffekt kann noch weiter gesteigert werden, wenn eine spezielle
Anpreßvorrichtung 20, wie in Fig. 7 dargestellt, verwendet wird. Diese enthält ein
Druckelement 21, z. B. einen Luftschlauch, welcher Leisten 22 gegen z. B. ein stehendes,
flexibles Sieb 6 drückt. Die Anpreßvorrichtung 20 ist so ausgeführt, daß sich zwischen
den Leisten Kammern verschiedenen Druckes bilden, wobei die wechselseitige
Beaufschlagung - erst Überdruck mit Luftdruck, dann Unterdruck zum Absaugen des
Wassers, dann wieder Überdruck etc. - die Entwässerung fördert. In besonderen Fällen
kann zum Überdruck Waschwasser verwendet werden, wenn ein besonderer Wascheffekt
gewünscht wird. Dabei würde die Entwässerungsleistung allerdings etwas zurückgehen.
Das Druckelement 21 kann auch Druckstöße erzeugen und dadurch die Entwässerung
weiter verbessern.
Ähnlich wie in Fig. 7, ist in Fig. 8 ein weiterer mit Druckleisten 24 versehener
Entwässerungsbereich gezeichnet. Die Druckleisten können z. B., wie hier dargestellt,
mit Federn gegen eine undurchlässige Fläche, z. B. ein Kunststoffband, angedrückt
werden, so daß eine verstärkte Entwässerung durch das Sieb 6 stattfindet. Aus
Verschleißgründen wird man mit Vorteil die Druckleisten an die nicht oder höchstens im
Kriechgang laufende undurchlässige Fläche, z. B. ein Kunststoffband, andrücken.
Grundsätzlich ist aber auch der Einsatz an der durchlässigen äußeren Fläche möglich.
Anstelle von oder zusätzlich zu Druckleisten mit konstanter Andruckkraft können auch
Pulsationsvorrichtungen 23 eingesetzt werden, die nicht nur die Entwässerungsleistung
erhöhen, sondern auch das Ankleben des Stoffes verhindern helfen.
Fig. 9 zeigt eine ähnliche Vorrichtung wie Fig. 2, allerdings im wesentlichen um 90°
gedreht, so daß der Entwässerungsbereich im wesentlichen unterhalb des Zylinders
liegt.
In vielen Fällen kann es von Vorteil sein, wenn auf beiden Seiten die konvergierenden
Flächen durch flexible Siebe gebildet werden. An sich ist das bei Doppelsiebformern in
der Papiermaschine bekannt, wobei diese zueinander allerdings keine nennenswerte
Relativgeschwindigkeit haben. Durch diesen zusätzlichen Aufwand wird z. B. die
Abnahme der eingedickten Suspension beträchtlich erleichtert.
Claims (29)
1. Verfahren zum Entwässern einer Faserstoffsuspension, bei dem die zu
entwässernde Suspension als Schicht zwischen zwei konvergierenden Flächen
eingeführt wird, und zwar einer äußeren gekrümmten Fläche (1) und einer
inneren gekrümmten Fläche (2), wobei sich die beiden Flächen (1, 2) mit einer
Relativgeschwindigkeit zueinander bewegen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Entwässerung nach der äußeren Seiten hin durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Faserstoffsuspension in einem Breitstrahl zwischen die beiden
konvergierenden Flächen (1, 2) gelangt und dabei eine Geschwindigkeit hat, die
der einer dieser Flächen (1, 2) mit einer Abweichung entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Suspension zwischen den konvergierenden Flächen ein Druck von
mindestens 0,01 bar herrscht, der durch die Siebspannung aufgebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Relativgeschwindigkeit mindestens 18 m/min. beträgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Relativgeschwindigkeit mindestens 50 m/min. beträgt.
6. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine der gekrümmten Flächen (1, 2), in Laufrichtung der anderen
konvergierenden Fläche gesehen, still steht.
7. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine der gekrümmten Flächen (1, 2) glatt ist und die andere eine
reibkrafterhöhende Oberfläche aufweist.
8. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden gekrümmten Flächen (1, 2) zumindest auf einem Teil des
suspensionführenden Bereiches relativ zueinander oszillieren.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden gekrümmten Flächen (1, 2) an mehreren Stellen des
suspensionführenden Bereiches relativ zueinander oszillieren.
10. Entwässerungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
voranstehenden Ansprüche mit einem rotierend antreibbaren Zylinder (4), dessen
Mantel die innere gekrümmte Fläche (2) bildet, wobei die
Entwässerungsvorrichtung mit einem auf einem Teil des Umfanges um diesen
Zylinder (4) herumgeführten Sieb (6) versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinder (4) zur Suspension hin keine zum Inneren führenden Öffnungen
aufweist.
11. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (5) im Zylinder (4) vorhanden sind, die nicht in das Innere des
Zylinders (4) führen, sondern blind sind.
12. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (6) biegeschlaff ist.
13. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (6) biegesteif ist.
14. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (6) in Laufrichtung des Zylinders fest steht.
15. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb geteilt ist, indem es, in Laufrichtung betrachtet, aus mindestens zwei
Bereichen besteht und daß beide Bereiche eine unterschiedliche Krümmung
aufweisen.
16. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilungslinie, die die Bereiche trennt, verschiebbar ist.
17. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (6) in der Entwässerungsvorrichtung durch ein Gelenk (14)
schwenkbar zum Zylinder (4) hin befestigt ist.
18. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (6) mit einstellbarer Kraft gegen den Zylinder (4) gedrückt wird.
19. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 12, 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (6) aus mindestens zwei durch Gelenke miteinander verbundenen
Teilen besteht.
20. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (6) Öffnungen (7) hat, die in unterschiedlichen Zonen des Siebes, in
Laufrichtung des Zylinders gesehen, unterschiedlich sind.
21. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (6) als Siebschlaufe ausgebildet ist und mit einer Geschwindigkeit
von maximal 0,2 m/sec in Umfangsrichtung bewegbar ist.
22. Entwässerungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 9 mit einem nicht-rotierbaren Zylinder (4), dessen Mantel die
innere gekrümmte Fläche (2′) bildet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Entwässerungsvorrichtung mit einem auf einem Teil des Umfangs um
diesen Zylinder (4) herumgeführten biegeschlaffen Endlossieb versehen ist, das
die äußere gekrümmte Fläche (1′) bildet und in Umfangsrichtung des Zylinders
bewegbar ist.
23. Entwässerungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innere gekrümmte Fläche (2′) von einem stillstehenden gekrümmten
Schuh (11) gebildet wird und die äußere gekrümmte Fläche (1′) durch ein
umlaufend antreibbares Endlossieb.
24. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 21, 22 oder 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß die äußere gekrümmte Fläche (1) mit Hilfe einer Preßwalze (12) oder eines
Preßschuhs gegen die innere gekrümmte Fläche (2) gedrückt wird.
25. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Preßwalze (12) eine Filzoberfläche hat.
26. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 24 oder 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Preßwalze (12) an der Berührungsfläche mit der konvergierenden Fläche
(1, 2) eine Umfangsgeschwindigkeit hat, die relativ zu der sie berührenden
konvergierenden Fläche gegen deren Bewegung gerichtet ist.
27. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu entwässernde Suspension (S) mit Hilfe eines Stoffauflaufes (3) in den
Bereich der gekrümmten Flächen (1′, 2′) in Form eines Breitstrahles
eingespritzt wird.
28. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 27,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu entwässernde Suspension (S) über ein vorgeschaltetes Bogensieb
vorentwässert wird und anschließend in den zwischen den gekrümmten Flächen
gebildeten Spalt gelangt.
29. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Pulsationsvorrichtung (23) vorhanden ist, die an mindestens
einer der konvergierenden Flächen oszillierende Druckstöße erzeugt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19648774A DE19648774A1 (de) | 1996-08-30 | 1996-11-25 | Verfahren und Vorrichtungen zum Entwässern einer Faserstoffsuspension |
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Publications (1)
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1996
- 1996-11-25 DE DE19648774A patent/DE19648774A1/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: VOITH PAPER FIBER SYSTEMS GMBH & CO. KG, 88212 RAV |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |