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DE19647124A1 - Beschickungsvorrichtung - Google Patents

Beschickungsvorrichtung

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DE19647124A1
DE19647124A1 DE1996147124 DE19647124A DE19647124A1 DE 19647124 A1 DE19647124 A1 DE 19647124A1 DE 1996147124 DE1996147124 DE 1996147124 DE 19647124 A DE19647124 A DE 19647124A DE 19647124 A1 DE19647124 A1 DE 19647124A1
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clamping
plates
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plate
stack
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DE1996147124
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/05Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles
    • B65G49/06Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for fragile sheets, e.g. glass
    • B65G49/068Stacking or destacking devices; Means for preventing damage to stacked sheets, e.g. spaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B31/00Arrangements for conveying, loading, turning, adjusting, or discharging the log or timber, specially designed for saw mills or sawing machines

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Beschickungsvorrichtung, insbesondere für Aufteilanlagen für plattenförmige Werkstücke z B. für Plattenzuschnittsägen, wobei die aufzuteilenden Platten waagerecht liegend in einem Plattenstapel bereitgestellt und über die Beschickungsvorrichtung der Anlage zugeführt werden.
Es sind Plattenzuschnittsägen bekannt, mit denen liegende Platten auf ein gewünschtes Maß zugeschnitten werden. Diese Platten werden mittels eines Hubtisches oder einer Vakuumanlage auf den Arbeitstisch der Plattenzuschnittsägen transportiert. Bei der Hubtischbeschickung werden die Platten geschoben. Dabei besteht die Gefahr, daß Platten mit einer hochempfindlichen Oberfläche verkratzt werden. Als nachteilig wird außerdem angesehen, daß die Platten nicht automatisch gedreht werden können, falls dieses die Schnittplanaufteilung erfordert. Hierfür sind separate Drehvorrichtungen erforderlich. Außerdem kann eine vollautomatische Hubtischbeschickung an eine vorhandene Plattenzuschnittsäge nur unter großem Aufwand nachträglich angebaut werden.
Bei der Vakuumbeschickung werden die Platten nicht geschoben und es besteht daher nicht die Gefahr, daß empfindliche Oberflächen verkratzt werden. Als nachteilig wird jedoch angesehen, daß die Platten nur einzeln zugeführt werden können. Es ist daher in der Regel ein Vorstapeltisch erforderlich, auf dem ein Plattenpaket gebildet werden kann, welches anschließend zugeschnitten wird. Eine derartige Maschine besitzt daher einen hohen Platzbedarf. Falls ein derartiger Vorstapeltisch nicht vorhanden ist, benötigt die Beschickung sehr viel Zeit.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Beschickungsvorrichtung bereitzustellen, mit der auch hochempfindliche Plattenoberflächen nicht verkratzt werden und mit der auch Plattenpakete transportiert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Beschickungsvorrichtung mit wenigstens zwei Klemmeinrichtungen versehen ist, die an einander gegenüberliegenden Seitenkanten wenigstens einer Platte angreifen, daß die Klemmeinrichtungen untereinander über einen Rahmen verbunden sind, daß die Klemmeinrichtungen in Richtung aufeinander zu oder weg voneinander bewegbar sind, daß wenigstens eine Klemmeinrichtung unabhängig von der anderen anhebbar ist, und daß der Rahmen anhebbar und verfahrbar ist.
Mit der erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung kann eine Platte oder es können bei Bedarf auch mehrere Platten gleichzeitig mittels der Klemmeinrichtungen erfaßt, angehoben und der Plattenzuschnittsäge zugeführt werden. Durch das automatische Greifen einer oder mehrerer Platten und durch den schwebenden Transport zur Plattenzuschnittsäge werden nicht nur die Oberflächen der Platten geschont sondern es ist auch eine schnelle Beschickung der Säge gewährleistet, so daß die Stillstandzeiten der Säge auf ein Minimum reduziert sind.
Vorteilhaft greifen an einer Seitenkante der Platte wenigstens zwei und an der anderen Seitenkante wenigstens eine, insbesondere ebenfalls zwei Klemmeinrichtungen an. Auf diese Weise wird beim Anheben der Platten ein Verkippen und dadurch eine Beschädigung der Platten ausgeschlossen. Insbesondere bei sehr großen Platten greifen an beiden Längskanten jeweils zwei Klemmeinrichtungen an. Auf diese Weise wird auch eine unzulässige Durchbiegung der Platten vermieden. Die Klemmeinrichtungen müssen nicht unbedingt exakt einander gegenüberliegen, sie können auch versetzt angeordnet sein.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die Klemmeinrichtungen zwei übereinander angeordnete Klemmfinger aufweisen, wobei der untere und/oder der obere Klemmfinger vertikal verfahrbar ist bzw. sind. Durch das Verfahren der Klemmfinger können die ergriffenen Platten geklemmt und festgehalten werden und falls erforderlich auch angehoben werden. Ein Anheben ist auch durch ein vertikales Verfahren der Klemmeinrichtung möglich.
Ein Ergreifen der Platten wird auf einfache Weise dadurch ermöglicht, daß die Klemmeinrichtungen insbesondere über einen gemeinsamen Antrieb horizontal und somit in Richtung auf die Seitenkanten der Platten verfahrbar sind. Liegt eine der Klemmeinrichtungen an einer Seitenkante an, so verharrt diese in ihrer Position, bis die andere Klemmeinrichtung an der gegenüberliegenden Seitenkante anliegt. Dies wird vorteilhaft dadurch erzielt, daß der Rahmen über einen Fahrwagen an einem Portal schwimmend gelagert ist. Auf diese Weise werden die Klemmeinrichtungen spannungsfrei an die Seitenkanten der Platten angelegt und sind nun bereit, den Aufgreifvorgang einzuleiten. Dabei wird die eine oder werden die mehreren Platten von einer Klemmeinrichtung in Richtung auf die andere Klemmeinrichtung über eine kurze Wegstrecke so weit verschoben, daß der über den Plattenstapel herausragende Rand von der anderen Klemmeinrichtung erfaßt und geklemmt werden kann. Sobald dieser Klemmvorgang abgeschlossen ist, werden die Platten geringfügig angehoben und in Richtung auf die gegenüberliegende Seitenkante so weit verschoben, daß diese ebenfalls geringfügig über den Plattenstapel hinausragt, so daß sie von der zugeordneten Klemmeinrichtung erfaßt und geklemmt werden kann. Die Platten werden nun durch Anheben der Klemmeinrichtungen vom Plattenstapel abgehoben und in Richtung der Zuschnittsäge transportiert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dabei vorgesehen, daß der Rahmen um eine vertikale Drehachse drehbar ist. Die Platten können auf diese Weise in der vorgegebenen Richtung auf der Plattenzuschnittsäge abgelegt werden, unabhängig davon, welche Richtung die Platten des Plattenstapels aufweisen. Mit anderen Worten heißt dies, daß der Plattenstapel bezüglich der Plattenzuschnittsäge keine vorgegebene Richtung aufweisen muß. Außerdem kann er sich hinter oder neben der Säge befinden.
Die eingangs genannte Aufgabe wird auch mit einem Verfahren zum Beschicken von Aufteilanlagen mit plattenförmigen Werkstücken gelöst, wobei die Werkstücke waagerecht liegend in einem Plattenstapel bereit gestellt werden, und das erfindungsgemäße Verfahren folgende Verfahrensschritte aufweist:
  • - zwei Klemmeinrichtungen der Beschickungsvorrichtung werden an einander gegenüberliegenden Seitenkanten des Plattenstapels herangefahren;
  • - die erste, an der einen Seitenkante angreifende Klemmeinrichtung greift weiter unten am Plattenstapel an als die zweite, an der anderen, gegenüberliegenden Seitenkante angreifende Klemmeinrichtung;
  • - die zweite Klemmeinrichtung verschiebt eine oder mehrere Platten in Richtung auf die erste Klemmeinrichtung;
  • - die erste Klemmeinrichtung ergreift diese eine oder mehreren Platten klemmend, hebt diese an und verschiebt sie in Richtung auf die zweite Klemmeinrichtung;
  • - die eine oder mehrere, von den Klemmeinrichtungen erfaßte Platten werden angehoben und mittels der Klemmeinrichtungen zur Aufteilanlage transportiert.
Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren, welches weiter unten näher beschrieben wird, kann die Aufteilanlage vollautomatisch mit einer oder mit mehreren Platten beschickt werden. Hierfür kann die erfindungsgemäße Beschickungsvorrichtung mit einem Meßsystem versehen sein, welches die aktuelle rage des Fahrwagens, die Position der Klemmeinrichtungen und die Stellungen der Klemmfinger erfaßt. Durch einmaliges Anfahren an den Plattenstapel kann außerdem die Größe, Lage und Ausrichtung dieses Stapels ermittelt werden. Über dieses Meßsystem können die einzelnen Klemmfinger so angeordnet werden, daß eine einzelne Platte oder daß mehrere Platten vom Plattenstapel abgehoben werden.
Zum Klemmen der abzuhebenden Platten können die Klemmfinger der Klemmeinrichtungen aufeinander zu bewegt und dadurch an die Oberseite und Unterseite der Platten angelegt werden. Derartig festgehaltene Platten können problemlos angehoben, verfahren und sogar um eine vertikale Achse gedreht werden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist. Dabei können die in der Zeichnung dargestellten und in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Plattenzuschnittsäge mit einer erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Plattenzuschnittsäge mit der erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Klemmeinrichtung in vergrößerter Wiedergabe gemäß Ausschnitt III der Fig. 2 in einer ersten Position;
Fig. 4 die Klemmeinrichtung der Fig. 3 in einer zweiten Position; und
Fig. 5 ein Arbeitsablauf der Beschickungsvorrichtung beim Ergreifen, Anheben, Transport und Ablegen einer oder mehrerer Platten.
In der Fig. 1 ist eine insgesamt mit 1 bezeichnete Plattenzuschnittsäge in Draufsicht dargestellt, wobei die Plattenzuschnittsäge 1 einen Auflagetisch 2 für zuzuschneidende Platten 3 bzw. Plattenpakete 3' aufweist. Dieser Auflagetisch 2 wird von einem Portal 4 übergriffen, welches Teil einer insgesamt mit 5 bezeichneten Beschickungsvorrichtung ist. Das Portal 4 stützt sich an zwei Portalträgern 6 und 7 ab, welche unabhängig von der Plattenzuschnittsäge 1 neben dieser aufgestellt sind. Es ist deutlich erkennbar, daß die Plattenzuschnittsäge 1 problemlos mit der Beschickungsvorrichtung 5 kombinierbar ist. Am Portal 4 ist ein Fahrwagen 8 vorgesehen, der in Längsrichtung des Portals 4 verfahrbar ist, und am Fahrwagen 8 ist ein vertikales Traggerüst 9 vorgesehen, an welchem ein Rahmen 10 angeordnet ist. Dieser Rahmen 10 ist über das Traggerüst 9, wie in Fig. 2 mit gestrichelter Linie dargestellt, anhebbar. Der Rahmen 10 ist im Wesentlichen als H-Rahmen ausgeführt und besitzt im Bereich seiner freien Enden jeweils eine Klemmeinrichtung 11 bis 14. Diese Klemmeinrichtungen 11 bis 14 umgreifen einen Plattenstapel 15, der neben der Plattenzuschnittsäge 1 abgelegt ist und von den Platten 3 abgehoben werden sollen. Hierfür dienen die Klemmeinrichtungen 11 bis 14, die eine Platte 3 bzw. ein Plattenpaket 3' ergreifen.
In der Fig. 3 ist eine derartige Klemmeinrichtung 14 in vergrößerter Wiedergabe dargestellt. Die Klemmeinrichtung 14 ist an einem vertikalen Abschnitt 16 des Rahmens 10 befestigt und weist einen oberen Klemmfinger 17 und einen unteren Klemmfinger 18 auf. Am oberen Klemmfinger 17, der am Abschnitt 16 vertikal bewegbar und blockierbar ist, befindet sich ein Linearantrieb 19, z. B. eine Kolben-Zylinder-Einheit, eine Spindel oder dergleichen, dessen Kolben 20 mit dem unteren Klemmfinger 18 verbunden ist. Über den Linearantrieb 19 kann der untere Klemmfinger 18, wie in Fig. 4 dargestellt, in vertikaler Richtung verschoben werden. Dabei sind nicht nur die in den Fig. 3 und 4 dargestellten Endlagen sondern auch Zwischenlagen einstellbar. Ein Plattenpaket 3' wird durch vertikales nach unten Fahren des oberen Klemmfingers 17 gehalten. Der untere Klemmfinger 18 weist einen Anschlag 21 für die Seitenkanten 22 einer oder mehrerer Platten 3 bzw. eines Plattenpaketes 3' auf. In Fig. 4 ist ein weiterer Anschlag 23 erkennbar, der am Abschnitt 16 vorgesehen ist und dessen Funktion weiter unten beschrieben wird.
Die Fig. 5 zeigt den Ablauf bei der Beschickung der Plattenzuschnittsäge 1. Zunächst wird auf den bereitgestellten Plattenstapel 15 ein Sensor 24 aufgesetzt (Fig. 5a) um die Höhe des Plattenstapels 15 zu ermitteln. Anschließend werden die Klemmeinrichtungen 11 bis 14 neben dem Plattenstapel 15 auf ein gewünschtes Maß abgesenkt. Die Klemmfinger 17 und 18 der (links dargestellten) Klemmeinrichtungen 11 und 12 sind, wie in Fig. 4 dargestellt, so verfahren, daß der Anschlag 23 frei zugänglich ist. Außerdem befinden sich die Klemmfinger 17 und 18 oberhalb der Ebene der Oberfläche 25 des Plattenstapels 15. Die Klemmfinger 17 und 18 der Klemmeinrichtung 13 und 14 befinden sich dagegen in ihrer geöffneten Position, wie in Fig. 3 dargestellt. Gemäß Fig. 5c werden die Klemmeinrichtungen 11 bis 14 in Richtung der Pfeile 26 und 27 aufeinander zu verfahren, so daß sich der Anschlag 23 an der einen Seitenkante und das freie Ende des Klemmfingers 18 der Klemmeinrichtungen 13 und 14 an der anderen Seitenkante des Plattenstapels 15 anliegen. Berühren die Klemmeinrichtungen 11 und 12 oder 13 und 14 den Plattenstapel 15 vor den anderen Klemmeinrichtungen dann verharren diese unmittelbar nach der Anlage in ihrer Position und es werden lediglich noch die anderen Klemmeinrichtungen auf den Plattenstapel 15 zubewegt. Dies erfolgt dadurch, daß die Klemmeinrichtungen schwimmend gelagert sind.
Gemäß Fig. 5d wird nun von den Klemmeinrichtungen 11 und 12 das Plattenpaket 3' vom Plattenstapel 15 in Richtung des Pfeils 26 abgeschoben. Die Höhe des Plattenpakets 3' bestimmt sich durch den Anschlag 23, der entsprechend weit abgesenkt worden ist. Da das freie Ende des Klemmfingers 18 der Klemmeinrichtungen 13 und 14 nicht am Plattenpaket 3' sondern darunter am restlichen Plattenstapel 15 angreifen, verharren die Klemmeinrichtungen 13 und 14 aufgrund der größeren Reibung in ihrer, in der Fig. 5d dargestellten Position.
Überragt die den Klemmeinrichtungen 13 und 14 zugewandte Seitenkante des Plattenpakets 3' den Plattenstapel 15 so weit, daß das Plattenpaket 3' von den Klemmeinrichtungen 13 und 14 ergriffen werden kann, werden die Klemmfinger 17 und 18 geschlossen und dadurch das Plattenpaket 3' fest ergriffen. Das Plattenpaket 3' liegt nach wie vor vollflächig auf dem Plattenstapel 15 auf, wie in Fig. 5e dargestellt.
Gemäß Fig. 5f werden nun die Klemmeinrichtungen 11 und 12 in Richtung des Pfeils 28 vom Plattenpaket 3' entfernt, wobei die Klemmeinrichtungen 13 und 14 aufgrund der Verklemmung mit dem Plattenpaket 3' in ihrer dargestellten Position verharren. Anschließen wird, gemäß Fig. 5g, das Plattenpaket 3' durch Anheben der Klemmeinrichtungen 13 und 14 in Richtung des Pfeils 29 angehoben. Nach dem einseiten Anheben des Plattenpakets 3' werden die Klemmeinrichtungen 11 bis 14 in Richtung aufeinander zu bewegt (in Richtung der Pfeile 26 und 27). Dabei wird die nicht ergriffene Seite des Plattenpakets 3' zwischen die Klemmfinger 17 und 18 der Klemmeinrichtungen 11 und 12 eingeschoben, wie in Fig. 5a dargestellt. Da der Klemmfinger 18 der Klemmeinrichtungen 11 und 12 durch Absenken dieser Klemmeinrichtungen 11 und 12 geringfügig unterhalb des Plattenpakets 3' sich befindet und am Plattenstapel 15 anliegt, kann das Plattenpaket 3' problemlos in die Klemmeinrichtungen 11 und 12 eingeschoben werden. Anschließend wird diese ergriffene Seite des Plattenpakets 3' mit den Klemmeinrichtungen 11 und 12 festgeklemmt, indem die Klemmfinger 17 und 18 aufeinander zu bewegt werden, was in Fig. 5i dargestellt ist.
Das nun beidseits ergriffene und geklemmte Plattenpaket 3' wird durch Anheben des Rahmens 10 in Richtung des Pfeils 30 vom Plattenstapel 15 abgehoben, wie in Fig. 5j dargestellt. Das abgehobene Plattenpaket 3' wird in die waagerechte Position dadurch ausgerichtet, daß die Klemmeinrichtungen 13 und 14, die zum einseitigen Anheben des Plattenpakets 3' in Richtung des Pfeils 29 angehoben werden sind, wieder in Richtung des Pfeils 31 abgesenkt werden (Fig. 5k). Das zum Plattenstapel 15 parallel ausgerichtete Plattenpaket 3' wird, wie in Fig. 5l dargestellt, oberhalb des Plattenstapels 15 verlagert und, falls erforderlich, gemäß Fig. 5m, um eine vertikale Achse 32 in Richtung des Pfeils 33 gedreht. Anschließend wird der Fahrwagen 8 in Richtung der Plattenzuschnittsäge 1 gefahren, das Plattenpaket 3' auf den Auflagetisch 2 abgesenkt (Pfeil 34 in Fig. 5n), die Klemmen der Klemmeinrichtungen 11 bis 14 durch Lösen der Klemmfinger 17 und 18 gelöst und die Klemmeinrichtungen 11 bis 14 vom Plattenpaket 3' in Richtung der Pfeile 35 und 36 entfernt. Das Plattenpaket 3' liegt nun, wie in Fig. 1 mit strichpunktierter Linie angedeutet, auf dem Auflagetisch 2 der Plattenzuschnittsäge 1 und kann zugeschnitten werden. Während dieses Zuschneidevorganges wird der Fahrwagen 8 in seine Ausgangsposition zurückgefahren, der Rahmen 10 ausgerichtet und es wird das nächste Plattenpaket 3' vom Plattenstapel 15 abgehoben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet vollautomatisch und kann sowohl einzelne Platten 3 als auch Plattenpakete 3' vom Plattenstapel 15 abheben, ohne daß empfindliche Oberflächen verkratzt werden.

Claims (10)

1. Beschickungsvorrichtung, insbesondere für Aufteilanlagen für plattenförmige Werkstücke, z. B. für Plattenzuschnittsägen (1), wobei die aufzuteilenden Platten (3) waagerecht liegend in einem Plattenstapel (15) bereitgestellt und über die Beschickungsvorrichtung (5) der Anlage zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsvorrichtung (5) mit wenigstens zwei Klemmeinrichtungen (11-14) versehen ist, die an einander gegenüberliegenden Seitenkanten (22) wenigstens einer Platte (3) angreifen, daß die Klemmeinrichtungen (11-14) untereinander über einen Rahmen (10) verbunden sind, daß die Klemmeinrichtungen (11-14) in Richtung aufeinander zu oder weg voneinander bewegbar sind, daß wenigstens eine Klemmeinrichtung (14) unabhängig von der anderen (11) anhebbar und daß der Rahmen (10) anhebbar und verfahrbar ist.
2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Seitenkante (22) der Platten (3) wenigstens zwei Klemmeinrichtungen (11 und 12) und an der anderen Seitenkante (22) wenigstens eine, insbesondere ebenfalls zwei Klemmeinrichtungen (13 und 14) angreifen.
3. Beschickungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtungen (11-14) zwei übereinander angeordnete Klemmfinger (17 und 18) aufweisen, wobei der untere und/oder der obere Klemmfinger (17 und/oder 18) vertikal verlagerbar ist bzw. sind.
4. Beschickungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtungen (11-14) insbesondere über einen gemeinsamen Antrieb horizontal verfahrbar sind.
5. Beschickungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (10) über einen Fahrwagen (8) an einen Portal (4) schwimmend gelagert ist.
6. Beschickungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über die Klemmeinrichtungen (11-14) eine oder mehrere Platten (3) greifbar und anhebbar sind.
7. Beschickungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (10) um eine vertikale Drehachse (32) drehbar ist.
8. Verfahren zum Beschicken von Aufteilanlagen mit plattenförmigen Werkstücken, wobei die Werkstücke waagerecht liegend in einem Plattenstapel (15) bereitgestellt werden, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - wenigstens zwei Klemmeinrichtungen (11-14) der Beschickungsvorrichtung (5) an einander gegenüberliegenden Seitenkanten (22) des Plattenstapels (15) herangefahren werden;
  • - daß die erste, an der einen Seitenkante (22) angreifende Klemmeinrichtung (13, 14) weiter unten am Plattenstapel (15) angreift als die zweite, an der anderen Seitenkante (22) angreifende Klemmeinrichtung (11, 12);
  • - daß die zweite Klemmeinrichtung (11, 12) eine oder mehrere Platten (3) in Richtung auf die erste Klemmeinrichtung (13, 14) verschiebt;
  • - daß die erste Klemmeinrichtung (13, 14) diese eine oder mehreren Platten (3) klemmend ergreift, anhebt und in Richtung auf die zweite Klemmeinrichtung (11, 12) verschiebt, und
  • - daß die eine oder mehrere von den Klemmeinrichtungen (11-14) erfaßten Platten (3) angehoben und mittels der Klemmeinrichtungen (11-14) zur Aufteilanlage transportiert werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Klemmen der einen oder mehreren Platten (3) an der Unter- und Oberseite der Platten angreifende Klemmfinger (17 und 18) der Klemmeinrichtungen (11-14) aufeinander zu bewegt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Erfassen und Anheben der einen oder mehreren Platten (3) die erste Klemmeinrichtung (13, 14) wieder auf die Höhe der zweiten Klemmeinrichtung (11, 12) abgesenkt wird.
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