DE19647018A1 - Zementbeschleuniger - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft Beschleuniger für zementhaltige Zu
sammensetzungen und genauer für Spritzbeton.
Spritzbeton, Beton, der auf ein Substrat aufgespritzt wird,
muß sehr schnell härten; typischerweise muß er einen Erstarrungs
beginn von weniger als drei Minuten haben. Üblicherweise wurde
dies erreicht durch Verwendung von wirkungsvollen Beschleunigern,
wie Natriumaluminat, Natrium- und Kaliumhydroxid und bestimmte
Chloride. Obwohl übliche Beschleuniger für Spritzbeton, wie die
genannten, eine befriedigende Leistung ergaben, leiden sie unter
dem Problem, daß sie stark basisch sind. Dies macht das Arbeiten
mit Spritzbeton sehr unangenehm, da es die Möglichkeit einer
Augen-, Haut- und Lungenreizung eröffnet, insbesondere in ge
schlossenen Räumen, wie Tunnels, und da es das Tragen von Schutz
kleidung notwendig macht, die wiederum unter manchen Bedingungen
nicht angenehm zu tragen ist.
Es wurden Versuche unternommen, einen nichtbasischen Be
schleuniger bereitzustellen. Eine Entwicklung in letzter Zeit war
die Verwendung von amorphem Aluminiumhydroxid und/oder Aluminium
hydroxysulfat, und dies lieferte gute Ergebnisse.
Es wird nun erfindungsgemäß ein Beschleuniger für das Er
starren und Härten von Zement bereitgestellt mit der Formel
Al(OH)x(R)y
worin R ein basisches Anion ist, das nicht Sulfat ist, und x+y =
3.
Unter der Voraussetzung, daß die obigen Bedingungen beachtet
werden, ist die Art des Restes R nicht kritisch. Außerdem ist es
möglich, ein Salz zu bilden, das mehr als eine Art von Anionen R
aufweist. Das Anion leitet sich bevorzugt von einer Säure ab, die
irgendeine Säure (außer Schwefelsäure) der Formel RHn sein kann,
worin n eine Zahl ist, die alle Valenzen von R befriedigen kann.
Es kann zum Beispiel eine schwache Mineralsäure sein, zum Beispiel
H₃BO₃ und "Kohlensäure" (Kohlendioxidgas gelöst in Wasser), wobei
letzteres besonders bevorzugt ist. Es kann auch eine starke Mine
ralsäure sein, zum Beispiel Salzsäure und Salpetersäure (wobei
letztere besonders bevorzugt ist), obwohl es Umstände gibt, unter
denen Salzsäure nicht verwendet würde wegen der Tendenz des Chlo
ridions, eine Korrosion zu verursachen (zum Beispiel wenn ver
stärkende Stahlträger verwendet werden). Jedoch erkennt der Fach
mann leicht, wann dies der Fall ist und vermeidet dann die Ver
wendung einer solchen Säure.
R ist bevorzugt organisch. Die bevorzugten organischen Säuren
für die Zwecke der Erfindung sind die mit einer Acidität, die aus
der Gegenwart mindestens einer Carboxylgruppe und/oder mindestens
einer Sulfonsäuregruppe stammt. Bevorzugte organische Anionen R
schließen solche ein, die von Methansulfonsäure, Essigsäure,
Propionsäure und Benzoesäure stammen, aber eine große Vielzahl
anderer organischer Säure kann verwendet werden, zum Beispiel
Milchsäure, p-Toluolsulfonsäure, Ameisensäure und Oxalsäure (gege
benenfalls substituiert).
Die relativen Werte für x und y hängen in einem gewissen
Ausmaß von der Art von R ab, aber als allgemeine Regel ist der
Wert x immer mindestens 0,5, bevorzugt mindestens 1,5 und am
meisten bevorzugt mindestens 2,5. Als allgemeine Regel ist der
Wert von y mindestens 0,01 und bevorzugt mindestens 0,02. Am
meisten bevorzugt liegt y zwischen 0,1 und 0,5. Typische Beispie
le, die in der Praxis erhalten werden, sind 0,27 für Acetat, 0,21
für Methansulfonat, 0,55 für Propionat und 0,45 für Benzoat.
Die erfindungsgemäßen Beschleuniger können mit im Stand der
Technik anerkannten Methoden hergestellt werden, und der Fachmann
kann leicht geeignete Materialien und Methoden in jedem Fall
auswählen. Zum Beispiel wird zu Wasser in einem Reaktionsgefäß
gleichzeitig eine Lösung von Natriumaluminat und eine Lösung der
Säure, die die gewünschte Gruppe R enthält, zugegeben. Dies wird
bevorzugt bei Raumtemperatur durchgeführt, wobei der pH während
der gesamten Herstellung auf einem konstanten Pegel gehalten wird
(bevorzugt etwa 6 bis 10, bevorzugter etwa 6 bis 8), indem die
Zuführraten des alkalischen Aluminats und der Säure eingestellt
werden. Eine weitere Methode, die in einigen Fällen angewendet
werden kann, ist die Zugabe einer Base zu einem Aluminiumsalz, zum
Beispiel die Zugabe von Natriumhydroxid zu Aluminiumnitrat. Andere
Herstellungsmethoden sind auch möglich (zum Beispiel, indem man
eine Lösung von Säure oder Aluminat zu einer Lösung des anderen
der beiden Komponenten in dem Reaktionsgefäß zugibt), aber die
erzeugten Materialien haben oft eine schlechtere Leistung. Wenn
mehr als eine Art von R erwünscht ist, wird eine Anzahl von Säuren
verwendet, entweder gemischt oder getrennt. Abhängig von der Art
einiger Säuren kann eine Kombination mit bestimmten anderen nicht
leicht realisierbar sein wegen praktischer Schwierigkeiten, aber
der Fachmann erkennt dies leicht und vermeidet solche Kombinatio
nen. Ausgefällte Salze können abgetrennt und frei von Alkalisalzen
gewaschen werden. Wenn die gewünschte Verbindung während der
Reaktion nicht ausfällt, kann die Verbindung durch Ultrafiltra
tion, umgekehrte Osmose, Membranfiltration oder eine Technik, mit
der Alkalisalze entfernt werden, gewonnen werden. Die erfindungs
gemäßen Beschleuniger können zu einem Pulver getrocknet werden,
oder sie können in Form einer wäßrigen Suspension oder Lösung
verwendet werden.
Die Beschleuniger können in zementhaltige Zusammensetzungen
in einem Anteil von 0,1 bis 10%, bevorzugt 0,5 bis 2,5%, bezogen
auf das Gewicht der Feststoffe in dem Zement, eingearbeitet wer
den. Sie können in dem Wasser enthalten sein, das zu der zement
haltigen Zusammensetzung an der Spritzdüse zugegeben wird. Die
Erfindung kann entweder für Naßspritzverfahren oder Trockenspritz
verfahren verwendet werden. Es ist möglich, mehr als ein solches
Salz bei der Durchführung der Erfindung anzuwenden.
Die erfindungsgemäßen Beschleuniger sind geeignet für zem
enthaltige Zusammensetzungen, insbesondere für Spritzbeton und
Spritzmörtel. Spritzbeton und Spritzmörtel zur Verwendung für die
vorliegende Erfindung können irgendwelche Materialien sein, die im
Stand der Technik bekannt sind, und sie können alle normalen
Zumischungen enthalten, die sich in solchen Materialien finden, in
im Stand der Technik anerkannten Anteilen. In allen Fällen ergeben
die erfindungsgemäßen Beschleuniger Zusammensetzungen, die schnell
auf einem Substrat härten, um feste Schichten zu ergeben, deren
Festigkeitsentwicklung unerwartet höher ist als die, die mit
Aluminiumhydroxid erreichbar ist. Da die Materialien außerdem
nicht stark basisch sind, sind sie für die Arbeitsumgebung weniger
zu beanstanden. Die Erfindung liefert daher eine spritzfähige ze
menthaltige Mischung, die eine beschleunigende Menge eines Be
schleunigers für das Erstarren und Härten von Zement umfaßt, wie
oben definiert. Die Erfindung liefert weiterhin ein Verfahren, um
eine zementhaltige Beschichtung auf einem Substrat bereitzustel
len, das umfaßt, daß man eine spritzfähige zementhaltige Zusammen
setzung herstellt und sie auf ein Substrat durch eine Düse
spritzt, wobei der zementhaltigen Zusammensetzung an der Düse ein
Beschleuniger, wie oben definiert, zugegeben wird.
Die Erfindung wird weiter durch die folgenden, nicht be
schränkenden Beispiele erläutert.
Zu 2000 ml Wasser in einem Reaktionsgefäß werden langsam,
getrennt und gleichzeitig unter Rühren 696 ml einer 14%igen (bezo
gen auf Gewicht) wäßrigen Lösung von Propionsäure und 1000 ml
einer 10%igen (bezogen auf Gewicht) wäßrigen Lösung von Natrium
aluminat zugegeben. Der pH wird durch Einstellung der Zugaberaten
auf 6,5 bis 7,5 gehalten, wobei der pH mit Hilfe einer pH-
Elektrode überwacht wird, und die Temperatur wird auf 30°C gehal
ten. Wenn die Zugabe der Lösungen beendet ist, wird die Reaktions
mischung eine weitere Stunde lang gerührt und dann über Nacht
stehen gelassen. Der Niederschlag wird im Vakuum abfiltriert, frei
von Alkalisalzen gewaschen und in einem Ofen im Vakuum getrocknet,
was ein weißes, amorphes Pulver liefert, das gemäß einer Analyse
die Formel
Al (OH)2,45 (C₂H₅COO)0,55
hat. Die Herstellung wird wiederholt, wobei jeweils eine der
folgenden Säuren anstelle von Propionsäure verwendet wird:
Ameisensäure, Essigsäure, Salpetersäure, 4-Toluolsulfonsäure,
Methansulfonsäure, Milchsäure und Oxalsäure.
In allen Fällen, außer im Fall von Milchsäure und Oxalsäure,
wird ein Niederschlag erhalten. In Fall von Milchsäure und Oxal
säure sind diese Salze wasserlöslich, und das Waschen erfolgt
durch umgekehrte Osmose.
Die Aluminiumsalze, die wie oben beschrieben hergestellt
wurden, werden in einer Mörtelzusammensetzung getestet. Die Mör
telzusammensetzung bestand aus 450 g Portland-Zement und 1350 CEN
(europäischer Standard) Sand. Das verwendete Wasser/Zement-Ver
hältnis ist 0,5, und die Bearbeitbarkeit wird eingestellt unter
Verwendung eines im Handel erhältlichen Superverflüssigers
("Rheobuild" (Marke) 3020 von MBT). Das Aluminiumsalz wird zu
gegeben und eingemischt, und die Druckfestigkeit des Mörtels wird
sechs Stunden nach dem Vermischen getestet unter Verwendung der
Testmethode DIN EN 196/1, und die Ergebnisse sind in der folgenden
Tabelle gezeigt. Die Entwicklung der Festigkeit in sechs Stunden
ist ein besonders wichtiger Parameter bei Spritzbeton, und die
Entwicklung in dem Mörtel korreliert eng mit dem Verhalten in
Spritzbeton. Zum Vergleich wird ein üblicher Aluminiumhydroxidbe
schleuniger angewendet und unter den gleichen Bedingungen ge
testet.
Zusätzlich zu der offensichtlichen überragenden Leistung sind
die erfindungsgemäßen Beschleuniger genauso wenig alkalisch wie
Aluminiumhydroxid.
Claims (7)
1. Beschleuniger für das Erstarren und Härten von Zement mit der
Formel
Al(OH)x(R)yworin R ein basisches Anion ist, das nicht Sulfat ist, und
x+y = 3.
2. Beschleuniger für das Erstarren und Härten von Zement nach
Anspruch 1, worin R von einer Säure RHn abgeleitet ist, worin n
ausreichend groß ist, um alle Valenzen von R abzusättigen.
3. Beschleuniger für das Erstarren und Härten von Zement nach
Anspruch 1, worin R anorganisch ist und bevorzugt aus Borsäure
oder Salpetersäure stammt und bevorzugter aus "Kohlensäure".
4. Beschleuniger für das Erstarren und Härten von Zement nach
Anspruch 1, worin R organisch ist und bevorzugt aus mindestens
einer der Säuren Methansulfonsäure, Essigsäure, Propionsäure und
Benzoesäure stammt.
5. Beschleuniger für das Erstarren und Härten von Zement nach
einem der Ansprüche 1 bis 3, worin der Wert für x mindestens 0,5,
bevorzugt mindestens 1,5 und am meisten bevorzugt mindestens 2,5
ist und der Wert für y mindestens 0,01, bevorzugt 0,02 ist und am
meisten bevorzugt zwischen 0,1 und 0,5 liegt.
6. Spritzfähige zementhaltige Mischung, die eine beschleunigende
Menge eines Beschleunigers für das Erstarren und Härten von Zement
nach einem der Ansprüche 1 bis 5 enthält.
7. Verfahren, um eine zementhaltige Schicht auf ein Substrat
aufzutragen, umfassend, daß man eine spritzfähige zementhaltige
Zusammensetzung herstellt und sie auf ein Substrat durch eine Düse
spritzt, wobei der zementhaltigen Zusammensetzung an der Düse ein
Beschleuniger für das Erstarren und Härten von Zement nach einem
der Ansprüche 1 bis 5 zugegeben wird.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MBT HOLDING AG, ZUERICH, CH |
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| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: SPOTT WEINMILLER & PARTNER, 80336 MUENCHEN |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |