DE19647461A1 - Einrichtung und Verfahren für ein Fahrzeugortungs-, Auswerte- und Informationssystem - Google Patents
Einrichtung und Verfahren für ein Fahrzeugortungs-, Auswerte- und InformationssystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung und ein Verfahren zur Positions
bestimmung von Eisenbahnfahrzeugen weiterhin mit elektronischen
Einrichtungen auf diesen Fahrzeugen zur Speicherung von Fahrzeug- und
Zusatzdaten, mindestens einer Auswerte-, Steuer- und Mobil
kommunikationseinrichtung sowie mindestens einer zentralen Einsatz
stelle, die ebenfalls eine Mobilkommunikations- und auch mindestens
eine elektronische Datenverarbeitungseinrichtung aufweist.
Eine Eisenbahngesellschaft besitzt viele Fahrzeuge. Für bestimmte
Kategorien dieser Fahrzeuge kann es wichtig sein, wenn die spezielle
Art und der momentane Ort in sehr kurzer Zeit für eine oder mehrere
Einsatzstellen erfahrbar ist.
Nach DE PS 21 43 336 ist eine automatische Identifizierung bekannt.
Diese benutzt Farbstreifen zur Informationsübertragung. Das beschrie
bene System ist jedoch sehr aufwendig und wegen der optischen
Erkennung auf gleichmäßig gute Witterungsbedingungen angewiesen.
Außerdem ist nach DE OS 27 36 217 eine Einrichtung zur automa
tischen Wagenidentifizierung bekannt. Diese benutzt ortsfeste Anlagen
an der Strecke, die mit Gegeneinrichtungen an Wagen optisch kommu
nizieren, wobei sich die Kommunikation auf die Abfrage der Wagen
nummer beschränkt. Positionsbestimmungen von Fahrzeugen machen
eine größere Anzahl solcher Abfragestellen erforderlich und sind somit
sehr aufwendig.
In DE OS 38 05 810 ist ein Kommunikationssystem beschrieben
welches Positionsbestimmungen von Fahrzeugen zu läßt und in der
Lage ist, Fahrzeugidentifikationscodes per Funk an Leitzentralen ab
zugeben. Das beschriebene System weist jedoch den Nachteil auf, daß
es sich an vorgegebenen im Fahrzeug gespeicherten Straßenkarten
orientiert und die Positionsbestimmung anhand registrierter Lenkbe
wegungen und über die per Wegsensoren erfaßte Fahrstrecke erfolgt.
Daraus resultiert, daß Einrichtungen erforderlich werden, die zur
Kontrolleichung des Systems benötigt werden. Weiterhin benutzt zwar
das System einen Fahrzeugidentifikationscode beim Absetzen der
Meldungen an die Leitzentralen, dieser ist jedoch durch den Fahrzeug
führer mittels Einlesen von Datenträgern, z. B. Magnetkarten, manuell
zu ergänzen. Diese Ergänzungsinformationen stellen Informationen zur
Ladung bzw. zum Fahrer dar. Aufgrund des systembedingten Eingriffs
des Steuerungssystems, z. B. auf die Höchstgeschwindigkeit ent
sprechend der Ladung, wird der Fahrzeugführer nicht immer freiwillig
alle Datenträger einlesen.
DE OS 40 10 194 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
individuellen elektronischen Kennung von Kraftfahrzeugen. Diese Ein
richtung weist jedoch nur den Effekt auf, daß es zu einer nur in eine
Richtung verlaufenden Informationsübermittlung, nämlich an den Fahr
zeugführer kommt.
Des weiteren ist nach DE OS 40 26 207 ein Verfahren bekannt, wel
ches mittels Satelliten Positionsbestimmungen von militärischen Fahr
zeugen realisiert. Über eine Datenanpassungsbaugruppe erfolgt die
Zusammenführung der Positionsdaten mit Gefechtsfelddaten. Dieses
beschriebene Verfahren benutzt jeweils in sich geschlossene Fahr
zeuge, Kupplungen mit weiteren Fahrzeugen sind nicht vorgesehen.
Ein Verfahren zur Transportüberwachung ist nach DE OS 40 32 198
bekannt geworden. Positionsdaten werden mit fahrt- und transport
spezifischen Daten kombiniert. Dieses Verfahren weist jedoch den
Nachteil auf, daß sich Fahrzeuge jeweils nur in territorial begrenzten
Überwachungsgebieten lokalisieren lassen. Das Übergehen eines
Fahrzeuges von einem auf ein anderes Überwachungsgebiet macht
diverse An- und Abmeldungen erforderlich und bedeutet Aufwand.
Des weiteren wird auch in diesem Verfahren von einzelnen, in sich
geschlossenen, Fahrzeugen ausgegangen.
In DE OS 41 23 632 ist ein Informationssystem beschrieben, welches
z. B. in Güterwagen integrierte Fahrzeugrechner mit Prozessoren auf
weist, die über optische Kabel und Kupplungen mit anderen gleich aus
gestatteten Güterwagen sowie auch mit einer Lok, die mit einem Leit
rechner bestückt ist, gekuppelt wird. Die Fahrzeugrechner der Güter
wagen sind mit ladungs- und transportabhängigen Daten vom Absen
der versehen, die beim Wechseln der Ladung bzw. am Zielbahnhof
erneut geändert werden müssen. Ziel der Einrichtung ist offensichtlich
die Sendungsverfolgung von einer Verkehrsleitzentrale. Dieses System
weist jedoch mehrere Nachteile auf, die neben dem hohen technischen
Aufwand pro Güterwagen (Stromversorgung, Fahrzeugrechner, Trans
ceiver) in einer hohen Störanfälligkeit optischer Kupplungen bei Ver
schmutzung liegt. Ein fortlaufendes Trennen und das Abstellen einzel
ner Wagen stellt das System generell in Frage. Ursache dafür ist die
fehlende Energieversorgung und verschmutzte optische Kupplungen.
Nach DE OS 44 08 261 ist eine Einrichtung und ein Verfahren zur
Überwachung von Schienenfahrzeugen bekannt. Dieses besitzt
Fahrzeugeinrichtungen, die die Fahrzeugzustandsdiagnose sowie eine
visuelle Streckenbeobachtung zulassen. Die Fahrzeugeinrichtung gibt
selbsttätig die Ergebnisse der Zustandsdiagnose und der Strecken
beobachtung über eine Mobilkommunikationseinheit an eine Leitstelle
weiter. Die Nutzung dieses Systems setzt ein in sich geschlossenes
Fahrzeug voraus, Kupplungsmöglichkeiten mit anderen Fahrzeugen,
die Informationen in die Fahrzeugeinrichtung einspeisen, sind nicht vor
gesehen.
In DE OS 44 28 261 wird ein Ortungssystem für spurgeführte Fahr
zeuge beschrieben. Dieses System sorgt durch die Verknüpfung der
bei der Eisenbahn bekannten Linienzugbeeinflussung mit Ortungs
systemen geographischer Koordinaten für eine Verbesserung des
Steuerungssystems bezüglich der Genauigkeit zu geographischen
Punkten, z. B. Signalen. Das System ist ausschließlich auf die Infor
mationsrichtung zum Fahrzeug ausgebildet und nicht zu einer Leit- oder
Steuerzentrale.
DE PS 195 08 730 beschreibt ein System, welches vorgegebene Daten
mit Fahrzeugverbänden vergleicht und Entscheidungen zur Gültigkeit
der Daten zu diesem Fahrzeugverband mit einzelnen identifizierten
Wagen dieses Fahrzeugverbandes trifft. Dieses System setzt jedoch
das Festlegen bzw. Zusammenstellen von Dateneinheiten vor dem
Vergleich voraus, es kann nicht selbsttätig Dateneinheiten bilden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung und ein
Verfahren zu entwickeln, mit dem Eisenbahnfahrzeuge geortet,
Informationen mit den Ortungsdaten verknüpft und ausgewertet sowie
diversen Personen zugänglich gemacht werden kann.
Diese Aufgabe wird derart gelöst, daß Zugfahrzeuge eine elektronische
Einrichtung aufweisen, die eine satellitengestützte Fahrzeugortung er
möglicht und diese Information in den elektronischen Datenverarbei
tungsteil einspeisen kann. Des weiteren ist der elektronische Daten
verarbeitungsteil mit einer Mobilkommunikationseinrichtung sowie mit
Datenein- und -ausgabegeräten verbunden. Die Energieversorgung der
gesamten Einrichtung erfolgt von der Bordspannungsanlage. An den
beiden Stirnseiten des Zugfahrzeugs sind in vorhandene Kupplungs
steckdosen Anschlüsse für die Kupplung von Anhängefahrzeugen an
diese Einrichtung integriert, die wiederum mit dem elektronischen
Datenverarbeitungsteil elektrisch verbunden sind. Die kuppelbaren
Anhängefahrzeuge besitzen an den Stirnseiten ebenfalls Steckdosen,
die an die Codeeinrichtung des Anhängers angeschlossen sind.
Weiterhin benutzen zentrale Einsatzstellen elektronische Daten
verarbeitungseinrichtungen, die über Mobilkommunikationsein
richtungen mit den Zugfahrzeugen Datenaustausch realisieren können.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Einrichtung ist es möglich,
in zentralen Einsatzstellen neben einer Ortung von Fahrzeugen außer
dem Informationen zur Art und Ausrüstung von Zugfahrzeugen und ge
kuppelten Anhängefahrzeugen zu erhalten sowie auch Informationen
an diese zurückzusenden. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen dargestellt
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt den Aufbau der Einrichtung.
Wie in Fig. 1 dargestellt, besteht ein Zugfahrzeug mindestens aus
einem Fahrwerk 1, einem Laufwerk 2 und einer Kabine 3. Als zentraler
Verknüpfungsbaustein für die Fahrzeugortungselektronik 8, des Daten
eingabegerätes 11, des Datenausgabegerätes 12 sowie der Mobil
kommunikationseinrichtung Zugfahrzeug 13 fungiert die elektronische
Datenverarbeitungseinrichtung des Zugfahrzeuges 9, die mit den
genannten Einrichtungsteilen über elektrische Verbindungsleitungen 16
verbunden ist. Diese wird von der Bordspannungsanlage 10 über eine
elektrische Verbindungsleitung 16 mit Energie versorgt. Die Fahrzeug
ortungselektronik 8 ist über eine elektrische Verbindungsleitung 16 mit
der Antenne für die Fahrzeugortung 7 verbunden. Des weiteren ist die
Mobilkommunikationseinrichtung 13 des Zugfahrzeugs ebenfalls über
eine elektrische Verbindungsleitung 16 mit der Antenne der Mobil
kommunikationseinrichtung 14 des Zugfahrzeugs verbunden. Die an
den Stirnseiten des Zugfahrzeugs befindlichen elektrischen Steckdosen
für die Anhängerkupplung 15 sind jeweils an die Anschlußleitung
Signalbeleuchtung Zugfahrzeug 17 angeschlossen. Weiterhin ist ein
Anschluß der elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung des
Zugfahrzeugs 9 über elektrische Verbindungsleitungen 16 an die
genannten elektrischen Steckdosen für Anhängerkupplung 15 realisiert.
Ein Anhänger, der mindestens aus einem Fahrwerk 4 und einem Lauf
werk 5 besteht, weist an den beiden Stirnseiten jeweils mindestens
eine elektrische Steckdose 19 auf. Diese besitzen über elektrische
Verbindungsleitungen 21 jeweils einen Anschluß an die Signalbeleuch
tung Anhänger. Des weiteren besteht von den stirnseitigen Anhänger
steckdosen 19 über elektrische Verbindungsleitungen 20 der Anschluß
an die Codeeinrichtung Anhänger 18.
Die stirnseitigen elektrischen Steckdosen für Anhängerkupplung 15 des
Zugfahrzeugs sind mit den stirnseitigen elektrischen Anhängersteck
dosen 19 des Anhängers über eine elektrische Verbindungsleitung 22
zum Anhänger kuppelbar.
Die elektronische Datenverarbeitungseinrichtung 23 der zentralen Ein
satzstelle ist über elektrische Verbindungsleitungen 26 mit der Mobil
kommunikationseinrichtung 24 Anschluß zentrale Einsatzstelle ver
bunden. Diese Mobilkommunikationseinrichtung 24 Anschluß zentrale
Einsatzstelle besitzt über die elektrische Verbindungsleitung 26 einen
Anschluß an die Antenne 25 Mobilkommunikationseinrichtung An
schluß zentrale Einsatzstelle.
In der elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung 9 des Zugfahr
zeugs sind feste fahrzeugspezifische Daten gespeichert. Diese können
durch variable Daten über das Dateneingabegerät 11 ergänzt werden.
Diese variablen Daten ergeben sich z. B. aus der Art transportabler mit
geführter Arbeitsgeräte. Somit ergibt sich in der elektronischen Daten
verarbeitungseinrichtung 9 des Zugfahrzeugs eine abrufbare Daten
menge, die über den momentanen Ausstattungsgrad des Zugfahr
zeuges Auskunft gibt.
Die Codeeinrichtung 18 des Anhängers ist derart ausgeführt, daß ein
Fahrzeugcode abgelegt ist, der Auskunft über den Ausstattungsgrad
des Anhängers gibt. Dieser ist über das Dateneingabegerät 11 des
Zugfahrzeugs bezüglich variabler Ausstattungen im gekuppelten
Zustand mit dem Zugfahrzeug veränderbar. Der Code bleibt ohne
Hilfsenergie erhalten und kann beliebig oft abgefragt werden.
Die elektronische Datenverarbeitungseinrichtung 23 der zentralen
Einsatzstelle sendet, sofern sie eingeschaltet ist, selbsttätig innerhalb
bestimmter Zeitabstände bzw. auf Wunsch des Bedienungspersonals
der zentralen Einsatzstelle Datentelegramme ab. Diese beinhalten eine
Abfrageaufforderung der Fahrzeugdaten, sowie der Position einzelner
oder aller zur Fahrzeugflotte gehörenden Fahrzeuge.
Die elektronische Datenverarbeitungseinrichtung 9 des Zugfahrzeugs
erhält über die Antenne 14 und die Mobilkommunikationseinrichtung 13
des Zugfahrzeugs dieses Aufforderung. Ohne Zutun des Bedienungs
personals des Zugfahrzeugs sorgt die elektronische Datenverarbei
tungseinrichtung 9 des Zugfahrzeugs selbständig für die Ausführung
der eingegangenen Aufforderung. Die Fahrzeugortungselektronik 8
sorgt in Verbindung mit der Antenne 7 der Fahrzeugortung für die
Positionsbestimmung anhand von Positionen von Satelliten 6 im Orbit.
Die ermittelten Daten werden an die elektronische Datenverarbeitungs
einrichtung 9 des Zugfahrzeugs übertragen.
Weiterhin fragt die elektronische Datenverarbeitungseinrichtung 9 des
Zugfahrzeugs über die stirnseitigen elektrischen Steckdosen 15 und 19
des Zugfahrzeugs bzw. des Anhängers sowie die elektrischen Verbin
dungen 16, 20 und 22 alle Codeeinrichtungen 18 der gekuppelten An
hänger zum abgelegten Code ab. Die Codes der Anhänger werden
ebenfalls an die elektronische Datenverarbeitungseinrichtung 9 des
Zugfahrzeugs übertragen.
Die elektronische Datenverarbeitungseinrichtung 9 des Zugfahrzeugs
bildet aus allen gesammelten Daten zur Ausrüstung und Position des
Zugfahrzeugs sowie zur Ausrüstung der gekuppelten Anhänger ein
Datentelegramm. Das gebildete Datentelegramm wird über die Mobil
kommunikationseinrichtung 13 des Zugfahrzeugs und dessen Antenne
14 an die anfordernde Stelle gesandt. Dies ist deshalb erforderlich, weil
es mehrere zentrale Einsatzstellen und Zugfahrzeuge geben kann,
jedoch nicht jede zentrale Einsatzstelle von allen Zugfahrzeugen alle
Daten benötigt.
Die elektronische Datenverarbeitungseinrichtung 23 der zentralen Ein
satzstelle speichert die empfangenen Daten ab und erneuert diese
selbständig nach Erhalt eines neuen Datentelegrammes. Auf diese Art
wird sichergestellt, daß auch Fahrzeugpositionen ermittelbar sind von
Fahrzeugen, die längere Zeit in Tunneln arbeiten und somit wegen
Unterbrechung der Mobilkommunikationsverbindung sonst nicht mehr
erfaßbar wären.
Auf Wunsch des Bedienungspersonals der zentralen Einsatzsstelle
können die übermittelten Daten zur Fahrzeugausrüstung des Zugfahr
zeugs und der bzw. des Anhängers sowie deren Position von der
elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung 23 der zentralen Einsatz
stelle auch angezeigt werden.
Des weiteren können die zentralen Einsatzstellen auch mit Hilfe der
elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung 23 der zentralen Einsatz
stelle über die jeweiligen Mobilkommunikationseinrichtungen 24, 13
und deren Antennen 25, 14 sowie die dazu gehörigen elektrischen Ver
bindungsleitungen 26, 16 Informationen an die elektronische Datenver
arbeitungseinrichtung 9 eines oder mehrerer Zugfahrzeuge übertragen.
Diese Informationen können über das Datenausgabegerät 12 an das
Bedienpersonal des Zugfahrzeugs ausgegeben werden. Dabei kann es
sich um Einsatzanweisungen, Fahrpläne oder ähnlichem handeln. Die
ausgegebenen Informationen enthalten eine zusätzliche Kennung, die
Aufschluß über die absendende Stelle gibt.
Eine Nutzung der Mobilkommunikationseinrichtung der Zugfahrzeuge
sowie der zentralen Einsatzstellen zur sprachlichen Kommunikation ist
ebenfalls möglich.
1
Fahrwerk Zugfahrzeug
2
Laufwerk Zugfahrzeug
3
Kabine Zugfahrzeug
4
Fahrwerk Anhänger
5
Laufwerk Anhänger
6
Satelliten zur Positionsbestimmung
7
Antenne für Fahrzeugortung
8
Fahrzeugortungselektronik
9
elektronische Datenverarbeitungseinrichtung des Zugfahrzeugs
10
Bordspannungsanlage
11
Dateneingabegerät
12
Datenausgabegerät
13
Mobilkommunikationseinrichtung Zugfahrzeug
14
Antenne Mobilkommunikationseinrichtung Zugfahrzeug
15
Steckdose für Anhängerkupplung
16
elektrische Verbindungsleitung
17
Anschlußleitung Signalbeleuchtung Zugfahrzeug
18
Codeeinrichtung Anhänger
19
Anhängersteckdose
20
elektrische Verbindungsleitung
21
Anschlußleitung Signalbeleuchtung Anhänger
22
elektrische Verbindung zum Anhänger
23
elektronische Datenverarbeitungseinrichtung zentrale Einsatzstelle
24
Mobilkommunikationseinrichtung Anschluß zentrale Einsatzstelle
25
Antenne Mobilkommunikationseinrichtung Anschluß zentrale
Einsatzstelle
26
elektrische Verbindungsleitung
Claims (12)
1. Einrichtung zur Erfassung von Eisenbahnfahrzeugen, vorzugsweise
Zugfahrzeuge, insbesondere hinsichtlich ihrer Position, Art und Aus
rüstung, der Datenübertragung per Mobilkommunikationseinrichtung
an mindestens eine zentrale Einsatzstelle, die über Einrichtungen zur
Auswertung und Darstellung der übermittelten Daten verfügt, ge
kennzeichnet durch eine Fahrzeugeinrichtung, bestehend aus einer
elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung, einer Fahrzeug
ortungselektronik mit Antenne, einer Mobilkommunikationseinrich
tung mit Antenne, Datenein- und -ausgabegeräten sowie dazuge
hörenden elektrischen Verbindungungsleitungen, die neben der
Positionsbestimmung, bezogen auf geographische Koordinaten, und
der Verknüpfung mit festen fahrzeugspezifischen Daten Kupplungs
möglichkeiten zur freizügigen Ankupplung mit mindestens einem
weiteren Eisenbahnfahrzeug, vorzugsweise Anhänger, und der Mög
lichkeit des Auslesens von fahrzeugspezifischen Daten aller ge
kuppelten Eisenbahnfahrzeuge besitzt, die Anhänger Codeeinrich
tungen besitzen, die Fahrzeugdaten, insbesondere zur Art des
Fahrzeugs, in Form eines Codes besitzen, der ohne Energie
versorgung bestehen bleibt, unbegrenzt abgefragt werden kann und
veränderbar ist, die Datenein- und -ausgabegeräte des Zugfahr
zeugs zur Eingabe von Zusatzdaten zu den festen fahrzeugspezi
fischen Daten des Zugfahrzeuges sowie im gekuppelten Zustand
auch der Anhänger und zur Weitergabe von Informationen der
zentralen Einsatzstelle auf dem Zugfahrzeug geeignet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil
der Zugfahrzeugseinrichtung zur Fahrzeugortung auf einem satel
litengestützten System basiert und somit eine uneingeschränkte
Fahrzeugortung möglich ist.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Einrichtung des Zugfahrzeugs von der Bord
spannungsanlage des Zugfahrzeugs mit Energie versorgt wird.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung des Zugfahrzeugs zur freizügigen Ankupplung
weiterer Eisenbahnfahrzeuge sowie die Datenein- und -ausgabe
geräte einschließlich der Mobilkommunikationseinrichtung von der
elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung verwaltet und ge
steuert wird.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Codeeinrichtung der Anhänger über elektrische Verbin
dungsleitungen sowie Kupplungsmöglichkeiten an ein Zugfahrzeug
anschließbar ist und vorhandene Kupplungsmöglichkeiten sowie
ohnehin zu benutzende Verbindungsleitungen zum Anhänger ohne
Mehraufwand genutzt werden.
6. Verfahren zur Erfassung von Eisenbahnfahrzeugen, welche Ein
richtungen nach den Ansprüchen 1 bis 5 aufweisen, dadurch ge
kennzeichnet, daß die elektronischen Datenverarbeitungseinrich
tungen einer oder mehrerer zentralen Einsatzstellen selbsttätig in
periodischen Zeitabständen Telegramme über die Mobilkommunika
tionseinrichtungen an Fahrzeugeinrichtungen von einzelnen oder
mehreren Zugfahrzeugen absenden zur Sammlung von Fahrzeug
daten.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
richtung des Zugfahrzeugs nach Erhalt des Telegramms der zen
tralen Einsatzstelle die Codes der gekuppelten Anhänger abfragt,
diese auswertet, mit den Fahrzeugdaten des Zugfahrzeugs und den
Positionsdaten des Satellitenortungssystems verknüpft und selbst
tätig dieses Datentelegramm über die Mobilkommunikationsein
richtung an die zentralen Einsatzstellen zurücksendet.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektronischen Datenverarbeitungseinrichtungen der zen
tralen Einsatzstellen in der Lage sind, die rückgemeldeten Daten der
Zugfahrzeuge so lange zu speichern, bis auf ein Datensammlungs
telegramm der zentralen Einsatzstellen ein neues Datentelegramm
der jeweiligen Zugfahrzeuge eingeht.
9. Verfahren nach dem Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektronischen Datenverarbeitungseinrich
tungen der zentralen Einsatzstellen in der Lage sind, die Positionen
der Fahrzeuge, die Art der Fahrzeuge sowie Zusatzinformationen
anzuzeigen.
10. Verfahren nach dem Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektronischen Datenverarbeitungseinrich
tungen der zentralen Einsatzstellen auch Informationen an einzelne
oder mehrere Zugfahrzeuge weitergeben können, wie z. B. Einsatz
anweisungen oder Fahrpläne.
11. Verfahren nach dem Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Datenausgabeeinrichtung des Zugfahr
zeugs in der Lage ist, von einer zentralen Einsatzstelle übermittelte
Informationen auszugeben unter Angabe einer Kennung der absen
denden Stelle.
12. Verfahren nach dem Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mobilkommunikationseinrichtungen des
Zugfahrzeugs und der zentralen Einsatzstelle auch für sprachliche
Kommunikation geeignet sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19647461A DE19647461C2 (de) | 1996-11-16 | 1996-11-16 | Einrichtung zur Erfassung von Eisenbahnfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19647461A DE19647461C2 (de) | 1996-11-16 | 1996-11-16 | Einrichtung zur Erfassung von Eisenbahnfahrzeugen |
Publications (2)
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|---|---|
| DE19647461A1 true DE19647461A1 (de) | 1998-05-20 |
| DE19647461C2 DE19647461C2 (de) | 2000-05-25 |
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ID=7811871
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19647461A Expired - Fee Related DE19647461C2 (de) | 1996-11-16 | 1996-11-16 | Einrichtung zur Erfassung von Eisenbahnfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19647461C2 (de) |
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