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DE19647452C1 - Bundhülsen-Montiervorrichtung zum Montieren einer Schleifscheibe auf einer Spindel einer Schleifmaschine - Google Patents

Bundhülsen-Montiervorrichtung zum Montieren einer Schleifscheibe auf einer Spindel einer Schleifmaschine

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DE19647452C1
DE19647452C1 DE19647452A DE19647452A DE19647452C1 DE 19647452 C1 DE19647452 C1 DE 19647452C1 DE 19647452 A DE19647452 A DE 19647452A DE 19647452 A DE19647452 A DE 19647452A DE 19647452 C1 DE19647452 C1 DE 19647452C1
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DE
Germany
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pressure plate
wall
sleeve
collar
grinding wheel
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DE19647452A
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English (en)
Inventor
Shih-Chung Huang
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China Grinding Wheel Corp
Original Assignee
China Grinding Wheel Corp
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/04Headstocks; Working-spindles; Features relating thereto
    • B24B41/042Balancing mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B45/00Means for securing grinding wheels on rotary arbors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bund­ hülsen-Montiervorrichtung zum Montieren einer Schleifscheibe auf einer Spindel einer Schleifmaschine.
Es gibt allgemein Montiervorrichtungen zum Montieren einer Schleifscheibe auf einer Spindel einer Schleifmaschine, wobei es zwei Arten der Montiervorrichtung gibt, nämlich eine Nur-Bund-Art und eine Bundhülsen-Art, die, zum Montieren einer Schleifscheibe auf einer Spindel einer Schleifmaschine verwendet werden können.
Fig. 4 und 5 zeigen eine übliche Bundhülsen-Montiervorrichtung 7 (von nun an als "Montiervorrichtung" bezeichnet) zum Montieren einer Schleifscheibe 80 auf einer Spindel (nicht dargestellt) auf einer Schleifmaschine (nicht dargestellt), wobei Fig. 5 ei­ nen Querschnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 4 zeigt. Die Montiervorrichtung 7 umfaßt eine Bundhülse 70 mit einem Bundabschnitt 702 und einem Hülsenabschnitt 704. Der Bundabschnitt 702 bildet eine ringförmige Nut 73 zum Aufnehmen einer Anzahl (drei nach Fig. 4) von Ausgleichgewichten 74. Die Schleifscheibe 80 ist auf der Bundhülse 70 montiert, indem sich der Hülsenabschnitt 704 durch die Schleifscheibe 80 und dann durch eine Druckplatte 77 und eine Mutter 78 erstreckt, wobei die Mutter 78 in Ge­ windeeingriff mit einem äußeren Gewindeabschnitt 782 auf einer Außenseite des Hül­ senabschnitts 704 steht und eine Druckkraft auf die Schleifscheibe 80 mittels der Druckseite 77 ausübt, um die Schleifscheibe 80 fest auf der Bundhülse zu montieren.
Die Bundhülse 70 bildet darüber hinaus eine zentrale Kegelbohrung 72 und einen inne­ ren Gewindeabschnitt 722, mittels derer die Montiervorrichtung 7 zusammen mit der Schleifscheibe 80 an einer Außenseite der Spindel, die eine entsprechende Struktur hat, befestigt werden kann.
Jedes der Ausgleichgewichte 74 bildet eine axial verlaufende Bohrung 742 mit einem Gewinde darin und eine radial verlaufende Bohrung 751 rechtwinklig zu und in Verbin­ dung mit der axial verlaufenden Bohrung 742. Eine Stahlkugel 76 ist in der radial ver­ laufenden Bohrung 751 aufgenommen und in Kontakt mit einer Innenwand der Nut 73. Eine Schraube 75 ist in die Bohrung 742 geschraubt. Wenn die Schraube 75 im Loch 742 in einer Position wie in Fig. 5 befindet, drückt ein Vorderende der Schraube 75 die Stahlkugel 76 radial gegen die Innenwand der Nut 73. Wenn die Schraube 75 weiter eingeschraubt wird, bewirkt die Stahlkugel 76, daß die Schraube 75 zusammen mit dem Ausgleichgewicht 74 radial in Richtung einer Außenwand der Nut 73 gedrückt wird, wodurch das Ausgleichgewicht 74 fest mit der Außenwand der Nut 73 in Eingriff kommt, so daß das Ausgleichgewicht 74 am Ort festgesetzt ist. Wenn dagegen die Schraube 75 so gedreht wird, daß sie sich von der Stahlkugel 76 weg bewegt, wird das Festsetzen des Ausgleichgewichts 74 freigegeben, so daß die Lage des Ausgleichge­ wichts 74 entlang der kreisförmigen Nut 73 eingestellt werden kann.
Nachdem die Schleifscheibe 80 auf der Spindel mittels der Montiervorrichtung 7 mon­ tiert ist, wird ein statisches und ein dynamisches Auswuchten der Schleifscheibe 80 zu­ sammen mit der Montiervorrichtung 7 vorgenommen. Eine optimale statische und dy­ namische Auswuchtung der Schleifscheibe 80 zusammen mit der Montiervorrichtung 7 können durch Einstellen der Lage der Ausgleichgewichte 74 erreicht werden.
Die bekannt Montiervorrichtung 7 zum Montieren einer Schleifscheibe auf einer Spin­ del einer Schleifmaschine hat Nachteile, die im folgenden dargestellt werden.
Wenn die Montiervorrichtung 7 neu verwendet wird, gibt es im wesentlichen keine Schwierigkeit, die Ausgleichgewichte 74 entlang der Nut 73 zu bewegen. Dennoch ge­ raten nach einer Weile des Gebrauchs Partikel und Staub, die erzeugt werden, wenn die Schleifscheibe 80 Schleifarbeit verrichtet, in die Nut 73 und sammeln sich und verhärten darin. Solche in der Nut 73 angesammelten und verhärteten Partikel und Staub bewir­ ken, daß ein Bewegen der Ausgleichgewichte 74 entlang der kreisförmigen Nut 73 schwierig wird. Deshalb sollte jedesmal, bevor eine neue Schleifscheibe 80 in Gebrauch genommen wird, um eine verschlissene zu ersetzen, ein Reinigungsarbeitsschritt an der Nut 73 durchgeführt werden, um den darin angesammelten und verhärteten Staub und Partikel zu entfernen, wodurch die Lage der Ausgleichgewichte 74 wieder eingestellt werden kann, um zu ermöglichen, daß die neue Schleifscheibe zusammen mit der Mon­ tiervorrichtung 7 statisch und dynamisch optimal ausgewuchtet ist. Um die Nut 73 zu reinigen, müssen zuerst alle Schrauben 75 in Folge gelöst werden, um zu bewirken, daß sie sich jeweils von den Stahlkugeln 76 entfernen, und anschließend werden die Aus­ gleichgewichte 74 aus der Nut 73 herausgenommen. Alle Schrauben 75 in Folge zu drehen, um sie jeweils von den Stahlkugeln 76 wegzubewegen ist, aufwendig und braucht Zeit.
Außerdem können die Partikel und Staub durch einen Spalt zwischen den Ausgleich­ gewichten und der Nut 73 in die Bohrung 751 gelangen und darin verhärten. Solche in die Bohrung 751 gelangt und darin verhärtete Partikel und Staub können den Durch­ gang in dem sich die Stahlkugeln 76 bewegen sollen, blockieren und die Stahlkugeln 76 in der Lage halten, in der sie die Ausgleichgewichte 74 am Ort festsetzen. Wenn dies geschieht, wird das Einstellen der Lage der Ausgleichgewichte 74 sehr beschwerlich.
Die vorliegende Erfindung zielt deshalb auf eine verbesserte Bundhülsen-Montiervor­ richtung zum Montieren einer Schleifscheibe auf einer Spindel einer Schleifmaschine, bei der die zuvor genannten Probleme vermindert und/oder vermieden werden. Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Bundhülsen-Montiervorrichtung zum Montieren einer Schleifscheibe auf einer Spindel einer Schleifmaschine, bei der das Rei­ nigen einer Nut zum Aufnehmen der Ausgleichgewichte in der Bundhülsen-Montiervor­ richtung nach der vorliegenden Erfindung bequem erreicht wird, wobei keine Stahlkugel in der Bundhülsen-Montiervorrichtung nach der vorliegenden Erfin­ dung nötig ist, um das Festsetzen der Ausgleichgewichte zu erreichen, so daß das Pro­ blem des Stands der Technik, daß es sehr beschwerlich wird, die Lage der Ausgleich­ gewichte einzustellen, weil der Durchgang, in dem sich die Stahlkugeln bewegen sollen, blockiert ist, so daß die Stahlkugeln in der Lage gehalten werden, in der sie die Aus­ gleichgewichte 74 am Ort festsetzen, bei der vorliegenden Erfindung nicht auftreten wird.
Diese Ziele werden durch die in Anspruch 1 formulierten Merkmale erreicht. Vor­ teilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Mittels der vorliegenden Erfindung können zum Auswechseln einer verschlissenen Schleifscheibe und dem dabei üblicherweise erforderlichen Reinigen der Nut die Ausgleichgewichte aus der Nut herausgenommen werden, ohne die durch jedes der Ausgleichgewichte verlaufende Schraube einzeln zu betätigen, indem ein Deckel, an dessen Umfangsperipherie sich eine bogenförmige Seite jedes der Ausgleich­ gewichte abstützt, durch Lösen einer Mutter, die im Gewindeeingriff mit dem äuße­ ren Ende eines Hülsenabschnitts einer Bundhülse steht, vom Hülsenabschnitt lösbar ist, wodurch alle Ausgleichgewichte gemeinsam freigegeben werden.
Bei der vorliegenden Erfindung ist das Problem des Standes der Technik, daß es sehr beschwerlich ist, die Lage der Ausgleichgewichte einzustellen, weil der Durchgang, an dem sich die Stahlkugeln bewegen sollen, durch Partikel und Staub blockiert ist, dadurch vermieden, daß der Mechanismus zum Festsetzen der Aus­ gleichgewichte mittels radial gespannter Kugeln nach dem Stand der Technik erfin­ dungsgemäß ersetzt ist durch einen Klemmkeil-Mechanismus, der weder eine ra­ diale Bohrung noch eine darin geführte Kugel im Ausgleichgewicht notwendig macht und der im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert ist.
Andere Ziele, Vorteile und neue Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden, detaillierten Beschreibung deutlich, wenn sie im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen gesehen wird.
Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung von vorne oben rechts, die die Elemente zum Bilden einer Bundhülsen-Montiervorrichtung zum Montieren einer Schleifscheibe auf einer Spindel einer Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung zeigt,
Fig. 2 ist eine Vorderansicht von Fig. 1, die zeigt, daß die Elemente aus Fig. 1 und eine Schleifscheibe zusammengebaut sind,
Fig. 3 ist ein Schnitt entlang Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 ist eine zu Fig. 2 ähnliche Ansicht, die aber eine Bundhülsen-Montiervorrichtung nach der Stand der Technik zum Montieren einer Schleifscheibe auf einer Spindel einer Schleifmaschine sowie eine Schleifscheibe zeigt, und
Fig. 5 ist ein Schnitt entlang Linie 5-5 in Fig. 4.
Mit Bezug auf Fig. 1 und 3 besteht eine Bundhülsen-Montiervorrichtung 1 (im folgen­ den als "Montiervorrichtung" bezeichnet) zum Montieren einer Schleifscheibe 60 auf einer Spindel (nicht dargestellt) einer Schleifmaschine (nicht dargestellt) nach der vor­ liegenden Erfindung aus einer Bundhülse 10, die einen Bundabschnitt 11 und einen Hülsenabschnitt 12 bildet, der sich mittig und vorwärts vom Bundabschnitt 11 er­ streckt. Eine kreisförmige Druckplatte 20 hat eine Vorderfläche 204, in der ein kreis­ förmiger Rezeß 26 gebildet ist, einen zentralen Stufenabschnitt 22 und einen Positio­ nierabsatz 25, der von Stufenabschnitt 22 vorragt und um eine erste Zentralbohrung 24 herum angeordnet ist, die sich axial durch die Druckplatte 20 erstreckt. Drei Aus­ gleichgewichte 30 sind jedes mit einer Schraube 32 versehen, die sich darin durch einen Durchgang von einer Vorderfläche zu einer Rückfläche erstrecken. Ein kreisförmiger Deckel 40 bildet eine zweite Zentralbohrung 421. Eine Mutter 50 bildet eine große Gewindebohrung 51.
Der Hülsenabschnitt 12 bildet ein Gewinde an seinem äußeren Ende, das für den Ein­ griff mit der großen Gewindebohrung 51 der Mutter 50 verwendet wird, wenn die oben genannten, die Montiervorrichtung 1 bildenden Elemente und die Schleifscheibe 60 zu­ sammengebaut werden. Die Bundhülse 10 bildet weiterhin eine Kegelbohrung 13 und eine kleine Gewindebohrung 14, um die Montiervorrichtung 1 zusammen mit der Schleifscheibe 60 an einer Außenseite der Spindel, die eine entsprechende Struktur hat, zu befestigen.
Die Druckplatte 20 bildet außerdem einen konvexen Abschnitt 21 an seiner Rückflä­ che, die verwendet wird, um an die Schleifscheibe 60 anzugreifen, wenn die Schleif­ scheibe 60 mit der Montiervorrichtung 1 zusammengebaut wird.
Der Rezeß 26 wird von einer Außenwand 221 gebildet, die, in der Nähe einer Um­ fangsperipherie der Druckplatte 20 angeordnet, nach außen zur Rückfläche der Druck­ platte 20 geneigt ist, an einem ersten Ende einer Basiswand 262 endet, einer Mittel­ wand 264, die im wesentlichen parallel zu der Außenwand 221 angeordnet ist und an einem zweiten Ende der Basiswand 262 endet, und dem zentralen Stufenabschnitt 22, der sich zwischen der Mittelwand 264 und dem Positionierabsatz 25 erstreckt. Die Au­ ßenwand 221 ist um eine erste Steigung geneigt.
Jedes der Ausgleichgewichte 30 ist so gestaltet, daß es eine im wesentlichen bogenför­ mige Gestalt hat und eine erste bogenförmige Seite 302 mit einem ersten, im wesentli­ chen gleichen Krümmungsradius wie die Außenwand 221 und eine zweite bogenför­ mige Seite 304 mit einem zweiten, im wesentlichen gleichen Krümmungsradius wie eine Umfangsperipherie 411 des Deckels 40 bildet. Außerdem ist die erste bogenförmige Seite 302 von der Vorderfläche des Ausgleichgewichts 30 zu dessen Rückfläche durch eine zweite Steigung geneigt. Die zweite Steigung ist im wesentlichen die gleiche wie die erste Steigung der Außenwand 221. Die zweite Seite 304 ist von der Vorderfläche des Ausgleichgewichts 30 zu dessen Rückfläche auf eine Weise geneigt, daß der Ab­ stand zwischen der ersten bogenförmigen Seite 302 und der zweiten bogenförmigen Seite 304 von der Vorderfläche des Ausgleichgewichts 30 zu dessen Rückfläche gradu­ ell zunimmt. Die zweite Seite 304 ist um eine dritte Steigung geneigt.
Die Umfangsperipherie 411 des Deckels 40 ist nach innen zu einer Rückseite des Deckels 40 um eine vierte Steigung geneigt, wobei die vierte Steigung im wesentlichen dieselbe ist, wie die dritte Steigung der zweiten bogenförmigen Seite 304 von jedem der Ausgleichgewichte 30.
Wenn die Elemente der Montiervorrichtung 1 zusammen mit der Schleifscheibe 60 zu­ sammengebaut werden, wird zuerst der Hülsenabschnitt 12 der Bundhülse 10 so in Po­ sition gebracht, daß er sich durch eine Zentralbohrung der Schleifscheibe 60 und dann durch die erste Zentralbohrung 24 der Druckplatte 20 erstreckt. Danach werden die Ausgleichgewichte 30 im Rezeß 26 auf eine Weise in Position gebracht, daß die erste bogenförmige Seite 302 jedes der Ausgleichgewichte 30 gegen die Außenwand 221 an­ grenzt, wobei deren Vorderfläche nahe der Vorderfläche 204 und deren Rückfläche nahe der Basiswand 262 angeordnet ist. Anschließend wird der Deckel 40 in Position gebracht, um an der Druckplatte 20 befestigt zu werden, wobei eine Wand des Deckels 40, die die zweite Zentralbohrung 421 bildet, mit dem Positionierabsatz 25 passend eingefügt ist und die Umfangsperipherie 411 des Deckels 40 gegen die zweite bogen­ förmige Seite 304 jedes der Ausgleichgewichte 30 angrenzt. Dann wird die Mutter 50 in Position gebracht, um mit dem äußeren Ende des Hülsenabschnitts 12 in Gewinde­ eingriff zu kommen und eine Druckkraft auf den Deckel 40 auszuüben, damit die Bundhülse 10, Schleifscheibe 60, Druckplatte 20, Ausgleichgewichte 30 und Deckel 40 zusammen verbunden werden, wobei die Ausgleichgewichte 30 sich frei entlang dem Rezeß 26 bewegen aber nicht herausfallen können. Anschließend werden die Schrauben 32 in den Ausgleichgewichten 30 gegen die Basiswand 262 geschraubt, um eine Druckkraft darauf auszuüben, um zu bewirken, daß die Ausgleichgewichte 30 sich vorwärts in eine Lage bewegen, in der die Ausgleichgewichte 30 fest zwischen der Au­ ßenwand 221 der Druckplatte 20 und der Umfangsperipherie 411 des Deckels 40 zusammengedrückt sind, wodurch die Ausgleichgewichte 30 am Ort festgesetzt sind. Schließlich wird die Montiervorrichtung 1 zusammen mit der Schleifscheibe 60 in Posi­ tion gebracht, um an der Spindel der Schleifmaschinen montiert zu werden, und es wird ein statisches und ein dynamisches Auswuchten der Montiervorrichtung zusammen mit der Schleifscheibe 60 vorgenommen, wobei die Lage der Ausgleichgewichte 30 ver­ stellt werden kann, bis ein optimales statisches und dynamisches Auswuchten erreicht ist.
Wenn bei der vorliegenden Erfindung die Schleifscheibe 60 verschlissen ist und durch eine neue ersetzt werden soll, wird die Mutter 50 gelöst und vom Hülsenabschnitt 12 wegbewegt, woraufhin der Deckel 40 vom Hülsenabschnitt 12 entfernt und die Aus­ gleichgewichte 30 aus der Nut 26 herausgenommen werden können, so daß der Staub und die Partikel, die während der Schleifarbeit der Schleifscheibe 60 entstanden sind und sich in der Nut 26 sammeln, leicht entfernt werden können, ohne die übermäßige Arbeit beim Stand der Technik, die durch die Ausgleichgewichte 30 verlaufenden Schrauben 32 zu betätigen. Weil die vorliegende Erfindung außerdem die Verwendung von Stahlkugeln zum Festsetzen der Ausgleichgewichte an ihrem Ort nicht benötigt, wird das Problem des Stands der Technik, daß das Einstellen der Lage der Ausgleich­ gewichte sehr beschwerlich ist, weil der Durchgang, in dem sich die Stahlkugeln bewe­ gen, blockiert wird, so daß die Stahlkugeln in einer Lage gehalten werden, in der sie die Ausgleichgewichte am Ort festsetzen, in der vorliegenden Erfindung nicht auftauchen.
Obwohl diese Erfindung in einem bestimmten Maß speziell beschrieben worden ist, soll dies dahingehend verstanden werden, daß die vorliegende Offenbarung in beispielhafter Weise durchgeführt wurde und daß zahlreiche Veränderungen in der detaillierten Kon­ struktion und der Kombination und Anordnung von Teilen vorgenommen werden können, ohne von der Idee und dem Bereich der hier im Anschluß beanspruchten Erfin­ dung abzuweichen.

Claims (4)

1. Bundhülsen-Montiervorrichtung (1) zum Montieren einer Schleifscheibe (60) auf einer Spindel einer Schleifmaschine mit
einer Bundhülse (10), die einen Bundabschnitt (11) und einen von dem Bundabschnitt (11) vorspringenden, ein äußeres Ende bildenden Hülsenab­ schnitt (12) mit einem Außengewinde sowie ein Mittel (13, 14) zum Befestigen der Bundhülse (10) an der Spindel bildet,
einer kreisförmigen Druckplatte (20) zum Festklemmen der Schleifscheibe (60) auf dem Bundabschnitt (11) mit
einer ersten Seite zum Angriff an die Schleifscheibe (60),
einer zweiten Seite (204) gegenüber der ersten Seite, die einen kreis­ förmigen Rezeß (26) in Richtung der ersten Seite bildet,
einer Basiswand (262) zwischen der ersten Seite und der zweiten Seite,
einer Außenwand (221), die in der Nähe der Umfangsperipherie der Druckplatte (20) angeordnet ist, nach außen zu der ersten Seite der Druckplatte (20) geneigt ist und an einem ersten Ende der Basiswand (262) endet,
einem zentralen Stufenabschnitt (22), der von der Basiswand (262) vor­ ragt, um eine Mitte der Druckplatte (20) herum angeordnet ist und eine Mittelwand (264) bildet, die im wesentlichen parallel zu der Außen­ wand (221) ist und an einem zweiten Ende der Basiswand (262) endet, und
einer ersten Zentralbohrung (24), die sich axial durch die Druckplatte (20) erstreckt, wobei der Hülsenabschnitt (12) durch die erste Zentral­ bohrung (24) verläuft und wobei die Außenwand (221), Basiswand (262), Mittelwand (264) und der zentrale Stufenabschnitt (22) Zusam­ men den Rezeß (26) von der zweiten Seite (204) der Druckplatte (20) in Richtung zu deren erster Seite hin bilden,
einer Anzahl bogenförmiger, im Rezeß (26) aufgenommener Aus­ gleichgewichte (30), die eine erste bogenförmige Seite (302) gegen die Außenwand (221), eine Vorderfläche in der Nähe der zweiten Seite (204) der Druckplatte (20), eine Rückfläche in der Nähe der Basiswand (262) und eine zweite bogenförmige Seite (304) gegenüber der ersten bogenförmigen Seite, von der Vorderfläche des Ausgleichgewichtes (30) zu dessen Rückfläche geneigt, auf eine Weise bilden, daß der Ab­ stand zwischen der ersten bogenförmigen Seite (302) und der zweiten bogenförmigen Seite (304) von der Vorderfläche des Ausgleichge­ wichts zu dessen Rückfläche graduell zunimmt,
einer Anzahl Schrauben (32), die sich jeweils durch die Ausgleichge­ wichte (30) von der Vorderfläche zu deren Rückfläche erstrecken und eine Druckkraft auf die Basiswand (262) ausüben,
einem kreisförmigen Deckel (40), der an der Druckplatte (20) befestigt ist und eine Umfangsperipherie (411) hat, die gegen die zweite bogen­ förmige Seite (304) von jedem der Ausgleichgewichte (30) angrenzt, und
einer Mutter (50), die im Gewindeeingriff mit dem äußeren Ende des Hülsenabschnitts (12) eine Druckkraft auf den Deckel (40) ausübt.
2. Eine Bundhülsen-Montiervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste Seite der Druckplatte (20) einen konvexen Abschnitt (21) zum Angriff an die Schleif­ scheibe (60) bildet.
3. Eine Bundhülsen-Montiervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Druckplatte (20) zusätzlich einen Positionierabsatz (25) um die erste Zentralbohrung (24) aufweist, der von dem zentralen Stufenabschnitt (22) vorragt, wobei der Deckel (40) eine zweite Zentralbohrung (421) bildet und wobei eine Wand des Deckels, die die zweite Zentralbohrung (421) bildet, mit dem Positionierabsatz (25) passend zusammengefügt ist.
4. Eine Bundhülsen-Montiervorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Mittel zum Verbinden der Bundhülse (10) mit der Spindel eine Schraubenbohrung (14), die im Hülsenabschnitt (12) bei dessen äußerem Ende angeordnet ist, und eine Kegel­ bohrung (13) aufweist, die sich von der Gewindebohrung (14) durch den Bundab­ schnitt (11) erstreckt.
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