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DE1964656A1 - Aufblasbares Boot - Google Patents

Aufblasbares Boot

Info

Publication number
DE1964656A1
DE1964656A1 DE19691964656 DE1964656A DE1964656A1 DE 1964656 A1 DE1964656 A1 DE 1964656A1 DE 19691964656 DE19691964656 DE 19691964656 DE 1964656 A DE1964656 A DE 1964656A DE 1964656 A1 DE1964656 A1 DE 1964656A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inflatable
boat
hull
side cells
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691964656
Other languages
English (en)
Other versions
DE1964656C3 (de
DE1964656B2 (de
Inventor
Fritz Federer
Otto Maerz
Henning Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metzeler AG
Original Assignee
Metzeler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metzeler AG filed Critical Metzeler AG
Priority to DE1964656A priority Critical patent/DE1964656C3/de
Publication of DE1964656A1 publication Critical patent/DE1964656A1/de
Publication of DE1964656B2 publication Critical patent/DE1964656B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1964656C3 publication Critical patent/DE1964656C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/06Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
    • B63B7/08Inflatable

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
  • Revetment (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Aufblasbares Boot Die Erfindung betrifft ein aufblasbarea Boot, bestehend aus aufblasbaren Seitenzellen und einem aufblasbaren Außenboden, wobei Außenboden und Seitenzellen durch einen nichtaufblasbaren Streifen verbunden sind.
  • Es ist bereits bekannt, aufblasbare Bootskörper durch einen zwischen Seitenzellen und Außenboden eingeklemmten Einsatzboden zu versteifen. Dabei kann zwischen Einsatzboden und Außenboden zusätzlich noch ein aufblasbarer oder massiver Kiel eingesetzt werden um den Bootskörper im Wasser längs zu führen, und den hautähnlichen, flexiblen Außenboden zu verspannen.
  • Die Seitenzellen ergeben dabei durch den in ihnen herrschenden Druck und die Werkstoffspannung die Außenform und den Innenraum des Bootes. Für besondere Zwecke, s.B.
  • zum Segeln oder zur Erzielung einer günstigen Wasserlage werden die Seitenränder durch besondere Spreizvorrichtungen oder sonstige Zusatzvorrichtungen auseinandergedrückt und dadurch der Bootskörper versteift. Diese Zusatzeinrichtungen sind teuer, schwer, platzbeengend und lösen ihre Aufgabe nur unbefriedigend. Außerdem muß der Bootskörper dazu mit terankerungspunktens Beschlägen und dgl. versehen sein1 die wiederum teuer sind und in nicht benütztem Zustand (Badebetrieb) störend wirken.
  • Es sind ferner zusammenlegbare Paddelboote bekannt, bei denen zwischen AußenbodenX bestehend aus mehreren aut~bLasbaren Zellen und den Seitenzellen mindestens ein nicht aufblasbarer Streifen vorgesehen ist. Diese Boote sind mit diesem Streifen jedoch nur ausgerüstet, uni eine schönere äußere Form zu haben und da sie ansonsten in ihrer Form zu schmal ausfallen würden, um einen oder mehrere, z.B. aufblasbare Sitze in der Breite einbringen zu lassen.
  • Diese Paddelboote sind jedoch nur für Badebetrieb geeignet, da ihre Steifigkeit, ihr geringer Aufblasdruck und ihre Wasserlage, sowie der sehr kleine Innenraum eine Verwendung zum Segeln oder Motorisieren nicht erlauben.
  • Es ist nun Aufgabe der Erfindung, ein aufblasbares Boot zu schaffen, das die Nachteile der bekannten Schlauchboote und Faltboote nicht aufweist, und das ein einem starren Segelboot ähnliches Fahrverhalten und dessen gute Wasserlage besitzt.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe dahingehend, daß zwischen den aufgeblasenen Seitenzellen und dem nicht aufblasbaren Streifen ein quer zur Bootslängsrichtung steifer Einsatzboden klemmend gehaltert ist, wobei der Streifen so breit ists daß er beim Aufblasen des Bootskörpers durch das Holmen des Werkstoffes erzeugte Spannungen über den Einsatzboden auf die auf dem Einsatzboden hebelig abgestütsten Seitenzellen überträgt. Es ist ferner für die Erfindung von Vorteil, daß der Bootskörper aus je einem entsprechend konfektionierten, einstückigen Oberblatt und Unterblatt, die durch Verklebung und Vulkanisation verbunden sind, besteht. Schließlich ist es noch vorteilhaft, daß der nichtaufblasbare Streifen durch eine seine Zugfähigkeit erhöhende und mit dem Oberblatt und dem Unterblatt verbundene Riefe ergänzt ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Boots querschnitten im Grundzuge dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Hälfte eines Querschnittes des ohne Einsatzboden aufgeblasenen Bootskörpers1 Fig. 2 den Bootskörper nach Fig. iX mit einem Einsatzboden versehen, Fig. 3 abändernd zu den Fig. 1 und 2 einen Bootskörper mit ungleich großen aufblasbaren Zellen im Außenboden.
  • Bei dem Bootskörper nach Fig. 1 sind zwei aufblasbare Seitenzellen 1 über einen nichtaufblasbaren Streifen 2 mit dem aus aufblasbaren Zellen 3 bestehenden Außenboden verbunden.
  • Der Streifen 2 ist dadurch erzeugte daß ein einstückiges, den Bootskörper mit einem ebenfalls einstückigen Unterblatt 14 bildendes Oberblatt 13r in diesem Bereich mittels einer zugstarken Riefe 12 durch z.B. Kleben und Vulkanisation verbunden ist.
  • Durch das Holen des Werkstoffes beim Aufblasen, d.h. durch die relativen Verkürzungen des Außenbodens und der Seitenzellen 1 berührt sich die untere der Seitenzellen 1 und die äußerste der Zellen 3 in der Zone 4. Durch die Elastizität des Gewebes und durch die große Auflagefläche in dieser Zone üben die Zellen jedoch nur geringe Kräfte aufeinander aus. Der gezeigte Bootskörper entspricht in seiner Stabilität, dem labilen Fahrverhalten und der Wasserlage einem herkömmlichen Paddelboot für Badebetrieb.
  • Dem Bootskörper nach Fig. 1 ist nun, wie in Fig. 2 gezeigt, vor dem Aufblasen ein quer zur Bootslängsrichtung starrer Einsatzboden 5 in die durch den Streifen 2 und die Seitenzelle 1 begrenzten Winkel 6 eingeklemmt. Durch den beim Aufblasen der Zelle entstehenden Zug (Pfeil 11) im Streifen 2 entsteht um den Seitenrand des Einsatzbodens 5 ein im Uhrzeigersinn gerichtetes Drehmoment, das die sich auf dem Einsatzboden hebelig abstützenden Seitenzellen 1 um den Seitenrand des Einsatzbodens herum soweit nach außen dreht, bis z.B. ein Spritzverdeck 7 gespannt wird und ein Weiterdrehen der Seitenwände verhindert.
  • Es hat sich in der Praxis erwiesen, daß mit diesem Verfahren eine Steifigkeit eines Bootskörpers und eine optimale Ausnutzung des Boots-Innenraumes erzielt wird, wie sie bisher ohne zusätzliche Spreiz-.und Versteifungseinrichtungen nicht erreicht werden konnte.
  • Fig. 3 zeigt abändernd zu Fig. 2 einen Bootskörper, bei dem in der Mitte des Außenbodens 8 ein Kielschlauch 9 vorgesehen ist1 der im Querschnitt größer als die äußere Zelle 3 ist. Der Klelschlauch 9 ist mit der Zelle 3 über einen Streifen des Außenbodens 8, der durch V-erbinden des Oberblattes mit dem Unterblatt gebildet ist verbunden, der. sich bei Einwirkung des Wasserdruckes (Pfeile 10) wölbt und über die Zelle 3 die Zugspannung im Streifen 2 noch verstärkt und somit den Bootskorper bei stoßweisen Fahrbeanspruchungen, wie z.B. Wellenschlägern, kurzzeitig noch mehr versteift.
  • Die durch das Hinausdrehen der Seitenwände erhaltene, sehr steife und stabile Ausführung des Bootskörpers hat im-Querschnitt eine Form, die der geöffneten und geschwungenen V-Form eines starren Bootskörpers sehr--nahekommtf während hingegen bei bekannten Schlauchbooten die Seitenwände meist nahezu senkrecht zur Wasseroberfläche stehen. Der erfindungsgemäße Bootskörper hat durch seine Form deshalb bei dem gleichen Luftvolumen in den Zellen1 wie es herkömmliche Schlauchbootkörper haben einen größeren Auftrieb und eine größere- Tragfähigkeit.
  • Der Wert der Erfindung liegt vor allem auch in einer Kombination der aufgezeigten Merkmale, d.h. es-ist durch sie möglich, mit geringsten finanziellen und technischen Aufwendungen (einfache Konfektion eines Ober- und eines Unterblattes) einen im Innenraum und in der Tragfähigkeit maximalen ausnutzbaren Bootskörper mit hervorragenden Eigenschaften (Fahrverhalten1 Wasserlage, Tragfähigkeit ...) zu schaffen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche
    Aufblasbares Boot bestehend aus aufblasbaren Seitenzellen und einem aufblasbaren Außenboden, wobei Außenboden und Seitenzellen durch einen nicht aufblasbaren Streifen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den aufgeblasenen Seitenzellen und dem nicht aufblasbaren Streifen (2) ein quer zur Bootslängsrichtung steifer Einsatzboden (5) klemmend gehaltert ist, wobei der Streifen (2) so breit ist, daß er beim Aufblasen des Bootskörpers durch das Holen des Werkstoffes erzeugte Spannungen über den Einsatzboden (5) auf die auf dem Einsatzboden hebelweg abgestützten Seitenzellen (1) überträgt.
  2. 2. Aufblasbares Boot nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Bootskörper aus je einem entsprechend konfektionierten, einstückigen Oberblatt (13) und Unterblatt (14), die durch Verklebung und Vulkanisation verbunden sind besteht.
    3, Aufblasbares Boot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der nichtaufblasbare Streifen (2) durch eine seine Zugfähigkeit erhöhende und mit dem Oberblatt (13) und dem Unterblatt (14) verbundene Riefe (12) ergänzt ist.
DE1964656A 1969-12-23 1969-12-23 Aufblasbares Boot Expired DE1964656C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964656A DE1964656C3 (de) 1969-12-23 1969-12-23 Aufblasbares Boot

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964656A DE1964656C3 (de) 1969-12-23 1969-12-23 Aufblasbares Boot

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1964656A1 true DE1964656A1 (de) 1971-05-13
DE1964656B2 DE1964656B2 (de) 1977-10-13
DE1964656C3 DE1964656C3 (de) 1978-06-08

Family

ID=5754858

Family Applications (1)

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DE1964656A Expired DE1964656C3 (de) 1969-12-23 1969-12-23 Aufblasbares Boot

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1964656C3 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0013114A1 (de) * 1978-12-29 1980-07-09 Avon Inflatables Limited Aufblasbares Boot
FR2510064A1 (fr) * 1981-07-22 1983-01-28 Zodiac Perfectionnements apportes aux embarcations pneumatiques
EP0154964A3 (de) * 1984-03-16 1986-03-26 Metzeler Kautschuk Gmbh Schlauchboot in selbsttragender Bauweise

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EP0154964A3 (de) * 1984-03-16 1986-03-26 Metzeler Kautschuk Gmbh Schlauchboot in selbsttragender Bauweise

Also Published As

Publication number Publication date
DE1964656C3 (de) 1978-06-08
DE1964656B2 (de) 1977-10-13

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Legal Events

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