DE19645873C2 - Anordnung zur Kontrolle der Referenzposition eines Läufers eines planaren Schrittmotors - Google Patents
Anordnung zur Kontrolle der Referenzposition eines Läufers eines planaren SchrittmotorsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Kontrolle der Referenz- und Ausrichtposition
eines Läufers eines planaren Schrittmotors gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 (DD 146525), wobei der Läufer als ein in zwei Koordinaten
meßbar verschiebbarer Schlitten oder Meßtisch eines Mehrkoordinatenmeßgerätes
ausgebildet ist.
Der Betrieb eines planaren Schrittmotors, welcher die Basis für die Maßverkörperung in
einem Mehrkoordinatenmeßgerät als darstellt, erfordert, daß alle Bewegungsvorgänge
des Läufers relativ zum feststehenden Stator auf eine bestimmte Referenzposition
bezogen wird. Dabei ist es auch wichtig, daß der orthogonale Ausrichtzustand zur
vorhandenen Statorstruktur leicht nachprüfbar ist.
Aus der DE 44 02 384 C1 ist ein Verfahren und eine Anordnung für das
Einstellen der Läufers eines planaren Schrittmotors in eine solche Referenzposition
bekannt. Diese Schrittmotore besitzen einen mit einer Struktur versehenen Stator und
einen darauf in Luftlagerungen gelagerten Läufer, welcher den Schlitten eines
Mehrkoordinatenmeßgerätes darstellen kann. Manuell oder durch mechanische oder
elektrische Hilfsmittel oder durch die eigene Vortriebskraft wird der Läufer mit
mindestens zwei definierten ortsfesten mechanischen Anschlägen oder wegfreien
elektrischen Kontakten in einer Referenz- oder Ausrichtposition in Wirkverbindung
gebracht.
Nachteilig ist, daß bei dieser Anordnung eine objektive Kontrolle, ob der Läufer auch
tatsächlich die Ausricht- oder Referenzposition erreicht oder eingenommen hat, mit
dieser Anordnung nicht möglich ist.
Ferner ist allgemein das Lichtschrankenprinzip bekannt, bei welchem von einer
Lichtquelle ausgehende Lichtstrahlen auf eine entfernt angeordnete
Fotoempfängeranordnung gerichtet sind. Bei Unterbrechung oder Einengung des
Lichtstrahls, z. B. durch einen Gegenstand wird ein Dunkelsignal erzeugt, mit welchem
gewünschte Schaltvorgänge auslösbar sind.
Ein Zweikoordinatenschrittmotor mit einem als Tisch ausgebildeten Läufer und einem
Stator ist aus der DD 146 525 bekannt, bei welchem in zwei Tischecken Rasterplatten
befestigt sind, die von Lichtquellen beleuchtet und mit Fotoempfängern abgetastet
werden, die inkrementale Ortssignale für einen Lageregler erzeugen zur Regelung der
notwendigen Bewegungen, um eine Sollposition zu erreichen.
Weiterhin ist es aus der DE 29 15 873 C2 bekannt, zur Positionierung eines bewegbaren
Gleitelementes, insbesondere zur Positionierung eines Tonarmes eines Plattenspielers
eine fotoelektrische Abtasteinrichtung vorzusehen, die aus einem Lichtsende- und
Lichtempfangselement besteht. Dabei sind Leuchtdioden an Stellen angeordnet, die
bestimmten ausgezeichneten Positionen auf der Schallplatte entsprechen. Stehen sich
Lichtquelle und Empfangselement gegenüber, können Steuersignale erzeugt oder
Schaltvorgänge ausgelöst werden. Die Einstellung in eine Referenz- oder
Ausrichtposition in mehreren Koordinaten und bestimmter Winkelstellung ist mit dieser
Anordnung nicht zu erreichen.
Bei einem Zweiachsen-Linearmotor nach der DE 33 34 911 A1 besitzt ein Polstück eine
Öffnung für einen durch eine Objektivlinse geführten Laserstrahl, wobei diese Linse über
der Öffnung angeordnet ist. Diese Anordnung dient der Positionierungdes Ankers über
dem Polstück und ist für eine Ausrichtung eines Schlittens im Bezug auf Koordinaten
und in einer bestimmten Winkelstellung zu einer Struktur nicht geeignet.
Die DE 38 20 903 A1 beschreibt u. a. eine elektrische Maschine mit einem Rotor und
einem Stator, wobei der Rotor eine optisch erkennbare Signalspur besitzt. Zur Abtastung
der Winkelstellung des Rotors ist ein optischer Sensor vorgesehen, welcher außerhalb
des Gehäuses der elektrischen Maschine angeordnet ist. Zwischen der Signalspur und
dem Sensor ist ein Lichtleiter zur Übertragung der optischen Signale vorgesehen. Bei
dieser Maschine erfolgt lediglich eine Feststellung der Winkelstellung des Rotors und
keine Einstellung desselben in eine Referenz- oder Ausrichtposition, wie es bei
Schrittmotoren, bei welchem lineare Bewegungen in mehreren Koordinaten ausgeführt
werden, notwendig ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Kontrolle der
Referenz- oder Ausrichtposition eines planaren Schrittmotors zu schaffen, mit dem
berührungslos und mit einfachen Mitteln ohne Beeinträchtigung der Bewegung des
Läufers mit hoher Zuverlässigkeit und Sicherheit die Referenz- und Ausrichtposition und
deren Einnahme durch den Läufer gegenüber dem Stator festgestellt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe der Erfindung bei einem planaren Schrittmotor mit
den im kennzeichnenden Teil des ersten Anspruchs angegebenen Mittteln gelöst. In den
weiteren Ansprüchen sind Ausgestaltungen der Erfindung
dargelegt.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird mit einfachen Mitteln und mit einer hohen
Zuverlässigkeit und Sicherheit eine Kontrolle erreicht, ob das bewegte Teil, der Läufer
des planaren Schrittmotors, seine Referenz- oder Ausrichtposition eingenommen hat.
Eine solche Stellung ist dann erreicht, wenn sich zugeordnete Lichtquellen und
Empfänger im festen und beweglichen Teil genau gegenüberstehen und somit maximale
elektrische Signale durch die Empfängeranordnungen erzeugt werden, wobei
zur Kontrolle der
Referenzposition lediglich eine einzige Lichtquelle und eine einzige Empfängeranordnung
benutzt werden und zur Übertragung des Lichtes der Lichtquelle mindestens ein Lichtleiter
eingesetzt ist. Bei dieser Anordnung ist eine Lichtquelle am Ort des einen
Referenzpunktes und die Empfängeranordnung am Ort des anderen Referenzpunktes des
festen oder bewegten Teils angeordnet. An den deckungsgleichen Orten der
Referenzpunkte auf dem jeweils anderen Teil, dem beweglichen oder festen Teil, sind
die Enden des diese Punkte optisch verbindenden Lichtleiters angeordnet. Es
wird somit das scharf begrenzte Lichtbündel der Lichtquelle von dem Ort
des einen Referenzpunktes über den Lichtleiter zum Ort des anderen Referenzpunktes, in
welchem sich eine Empfängeranordnung befindet, geleitet. Ein maximales "Hell"-Signal
wird bei Einnahme der Referenzposition des einen Teils gegenüber dem anderen Teil
durch die Empfängeranordnung erzeugt. Geringe Abweichungen von dieser Position
bewirken, daß eine Schwächung des Signals erfolgt.
Der Lichtleiter kann sowohl im Läufer als auch im Stator angeordnet werden, wobei die
Anordnung der Lichtleiter im Läufer insofern vorteilhafter ist, als hier keine
energieführenden Leitungen zum Läufer notwendig sind. Funktionell sind jedoch beide
Ausführungen als gleichwertig anzusehen.
Um eine hochgenaue Kontrolle der Referenzpositionseinstellung zu erreichen, ist es
vorteilhaft, wenn die Lichteintritts- und Lichtaustrittsquerschnitte für Lichtquelle,
Lichtleiter und Empfängeranordnung klein und etwa gleich groß ausgeführt sind und das
die Lichtquelle verlassende Licht stark gebündelt ist. Zur scharfen Bündelung des die
Lichtquelle verlassenden Lichtbündels ist vorteilhaft, eine Blende oder mindestens eine
Lichtleitfaser oder ein Faserbündel vorzusehen.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der strahlende Querschnitt der Lichtquelle und der
empfangende Querschnitt der Empfängeranordnung besonders kleingehalten sind. Da
sich der Lichtleiterausgang und der -eingang im Läufer des planaren Schrittmotors
prinzipbedingt in einem geringen Abstand über der Oberfläche des festen Teils befinden
und sich über dieser Oberfläche bewegen, wird eine empfindliche Detektorkennlinie der
Anordnung im Bezug auf die Position und auf den Verdrehwinkel der relativ zueinander
bewegten Teile erreicht.
Zum Schutz der Lichtquelle und der Empfängeranordnung gegen Verschmutzung sind
vorteilhaft die freie Lichtaustritts- und Lichteintrittsfläche mit mindestens einer
Lichtleitfaser oder einen Faserbündel ausgefüllt.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In
der Zeichnung zeigen
Fig. 1 die Lage der Referenzpunkte von Stator und Läufer ohne Lichtleiter,
Fig. 2 die Lage der Referenzpunkte von Stator und Läufer mit Lichtleiter,
Fig. 3 die Lage von Lichtquelle und Empfängeranordnung auf Stator und Läufer im
Schnitt,
Fig. 4 die Lage von Lichtquelle und Empfängeranordnung und Lichtleiter auf Läufer und
Stator im Schnitt,
Fig. 5 eine Anordnung mit Lichtquelle im Läufer und Empfängeranordnung in Stator und
Fig. 6 eine vergrößerte, detaillierte Darstellung der Anordnung nach Fig. 4.
Der in Fig. 1 stark vereinfacht dargestellte planare Schrittmotor umfaßt ein festes,
erstes Teil 1, welches den Stator bildet, und ein bewegliches, zweites Teil 2, das den
Läufer darstellt. Dieser so aufgebaute Schrittmotor kennzeichnet weitgehend den
bekannten Stand der Technik. Der Läufer ist vorteilhaft auf dem Stator in nicht
dargestellten Luftlagern gelagert und in den zwei Koordinaten X und Y beweglich. Das
feste Teil 1 besitzt auf seiner, dem beweglichen Teil 2 zugewandten Oberfläche eine
Struktur 2.1 aus sich kreuzenden Nuten, welche zusammen mit den im Läufer
vorgesehenen Spulen- und Polsystemen (nicht dargestellt) der Ausbildung und Formung
des magnetischen Feldes dienen. In den Teilen 1 und 2 sind Referenzpunkte 3; 4 und 5;
6 vorgesehen, wobei die Referenzpunkte 3 und 4 auf dem Stator und die
Referenzpunkte 5 und 6 auf dem Läufer angeordnet sind (Fig. 3). Die den
Referenzpunkten 3 und 4 des festen Teils 1 (Stator) zugeordneten Referenzpunkte 5
und 6 des beweglichen Teils 2 (Läufer) sind so auf den betreffenden Teilen 1 und 2
angeordnet, daß im Falle der Einnahme der Referenzposition durch das Teil 2 gegenüber
dem Teil 1 zugeordnete Referenzpunkte 4 und 6 bzw. 3 und 5 in deckungsgleicher
Position einander gegenüberliegen. Die Referenzpunkte 3 und 4 sind auf dem Teil 1 auf
sich in einem Koordinatenursprung O schneidenden Koordinatenachsen X und Y
angeordnet und bestimmen so die Referenzposition. An den Orten dieser Referenzpunkte
sind in den Teilen 1 und 2 Bohrungen oder Vertiefungen angebracht, in denen sich
jeweils mindestens eine Lichtquelle bzw. eine Empfängeranordnung befindet. So liegen
sich bei Erreichen der Referenzposition des beweglichen Teils 2 gegenüber dem festen
Teil 1 dann gemäß der Ausführung nach Fig. 1 und 5 jeweils eine Lichtquelle 8 und eine
Empfängeranordnung 9 deckungsgleich gegenüber, wobei deren Abstand sehr gering
und von der Dicke d des zwischen den Teilen 1 und 2 vorhandenen Luftspaltes abhängig
ist und in der Größenordnung von Bruchteilen eines Millimeters bis zu wenigen
Millimetern liegt. In welchem der Teile 1 und 2 eine Lichtquelle 8 bzw. eine
Empfängeranordnung 9 angeordnet ist, ist prinzipiell gleich, es muß nur gewährleistet
sein, daß sich bei Einnahme der Referenzposition des Läufers gegenüber dem Stator
eine Lichtquelle und eine Empfängeranordnung gegenüberliegen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 2, 4 und 6 dargestellt. Auch in dieser
Fig. 2 bzw. 6 bezeichnen gleiche Bezugszeichen funktionell gleiche Teile. Gegenüber
Fig. 1 ist im beweglichen Teil 2 (Läufer) des planaren
Schrittmotors mindestens ein die Referenzpunkte 5 und 6 optisch verbindender
Lichtleiter 7 vorgesehen, deren Ausgangsflächen 13 und 14 an den Referenzpunkten 5
und 6 in Bohrungen liegen. Über diesen mindestens einen Lichtleiter 7 wird das Licht,
das durch eine in den Referenzpunkten 3 oder 4 angeordnete Lichtquelle 10
ausgestrahlt wird, von einer Ausgangsfläche zur anderen geleitet und von dort der
gegenüberliegenden Empfängeranordnung 11 zugeführt. Diese Anordnung ist so
ausgeführt, daß beispielsweise im festen Teil 1 eine Lichtquelle 10 und eine
Empfängeranordnung 11 vorgesehen sind, dann befindet sich im beweglichen Teil 2 der
Lichtleiter 7. Umgekehrt, wenn die Lichtquelle und die Empfängeranordnung in dem
beweglichen Teil 2 liegen, befindet sich der entsprechende Lichtleiter im festen Teil 1
(nicht dargestellt) und leitet das Lichtbündel von der Lichtquelle zur
Empfängeranordnung, wenn die Referenzposition erreicht ist.
Die Anordnung des Lichtleiters 7 im beweglichen Teil 2 ergibt den Vorteil, daß
zusätzliche energieführende Leitungen nicht mit dem Teil 2 verbunden werden müssen.
Zur Bündelung des die Lichtquellen verlassenden Lichtes sind, wie in Fig. 5 angedeutet,
vor den Lichtquellen oder auch vor den Empfängeranordnungen optische
strahlenbündelnde Mittel, z. B. Lichtleitfasern 14 oder entsprechende Linsen 15 oder
andere geeignete Bauelemente vorgesehen.
Das feste Teil 1 kann als Tisch und das bewegliche Teil 2 beispielsweise als Schlitten
eines Mehrkoordinatenmeßgerätes ausgebildet sein, welche mit entsprechenden
Elementen ausgestattet sind, um als planarer Schrittmotor zu wirken.
Vorteilhaft ist es, die Empfängeranordnung 9 als einen positionsempfindlichen Sensor, z. B.
als einen Quadrantenempfänger oder ein geeignetes Differenzfotoelement,
ausgebildet sein, der mit einer Auswerteeinrichtung verbunden ist und im
Ausrichtzustand bei Koinzidenz von Lichtquelle und Empfängeranordnung ein "Hell"-
Signal liefert. Um eine hohe Genauigkeit bei der Einstellung zu erreichen, ist es günstig,
daß der Lichtaustrittsquerschnitt der Lichtquelle und der Lichteintrittsquerschnitt der
Empfängeranordnung klein ausgeführt sind und etwa gleiche Abmessungen besitzen und
eine gleiche Form aufweisen, welche rund oder auch rechteckig oder quadratisch sein
kann.
Claims (8)
1. Anordnung zur Kontrolle der Referenz- und Ausrichtposition eines in zwei Koordinaten
X; Y gegenüber einem festen ersten Teil bewegten zweiten Teil eines planaren
Schrittmotors, wobei das feste Teil den Stator des Schrittmotors bildet und an seiner,
dem bewegten Teil zugewandten Oberfläche eine Struktur aufweist und das bewegte
Teil den Läufer des Schrittmotors bildet, wobei die Positionen in X- und in Y-Richtung
mittels Lichtquelle und optoelektronischem Empfänger erfaßt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den einander zugewandten Oberflächen des festen Teils (1) und des bewegten
Teils (2) jeweils mindestens zwei Referenzpunkte (3; 4 und 5; 6) vorgesehen sind,
derart, daß bei Erreichen der Referenzposition des bewegten Teils (2) gegenüber dem
festen Teil (1) die einzelnen Referenzpunkte (5; 6) des bewegten Teils (2) den
zugeordneten Referenzpunkten (3; 4) des festen Teils (1) in deckungsgleicher Position
gegenüberliegen, wobei die Referenzpunkte (3; 4) des festen Teils (1) im Bezug auf den
Ursprung O der Koordinaten X; Y eine genau festgelegte Lage besitzen, welche die
Referenzposition definiert, wobei im festen Teil (1) am Ort des einen Referenzpunktes
eine Lichtquelle (10) und am Ort des zweiten Referenzpunktes eine
Empfängeranordnung (11) angeordnet sind und daß am bewegten Teil (2) an den Orten
der Referenzpunkte die beiden Enden (12; 13) eines die Referenzpunkte optisch
verbindenden Lichtleiters (7) angeordnet sind oder im bewegten Teil (2) am Ort des
einen Referenzpunktes eine Lichtquelle und am Ort des zweiten Referenzpunktes eine
Empfängeranordnung angeordnet sind und daß am festen Teil (1) an den Orten der
Referenzpunkte die beiden Enden eines die Referenzpunkte optisch verbindenden
Lichtleiters (7) angeordnet sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Referenzpunkte (3; 4) auf dem festen Teil (1) in fester Relation zum
Koordinatenursprung O und zur Struktur (2.1) des festen Teils (1) des Schrittmotors
stehen.
3. Anordnung nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Lichtquellen, Empfängeranordnungen und Lichtleiterenden in den an
Referenzpunkten vorgesehenen Bohrungen des festen, ersten und/oder des bewegten,
zweiten Teils (1 und/oder 2) des Schrittmotors angeordnet sind.
4. Anordnung nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß der Läufer als Schlitten oder Tisch eines Mehrkoordinatenmeßgerätes ausgebildet
ist.
5. Anordnung nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß Mittel zur Bündelung des die Lichtquelle (8) verlassenden Lichtes vorgesehen sind.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß für die Bündelung des Lichtes mindestens eine Lichtleitfaser (14) oder eine Blende
oder eine Linse (15) der Lichtquelle (8) in Lichtrichtung nachgeordnet ist.
7. Anordnung nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Empfängeranordnung (9; 11) ein positionsempfindlicher Sensor für mindestens
eine Koordinatenrichtung ist, welcher mit einer Auswerteeinrichtung verbunden ist und
im Ausrichtzustand ein Hell-Signal an diese liefert.
8. Anordnung nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß der Lichtaustrittsquerschnitt der Lichtquelle und Lichteintrittsquerschnitt der
Empfängeranordnung klein ausgeführt sind und etwa gleiche Abmessungen und eine
etwa gleiche Form besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996145873 DE19645873C2 (de) | 1996-11-07 | 1996-11-07 | Anordnung zur Kontrolle der Referenzposition eines Läufers eines planaren Schrittmotors |
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| DE1996145873 DE19645873C2 (de) | 1996-11-07 | 1996-11-07 | Anordnung zur Kontrolle der Referenzposition eines Läufers eines planaren Schrittmotors |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19645873A1 DE19645873A1 (de) | 1998-05-20 |
| DE19645873C2 true DE19645873C2 (de) | 1998-09-10 |
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| DE1996145873 Expired - Fee Related DE19645873C2 (de) | 1996-11-07 | 1996-11-07 | Anordnung zur Kontrolle der Referenzposition eines Läufers eines planaren Schrittmotors |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19645873C2 (de) |
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