DE19645797A1 - Mehrkomponentiger Klebstoff - Google Patents
Mehrkomponentiger KlebstoffInfo
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit der Ausbildung und Modifikation von mehrkomponentigen
Klebstoffen, insbesondere mit solchen Klebstoffen, die eine sehr geringe Aushärtzeit
aufweisen.
Gemäß dem Stand der Technik ist es bekannt mehrkomponentige Klebstoffsysteme
dadurch zu bilden, daß im wesentlichen zwei Komponenten vorhanden sind, die bei
Mischung aushärten. Allgemein kann gesagt werden, daß jeder dieser beiden
Komponenten als Basisstoffe Acrylate aufweist und die eine Komponente einen
Aminbeschleuniger und die andere Komponente einen Härter beinhaltet. Üblicherweise
enthält der Basisstoff einer jeden Komponente ein Oligomer und ein Monomer zur
Einstellung der Viskositätseigenschaften. Ein typisches Oligomer einer solchen
Komponente ist beispielsweise Polyurethanmethacrylat. Als Monomer werden
üblicherweise TPGDA oder TMPTMA eingesetzt, welche aus Gründen einer schnellen
Aushärtezeit zur Gruppe der mehrfachfunktionellen Monomere gehören. Werden
solche Klebstoffe, welche auch den Ausgangspunkt für die vorliegende Erfindung
bilden, zur Verklebung von Gegenständen eingesetzt, so lassen sich im günstigen Fall
Anhärtzeiten von etwa 4 Minuten erreichen. Unter dem Begriff der Anhärtzeit wird die
Zeitspanne verstanden, die notwendig ist, um die mittels des Klebstoffs vorbundenen
Gegenstände einer die Klebverbindung belastenden Weiterverarbeitung zuzuführen.
Wesentlich kürzere Anhärtezeiten sind mit uv-härtbaren Klebstoffsystemen erreichbar.
Übliche Zeitspannen für solche Klebverbindungen liegen im Bereich von etwa 90 sek.
Wie leicht einzusehen ist, sind die genannten Anhärtzeiten bei Produkten auf
Fertigungslinien in vielen Fällen zu lang, so daß vielfach auf andere Verbindungsarten
z. B. Schweißen oder Nieten zurückgegriffen wird, sofern die zu verbindenden
Gegenstände von ihren Materialeigenschaften bzw. von ihrem Verwendungszweck
einen solchen Rückgriff erlauben.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen mehrkomponentigen Klebstoff
anzugeben, welcher Anhärtzeiten zwischen 5 und 15 sek. bei zu verbindenden
Gegenständen hat.
Diese Aufgabe wird mit dem in Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte
Aus- und Weiterbildungen der Erfindungen sind den Ansprüchen 2-9 entnehmbar.
Ist eine der beiden Komponenten eines mehrkomponentigen Kleber gemäß Anspruch 1
ausgebildet und werden die beiden den mehrkomponentigen Kleber bildenden
Komponenten beispielsweise dadurch gemischt, daß zunächst die erste Komponente
auf einen ersten Gegenstand aufgetragen wird, dann über die so gebildete Wulst eine
Lage der zweiten Komponente gelegt wird und wird dann der mit dem ersten
Gegenstand zu verbindende Gegenstand auf das aus beiden Komponenten gebildete
Kleberbett gedrückt, so tritt der nachfolgende beschriebene Effekt dann ein, wenn
zunächst die erste Komponente die anspruchsgemäße Zusammensetzung aufweist
und zumindest der zu verbindende Gegenstand auf Flüssigkeiten eine Kapillarwirkung
ausübt.
Durch die Kapillarwirkung des entsprechenden Gegenstandes und die Durchmischung
beider Komponenten tritt eine Separation ein, indem die monomeren und uv-härtbaren
Acrylate, welche gegenüber den übrigen Acrylaten eine wesentlich geringere
Molekülgröße haben, sehr schnell in Richtung des Gegenstandes wandern, welcher
auf Flüssigkeiten eine Kapillarwirkung ausübt. Da die erste Komponente im hier
maßgeblichen Zusammenhang auch den Fotoinitiator enthält, tritt, so bald sich das
uv-härtbare Acrylat an der Grenzschicht zwischen dem auf das Kleberbett aufgelegten
Gegenstand und der aus beiden durchmischten Komponenten bestehenden
Klebstoffschicht angesammelt hat, eine UV-Härtung ein, wenn die entsprechende
Grenzschicht mit UV-Licht belichtet wird. Da die Anreicherung des uv-härtbaren
Acrylates in der Grenzschicht sehr schnell abläuft, kann quasi zeitgleich mit dem
Auflegen des Gegenstandes auf das Kleberbett die UV-Belichtung einsetzen.
Dies führt zur Anhärtung der Verbindung im Zeitraum von etwa 15 sek. Die
Gesamtaushärtung der Verbindung, welche für die nachfolgende Weiterverarbeitung
untergeordnete Bedeutung hat, erfolgt dann über das herkömmliche bekannte
A/B-Verfahren mit dem Aminbeschleuniger und der Peroxidhärtung.
Weist entsprechend Anspruch 2 jeder der beiden Komponenten die angegebenen
Acrylate und einen Fotoinitiator auf, so kann die Anhärtzeit auf etwa 5-10 sek. reduziert
werden, da in diesem Fall die monomeren Acrylate in beiden Komponenten vorhanden
sind und somit eine uv-härtbare Grenzschicht noch schneller aufgebaut wird.
Wird gemäß Anspruch 3 als monomeres und uv-härtbares Acrylat ein monofunktionelles
Acrylat verwendet, wird eine Verspröderung der Klebverbindung ausgeschlossen.
Ist entsprechend Anspruch 4 das monomere und uv-härtbare Acrylat
Hydroxypropylmethacrylat, so werden von diesem Material die UV-Strahlen, welche die
Anhärtung bewirken, von der Grenzschicht zwischen Kleberbett und dem Gegenstand
mit der Kapillarwirkung in tiefere Zonen des Kleberbetts geleitet.
Liegt das Mischverhältnis des Oligomers und des monomeren, uv-härtbaren Acrylats
im in Anspruch 5 angegebenen Wertebereich, werden sehr gute Ergebnisse mit
Anhärtzeiten von etwa 10 sek. erzielt. Höhere Anteile des monomeren und
uv-härtbaren Acrylats führen dabei zwar zu einer geringeren Anhärtezeit, haben aber den
Nachteil, die Endfestigkeit der Gesamtverbindung zu reduzieren, weil der Klebstoff
sehr spröde wird.
Enthält zumindest eine Komponente gemäß Anspruch 6 Silan, wird die
Feuchteständigkeit verbessert.
Sehr vorteilhaft läßt sich der erfindungsgemäße Klebstoff entsprechend den
Ansprüchen 8 und 9 zur Verklebung von Gegenständen einsetzen, die sowohl von
ihren Materialeigenschaften als auch von ihrer Strukturierung eine Kapillarwirkung auf
Flüssigkeiten ausüben. Wird die Strukturierung von einem Geflecht oder von kleineren
Durchbrüchen gebildet, wird, da die Geflechtöffnungen bzw. Durchbrüche für
UV-Strahlen durchdringbar sind, die UV-Härtung unterstützt.
Die Erfindung soll nun anhand einer Fig. näher erläutert werden.
Diese Figur zeigt in der linken Darstellung einen stark vergrößerten Schnitt durch eine
Verbindungsstelle 10 zwischen zwei Gegenständen 11, 12, welche mit dem
mehrkomponentigen Klebstoff 13 gemäß der Erfindung verbunden werden sollen. Der
eine Gegenstand 11 ist im hier gewählten Ausführungsbeispiel ein Lautsprecherkorb
und der andere Gegenstand 12 eine Zentriermembran eines Lautsprechers. Wie der
Darstellung der Figur deutlich entnehmbar ist, ist die Zentriermembran 12 aus einem
Geflecht gebildet. Die Verbindung der Zentriermembran 12 mit dem Lautsprecherkorb
11 sei nun erörtert.
Zunächst wird auf den Lautsprecherkorb 11 eine Lage einer der beiden Komponenten
13.1 des mehrkomponentigen Klebstoffs 13 aufgebracht. Sodann wird auf die aus der
ersten Komponente 13.1 gebildeten Lage eine Lage der anderen Komponente 13.2 des
mehrkomponentigen Klebstoffs 13 aufgetragen und die Zentriermembran 12 in das aus
beiden Komponenten 13.1, 13.2 gebildete Kleberbett gedrückt. Die in der linken
Darstellung der Figur gezeigten Verhältnisse zeigt die Schichtung der beiden Lagen
der Komponenten 13.1, 13.2, bevor die in das Kleberbett gedrückte Zentriermembran
12 zu einer Durchmischung der beiden Komponenten 13.1, 13.2 führt. Die
Zusammensetzung der beide an Komponenten 13.1, 13.2 ist der nachstehenden
Tabelle entnehmbar:
Komponente 13.1
Komponente 13.2
Wie in der linken Darstellung der Figur gezeigt, sind die beiden Hauptkomponenten
(das Oligomer und das Monomer) in jeder beiden noch nicht mittels der aufgelegten
Zentriermembran 12 durchmischten Lagen im wesentlichen regellos verteilt, d. h. es
besteht in jeder Lage der Komponenten 13.1, 13.2 eine nicht geordnete Verteilung von
großen Oligomer - und wesentlich kleineren Monomermolekülen.
Werden nun die beiden Lagen der beiden Komponenten 13.1, 13.2 durch das Auflegen
der Zentriermembran 12 durchmischt, stellen sich Verhältnisse ein, welche in rechter
Darstellung der Figur gezeigt sind. Deutlich ist dieser Darstellung entnehmbar, daß die
lagenweise Schichtung der Komponenten 13.1, 13.2 aufgehoben ist und quasi von
einer anderen Art der Schichtung abgelöst ist. Dadurch, daß die aufgelegte
Zentriermembran 12 ein Geflecht ist und auf Flüssigkeiten bzw. auf die Inhaltsstoffe
der vermischten Komponenten 13.1, 13.2 eine Kapillarwirkung ausübt, tritt eine
Separation der Monomere ein, welcher in Richtung der Grenzschicht 14 zwischen
vermischten Komponenten 13.1, 13.2 und Zentriermembran 12 streben und dort eine
Monomerschicht bilden bzw. dort eine Monomeranreicherung bewirken. Dieses
Verhalten der Monomere ist darauf zurückzuführen, daß die Moleküle der Monomere
im Gegensatz zu den Molekülen der Oligomere eine geringere Größe haben (in der
Figur angedeutet) und somit auch in der Mischung aus beiden Komponenten 13.1, 13.2
eine viel größere Beweglichkeit besitzen.
Hat sich an der Grenzschicht 14 eine Schicht aus Monomermolekülen gebildet und
wird dann UV-Licht eingesetzt, führt dies zur Aushärtung des hier eingesetzten
monofunktionellen Monomers. Da das hier verwendete Hydroxpropylmethacrylat die
monofunktionellen Monomers. Da das hier verwendete Hydroxpropylmethacrylat die
Eigenschaft hat UV-Licht zu leiten und da trotz der Kapillarwirkung der
Zentriermembran 12 noch keine vollständige Separation der Monomere und der
Oligomere in der Mischung aus beiden Komponenten eintritt, werden zwischen der
Grenzschicht 14 und dem Gegenstand 11 uv-gehärtete Brücken gebildet, welche für
die schnelle Anhärtzeiten sorgen und die so verbundenen Gegenstände 11, 12 für eine
nachfolgende Weiterarbeitung zugänglich machen. Die Endfestigkeit der
Klebeverbindung, welche nach etwa 4 Minuten erreicht wird, wird gemäß der für
A/B-Verfahren üblichen Mechanismen, d. h. über den Aminbeschleuniger und den
Peroxidhärter bewirkt.
Nur der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung in vielfacher
Weise abgewandelt werden kann. Allerdings sollte auf die Verwendung von
mehrfachfunktionellen und uv-härtbaren Monomeren verzichtet werden, da diese sehr
leicht zur Verspröderung der Klebstoffverbindung führen.
Auch sollte das Verhältnis zum Oligomer und Monomer von etwa 2/3 zu 1/3 in der
Gesamtmischung beider Komponenten 13.1, 13.2 nicht wesentlich verändert werden.
Dies heißt aber nicht, daß das Verhältnis von Oligomer und Monomer in jeder der
beiden den mehrkomponentigen Klebstoff 13 bildenden Komponenten 13.1, 13.2 dem
zuvor genannten Verhältnis entsprechen muß, sofern bei abweichenden Verhältnissen
in einzelnen Komponenten zumindest in der Mischung aus beiden Komponenten das
angegebene Verhältnis eingehalten wird.
Außerdem sei darauf hingewiesen, daß die in der Tabelle angegebenen Komponenten
13.1, 13.2 in der in diesem Ausführungsbeispiel angegebenen Anwendung zu
Anhärtzeiten geführt hat, die im Bereich von 10 sek. liegen. Ähnlich gute Ergebnisse
wurden mit einem Oligomer des Namens Ebecryl 285 von UCB.(Drogenbos/BE) erzielt.
Claims (9)
1. Mehrkomponentiger Klebstoff,
dessen eine Komponente 13.1 im wesentlichen aus einem Acrylat und einem
Aminbeschleuniger und dessen andere Komponente 13.2 ebenfalls aus einem
Acrylat sowie einem Peroxidhärter besteht,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine Komponente 13.1, 13.2 des mehrkomponentigen
Klebstoffs 13 als Acrylate eine Oligomer auf Urethanacrylatbasis und ein
monomeres und uv-härtbares Acrylat aufweist und daß die aus dem Oligomer
und dem monomeren Acrylat gebildete Komponente und/oder die andere
Komponente einen Fotoinitiator enthält.
2. Mehrkomponentiger Klebstoff nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Komponenten 13.1, 13.2 des mehrkomponentigen Klebstoffs jeweils
als Acrylate ein Oligomer auf Urethanacrylatbasis und ein monomeres und
uv-härtbares Acrylat aufweisen.
3. Mehrkomponentiger Klebstoff nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das monomere und uv-härtbare Acrylat ein monofunktionelles Acrylat ist.
4. Mehrkomponentiger Klebstoff nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das monomere und uv-härtbare Acrylat ein Hydroxypropylmethacrylat ist.
5. Mehrkomponentiger Klebstoff nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einer Mischung beider Komponenten 13.1, 13.2 das Masseverhältnis
Oligomer zu monomerem Acrylat etwa 2/3 zu 1/3 beträgt.
6. Mehrkomponentiger Klebstoff nach einem der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine Komponente 13.1, 13.2 des mehrkomponentigen Klebstoffs
Silan enthält.
7. Mehrkomponentiger Klebstoff nach einem der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klebstoff 13 zur Verbindung von Gegenständen 11, 12 verwendet wird,
wovon zumindest einer der Gegenstände 12 auf Flüssigkeiten eine
Kapillarwirkung ausübt.
8. Mehrkomponentiger Klebstoff nach Ansprüche 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gegenstand 12, welcher auf Flüssigkeiten eine Kapillarwirkung ausübt,
ein Geflecht ist.
9. Mehrkomponentiger Klebstoff nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gegenstand 12, welcher auf Flüssigkeiten eine Kapillarwirkung ausübt,
eine Zentriermembran eines Lautsprechers ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996145797 DE19645797A1 (de) | 1996-11-07 | 1996-11-07 | Mehrkomponentiger Klebstoff |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1996145797 DE19645797A1 (de) | 1996-11-07 | 1996-11-07 | Mehrkomponentiger Klebstoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19645797A1 true DE19645797A1 (de) | 1998-05-14 |
Family
ID=7810847
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996145797 Ceased DE19645797A1 (de) | 1996-11-07 | 1996-11-07 | Mehrkomponentiger Klebstoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19645797A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN103589348A (zh) * | 2013-11-11 | 2014-02-19 | 美特科技(苏州)有限公司 | 一种紫外光固化胶黏剂及其应用 |
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- 1996-11-07 DE DE1996145797 patent/DE19645797A1/de not_active Ceased
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