DE942838C - Aus mehreren aufeinandergelegten und miteinander verkebten Lagen aus Zellstoffderivaten und Polyamiden bestehende Kunststoffbahn oder Kunststoffkoerper - Google Patents
Aus mehreren aufeinandergelegten und miteinander verkebten Lagen aus Zellstoffderivaten und Polyamiden bestehende Kunststoffbahn oder KunststoffkoerperInfo
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- DE942838C DE942838C DEK16678A DEK0016678A DE942838C DE 942838 C DE942838 C DE 942838C DE K16678 A DEK16678 A DE K16678A DE K0016678 A DEK0016678 A DE K0016678A DE 942838 C DE942838 C DE 942838C
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- B32B27/00—Layered products comprising a layer of synthetic resin
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- Woven Fabrics (AREA)
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Description
- Aus mehreren aufeinandergelegten und miteinander verklebten Lagen aus Zellstoffderivaten und Polyamiden bestehende Kunststoffbahn oder Kunststoffkörper Die Erfindung betrifft eine Kunststoffbahn und einen Kunststoffkörper aus mehreren aufeinandergelegten Bändern und Bandstücken aus Zellstoffderivaten und Polyamiden.
- Es ist bekannt, mehrere Bänder aus Zellstoffderivaten und Polyamiden zusammenzukleben. Dies erfolgt dadurch, daß die Bänder mit Ameisensäure oder einem Spezialklebstoff bestrichen werden, wobei die bestrichenen Flächen sich in einen teigartigen Zustand verwandeln. Es werden dann die einzelnen Bänder genau parallel aufeinandergelegt und unter Druck zusammengepreßt. Solche in gleicher Richtung zusammengelegte und zusammengekittete Bänder finden mannigfaltige Verwendung zur Kraftübertragung jeglicher Art. Es hat sich nun gezeigt, daß bei einer ungleichmäßigen Kräfteverteilung in den Bändern, wie dies bei einer schrägen Zugbeanspruchung, z. B. bei konischen Riemenscheiben oder bei Schlaggurten, Schlagriemen und Preller an Webstühlen oder bei Zahnrädern, der Fall ist, Risse in der Längsrichtung der Bänder auftreten. Bekanntlich werden die Bänder aus Zellstoffderivaten und Polyamiden nach dem Gießen einer Reckung unterzogen. Dadurch werden die in ungeordneter Richtung liegenden Moleküle im Band parallelisiert und damit die Reißfestigkeit wesentlich erhöht. Jedoch wird durch diese Reckung die Längsrißbildung im Band begünstigt. Ungereckte Bänder neigen weniger zur Längsrißbildung, sie besitzen aber eine geringe Reißfestigkeit.
- Es wurde nun schon versucht, mehrere Bänder aufeinanderzulegen und auf der Breitseite 'der Bänder Lederstreifen aufzuleimen. Schließlich wurde schon vorgeschlagen, zwischen :den einzelnen Bandlagen Lederstreifen einzulegen oder die zusammengekitteten Bänder durch Vernähen zu sichern. Jedoch traten bei allen Ausführungen nach einiger Zeit der Benutzung immer wieder Längsrisse in allen Bändern auf.' Aus diesem Grunde konnten die Bänder aus Kunststoff, wie Zellstoffderivate oder Polyamide mit ihren bekannt guten Eigenschaften, überall dort wo Leder oder ein anderer Stoff zur Verwendung gelangte, diese nur in wenigen Fällen ersetzen. Es mußte vielmehr ein Weg gefunden werden, welcher die Verwendung dieser Kunststoffbänder für zahlreichere Zwecke geeigneter macht.
- Es sind auch Gegenstände aus gegossenem oder gepreßten Kunststoff bekanntgeworden; wie z. B. Zahnräder, Lagerbüchsen usw. Diese Gegenstände haben den Nachteil, daß bei dem gegossenen oder gepreßten Herstellungsverfahren die Moleküle in ungeordneter Richtung verbleiben und dadurch solche Gegenstände bzw. Kunststoffkörper für viele Zwecke ungeeignet sind.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß die aus mehreren aufeinandergelegten und miteinander verklebten Lagen aus Zellstoffderivaten und Polyamiden bestehende Kunststoffbahn oder Kunststoffkörper einzelne oder mehrere Lagen aus zueinander im beliebigen Winkel gekreuzten Bandstücken aufweisen, wobei die sich kreuzenden Bandstücke nur stellenweise angeordnet sind.
- Dadurch wird erreicht, daß die in einem beliebigen Winkel zu der Längsrichtung der - Bänder eingelegten Lagen die bekannte Längsrißbildung verhindern und die Festigkeit der damit hergestellten Teile erhöhen und überall dort verwendet werden können, wo schräge, .einseitige und beidseitige Beanspruchungen und elastische Kraftübertragungen notwendig sind, wie z. B. Riemen, Bänder, Zahnräder, Wellen oder Bolzen.
- Die Bänder aus Zellstoffderivaten und Polyamiden werden bekanntlich zur Zeit nur bis zu einer Breite von 701 mm hergestellt. Nachdem die einzelnen Bänder in üblicher Weise mit Ameisensäure oder einem Spezialklebstoff bestrichen sind, werden sie in gleichmäßiger Richtung aufeinandergelegt. Zwischen den einzelnen Lagen werden dann Bandstücke, z. B. mit 701 mm Bandbreite, derartnebeneinander eingelegt, daß die Breiterichtung dieser Bandstücke in der Längsrichtung der Bänder liegt. Durch die innige Verkittung der einzelnen Bänder und eingelegten Bandstücke, welche einer Verschweißung gleichkommt, können Längsrisse nicht mehr auftreten. Die Bandstücke zwischen den Bändern können rechtwinklig oder in jedem beliebigen Winkel eingelegt sein. Auch können die Bandstücke in einer Lage rechtwinklig, in der nächsten Lage z, B. im Winkel von 301° und in der folgenden Lage in einem Winkel von z. B. I2o° zu der Längsrichtung der Bänder eingelegt sein. Diese können auch nur zwischen der ersten und zweiten oder vorletzten und letzten oder in jeder beliebigen Bandschicht eingelegt werden. Die Bandstücke können auch nur stellenweise, "wo z. B. auf ein und derselben Stelle :dauernd starke Beanspruchungen auftreten, vorhanden sein, wie dies z. B. bei Schlaggurten und Prellern für Webstühle der Fall ist. Bei der Herstellung von z. B. kleinen Zahnrädern, deren Durchmesser der zur Verfügung stehenden Bandbreite entsprechen, kann ein Bandstück jeweils in eine andere Richtung zu dem vorhergehenden Bandstück gelegt werden. Dadurch wird die Festigkeit und Lebensdauer der Zähne wesentlich erhöht.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus mehreren aufeinandergelegten und miteinander verklebten Lagen aus Zellstoffderivaten und Polyamiden bestehende Kunststoffbahn oder Kunststoffkörper, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne oder mehrere Lagen aus zueinander im beliebigen Winkel gekreuzten Bandstücken bestehen.
- 2. Kunststoffbahn oder Kunststoffkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sich kreuzenden Bandstücke nur stellenweise, z. B. an den Rändern der. Kuuststoffbaltn angeordnet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 469 930, 655 0112, 05 353; österreichische Patentechräft Nr. 90 543.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK16678A DE942838C (de) | 1953-01-04 | 1953-01-04 | Aus mehreren aufeinandergelegten und miteinander verkebten Lagen aus Zellstoffderivaten und Polyamiden bestehende Kunststoffbahn oder Kunststoffkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK16678A DE942838C (de) | 1953-01-04 | 1953-01-04 | Aus mehreren aufeinandergelegten und miteinander verkebten Lagen aus Zellstoffderivaten und Polyamiden bestehende Kunststoffbahn oder Kunststoffkoerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE942838C true DE942838C (de) | 1956-05-09 |
Family
ID=7214931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK16678A Expired DE942838C (de) | 1953-01-04 | 1953-01-04 | Aus mehreren aufeinandergelegten und miteinander verkebten Lagen aus Zellstoffderivaten und Polyamiden bestehende Kunststoffbahn oder Kunststoffkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE942838C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285720B (de) * | 1963-05-20 | 1968-12-19 | Du Pont | Biegsamer, nichtfaserverstaerkter, hochreissfester Schichtstoff |
| DE1296366B (de) * | 1964-01-28 | 1969-05-29 | Rasmussen O B | Verfahren zur Herstellung von Schichtmaterial |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT90543B (de) * | 1914-01-28 | 1922-12-27 | Edward John Hardy | Verfahren zur Herstellung eines Materials für die Scheiben von Universalgelenken der Scheibentype o. dgl. |
| DE469930C (de) * | 1926-06-26 | 1928-12-28 | Wilhelm Weise | Elastische Gummigewebeplatte |
| DE655012C (de) * | 1935-11-07 | 1938-01-06 | Dorr Ges M B H | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Pumpendiaphragmen |
| DE705353C (de) * | 1939-05-28 | 1941-04-25 | Herbert Sehlbach | Foerderband |
-
1953
- 1953-01-04 DE DEK16678A patent/DE942838C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
| AT90543B (de) * | 1914-01-28 | 1922-12-27 | Edward John Hardy | Verfahren zur Herstellung eines Materials für die Scheiben von Universalgelenken der Scheibentype o. dgl. |
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|---|---|---|---|---|
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