DE19644286A1 - Herunterschalt-Steuervorrichtung für Automatikgetriebe - Google Patents
Herunterschalt-Steuervorrichtung für AutomatikgetriebeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Automa
tikgetriebe für Kraftfahrzeuge und insbesondere in einer
Herunterschalt-Steuervorrichtung für Automatikgetriebe
eine Technik zum Steuern des Zeitverlaufs der Betätigung
eines Schaltventils, wenn das Getriebe aufgrund eines
Betätigens des Gaspedals heruntergeschaltet wird.
Zum Beispiel ist aus der JP 2-46362-A eine Schaltsteuer
vorrichtung für Automatikgetriebe bekannt.
Um für jede Art von Schaltvorgang eine gute Schaltsteue
rung aus zuführen, wählt die obenerwähnte Schaltsteuervor
richtung eine von mehreren Modi aus, etwa den Hochschalt
modus aus dem Zustand ohne anliegende Leistung (SYU-
Modus), den Herunterschaltmodus aus dem Zustand mit
anliegender Leistung (SYD-Modus), den Hochschaltmodus aus
dem Zustand mit anliegender Leistung (IPU-Modus) und den
Herunterschaltmodus aus dem Zustand ohne anliegende
Leistung (EPD-Modus), um den Öldruck während des Schalt
vorgangs in Abhängigkeit vom gewählten Schaltmodus zu
steuern.
Die bekannte Schaltsteuervorrichtung wie oben beschrieben
setzt den Herunterschaltmodus aus dem Zustand mit anlie
gender Leistung (SYD-Modus), wenn das Getriebe bei betä
tigtem Gaspedal heruntergeschaltet werden soll, wobei in
diesem Modus ein Schaltventil als Antwort auf einen
Schaltbefehl, d. h. gleichzeitig zu der Bestimmung, daß
das Getriebe heruntergeschaltet werden soll, betätigt
wird. In diesem Fall ist der Schaltvorgang je nachdem, ob
das Getriebe aus dem Zustand ohne anliegende Leistung (in
dem der Fahrer das Gaspedal losgelassen hat) oder aus dem
Zustand mit anliegender Leistung (in dem das Gaspedal
betätigt wird) heruntergeschaltet wird, zu unterschiedli
chen Zeitpunkten beendet, woraus sich unterschiedliche
Schaltstöße ergeben.
Wenn das Getriebe aufgrund einer Betätigung des Gaspedals
aus den dritten Gang zum zweiten Gang heruntergeschaltet
wird, wird beispielsweise eine hohe Kupplung H/C, die im
dritten Gang in Eingriff ist, freigegeben, indem ein
Hochkupplungs-Druck PH/C entlastet wird, während eine
Bandbremse B/B, die im dritten Gang nicht in Eingriff
ist, durch Entlasten eines Entlastungsdrucks P3R für den
dritten Gang in Eingriff gebracht wird. Wie in Fig. 11
gezeigt, wird ein Schaltelektromagnet gleichzeitig zur
Erzeugung eines Herunterschaltbefehls für die Ausführung
des Herunterschaltens vom dritten Gang zum zweiten Gang
(zu einem Zeitpunkt t0) angesteuert, so daß ein Schalt
ventil von einem Zustand in einen anderen Zustand ge
schaltet wird.
Wenn das Herunterschalten im Zustand mit anliegender
Leistung (die Drosselklappenöffnung wird von 3/8 nach 8/8
geändert) begonnen wird, übersteigt die Motordrehzahl Ne
die Turbinenraddrehzahl NT, wenn der Herunterschaltbefehl
erzeugt wird. Da vom Kraftübertragungssystem ein hohes
Drehmoment aufgenommen wird, wird der Herunterschaltvor
gang sofort begonnen, wodurch die Turbinenraddrehzahl NT
ansteigt, und zu einem Zeitpunkt t1 beendet, zu dem das
zum Zeitpunkt t0 beginnende Zeitintervall T1 verstrichen
ist.
Wenn das Herunterschalten im Zustand ohne anliegende
Leistung (die Drosselklappenöffnung wird von 0/8 auf 8/8
geändert) begonnen wird, ist die Motordrehzahl Ne kleiner
als die Turbinenraddrehzahl NT, wenn der Herunterschalt
befehl erzeugt wird, so daß das Zeitintervall T3 ver
streicht, bis die Motordrehzahl Ne die Turbinenraddreh
zahl NT übersteigt. Daher wird das Herunterschalten zu
einem Zeitpunkt begonnen, zu dem das zum Zeitpunkt t0
beginnende Zeitintervall T3 verstrichen ist, und zum
Zeitpunkt t2 beendet, zu dem ein bei Beginn des Herunter
schaltens beginnendes Zeitintervall, das ungefähr gleich
dem Zeitintervall T1 ist, verstrichen ist.
Es ist anzumerken, daß das im Zustand ohne anliegende
Leistung begonnene Herunterschalten zu einem späteren
Zeitpunkt als das im Zustand mit anliegender Leistung
begonnene Herunterschalten beendet ist. Falls der
Schelfdruck oder der stationäre Pegel des Entlastungs
drucks P3R für den dritten Gang so gesetzt ist, daß er
einen optimalen Zeitpunkt ergibt, zu dem das Getriebe
aufgrund des Betätigens des Gaspedals aus dem Zustand mit
anliegender Leistung heruntergeschaltet wird, wird der
Schelfdruck des Entlastungsdrucks P3R für den dritten
Gang unerwünscht abgesenkt, bevor das Herunterschalten
beendet ist, wenn das Getriebe aufgrund eines Betätigens
des Gaspedals aus dem Zustand ohne anliegende Leistung
heruntergeschaltet wird. Der stationäre Pegel des Entla
stungsdrucks P3R für den dritten Gang wird nämlich auf
grund des Schaltens plötzlich beseitigt, wodurch wegen
der plötzlichen Verringerung des Entlastungsdrucks P3R
Schaltstöße hervorgerufen werden.
Um das obige Problem zu lösen, ist der Herunterschaltmo
dus bei betätigtem Gaspedal in einen ersten Untermodus,
in dem das Getriebe aufgrund des Betätigens des Gaspedals
aus dem Zustand mit anliegender Leistung heruntergeschal
tet wird, und in einen zweiten Untermodus, in dem das
Getriebe aufgrund einer Betätigung des Gaspedals aus dem
Zustand ohne anliegende Leistung heruntergeschaltet wird,
unterteilt, wobei die Öldruck-Kennlinien im Schaltprozeß
für den ersten und für den zweiten Modus einzeln festge
legt sind.
In diesem Fall ist es jedoch wegen der Unterteilung des
Herunterschaltmodus erforderlich festzustellen, ob sich
das Fahrzeug vor dem durch Betätigen des Gaspedals be
wirkten Herunterschalten im Zustand ohne anliegende
Leistung oder im Zustand mit anliegender Leistung befin
det. Ferner ist eine erhöhte Menge an Informationen
bezüglich der Öldruckkennlinien im Schaltprozeß erforder
lich, wodurch beispielsweise die Schaltsteuerung kompli
zierter gemacht wird.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Herunterschalt-Steuervorrichtung für Automatikgetriebe zu
schaffen, die so beschaffen ist, daß sie ein Schaltventil
als Antwort auf einen Antriebsbefehl an eine Schaltbetä
tigungseinrichtung, der auf der Grundlage eines Befehls
zur Ausführung eines Schaltvorgangs erzeugt wird, um
schaltet, wobei die Steuervorrichtung eine vereinfachte
Steuerung zum Herunterschalten des Getriebes bei betätig
tem Gaspedal ausführt, ohne daß der Betätigungszustand
des Gaspedals vor dem Herunterschalten bestimmt werden
muß und ohne daß mehrere Steuerkennlinien gesetzt werden
müssen, so daß unabhängig davon, ob das Herunterschalten
aus dem Zustand mit anliegender Leistung oder aus dem
Zustand ohne anliegende Leistung begonnen wird, ein
ähnlich gutes Schaltgefühl sichergestellt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine
Herunterschalt-Steuervorrichtung für Automatikgetriebe,
die die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale besitzt. Die
abhängigen Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsfor
men der vorliegenden Erfindung gerichtet.
Wenn eine Einrichtung zum Bestimmen eines durch betätig
tes Gaspedal bewirkten Herunterschaltens während der
Fahrt des Fahrzeugs feststellt, daß das Getriebe aufgrund
einer Betätigung des Gaspedals heruntergeschaltet werden
soll, erzeugt eine Schaltventilbetätigungszeitpunkt-
Steuereinrichtung einen Antriebsbefehl für ein Schaltbe
tätigungselement, um das Schaltventil umzuschalten, wenn
die von einer Verzögerungszeit-Setzeinrichtung gesetzte
Verzögerungszeit verstrichen ist. Wenn die Ölkanäle durch
Umschalten des Schaltventils geändert werden, wird das
erste Eingriffelement, das in der Getriebestellung vor
dem Herunterschalten in Eingriff gewesen ist, während das
zweite Eingriffelement, das in der Getriebestellung vor
dem Herunterschalten freigegeben gewesen ist, in Eingriff
gebracht wird, so daß das Getriebe in die Getriebestel
lung gebracht wird, die nach dem Herunterschalten herge
stellt sein soll.
Die Verzögerungszeit-Setzeinrichtung bestimmt oder setzt
die Verzögerungszeit nach dem Bestimmungsvorgang der
Einrichtung zum Bestimmen eines durch betätigtes Gaspedal
bewirkten Herunterschaltens auf einen Zeitwert, der einen
Anstieg der Motordrehzahl aufgrund des Betätigens des
Gaspedals selbst dann sicherstellt, wenn das durch betä
tigtes Gaspedal bewirkte Herunterschalten begonnen wird,
wenn sich das Fahrzeug im Zustand ohne anliegende Lei
stung befindet.
Wenn das durch betätigtes Gaspedal bewirkte Herunter
schalten im Zustand ohne anliegende Leistung begonnen
wird, wird daher der Zeitpunkt des Betätigens des Schalt
ventils anhand der Einrichtung zum Bestimmen eines durch
betätigtes Gaspedal bewirkten Herunterschaltens verzö
gert, so daß die Motordrehzahl aufgrund des Betätigens
des Gaspedals während dieser Verzögerungszeit erhöht wird
und das Fahrzeug während des Zeitintervalls, in dem das
Schaltventil geschaltet wird, um den Schaltvorgang aus zu
führen, vom Zustand ohne anliegende Leistung in den
Zustand mit anliegender Leistung versetzt wird.
Wenn das durch betätigtes Gaspedal bewirkte Herunter
schalten im Zustand mit anliegender Leistung begonnen
wird, wird andererseits der Zeitpunkt der Betätigung des
Schaltventils anhand des Bestimmungsvorgangs der Einrich
tung zum Bestimmen eines durch betätigtes Gaspedal be
wirkten Herunterschaltens in ähnlicher Weise verzögert,
obwohl die Motordrehzahl bereits hoch ist und das Fahr
zeug sich zum Zeitpunkt der Bestimmung im Zustand mit
anliegender Leistung befindet. Somit wird das Fahrzeug
während der Verzögerungszeit im Zustand mit anliegender
Leistung gehalten.
In beiden Fällen, in denen das Fahrzeug sich im Zustand
ohne anliegende Leistung bzw. im Zustand mit anliegender
Leistung befindet, wird daher, wenn das durch betätigtes
Gaspedal bewirkte Herunterschalten festgestellt wird, das
Fahrzeug in den Zustand mit anliegender Leistung ver
setzt, in dem die Motordrehzahl Ne bereits ausreichend
erhöht worden ist, wenn das Schalten durch Umschalten des
Schaltventils 105 tatsächlich begonnen wird. Daher endet
der Schaltvorgang in den beiden obengenannten Fällen
nahezu gleichzeitig, so daß ein gutes Schaltgefühl unab
hängig davon sichergestellt wird, ob sich das Fahrzeug im
Zustand ohne anliegende Leistung oder im Zustand mit
anliegender Leistung befindet, wenn die Einrichtung zum
Bestimmen eines durch betätigtes Gaspedal bewirkten
Herunterschaltens ihren Bestimmungsvorgang ausführt.
Die Herunterschalt-Steuervorrichtung wie oben beschrieben
kann ferner eine Leitungsdruck-Steuereinrichtung enthal
ten, um einen Treiberbefehl für ein Leitungsdruck-Betäti
gungselement zu erzeugen, derart, daß es einen Leitungs
druck zu dem Zeitpunkt, zu dem die Herunterschalt-Bestim
mungseinrichtung feststellt, daß das Getriebe aufgrund
eines Betätigens des Gaspedals heruntergeschaltet werden
soll, auf einen niedrigen Pegel hält.
In dieser Anordnung wird die Steuerung zum Halten des
Leitungsdrucks wie etwa eines Eingriffelement-Drucks auf
einem niedrigen Druckpegel unmittelbar nach dem Bestim
mungsvorgang der Einrichtung zum Bestimmen eines durch
betätigtes Gaspedal bewirkten Herunterschaltens ausge
führt, so daß ein stabiler Eingriffelement-Druck während
der Verzögerungszeit bis zum Beginn des tatsächlichen
Schaltvorgangs geschaffen wird. Daher wird selbst bei
einer Veränderung des Eingriffelement-Drucks bei Fest
stellung eines durch betätigtes Gaspedal bewirkten Herun
terschaltens der Leitungsdruck zu dem Zeitpunkt, zu dem
der tatsächliche Schaltvorgang nach Ablauf der Verzöge
rungszeit begonnen wird, zu einem Sollwert gesteuert, so
daß der Öldruck während des Schaltvorgangs stabilisiert
wird, was eine stabile oder konstante Schaltzeit und eine
Verringerung der Schaltstöße zur Folge hat.
In einer bevorzugten Ausführungsform der obenbeschriebe
nen Herunterschalt-Steuervorrichtung setzt die Verzöge
rungszeit-Setzeinrichtung eine vorgegebene oder feste
Verzögerungszeitgeber-Zeit (z. B. 0,1 s) als Verzöge
rungszeit. Daher kann die Verzögerungszeit einfach ledig
lich durch Setzen der Verzögerungszeitgeber-Zeit bestimmt
werden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Herun
terschalt-Steuervorrichtung wie oben beschrieben über
wacht die Verzögerungszeit-Setzeinrichtung die Motordreh
zahl und die Turbinenraddrehzahl, wenn die Herunter
schalt-Bestimmungseinrichtung feststellt, daß das Ge
triebe aufgrund eines Betätigens des Gaspedals herunter
geschaltet werden soll, und setzt als Verzögerungszeit
eine Zeitperiode ab der Bestimmung durch die Herunter
schalt-Bestimmungseinrichtung bis zu einem Zeitpunkt, zu
dem die Motordrehzahl die Turbinenraddrehzahl um einen
vorgegebenen Wert übersteigt.
Bei der Bestimmung der Verzögerungszeit werden die Motor
drehzahl und die Turbinenraddrehzahl durch die Verzöge
rungszeit-Setzeinrichtung überwacht, sobald festgestellt
worden ist, daß das Getriebe aufgrund eines Betätigens
des Gaspedals heruntergeschaltet werden soll, wobei ein
Antriebsbefehl zum Umschalten des Schaltventils für das
Schaltbetätigungselement erzeugt wird, wenn die Motor
drehzahl die Turbinenraddrehzahl übersteigt. Die Zeitpe
riode ab dem Bestimmungsvorgang durch die Einrichtung zum
Bestimmen eines durch betätigtes Gaspedal bewirkten
Herunterschaltens bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Motor
drehzahl die Turbinenraddrehzahl um einen vorgegebenen
Wert übersteigt, wird als Verzögerungszeit gesetzt.
Da das tatsächliche Herunterschalten begonnen wird, wenn
die Motordrehzahl die Turbinenraddrehzahl um den vorgege
benen Wert übersteigt, wird das Fahrzeug zu dem Zeit
punkt, zu dem das Herunterschalten tatsächlich begonnen
wird, in einen nahezu konstanten Zustand mit anliegender
Leistung versetzt, selbst wenn sich der Zustand bei der
Feststellung des Herunterschaltens verändert, so daß eine
stabile Schaltzeit sichergestellt wird.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der obenbe
schriebenen Herunterschalt-Steuervorrichtung setzt die
Verzögerungszeit-Setzeinrichtung die Verzögerungszeit als
variable Zeit, die in Abhängigkeit von der Fahrzeugge
schwindigkeit und/oder der Drosselklappenöffnung und/oder
dem Herunterschalttyp und/oder der Öltemperatur festge
legt wird.
Beispielsweise wird die Verzögerungszeit kürzer festge
legt, wenn die Drosselklappenöffnung vor dem Herunter
schalten kleiner ist, und länger festgelegt, wenn die
Drosselklappenöffnung größer ist. Daher wird die Verzöge
rungszeit als variable Zeit festgelegt, die in Abhängig
keit beispielsweise von der Drosselklappenöffnung festge
legt wird.
Somit kann die optimale Verzögerungszeit selbst bei
unterschiedlicher Fahrzeuggeschwindigkeit, unterschiedli
cher Drosselklappenöffnung, unterschiedlichem Herunter
schalttyp oder unterschiedlicher Öltemperatur erhalten
werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deut
lich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen, die auf die beigefügten Zeichnungen
Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht zur Erläuterung der Struktur der
erfindungsgemäßen Herunterschalt-Steuervorrich
tung für Automatikgetriebe;
Fig. 2 eine schematische Ansicht, die den Kraftübertra
gungsmechanismus des Automatikgetriebes unter
Verwendung der hydraulischen Steuervorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung
zeigt;
Fig. 3 eine Tabelle, die die Eingriffzustände der Ele
mente des Automatikgetriebes unter Verwendung der
hydraulischen Steuervorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform zeigt;
Fig. 4 ein Diagramm, das das gesamte Steuersystem ein
schließlich des Hydrauliksteuerabschnitts und ei
nes elektronischen Steuerabschnitts der Herunter
schalt-Steuervorrichtung gemäß der ersten Ausfüh
rungsform der Erfindung zeigt;
Fig. 5 eine Tabelle, die die Betriebszustände der
Schaltelektromagneten der Hydrauliksteuervorrich
tung gemäß der ersten Ausführungsform zeigt;
Fig. 6 einen Graphen, der ein Beispiel von Gangwechsel
punkt-Kennlinien zeigt, die in der Hydraulik
steuervorrichtung gemäß der ersten Ausführungs
form verwendet werden;
Fig. 7 ein Flußdiagramm, das den Ablauf der durch betä
tigtes Gaspedal bewirkten und von einer Automa
tikgetriebe-Steuereinheit gemäß der ersten Aus
führungsform ausgeführten Herunterschaltsteuerung
vom dritten zum zweiten Gang zeigt;
Fig. 8 ein Zeitablaufdiagramm, das den durch betätigtes
Gaspedal bewirkten Herunterschalt-Steuervorgang
vom dritten zum zweiten Gang gemäß der ersten
Ausführungsform zeigt;
Fig. 9 ein Flußdiagramm, das den Vorgang des Setzens der
Verzögerungszeit gemäß einer zweiten Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 10 ein Flußdiagramm, das den Vorgang des Setzens der
Verzögerungszeit gemäß einer dritten Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung zeigt; und
Fig. 11 das bereits erwähnte Zeitablaufdiagramm, das
einen durch betätigtes Gaspedal bewirkten her
kömmlichen Herunterschalt-Steuervorgang vom drit
ten zum zweiten Gang, in dem das Schalten bei
Erzeugen eines Schaltbefehls begonnen wird,
zeigt.
Nun wird eine Herunterschalt-Steuervorrichtung für Auto
matikgetriebe gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung beschrieben.
Zunächst wird die Gesamtkonstruktion des Automatikgetrie
bes, in der die Herunterschalt-Steuervorrichtung gemäß
der ersten Ausführungsform verwendet wird, schematisch
beschrieben.
Fig. 2 ist eine Ansicht, die das Kraftübertragungssystem
des Automatikgetriebes schematisch zeigt. In Fig. 2
bezeichnet EINGANG eine Eingangswelle, AUSGANG eine
Ausgangswelle, FPG ein vorderes Planetenradsystem und RPG
ein hinteres Planetenradsystem. Das vordere Planetenrad
system FPG enthält ein vorderes Sonnenrad FS, ein vorde
res Hohlrad FR und ein vorderes Ritzel FP, das mit den
Zahnrädern FS und FR in Eingriff gebracht werden kann.
Das hintere Planetenradsystem RPG enthält ein hinteres
Sonnenrad RS und ein Langritzel LP, das mit dem Zahnrad
RS und außerdem mit dem vorderen Ritzel FP in Eingriff
gelangen kann. Sowohl das vordere Ritzel FP als auch das
Langritzel LP sind von einem gemeinsamen Träger PC unter
stützt.
In der obenbeschriebenen Getriebezug-Anordnung sind von
den Schaltvorgängen des Getriebes vier Elemente, d. h.
das vordere Sonnenrad FS, das hintere Sonnenrad RS, der
gemeinsame Träger PC und das vordere Hohlrad FR betrof
fen. Ferner sind eine Rückwärtskupplung R/C, eine hohe
Kupplung H/C, eine niedrige Kupplung L/C, eine niedrige &
Rückwärts-Bremse L/B, eine niedrige Einwegkupplung
LOW OWC sowie eine Bandbremse B/B vorgesehen, die als
Schaltelemente zum Verbinden eines oder mehrerer ausge
wählter Elemente der vier Elemente mit der Eingangswelle
EINGANG oder zum Fixieren des bzw. der ausgewählten
Elemente an einem Gehäuse K dienen, um so vier Vorwärts
gänge und einen Rückwärtsgang herzustellen.
Das vordere Sonnenrad FS ist mit der Eingangswelle
EINGANG über ein erstes Drehelement M1 und die Rückwärts
kupplung R/C verbunden und außerdem mit dem Gehäuse K
über das erste Drehelement M1 und die Bandbremse B/B
verbunden. Das hintere Sonnenrad RS ist mit der Eingangs
welle EINGANG über ein zweites Drehelement M2 und die
untere Kupplung L/C verbunden. Der gemeinsame Träger PC
ist mit der Eingangswelle EINGANG über die hohe Kupplung
H/C und ein drittes Drehelement M3 verbunden und außerdem
mit dem Gehäuse K über ein viertes Drehelement M4, die
niedrige & Rückwärts-Bremse L/B und die untere Einweg
kupplung LOW OWC, die hintereinander geschaltet sind,
verbunden. Das vordere Hohlrad FR ist mit dem Ausgangs
zahnrad AUSGANG über ein fünftes Drehelement M5 verbun
den.
Dieses Kraftübertragungssystem ist dadurch gekennzeich
net, daß es weder eine Einwegkupplung enthält, um den
Schaltzeitpunkt des Eingreifens und Lösens der Elemente
zu steuern, um Schaltstöße beim Herunterschalten vom
vierten Gang zum dritten Gang zu beseitigen, noch eine
Kupplung enthält, die aufgrund eines Öldrucks eingekup
pelt wird und für die Sicherstellung der Wirkung der
Motorbremse erforderlich ist, wenn die obige Einwegkupp
lung verwendet wird. Daher ist die Anzahl der Schaltele
mente verringert, was zu einer verringerten Größe und zu
einem verringerten Gewicht des Kraftübertragungssystems
führt.
Fig. 3 ist eine Ansicht, die die Eingriffzustände und
gelösten Zustände der Schaltelemente des obigen
Kraftübertragungssystems für die Schaffung der vier
Vorwärtsgänge und des einen Rückwärtsgangs zeigt.
Der erste Gang wird durch hydraulischen Eingriff der
niedrigen Kupplung L/C und durch hydraulischen Eingriff
der niedrigen & Rückwärts-Bremse L/B (wenn der Motor
bremsbereich gewählt ist) oder durch mechanisches Ein
greifen der unteren Einwegkupplung LOW OWC (wenn das
Fahrzeug beschleunigt wird) hergestellt. In diesem Fall
ist das hintere Sonnenrad RS mit der Eingangswelle
EINGANG verbunden, ist der gemeinsame Träger PC fest und
ist das vordere Hohlrad FR mit der Ausgangswelle AUSGANG
verbunden.
Der zweite Gang wird durch hydraulisches Eingreifen der
unteren Kupplung L/C und der Bandbremse B/B hergestellt.
In diesem Fall ist das hintere Sonnenrad RS mit der
Eingangswelle EINGANG verbunden, ist das vordere Sonnen
rad FS fest und ist das vordere Hohlrad FR mit der Aus
gangswelle AUSGANG verbunden.
Der dritte Gang wird durch hydraulisches Eingreifen der
hohen Kupplung H/C und der niedrigen Kupplung L/C herge
stellt. In diesem Fall sind das hintere Sonnenrad RS und
der gemeinsame Träger PC gleichzeitig mit der Eingangs
welle EINGANG verbunden, während das vordere Hohlrad FR
mit der Ausgangswelle AUSGANG verbunden ist, so daß das
Getriebeübersetzungsverhältnis gleich 1 wird.
Der vierte Gang wird durch hydraulisches Eingreifen der
hohen Kupplung H/C und der Bandbremse B/B hergestellt. In
diesem Fall ist der gemeinsame Träger PC mit der Ein
gangswelle EINGANG verbunden, ist das vordere Sonnenrad
FS fest und ist das vordere Hohlrad FR mit dem Ausgangs
zahnrad AUSGANG verbunden, so daß der Schongang herge
stellt wird.
Der Rückwärtsgang wird durch hydraulisches Eingreifen der
Rückwärtskupplung R/O und der niedrigen und Rückwärts-
Bremse L & R/B hergestellt. In diesem Fall ist das vor
dere Sonnenrad FS mit der Eingangswelle EINGANG verbun
den, ist der gemeinsame Träger PC fest, und ist das
vordere Hohlrad FR mit der Ausgangswelle AUSGANG verbun
den.
Im oberen rechten Abschnitt von Fig. 3 bedeuten 2A, 3R
und 4A Kammern eines Bandservokolbens für die Betätigung
der Bandbremse B/B, wobei 2A eine Anlegedruckkammer für
den zweiten Gang ist, 3R eine Freigabedruckkammer für den
dritten Gang ist und 4A eine Anlegedruckkammer für den
vierten Gang ist. Die Bandbremse B/B ist aufgrund der
Hydraulikdruckzufuhr lediglich an die Anlegedruckkammer
2A im zweiten Gang in Eingriff und aufgrund der Hydrau
likdruckzufuhr an die Anlegedruckkammer 2A und die Frei
gabedruckkammer 3R im dritten Gang gelöst. Die Bandbremse
B/B ist außerdem aufgrund der Hydraulikdruckzufuhr an
sämtliche Druckkammern 2A, 3R und 4A im vierten Gang in
Eingriff.
Fig. 4 ist ein Steuersystem-Diagramm, das einen Steuer
ventilabschnitt, einen elektronischen Steuerabschnitt
sowie Eingriffelemente zum automatischen Schalten des
Getriebes zeigt, um im D-Bereich (Fahrbereich) eine der
Getriebestellungen für den ersten bis vierten Gang zu
schaffen.
Wie in Fig. 4 gezeigt, sind als Eingriffelemente die
untere Kupplung L/C, die Bandbremse B/B (2A ist die
Anlegedruckkammer für dem zweiten Gang, 3R ist die Frei
gabedruckkammer für den dritten Gang und 4A ist die
Anlegedruckkammer für den vierten Gang), sowie eine hohe
Kupplung H/C vorgesehen.
Im Steuerventilabschnitt von Fig. 4 sind eine Ölpumpe 1,
ein Druckreglerventil 2, ein Druckabwandlerventil 3, ein
Akkumulatorsteuerventil 4, ein Folgeventil 5 für die
niedrige Kupplung, ein Zeitgeberventil 6 für die niedrige
Kupplung, ein Handventil 7, ein Schaltventil (A) 8, ein
Schaltventil (B) 9, ein Akkumulator 10 für die untere
Kupplung, ein Servofreigabeakkumulator 11 und ein 1-2-
Akkumulator 12 vorgesehen.
Das Druckreglerventil 2 dient dazu, einen von der Ölpumpe
1 geförderten Öldruck in Abhängigkeit vom Pegel eines
Abwandlerdrucks PMF zu einem Leitungsdruck PL zu regeln.
Das Druckabwandlerventil 3 dient dazu, einen Vorsteuer
ventildruck PP zu reduzieren, um den Abwandlerdruck PMF
zu schaffen. Das Akkumulatorsteuerventil 4 reduziert den
Leitungsdruck PL in Abhängigkeit vom Pegel des Abwandler
drucks PMF, um einen Akkumulatorsteuerdruck PACCM zu
schaffen.
Das Folgeventil 5 für die niedrige Kupplung und das
Zeitgeberventil 6 für die niedrige Kupplung sind so
beschaffen, daß sie den Gegendruck des Akkumulators 10
für die niedrige Kupplung so steuern, daß der Zeitpunkt
des Ein- und Auskuppelns der niedrigen Kupplung L/C beim
Hochschalten in den vierten Gang oder beim Herunterschal
ten aus dem vierten Gang geeignet gesteuert wird.
Das Handventil 7 dient dazu, den Leitungsdruck PL ent
sprechend einer ausgewählten Stellung eines Wählhebels 13
an geeignete Steuerventile zu liefern. Das Schaltventil
(A) 8 und das Schaltventil (B) 9 sind so beschaffen, daß
sie ein Umschalten der Ölkanäle bewirken, um jede der
Getriebestellungen entsprechend der Betätigung der jewei
ligen Schaltelektromagneten für den ersten bis vierten
Gang (Schongang) zu schaffen.
Der Akkumulator 10 für die untere Kupplung 10 ermöglicht
einen gleichmäßigen Eingriff der niedrigen Kupplung L/C
und steuert geeignet den Zeitpunkt des Ein- und Auskup
pelns der niedrigen Kupplung L/C. Der Servofreigabeakku
mulator 11 ermöglicht ein gleichmäßiges Einkuppeln der
hohen Kupplung H/C und eine gleichmäßige Freigabe der
Bandbremse B/B beim Schalten vom zweiten Gang in den
dritten Gang. Der 1-2-Akkumulator 12 ermöglicht einen
gleichmäßigen Eingriff der Bandbremse B/B beim Schalten
vom ersten Gang in den zweiten Gang.
Der elektronische Steuerabschnitt von Fig. 4 enthält
einen Schaltelektromagneten (A) 21, einen Schaltelektro
magneten (B) 22, einen Zeitgeberelektromagneten 23 und
einen Leitungsdruckelektromagneten 24 als Betätigungsele
mente für die Steuerung der Öldrücke entsprechend der von
der A/T-Steuereinheit 20 erzeugten Antriebsbefehle. Von
diesen Elektromagneten ist der Leitungsdruckelektromagnet
24 ein Schaltverhältniselektromagnet, in dem der Öldruck
pegel in Abhängigkeit vom Schaltverhältnis kontinuierlich
variiert wird, während der Schaltelektromagnet (A) 21,
der Schaltelektromagnet (B) 22 und der Zeitgeberelektro
magnet 23 Ein/Aus-Elektromagneten sind, die zwischen
einem Zustand, in dem der Vorsteuerdruck PP geliefert
wird, und dem anderen Zustand, in dem der Vorsteuerdruck
PP abgeführt wird, umgeschaltet werden.
Die A/T-Steuereinheit 20 empfängt als Eingangsinformatio
nen verschiedene Signale von verschiedenen Sensoren wie
etwa von einem Drosselklappensensor 25 für die Erfassung
der Drosselklappenöffnung einer Drosselklappe, einem
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 26 für die Erfassung der
Fahrzeuggeschwindigkeit, einem Turbinenradsensor 27 für
die Erfassung der Drehzahl NT eines Turbinenrades, einem
Öltemperatursensor 28 für die Erfassung der Öltemperatur
und von anderen Sensoren und Schaltern 29.
Die A/T-Steuereinheit 20 erzeugt für den Schaltelektro
magneten (A) 21 und für den Schaltelektromagneten (B) 22
EIN- oder AUS-Befehle, um die Schaltsteuerung für die
automatische Einstellung eines der ersten bis vierten
Gänge auszuführen, wenn der D-Bereich (Fahrbereich)
gewählt ist.
Genauer wird auf der Grundlage des in Fig. 6 gezeigten
Graphen, der Gangwechselpunkte in bezug auf die erfaßte
Drosselklappenöffnung und die Fahrzeuggeschwindigkeit
angibt, ein Gangwechselbefehl erzeugt, wenn sich der
momentane Punkt (Beziehung zwischen der Drosselklappen
öffnung und der Fahrzeuggeschwindigkeit) auf dem Graphen
durch eine Hochschalt- oder eine Herunterschaltlinie
bewegt, die durch durchgezogene bzw. gestrichelte Linien
dargestellt sind. Entsprechend diesem Gangwechselbefehl
wird die als nächste einzustellende Getriebestellung
bestimmt, woraufhin ein EIN- oder AUS-Befehl für den
Schaltelektromagneten (A) 21 und/oder den Schaltelektro
magneten (B) 22 entsprechend der Tabelle der Betriebszu
stände dieser Elektromagneten wie in Fig. 5 gezeigt
erzeugt wird, um die bestimmte Getriebestellung einzu
stellen.
Um den Leitungsdruck PL zu steuern, wird ein Schaltver
hältnis-Antriebsbefehl von der A/T-Steuereinheit 20
erzeugt und zum Leitungsdruckelektromagneten 24 ge
schickt.
Genauer regelt das Druckabwandlerventil 3 den Vorsteuer
druck PP auf der Grundlage des aus gegebenen Elektro
magnetdrucks, der vom Leistungsdruckelektromagneten 24
angelegt wird, zum Abwandlerdruck PMF. Das Druckregler
ventil 2 bereitet dann den Leitungsdruck PL unter Verwen
dung dieses Abwandlerdrucks PMF als Betriebssignaldruck
vor.
Der so vorbereitete Leitungsdruck PL bewegt sich durch
das Handventil 7, ein Schaltventil (A) 8, und/oder ein
Schaltventil (B) 9, die ein Umschalten der Ölkanäle bei
gewähltem D-Bereich bewirken, woraufhin der Leitungsdruck
PL an eine Kupplungsölkammer der niedrigen Kupplung L/C,
an Ölkammern 2A, 3R und 4A der Bandbremse B/B und an eine
Kupplungsölkammer der hohen Kupplung H/C geliefert wird,
um einen Eingriffdruck zu schaffen.
Um den Eingriff der Eingriffelemente bei jeweils minima
lem Schlupf sicherzustellen, wird der Leitungsdruck PL
grundsätzlich entsprechend der Größe des über das Ge
triebe übertragenen Drehmoments, das beispielsweise von
der Drosselklappenöffnung und von der Schaltbereichsposi
tion abhängt, gesteuert.
Um den Gegendruck des Akkumulators 10 für die untere
Kupplung zu steuern, wird von der A/T-Steuereinheit 20
ein EIN- oder AUS-Befehl erzeugt und an den Zeitgeber
elektromagneten 23 geliefert.
Genauer wird, wenn ein EIN-Befehl für den Zeitgeberelek
tromagneten 23 erzeugt wird und wenn das Getriebe entwe
der auf den ersten, den zweiten oder den dritten Gang
eingestellt ist, wo der Gegendruck an den Akkumulator 10
angelegt wird, das Folgeventil 5 für die niedrige Kupp
lung in einer Stellung gehalten, um den Akkumulatorsteu
erdruck PACCM an den Akkumulator für die niedrige Kupp
lung zu liefern, bis der Anlegedruck P4A für den vierten
Gang erzeugt ist.
Wenn das Getriebe vom dritten Gang zum vierten Gang
hochgeschaltet wird und wenn der Anlegedruck P4A für den
vierten Gang erzeugt wird, wird das Folgeventil 6 für die
niedrige Kupplung mit einem Abfluß verbunden, wodurch der
Gegendruck des Akkumulators 10 für die niedrige Kupplung
entlastet wird.
Wenn das Getriebe vom vierten Gang zum dritten Gang
heruntergeschaltet wird, wobei der Akkumulatorgegendruck
entlastet wird, während der Zeitgeberelektromagnet 23 den
EIN-Befehl empfängt, wird der zum Zeitgeberelektromagne
ten 23 gelieferte Befehl vom EIN-Befehl zum AUS-Befehl
geändert, wobei das Übersetzungsverhältnis überwacht
wird, so daß der Gegendruck des Akkumulators 10 für die
niedrige Kupplung erhöht wird.
Daher wird beim Hochschalten vom dritten Gang in den
vierten Gang der Anlegedruck P4A für den vierten Gang
erzeugt, um die niedrige Kupplung L/C im optimalen Hoch
schaltzeitpunkt auszukuppeln. Beim Herunterschalten vom
vierten Gang zum dritten Gang wird andererseits ein
Befehl für den Zeitgeberelektromagneten 23 unabhängig vom
Schaltöldruck erzeugt, so daß die niedrige Kupplung L/C
im optimalen Herunterschaltzeitpunkt eingekuppelt wird.
Fig. 7 ist ein Flußdiagramm, das den Ablauf der Herunter
schaltsteuerung zeigt, die von der A/T-Steuereinheit 20
ausgeführt wird, wenn das Getriebe aufgrund eines Betäti
gens des Gaspedals vom dritten in den zweiten Gang herun
tergeschaltet wird, wobei in der Steuerung die hohe
Kupplung H/C (die dem ersten Eingriffelement entspricht)
ausgekuppelt wird und die Bandbremse B/B (die dem zweiten
Eingriffelement entspricht) in Eingriff gebracht wird.
Nun werden die einzelnen Schritte des Steuerablaufs von
Fig. 7 beschrieben.
Im Schritt 71 wird festgestellt, ob das Getriebe aufgrund
eines Betätigens des Gaspedals vom dritten zum zweiten
Gang heruntergeschaltet wird. Eine positive Entscheidung
wird in diesem Schritt erhalten, wenn zwei Bedingungen
erfüllt sind, d. h. wenn der momentane Punkt (Beziehung
zwischen der Drosselklappenöffnung und der Fahrzeugge
schwindigkeit) auf dem Graphen von Fig. 6, der Gangwech
selpunkte angibt, die 3-2-Herunterschaltlinie kreuzt und
ein 3-2-Herunterschaltbefehl erzeugt wird und wenn die
Drosselklappenöffnung erhöht wird.
Die Erhöhung der Drosselklappenöffnung wird durch Berech
nen eines differentiellen Wertes dTH eines erfaßten
Wertes TH der vom Drosselklappensensor 25 empfangenen
Drosselklappenöffnung sowie durch Feststellen, ob der
erhaltene differentielle Wert dTH größer als 0 ist,
bestimmt.
Falls festgestellt wird, daß das Getriebe bei betätigtem
Gaspedal vom dritten zum zweiten Gang heruntergeschaltet
wird, wird der Schritt 72 ausgeführt, um einen Befehl,
d. h. ein konstantes Schaltverhältnis D0, für den Lei
tungsdruckelektromagneten 24 (der dem Leitungsdruck-
Betätigungselement entspricht) zu erzeugen, so daß der
Leitungsdruck PL auf einem vorgegebenen niedrigen Druck
pegel gehalten wird.
Im Schritt 73 wird festgestellt, ob ein Zeitgeberwert T,
der das ab der Erzeugung des durch betätigtes Gaspedal
bewirkten Herunterschaltbefehls vom dritten zum zweiten
Gang im Schritt 71 verstrichene Zeitintervall darstellt,
gleich oder größer als ein vorgegebener Schaltverzöge
rungs-Zeitgeberwert T2 ist (z. B. ein numerischer Wert,
der 0,1 Sekunden entspricht).
Wenn im Schritt 73 eine negative Entscheidung (NEIN)
erhalten wird, wird Schritt 74 ausgeführt, um den Zeit
wert T auf T + 1 zu erhöhen. Die Bestimmung im Schritt 73
erfolgt nach Abschluß jedes Zeitzyklus, der dem numeri
schen Wert 1 entspricht.
Falls im Schritt 73 eine positive Entscheidung (JA)
erhalten wird, wird Schritt 75 ausgeführt, um an den
Schaltelektromagneten (B) 22 (der dem Schaltbetätigungs
element entspricht) einen EIN-Befehl auszugeben.
Im Schritt 76 wird festgestellt, ob der Zeitgeberwert T,
der das seit der Erzeugung des 3-2-Herunterschaltbefehls
verstrichene Zeitintervall darstellt, gleich oder größer
als ein vorgegebener Schaltende-Zeitgeberwert TS ist
(z. B. ein numerischer Wert, der 1 Sekunde entspricht).
Falls im Schritt 76 eine negative Entscheidung (NEIN)
erhalten wird, wird Schritt 77 ausgeführt, um den Zeitge
berwert T auf T + 1 zu erhöhen. Die Bestimmung im Schritt
76 erfolgt nach Abschluß jedes Zeitzyklus, der dem nume
rischen Wert 1 entspricht.
Falls im Schritt 76 eine positive Entscheidung (JA)
erhalten wird, wird Schritt 78 ausgeführt, um ausgehend
von der Leitungsdrucksteuerung, die während des Schaltens
ausgeführt wird, bei dem der Leitungsdruckelektromagnet
24 mit dem Schaltverhältnis D0 gesteuert wird, die nor
male Leitungsdrucksteuerung wieder aufzunehmen. Ferner
wird der Zeitgeberwert T auf 0 festgesetzt.
Fig. 8 ist ein Zeitablaufdiagramm, das den durch betätig
tes Gaspedal bewirkten Herunterschaltvorgang vom dritten
zum zweiten Gang angibt, wenn die obige Herunterschalt
steuerung ausgeführt wird.
Das durch betätigtes Gaspedal bewirkte 3-2-Herunterschal
ten wird durch Halten des Schaltelektromagneten (A) 21 im
AUS-Zustand und durch Schalten des Schaltelektromagneten
(B) 22 vom AUS-Zustand in den EIN-Zustand wie in Fig. 5
gezeigt begonnen. Im Ergebnis wird der Schieber des
Schaltventils (B) 9 so verschoben, daß er die Ölkanäle
umschaltet, um den Druck PH/C der hohen Kupplung H/C, die
im dritten Gang eingekuppelt ist, sowie den Entlastungs
druck P3R der Bandbremse B/B, die im dritten Gang nicht
in Eingriff ist, zu entlasten oder zu entleeren, um die
hohe Kupplung H/C auszukuppeln und um die Bandbremse B/B
in Eingriff zu bringen. Somit ist nach Ausführung des
Schaltens der zweite Gang eingestellt.
Während des durch betätigtes Gaspedal bewirkten 3-2-
Herunterschaltens wird die Steuerung wie in Fig. 7 ge
zeigt ausgeführt, d. h. die durch betätigtes Gaspedal
bewirkte 3-2-Herunterschaltsteuerung wird zusammen mit
der Leitungsdrucksteuerung für die Aufrechterhaltung des
Leitungsdrucks PL auf einem festen niedrigen Leitungs
druck ausgeführt, ferner wird die Zeitgebersteuerung für
die Erzeugung eines EIN-Befehls für den Schaltelektroma
gneten (B) 22 nach Verstreichen einer als Schaltverzöge
rungs-Zeitgeberwert T2 gezählten Verzögerungszeit nach
Erzeugen des durch betätigtes Gaspedal bewirkten 3-2-
Herunterschaltbefehls ausgeführt, um das Schaltventil (B)
umzuschalten und den Schaltvorgang tatsächlich zu begin
nen.
In einem Verzögerungszeitbereich zwischen der Erzeugung
des Herunterschaltbefehls und dem Beginn des tatsächli
chen Schaltens wird daher die Leitungsdrucksteuerung
ausgeführt, um den Leitungsdruck PL als Eingriffelement
druck auf dem niedrigen Druckpegel zu halten, wodurch der
Druck PH/C für die hohe Kupplung und der Entlastungsdruck
P3R für den dritten Gang zu dem Zeitpunkt, zu dem das
Schalten tatsächlich begonnen wird, stabilisiert werden,
wie im mittleren Abschnitt des Zeitablaufdiagramms von
Fig. 8, das die Öldruckkennlinien zeigt, angegeben ist.
Wenn das Getriebe aufgrund eines Betätigens des Gaspedals
aus dem Zustand ohne anliegende Leistung (die Drossel
klappenöffnung wird von 0/8 auf 8/8 geändert) herunterge
schaltet wird, wird die Motordrehzahl Ne erhöht, wenn das
Gaspedal während der Verzögerungszeit zwischen der Erzeu
gung des Herunterschaltbefehls und dem Beginn des tat
sächlichen Schaltvorgangs (wie durch die durchgezogene
Linie Ne PAUS im unteren Teil von Fig. 8 angezeigt)
betätigt wird. Zu dem Zeitpunkt, zu dem das Schalten
begonnen wird, erreicht die Motordrehzahl Ne im wesentli
chen den gleichen Wert, der erreicht wird, wenn das
Getriebe aufgrund eines Betätigens des Gaspedals aus dem
Zustand mit anliegender Leistung heruntergeschaltet wird.
Das heißt, daß die Motordrehzahl Ne, die zu dem Zeitpunkt
erreicht wird, zu dem das Schalten begonnen wird, angibt,
daß sich der Zustand ohne anliegende Leistung zum Zustand
mit anliegender Leistung geändert hat.
Wenn das Getriebe aufgrund eines Betätigens des Gaspedals
ausgehend vom Zustand mit anliegender Leistung (die
Drosselklappenöffnung wird von 3/8 auf 8/8 geändert)
heruntergeschaltet wird, ist die Motordrehzahl Ne zum
Zeitpunkt der Erzeugung des 3-2-Herunterschaltbefehls
bereits hoch und wird während der Verzögerungszeit nur in
geringem Maß erhöht (wie durch die unterbrochene Linie
Ne PEIN im unteren Teil von Fig. 8 angezeigt ist), so daß
das Fahrzeug im Zustand mit anliegender Leistung gehalten
wird.
In den beiden Fällen, in denen sich das Fahrzeug im
Zustand ohne anliegende Leistung bzw. im Zustand mit
anliegender Leistung befindet, wenn der Herunterschaltbe
fehl erzeugt wird, wird das Fahrzeug daher in den Zustand
mit anliegender Leistung versetzt, in dem die Motordreh
zahl Ne bereits ausreichend erhöht worden ist, wenn das
Schalten tatsächlich begonnen wird, indem der EIN-Befehl
für den Schaltelektromagneten (B) 22 erzeugt wird, um das
Schaltventil (B) 9 umzuschalten. Daher ist der Schaltvor
gang unabhängig davon, ob sich das Fahrzeug bei Erzeugung
des 3-2-Herunterschaltbefehls im Zustand mit anliegender
Leistung oder im Zustand ohne anliegende Leistung befin
det, im wesentlichen im gleichen Zeitpunkt beendet.
Wenn daher die Kapazität des Servofreigabeakkumulators 11
oder ein anderer Parameter geeignet bestimmt ist, damit
der Schelfdruck oder der stationäre Pegel des Freigabe
drucks PR3 für den dritten Gang auf einen Pegel gesetzt
wird, der den optimalen Zeitpunkt sicherstellt, zu dem
das Getriebe ausgehend vom Zustand mit anliegender Lei
stung heruntergeschaltet wird, entstehen keine
Schaltstöße, die bisher aufgrund einer plötzlichen Besei
tigung des stationären Pegels des Drucks PR3 festgestellt
worden sind, selbst wenn das Getriebe aus dem Zustand
ohne anliegende Leistung heruntergeschaltet wird, wie im
unteren Teil von Fig. 8 angezeigt ist, der die Kennlinien
des übertragenen Drehmoments TQ zeigt. Daher kann bei
einem durch betätigtes Gaspedal bewirkten Herunterschal
ten aus dem Zustand ohne anliegende Leistung ein gutes
Schaltgefühl wie im Fall des durch betätigtes Gaspedal
bewirkten Herunterschaltens aus dem Zustand mit anliegen
der Leistung erhalten werden.
Weiterhin werden aufgrund der Leitungsdrucksteuerung der
Druck PH/C für die hohe Kupplung und der Freigabedruck
P3R für den dritten Gang zu stabilen Drücken gesteuert,
die zu dem Zeitpunkt, zu dem das Schalten tatsächlich
begonnen wird, im wesentlichen den gleichen Pegel besit
zen, selbst wenn sich der Druck PH/C für die hohe Kupp
lung und der Freigabedruck P3R für den dritten Gang zum
Zeitpunkt der Erzeugung des Herunterschaltbefehls verän
dern. Ferner wird der Leitungsdruck PL ab dem Beginn des
Schaltvorgangs bis zum Ende des Schaltvorgangs stabil auf
demselben Pegel gehalten.
Daher wird der Schelfdruck (Akkumulatordruck) während
einer im wesentlichen konstanten Zeitperiode während des
Herunterschaltens gehalten, selbst wenn sich der Lei
tungsdruck PL verändert, wenn der Herunterschaltbefehl
erzeugt wird, wodurch eine stabile oder konstante Schalt
zeit sichergestellt ist. Da der Schaltvorgang während
eines im wesentlichen konstanten Zeitintervalls beendet
wird, können Schaltstöße aufgrund unterschiedlicher
Zeitpunkte vermieden werden.
Nun werden die vorteilhaften Wirkungen der vorliegenden
Erfindung erläutert.
- (1) Nach der Erzeugung des Herunterschaltbefehls zum Herunterschalten des Getriebes vom dritten Gang in den zweiten Gang aufgrund eines Betätigens des Gaspedals wird die Schaltventil-Betätigungszeitpunktsteuerung ausge führt, um den EIN-Befehl für den Schaltelektromagneten (B) 22 zu erzeugen, damit er das Schaltventil (B) 9 nach Verstreichen der Verzögerungszeit, die durch den Schalt verzögerungs-Zeitgeberwert T2 gesetzt wird, schaltet. Diese Zeitsteuerung kann einfach ohne Bestimmung des Betriebszustands des Gaspedals vor der Erzeugung des 3-2- Herunterschaltbefehls und ohne Setzen mehrerer Steuer kennlinien ausgeführt werden. Die obige Zeitsteuerung kann unabhängig davon, ob der durch betätigtes Gaspedal bewirkte Herunterschaltvorgang vom dritten zum zweiten Gang ausgehend vom Zustand mit anliegender Leistung oder ausgehend vom Zustand ohne anliegende Leistung erfolgt, ein gutes Schaltgefühl sicherstellen.
- (2) Die Steuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfin dung führt die Leitungsdrucksteuerung beim Schalten in der Weise aus, daß der Schaltverhältnis-Treiberbefehl für den Leitungsdruckelektromagneten 24 gleichzeitig mit dem Erzeugen des Herunterschaltbefehls zum Schalten des Getriebes vom dritten Gang zum zweiten Gang aufgrund einer Betätigung des Gaspedals erzeugt wird, um den Leitungsdruck PL auf einem niedrigen Pegel zu halten. Daher stellt die Steuervorrichtung eine stabile Schalt zeit und stabile Öldrücke während des Schaltens sicher, was zur Verringerung von Schaltstößen führt.
- (3) In der Steuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Verzögerungszeit auf der Grundlage der vorgegebenen oder festen Schaltverzögerungszeit T2 höchst einfach bestimmt werden.
Fig. 9 ist ein Flußdiagramm, das eine Unterroutine zum
Setzen der Verzögerungszeit gemäß einer zweiten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
Im Schritt 79 wird festgestellt, ob die Motordrehzahl Ne
gleich oder höher als ein Wert ist, der durch Addieren
eines vorgegebenen Wertes α (der 0 oder größer als 0 ist
und beliebig festgelegt werden kann) zur Turbinenraddreh
zahl NT erhalten wird.
Falls im Schritt 79 eine negative Entscheidung (NEIN)
erhalten wird, wird Schritt 80 ausgeführt, um neue Werte
für die Motordrehzahl Ne und die Turbinenraddrehzahl NT
zu lesen.
In der obenbeschriebenen Unterroutine werden die Motor
drehzahl Ne und die Turbinenraddrehzahl NT nach der
Bestimmung des durch betätigtes Gaspedal bewirkten Herun
terschaltens vom dritten zum zweiten Gang überwacht,
wobei dann, wenn Ne < NT + α erfüllt ist, der EIN-Befehl
zum Umschalten des Schaltventils (B) für den Schaltelek
tromagneten (B) 22 erzeugt wird. Das heißt, daß das
Zeitintervall, das ab der Erzeugung des 3-2-Herunter
schaltbefehls bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Ne < NT + α
erfüllt ist, verstrichen ist, als Verzögerungszeit ge
setzt wird.
Daher wird das tatsächliche Herunterschalten begonnen,
wenn die Motordrehzahl Ne die Turbinenraddrehzahl NT
übersteigt, so daß sich das Fahrzeug bei Beginn des
Herunterschaltens in einem im wesentlichen konstanten
Zustand mit anliegender Leistung (Beziehung zwischen Ne
und NT) befindet, wodurch eine stabile Schaltzeit selbst
dann sichergestellt ist, wenn der Leistungszustand bei
der Erzeugung des Herunterschaltbefehls unterschiedlich
ist.
Fig. 10 ist ein Flußdiagramm, das eine Unterroutine zum
Setzen der Verzögerungszeit gemäß einer dritten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
Im Schritt 81 wird in Abhängigkeit von der Drosselklap
penöffnung TH vor der Erzeugung des Herunterschaltbefehls
ein Schaltverzögerungs-Zeitgeberwert TS′ bestimmt. Im
Schritt 82 wird festgestellt, ob der Zeitgeberwert T, der
das Zeitintervall darstellt, das ab der Erzeugung des
Herunterschaltbefehls verstrichen ist, gleich oder größer
als der Schaltverzögerungs-Zeitgeberwert TS′ ist. Im
Schritt 83 wird der Zeitgeberwert T auf T + 1 inkremen
tiert.
Wenn daher der Herunterschaltbefehl erzeugt wird, um das
Getriebe aufgrund eines Betätigens des Gaspedals vom
dritten Gang zum zweiten Gang herunterzuschalten, wird
die Verzögerungszeit in Abhängigkeit von der Drosselklap
penöffnung TH vor der Erzeugung des Herunterschaltbefehls
bestimmt. Genauer wird die Verzögerungszeit bei kleinerer
Drosselklappenöffnung TH verkürzt und bei größerer Dros
selklappenöffnung TH verlängert. Daher wird der Schalt
verzögerungs-Zeitgeberwert TS′ als variables Zeitinter
vall gesetzt. Nach Verstreichen der durch den Schaltver
zögerungs-Zeitgeberwert TS dargestellten Verzögerungs
zeit wird der EIN-Befehl zum Umschalten des Schaltventils
(B) 9 für den Schaltelektromagneten (B) 22 erzeugt.
Da sich die Verzögerungszeit abhängig vom Grad der Dros
selklappenöffnung TH verändert, kann die optimale Verzö
gerungszeit in der Weise eingestellt werden, daß der
Schaltvorgang unabhängig vom Grad der Drosselklappenöff
nung vor der Erzeugung des Herunterschaltbefehls zu einem
im wesentlichen festen Zeitpunkt abgeschlossen ist. Daher
kann die optimale Verzögerungszeit unabhängig von Verän
derungen der Fahrzeuggeschwindigkeit, der Drosselklappen
öffnung, der Art des Herunterschaltens und der Öltempera
tur festgelegt werden.
Obwohl in den ersten bis dritten Ausführungsformen die
Steuerung für das durch Betätigen des Gaspedals bewirkte
Herunterschalten vom dritten Gang zum zweiten Gang veran
schaulicht ist, kann die Herunterschaltsteuerung gemäß
der vorliegenden Erfindung auch auf durch Betätigen des
Gaspedals bewirkte Herunterschaltvorgänge vom vierten
Gang zum dritten Gang und vom vierten Gang zum zweiten
Gang sowie auf Herunterschaltvorgänge vom fünften Gang
zum vierten Gang und vom fünften Gang zum dritten Gang,
sofern das Automatikgetriebe fünf Vorwärtsgänge besitzt,
angewendet werden. Obwohl die Verzögerungszeit in der
dritten Ausführungsform in Abhängigkeit von der Drossel
klappenöffnung veränderlich ist, kann die Verzögerungs
zeit in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit, der
Art des Herunterschaltens oder der Öltemperatur oder in
Abhängigkeit von zwei oder mehr Parametern, die die
Fahrzeuggeschwindigkeit, die Drosselklappenöffnung, die
Art des Herunterschaltens und die Öltemperatur umfassen
können, veränderlich sein.
Claims (5)
1. Herunterschalt-Steuervorrichtung für Automatikge
triebe, in der ein Treiberbefehl für ein Schaltbetäti
gungselement (104) erzeugt wird, wenn ein Schaltbefehl
zum Ändern des Übersetzungsverhältnisses des Getriebes
erzeugt wird, um ein Schaltventil (105) umzuschalten und
Ölkanäle zu verändern, wodurch ein erstes Eingriffelement
(106), das in einem vom Automatikgetriebe vor dem Schalt
vorgang eingestellten ersten Getriebestellung in Eingriff
ist, gelöst wird und ein zweites Eingriffelement (107),
das in der ersten Getriebestellung gelöst ist, in Ein
griff gebracht wird, um nach der Schaltoperation eine
zweite Getriebestellung einzustellen,
gekennzeichnet durch
eine Einrichtung (101) zum Bestimmen eines durch betätigtes Gaspedal bewirkten Herunterschaltens, die feststellt, ob das Automatikgetriebe aufgrund eines Betätigens des Gaspedals heruntergeschaltet werden soll,
eine Verzögerungszeit-Setzeinrichtung (102), die eine Verzögerungszeit setzt, durch die eine Erhöhung der Motordrehzahl (Ne) aufgrund des Betätigens des Gaspedals sichergestellt ist, und
eine Schaltventilbetätigungszeit-Steuereinrich tung (103), die den Treiberbefehl zum Umschalten des Schaltventils (105) für das Schaltbetätigungselement (104) erzeugt, wenn die Verzögerungszeit, die zu dem Zeitpunkt beginnt, zu dem die Einrichtung (101) zum Bestimmen eines durch betätigtes Gaspedal bewirkten Herunterschaltens feststellt, daß das Getriebe aufgrund des Betätigens des Gaspedals heruntergeschaltet werden soll, verstrichen ist.
gekennzeichnet durch
eine Einrichtung (101) zum Bestimmen eines durch betätigtes Gaspedal bewirkten Herunterschaltens, die feststellt, ob das Automatikgetriebe aufgrund eines Betätigens des Gaspedals heruntergeschaltet werden soll,
eine Verzögerungszeit-Setzeinrichtung (102), die eine Verzögerungszeit setzt, durch die eine Erhöhung der Motordrehzahl (Ne) aufgrund des Betätigens des Gaspedals sichergestellt ist, und
eine Schaltventilbetätigungszeit-Steuereinrich tung (103), die den Treiberbefehl zum Umschalten des Schaltventils (105) für das Schaltbetätigungselement (104) erzeugt, wenn die Verzögerungszeit, die zu dem Zeitpunkt beginnt, zu dem die Einrichtung (101) zum Bestimmen eines durch betätigtes Gaspedal bewirkten Herunterschaltens feststellt, daß das Getriebe aufgrund des Betätigens des Gaspedals heruntergeschaltet werden soll, verstrichen ist.
2. Herunterschalt-Steuervorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine Leitungsdruck-Steuereinrichtung (108), die
zum gleichen Zeitpunkt, zu dem die Einrichtung (101) zum
Bestimmen eines durch betätigtes Gaspedal bewirkten
Herunterschaltens feststellt, daß das Getriebe aufgrund
des betätigten Gaspedals heruntergeschaltet werden soll,
einen Treiberbefehl für ein Leitungsdruck-Betätigungsele
ment (109) erzeugt, um den Leitungsdruck (PL) auf einem
niedrigen Pegel zu halten.
3. Herunterschalt-Steuervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verzögerungszeit-Setzeinrichtung (102) einen
vorgegebenen Verzögerungszeitgeber-Zeitwert (TS) als
Verzögerungszeit setzt.
4. Herunterschalt-Steuervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verzögerungszeit-Setzeinrichtung (102) die
Motordrehzahl (Ne) und die Turbinenraddrehzahl (NT)
überwacht, wenn die Einrichtung (101) zum Bestimmen eines
durch betätigtes Gaspedal bewirkten Herunterschaltens
feststellt, daß das Getriebe aufgrund eines betätigten
Gaspedals heruntergeschaltet werden soll, und als Verzö
gerungszeit eine Zeitperiode setzt, die zu dem Zeitpunkt
beginnt, zu dem die Einrichtung (101) zum Bestimmen eines
durch betätigtes Gaspedal bewirkten Herunterschaltens
feststellt, daß das Getriebe heruntergeschaltet werden
soll, und zu dem Zeitpunkt endet, zu dem die Motordreh
zahl (Ne) die Turbinenraddrehzahl (NT) um einen vorgege
benen Wert (α) übersteigt.
5. Herunterschalt-Steuervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verzögerungszeit-Setzeinrichtung (102) als
Verzögerungszeit eine variable Zeit setzt, die in Abhän
gigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit und/oder der
Drosselklappenöffnung und/oder der Art des Herunterschal
tens und/oder der Öltemperatur bestimmt wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP27856795A JP3467934B2 (ja) | 1995-10-26 | 1995-10-26 | 自動変速機のダウンシフト制御装置 |
| JP7-278567 | 1995-10-26 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19644286A1 true DE19644286A1 (de) | 1997-05-28 |
| DE19644286B4 DE19644286B4 (de) | 2009-09-03 |
Family
ID=17599074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19644286A Expired - Fee Related DE19644286B4 (de) | 1995-10-26 | 1996-10-24 | Herunterschalt-Steuervorrichtung für Automatikgetriebe |
Country Status (4)
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