DE19644012A1 - Fertigbauteil zur Herstellung eines Auffangraumes - Google Patents
Fertigbauteil zur Herstellung eines AuffangraumesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fertigteil zur Herstellung
eines Auffangraumes gemäß dem Oberbegriff des Anspru
ches 1.
Erfindungsgemäße Auffangräume dienen allgemein gese
hen dem Schutz des Erdreiches vor eindringenden, zu
meist flüssigen Stoffen, welche das Erdreich kontami
nieren können. Vorzugsweise handelt es sich hierbei
um Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Benzin oder
Öl, aber auch um Lacke, Farben od. dgl. Solche Auf
fangräume werden daher in Gefahrenstofflagern, aber
auch unter Gleisen von Schienenfahrzeugen oder Ar
beitsgruben und an anderen Stellen auf dem Baugrund
vorgesehen, an denen mit kontaminierenden Stoffen ge
rechnet werden muß.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Auf
fangräume, welche auf ihrem Boden filigrane Formkör
per aufweisen, welche mit der Umhüllung vorzugsweise
eine Baueinheit bilden. Dabei kann es sich um bei
spielsweise Sockel von Schienenbefestigungen handeln,
wenn der Auffangraum die Unterkonstruktion eines
Gleises bildet. Obwohl das erfindungsgemäße Fertig
teil den ganzen Boden eines Bauwerkes bilden kann,
ist seine Größe auf die für Fertigteile aus Beton er
forderlichen Transportgewichte und -größen be
schränkt. Insbesondere im Falle der beispielsweisen
Anwendung der Erfindung auf Gleisunterbauten bilden
daher mehrere miteinander verbundene und gegeneinan
der abgedichtete Fertigteile einen Auffangraum. In
folge der Wannenform lassen sich die benachbarten
aufgehenden Wände erfindungsgemäßer Fertigteile zusam
menrücken und beispielsweise durch U-förmige Verbin
dungsprofile gegeneinander abdichten, welche mit den
Schenkein nach unten die Aufkantungen der erfindungs
gemäßen Fertigbauteile übergreifen.
Fertigteile für die genannten Anwendungen sind be
reits bekannt. Sie weisen in der Regel ein aus Stahl
blech bestehendes Dichtungsteil auf, dessen allseiti
ger Korrosionsschutz aus Stahlbeton besteht. Diese
Fertigteile werden kopfüber in einer Schalung herge
stellt, was die Abformung der eingangs erwähnten fi
ligranen Oberfläche erleichtert. Die bekannten Fer
tigteile machen es jedoch erforderlich, den als
Korrosionsschutz dienenden und das Dichtungsbauteil
allseitig umhüllenden wasserdichten Beton mit einem
Abbindeverzögerer zu versehen, weil das wannen- bis
beckenförmige Dichtungsbauteil mit dem feuchten Beton
so umhüllt werden muß, daß Hohlräume des Korrosions
schutzes des Dichtungsbauteiles an den Grenzflächen
verhindert werden. Dies ist bei der Stahlbauweise des
Dichtungsbauteiles unumgänglich, um das Undichtwerden
des Fertigteiles zu verhindern. Abbindeverzögerte Um
hüllungsbetone sind jedoch schwer zu handhaben und
verursachen auch andere Schwierigkeiten und Nach
teile, u. a. einen vergleichsweise teureren Baustoff.
Besondere Schwierigkeiten ergeben sich daraus, daß
die Wandstärke des Dichtungsbauteiles gering gehalten
werden kann und daß dann der Boden gegen Verformungen
geschützt werden muß, die zu den erwähnten Hohlräumen
und damit zu einem unzulänglichen Korrosionsschutz
führen.
Für die Herstellung von Auffangräumen in Ortbeton ist
es bekannt (Patentanmeldung P 41 22 413.2-25), die
Betonumhüllung des Dichtungsbauteiles aus einer auf
dem Baugrund liegenden Sauberkeitsschicht aufzubrin
gen. Die Sauberkeitsschicht trägt dann den Boden des
aufgeständerten und vorzugsweise aus Stahlblechen be
stehenden Dichtungsbauteiles, an dessen aufgehenden
Wänden eine umlaufende Dichtungsschürze angeschweißt
ist, welche bis zur Sauberkeitsschicht reicht und
eine Sperre bildet, so daß der Verfüllmörtel, der den
Korrosionsschutz der Unterseite des Dichtungsbautei
les bildet, in einen geschlossenen Formraum einge
bracht werden kann. Das geschieht mit Hilfe von
Standrohren, welche in den Formraum ragen und nach
oben bis zur Oberseite des Umhüllungsbetons geführt
sind. Mit Hilfe dieser Standrohre wird der Formraum
unter Unterdruck gesetzt und der Verfüllmörtel einge
bracht, der infolge des Unterdrucks den Boden des
Dichtungsbauteiles hohlraumfrei abdeckt. Der Korro
sionsschutz der Oberseite des Dichtungsteiles besteht
aus dem wasserdichten Beton der Umhüllung. Die Auf
ständerung des Dichtungsteiles gewährleistet u. a.
eine praktisch unnachgiebige Unterlage für das Aufle
gen des Dichtungselementes, so daß dessen Boden ver
formungsfrei aufgebracht und dadurch Hohlräume ver
hindert werden können.
Die Erfindung geht bei Fertigteilen zur Herstellung
eines Auffangraumes einen anderen als den vorbekann
ten Weg. Ihr Grundgedanke ist im Anspruch 1 wiederge
geben. Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen enthalten.
Die Erfindung bedient sich des vorbekannten Korro
sionsschutzes durch einen Verfüllmörtel zum Schutz
einer Seite des Dichtungsbauteiles, paßt die bislang
nur in Ortbeton herstellbare Fertigung des Auf
fangraumes aber den besonderen Bedingungen eines
Betonfertigteiles dadurch an, daß sie den als
Korrosionsschutz dienenden wasserundurchlässigen
Stahlbeton auf der Oberseite des Dichtungsbauteiles
anordnet und ihn gleichzeitig als Boden des Fertig
bauteiles nutzt. Dabei ist der Verfüllmörtel, der den
Korrosionsschutz der anderen Seite des Dichtungsbau
teiles bildet, auf der Oberseite von dessen Boden an
geordnet, wodurch die Abbindeverzögerung des Betons
der Umhüllung gänzlich entfällt, da der Verfüllmörtel
auf die dem Dichtungsteil zugeordnete Unterseite der
Betonumhüllung aufgebracht wird, die gleichzeitig die
Oberseite des Formraumes bildet, in den der Verfüll
mörtel eingebracht wird.
Die Erfindung hat deswegen den Vorteil, daß sie
einerseits ein Fertigteil ermöglicht, das die bishe
rige Ortbetonausführung des vorbekannten Auffangrau
mes ersetzen kann, andererseits aber nicht einen ab
bindeverzögerten Umhüllungsbeton für das Fertigbau
teil erfordert und deswegen auf einfache Weise herge
stellt werden kann. Da auch bei dem erfindungsgemäßen
Fertigteil der Korrosionsschutz des Verfüllmörtels in
einem durch Aufständerung des Bodens des Dichtungs
teiles offengehaltenen Formraum untergebracht ist,
entfallen unkontrollierbare Durchbiegungen des Dich
tungsbauteiles, wodurch ein hohlraumfreier und daher
wirksamer Korrosionsschutz auf einfache Weise ermög
licht wird.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich aus
der Ausführungsform des Anspruches 2. Hierbei entfal
len die bei der Ortbetonbauweise erforderlichen
Standrohre, weil im Boden des Dichtungsbauteiles Öff
nungen vorgesehen sind, durch die unmittelbar der
Verfüllmörtel der Korrosionsschutzschicht in den
Hohlraum zwischen der Oberseite des Dichtungsbautei
les und der Unterseite der diesem zugeordneten was
serdichten Betonumhüllung eingebracht wird. Diese
Öffnungen dienen darüber hinaus zum Anschluß von Un
terdruck erzeugenden Pumpen, falls, wie in dem als
bekannt vorausgesetzten Ortbetonverfahren auch bei
dem erfindungsgemäßen Fertigteil der Mörtel auf diese
Weise fugenlos eingebracht werden soll. Da die Boden
öffnungen nach dem Einbringen des Verfüllmörtels was
serdicht verschlossen werden, werden Störungen durch
das Einbringen des wasserdichten Betons der Umhüllung
verhindert.
Eine weitere Vereinfachung ergibt sich aus den Merk
malen der Ansprüche 3 und 4. Danach dient der untere
Teil der aufgehenden Wand des Dichtungsbauteiles zur
seitlichen Begrenzung des hohlen Formraumes, in den
der Verfüllmörtel des Korrosionsschutzes der Ober
seite des Dichtungsbauteiles eingebracht wird. Diese
Formraumbegrenzung wird später mit dem wasserdichten
Beton der Umhüllung überdeckt, der die Außenseite des
Dichtungselementes gegen Korrosionen schützt und die
ses Bauteil überdeckt.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfin
dung ist Gegenstand des Anspruches 5. Danach wird das
neue Fertigteil vor allem gegen Transportschäden mit
Hilfe einer ausreichenden Bewehrung geschützt, die
außerdem die aus dem wasserdichten Beton bestehende
Umhüllung verstärkt. Dabei ist der Korrosionsschutz
der Unterseite des Dichtungsbauteiles ebenfalls mit
einer Bewehrung versehen, so daß unzulässige, zusam
mengesetzte Beanspruchungen des Fertigteilbodens aus
geschlossen werden können.
Das erfindungsgemäße Fertigbauteil läßt sich mit
einem Verfahren, das Gegenstand des Anspruches 6 ist,
auf einfache Weise herstellen. Dabei wird der Umhül
lungsbeton im wesentlichen in zwei Schichten derart
eingebracht, daß eine der beiden Betonschichten den
Korrosionsschutz der Unterseite des Dichtungsbautei
les bilden kann, während die andere Schicht des Um
hüllungsbetons die Begrenzung des Formraumes bildet,
in den der Verfüllmörtel eingebracht wird.
Im einzelnen kann dies auf unterschiedliche Weise er
reicht werden. Bei dem im Anspruch 7 wiedergegebenen
Verfahren werden die verschiedenen Bauteile des Fer
tigteiles über Kopf nacheinander in der Reihenfolge
von unten nach oben in die Schalung eingebracht. Das
geschieht so, daß zunächst die den Boden und die auf
gehende Formraumbegrenzung des Mörtelkorrosions
schutzes umhüllende Schicht der Betonumhüllung und
darauffolgend das Dichtungsbauteil eingebracht wer
den, worauf auf den Boden des Dichtungsbauteiles der
Mörtel aufgebracht und im Anschluß daran die zweite
Schicht der Betonumhüllung in die Schalung einge
bracht wird.
Bei diesem Verfahren ist es möglich, das Dichtungs
element vollständig außerhalb der Schalung fertigzu
stellen und dann als Ganzes in die Schalung einzu
bringen. Das geschieht nach dem Anspruch 8 so, daß
das Dichtungselement in die zuerst eingebrachte
Schicht der Betonumhüllung eingedrückt wird.
Andererseits kann das neue Fertigteil auch nach dem
Verfahren hergestellt werden, das sich aus der nach
folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
anhand der Figuren aus der Zeichnung ergibt. Dort
sind einzelne Phasen des Herstellungsverfahrens in
den Fig. 1 bis 5 im abgebrochenen senkrechten Schnitt
wiedergegeben.
Der Aufbau des Fertigteiles ergibt sich dabei im we
sentlichen aus der Darstellung des Fertigteiles der
Fig. 5. Dort ist das Fertigteil allgemein mit 1 be
zeichnet und über Kopf dargestellt. Es weist einen
wannen- bis beckenförmigen Dichtungsbauteil 2 auf.
Dieser hat einen Boden 3, der auf einer Seite einen
Korrosionsschutz 4 aufweist, der aus einem Verfüll
mörtel besteht. Der Verfüllmörtel ist in einem Hohl
raum 5 untergebracht, welcher einerseits mit Formkör
pern 8 aufgeständert ist. Andererseits ist der Boden
3 des Dichtungsbauteiles 2 auf der Seite 6, die der
Mörtelseite 7 gegenüberliegt, mit einem Korrosions
schutz 9 versehen, der aus wasserundurchlässigem
Stahlbeton 10 besteht. Das Dichtungsbauteil 2 ist je
doch allseitig mit wasserundurchlässigem Stahlbeton
umhüllt.
Der wasserundurchlässige Stahlbeton 10 bildet den
Korrosionsschutz 9, der auf der Unterseite 6 des
Dichtungsbauteiles 2 angeordnet ist. Der Boden 3 des
Fertigbauteiles 1 wird von dem bewehrten Korrosions
schutz 9 gebildet. Der Verfüllmörtel 4 ist zwischen
der Oberseite 7 des Dichtungsbauteiles 2 und der Un
terseite 11 der Betonumhüllung angebracht, die eine
zweite Schicht 12 bildet, welche auf dem Korrosions
schutz 9 am Rand bei 14 aufliegt.
Der Boden 3 des Dichtungsbauteiles 1 weist eine Mehr
zahl von Öffnungen 15, 16 auf, von denen jedoch nur
zwei aus der Darstellung der Fig. 5 ersichtlich sind.
Diese Öffnungen dienen zum Einbringen des Mörtels 4
des Korrosionsschutzes auf der Seite 7 des Dichtungs
bauteiles 2. Diese Öffnungen sind wasserdicht mit
Hilfe von Verschlüssen 17, 18 gesichert, welche eine
zuverlässige Trennung des Umhüllungsbetons von dem
Verfüllmörtel 4 gewährleisten.
Das Dichtungsbauteil 2 weist eine aufgehende umlau
fende Wand 19 auf, deren unterer Teil 20 eine Form
raumbegrenzung des Hohlraumes 5 bildet, die aber auch
von dem wasserundurchlässigen Stahlbeton der Schicht
9 abgedeckt ist.
Der untere Rand 21 (Fig. 2) der aufgehenden, umlau
fenden Wand 20 des Dichtungsbauteiles 2 ist abgekan
tet und überdeckt die Unterseite des Randes 22 des
Bodens 3 des Dichtungsbauteiles 2. Da gemäß dem
Ausführungsbeispiel das Dichtungsbauteil aus Stahl
blechen besteht, sind die Ränder mit wenigstens einer
nicht dargestellten Keilnaht miteinander flüssig
keitsdicht verschweißt.
Der den Korrosionsschutz 9 an der Unterseite 6 des
Dichtungsbauteiles 1 bildende wasserdichte Stahlbeton
weist eine Bewehrung 23 auf, die aus einer Beweh
rungsmatte mit sich kreuzenden Längs- und Querstäben
besteht. Diese Bewehrungsmatte ist auf den abgekante
ten unteren Rand 24 einer Bewehrung der Schicht 12
geschweißt, die über die Oberseite 11 dieser Schicht
vorsteht. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß die
Bewehrungen 23 mit der Bewehrung 24 dieser Schicht
zusammenwirken. Die Bewehrung 24 liegt in der aufge
henden Wand 25 der Schicht 12 mit einem U-förmigen
Abschnitt 26, der in einen horizontalen Mattenab
schnitt 27 übergeht (Fig. 1). Im Abstand von der
Matte 27 befindet sich eine parallel verlegte Beweh
rungsmatte 28 der Schicht 12, wodurch im Zusammenwir
ken der beschriebenen Bewehrungsteile eine ausrei
chende Transportsicherung des Fertigteiles 1 gewähr
leistet ist, die auch die auf das Fertigteil 1 wir
kenden Belastungen bruchfrei überträgt.
Die Herstellung des vorstehend beschriebenen Fertig
bauteils erfolgt in einer ersten in den Figuren nicht
dargestellten Phase in einer oben offenen Schalung,
deren Formraumbegrenzung allgemein bei 30 in Fig. 1
wiedergegeben ist. In dieser Phase wird die beschrie
bene Bewehrung 24 bis 28 der Schicht 13 eingelegt und
umseitig mit nicht dargestellten Abstandshaltern ge
sichert.
In der folgenden, in Fig. 1 wiedergegebenen Phase
werden die Abstandshalter 8 auf die Bewehrungsmatte
27 aufgebracht und auf dieser befestigt.
In der folgenden, in Fig. 2 wiedergegebenen Phase
wird das dort dargestellte Blech 31 des umlaufenden
Randes 19, der komplett vorgefertigt ist, aus mehre
ren Blechen zusammengeschweißt und dessen
Schweißnähte geprüft worden sind, in die Schalung
eingebracht und dort fixiert.
Die untere Schicht 12 wird wegen der Überkopfferti
gung in der folgenden, in Fig. 3 wiedergegebenen
Phase in die Schalung eingefüllt und der wasserdichte
Beton dieser Schicht wird nachfolgend verdichtet.
Dies geschieht so, daß aus der verdichteten Oberflä
che 32 der Schicht 12 die Abstandshalter 8 vorstehen.
In der darauffolgenden, in Fig. 4 dargestellten
Phase wird zunächst das ebenfalls vorgefertigte Bo
denblech 33 des Bodens 3 des Dichtungsbauteiles 2 auf
die Abstandshalter 8 aufgelegt, worauf die erwähnte
Keilnaht zur Verbindung der abgekanteten Ränder 22
und 23 angebracht wird. Alle Schweißnähte des Boden
bleches werden nachfolgend auf Dichtigkeit geprüft.
Sodann wird in den Formraum, der einerseits von der
Betonoberfläche 32 und andererseits von der Unter
seite 7 des Bodens 3 sowie ferner von dem vorstehen
den Teil 20 des umlaufenden Randes begrenzt ist,
durch die Öffnungen 15, 16 bei abgenommenen Ver
schlüssen 17, 18 der Verfüllmörtel 4 eingebracht, bis
der Hohlraum vollständig verfüllt ist. Hiernach wer
den die Öffnungen 15 und 16 mit den Verschlüssen 17
und 18 flüssigkeitsdicht verschlossen.
Aus Fig. 4 geht ferner die anschließende Phase des
Herstellungsverfahrens hervor, in der die Bewehrungs
matte 23 der zweiten Schicht 9 auf die Abkantung 24
aufgelegt und mit dieser beispielsweise punktver
schweißt wird. Dadurch ist eine lagestabile Anordnung
der Matte 23 gewährleistet.
Erst dann wird in der in Fig. 5 wiedergegebenen Ab
schlußphase der Beton 10 bis zur Oberkante 35 einge
füllt, welche später die Unterseite des Fertigteiles
1 bildet.
Der Verfüllmörtel 4 kann nach dem oben beschriebenen
Unterdruckverfahren in den Hohlraum 5 eingebracht
werden, wenn dieser verhältnismäßig niedrig und aus
gedehnt ist. Ist das Fertigteil 1 jedoch klein und
dementsprechend die Ausdehnung des Hohlraumes 5 ge
ring, kann der Füllmörtel 4 ohne Unterdruckerzeugung
auch durch die Öffnungen 15 und 16 eingebracht und im
Hohlraum 5 verteilt werden.
Claims (10)
1. Fertigbauteil (1) zur Herstellung eines Auffang
raumes mit einem aus einem wannen- bis beckenför
migen Dichtungsbauteil (2), dessen Boden (3) auf
einer Seite einen Korrosionsschutz (4) aus einem
Verfüllmörtel, der in einem Hohlraum (5) des auf
geständerten Dichtungsbauteiles (2) untergebracht
ist und auf der anderen Seite (6) des Bodens (3)
einen Korrosionsschutz (9) aus einem wasserun
durchlässigen Stahlbeton aufweist, wobei das Dich
tungsbauteil (2) allseitig mit Beton umhüllt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der aus wasserundurch
lässigem Stahlbeton (10) bestehende Korrosions
schutz (9) auf der Unterseite (6) des Dichtungs
bauteiles (2) angeordnet ist und den Boden (3) des
Fertigteiles (1) bildet und daß der Verfüllmörtel
(4) zwischen der Oberseite (7) des Dichtungsbau
teiles (2) und der Unterseite (11) der Betonumhül
lung (9, 12) angebracht ist.
2. Fertigteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Boden (3) des Dichtungsbauteiles (1)
Öffnungen (15, 16) aufweist, die zum Einbringen
des Mörtels (4) des Korrosionsschutzes (9) dienen
und mit Verschlüssen (17, 18) versehen sind.
3. Fertigteil nach einem der Ansprüche 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die aufgehende, umlau
fende Wand (19) des Dichtungsbauteiles (2) eine
aufgehende Formraumbegrenzung (20) des Hohlraumes
(5) bildet, die von dem wasserundurchlässigen
Stahlbeton (10) des Korrosionsschutzes (9) über
deckt ist.
4. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorausge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
untere Rand (21) der aufgehenden Wand (20) des
Dichtungsbauteiles (2) den Rand (22) des Bodens
(3) des Dichtungsbauteiles (2) überdeckt und die
Ränder miteinander verbunden sind.
5. Fertigteil nach einem oder mehreren der vorausge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Korrosionsschutz (9) der Unterseite (6) des Dich
tungsbauteiles (1) eine Bewehrung (23) des Fertig
bauteiles aufweist, die mit einer Bewehrung (24)
aufgehender Wände der Betonumhüllung zusammen
wirkt.
6. Verfahren zur Herstellung von Fertigteilen nach
einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der in den Formraum
einzubringende wasserdichte Umhüllungsbeton im we
sentlichen in zwei Schichten eingebracht wird, von
denen die eine den Boden und die aufgehenden Wände
der Formraumbegrenzung des Mörtelkorrosions
schutzes umhüllt und die zweite Schicht den Mörtel
und die aufgehenden Wände des Dichtungsbauteiles
überdeckt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Boden und die aufgehende Formraumbe
grenzung des Mörtelkorrosionsschutzes umhüllende
Schicht der Betonumhüllung zuerst und daß darauf
folgend das Dichtungsbauteil eingebracht wird, wo
rauf auf den Boden des Dichtungsbauteiles der Mör
tel aufgebracht und im Anschluß daran die zweite
Schicht der Betonumhüllung eingebracht wird.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorausge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
außerhalb der Schalung fertiggestellte Dichtungs
element mit den aufgehenden Wänden seiner Form
raumbegrenzung in die zuerst eingebrachte Schicht
der Betonumhüllung eingedrückt wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorausge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
aufgehende, umlaufende Wand des Dichtungsbauteiles
zunächst in der Schalung fixiert wird, nachdem ge
gebenenfalls eine Bewehrung der oberen Schicht des
Umhüllungsbetons in die Schalung eingebracht wor
den ist, daß dann die obere Schicht des umhüllen
den Betons unter Überdeckung ihrer Bewehrung ein
gebracht wird, worauf dann der Boden des Dich
tungsbauteiles auf die davor angeordneten Ab
standshalter aufgelegt und mit den aufgehenden
Wänden der Formraumbegrenzung verbunden wird und
daß vor dem Einbringen der zweiten Schicht des um
hüllenden Betons durch den Boden des Dichtungsele
mentes der Mörtel eingebracht wird.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorausge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor
dem Einbringen der nach der Mörtelfüllung einzu
bringenden zweiten Schicht des umhüllenden Betons
eine Bodenbewehrung des Fertigteiles in der Scha
lung fixiert wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996144012 DE19644012A1 (de) | 1996-10-31 | 1996-10-31 | Fertigbauteil zur Herstellung eines Auffangraumes |
| DE29622820U DE29622820U1 (de) | 1996-10-31 | 1996-10-31 | Fertigbauteil zur Herstellung eines Auffangraumes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996144012 DE19644012A1 (de) | 1996-10-31 | 1996-10-31 | Fertigbauteil zur Herstellung eines Auffangraumes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19644012A1 true DE19644012A1 (de) | 1998-05-07 |
Family
ID=7809735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996144012 Withdrawn DE19644012A1 (de) | 1996-10-31 | 1996-10-31 | Fertigbauteil zur Herstellung eines Auffangraumes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19644012A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012069684A1 (es) * | 2010-11-22 | 2012-05-31 | Barbacana Construmat, S. L. | Estructura bicapa útil para construcción y procedimiento para la obtención de la misma |
-
1996
- 1996-10-31 DE DE1996144012 patent/DE19644012A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012069684A1 (es) * | 2010-11-22 | 2012-05-31 | Barbacana Construmat, S. L. | Estructura bicapa útil para construcción y procedimiento para la obtención de la misma |
| ES2383083A1 (es) * | 2010-11-22 | 2012-06-18 | Barbacana Construmat S.L. | Estructura bicapa útil para construcción y procedimiento para la obtención de la misma. |
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