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DE19644691A1 - Verfahren zum Betreiben eines münzbetätigten Unterhaltungsgerätes sowie Unterhaltungsgerät zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Betreiben eines münzbetätigten Unterhaltungsgerätes sowie Unterhaltungsgerät zur Durchführung des Verfahrens

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DE19644691A1
DE19644691A1 DE19644691A DE19644691A DE19644691A1 DE 19644691 A1 DE19644691 A1 DE 19644691A1 DE 19644691 A DE19644691 A DE 19644691A DE 19644691 A DE19644691 A DE 19644691A DE 19644691 A1 DE19644691 A1 DE 19644691A1
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DE
Germany
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games
game
payout ratio
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free
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DE19644691A
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English (en)
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DE19644691B4 (de
Inventor
Juergen Schattauer
Horst Heinen
Konrad Rieck
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Loewen Entertainment GmbH
Original Assignee
NSM AG
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Publication date
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3244Payment aspects of a gaming system, e.g. payment schemes, setting payout ratio, bonus or consolation prizes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Slot Machines And Peripheral Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betreiben eines münzbetätigten Unterhaltungsgerätes sowie auf ein Un­ terhaltungsgerät zur Durchführung des Verfahrens, das zumin­ dest eine Spieleinrichtung und eine zentrale Steuereinrich­ tung mit zugeordneter Echtzeituhr aufweist.
Münzbetätigte Unterhaltungsgeräte sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Sie umfassen eine Spieleinrich­ tung, beispielsweise eine Symbol-Spieleinrichtung, die in der Regel drei Umlaufkörper besitzt, die als Walzen, Scheiben, Klappkarten-Karusselle oder dergleichen ausgebildet sein kön­ nen. Auf der von außen durch Ablesefenster einsehbaren Ober­ fläche tragen die Umlaufkörper Gewinnsymbole. Die Umlaufkör­ per werden nacheinander stillgesetzt und nachdem alle Umlauf­ körper zum Stillstand gekommen sind, gibt die in den Ablese­ fenstern angezeigte Symbolkombination einen Gewinn oder Ver­ lust an. In unterschiedlicher Höhe werden z. B. Geld- und/oder Punkte- und/oder Sonderspielgewinne in Aussicht gestellt.
Um nun einen Spieler zur Benutzung derartiger Unterhaltungs­ geräte anzuregen und ihn auch während der Spieldauer zu un­ terhalten und weitere Spielanreize zu vermitteln, wurden be­ reits verschiedene Maßnahmen getroffen. So ist es üblich, an diesen Unterhaltungsgeräten für den Spieler Betätigungsorgane anzubringen, die in der Regel auf den Lauf der einzelnen Um­ laufkörper einwirken. Durch Betätigung einer Starttaste kann der Spieler einen oder mehrere Umlaufkörper starten, wodurch dem Spieler ein reeller Einfluß auf das Spielgeschehen ver­ mittelt wird. So kann beispielsweise durch Betätigung einer Taste innerhalb einer bestimmten Zeitdauer einer der Umlauf­ körper durch den Spieler nachgestartet werden, um ihm die Möglichkeit einzuräumen, eine gewinnbringende Symbolkombina­ tion zu erzielen. Darüber hinaus können für die übrigen Um­ laufkörper Stopptasten vorgesehen werden, um dem Spieler zu gestatten, einen sich drehenden Umlaufkörper anzuhalten, wo­ durch dem Spieler der Eindruck vermittelt wird, das Spielge­ schehen und damit die aus dem Spiel resultierende Symbolkom­ bination beeinflussen zu können.
Weiterhin weisen bekannte Spielgeräte häufig eine Zusatzge­ winn-Spieleinrichtung, beispielsweise eine Risiko-Spielein­ richtung auf, die bei einem bereits erzielten Gewinn über ei­ ne Taste in Betätigung gesetzt werden kann. Über einen im Un­ terhaltungsgerät vorhandenen Zufallsgenerator wird entschie­ den, ob der bereits erzielte Gewinn verlorengeht oder erhöht wird. Bei Erhöhung des Gewinns wird dieser wieder als erziel­ ter Gewinn angezeigt. Durch Betätigung der Risikotaste kann der erzielte Gewinn erneut riskiert werden. Bei der Durchfüh­ rung eines Risikospiels erfolgt in der Regel eine Entschei­ dung über Erhöhung oder Totalverlust des eingesetzten Ge­ winns.
Aus der DE 26 36 253 A1 ist es bekannt, bei münzbetätigten Spielgeräten eine vom Mikroprozeßrechner der zentralen Steu­ ereinrichtung gesteuerte Echtzeituhr einzusetzen. Diese Uhr dient als Schaltelement für die Ein-/Aus-Funktion der Spiel­ bereitschaft des Gerätes, einer Alarmeinrichtung und von be­ stimmten Spielanreizeinrichtungen. In spielschwachen Zeiten erfolgt dann beispielsweise die Vergabe eines Freispiels. So­ mit ist die Vergabe eines Freispiels ausschließlich von der Uhrzeit abhängig.
Die GB 22 01 279 A offenbart ein Unterhaltungsgerät, bei dem die Auszahlquote an bestimmten Zeiten des Tages oder der Wo­ che im Zusammenwirken mit einer Echtzeituhr in Abhängigkeit von Zeiten geringerer Benutzung des Unterhaltungsgerätes ver­ ändert wird. Hierbei ist die Veränderung der Auszahlquote ebenfalls ausschließlich von der Uhrzeit abhängig.
Aus der WO 92/10818 ist ein münzbetätigter Unterhaltungsauto­ mat bekannt, bei dem vor der Benutzung der eigentlichen Un­ terhaltung am Unterhaltungsautomaten ein von der Steuerein­ richtung zufallsgesteuertes Gewinnspiel selbsttätig anläuft, wobei im Falle eines Gewinns eine oder mehrere Freibenutzun­ gen (Freispiele) vergeben werden, bei denen kein Einsatz ge­ fordert wird. Daher ist die Vergabe von Freispielen nur vom Auftreten eines Gewinns im Vorab-Gewinnspiel abhängig.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben ei­ nes münzbetätigten Unterhaltungsgerätes sowie ein Unterhal­ tungsgerät der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stel­ len, bei dem den Spielern in spielarmen Zeiten ein größerer Spielanreiz geboten und der Unterhaltungswert erhöht wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zu be­ stimmten Zeiten des Tages und/oder der Woche in Abhängigkeit von einer bestimmten Anzahl von Spielen einer Spielserie in­ nerhalb dieser Spieleserie mindestens ein Freispiel gewährt wird, wobei die Auszahlquote gegenüber einem Normalspiel über die gesamte Spieleanzahl erhöht wird.
In spielschwachen Zeiten, wie sie beispielsweise vormittags oder an bestimmten Tagen in der Woche auftreten, wird durch diese Maßnahme der Spieler zum Bespielen des Unterhaltungsge­ rätes animiert. Innerhalb einer gewählten Spieleserie von beispielsweise zehn Spielen wird eines davon als Freispiel gegeben. Üblicherweise errechnet sich die Auszahlquote aus der Auszahlung geteilt durch den Einsatz. Da der Spieler in der Spielfolge von 10 Spielen nur für 9 Spiele den Einsatz entrichtet, erhöht sich die Auszahlquote von beispielsweise einer Basis-Auszahlquote von 60% im Normalspiel auf eine Aus­ zahlquote von 66% über die gesamte Spieleanzahl. Wird erst das 20. Spiel einer Spielfolge als Freispiel gewährt, wobei der Spieler nur für 19 Spiele den Einsatz einzahlt, erhöht sich daher die Auszahlquote bei einer Basis-Auszahlquote von 60% nur geringfügig auf etwa 63%. Im umgekehrten Fall, wenn z. B. das vierte Spiel einer Spielfolge als Freispiel gegeben wird, in der der Spieler nur für drei Spiele den Einsatz ein­ zahlt, erhöht sich die Auszahlquote hingegen auf 80%. Zweck­ mäßigerweise ist daher die Höhe der erhöhten Auszahlquote von der Anzahl der Spiele mit der Gewährung eines Freispiels ab­ hängig. Bevorzugt ist hierbei die erhöhte Auszahlquote um so geringer, je höher die Anzahl der Spiele mit der Gewährung eines Freispiels bestimmt wird. Dem Spieler werden daher in Zeiten, in denen das Unterhaltungsgerät relativ wenig fre­ quentiert ist, Rabatte in Form eines geringeren Einsatzes und in Form einer höheren Gewinnerwartung durch Erhöhung der Aus­ zahlquote in Abhängigkeit von der Anzahl der Spiele einer ge­ gebenen Spieleserie gewährt.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung wird die Einstellung der bestimmten Anzahl der Spiele mit der Gewährung eines Freispiels und die damit verbundene erhöhte Auszahlquote ge­ räteintern vom Hersteller und/oder Aufsteller des Unterhal­ tungsgerätes vorgenommen. Alternativ ist es möglich, daß die Einstellung der bestimmten Anzahl der Spiele mit der Gewäh­ rung eines Freispiels und die damit verbundene erhöhte Aus­ zahlquote geräteintern von einer die Aufsicht über das Unter­ haltungsgerät führenden Person vorgenommen wird.
Falls die Einstellungen für die bestimmten Zeiten des Tages und/oder der Woche, die Einstellung der bestimmten Anzahl von Spielen mit der Gewährung eines Freispiels und die damit ver­ bundene erhöhte Auszahlquote vom Hersteller vorgegeben wer­ den, können diese fest in der zentralen Steuereinrichtung programmiert sein. Sollen hingegen die genannten Einstellun­ gen vom Aufsteller oder von der die Aufsicht über das Unter­ haltungsgerät führenden Person vorgenommen werden, ist es zweckmäßig, wenn diese mittels einer Service-Tastatur in der zentralen Steuereinrichtung variabel programmiert werden kön­ nen. In diesem Fall kann also die Programmierung der Steuer­ einrichtung des Unterhaltungsgerätes sich verändernden örtli­ chen und zeitlichen Gegebenheiten angepaßt werden. Dadurch wird das Unterhaltungsgerät vielseitiger verwendbar. Alterna­ tiv kann die Einstellung der bestimmten Anzahl von Spielen mit der Gewährung eines Freispiels und die damit verbundene erhöhte Auszahlquote durch die zentrale Steuereinrichtung zu­ fallsgesteuert festgelegt werden.
Um den verstärkten Spielanreiz für den Spieler zu erhalten, wird zweckmäßigerweise unabhängig von der bestimmten Anzahl von Spielen eine Mindestauszahlquote garantiert. Ein Unter­ schreiten dieser Auszahlquote ist also nicht vorgesehen.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wird dem Spieler visuell angezeigt, das wievielte Spiel ein Freispiel ist. Darüber hinaus kann dem Spieler auch die erhöhte Auszahlquote visuell angezeigt werden. Ferner ist für den Spieler eine akustische und/oder visuelle Darstellung des Auftretens eines Freispiels möglich. Weiterhin kann bevorzugt die Anzahl der Freispiele, die nach einer bestimmten Spieleanzahl erreichbar ist, geräteintern tastengesteuert eingestellt werden. Des weiteren ist es möglich, die Anzahl der Spiele, nach der ein Freispiel gewährt wird, fest vorzugeben und die Anzahl der Freispiele geräteintern tastengesteuert einzustellen. Schließlich können sämtliche Einstellungen des Unterhaltungs­ gerätes ferngesteuert über ein Datennetz erfolgen.
Ein Unterhaltungsgerät zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, daß eine Anzeigeein­ richtung zur Darstellung einer bestimmten Anzahl von Spielen einer Spieleserie mit mindestens einem Freispiel und mit ei­ ner dadurch bedingten, gegenüber einem Normalspiel erhöhten Auszahlquote vorgesehen ist. Bevorzugt ist hierbei die noch verbleibende Anzahl von Spielen bis zur Gewährung eines Frei­ spiels in der Anzeigeeinrichtung dargestellbar. Die Anzeige­ einrichtung gibt also die vom Hersteller und/oder Aufsteller und/oder der Aufsicht des Unterhaltungsgerätes fest program­ mierten Einstellungen der bestimmten bzw. dekrementierten An­ zahl von Spielen bis zur Gewährung eines Freispiels an.
Bei einer alternativen Ausführung eines Unterhaltungsgerätes zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorge­ sehen, daß eine Anzeigeeinrichtung zur Darstellung der Wahr­ scheinlichkeit des Auftretens einer von der zentralen Steuer­ einheit zufällig ermittelten Anzahl von Spielen einer Spiele­ serie mit mindestens einem Freispiel mit einer dadurch be­ dingten, gegenüber einem Normalspiel erhöhten Auszahlquote vorgesehen ist. Die Anzahl der Spiele einer Spieleserie mit der Gewährung eines Freispiels und der damit verbundenen er­ höhten Auszahlquote wird somit von der zentralen Steuerein­ richtung zufallsgesteuert festgelegt.
In weiterer Ausbildung des Unterhaltungsgerätes ist die er­ höhte Auszahlquote in der Anzeigeeinrichtung darstellbar. Da­ durch wird der Spieler stets darüber informiert, mit welcher erhöhten Auszahlquote er beim Abspielen der Spieleserie rech­ nen kann.
Zweckmäßigerweise ist bei dem Unterhaltungsgerät die Spiel­ einrichtung eine Symbol-Spieleinrichtung, die auf mit Symbo­ len belegten Umlaufkörpern hinter Ablesefenstern eine einen Gewinn oder Verlust angebende Symbolkombination anzeigt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbei­ spieles unter Bezugnahme auf die zugehörige Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht eines münzbetätigten Unterhal­ tungsgerätes nach der Erfindung und
Fig. 2 eine graphische Darstellung eines möglichen Verlaufes einer erhöhten Auszahlquote bei einer Spieleserie mit einem Freispiel.
Das die Symbol-Spieleinrichtung 1 aufnehmende Gehäuse 2 des münzbetätigten, rechnergesteuerten Unterhaltungsgerätes mit Gewinnmöglichkeit weist auf seiner Vorderseite eine Front­ scheibe 3 mit Ablesefenstern 4 auf, hinter denen drei neben­ einander angeordnete, scheibenförmig ausgebildete Umlaufkör­ per 5 der Symbol-Spieleinrichtung 1 vorgesehen sind. Die Um­ laufkörper 5 werden nach dem Inlaufsetzen zu Spielbeginn wäh­ rend oder zum Ende des Spiels von einem Zufallsgenerator der Steuereinheit in einer von einer Mehrzahl möglicher Rastposi­ tionen zum Stillstand gebracht. Den Rastpositionen sind auf dem Umfang der Umlaufkörper 5 Symbole 6 zugeordnet, die der Anzeige des Spielergebnisses in den Ablesefenstern 4 dienen. Aus den angezeigten Symbolen 6 kann der Spieler das Spieler­ gebnis ablesen, insbesondere auch, ob sich ein Gewinn nach einem auf der Frontscheibe 3 erläuterten Gewinnplan aus einer Kombination der angezeigten Symbole 6 ergeben hat.
Im unteren Bereich des Spielgerätes befinden sich Tasten 7, mit denen die in der Symbol-Spieleinrichtung 1 angezeigten Symbole der Umlaufkörper 5 gehalten bzw. nachgestartet werden können. Im Falle eines Gewinns durch Erreichen einer bestimm­ ten Symbolkombination kann eine Gewinnausschüttung in bar, d. h. durch Münzauswurf in eine Ausgabeschale 8 oder durch Aufaddieren in einer Guthabenanzeige 9 erfolgen. Im oberen Bereich des Unterhaltungsgerätes befinden sich ein Münzein­ wurfschlitz 10, ein Tokeneinwurfschlitz 11, ein Geldschein-Eingabe­ schlitz 12 und ein Benutzerkarten-Eingabeschlitz 13 einer nicht näher dargestellten Geldverarbeitungseinrichtung. Des weiteren ist neben dem Münzeinwurfschlitz 10 eine Rückga­ betaste 14 angeordnet, durch deren Betätigung ein in der Gut­ habenanzeige 9 angezeigtes Guthaben in die Ausgabeschale 8 abrufbar ist.
Der in der Symbol-Spieleinrichtung 1 durch Erreichung einer zufallsgesteuert ermittelten Symbolkombination erzielte Ge­ winn kann tasten- oder rechnergesteuert als Einsatz in eine der entsprechenden Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen 15 über­ tragen werden. Die beidseitig der Frontscheibe 3 angeordneten Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen 15 sind jeweils als Risiko-Spiel­ einrichtung ausgebildet. Diese bestehen jeweils aus ei­ ner Risikoleiter 16, die eine Mehrzahl von mit Gewinnsymbolen belegten, beleuchtbaren Anzeigefeldern 17 umfaßt. Das Riskie­ ren eines in einem Anzeigefeld 17 der Risikoleiter 16 ange­ zeigten Gewinns geschieht dadurch, daß das nächsthöhere An­ zeigefeld im Wechsel mit einem unterhalb der Risikoleiter 16 angebrachten Totalverlust-Anzeigefeld 18 mit der Beschriftung "0" blinkt. Bei Betätigung einer entsprechenden Risikotaste 19 wird entweder der nächsthöhere Gewinn erzielt oder der eingesetzte Gewinn verloren. Erreichte Sonderspiel-Gewinne werden in der Sonderspiele-Anzeige 20, Punkte-Gewinne in der Punkte-Anzeige 21 und Geldgewinne in der Guthaben-Anzeige 9 aufaddiert.
Im zentralen Bereich der Frontscheibe 3 ist eine Anzeigeein­ richtung 22 mit einer Anzeige 23 angeordnet, in der eine be­ stimmte Anzahl von in der Symbol-Spieleinrichtung 1 durchzu­ führenden Spielen einer Spielserie, von denen ein Spiel ein Freispiel ist, dargestellt wird, d. h. die Anzeige 23 gibt an, wie viele Spiele die Spieleserie einschließlich eines Frei­ spiels umfaßt. In diesem Beispielsfall ist das zehnte Spiel einer zehn Spiele umfassenden Spielfolge ein Freispiel, wobei der Spieler nur für die vorangegangen neun Spiele den Einsatz entrichten muß. Dadurch ergibt sich für sämtliche Spiele der Spieleserie eine gegenüber einem Normalspiel erhöhte Auszahl­ quote. Die Spieleserie mit integriertem Freispiel wird dem Spieler zu bestimmten Zeiten des Tages und/oder der Woche an­ geboten, wobei die jeweilige Zeit und die Anzahl der Spiele der Spieleserie mit eingeschlossenem Freispiel über die rech­ nergesteuerte Steuereinrichtung mit zugeordneter Echtzeituhr frei programmierbar sind. Darüber hinaus umfaßt die Anzeige­ einrichtung 22 eine weitere Anzeige 24, in der die erhöhte Auszahlquote für die Spieleserie dargestellt wird. Die Aus­ zahlquote beträgt im Beispielsfall 66%.
In Fig. 2 ist der Verlauf einer parabelförmigen Kurve für die Auszahlquoten für in Abhängigkeit von der Anzahl der Ge­ samtspiele innerhalb einer bestimmten Spielfolge dargestellt. Die Basis-Auszahlquote ist auf 60% festgelegt. Aus der Gra­ phik ist ersichtlich, daß die Auszahlquote bei z. B. 20 Spie­ len, bei denen das letzte Spiel das Freispiel ist, niedriger ist als bei vier Spielen, bei denen ebenfalls das letzte Spiel das Freispiel ist. Dies resultiert daraus, daß Einsätze immer nur für die Anzahl der Gesamtspiele x-1 gezahlt werden müssen. Mit steigender Anzahl der Spiele in einer Spielfolge mit der Gewährung eines Freispiels verringert sich die Aus­ zahlquote immer mehr gegen die Basis-Auszahlquote 60%, wobei diese immer als Mindestauszahlquote garantiert ist.

Claims (20)

1. Verfahren zum Betreiben eines münzbetätigten Unterhal­ tungsgerätes, das zumindest eine Spieleinrichtung und eine zentrale Steuereinrichtung mit zugeordneter Echt­ zeituhr aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zu be­ stimmten Zeiten des Tages und/oder der Woche in Abhän­ gigkeit von einer bestimmten Anzahl von Spielen einer Spieleserie innerhalb dieser Spieleserie mindestens ein Freispiel gewährt wird, wobei die Auszahlquote gegenüber einem Normalspiel über die gesamte Spieleanzahl erhöht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der erhöhten Auszahlquote von der Anzahl der Spiele mit der Gewährung eines Freispiels abhängig ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die erhöhte Auszahlquote um so geringer ist, je höher die Anzahl der Spiele mit der Gewährung eines Freispiels bestimmt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Einstellung der bestimmten Anzahl der Spiele mit der Gewährung eines Freispiels und die damit verbundene erhöhte Auszahlquote geräteintern vom Hersteller und/ oder Aufsteller des Unterhaltungsgerätes vorgenommen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Einstellung der bestimmten Anzahl der Spiele mit der Gewährung eines Freispiels und die damit verbundene erhöhte Auszahlquote geräteintern von einer die Aufsicht über das Unterhaltungsgerät führenden Person vorgenommen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die bestimmten Zeiten des Tages und/oder der Woche, die Einstellung der bestimmten An­ zahl von Spielen mit der Gewährung eines Freispiels und die damit verbundene erhöhte Auszahlquote in der zentra­ len Steuereinrichtung fest programmiert werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die bestimmten Zeiten des Tages und/oder der Woche, die Einstellung der bestimmten An­ zahl von Spielen mit der Gewährung eines Freispiels und die damit verbundene erhöhte Auszahlquote mittels einer Service-Tastatur in der zentralen Steuereinrichtung va­ riabel programmiert werden können.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Einstellung der bestimmten Anzahl von Spielen mit der Gewährung eines Freispiels und die damit verbundene erhöhte Auszahlquote durch die zentrale Steuereinrichtung zufallsgesteuert festgelegt werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß unabhängig von der bestimmten Anzahl von Spielen eine Mindestauszahlquote garantiert wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß dem Spieler visuell angezeigt wird, das wievielte Spiel ein Freispiel ist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß dem Spieler die erhöhte Auszahlquote visuell angezeigt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß dem Spieler das Auftreten eines Frei­ spiels akustisch und/oder visuell dargestellt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Anzahl der Freispiele, die nach einer bestimmten Spieleanzahl erreichbar ist, gerätein­ tern tastengesteuert eingestellt werden kann.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Anzahl der Spiele, nach der ein Freispiel gewährt wird, fest vorgegeben wird, während die Anzahl der Freispiele geräteintern tastengesteuert eingestellt werden kann.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sämtliche Einstellungen des Unterhal­ tungsgerätes ferngesteuert über ein Datennetz erfolgen.
16. Münzbetätigtes Unterhaltungsgerät mit zumindest einer Spieleinrichtung, einer geräteinternen Echtzeituhr und einer zentralen Steuereinrichtung, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Anzeigeeinrichtung (22) zur Darstellung einer bestimmten Anzahl von Spielen einer Spieleserie mit mindestens einem Freispiel und mit einer dadurch be­ dingten, gegenüber einem Normalspiel erhöhten Auszahl­ quote vorgesehen ist.
17. Münzbetätigtes Unterhaltungsgerät nach Anspruch 16, da­ durch gekennzeichnet, daß die noch verbleibende Anzahl von Spielen bis zur Gewährung eines Freispiels in der Anzeigeeinrichtung (22) darstellbar ist.
18. Münzbetätigtes Unterhaltungsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruches 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine An­ zeigeeinrichtung (22) zur Darstellung der Wahrschein­ lichkeit des Auftretens einer von der zentralen Steuer­ einheit zufällig ermittelten Anzahl von Spielen einer Spieleserie mit mindestens einem Freispiel und mit einer dadurch bedingten, gegenüber einem Normalspiel erhöhten Auszahlquote vorgesehen ist.
19. Münzbetätigtes Unterhaltungsgerät nach einem der Ansprü­ che 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß beim Errei­ chen die erhöhte Auszahlquote (24) in der Anzeigeein­ richtung (22) darstellbar ist.
20. Münzbetätigtes Unterhaltungsgerät nach einem der Ansprü­ che 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielein­ richtung eine Symbol-Spieleinrichtung (1) ist, die auf mit Symbolen (6) belegten Umlaufkörpern (5) hinter Able­ sefenstern (4) eine einen Gewinn oder Verlust angebende Symbolkombination anzeigt.
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