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DE19643882A1 - Zur Aufnahme von Baugruppen geeignetes Baugruppenbefestigungselement mit Codiervorrichtung - Google Patents

Zur Aufnahme von Baugruppen geeignetes Baugruppenbefestigungselement mit Codiervorrichtung

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DE19643882A1
DE19643882A1 DE1996143882 DE19643882A DE19643882A1 DE 19643882 A1 DE19643882 A1 DE 19643882A1 DE 1996143882 DE1996143882 DE 1996143882 DE 19643882 A DE19643882 A DE 19643882A DE 19643882 A1 DE19643882 A1 DE 19643882A1
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/14Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
    • H05K7/1438Back panels or connecting means therefor; Terminals; Coding means to avoid wrong insertion
    • H05K7/1452Mounting of connectors; Switching; Reinforcing of back panels
    • H05K7/1455Coding for prevention of wrong insertion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Mounting Of Printed Circuit Boards And The Like (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein zur Aufnahme minde­ stens einer Baugruppe an einer dafür vorgesehenen Aufnahmepo­ sition geeignetes Baugruppenbefestigungselement 8, im folgen­ den auch als Baugruppenaufnahme oder Baugruppenträger be­ zeichnet, wobei auf diesem im Bereich der Aufnahmeposition eine verstellbare Codiervorrichtung vorgesehen ist, die in einer als Codiervorrichtungsaufnahme ausgebildeten Ausnehmung des Baugruppenbefestigungselementes anordenbar ist.
Codiervorrichtungen sind im Stand der Technik allgemein be­ kannt. Die US-Patentschriften 3,582,867, 3,714,617 und 4,568,134 zeigen jeweils Codiervorrichtungen für miteinander kontaktierbare Steckverbinderelemente. In jedem der Steckver­ binderelemente ist dabei ein Codiervorrichtungselement mit einem spezifischen Codierprofil angeordnet. Die jeweiligen Codiervorrichtungselemente sind in unterschiedlichen Stellun­ gen in dafür vorgesehene Ausnehmungen der Steckverbinderele­ mente einsetzbar. Ein Zusammenfügen der Steckverbinderele­ mente ist nur möglich, wenn die jeweiligen Codiervorrichtung­ selemente formschlüssig ineinander greifen. Eine ähnliche Vorrichtung zeigt auch die EP 0 033 286.
Eine Codiervorrichtung für einen Baugruppenträger zur Auf­ nahme mindestens einer Baugruppe zeigt das deutsche Ge­ brauchsmuster 84 17 905.8. Eine Codierung mit einer Codier­ vorrichtung gemäß der Lehre dieser Gebrauchsmusterschrift ist aber in sofern nicht ganz optimal, als der Platzbedarf dieser Codiervorrichtung zu Einschränkungen hinsichtlich der Dimen­ sionen der verwendbaren Baugruppen sowie gleichfalls zu Ein­ schränkungen hinsichtlich der Leiterbahnführung auf einer in der Baugruppe angeordneten Leiterplatte führt.
Ähnliches gilt für die Lehre gemäß der EP-0 125 952, bei der sowohl auf einem Baugruppenträger, als auch auf der in diesem Baugruppenträger anordenbaren Baugruppe eine Codiervorrich­ tung bzw. eine Gegencodiervorrichtung angeordnet ist. Die in der Baugruppe erforderliche Gegencodiervorrichtung führt bei der Baugruppe ebenfalls zu Einschränkungen hinsichtlich ihrer Dimension sowie zu eventuellen Einschränkungen der Dimension der Leiterplatte bzw. des Layouts der mit der in der Baugrup­ pe angeordneten Leiterplatte Verwirklichten elektronischen Schaltung. Um eine Codiervorrichtung gemäß der Lehre der EP-0 125 925 einsetzen zu können, ist es daher erforderlich, die Gegencodiervorrichtung bereits beim Entwurf der im Baugrup­ penträger zu plazierenden Baugruppe zu berücksichtigen.
Der vorliegenden Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, für ein Baugruppenbefestigungselement, das zur Aufnahme minde­ stens einer Baugruppe an einer dafür vorgesehenen Aufnahmepo­ sition geeignet ist, eine im Bereich der Aufnahmeposition in einer als Codiervorrichtungsaufnahme ausgebildeten Ausnehmung des Baugruppenbefestigungselementes plazierbare Codiervor­ richtung anzugeben, mit der eine Codierung der Baugruppen oh­ ne gesondertes Gegencodierelement, also insbesondere ohne an den Baugruppen vorgesehenes Gegencodierelement möglich ist.
Diese Aufgabe wird für die in dem Baugruppenbefestigungsele­ ment plazierbare Codiervorrichtung dadurch gelöst, daß die Codiervorrichtung als mit dem Baugruppenbefestigungselement verrastbare, schraubenförmige Codiervorrichtung mit einem Schaft und einem Kopf ausgebildet ist, die in ihrer Längsach­ se drehbar gelagert ist und an einer der Baugruppe zugewand­ ten Oberfläche des Kopfes ein Codierprofil aufweist, und daß die Codiervorrichtung an ihrem Schaft ein verformbares Ele­ ment, das in verformtem Zustand eine Rückstellkraft ausübt, mit einem damit in Verbindung stehenden Rastprofil aufweist, wobei das Rastprofil mit Ausnehmungen der als Codiervorrich­ tungsaufnahme ausgebildeten Ausnehmung des Baugruppenbefesti­ gungselementes lösbar verrastbar ist, die diese zumindest im Bereich des Rastprofils der eingesteckten Codiervorrichtung 1 aufweist.
Wenn die Codiervorrichtung an ihrem Schaft ein verformbares Element, das in verformtem Zustand eine Rückstellkraft aus­ übt, mit einem damit in Verbindung stehenden Rastprofil auf­ weist, das mit Ausnehmungen der Codiervorrichtungsaufnahme lösbar verrastbar ist, die diese zumindest im Bereich des Rastprofils der eingesteckten Codiervorrichtung aufweist, ist die Codiervorrichtung in für die Codierung des Baugruppenträ­ gers vorgesehenen Orientierungen lösbar verrastbar. Durch die Verrastung werden für die Codiervorrichtung Vorzugsorientie­ rungen vorgegeben, in denen die Codiervorrichtung fixierbar ist. Ein verformbares Element, das in verformtem Zustand eine Rückstellkraft ausübt, kann z. B. eine metallische oder aus einem anderen Material gefertigte Druckfeder sein, die mit ihrer Rückstellkraft ein Rastprofilelement aus dem Bereich des Schaftes der Codiervorrichtung herausdrückt, so daß die­ ses in einer der Vorzugsorientierungen mit entsprechenden Ausnehmungen der Codiervorrichtungsaufnahme lösbar verrastet. Im Ausführungsbeispiel wird als verformbares Element eine fe­ dernde Zunge vorgestellt. Im Falle der federnden Zunge ist das Rastprofilelement durch ein am Ende der federnden Zunge selbst angeordnetes erhabenes Rastprofil gebildet.
Vorteilhafterweise sind für die Codiervorrichtung des Bau­ gruppenträgers mindestens zwei verschiedene Raststellungen vorgesehen, wobei die Codiervorrichtung durch eine Drehbewe­ gung um ihre Längsachse in jeweils eine dieser Raststellungen bewegbar ist, wobei mindestens eine dieser Raststellungen ei­ ner eindeutigen Codierung entspricht. Durch die mindestens zwei Raststellungen ist das an der Oberfläche des Kopfes der Codiervorrichtung angeordnete Codierprofil in mindestens zwei Orientierungen ausrichtbar. Damit lassen sich bereits zwei unterschiedliche Codierungen erreichen.
Wenn mindestens eine dieser Raststellungen dieser eindeutigen Codierung entspricht, kann sichergestellt werden, daß nur Baugruppen, die für diese eindeutige Codierung geeignet sind, mit dem Baugruppenträger in Verbindung gebracht werden. Wenn die verbleibende Raststellung keiner eindeutigen Codierung entspricht, kann sichergestellt werden, daß vor Anbringen ei­ ner Baugruppe die Codiervorrichtung in geeigneter Weise vom Bedienungspersonal orientiert werden muß, wodurch die Gefahr des fehlerhaften Aufsteckens ungeeigneter oder falscher Bau­ gruppen auf ein Minimum reduziert wird.
Wenn der Kopf der Codiervorrichtung im im Baugruppenträger verrasteten Zustand bündig mit der entsprechenden Oberfläche des Baugruppenträgers abschließt und die Codiervorrichtung ein Werkzeugprofil zum Ansatz eines Werkzeuges aufweist, mit dem die Drehbewegung bewirkbar ist, ist vorteilhafterweise erreicht, daß die Orientierung der Codiervorrichtung nur mit Hilfe eines geeigneten Werkzeuges bewirkbar ist. Die Gefahr einer unbeabsichtigten Änderung der Orientierung der Codier­ vorrichtung reduziert sich somit auf ein Minimum.
Weitere Vorteile und erfinderische Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbei­ spiels, anhand der Zeichnungen und in Verbindung mit den Un­ teransprüchen. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Codiervorrichtung zur Anordnung in einer Codier­ vorrichtungsaufnahme eines Baugruppenträgers,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung der in der Codiervorrichtungs­ aufnahme eines Baugruppenträgers verrastete Codiervor­ richtung,
Fig. 3a bis 3d unterschiedliche Orientierungen der Codiervor­ richtung und
Fig. 4a, 4b unterschiedliche Typen von Baugruppen zur Anord­ nung in Baugruppenträgern.
Gemäß Fig. 1 ist die Codiervorrichtung 1 als schraubenförmige Codiervorrichtung mit einem Schaft 1' und einem Kopf 1'' aus­ gebildet. Die Codiervorrichtung 1 weist ein Codierprofil 2 auf, das sich als Schlitz 2 sowohl durch den Kopf 1' als auch durch den Schaft 1'' der Codiervorrichtung 1 hindurchzieht. An ihrem Schaft 1' weist die Codiervorrichtung 1 eine fe­ dernde Zunge 3 auf. Diese federnde Zunge 3 weist an ihrem un­ teren, federnden Teil ein Rastprofil 4 auf. Weiterhin weist der Schaft 1' der Codiervorrichtung 1 ein Führungsprofil 6 auf, das sich unterhalb der Zunge 3 als scheibenförmiges Zy­ linderelement, auf der der Zunge gegenüberliegenden Seite des Schaftes 1' jedoch als Zylindersegment ausgebildet ist. Am unteren Ende des Schaftes 1'' weist die Codiervorrichtung 1 zwei Rasthaken 5 auf, mit denen die Codiervorrichtung 1 in einer Codiervorrichtungsaufnahme 9 eines Baugruppenträgers 8 verrastet. Dazu weist die Codiervorrichtungsaufnahme 9 Aus­ nehmungen 5, auf, die in er Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 besonders gut erkennbar sind, in die die Rastnasen der Rast­ haken 5 der Codiervorrichtung 1 einrasten. Dabei sind diese Ausnehmungen 5, innerhalb der Codiervorrichtungsaufnahme 9 so ausgebildet, daß die Codiervorrichtung 1 insgesamt um ihre Längsachse drehbar bleibt. Um für die Codiervorrichtung eine positionsgenaue Drehung ohne Gefahr eines Verkantens zu er­ möglichen, weist die Codiervorrichtung 1 ein Führungsprofil 6 auf. Dieses Führungsprofil 6 korrespondiert im wesentlichen mit der Innenkontur der Codiervorrichtungsaufnahme 9.
Wie Fig. 1 weiterhin zeigt, hat die Kontur der Codiervorrich­ tungsaufnahme 9 eine polyederartige Form; im Ausführungsbei­ spiel die Form eines Vierecks mit abgerundeten Ecken, wobei zwei der Ecken durch Ausnehmungen, in denen die in Fig. 1 nicht dargestellten Kontaktmittel 10 im Baugruppenträger an­ geordnet sind, herausgeschnitten sind. Das Rastprofil 4 der Codiervorrichtung 1 kann bei entsprechender Orientierung der Codiervorrichtung 1 sowohl im Bereich der Ausnehmungen für die Kontaktmittel 10 im Baugruppenträger als auch im Bereich der abgerundeten Ecken der polyederartigen Kontur der Codier­ vorrichtungsaufnahme 9 verrasten. Damit sind beim Ausfüh­ rungsbeispiel gemäß Fig. 1 vier Orientierungen der Codier­ vorrichtung 1 realisiert, bei denen jeweils das Rastprofil 4 mit Ausnehmungen der Codiervorrichtungsaufnahme 9 lösbar ver­ rastbar ist.
Fig. 2 zeigt die Codiervorrichtung 1 in im Baugruppenträger 8 verrasteten Zustand. In diesem Zustand wird die Codiervor­ richtung 1 durch die Rasthaken 5 gehalten, deren Rastnasen mit entsprechenden Ausnehmungen im unteren Bereich der Co­ diervorrichtungsaufnahme 9 verrasten.
Die Fig. 3a bis 3d zeigen unterschiedliche Orientierungen der Codiervorrichtung 1. In Fig. 3a ist das Codierprofil 2 in 9-Uhr-Richtung orientiert und in Fig. 3b ist das Codierprofil 2 in 3-Uhr-Richtung orientiert, in Fig. 3c ist das Codierprofil 2 in 12-Uhr-Richtung orientiert. In Fig. 3d ist das Co­ dierprofil 2 in 6-Uhr-Richtung orientiert. Die Fig. 3a bis 3d bis 3d zeigen damit die möglichen Orientierungen der Codier­ vorrichtungen 1, bei denen jeweils das Rastprofil 4 mit Aus­ nehmungen der Codiervorrichtungsaufnahme 9 lösbar verrastet.
Fig. 4a und 4b zeigen unterschiedliche Typen von Baugruppen 11', 11'', deren korrekte Anordnung im Baugruppenträger 8 durch die Codiervorrichtung 1 sichergestellt ist. Die Bau­ gruppen weisen jeweils eine Leiterplatte 14 auf, die sich im Bereich der Gegenkontaktmittel 13 der Baugruppe auch außer­ halb des Gehäuses der Baugruppe 11', 11'' erstreckt. Diese als direkte Steckverbinder 13 und damit als unmittelbare Fortsetzung den Leiterplatte 14 ausgebildeten Gegen­ kontaktmittel 13 der Baugruppe 11', 11'' werden mit den ent­ sprechenden Kontaktmitteln 10 im Baugruppenträger 8, deren Position in den Fig. 3a bis 3d mit dem Bezugszeichen 10 ver­ sehen ist, kontaktiert.
In Fig. 1 ist die Position der Kontaktmittel 10 im Baugrup­ penträger 8 nicht näher bezeichnet. Diese Kontaktmittel 10 sind in der Ausnehmung, die sich zu beiden Seiten der Codier­ vorrichtungsaufnahme 9 erstreckt, angeordnet. Die Gegenkon­ taktmittel 13 der Baugruppe 11', 11'' sind als direkte Steck­ verbinder ausgebildet, die mit entsprechenden Gegensteckver­ bindern 10 den Kontaktmitteln 10 im Baugruppenträger kontak­ tiert werden. Die Gegenkontaktmittel 13 weisen ein Gegenco­ dierprofil 12 auf, das bei der Baugruppe 11' eine andere Po­ sition hat als bei der Baugruppe 11''. Im Ausführungsbeispiel ist das Gegencodierprofil 12 eine Aussparung im Bereich der Gegenkontaktmittel 13.
Durch das Gegencodierprofil 12 werden die Gegenkontaktmittel 13 in einen oberen und einen unteren Teil aufgeteilt, wobei bei der Baugruppe 11' der obere Teil der Gegenkontaktmittel 13 länger ist als der obere Teil der Gegenkontaktmittel 13 der Baugruppe 11'' und wobei der untere Teil der Gegenkon­ taktmittel 13 bei der Baugruppe 11' kürzer ist als der untere Teil der Gegenkontaktmittel 13 der Baugruppe 11''. Durch die 12-Uhr-Position der Codiervorrichtung 1 gemäß Fig. 3c ist das Codierprofil 2 mit der Ausnehmung, in der die Kontaktmittel 10 des Baugruppenträgers angeordnet sind, in Flucht gebracht, so daß sich diese Ausnehmung durch das Codierprofil 2 verlän­ gert. Damit ist die Ausnehmung oberhalb der Codiervorrichtung 1 länger als unterhalb der Codiervorrichtung 1. Im Falle der Fig. 3d sind die Verhältnisse gerade umgekehrt. Durch die 6-Uhr-Ausrichtung der Codiervorrichtung ist diesmal durch das Codierprofil 2 die Ausnehmung unterhalb der Codiervorrichtung 1, in der die Kontaktmittel 10 des Baugruppenträgers 8 ange­ ordnet sind, gegenüber der entsprechenden Ausnehmung oberhalb der Codiervorrichtung 1 verlängert. Eine gemäß Fig. 3c orien­ tierte Codiervorrichtung 1 gestattet somit das Einsetzen der Baugruppe 11' mit verlängertem oberen Teil der Gegenkontakt­ mittel 13, wohingegen eine gemäß Fig. 3d orientierte Codier­ vorrichtung 1 ein ausschließliches Einsetzen einer Baugruppe 11'' mit verlängertem unteren Teil der Gegenkontaktmittel 13 gestattet.
Die aus den Baugruppen 11', 11'' ragende Leiterplatte 14 mit als Leiterbahnen für Direktkontaktierung mit den Kontaktmit­ teln 10 des Baugruppenträgers 8 ausgebildeten Gegenkontakt­ mittel 13 werden für die beiden unterschiedlichen Baugruppen­ typen 11', 11'' gemäß dem Ausführungsbeispiel an unterschied­ lichen Positionen im Bereich' der Gegenkontaktmittel 13 schlitzförmig ausgespart. Diese das Gegencodierprofil 12 bil­ denden Aussparungen 12 übergreifen dann je nach Orientierung der Codiervorrichtung 1 das Codierprofil 2 oder stoßen an dieses an. Somit kann die Baugruppe 11', 11'' mit dem als Ge­ genkontaktmittel 13 ausgebildeten Leiterplattenabschnitt ent­ weder voll in die Kontaktmittel 10 des Baugruppenträgers 8 eintauchen (Orientierung der Codiervorrichtung 1 entspricht der jeweiligen Baugruppe 11', 11'') oder das Eintauchen in die Kontaktmittel 10 wird verhindert (Orientierung der Co­ diervorrichtung 1 entspricht nicht der Baugruppe 11', 11'').
Codiervorrichtungen 1, die gemäß Fig. 3a bzw. 3b ausgerichtet sind, gestatten weder eine Kontaktierung der Baugruppe 11' noch eine Kontaktierung der Baugruppe 11''. Vor einer beab­ sichtigten Kontaktierung muß die Orientierung der Codiervor­ richtung 1 geändert werden und entweder die Orientierung ge­ mäß Fig. 3c oder die Orientierung gemäß Fig. 3d gewählt wer­ den.
Das als Aussparung im Bereich der Gegenkontaktmittel 13 aus­ gebildete Gegencodierprofil 12 bildet also ein baugruppenspe­ zifisches Codierprofil an der Baugruppenunterseite, das mit dem Codierprofil 2 der im Baugruppenträger 8 angeordneten Co­ diervorrichtung 1 zusammenwirkt. Das Gegencodierprofil 12 greift formschlüssig in das Codierprofil 2 der Codiervorrich­ tung 1 ein, so daß jede Orientierung der Codiervorrichtung 1 einer eindeutigen Codierung entspricht.
Die schlitzförmige Aussparung 12 der in der Baugruppe 11', 11'' angeordneten Leiterplatte 14 beeinflußt die Projektie­ rung der Baugruppe 11', 11'' bzw. der in dieser angeordneten Leiterplatte 14 mit der darauf befindlichen Elektronik nur in so geringem Maße, daß eine Codierung mit der erfindungsgemä­ ßen Codiervorrichtung 1 nahezu jederzeit mit minimalen Ände­ rungen erreicht werden kann.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß in verrastetem Zustand der Kopf 1'' der Codiervorrichtung 1 bündig mit der Oberfläche des Baugruppenträgers 8 abschließt. Da die Codiervorrichtung 1 durch das auf der federnden Zunge 3 angeordnete Rastprofil 4 in seiner gegenwärtigen Orientierung arretiert ist, ist ei­ ne Änderung der Orientierung der Codiervorrichtung 1 nur mit Hilfe eines geeigneten Werkzeuges möglich. Dazu weist die Co­ diervorrichtung 1 an der Oberfläche des Kopfes 1'' ein Werk­ zeugprofil 7 zum Ansatz eines Werkzeuges auf. Die Drehbe­ wegung, mit der eine Änderung der Orientierung bewirkt wird, ist damit nicht von Hand durchführbar, so daß die Gefahr ei­ ner unerwünschten oder unbeabsichtigten Änderung der Orien­ tierung der Codiervorrichtung auf ein Minimum reduziert ist.
Beispiele für die Baugruppen 11' sind z. B. Ein-/Ausgabebau­ gruppen, die mit einer Betriebsspannung von 24 Volt Gleich­ strom versorgt werden. Demgegenüber seien als Beispiele für die Baugruppe 11'' Ein-/Ausgabebaugruppen genannt, die mit einer Betriebsspannung in der Größenordnung von 220 V Wech­ selstrom betrieben werden.
Ein Einstecken einer Baugruppe 11', 11'', die für den Betrieb mit 24 V Gleichstrom ausgelegt ist, an einem Steckplatz des Baugruppenträgers 8, an dem eine Betriebsspannung in der Grö­ ßenordnung von 220 V Wechselstrom abgreifbar ist, kann zu ei­ ner Zerstörung der eingesteckten Baugruppe 11', 11'', des Baugruppenträgers 8 selbst, aber auch zu einer Gefährdung des Bedienpersonals führen. Mit der vorgestellten Codiervorrich­ tung 1 läßt sich sicherstellen, daß die unterschiedlichen Ty­ pen von Baugruppen 11', 11'' nur an den bestimmungsgemäßen Positionen im Baugruppenträger 8 angeordnet werden.
Die beiden Orientierungen dem Codiervorrichtung 1, bei denen gemäß dem Ausführungsbeispiel weder ein Einstecken einer Bau­ gruppe des Typs 11' noch ein Einstecken einer Baugruppe des Typs 11'' möglich ist, werden im Auslieferungszustand des Baugruppenträgers 8 vorgewählt. Auf diese Weise muß das Per­ sonal, das den Baugruppenträger 8 in Betrieb nimmt oder aber Baugruppen 11', 11'' im Baugruppenträger 8 installiert die Orientierung der Codiervorrichtung 1 und damit die Codierung selbst zumindest einmal manuell ändern, so daß das Be­ dienpersonal gezwungen ist, eine individuelle Codierung des Baugruppenträgers 8 vorzunehmen, so daß Fehlkontaktierungen vermieden werden.

Claims (10)

1. Baugruppenbefestigungselement zur Aufnahme mindestens ei­ ner Baugruppe (11', 11'') an einer dafür vorgesehenen Aufnah­ meposition, wobei auf dem Baugruppenträger (8) im Bereich der Aufnahmeposition eine verstellbare Codiervorrichtung (1) vorgesehen ist, die in einer als Codiervorrichtungsaufnahme (9) ausgebildeten Ausnehmung (9) des Baugruppenbefestigung­ selement (8) plazierbar ist, dadurch ge­ kennzeichnet,
  • - daß die Codiervorrichtung (1) als mit dem Baugruppen­ träger (8) verrastbare, schraubenförmige Codiervor­ richtung (1), mit einem Schaft (1') und einem Kopf (1'') ausgebildet ist, die in ihrer Längsachse drehbar gelagert ist und an einer der Baugruppe (11', 11'') zu­ gewandten Oberfläche des Kopfes (1'') ein Codierprofil (2) aufweist,
  • - daß die Codiervorrichtung (1) an ihrem Schaft (1') ein verformbares Element (3), das in verformtem Zustand eine Rückstellkraft ausübt, mit einem damit in Verbin­ dung stehenden Rastprofil (4) aufweist und
  • - daß das Rastprofil (4) mit Ausnehmungen der Codiervor­ richtungsaufnahme (9) lösbar verrastbar ist, die diese zumindest im Bereich des Rastprofils (4) der einge­ steckten Codiervorrichtung (1) aufweist.
2. Baugruppenträger (8) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Codiervorrichtung (1) an ihrem Schaft (1') eine federnde Zunge (3) mit einem erha­ benen Rastprofil (4) aufweist.
3. Baugruppenträger (8) nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß für die Codiervorrichtung (1) mindestens zwei verschiedene Raststel­ lungen vorgesehen sind, wobei die Codiervorrichtung (1) durch eine Drehbewegung um ihre Längsachse in jeweils eine dieser Raststellungen bewegbar ist, wobei mindestens eine der Raststellungen einer eindeutigen Codierung entspricht.
4. Baugruppenträger (8) nach Anspruch 1, 2 oder 3, da­ durch gekennzeichnet, daß für die Codiervorrichtung (1) mindestens eine Aufnahme-Raststellung vorgesehen ist, bei der die Aufnahme einer Baugruppe (11', 11'') möglich ist und mindestens eine Sperr-Raststellung vor­ gesehen ist, bei der die Aufnahme einer Baugruppe (11', 11'') unmöglich ist.
5. Baugruppenträger (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in verrastetem Zustand der Kopf (1'') der Codiervorrichtung (1) bündig mit der entsprechenden Oberfläche des Baugruppen­ trägers (8) abschließt.
6. Baugruppenträger (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Codiervorrichtung (1) ein Werkzeugprofil (7) zum Ansatz ei­ nes Werkzeuges aufweist, mit dem die Drehbewegung bewirkbar ist.
7. Baugruppe (11', 11'') zur Anordnung in einem Baugruppen­ träger (8) nach einem der obigen Ansprüche, wobei der Bau­ gruppenträger (8) Kontaktmittel (10) zur Kontaktierung der Baugruppe (11', 11'') und die Baugruppe (11', 11'') an einer Baugruppen-Unterseite korrespondierende Gegenkontaktmittel (13) aufweist, dadurch gekennzeich­ net, daß die Baugruppe (11', 11'') an der Baugruppenunterseite ein baugruppenspezifisches Gegencodierprofil (12) aufweist, das mit dem Codierprofil (2) der im Baugruppenträ­ ger (8) angeordneten Codiervorrichtung (1) zusammenwirkt.
8. Baugruppe (11', 11'') nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegencodierprofil (12) formschlüssig in das Codierprofil (2) der Codiervor­ richtung (1) eingreift.
9. Baugruppe (11', 11'') nach Anspruch 7 oder 8, da­ durch gekennzeichnet, daß das Ge­ gencodierprofil (12) durch das Gegenkontaktmittel (13) ge­ bildet ist.
10. Baugruppenträger (11', 11'') nach Anspruch 9, da­ durch gekennzeichnet, daß das Ge­ genkontaktmittel (13) als direkter Steckverbinder (13) ausge­ bildet ist.
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