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DE19643683C2 - Verfahren zur automatischen Steuerung eines Anrufsammeltaxi-Systems - Google Patents

Verfahren zur automatischen Steuerung eines Anrufsammeltaxi-Systems

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Publication number
DE19643683C2
DE19643683C2 DE1996143683 DE19643683A DE19643683C2 DE 19643683 C2 DE19643683 C2 DE 19643683C2 DE 1996143683 DE1996143683 DE 1996143683 DE 19643683 A DE19643683 A DE 19643683A DE 19643683 C2 DE19643683 C2 DE 19643683C2
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DE
Germany
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travel
data processing
processing system
order
timetable
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Application number
DE1996143683
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English (en)
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DE19643683A1 (de
Inventor
Frithjof Eckardt
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Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE19643683C2 publication Critical patent/DE19643683C2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q10/00Administration; Management
    • G06Q10/04Forecasting or optimisation specially adapted for administrative or management purposes, e.g. linear programming or "cutting stock problem"
    • G06Q10/047Optimisation of routes or paths, e.g. travelling salesman problem

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  • Business, Economics & Management (AREA)
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  • Strategic Management (AREA)
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  • Development Economics (AREA)
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  • Quality & Reliability (AREA)
  • Tourism & Hospitality (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Business, Economics & Management (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatischen Steue­ rung eines Anrufsammeltaxi-Systems mit mindestens einer ersten Datenverarbeitungsanlage (2, 3 und/oder 5) zur Buchung von Fahrtwünschen in Form gewünschter Fahrstrecken und gewünschter Fahrtzeiten, mit einer zweiten Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) zur Disposition der gebuchten Fahrtwünsche und zur Generie­ rung von Fahrtaufträgen für Sammeltaxis (9), wobei
  • a) Haltestellen und ein Fahrplan in der zweiten Datenverarbei­ tungsanlage (1, 7, 8) gespeichert sind,
  • b) die Art und die Standorte verfügbarer Sammeltaxis (9) in der zweiten Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) gespeichert sind, und
  • c) die gewünschten Fahrtstrecken sowie die gewünschten Fahrt­ zeiten mit dem Fahrplan verglichen werden.
In öffentlichen Personentransportsystemen verkehren Transport­ mittel, z. B. Omnibusse, U- oder S-Bahnen, nach einem festge­ legten Fahrplan zwischen einer Anzahl von Haltestellen. Die Transportkapazitäten werden unabhängig von dem Fahrgastaufkom­ men bereitgestellt. Insbesondere müssen alle im Fahrplan vor­ gesehenen Haltestellen angefahren werden. Dies ist zeit- und energieaufwendig und in bezug auf die teilweise schlecht ge­ nutzten Kapazitäten teuer.
Im Gegensatz hierzu existieren individuelle öffentliche Trans­ portmittel in Form von Taxis, die von einem Fahrgast an einen beliebigen Ausgangspunkt angefordert werden können. Der Fahr­ gast wird dann an einen von ihm gewählten beliebigen Endpunkt gebracht. Dieses System ist für den Fahrgast verhältnismäßig teuer, da er als einziger Kunde den vollen Kilometerpreis be­ zahlen muß.
Zur Reduzierung der Nachteile beider Transportsysteme wurde das sogenannte Anrufsammeltaxi-System konzipiert. Das System basiert auf einem Fahrplan, in dem An- und Abfahrzeiten von einer Anzahl bestimmter Haltestellen festgelegt ist, wie er aus den öffentlichen Personentransportsystemen bekannt ist. Im Gegensatz zu diesen werden die Transportkapazitäten als Miet­ fahrzeuge jedoch individuell bereitgestellt. Der Fahrgast muß hierfür seinen Fahrtwunsch, d. h. den Abfahrts- und Ankunftsort sowie die gewünschte Abfahrtszeit, einer Dispositionszentrale mitteilen. Diese stellt die Fahrtwünsche zu Fahrten eines oder mehrerer Transportmittel zusammen. Hierbei werden die Fahrten so optimiert, daß alle Fahrtwünsche mit geringstem Transport­ mittelaufwand und Einhaltung der gewünschten Zeiten ausgeführt werden können. Anschließend werden den verfügbaren Transport­ mitteln, d. h. den Mietfahrzeugen (Taxi oder Kleinbusse), per Sprechfunk die Fahrtaufträge erteilt.
Zur Durchführung der Auftragsannahme und der Disposition wer­ den Disponenten eingesetzt, die über eine gute Ortskenntnis verfügen müssen, um einen Auftrag annehmen zu können. Da eine bestimmte Zeit vor dem geplanten Fahrtenbeginn (ca. ½ Stunde), aber erst nach dem Annahmeschluß die Optimierung und Fahrten­ disposition manuell erfolgt, werden Kapazitätsprobleme erst dann erkannt. Wenn sich dabei herausstellt, daß eine Auftrags­ durchführung nicht möglich ist, kann der Fahrgast nicht mehr informiert werden. Der Transporteur kommt dadurch in Probleme.
Weiterhin sind Computersysteme zur Fahrplanauskunft bekannt, z. B. EFA von Dr. Mentz, in denen Fahrpläne mit Haltestellen, An- und Abfahrtszeiten gespeichert sind. Außerdem verfügt das System über Informationen von Alternativlinien, z. B. Omnibus-, U- bzw. S-Bahn-Fahrpläne. Bei Eingabe eines Abfahrts- und ei­ nes Ankunftsortes baut das System eine Beziehung zu bestehen­ den Routen auf. Außerdem verweist es ggf. auf Alternativlini­ en, durch die die Verwendung eines Anrufsammeltaxis entbehr­ lich sein könnte. Dem Fahrgast ist es durch dieses System so­ mit möglich über telefonische Auskunft mit Hilfe eines Opera­ tors eine Buchung vorzunehmen. Diese ist in bezug auf die Rou­ tenauswahl sehr zuverlässig. Es ist jedoch bei der telefoni­ schen Buchung nicht möglich, die Auftragsdurchführung zu be­ stätigen, da die Kapazitätsplanung noch nicht bekannt ist.
Ein weiteres Problem herkömmlicher Anrufsammeltaxi-Systeme stellt die Abrechnung der Fahrten und die statistische Erfas­ sung der erfolgten Fahrten dar. Zur Zeit wird der Zentrale ei­ ne erfolgte Fahrt mit Kilometerangabe und dem Endpreis per Sprechfunk übermittelt. Dieser Datenaustausch kann auch mit einem Fahrtenbeleg erfolgen. Die Abrechnung und Statistik er­ fordert jedoch eine relativ zeitaufwendige manuelle Datener­ fassung.
In der CH 649 399 AS ist ein Reservierungssystem beschrieben, das z. B. für den öffentlichen Personennahverkehr einsetzbar ist. Mit einem Terminal kann ein Fahrtwunsch an eine zentrale Datenverarbeitungsanlage übermittelt werden. Dort werden die in den eingesetzten Verkehrsmitteln verfügbaren Transportkapa­ zitäten überprüft. Wenn keine Transportkapazitäten mehr ver­ fügbar sind, wird eine Absagemeldung erteilt. Das Problem bei dem Reservierungssystem ist die Disposition der Fahrtwünsche, die vor allem bei komplexen Verkehrssystemen sehr rechenauf­ wendig und zeitintensiv ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur automatischen Steuerung eines Anrufsammeltaxi-Systems gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs dahingehend zu verbessern, daß di­ rekt nach Eintreffen einer Reservierungsanfrage eine Disposi­ ton verfügbarer Fahrzeuge durchgeführt wird und dem reservierenden Benutzer unverzüglich die Ausführbarkeit der gewünschten Fahrt und aufgrund der Disposition gegebenenfalls vom Fahrplan ab­ weichende Abfahrts- und Ankuftszeiten übermittelt werden.
Die Aufgabe wird durch das angegebene Verfahren wie folgt gelöst durch die weiteren Schritte:
  • a) Zusammenfassen räumlich beieinanderliegender Haltestellen zu Korridoren, und
direkt nach Eintreffen eines neuen Fahrtwunsches
  • a) Überprüfen, ob die Anzahl verfügbarer Sammeltaxis (9) aus­ reicht, um alle Fahrtwünsche auszuführen,
  • b) Generieren eines vorläufigen Fahrtauftrags, indem ein neuer Kurs eines Fahrzeugs mittels einer Korrelation des Fahrplans und dem Korridor gebildet wird, in welchem der gewünschte Abfahrtsort liegt,
  • c) Übertragen einer Absagemeldung an die erste Daten­ verarbeitungsanlage (2, 3 und/oder 5), wenn die Zuweisung des neuen Fahrtwunsches nicht möglich ist,
  • d) Generieren eines endgültigen Fahrtauftrags in der zweiten Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) eine festgelegte Zeit vor planmäßigem Fahrtantritt aus der Anzahl gebuchter Fahrtwün­ sche, und
  • e) Übertragen des endgültigen Fahrtauftrags an ein entsprechen­ des Sammeltaxi (9).
Die An- und Abfahrzeiten, die Route und die Anzahl der Ver­ kehrsmittel sind hierdurch vorteilhafterweise flexibel dispo­ nierbar.
Durch die Zusammenfassung von Haltestellen zu Korridoren ist es möglich, einen vorläufigen Fahrauftrag für ein Fahrzeug mittels einer Korrelation des Fahrplans und dem Korridor zu bilden, in welchem der gewünschte Abfahrtsort liegt. Dadurch entfallen eine Vielzahl von Verknüpfungen mit Haltestellen.
Zudem wird ein neuer Fahrplan festgelegt. Hierzu wird die Rou­ te des Fahrzeugs im Korridor unabhängig von dem ursprünglichen Fahrplan neu in Abhängigkeit von dem Bedarf festgelegt.
Damit ist der vorläufige Fahrtauftrag schnell zu berechnen und dem Benutzer kann für den Fall, daß der Auftrag nicht ausführ­ bar ist, unverzüglich eine Absagemeldung übermittelt werden.
Eine bestimmte Zeit vor Fahrtbeginn wird dann ein endgültiger Auftrag generiert.
Zeichnungen
Die Erfindung wird durch die beigefügten Zeichnungen näher er­ läutert. Es zeigen:
Fig. 1: Schematische Darstellung eines Anrufsammeltaxi-Systems mit verschiedenen Eingabesystemen zur Fahrtwunschbu­ chung;
Fig. 2: Verknüpfung der in der Datenbank 8 gespeicherten Da­ ten zur Generierung eines Auftrags;
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei­ spiels erläutert. In der Fig. 1 ist ein Anrufsammeltaxi- System mit verschiedenen Eingabesystemen zur Fahrtwunschbu­ chung schematisch dargestellt. Eine erste Datenverarbeitungs­ anlage (2, 3 und/oder 5) dient zur Buchung eines Fahrtwun­ sches. Die Buchung auf die zweite Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) kann über ein Terminal 2 direkt erfolgen. Es ist aber auch möglich, über ein herkömmliches Fahrplanauskunfts­ system 3 auf die Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) zuzugrei­ fen. Dies kann z. B. das System EFA sein. Damit ist erstmals eine direkte Buchung von Anrufsammeltaxi-Aufträgen über ein allgemeines Fahrplanauskunftsystem ohne die Einschaltung ei­ nes Operators bzw. Disponenten möglich. Zusätzlich kann eine Ferneingabe über eine ISDN-Leitung 4 mit entsprechender Steuerungseinrichtung 5 vorgesehen werden. Entsprechende Ge­ räte und Verfahren zum Datenaustausch zwischen den Systemen sind hinreichend bekannt. Durch diese verschiedenen Eingabe­ systeme ist der Zugriff auf das Buchungssystem sehr flexibel.
Wesentliches Merkmal der zweiten Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) ist eine Rückleitung 6a zu dem Eingabeterminal 2 bzw. Rückleitungen 6b-c zu den sonstigen Eingabesystemen 3 und 4, um dem Benutzer nach der Fahrtwunscheingabe eine Absagemel­ dung zu übersenden, falls der Fahrtwunsch nicht ausführbar ist.
Zur Überprüfung, ob der Fahrtwunsch ausführbar ist, ist Teil 1 der zweiten Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) mit Teil 7 der zweiten Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) verbunden. Teil 7 verfügt über eine Datenbank 8, in der die Art und die Standorte der verfügbaren Sammeltaxis 9 gespeichert sind. Au­ ßerdem sind in der Datenbank die Haltestellen und die jewei­ ligen planmäßigen An- und Abfahrtzeiten hinterlegt. Im Teil 7 werden direkt nach Eintreffen eines Fahrtwun­ sches die gewünschte Abfahrts- und Ankunftszeit und die ent­ sprechenden Haltestellen mit den in der Datenbank 8 gespei­ cherten planmäßigen Daten korreliert und mit den Informatio­ nen über die bereits eingegangenen weiteren Fahrtwünsche und verfügbaren Fahrzeuge mit üblichen und bekannten Optimie­ rungsmethoden zu vorläufigen Fahrtaufträgen zusammengestellt. Stellt sich dabei heraus, daß keine Fahrzeugkapazität verfüg­ bar ist, wird über die vorgesehene Rückleitung zu dem Ein­ gangsterminal 2, 3 oder 5 eine Absagemeldung verschickt.
Eine festgelegte Zeit vor planmäßigem Fahrtantritt wird der letzte vorläufig generierte Fahrtauftrag als endgültiger Fahrtauftrag über ein Funksystem 10 an das entsprechende Sam­ meltaxi 9 geschickt.
Zur Abrechnung der Fahrten eines Taxiunternehmens mit dem Be­ treiber des Anrufsammeltaxisystems ist eine Erfassung der pro Auftrag tatsächlich gefahrenen Strecke und/oder des Preises erforderlich. Diese Daten werden im Sammeltaxi 9 in einem herkömmlichen Taxameter erfaßt und an die Zentrale über das Funksystem 10 zurückgeschickt und in der zweiten Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) zur an­ schließenden Auswertung abgespeichert. Daraus läßt sich eben­ falls der Standort und der Zustand, ob das Fahrzeug belegt ist, ableiten.
Erhält das Sammeltaxi 9 zwischenzeitlich eine reguläre Taxen­ fahrt, wird dieses über das Funksystem 10 der ersten Daten­ verarbeitungsanlage mitgeteilt und das Sammeltaxi 9 wird für Anrufsammeltaxen-Fahrten gesperrt.
Wenn das Sammeltaxi 9 wieder für einen neuen Auftrag verfüg­ bar ist, übermittelt das Sammeltaxi 9 über das Funksystem 10 der zweiten Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) die Freimel­ dung und den nunmehr aktuellen Standort, der in der Datenbank 8 aktualisiert wird.
Wesentliches Element der Erfindung ist die in der Fig. 2 dargestellte Verknüpfung der gespeicherten Daten zur Generie­ rung vorläufiger und endgültiger Fahrtaufträge. Dadurch ist es möglich, schnell und zuverlässig die Fahrtstrecken bei ge­ ringem Aufwand an Sammeltaxis zu optimieren.
In der Fig. 2 ist die Verknüpfung der in der Datenbank 8 ge­ speicherten Daten zur Generierung eines Auftrags skizziert. Ein Fahrtwunsch wird im wesentlichen aus einer Korrelation von Daten des Fahrplans und der Haltestellen gebildet. Hierzu wird im Fahrplan der geplante Kurs eines Fahrzeugs aus der planmäßigen Linie und dem Korridor gebildet, in dem der ge­ wünschte Abfahrtsort liegt. Der Korridor ergibt sich aus der Abfahrts-Haltestelle und der Gemeinde.
Aus dem Fahrtwunsch wird zusammen mit den vorliegenden Fahrt­ wünschen, den Unternehmer-Daten, die Informationen über die Taxenbetreiber und über die verfügbaren Fahrzeuge beinhalten, ein Auftrag generiert. Die verfügbaren Fahrzeuge sind in ei­ ner Fahrzeugtabelle gespeichert, die sich aus den Unternehmen und den verfügbaren Fahrzeugtypen incl. der Transportkapazi­ tät ergeben.
Den Unternehmen können auch Unterkorridore zugewiesen werden, für die sie zuständig sind. Bei der Generierung eines Fahrt­ wunsches wird dies durch einen gemeinsamen Zugriff der Halte­ stellen und der Unternehmer-Daten berücksichtigt.

Claims (1)

1. Verfahren zur automatischen Steuerung eines Anrufsammelta­ xi-Systems mit mindestens einer ersten Datenverarbeitungs­ anlage (2, 3 und/oder 5) zur Buchung von Fahrtwünschen in Form gewünschter Fahrstrecken und gewünschter Fahrtzeiten, mit einer zweiten Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) zur Disposition der gebuchten Fahrtwünsche und zur Generierung von Fahrtaufträgen für Sammeltaxis (9), wobei
  • a) Haltestellen und ein Fahrplan in der zweiten Datenverar­ beitungsanlage (1, 7, 8) gespeichert sind,
  • b) die Art und die Standorte verfügbarer Sammeltaxis (9) in der zweiten Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) gespei­ chert sind, und
  • c) die gewünschten Fahrtstrecken sowie die gewünschten Fahrtzeiten mit dem Fahrplan verglichen werden,
gekennzeichnet durch
  • a) Zusammenfassen räumlich beieinanderliegender Halte­ stellen zu Korridoren, und
direkt nach Eintreffen eines neuen Fahrtwunsches
  • a) Überprüfen, ob die Anzahl verfügbarer Sammeltaxis (9) ausreicht, um alle Fahrtwünsche auszuführen,
  • b) Generieren eines vorläufigen Fahrtauftrags, indem ein neuer Kurs eines Fahrzeugs mittels einer Korrelation des Fahrplans und dem Korridor gebildet wird, in welchem der gewünschte Abfahrtsort liegt,
  • c) Übertragen einer Absagemeldung an die erste Daten­ verarbeitungsanlage (2, 3 und/oder 5), wenn die Zuwei­ sung des neuen Fahrtwunsches nicht möglich ist,
  • d) Generieren eines endgültigen Fahrtauftrags in der zwei­ ten Datenverarbeitungsanlage (1, 7, 8) eine festgelegte Zeit vor planmäßigem Fahrtantritt aus der Anzahl gebuch­ ter Fahrtwünsche, und
  • e) Übertragen des endgültigen Fahrtauftrags an ein entspre­ chendes Sammeltaxi (9).
DE1996143683 1996-10-23 1996-10-23 Verfahren zur automatischen Steuerung eines Anrufsammeltaxi-Systems Expired - Lifetime DE19643683C2 (de)

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