DE19643527A1 - Behältnis mit einer Verzierung sowie Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Behältnis mit einer Verzierung sowie Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Behältnis, insbesondere eine
Schale, einen Becher, einen Teller, einen Gedeckteller, ein
Glas oder eine Schüssel, mit einem Grundkörper und mit
einer insbesondere über dem Grundkörper erhaben
ausgebildeten Verzierung.
Die gattungsgemäßen Behältnisse werden häufig als
Geschenkartikel verwendet. Darüber hinaus sind im Stand der
Technik auch Gedeckteller bekannt, die eine auf dem
Grundkörper ausgebildete Verzierung aufweisen.
Die im Stand der Technik bekannten, gattungsgemäßen
Behältnisse sind nur mit großem Aufwand herzustellen. Wenn
beispielsweise ein mit einer Verzierung ausgebildeter
Gedeckteller aus Porzellan hergestellt werden soll, muß
zunächst aus der Grundmasse ein Teller geformt werden.
Danach wird mit der Grundmasse auf dem Tellerrand eine
Verzierung ausgeformt. Dies kann z. B. dadurch geschehen,
daß eine aus der Grundmasse hergestellte Verzierung auf den
noch ungebrannten Teller aufgebracht und mit diesem
verbunden wird. Dazu werden die Übergangsflächen
miteinander verstrichen. Danach wird der so hergestellte
Rohling gebrannt.
Bei den gattungsgemäßen Gedecktellern ist besonders von
Nachteil, daß viel Platz von Nöten ist, um ein komplettes
Sortiment Gedeckteller mit verschiedenen Motiven zum
Verkauf auszustellen. Weiterhin ist von Nachteil, daß die
Herstellung aufwendig und daher teuer ist.
Weiterhin sind im Stand der Technik Trinkgläser und Vasen
bekannt, die eine Verzierung aus buntem Glas aufweisen. Die
derartigen Verzierungen werden bei der Herstellung des
Glases von einem Glasbläser aufgebracht. Dabei ist ein
besonderes Geschick notwendig, um ansprechend verzierte
Gläser herzustellen.
Es ist somit Aufgabe der Erfindung, ein gattungsgemäßes
Behältnis bereitzustellen, das sich einfach herstellen läßt
und das bei der Ausstellung im Verkaufsraum nur wenig Platz
benötigt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
der Grundkörper eine Öffnung zur Aufnahme der Verzierung
aufweist und daß die Öffnung und die Verzierung so
ausgebildet sind, daß die Verzierung in die Öffnung
einsetzbar ist.
Gemäß dem Grundgedanken der Erfindung ist im
fertiggestellten Zustand des Behältnisses ein wenigstens
zunächst von der Verzierung getrennter Grundkörper
vorgesehen. In diesen Grundkörper soll die Verzierung vor
der Verwendung des Behältnisses eingesetzt werden. Dabei
ist von Bedeutung, daß die Erfindung auch Verzierungen
umfaßt, die nicht über den Grundkörper hinaus erhaben
ausgebildet sind.
Dadurch ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß
Grundkörper und Verzierung voneinander getrennt aufbewahrt
und ausgestellt werden können. Weiterhin ist es möglich,
einen einzigen standardisierten Grundkörper mit
verschiedenen Verzierungen auszuführen, ohne alle sich
ergebenden Varianten nebeneinander ausstellen zu müssen. In
einem solchen Fall kann nämlich ein einziger Grundkörper
zusammen mit mehreren vom Grundkörper getrennten
Verzierungen ausgestellt werden, wobei die Verzierungen
alleine jeweils nur wesentlich weniger Platz beanspruchen,
als dies im angebrachten Zustand an einem Grundkörper der
Fall wäre. Dies ist gerade bei der Ausstellung auf Messen
von Vorteil, auf denen für Hersteller ausgestellt wird.
Für den Endverbraucher stellen sich die erfindungsgemäßen
Behältnisse jedoch insbesondere dann als fertiggestelltes
Erzeugnis dar, wenn Grundkörper und Verzierung beim
Hersteller fest miteinander verbunden werden.
Die Verzierung selbst kann vorteilhafterweise auch aus
Materialien bestehen, die sich von dem Material des
Grundkörpers unterscheiden. Darüberhinaus kann auch die
Verzierung selbst auch aus Teilen zusammengesetzt sein, die
aus verschiedenen Materialien bestehen.
In Ausgestaltung der Erfindung kann zwischen Grundkörper
und Verzierung eine Klemmvorrichtung zur Verbindung von
Grundkörper und Verzierung vorsehbar sein. Eine derartige
Klemmvorrichtung kann so ausgebildet sein, daß eine
reibschlüssige Verbindung von Grundkörper und Verzierung
entsteht. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die
Klemmvorrichtung als aus einem verformbaren Stoff
hergestellter Mantel ausgebildet ist. Ein derartiger Mantel
kann über einen Bereich der Verzierung gestülpt werden,
wobei die Verzierung dann in eine im Grundkörper
vorgesehene Öffnung eingeführt wird. Durch die Verformung
des Mantels entsteht eine feste Verbindung zwischen
Verzierung und Grundkörper.
Der Mantel ist vorteilhafterweise aus Gummi oder Kork
ausgeführt, wobei der Mantel auch an der Verzierung
befestigbar sein kann. Die derartigen Mäntel lassen sich
besonders einfach herstellen und auf der Verzierung
befestigen.
Abweichend von der vorgenannten Ausgestaltung kann auch ein
in einer Öffnung im Grundkörper anzubringender Mantel
vorgesehen sein. Dabei kann der Mantel auch in der Öffnung
befestigbar sein. Dadurch ist gewährleistet, daß der Mantel
nicht verloren gehen kann.
Abweichend von den vorgenannten Ausgestaltungen ist es auch
möglich, eine stoffschlüssige Verbindung zwischen
Grundkörper und Verzierung vorzusehen. Dabei kann die
Klemmvorrichtung insbesondere als Klebeschicht ausgebildet
sein, wobei der Kleber mit ultraviolettem Licht, mit Wärme-
oder sonstiger Strahlung aushärtbar ist. Gerade aushärtbare
Kleber haben den Vorteil, daß sie in fertiggestelltem
Zustand nicht mehr sichtbar sind.
Bei der stoffschlüssigen Verbindung zwischen Grundkörper
und Verzierung ist besonders von Vorteil, daß man nach der
endgültigen Fertigstellung des Behältnisses nicht mehr
sieht, daß dieses aus einer Kombination eines Grundkörpers
einer standardisierten Form mit einer individuell gewählten
Verzierung entstanden ist. Dadurch entsteht der Eindruck,
daß ein auf herkömmliche Weise hergestelltes Behältnis
vorliegt.
Besonders vorteilhaft lassen sich Verzierung und
Grundkörper dann verbinden, wenn die Öffnung und die
Verzierung so ausgebildet sind, daß zwischen Grundkörper
und Verzierung eine formschlüssige Verbindung herstellbar
ist. Dadurch wird insbesondere erreicht, daß die Verzierung
nicht mehr gegen den Grundkörper verdreht werden kann, so
daß sich ein besonders professionelles Erscheinungsbild
ergibt.
Dabei kann die Öffnung als kreisrundes Loch ausgebildet
sein und die Verzierung einen kreisscheibenartig
ausgebildeten Abschnitt aufweisen, wobei die Radien von
Kreisscheibe und Loch im wesentlichen übereinstimmen.
Gerade bei einer derartigen Ausbildung von Öffnung und
Verzierung ergibt sich der Vorteil, daß die Lage der
Verzierung hinsichtlich des Grundkörpers in einer Ebene
fixiert ist, wobei nur noch eine Verdrehung um eine Achse
möglich ist. Weiterhin läßt sich eine derartig ausgebildete
Verzierung besonders einfach in dem Grundkörper festkleben.
Die vorgenannten Öffnungen im Grundkörper können bei aus
Glas oder Porzellan gefertigten Grundkörpern besonders
einfach durch Herausschneiden oder Herausbohren hergestellt
werden. Bei Porzellan in nicht-gebranntem Zustand lassen
sich die so ausgebildeten Öffnungen auch auf einfache Weise
ausstanzen.
In Ausbildung der Erfindung kann die Öffnung auch als
richtiges Loch hergestellt sein, wobei die Verzierung einen
entsprechend ausgebildeten rechteckigen Abschnitt aufweist.
Damit Verzierung und Grundkörper dann genau miteinander
verbunden werden können, müssen die Längen der Seitenkanten
des Abschnitts und des Lochs im wesentlichen
übereinstimmen.
Schließlich kann die Verzierung auch als mehrteilige
Verzierung ausgebildet sein, wobei auch vorgesehen ist, die
Verzierung so auszubilden, daß bei in den Grundkörper
eingebautem Zustand der Verzierung sich je mindestens ein
Teil der Verzierung auf unterschiedlichen Seiten des
Grundkörpers befindet. Dadurch entsteht auf einfache Weise
der Eindruck, daß die Verzierung den Grundkörper
durchdringt, was besonders bei Trinkgläsern reizvolle
Effekte ergibt. Dies kann man insbesondere dazu verwenden,
um flache Behältnisse mit einer als Fuß oder Ständer
dienenden Verzierung auszustatten. Ein solcher Ständer
vermittelt dann den reizvollen Eindruck, den Grundkörper zu
durchdringen.
Dabei ist zur Verbindung der Teile der Verzierung
mindestens ein Verbindungsglied vorgesehen, wobei das
Verbindungsglied derart als an einem Teil vorgesehener
Stift ausgebildet sein kann, daß der Stift in ein in einem
anderen Teil vorgesehenes Loch einsetzbar ist. Dadurch
ergibt sich eine besonders innige Verbindung von Verzierung
mit Grundkörper.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum
Herstellen eines Behältnisses mit einem Grundkörper und mit
einem über dem Grundkörper erhaben ausgebildeten und mit
einer insbesondere über dem Grundkörper erhaben
ausgebildeten Verzierung.
Das erfindungsgemäße Verfahren beinhaltet die folgenden
Schritte:
- - Bereitstellen eines fertiggestellten Grundkörpers mit einer Öffnung zur Aufnahme einer Verzierung,
- - Bereitstellen einer fertiggestellten Verzierung, wobei die Öffnung und die Verzierung so ausgebildet sind, daß die Verzierung in die Öffnung einsetzbar ist,
- - Einsetzen der Verzierung in die Öffnung
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren werden ausdrücklich fertiggestellte Grundkörper und fertiggestellte Verzierungen miteinander verbunden, und zwar durch Einsetzen der Verzierung in die im Grundkörper vorgesehene Öffnung. Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist dabei sichergestellt, daß die erfindungsgemäßen Gegenstände insbesondere erst kurz vor dem Verkauf an den Endverbraucher fertiggestellt werden. Dadurch ergeben sich Vorteile hinsichtlich der Lagerung und der Präsentation der erfindungsgemäßen Gegenstände.
In Ausbildung der Erfindung kann die Erfindung auch in der
Öffnung befestigt werden, wobei vorgesehen ist, daß das
Befestigen mit einem Klebstoff oder alternativ dazu mit
einer wieder lösbaren Befestigungsvorrichtung erfolgt.
Weitere Ausgestaltung ergeben sich aus den Ansprüchen,
wobei aus zum Vorsehen der in der vorliegenden Anmeldung
beschriebenen Sachmerkmale entsprechende Verfahrensmerkmale
offenbart sind.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand mehrerer
Ausführungsbeispiele näher dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Teil eines erfindungsgemäßen
Behältnisses,
Fig. 2 zeigt einen Teil eines weiteren erfindungsgemäßen
Behältnisses, nämlich einen Gedeckteller,
Fig. 3 zeigt vier verschiedene Ausführungsformen des
Übergangsbereichs zwischen Verzierung und Grundkörper,
Fig. 4 zeigt ein weiteres erfindungsgemäßes Behältnis, und
Fig. 5 zeigt noch ein weiteres erfindungsgemäßes
Behältnis.
Fig. 1 zeigt einen Abschnitt eines erfindungsgemäßen
Behältnisses 1, wobei ein Abschnitt eines Grundkörpers 2
sowie eine Verzierung 3 dargestellt ist. Die Verzierung 3
hat eine erste Halbperle 4 sowie eine zweite Halbperle 5.
Von der zweiten Halbperle 5 aus erstreckt sich ein
Durchgangsstift 6. In der ersten Halbperle 4 ist eine
Aufnahmebohrung 7 vorgesehen. Die Aufnahmebohrung 7 und der
Durchgangsstift 6 sind dabei so ausgebildet, daß sie sich
gerade ineinander stecken lassen.
Im Grundkörper 2 ist weiterhin eine Durchgangsbohrung 8
vorgesehen. Der Durchmesser der Durchgangsbohrung 8 ist so
gewählt, daß sich der Durchgangsstift 6 gerade einschieben
läßt. Im gezeigten Zustand sind die Halbperle 5, die
Halbperle 4 und der Grundkörper 2 zusammengebaut. Dazu wird
die zweite Halbperle 5 an den Stellen, an denen sie mit dem
Grundkörper 2 in Kontakt tritt, mit Klebstoff bestrichen
und der Durchgangsstift 6 so weit in die Durchgangsbohrung
8 eingeführt, daß eine Innenfläche der zweiten Halbperle 5
an einer Außenfläche des Grundkörpers 2 anliegt. Danach
wird die erste Halbperle 4 an ihren mit dem Grundkörper 2
in Kontakt tretenden Stellen mit Klebstoff bestrichen und
auf den über den Grundkörper 2 überstehenden Teil des
Durchgangsstifts 6 aufgesteckt, bis sie ganz am Grundkörper
2 anliegt. Danach wird das Behältnis 1 in fertiggestelltem
Zustand einer UV-Behandlung unterzogen, so daß der
Klebstoff aushärtet.
Fig. 2 zeigt einen Teil eines weiteren erfindungsgemäßen
Behältnisses 10 in der Draufsicht. Das Behältnis 10 weist
einen Teller 11 auf, der aus einer Tellerschale 12 sowie
aus einem Tellerrand 13 besteht. Auf den Tellerrand 13 ist
eine kreisrunde Verzierung 14 aufgesetzt.
Wie in dieser Ansicht nicht dargestellt ist, weist der
Tellerrand 13 eine Öffnung auf, in die ein Bereich der
Verzierung 14 einsteckbar ist.
Fig. 3 zeigt mehrere Verzierungen 14, die auf den
Tellerrand 13 aus Fig. 2 aufgebracht werden können.
Wie man in dieser Ansicht besonders gut sieht, sind an
einem Einsteckbereich 15 jeweils unterschiedliche
Klemmvorrichtungen vorgesehen.
In Fig. 3a ist die Klemmvorrichtung als am Einsteckbereich
15 angeklebtes Kunststoffteil in der Form einer Hülle 16
vorgesehen. Beim Einführen des Einsteckbereichs 15 in eine
Öffnung im Tellerrand 13 verformt sich die Hülle 16 und
sichert so die Verzierung 14 gegen Verschieben auf dem
Tellerrand 13.
Fig. 3b zeigt eine Verzierung 14 mit einem über den
Einsteckbereich 15 übergestülpten Kunststoffteil 17. Beim
Einstecken des Einsteckbereichs 15 in eine Öffnung im
Tellerrand 13 verformt sich dieses Kunststoffteil, so daß
eine feste Verbindung zwischen Verzierung 14 und Tellerrand
13 entsteht.
Fig. 3c zeigt einen als Kork oder Gummi ausgebildeten
Einsteckbereich 15. Dazu ist in dem Oberteil der Verzierung
14 eine Öffnung vorgesehen, in die sich der Einsteckbereich
15 aus Kork oder Gummi einführen läßt. Beim Einstecken des
Einsteckbereichs 15 verformt sich dieser in seiner
Gesamtheit und stellt so eine sichere Verbindung zwischen
Verzierung 14 und Tellerrand 13 sicher.
Schließlich ist noch eine Verzierung 14 gemäß Fig. 3d
vorgesehen, bei der der Einsteckbereich 15 fest mit der
Verzierung 14 verbunden ist, wobei der Einsteckbereich 15
mit einem separaten Klebstoff in einer Öffnung im
Tellerrand 13 befestigt wird.
Fig. 4 zeigt ein weiteres erfindungsgemäßes Behältnis,
nämlich eine Schüssel 20. Die Schüssel 20 gliedert sich in
einen Grundkörper 21 und in eine Verzierung 22.
Im Boden des Grundkörpers 21 ist ein kreisrundes Loch 23
vorgesehen, das in fertiggestelltem Zustand des
Grundkörpers 21 herausgeschnitten oder herausgebohrt werden
kann.
Die Verzierung 22 weist einen kreisscheibenartig
gestalteten Bereich 24 auf, der so ausgebildet ist, daß
sich der kreisscheibenartige Bereich 24 genau in das Loch
23 einsetzen läßt. Vor dem Einsetzen des
kreisscheibenartigen Bereichs 24 in das Loch 23 wird die
Außenkante des kreisscheibenartigen Bereichs 24 mit
Klebstoff versehen. Danach wird der kreisscheibenartige
Bereich 24 in das Loch 23 eingesetzt und die Schüssel 20
einer UV-Behandlung ausgesetzt, worauf der Klebstoff
aushärtet. Dadurch entsteht eine feste und dichte
Verbindung zwischen Verzierung 22 und Grundkörper 21.
Fig. 5 zeigt einen Bereich eines weiteren
erfindungsgemäßen Behältnisses 30 mit einem Grundkörper 31
sowie mit einer Verzierung 32.
Im Grundkörper 31 ist dabei eine Ausbuchtung 33 vorgesehen,
in der die Verzierung 32 von einer Seite einsetzbar ist.
Dazu ist die Ausbuchtung 33 auf ihrer Innenseite als
zylindrische Öffnung 34 ausgeformt. In diese Öffnung 34
kann ein kreisscheibenartiger Bereich 35 der Verzierung 32
eingesetzt werden. Zur Verbindung zwischen Verzierung 32
und Grundkörper 31 sind verformbare Kunststoffteile
eingesetzt, die in dieser Darstellung nicht gezeigt sind.
Claims (21)
1. Behältnis, insbesondere Schale, Becher, Teller,
Gedeckteller, Glas oder Schüssel, mit einem Grundkörper und
mit einer insbesondere über dem Grundkörper erhaben
ausgebildeten Verzierung, dadurch gekennzeichnet, daß der
Grundkörper (2, 11, 21, 31) eine Öffnung (8, 23, 34) zur
Aufnahme der Verzierung (3, 14, 22, 32) aufweist und daß
die Öffnung (8, 23, 34) und die Verzierung (3, 14, 22, 32)
so ausgebildet sind, daß die Verzierung (3, 14, 22, 32) in
die Öffnung (8, 23, 34) einsetzbar ist.
2. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Grundkörper (11) und Verzierung (14) eine
Klemmvorrichtung (15, 16, 17) zur Verbindung von
Grundkörper (11) und Verzierung (14) vorsehbar ist.
3. Behältnis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmvorrichtung (15, 16, 17) so ausgebildet ist, daß
eine reibschlüssige Verbindung von Grundkörper (11) und
Verzierung (14) vorsehbar ist.
4. Behältnis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmvorrichtung als aus einem verformbaren Stoff
hergestellten Mantel (16, 17) ausgebildet ist.
5. Behältnis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mantel (16, 17) Gummi aufweist.
6. Behältnis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mantel Kork aufweist.
7. Behältnis nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mantel (16, 17) an der Verzierung
(14) befestigbar ist.
8. Behältnis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmvorrichtung so ausgebildet ist, daß eine eine
stoffschlüssige Verbindung von Grundkörper und Verzierung
vorsehbar ist.
9. Behältnis nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmvorrichtung als Kleberschicht ausgebildet ist.
10. Behältnis nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kleber mit ultraviolettem Licht härtbar ist.
11. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (8, 23, 34) und die
Verzierung (8, 14, 22, 32) so ausgebildet sind, daß
zwischen Grundkörper (2, 11, 21, 31) und Verzierung (3, 14,
22, 32) eine formschlüssige Verbindung herstellbar ist.
12. Behältnis nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnung (8, 23, 34) als kreisrundes Loch ausgebildet
ist und daß die Verzierung (3, 14, 22, 32) einen
kreisscheibenartig ausgebildeten Abschnitt aufweist, wobei
die Radien von Kreisscheibe und Loch im wesentlichen
übereinstimmen.
13. Behältnis nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnung als rechteckiges Loch ausgebildet ist und daß
die Verzierung einen rechteckig ausgebildeten Abschnitt
aufweist, wobei die Länge der Seitenkanten von Abschnitt
und Loch im wesentlichen übereinstimmen.
14. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verzierung als mehrteilige
Verzierung (3) ausgebildet ist.
15. Behältnis nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verzierung (3) so ausgebildet ist, daß bei in den
Grundkörper (2) eingebautem Zustand der Verzierung sich je
mindestens ein Teil (4, 5) der Verzierung auf
unterschiedlichen Seiten des Grundkörpers (2) befindet.
16. Behältnis nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Teile (4, 5) der
Verzierung (3) mindestens ein Verbindungsglied (6)
vorgesehen ist.
17. Behältnis nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungsglied derart als an einem Teil (5)
vorgesehener Stift (6) ausgebildet ist, daß der Stift (6)
in ein in einem anderen Teil (4) vorgesehenes Loch (7)
einsetzbar ist.
18. Verfahren zum Herstellen eines Behältnisses,
insbesondere Schale, Becher, Teller, Gedeckteller, Glas
oder Schüssel, mit einem Grundkörper und mit einer
insbesondere über dem Grundkörper erhaben ausgebildeten
Verzierung, mit den folgenden Schritten:
- - Bereitstellen eines fertiggestellten Grundkörpers mit einer Öffnung zur Aufnahme einer Verzierung,
- - Bereitstellen einer fertiggestellten Verzierung, wobei die Öffnung und die Verzierung so ausgebildet sind, daß die Verzierung in die Öffnung einsetzbar ist,
- - Einsetzen der Verzierung in die Öffnung.
19. Verfahren zum Herstellen eines Behältnisses nach
Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzierung in
der Öffnung befestigt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
das Befestigen mit einem Klebstoff erfolgt.
21. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
das Befestigen mit einer lösbaren Befestigungsvorrichtung
erfolgt.
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