DE19642405A1 - Kühlvorrichtung für elektronische Teile - Google Patents
Kühlvorrichtung für elektronische TeileInfo
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- Cooling Or The Like Of Electrical Apparatus (AREA)
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kühlvorrichtung für elektronische Teile,
z. B. Halbleiterchips.
In letzter Zeit ist die Integration und Arbeitsgeschwindigkeit elektronischer
Bauteile, z. B. von Computern und peripheren Einrichtungen, insbesondere
Meßvorrichtung, Steuergeräten und dgl. beträchtlich verbessert worden wegen
einer Verringerung der Baugröße und einer höheren Verarbeitungsgeschwindig
keit. Somit steigt die Integration und Geschwindigkeit von Halbleiterchips der
CPU und dgl., d. h. der elektronischen Hauptkomponenten. Ebenso steigt somit
der elektrische Leistungsverbrauch der Halbleiterchips, was zu einer Erhöhung
von deren Wärmeleistung führt.
Generell ist eine Kühlvorrichtung für die vorgenannten Halbleiterchips so kon
figuriert, daß eine Wärmesenke mit Abstrahlrippen auf der Oberseite eines
Halbleiterchips befestigt und ein mit einem Gebläse, z. B. mit einem Axialgebläse
versehener Motor in dieser Wärmesenke befestigt ist. Gemäß dieser Kühlvorrich
tung strahlen die Abstrahlrippen die Wärme des Halbleiterchips nach außen und
werden zwangsweise gekühlt durch das sich drehende Gebläse, in der Art, daß
der Kühlluftstrom um die Abstrahlrippen kreist.
Zur Installierung des zuvor genannten Motors in einer Wärmesenke wird der
Motor zunächst an einer Halteplatte befestigt und sodann wird die Halteplatte an
der Wärmesenke durch Verschraubung oder Verwendung eines Klebemittels
befestigt.
Schließlich ist eine Drahtleitung bzw. Lotleine direkt angelötet an einem Motor
anschluß zur Zuführung von Strom zum Motor.
Die zuvorgenannte herkömmliche Kühlvorrichtung hat die folgenden Probleme.
Da der Motor mit dem Gebläse an der Oberseite der Wärmesenke befestigt ist,
steigt die Gesamtbauhöhe des Halbleiters einschließlich der Kühlvorrichtung an,
was die Bauhöhe vergrößert und nicht verkleinert. Ferner ist der Zusammenbau
des gesamten Systems, bei dem der Motor an einer Halteplatte befestigt und so
dann die Halteplatte an der Wärmesenke befestigt ist, kompliziert und unwirt
schaftlich.
Da ferner die Drahtleitung mit dem Motoranschluß verbunden ist, ist die Handha
bung verschlechtert, da die Drahtleitung den Zusammenbau verkompliziert und
die Lötung der Leitung durch unsachgemäßen Betrieb zufällig gelöst werden
kann.
Die vorliegende Erfindung beruht auf den obigen Erkenntnissen und hat zum Ziel
eine Kühlvorrichtung für elektronische Teile, deren Größe erheblich vermindert
und deren Zusammenbau verbessert ist.
Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe schlägt die vorliegende Erfindung eine
Kühlvorrichtung gemäß Anspruch 1 vor.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine Kühlvorrichtung eine
Vielzahl von Abstrahlrippen auf, die in einer Wärmesenke gebildet sind, welche
in Kontakt ist mit den elektronischen Teilen. Wenigstens ein Paar von Abstrahl
rippen ist parallel zueinander gebildet. Ein Motor zum Antreiben eines Gebläses
ist vorgesehen, um die elektronischen Teile luftzukühlen. Der Motor ist in einer
Vertiefung befestigt, die durch die Abstrahlrippen gebildet ist, derart, daß die
Motorachse sich in der Längsrichtung der Vertiefung erstreckt. Es sind Motorkör
per-Halteeinrichtungen vorgesehen an den Abstrahlrippen, um die Motorbefesti
gung in der Vertiefung zu unterstützen. Eine Leiterplatte ist verbunden mit einem
Anschluß des Motors und liegt auf den oberen Enden der Abstrahlrippen auf.
Schließlich ist ein Haltesteg gebildet an der Leiterplatte, um in die Vertiefung so
einzugreifen, daß sie mit den Motorkörper-Halteeinrichtungen zusammenwirkt
bei der Klemmung des Motors zwischen sich.
Gemäß der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung für elektronische Teile ist ein
Motor eingeklemmt und fixiert zwischen den Motorkörper-Halteeinrichtungen nur
durch Einpassen des Motors in ein Paar von Abstrahlrippen einer Wärmesenke
und Aufstellen einer Leiterplatte auf den oberen Enden der Abstrahlrippen. In
diesem Fall kann der Motor innerhalb der Höhe der Abstrahlrippen untergebracht
werden.
Da ferner ein Anschluß des Motors direkt mit der Leiterplatte verbindet, ist keine
Drahtleitung erforderlich. Schließlich wird die ähnlich zu den elektronischen
Teilen im Motor erzeugte Wärme auf die Abstrahlrippen übertragen, in welchen
der Motor untergebracht ist und von dort nach außen abgestrahlt.
Eine Kühlvorrichtung für elektronische Teile weist bevorzugt ein Kernbasismateri
al auf, das Keramik oder Metall beinhaltet.
Die Bauhöhe der Abstrahlrippen oberhalb der Motor-Halteeinrichtung ist bevor
zugt größer gleich der Bauhöhe des Motorkörpers in einer bevorzugten Aus
führungsform.
Auf den oberen Flächen der Abstrahlrippen sind bevorzugt Stege vorgesehen, die
durch eine in der Leiterplatte gebildete Aussparung hindurchgreifen. Dies erhöht
die Wärmeabstrahlkapazität der Kühlvorrichtung in einer besonderen Ausfüh
rungsform.
Ferner ist es bevorzugt, daß in der Leiterplatte Bauteillöcher gebildet sind für
Anschlüsse des Motors. Diese Bauteillöcher sind verbunden mit Leiterbahnen der
Leiterplatte. Dadurch entfällt ein zusätzlicher Verdrahtungsaufwand für die
Stromversorgung des Motors.
Gemäß der Erfindung wird eine Kühlvorrichtung für elektronische Teile geschaf
fen, bei der ein Teil der Wärme übertragen wird von den oberen Enden der
Abstrahlrippen auf ein Kernbasismaterial der Leiterplatte, während ein Großteil
der Wärme durch die Abstrahlrippen von deren Oberfläche abgestrahlt wird. Von
dem Kernbasismaterial der Leiterplatte wird die Wärme zur Oberfläche der
Leiterplatte geleitet und von deren gesamter Oberfläche abgestrahlt. Dies erhöht
die Wärmeabstrahlkapazität der gesamten Vorrichtung.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungs
beispielen in Verbindung mit der Zeichnung.
Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche eine Kühlvor
richtung für elektronische Teile gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erläutert.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht, welche eine Kühlvorrichtung für
elektronische Teile gemäß der ersten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung erläutert.
Fig. 3 ist ein Schnitt entlang der Linie A-A von Fig. 2.
Fig. 4 (a) ist eine Aufsicht einer Leiterplatte in einer Kühlvorrichtung für elekt
ronische Teile gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
Fig. 4 (b) ist eine Seitenansicht einer Leiterplatte in einer Kühlvorrichtung für
elektronische Teile gemäß der ersten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung.
Fig. 5 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche eine Kühlvor
richtung für elektronische Teile gemäß der zweiten Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung erläutert.
Fig. 6 ist eine Ansicht, welche eine Kühlvorrichtung für elektronische
Teile gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung zeigt.
Fig. 7 (a) ist eine Aufsicht einer Leiterplatte einer Kühlvorrichtung für elek
tronische Teile gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung.
Fig. 7 (b) ist eine Seitenansicht einer Leiterplatte in einer Kühlvorrichtung für
elektronische Teile gemäß der zweiten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 wird nachstehend eine erste Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.
In Fig. 1 ist explosionsartig eine Kühlvorrichtung 1 gezeigt, die zusammengesetzt
ist aus einer Wärmesenke 2, Motoren 3 und einer Leiterplatte 4, welche im
Detail in Fig. 1 gezeigt sind.
Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Kühlvorrichtung ist wie folgt aufgebaut. Die
Wärmesenke 2 weist eine Vielzahl von quaderförmigen plattenartigen Abstrahl
rippen 2A auf, die in Kontakt sind mit elektronischen Teilen, z. B. einem oder
mehreren Halbleiterchips. Zwei Motoren 3 sind zur Befestigung an den Abstrahl
rippen 2A vorgesehen, um Gebläse 3a drehend anzutreiben, zur Kühlung der
elektronischen Teile. Schließlich ist eine Leiterplatte 4 vorgesehen, mit der
Anschlüsse 3b der Motoren 3 verbunden sind. Die Leiterplatte 4 ist vorgesehen
zur Befestigung an den oberen Enden der Abstrahlrippen 2A.
Die Abstrahlrippen 2A der Wärmesenke 2 erstrecken sich parallel zueinander in
Form koplanarer Platten, die aus Keramik oder Metall gemacht sind und an ihren
unteren Abschnitten miteinander verbunden bzw. integriert sind. Unter den
Abstrahlrippen 2A bilden jeweils Paare der Abstrahlrippen 2a, 2a sowie 2b, 2b
entsprechende Vertiefungen 2c, so daß die Rippen 2a, 2a eine Vertiefung 2c
und die Rippen 2b, 2b die andere Vertiefung 2c bilden. Die Motoren 3 passen in
die entsprechenden Vertiefungen 2c, in der Form, daß die Motorachse in der
Längsrichtung der Vertiefungen 2c ausgerichtet ist.
Die Abstrahlrippen 2a, 2a, 2b, 2b haben entsprechende Motorkörper-Halteein
richtungen 2d zum Halten der in die entsprechenden Vertiefungen 2c einge
brachten passenden Motoren 3. Die Motorkörper-Halteeinrichtungen 2d sind so
gebildet, daß sie nach innen von den entsprechenden Abstrahlrippen 2a, 2a, 2b,
2b vorspringen und in der Form eines Stegs sich längs der entsprechenden
Vertiefung 2c erstrecken.
Zur Positionierung der Leiterplatte 4 sind ferner Stege 2e an den oberen Flächen
der Abstrahlrippen 2a gebildet, die in einem mittleren Abschnitt der Wärmesenke
2 positioniert sind. Die Stege 2e erhöhen die Abstrahlrippen 2A längs deren
Länge mit Ausnahme der Endbereiche.
In dieser Ausführungsform sind Schrittmotoren anstelle der Motoren 3 verwen
det worden. Die Anschlüsse 3b, welche sich nach oben vorspringend erstrecken,
sind am vorderen und hinteren Ende der zylindrischen Motorkörper 3c angeord
net. An einem Ende jeder der Motorkörper 3c springt eine Ausgangswelle 3d mit
einem Gebläse 3a vor, welche sich längs der Axialrichtung des entsprechenden
Motorkörpers 3c erstreckt.
Ein Beispiel der Leiterplatte 4 ist eine sogenannte "Porzellan-Emaill-Platte", die
wie nachstehend erläutert hergestellt wird. Eine Porzellan-Emaill-Schicht wird auf
einem aus Keramik oder Metall gemachten Kernbasismaterial erhitzt bzw. ge
trocknet und eine Dickfilm-Leiterfarbe wird darauf gedruckt, gefolgt durch ein
Sintern zur Bildung eines leitfähigen Musters. Ferner kann eine Leiterplatte zum
Einsatz gelangen, die zusammengesetzt ist aus einem Kernbasismaterial aus
einem wärmehärtenden Kunststoff bzw. Kunstharz, z. B. einem Epoxyharz. Ein
Kernbasismaterial, das aus Metall gemacht ist, wird jedoch bevorzugt, wenn
man die mit der hochdichten Packung von elektronischen Bauteilen verbundene
Wärme, die Geräusche oder die elektromagnetische Abschirmung berücksichtigt.
Wie in Fig. 4 gezeigt, ist die Leiterplatte 4 eine Platte, die gemacht ist aus einem
Keramikmaterial oder demselben metallischen Material wie die Wärmesenke 2,
z. B. Aluminium, Kupfer, Kupfer-Wolfram-Legierungen, Aluminiumnitrid und dgl.
Ein Zwischenraum 4a, in welchen die Stege 2e der Wärmesenke 2 passen, ist
gebildet in dem mittleren Abschnitt der Leiterplatte 4. Dieser Zwischenraum 4a
ist in Form einer Aussparung vorgesehen. Ferner sind Stege 4b, welche die
Motorkörper 3c der Motoren 3 halten, an der Bodenfläche der Leiterplatte 4
vorgesehen. Zusätzlich sind auf der Oberfläche der Leiterplatte 4 Verdrahtungs
muster bzw. Leiterbahnen 4c aufgedruckt, um den Strom für die Anschlüsse 3b
der Motoren 3 zuzuführen. Bauteillöcher 4d sind so gebildet, daß die Anschlüsse
3b durch die entsprechenden Bauteillöcher 4d greifen können, um eine elek
trische Verbindung herzustellen mit den Verdrahtungsmustern 4c zur Zeit der
Befestigung der Motoren 3. Zur elektrischen Isolierung der Anschlüsse 3b von
dem Kernbasismaterial sind die metallischen Bauteillöcher 4d beispielsweise
durch Beschichtung vorbehandelt.
Nachstehend wird der Zusammenbau der Kühlvorrichtung 1 gemäß der ersten
Ausführungsform beschrieben.
Zunächst werden die Motorkörper 3c auf die entsprechenden Motorkörper-
Halteeinrichtungen 2d gestellt, die in den entsprechenden Vertiefungen 2c der
Wärmesenke 2 gebildet sind.
Die Stege 2e der Wärmesenke 2 passen in die Aussparung 4a der Leiterplatte 4,
und die Motoren 3 sind so befestigt, daß die Motorkörper 3c durch die ent
sprechenden Stege 4b der Leiterplatte 4 sowie die entsprechenden Motorkörper-
Halteeinrichtung 2d eingespannt sind. Zu dieser Zeit greifen die Anschlüsse 3b
der Motoren 3 durch die entsprechenden Bauteillöcher 4d von unterhalb der
Leiterplatte 4 durch, um eine elektrische Verbindung mit den Drahtmustern 4c
herzustellen, wie in Fig. 2 gezeigt.
In dieser Kühlvorrichtung 1 werden somit die Motoren 3 befestigt und einge
spannt zwischen der Leiterplatte 4 und den entsprechenden Motorkörper-Hal
teeinrichtungen 2d, indem die Leiterplatte 4 auf den oberen Enden bzw. Flächen
der Abstrahlrippen 2A aufliegt. In diesem Fall können die Motoren 3 innerhalb
der Höhe der Abstrahlrippen 2A untergebracht werden.
Da die Anschlüsse 3b die Motoren 3 unmittelbar mit der Leiterplatte 4 verbin
den, ist keine Führungsleitung erforderlich.
Zusätzlich sind auf der Leiterplatte 4 nicht nur die Verdrahtungsmuster 4c,
welche elektrischen Strom für die elektronischen Teile liefern, sondern auch
Verdrahtungsmuster und Einrichtungen befestigt, die elektrischen Strom für die
Motoren zuführen und steuern. Somit ist eine getrennte Leiterplatte für die
Verdrahtungsmuster und Vorrichtungen für die Motoren nicht erforderlich.
Ferner ist in der Kühlvorrichtung 1 der untere Abschnitt der Wärmesenke 2 so
angeordnet, daß er in Kontakt ist mit den elektronischen Teilen. Die von den
elektronischen Teilen abgegebene Wärme wird somit übertragen auf die Ab
strahlrippen 2A vom unteren Abschnitt der Wärmesenke 2 aus und die abgege
bene Strahlung wird wirksam weitergeleitet insbesondere zu den Abstrahlrippen
2a, 2b, welche die Motoren 3 einklemmen, da der Kühlluftstrom von dem
Gebläse 3a dies sehr wirksam unterstützt.
Obwohl ferner ein Großteil der durch die Abstrahlrippen 2A übertragenen Wärme
von der Oberfläche der Abstrahlrippen 2A abgegeben wird, wird ein Teil der
Wärme von den oberen Enden der Abstrahlrippen 2A an das Kernbasismaterial
der Leiterplatte 4 übertragen. Dort wird es durch das Kernmaterial zur Ober
fläche der Leiterplatte 4 geleitet und von deren gesamter Oberfläche abgestrahlt.
Darüber hinaus wird die in den Motoren 3 erzeugte Wärme auf die Rippen 2A
übertragen, welche die Motoren 3 einklemmen und von dort von den Rippen 2A
nach außen abgestrahlt, ähnlich wie die Wärme der elektronischen Teile.
Die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachstehend unter
Bezugnahme auf Fig. 5 bis 7 erläutert.
Eine Kühlvorrichtung 11 weist Leiterplatten 12, Motoren 3 und eine Wärmesen
ke 1 3 auf, die in den Figuren gezeigt ist.
Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, unterscheidet sich die zweite Ausführungs
form von der ersten Ausführungsform darin, daß anstelle der Verwendung einer
Leiterplatte 4 zwei Leiterplatten 12 getrennt vorgesehen sind an entsprechend
zwei Motoren 3. Diese sind aufgenommen und befestigt in entsprechenden
Vertiefungen 13c, die gebildet sind durch entsprechende Paare von Abstrahlrip
pen 13a, 13a sowie 13b, 13b. Diese Rippen klemmen die entsprechenden
Motoren zwischen sich ein.
Die Leiterplatten bzw. gedruckten Schaltungen 12 erstrecken sich mit anderen
Worten längs der entsprechenden Rillen 13c. Sie sind vorgesehen in einer
ähnlichen Breite zu der der Rillen 13c. Jeweils ein Ende von ihnen ist gebildet in
einen T-förmigen Flügel, der an beiden Seiten vorspringt. Ferner sind ähnlich zur
ersten Ausführungsform Stege 12B vorgesehen, welche die Motorkörper 3c der
Motoren 3 halten und an den Bodenflächen der Leiterplatten 12 vorgesehen
sind. Zusätzlich sind an den Oberflächen der Leiterplatten 12 Verdrahtungs
muster bzw. Leiterbahnen 12c aufgedruckt, um den Strom für die Anschlüsse
3b der Motoren 3 zu führen. Bauteillöcher 12b sind so gebildet, daß die An
schlüsse 3b durch die entsprechenden Bauteillöcher 12a hindurchgreifen kön
nen, um eine elektrische Verbindung mit den Verdrahtungsmustern 12c zur
Stromversorgung der Motoren 3 herzustellen. Zur elektrischen Isolierung der
Anschlüsse 3b von dem Kernbasismaterial werden die metallischen Bauteillöcher
12d beispielsweise durch Beschichtung vorbehandelt.
Zusätzlich sind Motorkörper-Halteeinrichtungen 13d in der Form eines Stegs in
entsprechenden Vertiefungen 13c vorgesehen, und zwar ähnlich wie in der
ersten Ausführungsform. Positionierkerben 13c, mit denen die Flügel 12a der
Leiterplatten 12 positioniert und in Eingriff gestellt werden, sind in den ent
sprechenden oberen Enden einer Seite der Abstrahlrippen 13a, 13a, 13b und
13b gebildet.
Nachfolgend wird der Zusammenbau der Kühlvorrichtung 11 gemäß der zweiten
Ausführungsform beschrieben.
Zunächst werden ähnlich der ersten Ausführungsform die Motorkörper 3c auf
die entsprechenden Motorkörper-Halteeinrichtungen 13d aufgesetzt, die in den
entsprechenden Vertiefungen 13c der Wärmesenke 13 vorgesehen sind.
Die Flügel 12a der Leiterplatten 12 greifen in die Kerben 13e der Wärmesenke
13, wobei die Leiterplatten 12 in die Vertiefungen 13c passen. Zu dieser Zeit
werden die Motoren 3 so befestigt, daß die Motorkörper 3c durch die Stege 1 2b
der Leiterplatten 12 und die MotorkörperHalteeinrichtungen 13d eingeklemmt
sind. Die Anschlüsse 3b der Motoren 3 können durch die entsprechenden
Bauteillöcher 12d von unterhalb der Leiterplatten 12 hindurchgreifen, um elek
trisch mit den Verdrahtungsmustern bzw. Leiterbahnen 12c zu verbinden, wie
in Fig. 5 gezeigt.
In der Kühlvorrichtung 11 der zweiten Ausführungsform sind die Leiterplatten 12
innerhalb der Abstrahlrippen 13A dergestalt angebracht, daß sie in den entspre
chenden Vertiefungen 13c eingepaßt und befestigt sind.
In der ersten Ausführungsform ist der obere Abschnitt jeder der Vertiefungen,
die durch die entsprechenden Abstrahlrippen 2A gebildet sind, durch die Leiter
platte 4 geschlossen. Demgegenüber sind in der zweiten Ausführungsform nur
die oberen Abschnitte der Vertiefungen 13c geschlossen und diejenigen oberen
Abschnitte der anderen Vertiefungen sind geöffnet. Daher wird die abgegebene
Strahlung von jeder der Abstrahlrippen 13A verbessert.
Obwohl zwei Motoren für eine Wärmesenke in den obigen Ausführungsformen
vorgesehen sind, ist die vorliegende Erfindung darauf nicht beschränkt. Die
MotorkörperHalteeinrichtungen in der Wärmesenke und die Stege einer Leiter
platte können entsprechend einer erforderlichen Anzahl von Motoren gebildet
werden. Zusätzlich können die Anzahl und die Erstreckungsrichtung der Ab
strahlrippen gemäß den Einbaubedingungen eingestellt werden. Eine Einrichtung
zur Positionierung einer Wärmesenke und einer Leiterplatte sowie für die Position
und für die Form der Paßabschnitte kann geeignet bestimmt werden.
Obwohl die Motorkörper-Halteeinrichtungen gebildet sind in der Form eines
Stegs, können anderer Formen eingesetzt werden, solange sie die Motorkörper,
die oberhalb davon positioniert sind, wirksam eingreifen. Beispielsweise können
Stufen mit einer Breite vorgesehen werden, welche kleiner ist als der Durch
messer der Motorkörper. Diese Stufen können vorgesehen sein an den Abstrahl
rippen-Vertiefungen, welche die Motoren einklemmen.
Die vorliegende Erfindung bietet die folgenden Vorteile. Ein Motor einer Kühlvor
richtung für elektronische Teile gemäß den obigen Ausführungsformen paßt in
ein Paar von Abstrahlrippen einer Wärmesenke so hinein, daß er zwischen ihnen
eingeklemmt und fixiert werden kann und daher ist der Motor innerhalb der Höhe
der Abstrahlrippen aufgenommen, was zu einer kleiner bemessenen Vorrichtung
führt und die Bauhöhe senkt.
Da ferner der Anschluß des Motors direkt mit einer Leiterplatte verbindet, ist
keine zusätzliche Anschlußleitung erforderlich. Somit ist der Handhabungsauf
wand während des Zusammenbaus verbessert und der Motor ist verläßlich fixiert
in einfacher Art und Weise, da der Motorkörper durch einen Steg der Leiterplatte
positioniert und fixiert ist.
Ferner wird die durch die elektronischen Teile ebenso wie durch den Motor
erzeugte Wärme von den Abstrahlrippen abgestrahlt. Somit kann sich die Küh
lung wirksamer entwickeln durch den Eigenkühlungseffekt des Motors.
Ferner kann in einer Kühlvorrichtung für elektronische Teile gemäß den obigen
Ausführungsformen ein Teil der durch die Abstrahlrippen weitergeleiteten Wärme
schnell durch ein Kernbasismaterial einer Leiterplatte zur Oberfläche der Leiter
platte abgegeben werden und von dort durch deren gesamte Oberfläche abge
strahlt werden. Daher hat die Leiterplatte per se eine höhere Abstrahlungswir
kung, was die Kühlung verbessert.
Claims (5)
1. Kühlvorrichtung für elektronische Teile, aufweisend:
- - eine Vielzahl von Abstrahlrippen (2A), welche in einer Wärmesenke (2) gebildet sind, die in Kontakt ist mit den elektronischen Teilen, wobei wenigstens zwei Abstrahlrippen parallel zueinander gebildet sind,
- - ein Motor (3) zum Antreiben eines Gebläses (3a) zur Luftkühlung der elektronischen Teile, wobei der Motor eingepaßt in eine Ver tiefung (2c), die gebildet ist durch die Abstrahlrippen (2A), derart, daß die Motorachse sich in der Längsachse der Vertiefungen (2c) erstreckt,
- - Motorkörper-Halteeinrichtungen (2d), die vorgesehen sind an den Abstrahlrippen, um die Motorhalterung in der Vertiefung zu unter stützen,
- - eine Leiterplatte (4), welche verbunden ist mit einem Anschluß des Motors und vorgesehen ist auf den oberen Enden der Abstrahlrip pen (2A), und
- - ein Haltesteg (4b), der an der Leiterplatte (4) gebildet ist, um in die Vertiefung (2c) einzugreifen, um mit den Motorkörper-Halteein richtungen (2b) zur Klemmung des Motors zwischen sich zusam menzuwirken.
2. Kühlvorrichtung für elektronische Teile gemäß Anspruch 1, wobei die
Leiterplatte ein Kernbasismaterial aufweist, das aus Keramik oder Metall
gebildet ist.
3. Kühlvorrichtung für elektronische Teile gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei
die Bauhöhe der Abstrahlrippen oberhalb der Motorkörper-Halteeinrichtung
(2d) größer gleich der Bauhöhe eines Motorkörpers (2c) ist.
4. Kühlvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an der
Oberseite mindestens einer Abstrahlrippe (2a) Stege (2e) vorgesehen sind,
die dazu vorgesehen sind, durch eine in der Leiterplatte (4) gebildete
Aussparung (4a) hindurchzugreifen.
5. Kühlvorrichtung für elektronische Teile gemäß einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei in der Leiterplatte Bauteillöcher (4d) gebildet sind, die
mit Leiterbahnen in Verbindung stehen und zur Aufnahme von Anschlüs
sen (3b) des Motors (3) vorgesehen sind, um den Motor (3) mit Strom zu
versorgen.
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1996
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