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DE19641257C2 - Filteranlage und Verfahren zum Entfernen von Filtereinrichtungen aus einer Filteranlage - Google Patents

Filteranlage und Verfahren zum Entfernen von Filtereinrichtungen aus einer Filteranlage

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Publication number
DE19641257C2
DE19641257C2 DE19641257A DE19641257A DE19641257C2 DE 19641257 C2 DE19641257 C2 DE 19641257C2 DE 19641257 A DE19641257 A DE 19641257A DE 19641257 A DE19641257 A DE 19641257A DE 19641257 C2 DE19641257 C2 DE 19641257C2
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DE
Germany
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filter
base
filter base
devices
gas space
Prior art date
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DE19641257A
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Hermann Hennen
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Braincom AG
Original Assignee
GUENTER JUNKES EN und KLIMATEC
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/02Particle separators, e.g. dust precipitators, having hollow filters made of flexible material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/88Replacing filter elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2265/00Casings, housings or mounting for filters specially adapted for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D2265/02Non-permanent measures for connecting different parts of the filter
    • B01D2265/023Non-permanent measures for connecting different parts of the filter making use of magnetic forces

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Filteranlage nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zum Entfernen von Fil­ tereinrichtungen aus einer Filteranlage.
Aus der DE 41 41 935 C1 ist eine Vorrichtung zum Auswechseln von Filterschläuchen einer Staubfilteranlage zur Trockenent­ staubung bekannt. Diese besteht aus einem Rohgaskanal, einem Reingaskanal, mehreren Schlauchkammern mit einer Anzahl von Filterschläuchen und jeweils einer zu den einzelnen Schlauch­ kammern gehörenden Reingaskammer mit einem Deckel, einem die Grenze zwischen Schlauchkammer und Reingaskammer bildenden Schlauchboden sowie jeweils einem Staubsammelbunker. Letzterer besteht aus zwei sich hinsichtlich der Bodenflächen überlap­ penden Pyramidenstümpfen, deren gemeinsame Grundfläche nach oben zur Schlauchkammer zeigt, so daß die beiden kleineren Flächen zwei nebeneinanderliegende Staubbunkerausläufe bilden. Anstelle der innen verlaufenden Pyramidenstumpfflächen ist ein am Schnittpunkt der Pyramidenstumpfflächen angeordnetes, tra­ pezförmiges Schwenkblech vorgesehen, mit dem wahlweise der eine oder der andere Staubbunkerauslauf abgedeckt werden kann.
Der Filterwechsel wird bei dieser Vorrichtung dadurch bewerk­ stelligt, daß nach Abschaltung der Rohgaszufuhr einer Schlauchkammer das Schwenkblech im zugehörigen Staubbunker über den ersten Staubbunkerauslauf, der dem Staubaustrag dient, geschwenkt und dann der Deckel der Reingaskammer geöff­ net wird. Anschließend werden die Stützkörbe der Filterschläu­ che nach oben herausgezogen und die gebrauchten Filterschläu­ che aus ihren Halterungen im Schlauchboden gelöst und nach unten in die dafür vorgesehenen Abfalltransportbehältnisse entsorgt.
Dabei ist problematisch, daß zum Filterwechsel der Reingasraum betreten werden muß, wodurch er verschmutzt wird. Außerdem ist es sehr arbeits- und zeitaufwendig, jeden Filterschlauch bei geöffneter Anlage einzelnen auszubauen, wodurch ferner eine Gefährdung des Personals durch beim Fallenlassen der Filter­ schläuche entstehenden Staub sowie eine lange Stillstandzeit der Anlage auftreten.
Bei einem filternden Abscheider, wie er beispielsweise aus der DE 31 41 054 A1 bekannt ist, können in Reihen angeordnete zy­ linderförmige Filterpatronen zum Austausch einzeln durch jeder Reihe zugeordnete Türen entnommen werden. Zwar wird hierbei der Reingasraum nicht betreten, jedoch ist es auch bei dieser Ausführung sehr aufwendig, die Filterpatronen zu ersetzen. Weiterhin hat diese Bauart den Nachteil, daß die einzelnen Filterpatronen im Zuge der Austauscharbeiten an ihrem Einsatz­ ort nur schwer und mit hohem Aufwand in erforderlicher Weise abzudichten sind.
Aus der DE 21 43 261 B1 ist ein Staubgasfilter bekannt, bei dem ein Rohgasraum und ein Reingasraum nebeneinander angeord­ net sind. Eine Filtergruppe mit einer Mehrzahl von Schlauch­ filtern ist im Rohgasraum an einem gesonderten Gehäuse ange­ bracht, das als in den Reingasraum mündender Reingassammelka­ nal ausgebildet ist und zusammen mit der zugehörigen Filter­ gruppe ausgetauscht werden kann. Das Auswechseln eines Gehäu­ ses mit daran angebrachter Filtergruppe ist nach oben vorgese­ hen, wodurch aufwendige und schwierige sowie kraftaufwendige Hebearbeiten erforderlich sind, die ferner die Gefahr mit sich bringen, daß sich von den Filtern abfallender Staub weit ver­ teilen kann. Zudem verursacht das Vorsehen der Reingassam­ melkanäle, die immer mit den Filtergruppen ausgewechselt wer­ den einen zusätzlichen Material- und Kostenaufwand sowie einen erhöhten Platzbedarf beim Lagern und Aufbereiten der Austau­ scheinheit. Da die Dichtflächen der Gehäuse zum Reingasraum hin parallel zur Bewegungsrichtung beim Wiedereinsetzen der Gehäuse mit Filtergruppen verlaufen, ist es schwierig, eine ausreichende Abdichtung zu erreichen. Durch die gruppenweise Aufteilung der Filterschläuche sind die abzudichtenden Dicht­ flächen ferner sehr umfangreich, so daß auch die Gefahr einer Leckage entsprechend groß ist.
Die DE 33 09 983 A1 offenbart Schlauchfilter für die Abschei­ dung von staubförmigen Produkten aus Gasen. Dabei sind eine rohgasseitige Staubkammer und eine Reingaskammer vorgesehen. Ein Schlauchboden mit einer eingangsseitig daran befestigten Mehrzahl von Filterschläuchen und einer ausgangsseitig daran angebrachten Sammelkammer, die in einen an die Reingaskammer anschließbaren Durchlaß mündet, für die Mehrzahl von Filter­ schläuchen bildet eine Schlauchfilterzelle, die über eine Tragkonstruktion fest mit einem auf Rollen verfahrbaren Fahr­ gestell verbunden ist. Der Durchlaß an der Sammelkammer ist mit einem mittels einer elastischen Dichtung gasdichten Schnellverschluß an einem passenden Gegenstück am Trennboden zwischen Staubkammer und Reingaskammer befestigbar. Vor dem Ausfahren der Schlauchfilterzellen aus der Staubkammer auf Schienen zur Führung der Rollen des Fahrgestells werden die Schnellverschlüsse der Gegenstücke zu den Durchlässen in der durch eine Tür begehbaren Reingaskammer gelöst und durch Anhe­ ben aus den Dichtungen ausgerastet. Dann können die Schlauch­ filterzellen zur Reparatur oder zum Austausch aus der Staub­ kammer herausgefahren werden.
Auch diese Bauart erfordert einen hohen Dichtungsaufwand, da beim Filterwechsel die Durchlässe der Sammelkammern zu ihren Gegenstücken hin und letztere gegenüber dem Trennboden abge­ dichtet werden müssen. Weiterhin ist problematisch, daß die Rollen in der Staubkammer beim Betrieb der Anlage verschmut­ zen. Dies führt zum einen dazu, daß dieser Staub beim Heraus­ fahren der Schlauchfilterzellen die Umgebung des Filters ver­ schmutzt. Zum anderen besteht die Gefahr, daß die verschmutz­ ten Rollen blockieren und dann innerhalb der Staubkammer ge­ reinigt werden müssen, damit die Schlauchfilterzellen heraus­ gefahren werden können. Auch ist es aufwendig, eine ausrei­ chende Anzahl von fertig bestückten Fahrgestellen zu bevorra­ ten, um den Filterwechsel schnell durchführen zu können. An­ dernfalls ergeben sich lange Stillstandzeiten der Filteranla­ ge, bis ein herausgefahrenes Fahrgestell mit neuen Filter­ schläuchen bestückt ist. Der letztere Vorgang wird außerdem durch das Fahrgestell erschwert, da es die erforderlichen Ar­ beiten behindert, so daß der Vorgang besonders lange dauert und für das Personal unangenehm oder sogar gefährlich ist.
Dieselben Probleme weist die ähnlich zur vorher beschriebenen Filteranlage ausgebildete und in der DE 27 24 590 A1 beschrie­ bene Hilfsvorrichtung für Schlauchgruppen auf, wobei zusätz­ lich durch das Ausfahren der an Sammelkanälen hängenden Schlauchgruppen durch den neben dem Staubgasraum angeordneten Reingasraum hindurch letzterer verschmutzt wird.
Ein stehendes Schlauchfilter offenbart die DE 33 13 357 A1. Dabei ist ein Schlauchboden, der den Rohgasraum vom Reingas­ raum trennt, als ein um eine Hochachse des Schlauchfilters drehbares Karussell ausgebildet und dazu an einer drehbaren Tragsäule befestigt, um einzelne Filterschläuche wahlweise vor einer Türöffnung zum Rohgasraum positionieren zu können. Der Schlauchboden liegt in einer Betriebsstellung über eine Dich­ tung an einem in der Trennebene zwischen Rohgasraum und Rein­ gasraum die letzteren im übrigen gegeneinander abdichtenden Ring an und kann, um gedreht werden zu können, zusammen mit der Tragsäule gegenüber dem Ring abgesenkt werden. Die Trag­ säule durchsetzt den Schlauchboden in den Reingasraum hinein, wo sie in einer Führungshülse gelagert ist, an der die Trag­ säule mit dem Schlauchboden in der abgesenkten Lage hängt, und ist unten auf einer Exzenterscheibe abgestützt, die über eine außerhalb des Filtergehäuses liegende Handkurbel zum Absenken und Anheben der Tragsäule mit dem Schlauchboden drehbar ist.
Bei diesem Schlauchfilter muß jeder Filterschlauch einzeln ausgewechselt und dabei auch noch an seiner verschmutzten Sei­ te gehandhabt werden. Die Arbeit wird dabei durch den be­ schränkten Bereich der Türe zusätzlich erschwert. Der inner­ halb des Rohgasraums liegende Teil der Absenk- und Drehmecha­ nik unterliegt einer starken Verschmutzung, so daß die Funkti­ onssicherheit nicht gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Filteranlage und ein Verfahren zu schaffen, bei denen Filtereinheiten schnell, einfach und sicher ausgewechselt werden können.
Diese Aufgabe wird einerseits mit einer Filteranlage nach dem Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Filteranlage nach dem An­ spruch 1 sind in den Unteransprüchen 2-17 angegeben.
Durch die Erfindung wird somit eine Filteranlage mit einem durch eine Türe zugänglichen Rohgasraum und einem Reingasraum und einer diese Räume verbindenden Durchlaßöffnung geschaffen, die durch einen Filtereinrichtungen tragenden Filterboden ab­ dichtbar ist, der mittels einer Verstellmechanik zwischen ei­ ner Betriebsstellung, in der er die Durchlaßöffnung abdichtet, und einer Wartungsstellung, in der er von der Durchlaßöffnung beabstandet ist, verstellbar ist. Ein Luftstrom vom Rohgasraum zum Reingasraum kann bei in Betriebsstellung befindlichem Fil­ terboden durch die Filtereinrichtungen erfolgen. Erfindungsge­ mäß ist der Filterboden in der Wartungsstellung von der Ver­ stellmechanik entkoppelt und kann samt Filtereinrichtungen durch die Türe aus dem Rohgasraum entfernt werden.
Die erfindungsgemäße Filteranlage ermöglicht ein schnelles, einfaches und sicheres Auswechseln der Filtereinheiten. Je nach Bauart kann der Filterboden mit den Filtereinrichtungen durch Betätigen der Verstellmechanik von außerhalb des Rohgas­ raumes oder innerhalb diesem nach dem Öffnen der Türe aus der Betriebsstellung in die Wartungsstellung gebracht werden. Durch die dann jedenfalls geöffnete Türe kann der die Fil­ tereinrichtungen tragende Filterboden aus dem Rohgasraum ent­ nommen werden, was je nach Größe und Gewicht von Filterboden mit Filtereinrichtungen von Hand oder mittels eines speziell angepaßten Gestells oder eines üblichen Gabelstaplers erfolgen kann. Der Filterboden mit Filtereinrichtungen kann dann zum Wiederaufbereiten oder Entsorgen gebracht werden. Schließlich wird ein neuer Filterboden mit betriebsbereit daran montier­ ten, unverbrauchten Filtereinrichtungen in analoger Weise in den Rohgasraum eingesetzt und mittels der Verstellmechanik in die Betriebsstellung gebracht.
Dadurch, daß beim Einsetzen eines neuen Filterbodens mit fri­ schen Filtereinrichtungen nur der Filterboden gegen die Durch­ laßöffnung abgedichtet werden braucht, ist die dabei zu ge­ währleistende Dichtheit in vorteilhafter Weise mit minimalen Dichteinrichtungen zu erreichen. Dies ist gemäß einer weiteren vorzugsweisen Ausgestaltung der Erfindung besonders einfach und wirkungsvoll zu realisieren, wenn der Filterboden zumin­ dest annähernd parallel zur Durchlaßöffnung verstellbar ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführung der Filteranlage nach der Erfindung enthalten die Filtereinrichtungen eine Mehrzahl von Filterschläuchen.
Die Abdichtung des Filterbodens gegenüber der Durchlaßöffnung kann besonders einfach und sicher gewährleistet werden, wenn gemäß einer anderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fil­ teranlage dem Filterboden und/oder der Durchlaßöffnung zuge­ ordnete Dichteinrichtungen vorgesehen sind, durch die der Fil­ terboden in seiner Betriebsstellung gegenüber der Durchlaßöff­ nung abgedichtet ist.
Es ist von Vorteil, wenn die Verstellmechanik zum Verstellen des Filterbodens zwischen der Betriebsstellung und der War­ tungsstellung direkt am Filterboden angreift, wie bei einer anderen Weiterbildung der Erfindung vorgesehen ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Erfindungsausgestaltung enthält die Verstellmechanik wenigstens einen Stellhebel. Die Verwen­ dung von Hebeln ermöglicht in bekannter und vorteilhafter Wei­ se eine gute Übersetzung von aufbringbarer zu erforderlicher Kraft, um den Filterboden zusammen mit den daran angebrachten Filtereinrichtungen zwischen der Betriebsstellung und der War­ tungsstellung zu verstellen. Je nach Bauform und Größe des Filterbodens mit daran angebrachten Filtereinrichtungen können auch zwei oder mehr Stellhebel vorgesehen sein. Bevorzugt ist insbesondere dabei jedoch jegliche Ausgestaltung, die eine zumindest annähernd parallele Verstellung des Filterbodens relativ zur Durchlaßöffnung ermöglicht. Zu diesem Zweck können beispielsweise beim Vorhandensein von zwei Stellhebeln diese fest miteinander verbunden sein.
Vorzugsweise enthält die Verstellmechanik einer anderen Aus­ führung der Erfindung eine Kurvensteuerung, an der ggf. der Stellhebel angreift. Eine solche Kurvensteuerung kann Steuer­ nocken und/oder Schlitze aufweisen, die den Verstellweg des Filterboden in vorteilhafter Weise bestimmen. Neben beispiels­ weise einem reinen Absenken des Filterbodens von der Durchlaß­ öffnung bei vertikaler Anordnung von Roh- und Reingasraum übereinander kann durch die Kurvensteuerung auch noch ein ho­ rizontales Verstellen insbesondere zur Türöffnung hin bewirkt werden, was das Entnehmen und Einsetzen der verbrauchten Fil­ terboden/Filtereinrichtungen-Kombination bzw. einer neuen Fil­ terboden/Filtereinrichtungen-Kombination erleichtert.
Im Fall eines Schlitzes als Bestandteil der Kurvensteuerung ist ersterer bevorzugt in der Art bogenförmig, daß er in der Verstellrichtung von der Wartungsstellung zur Betriebsstellung des Filterbodens durchgebogen ist. Bei dem vorstehend ange­ führten Beispiel bei vertikaler Anordnung von Roh- und Rein­ gasraum übereinander würde dies einen nach oben gebogenen Schlitz bedeuten.
Die Kurvensteuerung kann, wenn die Größe und das Gewicht der Filterboden/Filtereinrichtungen-Kombination es erforderlich machen, insbesondere parallelgeschaltet mehrfach vorhanden sein.
Bei Verwendung einer Kurvensteuerung ist diese bevorzugt der­ art ausgestaltet, daß die Verstellmechanik bei in der Be­ triebsstellung befindlichem Filterboden eine Übertotpunktein­ stellung einnimmt. Dadurch wird automatisch der Vorteil einer stabilen Betriebsstellung des Filterbodens am Ende des Ver­ stellweges erreicht, wodurch keine gesonderten Befestigungs­ einrichtungen für den Filterboden am Rand der Durchlaßöffnung erforderlich sind.
Die Dichtigkeit der mit dem Filterboden versehenen Durchlaß­ öffnung kann gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung dadurch auf einfache Weise erreicht oder verbessert werden, daß der Filterboden in der Betriebsstellung durch die Ver­ stellmechanik und/oder die Dichteinrichtungen unter Spannung gegen einen Rand der Durchlaßöffnung anliegt.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fil­ teranlage ist der Reingasraum oberhalb des Rohgasraums ange­ ordnet. Bei einer weiteren vorzugsweisen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Rohgasraum quaderförmig ist, und daß die Türe zumindest im wesentlichen eine ganze Seitenfläche des Rohgasraums bildet.
Das Verstellen des Filterbodens zwischen der Betriebs- und der Wartungsstellung und das Halten des Filterbodens in jeder Stellung ist besonders sicher und einfach, wenn die Verstell­ mechanik einen Filterbodenträger enthält, auf dem der Filter­ boden aufliegt, wie als weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen ist. Die Verstellmechanik kann dann ggf. über den Filterbodenträger direkt an dem Filterboden angrei­ fen.
Besonders einfach läßt sich das Auswechseln von Filterböden mit daran befindlichen Filtereinrichtungen gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung bewerkstelligen, wenn der Filter­ bodenträger bei in Wartungsstellung befindlichem Filterboden einen solchen Abstand von der Durchlaßöffnung hat, daß der Filterboden zumindest geringfügig von dem Filterbodenträger abhebbar und durch die Türe aus dem Rohgasraum entfernbar ist.
Um ein Verschmutzen der Umgebung durch von entnommenen Fil­ tereinrichtungen abfallendem ausgefiltertem Gut zu vermeiden, sieht eine weitere bevorzugte Ausführung der Erfindung einen an dem Filterboden befestigbaren Sack, wie z. B. einem Kunst­ stoffsack, zum Aufnehmen der Filtereinrichtungen vor. Bevor­ zugt kann dieser Sack gemäß einer Weiterbildung zum Befestigen an dem Filterboden auf einen Rahmen aufgezogen oder aufziehbar sein, der an dem Filterboden anbringbar ist. Besonders einfach ist das Befestigen des Rahmens an dem Filterboden, wenn der Rahmen und/oder der Filterboden entsprechend einer zusätzli­ chen Weiterbildung der Erfindung zumindest metallische Be­ standteile und/oder magnetische Einrichtungen enthält, so daß der Rahmen an dem Filterboden mittels Magnetkraft anbringbar ist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird andererseits mit einem Verfahren nach dem Anspruch 18 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens nach dem Anspruch 18 sind in den Unteransprüchen 19 und 20 angegeben.
Erfindungsgemäß ist somit vorgesehen, daß der Filterboden vor oder nach dem Öffnen der Türe mittels der Verstellmechanik aus der Betriebsstellung in die Wartungsstellung gebracht wird, daß dann ggf. die Türe geöffnet wird und daß dann der Filter­ boden zusammen mit den daran angebrachten Filtereinrichtungen durch die Türöffnung aus dem Rohgasraum entfernt wird.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Ver­ fahrens ist vorgesehen, daß nach dem Öffnen der Türe zum Roh­ gasraum und vor dem Entnehmen des Filterbodens zusammen mit den daran angebrachten Filtereinrichtungen durch die Türöff­ nung aus dem Rohgasraum ein Sack über die Filtereinrichtungen gestülpt und an dem Filterboden angebracht wird. Dies bedeu­ tet, daß der Sack an dem Filterboden sowohl in dessen Be­ triebstellung als auch in dessen Wartungsstellung oder in jeder seiner Zwischenstellungen angebracht werden kann. Be­ schränkungen hinsichtlich der Montagestellung des Filterbodens für die Anbringung des Sackes können sich durch Größen und Formgebung der Filteranlage bzw. des Rohgasraumes ergeben.
Eine Weiterbildung davon sieht vor, daß der Sack, bevor er über die Filtereinrichtungen gestülpt wird, auf einen Rahmen aufgezogen ist oder wird, und daß der Sack mittels des Rahmens an dem Filterboden angebracht wird. Der erfindungsgemäße Rah­ men dieser Ausführung erleichtert das Handhaben des Sackes innerhalb des Rohgasraums, um ihn mühelos über die Filterein­ richtungen stülpen und an dem Filterboden anbringen zu können.
Ferner kann das erfindungsgemäße Verfahren dahingehend weiter­ gebildet sein, daß die z. B. Filterschläuche der Filtereinrich­ tungen nach dem Entfernen des Filterbodens mit den Filterein­ richtungen daran aus der Filteranlage einzeln zur Verpackung in Säcke oder Tüten gesteckt werden, die, wenn die Filter­ schläuche vollständig darin aufgenommen sind, verschlossen werden, um einen sicheren Abtransport der Filterschläuche zum Entsorgen oder Wiederaufbereiten zu gewährleisten. Dabei ist es bevorzugt, daß die Verpackung vom freien Ende der Filter­ schläuche her über diese gezogen werden, solange die Filter­ schläuche noch am Filterboden hängen. Wenn die Verpackung dann bis zum Filterboden über die Filterschläuche gezogen wurde, können letztere vom Filterboden gelöst werden, so daß sie in die Säcke oder Tüten fallen.
Das Verschließen der Säcke o. dgl. läßt sich besonders einfach und sicher durchführen, wenn sie beispielsweise aus einem sol­ chen Kunststoff sind, der verschweißbar ist. Zugeschweißte Kunststoffsäcke stellen eine hermetische Verpackung dar, die sicherstellt, daß die Umwelt beim Transport der Filterschläu­ che in den Verpackungen nicht durch an den Filterschläuchen haftende, davon ausgefilterte Schadstoffe, die sich von den Filterschläuchen lösen, kontaminiert wird. Das Verpackungsma­ terial kann insbesondere in Abhängigkeit von den physikali­ schen und chemischen Eigenschaften der ausgefilterten Schad­ stoffe gewählt werden. Auch beim Verschließen stehen weitere geeignete Verfahren zur Verfügung, die insbesondere auf die Möglichkeiten in der Praxis abgestimmt sein können. Z. B. kann die Arbeitsumgebung es aus Platz- und Anordnungsgründen der Filtereinrichtungen vorgeben, daß die Verpackung an ihrem of­ fenen Ende zusammengezogen und/oder zusammengebunden wird, was von Hand oder mit Werkzeug erfolgen kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung exem­ plarisch näher beschrieben, in der
Fig. 1 eine schematische Frontansicht einer Ausführung der Filteranlage,
Fig. 2 eine schematische Frontansicht der in der Fig. 1 ge­ zeigten Ausführung der Filteranlage mit geöffneter Türe und dem Filterboden in Betriebsstellung,
Fig. 3 eine vergrößerte schematische Frontansicht der in der Fig. 1 gezeigten Ausführung der Filteranlage mit dem Filterboden in Betriebsstellung,
Fig. 4 eine vergrößerte schematische Frontansicht der in der Fig. 1 gezeigten Ausführung der Filteranlage mit dem Filterboden in Wartungsstellung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eines Ausführung des Filterbodens vom Reingasraum her betrachtet,
Fig. 6 eine schematische Frontansicht der in der Fig. 5 ge­ zeigten Ausführung des Filterbodens mit daran ange­ brachten Filterschläuchen,
Fig. 7 eine schematische Ansicht einer Ausführung der Ver­ stellmechanik in einer der Wartungsstellung des Fil­ terbodens entsprechenden Einstellung,
Fig. 8 eine schematische Ansicht einer Ausführung der Ver­ stellmechanik in einer der Betriebsstellung des Fil­ terbodens entsprechenden Einstellung,
Fig. 9 eine gegenüber der Fig. 7 vergrößerte Teilansicht der Verstellmechanik,
Fig. 10 eine gegenüber der Fig. 9 um 90° gedrehte und teilweise geschnittenen Ansicht der Verstellmechanik,
Fig. 11 eine Detailzeichnung des Stellhebels der in den Fig. 7 bis 10 gezeigten Verstellmechanik,
Fig. 12 eine gegenüber der Fig. 11 um 90° gedrehte Ansicht des Stellhebels,
Fig. 13 eine Detailzeichnung der Gabel der in den Fig. 7 bis 10 gezeigten Verstellmechanik,
Fig. 14 eine gegenüber der Fig. 13 um 90° gedrehte Ansicht der Gabel,
Fig. 15 eine Detailzeichnung der Schlitzplatte der in den Fig. 7 bis 10 gezeigten Verstellmechanik,
Fig. 16 eine Detailzeichnung der Grundplatte der in den Fig. 7 bis 10 gezeigten Verstellmechanik,
Fig. 17 eine Darstellung der in der Fig. 15 gezeigten Schlitz­ platte und der in der Fig. 16 gezeigten Grundplatte in zusammengebautem Zustand in einer Frontansicht,
Fig. 18 eine Draufsicht der gemäß der Fig. 17 zusammengebauten Schlitz- und Grundplatten, und
Fig. 19 eine Seitenansicht der gemäß der Fig. 17 zusammenge­ bauten Schlitz- und Grundplatten
zeigen.
In den einzelnen Abbildungen der Zeichnung sind gleiche oder ähnliche bzw. ähnlich wirkende Teile durchgehend mit denselben Bezugszeichen versehen.
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführung der Filteranlage 1 z. B. zum Ausfiltern von Stäuben, Feinststäuben und/oder Ga­ sen enthält gemäß der Fig. 1 ein Gehäuse 10, in dem ein Roh­ gasraum 11 und ein darüber liegender Reingasraum 12 unterge­ bracht sind, wie in der Fig. 2 zu erkennen ist. Durch eine Seitenwand (nicht bezeichnet) des Gehäuses 10 hindurch mündet eine Zuleitung 13 zum Rohgasraum 11 in letzteren, um gemäß dem Pfeil A zu filterndes Rohgas in den Rohgasraum 11 zu führen. Das gefilterte Gas tritt gemäß dem Pfeil B aus dem Reingasraum 12 durch eine Ableitung 14 aus, die durch die Decke (nicht bezeichnet) des Gehäuses 10 führt.
Das Gehäuse 10 ruht auf Füßen 16 und enthält eine Türe 15, die mittels eines Griffs 151 geöffnet und geschlossen werden kann und durch die zumindest der Rohgasraum 11 und bei dem gezeig­ ten Ausführungsbeispiel auch der Reingasraum 12 zugänglich sind, wie die Fig. 2 zeigt. In letzterer sowie den Fig. 3 und 4 ist ersichtlich, daß zwischen dem Rohgasraum 11 und dem Reingasraum 12 eine Durchlaßöffnung 17 vorgesehen ist, die durch einen Durchlaßrand 18 bestimmt ist.
Der Rohgasraum 11 ist entsprechend dem rechtwinkligen Gehäuse 10 quaderförmig, und die Türe 15 nimmt annähernd die vollstän­ dige Vorderwand (nicht bezeichnet) des Gehäuses ein. Bei dem in der Zeichnung gezeigten und hier beschriebenen Ausführungs­ beispiel ist auch der Reingasraum 12 quaderförmig und durch die Türe 15 zugänglich, was jedoch für die vorliegende Erfin­ dung nicht zwingend erfüllt sein muß. Das Gehäuse 10 kann fer­ ner Auslässe für ausgefiltertes Gut sowie eine Mehrzahl von Roh- und Reingasräumen enthalten.
Gegen den Durchlaßrand 18 liegt gemäß der dargestellten Aus­ führung von unten her ein Filterboden 2 an, an dem Filterein­ richtungen 20 angebracht sind, die in der Fig. 6 gesondert dargestellt sind. Lediglich beispielhaft und nicht beschrän­ kend ist bei der gezeigten Ausführung eine Mehrzahl Filter­ schläuche 201 als Filtereinrichtungen 20 vorgesehen, wobei nur eine Reihe von Filterschläuchen 201 sichtbar ist. In der Pra­ xis sind mehrere solche Reihen von Filterschläuchen 201 hin­ tereinander an dem Filterboden 2 angebracht, wie aus der Draufsicht des Filterbodens 2 von der Reingasraumseite her in der Fig. 5 zu erkennen ist. Letzterer ist zu entnehmen, daß der Filterboden 2 für die Filterschläuche 201 Anschlußöffnun­ gen 202 aufweist, in denen die Filterschläuche 201 dicht mon­ tiert sind, bevor der Filterboden 2 in die Filteranlage 1 ein­ gesetzt wird.
Das verunreinigte Gas, wie z. B. Schweißgas, wird somit mittels geeigneter Einrichtungen, wie einer Pumpe oder eines Lüfters (nicht gezeigt) durch die Zuleitung 13 in den Rohgasraum 11 gesaugt oder gedrückt. Durch den Druckunterschied zwischen dem Rohgasraum 11 und dem Reingasraum 12 gelangt das Gas zwecks filternder Reinigung durch die Filterschläuche 201 und schließlich die Anschlußöffnungen 202 in dem Filterboden 2 in den Reingasraum 12, von wo es je nach Filterart frei von Schmutz und Schadstoffen in die Umgebung entlassen oder zur anderweitigen oder Wiederverwendung zurückgeführt wird.
In der Fig. 2 und vergrößert in der Fig. 3 ist der Filterboden 2 in einer Betriebsstellung gezeigt, in der er gegen den Durchlaßrand 18 anliegt. Bei der analog zur Fig. 3 vergrößer­ ten Darstellung der Fig. 4 befindet sich der Filterboden 2 in einer Wartungsstellung, in der er von dem Durchlaßrand 18 be­ abstandet ist und aus dem Gehäuse 10 entnommen und z. B. durch einen anderen Filterboden mit daran vorangebrachten unver­ brauchten Filterschläuchen 201 ersetzt werden kann.
Zwischen dem Durchlaßrand 18 und dem Filterboden 2 sind Dicht­ einrichtungen 3 vorgesehen, die in der Betriebsstellung des Filterbodens 2 eine dichte Anlage des Filterbodens 2 an dem Durchlaßrand 18 gewährleisten und somit eine Leckage vom Roh­ gasraum 11 zum Reingasraum 12 an den Filtereinrichtungen 20 vorbei verhindern. Die Dichteinrichtungen sind herkömmlicher Natur und enthalten beispielsweise ein Dichtprofil 30 aus Gum­ mi sowie eventuell Aufnahmenute 31 und 32 für das Dichtprofil 30 an dem Durchlaßrand 18 und dem Filterboden 2.
Das Dichtprofil 30 kann frei auf dem Filterboden 2 aufliegen oder fest damit verbunden sein, um beim Herausnehmen des Fil­ terbodens 2 automatisch auch aus der Filteranlage 1 entfernt zu werden. Dann kann das Dichtprofil 30 beim Filterboden- und Filtereinrichtungswechsel gleichzeitig zumindest überprüft und ggf. ersetzt werden, ohne daß dazu im Rohgasraum 11 hantiert werden muß. Das Dichtprofil 30 kann aber auch am Durchlaßrand 18 befestigt sein. Ferner können sowohl am Durchlaßrand 18 als auch am Filterboden 2 Dichtprofile vorgesehen sein.
Um den Filterboden 2 zwischen seiner Betriebsstellung und ei­ ner Wartungsstellung verstellen zu können ist eine Verstellme­ chanik 4 vorgesehen, die an dem Gehäuse 10 angebracht ist. Wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist, enthält die Verstellmechanik 4 einen Filterbodenträger 40, einen Stellhebel 41 mit einem Griff 410 und eine Kurvensteuerung 42. Der Filterbodenträger 40 dient als Auflage für den Filterboden 2 und kann durch Be­ tätigung des Stellhebels 41 gemäß der Kurvensteuerung 42 auf­ wärts und abwärts verstellt werden. In der Fig. 7 ist der Fil­ terbodenträger 40 in seiner untersten Endposition gezeigt, die der Wartungsstellung des Filterbodens 2 entspricht. Die in der Fig. 8 gezeigte andere Endposition der Kurvensteuerung 42 des Filterbodenträgers 40 entspricht der Betriebsstellung des Fil­ terbodens 2.
Der Filterbodenträger 40 wird bei der gezeigten Ausführung durch die Verstellmechanik 4 nicht nur in Vertikalrichtung, sondern auch in Horizontalrichtung bewegt, um ihn aus seiner Betriebsstellung in eine Wartungsstellung zu befördern. Da­ durch kann der Filterboden 2 beispielsweise etwas zur Türöff­ nung des Gehäuses 10 hin verstellt werden, so daß er leichter aus letzterem entnommen werden kann. Ein zuverlässiges und dichtes Schließen der Dichteinrichtungen 30 beim Einstellen der Betriebsstellung des Filterbodens 2 kann durch geeignet Formgebung und Anordnung der Bestandteile der Dichteinrichtun­ gen 30 sichergestellt werden.
Alternativ ist es jedoch auch möglich, den Filterboden 2 so in Vertikalrichtung zu führen, daß er nur vertikal, nicht aber horizontal verstellt wird, wenn die Verstellmechanik 4 betä­ tigt wird. Dadurch wird erreicht, daß der Filterboden 2 weit­ gehend parallel zur Durchlaßöffnung 17 bzw. deren Durchlaßrand 18 verstellt wird. Dies führt wiederum dazu, daß die Dichtein­ richtungen 3 genau und sicher geschlossen werden, wenn der Filterboden 2 aus der Wartungs- in die Betriebsstellung bewegt wird.
Bei der in den Fig. 7 und 8 gezeigten Ausführung der Verstell­ mechanik 4 sind zwei Kurvensteuerungen 42 mittels eines Fil­ terbodenträgers 40 verbunden, wobei nur eine Kurvensteuerung 42 mit einem Stellhebel 41 versehen ist. Die andere Kurven­ steuerung 42, d. h. die in den Figuren rechts dargestellte, enthält nur eine Gabel 43. Letztere ist analog einer Gabel 411 am zum Griff 410 des Stellhebels 41 entgegengesetzten Ende des Stellhebels 41 ausgebildet. Die beiden jeweils in den Fig. 7 und 8 gezeigten Kurvensteuerungen 42 der Verstellmechanik 4 sind bezüglich der Türe 15 auf einer Seite des Gehäuses 10 der Filteranlage 1 angeordnet, und auf der anderen Seite des Ge­ häuses 10 befinden sich ebenfalls zwei solche Kurvensteuerun­ gen 42. Entsprechend ist auch auf jeder der beiden besagten Seiten des Gehäuses 10 ein Stellhebel 41 vorgesehen.
Abhängig von der Größe und der Form der Filtereinrichtungen 20 und des Filterbodens 2 können andere Anordnungen und Anzahlen von Kurvensteuerungen 42 gewählt werden. Außerdem können statt der Kurvensteuerungen 42 auch andere Hub- und Senkmechanismen verwendet werden. Ferner könne auch auf verschiedenen Gehäuse­ seiten angebrachte Kurvensteuerungen mit einem gemeinsamen Stellhebel betätigt werden, oder eine Mehrzahl von Stellhebeln kann gekoppelt oder verbunden sein.
Zur weiteren Beschreibung wird nachfolgend auf die Fig. 9 bis 19 Bezug genommen, die je Einzelheiten der Verstellmechanik 4 zeigen.
Ein in den Fig. 9 und 10 dargestellter Teil der Verstellmecha­ nik 4 enthält den Stellhebel 41, der an einer Grundplatte 44 drehbar gelagert ist, die einzeln in der Fig. 16 gezeigt ist.
Der Stellhebel 41 ist in zwei gegeneinander um 90° gedrehten Ansichten in den Fig. 11 und 12 dargestellt. Die Fig. 12 zeigt deutlich, daß das dem Griff 410 entgegengesetzt liegende Ende des Stellhebels 41 als Gabel 411 ausgebildet ist, deren Schen­ kel 411a, 411b je zwei in Längsrichtung beabstandete Bohrungen 412a, 413a bzw. 412b, 413b enthalten. Die Bohrungen sind paar­ weise miteinander ausgerichtet, so daß die Bohrungen 412a und 412b miteinander fluchten, und daß die Bohrungen 413a und 413b miteinander fluchten. Der Stellhebel 41 ist durch einen Bolzen 451, der durch die Bohrungen 412a und 412b hindurchgeht in einer Bohrung 441 der Grundplatte 44 schwenkbar gelagert, die zwischen den Schenkeln 411a und 411b liegt. Durch die Bohrun­ gen 413a und 413b geht ein weiterer Bolzen 452 hindurch, der zwischen den Schenkeln 411a und 411b der Gabel 411 den Filter­ bodenträger 40 hält, indem er durch eine Bohrung 453 in letz­ terem hindurch geht.
Wie bereits weiter oben erwähnt, sind bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel auf jeder Seite des Gehäuses 10 mehrere Kurvensteuerungen 42 vorgesehen, die jedoch nicht jeweils ei­ nen Stellhebel 41 aufweisen. Konkret ist hat höchstens eine Kurvensteuerung 42 auf jeder Seite des Gehäuses 10 einen Stellhebel 41. Alle weiteren Kurvensteuerungen 42 auf einer Seite des Gehäuses 10, auf der bereits eine Kurvensteuerung 42 mit einem Stellhebel 41 ist, oder eventuell sogar alle Kurven­ steuerungen 42 auf einer Seite des Gehäuses 10, wenn auf einer anderen Gehäuseseite ein Stellhebel 41 integriert ist, haben nur eine Gabel 43.
Eine solche Gabel 43 ist in den Fig. 13 und 14 in zwei um 90° gegeneinander verdrehten Ansichten gezeigt. Analog der Gabel 411 des Stellhebels 41 weist die Gabel 43 zwei Schenkel 43a und 43b auf, die je von zwei Bohrungen 431a und 432a bzw. 431b und 432b durchsetzt werden. Die Bohrungen 431a und 431b sind miteinander ausgerichtet, und die Bohrungen 432a und 432b sind miteinander ausgerichtet. Ein durch die Bohrungen 431a und 431b hindurch verlaufender Bolzen 454 geht gleichzeitig durch eine Bohrung 461 einer Grundplatte 46, die zwischen den Schen­ keln 43a und 43b liegt, sowie eine weitere Bohrung (nicht be­ zeichnet) einer Lagerplatte 49 als zusätzliche Stütze (siehe Fig. 17 bis 19). Durch die Bohrungen 432a und 432b geht ein weiterer Bolzen 455 hindurch, der zwischen den Schenkeln 43a und 43b der Gabel 43 den Filterbodenträger 40 hält, indem er durch eine Bohrung 456 in letzterem hindurch geht.
Die beiden Grundplatten 44 und 46 sind ortsfest und horizontal miteinander ausgerichtet z. B. mittels nicht dargestellten Schrauben durch in den Fig. 9 und 16 angedeutete Bohrungen (nicht bezeichnet) an einer Innenseite des Gehäuses 10 der Filteranlage 1 angebracht. Die beiden zugehörigen Kurvensteue­ rungen 42 sind über den Filterbodenträger 40 so verbunden oder gekoppelt, daß sie durch Betätigung des Stellhebels 41 in gleicher Weise verstellt werden. Der Stellhebel 41 und die Gabel 43 einerseits und der Filterbodenträger 40 sowie die Seitenwand (nicht bezeichnet) des Gehäuses 10 andererseits bilden somit ein Parallelogrammgestänge. Ohne die Funktion zu beeinträchtigen können auf derselben Gehäuseseite mehrere Kur­ vensteuerungen 42 vorgesehen sein, die nur über eine Gabel 43, nicht aber über einen Stellhebel 41 verfügen.
Beispielsweise können auf einer Gehäuseseite eine Kurvensteue­ rung 42 mit einem Stellhebel 41 und zwei Kurvensteuerungen 42 mit nur je einer Gabel 43 angeordnet sein, und gleichzeitig können auf der gegenüberliegenden Gehäuseseite drei Kurven­ steuerungen 42 mit nur jeweils einer Gabel 43 eingesetzt wer­ den, wobei dann z. B. die der Gehäuserückwand (nicht bezeich­ net) am nächsten liegenden Kurvensteuerungen 42 auf jeder der beiden Seiten über eine Welle (nicht dargestellt) verbunden oder gekoppelt sind, die die Bolzen 454 drehfest verbindet oder gleichzeitig ausbildet, wodurch die Parallelogrammgestän­ ge auf jeder der beiden Seiten des Gehäuses 10 zum gleichför­ migen Verstellen gekoppelt sind.
Jede Kurvensteuerung 42 enthält neben der Gabel 411 oder der Gabel 43 einschließlich deren Lagerung am entsprechenden Bol­ zen 441 bzw. 461 an der jeweiligen Grundplatte 44 bzw. 46 eine Schlitzplatte 47, die in der Fig. 15 einzeln dargestellt ist und, wie in den Fig. 17 bis 19 gezeigt ist, mit der Grundplat­ te 44 oder 46 über eine Verbindungsplatte 48 verbunden ist. Die Schlitzplatte 47 enthält einen bogenförmigen Schlitz 471, in dem ein Ende des Bolzens 452 oder des Bolzens 455 geführt ist. Die Enden des Schlitzes 471 dienen somit als Endanschläge für den Bewegungsweg des Bolzens 452 oder des Bolzens 455 und folglich zur Schwenkwegbegrenzung für den Stellhebel 41 bzw. die Gabel 43. Die Bewegung des Bolzens 452 oder des Bolzens 455 längs des Bogens des Schlitzes 471 ist bereits durch die Lage des Bolzens 452 an dem Stellhebel 41 oder des Bolzens 455 an der Gabel 43 vorgegeben. Jedoch legt der Schlitz 471 den Bewegungsweg des Bolzens 452 oder des Bolzens 455 so fest, daß er bezüglich des oberen Scheitelpunktes 473 des Schlitzbogens unsymmetrisch ist.
In den Fig. 7 und 9 ist der Bolzen 452 am rechten Wartungs­ stellungsende 472 des Schlitzes 471 gezeigt. Diese Lage ent­ spricht der Wartungsstellung des Filterbodens 2 und ist nied­ riger als die Stellung des Bolzens 452 am linken Betriebsstel­ lungsende 474 des Schlitzes 471, wo die Betriebsstellung des Filterbodens 2 bestimmt ist. Durch den Höhenunterschied zwi­ schen dem Betriebsstellungsende 474 und dem Wartungsstellungs­ ende 472 des Schlitzes 471 wird der vertikale Verstellweg des Filterbodens 2 zwischen seiner Betriebsstellung und der War­ tungsstellung bestimmt.
Wie insbesondere der Fig. 9 gut zu entnehmen ist, liegt jedoch der Scheitelpunkt 473 des Schlitzes 471 höher als das Be­ triebsstellungsende 474. Auf seinem Weg vom Wartungsstellungs­ ende 472 zum Betriebsstellungsende 474 wird der Bolzen 452 daher über den Scheitelpunkt 473 hinweg in eine Übertotpunkt­ stellung am Betriebsstellungsende 474 gebracht, so daß er hier eine stabile Lage einnimmt, wie insbesondere die Fig. 8 zeigt. Der Unterschied des Scheitelpunktes 473 und des Betriebsstel­ lungsendes 474 in der Vertikalrichtung kann klein gehalten werden, so daß z. B. das Dichtprofil 30 der Dichteinrichtungen 3 in diesem Maß zusammengepreßt werden kann. Dadurch ist es möglich, daß der Bolzen 452 den kompletten Verstellweg abfährt und an jedem Ende automatisch eine stabile Lage einnimmt. Es ist daher nicht erforderlich, den Filterboden 2 in seiner Be­ triebsstellung gesondert zu arretieren.
Nachfolgend werden noch einige Abmessungen des in der Zeich­ nung dargestellten Ausführungsbeispiels angegeben. Der Drehweg des Stellhebels 41 und der Gabel 43 um den Bolzen 451 bzw. 454 vom Scheitelpunkt 473 des bogenförmigen Schlitzes 471 zu des­ sen Betriebsstellungsende 474 beträgt etwa 20°. Der Drehweg des Stellhebels 41 und der Gabel 43 um den Bolzen 451 bzw. 454 vom Scheitelpunkt 473 des bogenförmigen Schlitzes 471 zu des­ sen Wartungsstellungsende 472 beträgt etwa 45°. Der Abstand der Bolzenachsen der Bolzen 451 und 454 von denen der Bolzen 452 bzw. 455 beträgt etwa 6 cm. Der Stellhebel 41 ist insge­ samt etwa 70 cm lang, wobei die Gabel 411, wie auch die Gabel 43 eine Länge von ca. 9 bis 10 cm hat. Die Schlitzplatte 47, die Grundplatten 44, 46, die Verbindungsplatte 48 und die La­ gerplatte 49 sind jeweils ca. 1 cm dick. Die übrigen Abmessun­ gen der Schlitzplatte 47 sind etwa 12 cm × 7 cm, und die der Grundplatten 44, 46 sind ungefähr 20 cm × 11 cm.
Der Rohgasraum 11 hat Abmessungen von etwa 175 cm × 130 cm × 160 cm (B × T × H). Die Abmessungen des Reingasraumes 12 sind ungefähr 175 cm × 130 cm × 50 cm (B × T × H). Für die Fil­ tereinrichtungen 20 werden Anschlußöffnungen 202 in dem Fil­ terboden 2 mit einem Durchmesser von ca. 15 cm verwendet, wo­ bei die Mittelpunkte von Anschlußöffnungen 202 benachbarter Reihen oder Spalten einen Abstand von ungefähr 20 cm haben.
Auch ohne entsprechende zeichnerische Darstellungen ist es verständlich, daß die Filtereinrichtungen vor deren Entnahme zusammen mit dem Filterboden aus dem Rohgasraum z. B. in einen Kunststoffsack gesteckt werden können, um beim Transport außerhalb der Filteranlage ein Verschmutzen der Umgebung durch von den Filtereinrichtungen abfallendem ausgefiltertem Gut zu vermeiden. Dies kann besonders vorteilhaft dadurch erreicht werden, daß ein entsprechend dichter Sack auf einen Rahmen aufgezogen ist, der zusammen mit dem daran angebrachten Sack unter den Filtereinrichtungen in den Rohgasraum eingeführt wird. Danach kann der Rahmen zum Filterboden hin angehoben werden, wodurch die Filtereinrichtungen automatisch in den sich entfaltenden Sack gelangen. Schließlich braucht der Rah­ men nur noch an dem Filterboden befestigt zu werden, damit die Filtereinrichtungen während der nachfolgenden Entnahme und des anschließenden Transports sicher innerhalb des Sackes bleiben. Wenn der Filterboden zumindest metallische Bestandteile ent­ hält, kann das Befestigen des Rahmens daran vorteilhafterweise magnetisch erfolgen, wozu entsprechende Einrichtungen im oder am Rahmen vorzusehen sind.
Als weitere Ausgestaltung kann ferner vorgesehen sein, daß die Filterschläuche nach dem Entnehmen des Filterbodens aus der Filteranlage einzeln, solange sie noch an dem Filterboden hän­ gen, in Säcke gesteckt und anschließend vom Filterboden gelöst werden, so daß sie in ihren Sack fallen, dessen Öffnung dann bei Verwendung beispielsweise eines Kunststoffsackes herme­ tisch zugeschweißt werden kann.
Vor dem Lösen eines Filterschlauches vom Filterboden kann der entsprechende Aufnahmesack für diesen Filterschlauch dicht an den Filterboden angelegt werden, wozu z. B. ein magnetischer Ring das Öffnungsende des Filterschlauches zwischen sich und dem Filterboden halten kann, wenn letzterer entsprechend me­ tallisch ist. Außerdem kann die zugehörige Anschlußöffnung mit einem Deckel verschlossen werden. Dadurch wird es erreicht, daß keine Staubwolke mit ausgefilterten Schadstoffen, die an dem Filterschlauch anhaften, ins Freie gelangen kann, wenn der Filterschlauch, nachdem er vom Filterboden gelöst wurde, in seinen Verpackungssack fällt.
Die Befestigung der Filterschläuche am Filterboden kann dabei bevorzugt so gestaltet sein, daß sie von der freien Seite des Filterbodens her zugänglich und betätigbar ist. Neben Schraub­ verbindungen können auch jegliche andere geeigneten Befesti­ gungsarten der Filterschläuche am Filterboden, wie Klemmbefe­ stigungen, Bajonettverschlüsse u. v. m. in der Praxis eingesetzt werden.
Durch die Erfindung ist es möglich, die Filtereinrichtungen mit sehr geringem Aufwand, schnell und sicher aus einer Fil­ teranlage auszubauen, um sie warten oder ersetzen zu können. Dazu ist insbesondere eine Verstellmechanik vorgesehen, die in der Wartungsstellung eines die Filtereinrichtungen tragenden Filterbodens von letzterem entkoppelt oder entkoppelbar ist, so daß der Filterboden samt Filtereinrichtungen durch eine Tür des Filtergehäuses aus letzterem entnommen werden kann. Weder ist es dazu nötig, den Rohgasraum zu betreten, noch sind auf­ wendige Dichtungen und Abdichtarbeiten erforderlich, um eine Leckage vom ROH- zum Reingasraum zu vermeiden.
Mit der erfindungsgemäßen Filteranlage lassen sich ferner wei­ tere Vorteile erzielen. So ermöglicht die Filteranlage nach der Erfindung einen horizontalen Filterwechsel von der Rohgas- Seite her. Dadurch kann die Filteranlage auch in niedrigeren Hallen eingesetzt werden, da zum Filterwechsel kein zusätzli­ cher Platz nach oben benötigt wird. Ferner wird dadurch eine Übertragung von Feinstaub in den Reingasraum gering gehalten oder sogar vermieden. Ferner muß die Rohgaskammer zum Filter­ wechsel nicht betreten werden, was einen optimale Arbeits­ schutz gewährleistet.
Die Schnellspanneinrichtung in Form der Kurvensteuerung mit der Arretierung in der Betriebsstellung durch eine Übertot­ punktlage führt zu einer sehr kurzen Zeit, die für einen Fil­ terwechsel erforderlich ist. Somit können besonders leicht und schnell auch auf jeweils geänderte Anforderungen abgestimmte Filtereinrichtungen eingesetzt werden.
Lediglich beispielsweise wird angegeben, daß teflonbeschichte­ te Polyester-Schlauchfilter, die eine lange Standzeit und ei­ nen hohen Abscheidegrad gewährleisten, beim Filtern der Abgase von Plasma-Schneideanlagen und anderen Systemen verwendet wer­ den können. Durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Filteran­ lage können Stäube vom Arbeitsbereich ferngehalten und diese über das Filtersystem abgeschieden werden. Mit entsprechende Filterauslegung ist das System gemäß der Erfindung auch im Feinststaubbereich (unterhalb 1 Mikrometer; Submikronbereich) einsetzbar.
Bezugszeichenliste
1
Filteranlage
10
Gehäuse
11
Rohgasraum
12
Reingasraum
13
Zuleitung
14
Ableitung
15
Tür
151
Griff
16
Fuß
17
Durchlaßöffnung
18
Durchlaßrand
2
Filterboden
20
Filtereinrichtungen
201
Filterschläuche
202
Anschlußöffnungen
3
Dichteinrichtungen
30
Dichtprofil
31
,
32
Aufnahmenut
4
Verstellmechanik
40
Filterbodenträger
41
Stellhebel
410
Griff
411
Gabel
411
a,
411
bSchenkel
412
a,
412
bBohrung
413
a,
413
bBohrung
42
Kurvensteuerung
43
Gabel
43
a,
43
bSchenkel
431
a,
431
bBohrung
432
a,
432
bBohrung
44
Grundplatte
441
Bohrung
451
Bolzen
452
Bolzen
453
Bohrung
454
Bolzen
455
Bolzen
456
Bohrung
46
Grundplatte
461
Bohrung
47
Schlitzplatte
471
Schlitz
472
Wartungsstellungsende
473
Scheitelpunkt
474
Betriebsstellungsende
48
Verbindungsplatte
49
Lagerplatte

Claims (20)

1. Filteranlage mit einem durch eine Türe zugänglichen Roh­ gasraum und einem Reingasraum und einer diese Räume ver­ bindenden Durchlaßöffnung, die durch einen Filtereinrich­ tungen tragenden Filterboden abdichtbar ist, der mittels einer Verstellmechanik zwischen einer Betriebsstellung, in der er die Durchlaßöffnung abdichtet, und einer War­ tungsstellung, in der er von der Durchlaßöffnung beab­ standet ist, verstellbar ist, wobei bei in Betriebsstel­ lung befindlichem Filterboden ein Luftstrom vom Rohgas­ raum zum Reingasraum durch die Filtereinrichtungen erfol­ gen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterboden (2) in der Wartungsstellung von der Verstellmechanik (4) ent­ koppelt und samt Filtereinrichtungen (20) durch die Türe (15) aus dem Rohgasraum (11) entfernbar ist.
2. Filteranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtereinrichtungen (20) eine Mehrzahl von Filter­ schläuchen (201) enthalten.
3. Filteranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß dem Filterboden (2) und/oder der Durchlaßöffnung (17) zugeordnete Dichteinrichtungen (3) vorgesehen sind, durch die der Filterboden (2) in seiner Betriebsstellung gegenüber der Durchlaßöffnung (17) abgedichtet ist.
4. Filteranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellmechanik (4) zum Verstellen des Filterbodens (2) zwischen der Betriebsstellung und der Wartungsstellung direkt am Fil­ terboden (2) angreift.
5. Filteranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellmechanik (2) we­ nigstens einen Stellhebel (41) enthält.
6. Filteranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellmechanik (4) eine Kurvensteuerung (2) enthält, an der ggf. der Stellhebel (41) angreift.
7. Filteranlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvensteuerung (42) wenigstens einen bogenförmigen Schlitz (471) enthält, der in der Verstellrichtung von der Wartungsstellung zur Betriebsstellung des Filterbo­ dens (2) durchgebogen ist.
8. Filteranlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich­ net, daß die Kurvensteuerung (42) derart ausgestaltet ist, daß die Verstellmechanik (4) bei in der Betriebs­ stellung befindlichem Filterboden (2) eine Übertotpunk­ teinstellung einnimmt.
9. Filteranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterboden (2) in der Betriebsstellung durch die Verstellmechanik (4) und/oder die Dichteinrichtungen (3) unter Spannung gegen einen Durchlaßrand (18) der Durchlaßöffnung (17) anliegt.
10. Filteranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reingasraum (12) oberhalb des Rohgasraums (11) angeordnet ist.
11. Filteranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohgasraum (11) quader­ förmig ist, und daß die Türe (15) zumindest im wesentlichen eine ganze Seitenfläche des Rohgasraums (11) bildet.
12. Filteranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterboden (2) zumindest annähernd parallel zur Durchlaßöffnung (17) verstellbar ist.
13. Filteranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellmechanik (4) ei­ nen Filterbodenträger (40) enthält, auf dem der Filterbo­ den (2) aufliegt.
14. Filteranlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterbodenträger (40) bei in Wartungsstellung befindlichem Filterboden (2) einen solchen Abstand von der Durchlaßöffnung (17) hat, daß der Filterboden (2) zumindest geringfügig von dem Filterbodenträger (40) ab­ hebbar und durch die Türe (15) aus dem Rohgasraum (11) entfernbar ist.
15. Filteranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem Filterboden (2) befestigbarer Sack zum Aufnehmen der Filtereinrichtungen (20) vorgesehen ist.
16. Filteranlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Sack zum Befestigen an dem Filterboden (2) auf einen Rahmen aufziehbar ist, der an dem Filterboden (2) anbringbar ist.
17. Filteranlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen und/oder der Filterboden (2) zumindest metallische Bestandteile und/oder magnetische Einrichtun­ gen enthält, so daß der Rahmen an dem Filterboden (2) mittels Magnetkraft anbringbar ist.
18. Verfahren zum Entfernen von Filtereinrichtungen aus einer Filteranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterboden (2) vor oder nach dem Öffnen der Türe (15) mittels der Verstellmecha­ nik (4) aus der Betriebsstellung in die Wartungsstellung gebracht wird, daß dann ggf. die Türe (15) geöffnet wird und daß dann der Filterboden (2) zusammen mit den daran angebrachten Filtereinrichtungen (20) durch die Türöff­ nung aus dem Rohgasraum (11) entfernt wird.
19. Verfahren zum Entfernen von Filtereinrichtungen aus einer Filteranlage nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Öffnen der Türe (15) zum Rohgasraum (11) und vor dem Entnehmen des Filterbodens (2) zusammen mit den daran angebrachten Filtereinrichtungen (20) durch die Türöffnung aus dem Rohgasraum (11) ein Sack über die Fil­ tereinrichtungen (20) gestülpt und an dem Filterboden (2) angebracht wird.
20. Verfahren zum Entfernen von Filtereinrichtungen aus einer Filteranlage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Sack, bevor er über die Filtereinrichtungen (20) gestülpt wird, auf einen Rahmen aufgezogen ist oder wird, und daß der Sack mittels des Rahmens an dem Filterboden (2) angebracht wird.
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