DE19641108C1 - Vorrichtung zur Sicherung und Entsicherung des aufgeweiteten Zustands einer Schelle aus einem ringförmig gebogenen Federstahlelement - Google Patents
Vorrichtung zur Sicherung und Entsicherung des aufgeweiteten Zustands einer Schelle aus einem ringförmig gebogenen FederstahlelementInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Siche
rung und Entsicherung des aufgeweiteten Zustands einer
Schelle aus einem ringförmig gebogenen Federstahlelement,
das zwei etwa radial abstehende Spannbacken aufweist, mit
einem etwa U-förmigen Klammerteil, das die Spannbacken der
aufgeweiteten Schelle übergreift, und mit einem zum Abzie
hen des Klammerteils von den Spannbacken manuell erfaßbaren
Griffteil, das mit dem Querteil des Klammerteils durch ein
radial in bezug auf die Schelle vom Querteil abstehendes
Verbindungsteil verbunden ist.
Eine Vorrichtung dieser Art für eine Federbandschelle ist
aus der FR 2 726 883 A1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist
das Griffteil ein durch ein Verbindungsteil einteilig mit
dem Querteil verbundener Ring, wobei das Verbindungsteil
senkrecht zum Querteil in der Ebene der Schelle steht. Quer
zum Verbindungsteil auf dem Ring in Axialrichtung der
Schelle ausgeübte Kräfte, z. B. Stoßkräfte während des
Transports der vorgeöffneten Schelle, können daher dazu
führen, daß das Klammerteil axial von der Schelle, d. h.
ihren Spannbacken, weggedrückt wird und sich die Schelle
unter ihrer Federkraft ungewollt schließt, während die
einstückige Haltevorrichtung geschoßartig davonfliegt und
gegebenenfalls zu Verletzungen von Personen und/oder Be
schädigung von Gegenständen führt.
Eine ähnliche Vorrichtung ist aus der DE 44 24 046 A1 be
kannt. Dort ist das Griffteil eine seitlich am Klammerteil
ausgebildete, in Umfangsrichtung der Schelle auf diese um
gebogene Lasche. Zwischen der Lasche und der Schelle kann
der Finger einer Hand eingeführt und das Klammerteil von
den Spannbacken weggeschwenkt werden. Hierbei besteht je
doch die Gefahr, daß die eine Spannbacke, während sich die
Schelle nach dem Wegschwenken des Griffteils unter ihrer
Federkraft zusammenzieht, gegen den Finger schlägt und die
sen verletzt. Ferner können auch hier quer auf die Lasche
(in Axialrichtung der Schelle) auf diese einwirkende Kräf
te, z. B. Stoßkräfte während des Transports der vorge
öffneten Schelle, dazu führen, daß das Klammerteil axial
von der Schelle, d. h. ihren Spannbacken, weggedrückt wird
und sich die Schelle unter ihrer Federkraft ungewollt
schließt, während das einstückige Griff- und Klammerteil
geschoßartig davonfliegt und gegebenenfalls zu Verletzungen
von Personen und/oder Beschädigungen von Gegenständen
führt.
Aus der US-PS 5 234 233 ist eine Schelle der eingangs ge
nannten Art bekannt, deren vorgeöffneter Zustand durch ein
etwa U-förmiges Klammerteil gesichert wird. Das Klammerteil
hat eine radial vom Querteil des Klammerteils abstehende
Lasche, die mittels eines herkömmlichen Werkzeugs, wie ei
ner Zange, erfaßt werden kann, um das Klammerteil von den
Spannbacken abzuziehen. Eine herkömmliche Zange läßt sich
jedoch nicht in allen Einbaulagen der Schelle oder bei
räumlich beengten Einbauverhältnissen an der Lasche anset
zen. Ferner besteht auch hier die Gefahr, daß sich das
Klammerteil bei nicht sorgfältiger Handhabung der Zange,
zum Beispiel Ausübung einer unzureichenden Klemmkraft, un
ter der Federkraft der Schelle aus der Zange löst und ge
schoßartig davonfliegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art anzugeben, die ein un
gefährlicheres Abziehen des Klammerteils von den Spann
backen der Schelle ermöglicht und sicherstellt, daß das
Klammerteil seine Lage auf den Spannbacken auch dann beibe
hält, wenn auf das Griffteil ungewollte Querkräfte ausgeübt
werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Verbindungsteil gegenüber seitlich auf das Griffteil quer
zu dem Verbindungsteil ausgeübten Kräften unter Beibehal
tung der Lage des Klammerteils nachgiebig ist.
Bei dieser Lösung ist das Griffteil entsprechend der Länge
des Verbindungsteils relativ weit von dem Klammerteil ent
fernt, so daß die das Griffteil erfassende Hand beim Abzie
hen nicht mit den sich unter der Federkraft der Schelle in
ihrer Umfangsrichtung bewegenden Spannbacken in Berührung
kommen kann. Auch die Gefahr einer Berührung der das Griff
teil erfassenden Hand durch das Klammerteil, wenn es durch
eine Spannbacke beim Abziehen des Klammerteils beschleunigt
wird, ist relativ gering. Wenn auf das Griffteil ungewollte
Querkräfte ausgeübt werden, wird durch die Nachgiebigkeit
des Verbindungsteils erreicht, daß diese Kräfte praktisch
nicht auf das Klammerteil übertragen werden, so daß das
Klammerteil seine Lage auf den Spannbacken beibehält und
nicht ungewollt gelöst wird. Ferner können das Griffteil
und das Verbindungsteil verhältnismäßig klein ausgebildet
sein, ohne größeren Einbauraum zu beanspruchen. Wenn ferner
die Schelle auf einem Schlauch, der mittels der Schelle auf
einem Rohr festgeklemmt werden soll, zunächst im aufgewei
teten (vorgeöffneten) Zustand durch das Klammerteil gesi
chert ist, kann das Griffteil durch das Verbindungsteil be
reits mit dem Klammerteil verbunden sein. Die Montage des
Griffteils am Einbauort entfällt dann, was insbesondere bei
beengten Einbauverhältnissen vorteilhaft ist.
Die Nachgiebigkeit des Verbindungsteils kann dadurch er
reicht werden, daß es biegsam ist.
Vorzugsweise ist das Verbindungsteil elastisch biegsam, so
daß es nach einer vorübergehenden Belastung wieder seine
ursprüngliche Lage einnimmt.
Das Verbindungsteil kann formschlüssig mit dem Querteil
des Klammerteils verbunden sein.
Es ist aber auch möglich, daß das Verbindungsteil mit
einer vom Querteil radial nach außen abstehenden Lasche
formschlüssig verbunden ist.
Besonders günstig ist es, wenn das Verbindungsteil mit
der Lasche durch Zusammenstecken verrastbar ist. Es
kann dann nachträglich auf einfache Weise mit dem Klam
merteil verbunden werden, sei es vor oder nach dem Auf
setzen des Klammerteils auf die Spannbacken der Schel
le. Bei unterschiedlichen Abmessungen des Klammerteils,
aber einheitlicher Ausbildung der Lasche aller Klammer
teile, ist dann für alle Klammerteile nur eine Ausfüh
rungsform von Griffteil und Verbindungsteil erforder
lich.
Um die Verrastung zu erreichen, kann das Verbindungs
teil am einen Ende eine Fassung mit wenigstens einem
Widerhaken darin aufweisen, der eine Hinterschneidung
der Lasche beim Zusammenstecken hintergreift. Bei die
ser Ausbildung läßt sich das Verbindungsteil auf ein
fache Weise mit der Lasche verbinden. Dennoch hält die
se Verbindung hohen Zugkräften beim Abziehen des Klam
merteils von den Spannbacken stand.
Die Hinterschneidung kann durch ein Loch in der Lasche
gebildet sein. Alternativ ist es möglich, die Hinter
schneidung durch eine Rippe zu bilden.
Sodann ist es aber auch möglich, das Verbindungsteil
einstückig mit dem Querteil des Klammerteils zu verbin
den. Hierbei entfällt eine separate Montage von Verbin
dungsteil und Klammerteil.
Vorzugsweise ist dafür gesorgt, daß das Verbindungsteil
weitgehend aus thermoplastischem Kunststoff besteht und
im Klammerteil ein entsprechend dem Klammerteil geform
tes Metallteil eingebettet ist. Auch hierbei kommt man
ohne separate Montage von Verbindungsteil und Klammer
teil aus. Dennoch hält das Klammerteil hohen Feder
kräften der Schelle stand.
Ferner ist es möglich, das Griffteil und das Verbindun
gsteil einstückig auszubilden. Hierbei entfällt auch
eine separate Montage zur Herstellung der Verbindung
von Griffteil und Verbindungsteil.
Auch das Griffteil und das Verbindungsteil können weit
gehend aus thermoplastischem Kunststoff bestehen, so
daß sie sich leicht herstellen lassen.
Desgleichen können das Griffteil, das Verbindungsteil
und das Klammerteil einstückig sein und weitgehend aus
thermoplastischem Kunststoff bestehen.
Vorzugsweise ist das Griffteil als geschlossener Ring
zur Einführung eines Fingers ausgebildet. Das Griffteil
kann dann sicher festgehalten werden.
Hierbei kann der Ring auf Seiten der Schelle seitliche
Vorsprünge aufweisen. Diese Vorsprünge können eine Ver
letzung der Finger oder des Daumens und Mittelfingers,
die beim Abziehen der Klammer außerhalb des Rings lie
gen, durch das Klammerteil verhindern, wenn es beim
Abziehen durch eine Spannbacke beschleunigt wird und
dabei bestrebt ist, seitlich am Ring vorbeizufliegen.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachste
hend anhand der Zeichnungen bevorzugter Ausfüh
rungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt eines ersten Ausführungsbei
spiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in
Verbindung mit einer Schelle,
Fig. 2 einen Axialschnitt der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1,
teilweise im Schnitt, im getrennten Zustand von
Griffteil und Verbindungsteil einerseits und
Klammerteil andererseits,
Fig. 4 einen Axialschnitt der Teile nach Fig. 3,
Fig. 5 eine Axialansicht eines zweiten Ausführungsbei
spiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in
Verbindung mit einer Schelle,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 5
und
Fig. 7 einen Querschnitt eines dritten Ausführungsbei
spiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 4 kann bei der in
Fig. 1 dargestellten Schelle 1 angewandt werden, bei
der es sich um eine herkömmliche Federbandschelle zum
Festklemmen eines Schlauches auf einem Rohr handelt.
Diese Schelle 1 besteht aus einem ringförmig gebogenen
bandförmigen Federstahlelement, dessen einer Endab
schnitt 2 mit einer etwa radial abstehenden Spannbacke
3 versehen ist und durch einen sich in Umfangsrichtung
der Schelle 1 erstreckenden Schlitz im anderen Endab
schnitt 4 des Federstahlelements ragt. Dieser Endab
schnitt 4 ist ebenfalls mit einer etwa radial abstehen
den Spannbacke 5 versehen. Aus dem Schlitz im Bereich
der Spannbacke 5 ist eine sich in Richtung auf die an
dere Spannbacke 3 erstreckende Lasche 6 herausgebogen.
Die Schelle 1 ist im dargestellten Zustand durch Zusam
mendrücken der Spannbacken 3 und 5 gegen ihre Feder
kraft aufgeweitet bzw. geöffnet, um sie über den
Schlauch schieben zu können. Um die Schelle 1 in dem
aufgeweiteten Zustand zu halten, bis der Schlauch auf
das Rohr aufgeschoben ist, übergreift ein etwa U-förmi
ges Klammerteil 7 die Spannbacken 3 und 5, so daß sich
die Schelle 1 nicht zusammenziehen kann. Das Querteil 8
des Klammerteils 7 ist mit einem ringförmigen Griffteil
9 durch ein radial in bezug auf die Schelle 1 vom Quer
teil 8 abstehendes Verbindungsteil 10 mit dem Querteil
8 verbunden. Griffteil 9 und Verbindungsteil 10 sind
einstückig aus thermoplastischem Kunststoff herge
stellt, zum Beispiel aus PA6. Das Verbindungsteil 10
ist gegenüber seitlich auf das Griffteil 9 und quer zum
Verbindungsteil 10 ausgeübten Kräften unter Beibehal
tung der Lage des Klammerteils 7 auf den Spannbacken 3,
5 nachgiebig, im vorliegenden Falle elastisch biegsam.
Das Verbindungsteil 10 hat einen relativ dünnen zylin
drischen Hals 11, der besonders leicht gegenüber seit
lich auf das Griffteil 9 ausgeübten Kräften elastisch
biegsam ist, und an dem dem Griffteil 9 abgewandten
Ende eine Fassung 12 mit zwei Widerhaken 13. Das Quer
teil 8 hat eine radial nach außen abstehende gerippte
Lasche 14, die gemäß Fig. 1 und 2 durch ein Loch 15 im
unteren Ende der Fassung 12 in diese eingeführt ist.
Die Fassung 12 ist durch zwei Seitenwände 16 begrenzt,
die am unteren Ende durch Stege 17 verbunden sind. Die
Stege 17 begrenzen zusammen mit den Seitenwänden 16 das
Loch 15. Die Lasche 14 hat ihrerseits ein durchgehendes
viereckiges Loch 18, das eine Hinterschneidung bildet,
hinter die die Haken 13 greifen (siehe insbesondere
Fig. 1 und 2), so daß das Klammerteil 7 und das Verbin
dungsteil 10 über die Lasche 14 durch Zusammenstecken
des Verbindungsteils 10 und der Lasche 14 verrastbar
sind und dadurch das Klammerteil 7 mit dem Verbindungs
teil 10 formschlüssig verbunden ist.
Das als geschlossener Ring ausgebildete Griffteil 9 hat
auf Seiten der Schelle 1 etwa nasenförmige Vorsprünge
19.
Die Schelle 1 wird vor der Montage auf einem Schlauch
zunächst in die geöffnete Lage nach Fig. 1 gebracht.
Hierbei werden die Spannbacken 3 und 5 mittels eines
Werkzeugs aus einer Lage, in der sie einen größeren
Abstand voneinander haben und die Schelle 1 entspannt
ist, so daß sie einen kleineren Durchmesser aufweist,
bis zur Anlage der Lasche 6 an der Spannbacke 3 mittels
eines Werkzeugs zusammengedrückt, wobei die Schelle 1
gegen ihre Federkraft aufgeweitet wird. Dann wird das
Klammerteil 7 auf die Spannbacken 3, 5 gesetzt, so daß
die Spannbacken 3, 5 die dargestellte Lage beibehalten
und mithin die Schelle 1 im geöffneten Zustand gehalten
wird. In diesem Zustand wird die Schelle 1 über einen
Schlauch geschoben, dessen Außendurchmesser kleiner als
der Innendurchmesser der geöffneten Schelle l, jedoch
etwas größer als der Innendurchmesser der Schelle 1 in
ihrem völlig entspannten Zustand ist. Auf dem Schlauch
wird die geöffnete Schelle 1 an der gewünschten Stelle
befestigt, zum Beispiel an einer den Spannbacken 3, 5
gegenüberliegenden Stelle angeklebt. Sodann werden
Schlauch, Schelle 1 und Klammerteil 7 in der vormon
tierten Lage zur Einbaustelle des Schlauches, zum Bei
spiel von einem Schlauchhersteller zu einem Kraftfahr
zeughersteller, transportiert, um den Schlauch bei
spielsweise am Anschlußstutzen eines Kraftfahrzeugküh
lers zu befestigen. Dort wird der Schlauch auf das Rohr
beziehungsweise den Rohrstutzen geschoben und dann das
Klammerteil 7 - nach Anbringung des Griffteils 9, wie
es in Fig. 1 dargestellt ist, und Einhaken eines Fin
gers im Griffteil 9 - radial von den Spannbacken 3, 5
abgezogen. Die Schelle 1 zieht sich daraufhin fest um
den Schlauch zusammen und klemmt ihn am Rohr fest.
Beim Abziehen des Klammerteils 7 kann der Fall auftre
ten, daß das Klammerteil 7, z. B. wenn die Abzugskraft
nicht genau radial zur Schelle 1 gerichtet ist, durch
eine der Spannbacken 3, 5 seitlich unter Verbiegung des
Halses 11 des Verbindungsteils 10 mit hoher Geschwin
digkeit in Richtung auf das Griffteil 9 geschwenkt
wird. Die Vorsprünge 19 verhindern hierbei ein Anschla
gen des Klammerteils 7 an einem seitlich vom Griffteil
9 liegenden Finger oder Daumen der das Griffteil 9 er
fassenden Hand.
Alternativ ist es auch möglich, bereits bei der Montage
der Schelle 1 auf dem Schlauch, z. B. auf seiten des
Schlauchherstellers, das Halteteil 7 mit dem Griffteil
9 durch Zusammenstecken von Verbindungsteil 10 und La
sche 14 zu verbinden und dann alle Teile zusammen mit
dem Schlauch zum Einbauort des Schlauches zu transpor
tieren. Wenn bei diesem Transport eine seitliche Kraft
quer zum Verbindungsteil 10 auf das Griffteil 9, z. B.
ein Stoß, ausgeübt wird, verbiegt sich das Verbindungs
teil 10 im Bereich des Halses 11 wegen dessen Biegsam
keit bereits bei sehr geringer Kraft, ohne daß eine
nennenswerte Kraft auf das Klammerteil 7 ausgeübt wird.
Das Klammerteil 7 behält dann weiterhin seine darge
stellte Sicherungslage bei, so daß es schließlich erst
am Einbauort des Schlauches mittels des Griffteils 9
von den Spannbacken 3, 5 abgezogen werden kann.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 unter
scheidet sich von dem nach den Fig. 1 bis 4 nur da
durch, daß das Griffteil 9, das Verbindungsteil 10 und
das Klammerteil 7 einstückig aus thermoplastischem
Kunststoff, z. B. aus PA6, hergestellt sind. Das Verbin
dungsteil 10 besteht in diesem Fall nur aus dem dünnen,
elastisch biegsamen Hals 11, und das im wesentlichen U-
förmige Klammerteil 27 ist auf seinem Querteil 8 und
seinen Schenkeln durch eine Rippe 20 und zusätzlich auf
dem Querteil 8 durch eine Querrippe 21 verstärkt. Die
Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist im übrigen die
gleiche wie die Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 4. Es
entfällt jedoch der Zusammenbau von Verbindungsteil 10
und Klammerteil 27.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 unterscheidet sich
von dem nach Fig. 5 nur dadurch, daß ein entsprechend
dem Klammerteil 37 geformtes Metallteil 22 in den Klam
merteil 37 eingebettet ist. Das Griffteil und das Ver
bindungsteil 10, einschließlich Klammerteil 37, sind
auch in diesem Falle einstückig aus thermoplastischem
Kunststoff hergestellt. Ferner ist die Rippe 20 entfal
len. Die Wirkungsweise ist wiederum die gleiche wie bei
den vorhergehenden Ausführungsbeispielen.
Abwandlungen der dargestellten Ausführungsbeispiele
können beispielsweise darin bestehen, daß in dem ther
moplastischen Kunststoff des Griffteils 9 und/oder der
Fassung 12 oder des Klammerteils 27 Verstärkungsfasern,
z. B. Kohlefasern oder Glasfasern, oder auch Metallteile
eingebettet sind. Die Biegsamkeit des Verbindungsteils
10 kann auch dadurch erreicht werden, daß der Hals 11
nicht aus Kunststoff, sondern aus einem dünnen Feder
stahldraht hergestellt wird, der im Ringteil 9 einer
seits und in der Fassung 12 oder dem Klammerteil 27
bzw. 37 mit seinen Enden formschlüssig eingebettet ist.
Sodann kann die Biegsamkeit des Verbindungsteils 10
auch dadurch erreicht werden, daß es anstelle des dün
nen Halses 11 als Kugelgelenk ausgebildet wird.
Claims (15)
1. Vorrichtung zur Sicherung und Entsicherung des
aufgeweiteten Zustands einer Schelle (1) aus einem
ringförmig gebogenen Federstahlelement, das zwei
etwa radial abstehende Spannbacken (3, 5) aufweist,
mit einem etwa U-förmigen Klammerteil (7; 27; 37),
das die Spannbacken (3, 5) der aufgeweiteten Schel
le (1) übergreift, und mit einem zum Abziehen des
Klammerteils (7; 27; 37) von den Spannbacken (3, 5)
manuell erfaßbaren Griffteil (9), das mit dem Quer
teil (8) des Klammerteils (7; 27; 37) durch ein
radial in bezug auf die Schelle (1) vom Querteil
(8) abstehendes Verbindungsteil (10) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil
(10) gegenüber seitlich auf das Griffteil (9) quer
zu dem Verbindungsteil (10) ausgeübten Kräften
unter Beibehaltung der Lage des Klammerteils (7;
27; 37) nachgiebig ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Verbindungsteil (10) biegsam ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verbindungsteil (10) elastisch
biegsam ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (10)
formschlüssig mit dem Querteil (8) des Klammerteils
(7) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß das Verbindungsteil (10) mit einer vom
Querteil (8) radial nach außen abstehenden Lasche
(14) formschlüssig verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß das Verbindungsteil (10) mit der Lasche
(14) durch Zusammenstecken verrastbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß das Verbindungsteil (10) am einen Ende
eine Fassung (12) mit wenigstens einem Widerhaken
(13) darin aufweist, der eine Hinterschneidung (18)
der Lasche (14) beim Zusammenstecken hintergreift.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Hinterschneidung (18) durch ein Loch
in der Lasche (14) gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (10)
einstückig mit dem Querteil (8) des Klammerteils
verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß das Verbindungsteil (10) weitgehend aus
thermoplastischem Kunststoff besteht und im Klam
merteil (37) ein entsprechend dem Klammerteil (37)
geformtes Metallteil (22) eingebettet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß das Griffteil (9) und das
Verbindungsteil (10) einstückig ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß das Griffteil (9) und das Verbindungsteil
(10) weitgehend aus thermoplastischem Kunststoff
bestehen.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß das Griffteil (9), das
Verbindungsteil (10) und das Klammerteil (27; 37)
einstückig sind und weitgehend aus thermoplasti
schem Kunststoff bestehen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß das Griffteil (9) als
geschlossener Ring zur Einführung eines Fingers
ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Ring (9) auf Seiten der Schelle (1)
seitliche Vorsprünge (19) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996141108 DE19641108C1 (de) | 1996-10-05 | 1996-10-05 | Vorrichtung zur Sicherung und Entsicherung des aufgeweiteten Zustands einer Schelle aus einem ringförmig gebogenen Federstahlelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996141108 DE19641108C1 (de) | 1996-10-05 | 1996-10-05 | Vorrichtung zur Sicherung und Entsicherung des aufgeweiteten Zustands einer Schelle aus einem ringförmig gebogenen Federstahlelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19641108C1 true DE19641108C1 (de) | 1998-01-08 |
Family
ID=7807951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996141108 Expired - Fee Related DE19641108C1 (de) | 1996-10-05 | 1996-10-05 | Vorrichtung zur Sicherung und Entsicherung des aufgeweiteten Zustands einer Schelle aus einem ringförmig gebogenen Federstahlelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
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