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DE19641108C1 - Vorrichtung zur Sicherung und Entsicherung des aufgeweiteten Zustands einer Schelle aus einem ringförmig gebogenen Federstahlelement - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung und Entsicherung des aufgeweiteten Zustands einer Schelle aus einem ringförmig gebogenen Federstahlelement

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DE19641108C1
DE19641108C1 DE1996141108 DE19641108A DE19641108C1 DE 19641108 C1 DE19641108 C1 DE 19641108C1 DE 1996141108 DE1996141108 DE 1996141108 DE 19641108 A DE19641108 A DE 19641108A DE 19641108 C1 DE19641108 C1 DE 19641108C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamp
connecting part
bracket
handle
tab
Prior art date
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Application number
DE1996141108
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Gyoengyoesi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Norma Germany GmbH
Original Assignee
Rasmussen GmbH
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Publication date
Application filed by Rasmussen GmbH filed Critical Rasmussen GmbH
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Application granted granted Critical
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L33/00Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
    • F16L33/02Hose-clips
    • F16L33/03Self-locking elastic clips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Siche­ rung und Entsicherung des aufgeweiteten Zustands einer Schelle aus einem ringförmig gebogenen Federstahlelement, das zwei etwa radial abstehende Spannbacken aufweist, mit einem etwa U-förmigen Klammerteil, das die Spannbacken der aufgeweiteten Schelle übergreift, und mit einem zum Abzie­ hen des Klammerteils von den Spannbacken manuell erfaßbaren Griffteil, das mit dem Querteil des Klammerteils durch ein radial in bezug auf die Schelle vom Querteil abstehendes Verbindungsteil verbunden ist.
Eine Vorrichtung dieser Art für eine Federbandschelle ist aus der FR 2 726 883 A1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist das Griffteil ein durch ein Verbindungsteil einteilig mit dem Querteil verbundener Ring, wobei das Verbindungsteil senkrecht zum Querteil in der Ebene der Schelle steht. Quer zum Verbindungsteil auf dem Ring in Axialrichtung der Schelle ausgeübte Kräfte, z. B. Stoßkräfte während des Transports der vorgeöffneten Schelle, können daher dazu führen, daß das Klammerteil axial von der Schelle, d. h. ihren Spannbacken, weggedrückt wird und sich die Schelle unter ihrer Federkraft ungewollt schließt, während die einstückige Haltevorrichtung geschoßartig davonfliegt und gegebenenfalls zu Verletzungen von Personen und/oder Be­ schädigung von Gegenständen führt.
Eine ähnliche Vorrichtung ist aus der DE 44 24 046 A1 be­ kannt. Dort ist das Griffteil eine seitlich am Klammerteil ausgebildete, in Umfangsrichtung der Schelle auf diese um­ gebogene Lasche. Zwischen der Lasche und der Schelle kann der Finger einer Hand eingeführt und das Klammerteil von den Spannbacken weggeschwenkt werden. Hierbei besteht je­ doch die Gefahr, daß die eine Spannbacke, während sich die Schelle nach dem Wegschwenken des Griffteils unter ihrer Federkraft zusammenzieht, gegen den Finger schlägt und die­ sen verletzt. Ferner können auch hier quer auf die Lasche (in Axialrichtung der Schelle) auf diese einwirkende Kräf­ te, z. B. Stoßkräfte während des Transports der vorge­ öffneten Schelle, dazu führen, daß das Klammerteil axial von der Schelle, d. h. ihren Spannbacken, weggedrückt wird und sich die Schelle unter ihrer Federkraft ungewollt schließt, während das einstückige Griff- und Klammerteil geschoßartig davonfliegt und gegebenenfalls zu Verletzungen von Personen und/oder Beschädigungen von Gegenständen führt.
Aus der US-PS 5 234 233 ist eine Schelle der eingangs ge­ nannten Art bekannt, deren vorgeöffneter Zustand durch ein etwa U-förmiges Klammerteil gesichert wird. Das Klammerteil hat eine radial vom Querteil des Klammerteils abstehende Lasche, die mittels eines herkömmlichen Werkzeugs, wie ei­ ner Zange, erfaßt werden kann, um das Klammerteil von den Spannbacken abzuziehen. Eine herkömmliche Zange läßt sich jedoch nicht in allen Einbaulagen der Schelle oder bei räumlich beengten Einbauverhältnissen an der Lasche anset­ zen. Ferner besteht auch hier die Gefahr, daß sich das Klammerteil bei nicht sorgfältiger Handhabung der Zange, zum Beispiel Ausübung einer unzureichenden Klemmkraft, un­ ter der Federkraft der Schelle aus der Zange löst und ge­ schoßartig davonfliegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die ein un­ gefährlicheres Abziehen des Klammerteils von den Spann­ backen der Schelle ermöglicht und sicherstellt, daß das Klammerteil seine Lage auf den Spannbacken auch dann beibe­ hält, wenn auf das Griffteil ungewollte Querkräfte ausgeübt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Verbindungsteil gegenüber seitlich auf das Griffteil quer zu dem Verbindungsteil ausgeübten Kräften unter Beibehal­ tung der Lage des Klammerteils nachgiebig ist.
Bei dieser Lösung ist das Griffteil entsprechend der Länge des Verbindungsteils relativ weit von dem Klammerteil ent­ fernt, so daß die das Griffteil erfassende Hand beim Abzie­ hen nicht mit den sich unter der Federkraft der Schelle in ihrer Umfangsrichtung bewegenden Spannbacken in Berührung kommen kann. Auch die Gefahr einer Berührung der das Griff­ teil erfassenden Hand durch das Klammerteil, wenn es durch eine Spannbacke beim Abziehen des Klammerteils beschleunigt wird, ist relativ gering. Wenn auf das Griffteil ungewollte Querkräfte ausgeübt werden, wird durch die Nachgiebigkeit des Verbindungsteils erreicht, daß diese Kräfte praktisch nicht auf das Klammerteil übertragen werden, so daß das Klammerteil seine Lage auf den Spannbacken beibehält und nicht ungewollt gelöst wird. Ferner können das Griffteil und das Verbindungsteil verhältnismäßig klein ausgebildet sein, ohne größeren Einbauraum zu beanspruchen. Wenn ferner die Schelle auf einem Schlauch, der mittels der Schelle auf einem Rohr festgeklemmt werden soll, zunächst im aufgewei­ teten (vorgeöffneten) Zustand durch das Klammerteil gesi­ chert ist, kann das Griffteil durch das Verbindungsteil be­ reits mit dem Klammerteil verbunden sein. Die Montage des Griffteils am Einbauort entfällt dann, was insbesondere bei beengten Einbauverhältnissen vorteilhaft ist.
Die Nachgiebigkeit des Verbindungsteils kann dadurch er­ reicht werden, daß es biegsam ist.
Vorzugsweise ist das Verbindungsteil elastisch biegsam, so daß es nach einer vorübergehenden Belastung wieder seine ursprüngliche Lage einnimmt.
Das Verbindungsteil kann formschlüssig mit dem Querteil des Klammerteils verbunden sein.
Es ist aber auch möglich, daß das Verbindungsteil mit einer vom Querteil radial nach außen abstehenden Lasche formschlüssig verbunden ist.
Besonders günstig ist es, wenn das Verbindungsteil mit der Lasche durch Zusammenstecken verrastbar ist. Es kann dann nachträglich auf einfache Weise mit dem Klam­ merteil verbunden werden, sei es vor oder nach dem Auf­ setzen des Klammerteils auf die Spannbacken der Schel­ le. Bei unterschiedlichen Abmessungen des Klammerteils, aber einheitlicher Ausbildung der Lasche aller Klammer­ teile, ist dann für alle Klammerteile nur eine Ausfüh­ rungsform von Griffteil und Verbindungsteil erforder­ lich.
Um die Verrastung zu erreichen, kann das Verbindungs­ teil am einen Ende eine Fassung mit wenigstens einem Widerhaken darin aufweisen, der eine Hinterschneidung der Lasche beim Zusammenstecken hintergreift. Bei die­ ser Ausbildung läßt sich das Verbindungsteil auf ein­ fache Weise mit der Lasche verbinden. Dennoch hält die­ se Verbindung hohen Zugkräften beim Abziehen des Klam­ merteils von den Spannbacken stand.
Die Hinterschneidung kann durch ein Loch in der Lasche gebildet sein. Alternativ ist es möglich, die Hinter­ schneidung durch eine Rippe zu bilden.
Sodann ist es aber auch möglich, das Verbindungsteil einstückig mit dem Querteil des Klammerteils zu verbin­ den. Hierbei entfällt eine separate Montage von Verbin­ dungsteil und Klammerteil.
Vorzugsweise ist dafür gesorgt, daß das Verbindungsteil weitgehend aus thermoplastischem Kunststoff besteht und im Klammerteil ein entsprechend dem Klammerteil geform­ tes Metallteil eingebettet ist. Auch hierbei kommt man ohne separate Montage von Verbindungsteil und Klammer­ teil aus. Dennoch hält das Klammerteil hohen Feder­ kräften der Schelle stand.
Ferner ist es möglich, das Griffteil und das Verbindun­ gsteil einstückig auszubilden. Hierbei entfällt auch eine separate Montage zur Herstellung der Verbindung von Griffteil und Verbindungsteil.
Auch das Griffteil und das Verbindungsteil können weit­ gehend aus thermoplastischem Kunststoff bestehen, so daß sie sich leicht herstellen lassen.
Desgleichen können das Griffteil, das Verbindungsteil und das Klammerteil einstückig sein und weitgehend aus thermoplastischem Kunststoff bestehen.
Vorzugsweise ist das Griffteil als geschlossener Ring zur Einführung eines Fingers ausgebildet. Das Griffteil kann dann sicher festgehalten werden.
Hierbei kann der Ring auf Seiten der Schelle seitliche Vorsprünge aufweisen. Diese Vorsprünge können eine Ver­ letzung der Finger oder des Daumens und Mittelfingers, die beim Abziehen der Klammer außerhalb des Rings lie­ gen, durch das Klammerteil verhindern, wenn es beim Abziehen durch eine Spannbacke beschleunigt wird und dabei bestrebt ist, seitlich am Ring vorbeizufliegen.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachste­ hend anhand der Zeichnungen bevorzugter Ausfüh­ rungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt eines ersten Ausführungsbei­ spiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit einer Schelle,
Fig. 2 einen Axialschnitt der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1, teilweise im Schnitt, im getrennten Zustand von Griffteil und Verbindungsteil einerseits und Klammerteil andererseits,
Fig. 4 einen Axialschnitt der Teile nach Fig. 3,
Fig. 5 eine Axialansicht eines zweiten Ausführungsbei­ spiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit einer Schelle,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 5 und
Fig. 7 einen Querschnitt eines dritten Ausführungsbei­ spiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 4 kann bei der in Fig. 1 dargestellten Schelle 1 angewandt werden, bei der es sich um eine herkömmliche Federbandschelle zum Festklemmen eines Schlauches auf einem Rohr handelt. Diese Schelle 1 besteht aus einem ringförmig gebogenen bandförmigen Federstahlelement, dessen einer Endab­ schnitt 2 mit einer etwa radial abstehenden Spannbacke 3 versehen ist und durch einen sich in Umfangsrichtung der Schelle 1 erstreckenden Schlitz im anderen Endab­ schnitt 4 des Federstahlelements ragt. Dieser Endab­ schnitt 4 ist ebenfalls mit einer etwa radial abstehen­ den Spannbacke 5 versehen. Aus dem Schlitz im Bereich der Spannbacke 5 ist eine sich in Richtung auf die an­ dere Spannbacke 3 erstreckende Lasche 6 herausgebogen.
Die Schelle 1 ist im dargestellten Zustand durch Zusam­ mendrücken der Spannbacken 3 und 5 gegen ihre Feder­ kraft aufgeweitet bzw. geöffnet, um sie über den Schlauch schieben zu können. Um die Schelle 1 in dem aufgeweiteten Zustand zu halten, bis der Schlauch auf das Rohr aufgeschoben ist, übergreift ein etwa U-förmi­ ges Klammerteil 7 die Spannbacken 3 und 5, so daß sich die Schelle 1 nicht zusammenziehen kann. Das Querteil 8 des Klammerteils 7 ist mit einem ringförmigen Griffteil 9 durch ein radial in bezug auf die Schelle 1 vom Quer­ teil 8 abstehendes Verbindungsteil 10 mit dem Querteil 8 verbunden. Griffteil 9 und Verbindungsteil 10 sind einstückig aus thermoplastischem Kunststoff herge­ stellt, zum Beispiel aus PA6. Das Verbindungsteil 10 ist gegenüber seitlich auf das Griffteil 9 und quer zum Verbindungsteil 10 ausgeübten Kräften unter Beibehal­ tung der Lage des Klammerteils 7 auf den Spannbacken 3, 5 nachgiebig, im vorliegenden Falle elastisch biegsam. Das Verbindungsteil 10 hat einen relativ dünnen zylin­ drischen Hals 11, der besonders leicht gegenüber seit­ lich auf das Griffteil 9 ausgeübten Kräften elastisch biegsam ist, und an dem dem Griffteil 9 abgewandten Ende eine Fassung 12 mit zwei Widerhaken 13. Das Quer­ teil 8 hat eine radial nach außen abstehende gerippte Lasche 14, die gemäß Fig. 1 und 2 durch ein Loch 15 im unteren Ende der Fassung 12 in diese eingeführt ist. Die Fassung 12 ist durch zwei Seitenwände 16 begrenzt, die am unteren Ende durch Stege 17 verbunden sind. Die Stege 17 begrenzen zusammen mit den Seitenwänden 16 das Loch 15. Die Lasche 14 hat ihrerseits ein durchgehendes viereckiges Loch 18, das eine Hinterschneidung bildet, hinter die die Haken 13 greifen (siehe insbesondere Fig. 1 und 2), so daß das Klammerteil 7 und das Verbin­ dungsteil 10 über die Lasche 14 durch Zusammenstecken des Verbindungsteils 10 und der Lasche 14 verrastbar sind und dadurch das Klammerteil 7 mit dem Verbindungs­ teil 10 formschlüssig verbunden ist.
Das als geschlossener Ring ausgebildete Griffteil 9 hat auf Seiten der Schelle 1 etwa nasenförmige Vorsprünge 19.
Die Schelle 1 wird vor der Montage auf einem Schlauch zunächst in die geöffnete Lage nach Fig. 1 gebracht. Hierbei werden die Spannbacken 3 und 5 mittels eines Werkzeugs aus einer Lage, in der sie einen größeren Abstand voneinander haben und die Schelle 1 entspannt ist, so daß sie einen kleineren Durchmesser aufweist, bis zur Anlage der Lasche 6 an der Spannbacke 3 mittels eines Werkzeugs zusammengedrückt, wobei die Schelle 1 gegen ihre Federkraft aufgeweitet wird. Dann wird das Klammerteil 7 auf die Spannbacken 3, 5 gesetzt, so daß die Spannbacken 3, 5 die dargestellte Lage beibehalten und mithin die Schelle 1 im geöffneten Zustand gehalten wird. In diesem Zustand wird die Schelle 1 über einen Schlauch geschoben, dessen Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser der geöffneten Schelle l, jedoch etwas größer als der Innendurchmesser der Schelle 1 in ihrem völlig entspannten Zustand ist. Auf dem Schlauch wird die geöffnete Schelle 1 an der gewünschten Stelle befestigt, zum Beispiel an einer den Spannbacken 3, 5 gegenüberliegenden Stelle angeklebt. Sodann werden Schlauch, Schelle 1 und Klammerteil 7 in der vormon­ tierten Lage zur Einbaustelle des Schlauches, zum Bei­ spiel von einem Schlauchhersteller zu einem Kraftfahr­ zeughersteller, transportiert, um den Schlauch bei­ spielsweise am Anschlußstutzen eines Kraftfahrzeugküh­ lers zu befestigen. Dort wird der Schlauch auf das Rohr beziehungsweise den Rohrstutzen geschoben und dann das Klammerteil 7 - nach Anbringung des Griffteils 9, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, und Einhaken eines Fin­ gers im Griffteil 9 - radial von den Spannbacken 3, 5 abgezogen. Die Schelle 1 zieht sich daraufhin fest um den Schlauch zusammen und klemmt ihn am Rohr fest.
Beim Abziehen des Klammerteils 7 kann der Fall auftre­ ten, daß das Klammerteil 7, z. B. wenn die Abzugskraft nicht genau radial zur Schelle 1 gerichtet ist, durch eine der Spannbacken 3, 5 seitlich unter Verbiegung des Halses 11 des Verbindungsteils 10 mit hoher Geschwin­ digkeit in Richtung auf das Griffteil 9 geschwenkt wird. Die Vorsprünge 19 verhindern hierbei ein Anschla­ gen des Klammerteils 7 an einem seitlich vom Griffteil 9 liegenden Finger oder Daumen der das Griffteil 9 er­ fassenden Hand.
Alternativ ist es auch möglich, bereits bei der Montage der Schelle 1 auf dem Schlauch, z. B. auf seiten des Schlauchherstellers, das Halteteil 7 mit dem Griffteil 9 durch Zusammenstecken von Verbindungsteil 10 und La­ sche 14 zu verbinden und dann alle Teile zusammen mit dem Schlauch zum Einbauort des Schlauches zu transpor­ tieren. Wenn bei diesem Transport eine seitliche Kraft quer zum Verbindungsteil 10 auf das Griffteil 9, z. B. ein Stoß, ausgeübt wird, verbiegt sich das Verbindungs­ teil 10 im Bereich des Halses 11 wegen dessen Biegsam­ keit bereits bei sehr geringer Kraft, ohne daß eine nennenswerte Kraft auf das Klammerteil 7 ausgeübt wird. Das Klammerteil 7 behält dann weiterhin seine darge­ stellte Sicherungslage bei, so daß es schließlich erst am Einbauort des Schlauches mittels des Griffteils 9 von den Spannbacken 3, 5 abgezogen werden kann.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 unter­ scheidet sich von dem nach den Fig. 1 bis 4 nur da­ durch, daß das Griffteil 9, das Verbindungsteil 10 und das Klammerteil 7 einstückig aus thermoplastischem Kunststoff, z. B. aus PA6, hergestellt sind. Das Verbin­ dungsteil 10 besteht in diesem Fall nur aus dem dünnen, elastisch biegsamen Hals 11, und das im wesentlichen U- förmige Klammerteil 27 ist auf seinem Querteil 8 und seinen Schenkeln durch eine Rippe 20 und zusätzlich auf dem Querteil 8 durch eine Querrippe 21 verstärkt. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist im übrigen die gleiche wie die Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 4. Es entfällt jedoch der Zusammenbau von Verbindungsteil 10 und Klammerteil 27.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 unterscheidet sich von dem nach Fig. 5 nur dadurch, daß ein entsprechend dem Klammerteil 37 geformtes Metallteil 22 in den Klam­ merteil 37 eingebettet ist. Das Griffteil und das Ver­ bindungsteil 10, einschließlich Klammerteil 37, sind auch in diesem Falle einstückig aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt. Ferner ist die Rippe 20 entfal­ len. Die Wirkungsweise ist wiederum die gleiche wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen.
Abwandlungen der dargestellten Ausführungsbeispiele können beispielsweise darin bestehen, daß in dem ther­ moplastischen Kunststoff des Griffteils 9 und/oder der Fassung 12 oder des Klammerteils 27 Verstärkungsfasern, z. B. Kohlefasern oder Glasfasern, oder auch Metallteile eingebettet sind. Die Biegsamkeit des Verbindungsteils 10 kann auch dadurch erreicht werden, daß der Hals 11 nicht aus Kunststoff, sondern aus einem dünnen Feder­ stahldraht hergestellt wird, der im Ringteil 9 einer­ seits und in der Fassung 12 oder dem Klammerteil 27 bzw. 37 mit seinen Enden formschlüssig eingebettet ist. Sodann kann die Biegsamkeit des Verbindungsteils 10 auch dadurch erreicht werden, daß es anstelle des dün­ nen Halses 11 als Kugelgelenk ausgebildet wird.

Claims (15)

1. Vorrichtung zur Sicherung und Entsicherung des aufgeweiteten Zustands einer Schelle (1) aus einem ringförmig gebogenen Federstahlelement, das zwei etwa radial abstehende Spannbacken (3, 5) aufweist, mit einem etwa U-förmigen Klammerteil (7; 27; 37), das die Spannbacken (3, 5) der aufgeweiteten Schel­ le (1) übergreift, und mit einem zum Abziehen des Klammerteils (7; 27; 37) von den Spannbacken (3, 5) manuell erfaßbaren Griffteil (9), das mit dem Quer­ teil (8) des Klammerteils (7; 27; 37) durch ein radial in bezug auf die Schelle (1) vom Querteil (8) abstehendes Verbindungsteil (10) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (10) gegenüber seitlich auf das Griffteil (9) quer zu dem Verbindungsteil (10) ausgeübten Kräften unter Beibehaltung der Lage des Klammerteils (7; 27; 37) nachgiebig ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Verbindungsteil (10) biegsam ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Verbindungsteil (10) elastisch biegsam ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (10) formschlüssig mit dem Querteil (8) des Klammerteils (7) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß das Verbindungsteil (10) mit einer vom Querteil (8) radial nach außen abstehenden Lasche (14) formschlüssig verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß das Verbindungsteil (10) mit der Lasche (14) durch Zusammenstecken verrastbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß das Verbindungsteil (10) am einen Ende eine Fassung (12) mit wenigstens einem Widerhaken (13) darin aufweist, der eine Hinterschneidung (18) der Lasche (14) beim Zusammenstecken hintergreift.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß die Hinterschneidung (18) durch ein Loch in der Lasche (14) gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (10) einstückig mit dem Querteil (8) des Klammerteils verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß das Verbindungsteil (10) weitgehend aus thermoplastischem Kunststoff besteht und im Klam­ merteil (37) ein entsprechend dem Klammerteil (37) geformtes Metallteil (22) eingebettet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß das Griffteil (9) und das Verbindungsteil (10) einstückig ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß das Griffteil (9) und das Verbindungsteil (10) weitgehend aus thermoplastischem Kunststoff bestehen.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß das Griffteil (9), das Verbindungsteil (10) und das Klammerteil (27; 37) einstückig sind und weitgehend aus thermoplasti­ schem Kunststoff bestehen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da­ durch gekennzeichnet, daß das Griffteil (9) als geschlossener Ring zur Einführung eines Fingers ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich­ net, daß der Ring (9) auf Seiten der Schelle (1) seitliche Vorsprünge (19) aufweist.
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