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DE19641849A1 - Einlegestreifen für Unterwäsche - Google Patents

Einlegestreifen für Unterwäsche

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Publication number
DE19641849A1
DE19641849A1 DE1996141849 DE19641849A DE19641849A1 DE 19641849 A1 DE19641849 A1 DE 19641849A1 DE 1996141849 DE1996141849 DE 1996141849 DE 19641849 A DE19641849 A DE 19641849A DE 19641849 A1 DE19641849 A1 DE 19641849A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insert strip
strip according
insert
underside
edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996141849
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Sczypior
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996141849 priority Critical patent/DE19641849A1/de
Publication of DE19641849A1 publication Critical patent/DE19641849A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/56Supporting or fastening means
    • A61F13/5605Supporting or fastening means specially adapted for sanitary napkins or the like
    • A61F13/5611Supporting or fastening means specially adapted for sanitary napkins or the like using fastening strips, e.g. adhesive, on the undergarment-facing side

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)
  • Undergarments, Swaddling Clothes, Handkerchiefs Or Underwear Materials (AREA)

Description

HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft Einlegestreifen für Unterwäsche, ins­ besondere für die rückwärtige Partie einer Unterhose.
Bekannt sind beispielsweise Einlagen, sog. Windelslips, Saugkissen und Pads in unterschiedlichen Ausgestaltungen, die sich auch auf dem Markt befinden. Diese Einlagen sind in der Regel entweder speziell für Frauen angepaßte Damenbinden oder Inkontinenzvorlagen aller Art. Diese Einlagen sind re­ lativ voluminös, da mehr saugfähiges Material größere Mengen Flüssigkeit aufnimmt. Darüberhinaus sind Slipeinlagen be­ kannt, die in Form relativ kurzer länglicher Streifen innen­ seitig in den Slip eingelegt werden und nur für geringe Flüssigkeitsmengen geeignet sind.
Bekannt sind aus der DE-OS-44 29 251 auch wiederverwendbare Inkontinenzvorlagen oder Erwachsenenwindeln, wobei insbeson­ dere eine Mehrschichtstruktur mit entsprechenden Membran­ schichten, die eine geeignete Porenstruktur aufweisen, für Atmungsaktivität und ausreichenden Auslaufschutz sorgt. Die Verlage ist für Männer und Frauen spezifisch in einer etwa sanduhrförmigen Kontur ausgebildet.
In der DE-PS-43 22 550 sind Slipeinlagen für einen Slip für das feminine Geschlecht, insbesondere für Erwachsene be­ schrieben, die ellipsen- oder kreisförmige Struktur besitzen und quer zur Schrittrichtung in den Slip eingelegt werden. Saugmaterialschichten und Einlageschichten sind abwechselnd nacheinander angeordnet; die lösbare Befestigung der Sli­ peinlage erfolgt hier durch Umschlagen der Endbereiche durch die Beinöffnung des Slips.
Bislang ist allerdings wenig für den Schutz des Bereichs des rückwärtigen Teils der Unterwäsche, d. h. im wesentlichen für die Sitzfläche, zum täglichen Gebrauch bekannt geworden. Hierfür müssen andere Anforderungen erfüllt sein als für üb­ liche Slipeinlagen und dergleichen.
Aus dem Gebrauchsmuster G 76 11 460 sind zum Beispiel Einla­ gen für Hämorrhoidalleiden bekannt, die ein oder mehrstückig aufgebaut sein können. Sie verlaufen nach einer Seite konvex gebogen und weisen in der Mitte der Fläche eine Erhöhung auf, die mit einem entsprechenden Medikament getränkt ist.
Ausgehend vom Stand der Technik besteht nun die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Einlage zum täglichen Ge­ brauch bereitzustellen, die im hygienisch/sanitären bzw. me­ dizinischen Bereich einsetzbar ist und gleichzeitig großen Tragekomfort aufweist. Ferner sollte die Einlage mit gerin­ gem Aufwand anbringbar, leicht auswechselbar sein und trotz­ dem gut sitzen. Darüberhinaus besteht ein Ziel der Erfindung darin, daß die Einlage sehr leicht und weich sein und Ge­ ruchsbildung verhindert werden sollte.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Einlegestreifen, der eine Oberseite mit einem saugfähigen Vlies, eine Unter­ seite mit Befestigungsmitteln, eine obere und eine untere Kante sowie zwei Seitenkanten besitzt, Befestigungsmittel mit zwei verschieden Bereichen mit unterschiedlichem Haft­ vermögen aufweist. Dadurch entsteht ein hoher Tragekomfort und ein entsprechend guter Sitz ohne unnötige Druckstellen oder Entzündungen an der Haut hervorzurufen.
Es ist ein unauffälliger Wäscheschutz für jeden Tag, der weich ist und sich automatisch den Körperkonturen anpaßt.
Besonderer Tragekomfort kann ggf. durch Vlies als Oberfläche erzielt werden, das auch bei empfindlicher Haut nicht rei­ zend wirkt. Der Einlegestreifen dient zur Aufnahme geringer Feuchtigkeitsmengen und sorgt dafür, daß beim Kratzen, her­ vorgerufen durch Juckreiz, Nässe, Diarrhoe etc., keine Ver­ schmutzung bzw. Kontamination/Infektion der Wäsche - bspw. bei Befall mit Pilzen oder Würmern auftritt. Außerdem wird durch den Einlegestreifen die Bewegungsfreiheit des Trägers aufgrund dessen dünner, leichter und flexibler Machart nicht beeinträchtigt.
Vorzugsweise besitzen die Befestigungsmittel an der Unter­ seite des Einlegestreifens in Richtung der unteren Kante hin ein größeres Haftvermögen als die Befestigungsmittel in Richtung der oberen Kante. Ein sicherer Sitz wird durch die verschiedenen Befestigungsmittel mit unterschiedlichem Haft­ vermögen erzielt, wobei diese in einfacher Weise entfernt werden können. Dadurch wird ein etwaiges Rutschen des Einle­ gestreifens vermieden, d. h. an der stärker beanspruchten Sitzfläche hält der Streifen sehr viel besser. An den nahezu nicht beanspruchten Flächen unterhalb des Hosenbundes genügt eine relativ schwache Haftwirkung des Streifens, wodurch ei­ ne unnötige Dicke des Einlegestreifens, der sich dann unvor­ teilhaft nach außen sichtbar auf der Hose abzeichnen könnte, vermieden wird. Die Befestigungsmittel können beispielsweise wäscheschonende Klebestreifen sein - es kann sich aber auch um einen ganz flächig aufgetragenen Haftkleber mit entspre­ chend eingestellter Adhäsionskraft handeln.
Besonders vorteilhaft besitzt der Einlegestreifen zwischen der Oberseite mit dem saugfähigen Vlies und der Unterseite mit Befestigungsmitteln eine Innenschicht aus saugfähigem Material. Dieses saugfähige Material kann jede Art saugfähi­ gen Stoffs, Baumwolle, synthetische Fasern, watteartige Pro­ dukte oder andere bereits bekannte Materialien umfassen.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform enthält zusätzlich eine undurchlässige Schutzfolie auf der körperabgewandten Seite des Einlegestreifens entweder als Unterseite oder zwi­ schen der Innenschicht und der Unterseite, wobei diese Schutzfolie zu größerer Sicherheit des Benutzers beim Tragen des Streifens führt. Insbesondere bei Diarrhoe, Wurmbefall aller Art oder sekretartigen Ausflüssen, bspw. bei Anwendung von Zäpfchen, ist dieser Hygieneschutz für Unterwäsche sehr vorteilhaft. Die Schutzfolie ist dabei bevorzugt aus PVC, Polyethylen, Polypropylen, PTFE, Polyurethan, Sympathex, Gummi oder aus einem anderen entsprechenden flüssigkeitsun­ durchlässigen Material zusammengesetzt. Die Ausführungsform mit der Schutzfolie stellt einen sicheren, hygienischen Wä­ scheschutz dar.
Die feuchtigkeitsundurchlässige Schutzfolie kann auch aus atmungsaktivem Material aufgebaut sein, d. h. sie kann Mikro­ poren aufweisen, die Flüssigkeitsdurchtritt verhindern, aber den Durchtritt von Wasserdampf ermöglichen, so daß das Trä­ gergefühl demjenigen normalen Stoffs, der atmungsaktiv ist, entspricht.
Als besonders praktikabel haben sich im wesentlichen tra­ pezförmige oder dreieckige Einlegestreifen herausgestellt, deren Kanten, sofern sie keine Ecke bilden, unabhängig von­ einander gerade verlaufen oder mehr oder weniger stark nach innen oder außen abgerundet sein können. Vorzugsweise sind die Seitenkanten nach innen gebogen, wodurch sich der Einle­ gestreifen der Körperform ideal anpaßt.
Besonders bevorzugt überragt in der trapezförmigen Ausge­ staltung die Länge der oberen Kante die der unteren Kante, bspw. um die Hälfte der Länge der unteren Kante, hierdurch wird ein paßgenauer Sitz des Einlegestreifens ermöglicht. Es kann demnach eine dem rückwärtigen Teil einer Unterhose nachgebildete Form entstehen, die einen idealen Wäscheschutz darstellt.
Bei einer weiteren Ausführungsform können, um den Halt des Einlegestreifens zu verbessern, Fortsätze, auch Flügel ge­ nannt, mit Befestigungsmitteln an ihrer Unterseite, vorgese­ hen sein. Diese befinden sich vorzugsweise im unteren Drit­ tel der beiden Seitenkanten oder verlaufen über die gesamte Länge der Seitenkanten. Eine hervorragende Haftwirkung wird durch die besonders ausgebildeten Fortsätze, die sich über die gesamte Länge der Seitenkanten erstrecken, erreicht, da diese umgeschlagen werden können und damit ein Verrutschen des Streifens unmöglich machen.
Vorteilhafterweise besitzt der Einlegestreifen für einen gu­ ten Sitz und bequemes Tragen eine Dicke von 0,5 mm bis 15 mm sowie eine Länge von 5 cm bis 25 cm.
Zusätzlich können bevorzugt auf der Oberseite des Einle­ gestreifens, aber auch in demselben, eine oder mehrere der Substanzen, ausgewählt aus der Gruppe: Duftstoff, Parfüm, desinfizierendes Mittel, pflanzlicher Inhaltsstoff, ätheri­ sches Öl sowie Arzneimittel enthalten sein. Dabei sind ins­ besondere hygienische Aspekte von Belang, d. h. daß eine stö­ rende Geruchsbildung und/oder eine Reizung der betroffenen Hautpartien vermieden werden soll. Bei Allergien und Hautir­ ritationen bis hin zu Hautinfektionen kann ein entsprechen­ des Medikament der Einlage zugesetzt werden.
Für die Linderung von bereits entzündeten oder gereizten Hautstellen kann auch ein linderndes oder entzündungshemmen­ des Mittel, bspw. ein solches pflanzlicher Herkunft, zum Einsatz kommen. Insbesondere Substanzen wie Kamille, Azulen, Hamamelisbestandteile oder dergleichen sind hierfür geeig­ net.
Die Verwendung des Einlegestreifens ist dabei nur für den rückwärtigen Bereich von Unterwäsche, d. h. vom hinteren Schrittbereich bis zum Hosenbund, bevorzugt für erwachsene Personen vorgesehen.
Die Verwendung des Einlegestreifens ist dabei unabhängig in seiner Funktion mit und ohne Zusatzstoff(e) einsetzbar. Die Zusatzstoffe erfüllen dabei hygienische als auch medizini­ sche Kriterien und dienen der Desinfektion, Geruchsbeseiti­ gung, Linderung von Entzündungen oder Bekämpfung von Reizun­ gen bzw. Schwellungen der Haut.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen er­ geben sich aus den Unteransprüchen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
Die Erfindung soll nachfolgend anhand der beigefügten Zeich­ nung näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Oberseite einer Unterhose für Damen mit einer Ausführungsform des erfindungs­ gemäßen Einlegestreifens;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Oberseite einer Unterhose für Männer mit einer Ausführungsform des erfin­ dungsgemäßen Einlegestreifens;
Fig. 3a eine Draufsicht auf die Vorderseite einer herkömm­ lichen Unterhose;
Fig. 3b eine Draufsicht auf die rückwärtige Partie einer Unterhose mit einer Ausführungsform des erfindungs­ gemäßen Einlegestreifens;
Fig. 4 eine dreidimensionale Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einlegestreifens;
Fig. 5 eine Seitenansicht der Schichtstruktur mit einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ein­ legestreifens im Schnitt;
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des erfin­ dungsgemäßen Einlegestreifens; und
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine andere erfindungsgemäße Ausführungsform des Einlegestreifens.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Die Fig. 1 und 2 zeigen verschiedene Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Einlegestreifens. Fig. 1 zeigt eine Drauf­ sicht auf das Vorderteil 130 einer herkömmlichen Unterhose 110 für Frauen mit Hosenbund 120 und den Beinöffnungen 150. Der nicht sichtbare, daher gestrichelt dargestellte Einle­ gestreifen 1 ist in trapezförmiger Ausgestaltung gezeigt und im rückwärtigen Bereich der Unterhose angeordnet.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf eine handelsübliche Unterhose 110 für Männer, bspw. Boxershorts. Es ist ebenfalls ein Vor­ derteil 130 mit verstärktem Hosenbund 120 und Beinöffnungen 150 abgebildet, wobei die nicht sichtbaren Teile - wie in Fig. 1 - gestrichelt dargestellt sind. Auch hier liegt ein Einlegestreifen 1, der sich im hinteren Bereich der Unterho­ se 110 befindet, in trapezförmiger Gestalt vor.
Der Einlegestreifen ist sowohl für Männer wie Frauen gedacht und wird immer nur für den rückwärtigen Teil der Unterwäsche eingesetzt.
Die Lage des Einlegestreifens 1 ergibt sich unmittelbar aus Fig. 3a und 3b. Fig. 3a zeigt den Vorderteil 130, Fig. 3b die Rückansicht einer Unterhose 110. Wie aus Fig. 3b deut­ lich hervorgeht haftet der Einlegestreifen 1 (gestrichelt dargestellt) mittels Befestigungsmitteln 100 (nicht darge­ stellt) an der Innenseite des rückwärtigen Teils 140 der Un­ terhose 110. Die untere Ecke des Einlegestreifens 1 wird hierfür im hinteren Schrittbereich 160 in Schrittrichtung befestigt, während die obere Kante 30 mit den Ecken 35a und 35b unterhalb des Bundes der Hose befestigt ist. Die hier abgebildete Ausführungsform ist dreiecksförmig gestaltet.
Fig. 4 zeigt eine dreidimensionale Ansicht eines Einle­ gestreifens 1 in einer erfindungsgemäßen Ausführungsform. Die gezeigte Ausgestaltung ist trapezförmig mit abgerundeten Ecken 35a, 35b, 45a und 45b. Die Oberseite 10 mit dem Vlies 15 ist flüssigkeitsdurchlässig, wohingegen die Unterseite 20 flüssigkeitsundurchlässig ausgebildet ist; es kann gegebe­ nenfalls eine saugfähige Innenschicht 25 sowie eine Schutz­ folie 60 (nicht gezeigt) vorhanden sein. Die Länge der obe­ ren Kante 30 ist mehr als das Vierfache der Länge der unte­ ren Kante 40, wodurch die für Slipeinlagen atypische Tra­ pezform entsteht.
Darüberhinaus sind Seitenkanten 50a und 50b zu sehen, die links und rechts den Einlegestreifen 1 begrenzen. An der Un­ terseite 20 sind obere Befestigungsmittel 100a vorgesehen, die im Vergleich zu den unteren Befestigungsmitteln 100b (nicht gezeigt) ein geringeres Haftvermögen besitzen. Zur Verbesserung der Haftkraft können an den Seitenkanten 50a und 50b noch zusätzlich halbkreisförmige Ausbuchtungen 70 (nicht dargestellt) angebracht sein, die ein Verrutschen während des Tragens verhindern.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht der Schichtstruktur eines erfindungsgemäßen Einlegestreifens 1 im Schnitt mit Vlies 15, Innenschicht 25 und Schutzfolie 60, wobei eine Dicke von 0,5 mm bis 15 mm sowie eine Länge von 5 cm bis 25 cm nicht überschritten werden sollte, um einen sicheren und bequemen Tragekomfort zu gewährleisten. Die Innenschicht 25 aus saug­ fähigem Material kann zwischen der Oberseite 10 mit dem saugfähigen Vlies 15 und der flüssigkeitsundurchlässigen Schutzschicht 60 liegen. Dieses saugfähige Material kann je­ de Art saugfähigen Stoffs, Baumwolle, synthetische Fasern, watteartige Produkte oder andere bereits bekannte Materialien umfassen.
Die flüssigkeitsundurchlässige Schutzfolie 60 auf der kör­ perabgewandten Seite des Einlegestreifens 1 kann entweder selbst als Unterseite 20 fungieren, wie in Fig. 5 gezeigt, oder zwischen der Innenschicht 25 und der Unterseite 20, die aus jedem geeigneten Material aufgebaut sein kann, angeord­ net sein. Die Schutzfolie weist dabei bevorzugt PVC, Polye­ thylen, Polypropylen, PTFE, Polyurethan, Sympatex oder ande­ res entsprechend flüssigkeitsundurchlässiges Material auf. Die feuchtigkeitsundurchlässige Schutzfolie 60 kann auch aus atmungsaktivem Material aufgebaut sein, d. h. sie kann Mikro­ poren aufweisen, die Flüssigkeitsdurchtritt verhindern, aber den Durchtritt von Wasserdampf ermöglichen.
In Fig. 6 und 7 ist jeweils eine Draufsicht auf eine Ausfüh­ rungsform eines erfindungsgemäßen Einlegestreifens 1 ge­ zeigt. Der Einlegestreifen 1 ist beidesmal trapezförmig aus­ gestaltet, wobei die Seitenkanten 50a und 50b nach innen oder außen gebogen sind. Fig. 7 zeigt zudem eine Ausfüh­ rungsform mit abgerundeten Ecken 35a, b und 45a, b.
Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt; weitere Aus­ führungsformen sind dem Fachmann im Rahmen des Schutzbe­ reichs der Ansprüche offensichtlich.

Claims (15)

1. Einlegestreifen für Unterwäsche, mit:
  • - einer Oberseite mit einem flüssigkeitsdurchlässigen oder saugfähigen Material;
  • - einer Unterseite mit Befestigungsmitteln;
  • - einer oberen und eine untere Kante; sowie
  • - zwei Seitenkanten
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Befestigungsmittel (100) zwei verschiedene Be­ reiche (100a, 100b) mit unterschiedlichem Haftvermögen aufweisen.
2. Einlegestreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Befestigungsmittel (100) an der Unterseite (20) des Einlegestreifens (1) in Richtung der unteren Kante (40) hin ein größeres Haftvermögen besitzen als die Befestigungsmittel (100) in Richtung der oberen Kante (30).
3. Einlegestreifen nach einem der vorhergehenden Anspru­ che, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Oberseite (10) und der Unterseite (20) eine Innenschicht (25) aus saugfähigem Material vorgesehen ist.
4. Einlegestreifen nach einem der vorhergehenden Anspru­ che, dadurch gekennzeichnet, daß eine flüssigkeitsun­ durchlässige Schutzfolie (60) auf der körperabgewandten Seite des Einlegestreifens (1) als Unterseite (20) oder zwischen der Innenschicht (25) und der Unterseite (20) angeordnet ist.
5. Einlegestreifen nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlegestreifen (1) zur Befestigung in der rückwärtigen Partie einer Unterhose eine im wesentlichen trapezartige oder drei­ eckige Form besitzt, wobei die obere und untere Kante (30, 40), sofern sie keine Ecke bilden, sowie die bei­ den Seitenkanten (50a, 50b) unabhängig voneinander ge­ rade, nach innen oder außen gebogen, verlaufen.
6. Einlegestreifen nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß in der trapezförmigen Form die Länge der oberen Kante (30) die der unteren Kante (40) um mindestens die Hälfte der Länge der unte­ ren Kante (40) überragt.
7. Einlegestreifen nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht (60) aus PVC, Polyethylen, Polypropylen, PTFE, Polyurethan, Sympathex, Gummi oder aus einem anderen flüssigkeitsun­ durchlässigen Material zusammengesetzt ist.
8. Einlegestreifen nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder der Seiten­ kanten (50a, 50b) Fortsatze (70) im unteren Drittel oder über die gesamte Länge der Seitenkanten (50a, 50b) vorgesehen sind, die an ihrer Unterseite (80) mit Befe­ stigungsmitteln (85) versehen sind.
9. Einlegestreifen nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlegestreifen (1) eine Dicke von 0,5 mm bis 15 mm besitzt.
10. Einlegestreifen nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlegestreifen (1) eine Länge von 5 cm bis 25 cm besitzt.
11. Einlegestreifen nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche 35a, b und 45a, b an denen die Kanten (30, 40, 50a, 50b) aufeinan­ der treffen, abgerundet sind.
12. Einlegestreifen nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß im Einlegestreifen (1) eine oder mehrere der Substanzen, ausgewählt aus der Gruppe: Duftstoffe, desinfizierende Mittel, pflanzliche Inhaltsstoffe, ätherische Öle sowie Arzneimittel ent­ halten sind.
13. Einlegestreifen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich­ net, daß die Substanz Kamille, Azulen oder ein entspre­ chend beruhigendes, linderndes Mittel ist.
14. Verwendung des Einlegestreifens nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche für den rückwärtigen Bereich von Unterwäsche nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
15. Verwendung des Einlegestreifens nach Anspruch 14 als Hä­ morrhoidenpad.
DE1996141849 1996-10-10 1996-10-10 Einlegestreifen für Unterwäsche Withdrawn DE19641849A1 (de)

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