DE1964019A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Formstuecken aus leichtem Material mit Bindemitteln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Formstuecken aus leichtem Material mit BindemittelnInfo
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Description
- "Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Formstücken aus leichtem mineralischem Material mit Bindemitteln" (Zusatz zu DBP . es. ... (Az.: P 15 84 837.0) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von vorsugsweise stahlbewehrten FormstUcken, Platten, Hohldielen, Stegdieion, Hohlbalken od.dergl. aus leichtem mineralischem Material mit Bindemittel, z.B. Bims, Leichtbeton od. dergl., insbesondere mit Längahohiräumen.
- Im Hauptpatent DBP . ... ... (P 15 84 837.0) wurde vorgeachlagen, bei dem eingangs erläuterten Verfahren die zur Herstellung eines Formlings nötigen FUll-, Einlege-, Verdichtungs- und Endformungsmaßnahmen in einer ortsfesten Anlage an kontinuterlich in längsrichtung fließendem Material zeitlich und örtlich aufeinander folgend durchzuftiliren.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren nach dem Hauptpatent weiter zu verbessern, Dies wird nach der vorliegenden Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Vorrichtung durch einstellbare druckmittelbetätigbare Stellmittel in Längsrichtung sohrägstellbar lÇt. Durch diese Sohrägstellbarkeit, deren Grad in Abhängigkeit vom verwendeten Material beliebig einstellbar ist, wird erreicht, daß sich die Reibung des Betonmaterials zwischen den Forminnenwänden und dem Beton od.
- dergl. vermindert bzw. kompensiert.
- Die Vorrichtung kann daher mit verschiedenen Vibrationsintensitäten gefahren werden und mit unterschiedlichen Feuchtigkeiten, da bei einer klebrigen Materialmasse die Schräglage vergrößert und dadurch der Reibungskoeffizient verringert werden kann.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn die Bewehrungen vor der Einführung der Transportplatten in die Vorrichtung eingelegt werden. Dadurch kann die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden.
- Wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung im Fertigungsverlauf ein Formstück mittels einer Exzenterkalibrierwalze kalibriert, dann läßt sich eine Verkleinerung der Fertigungstoleranz in einfacher Weise erreichen.
- In ähnlicher Weise wird, gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung, durch Aufbringen von Mbrtel, PUtb oder fluasig.m plastischem Isoliermaterial mittels Preßluft aur die Formstücke eine Verbesserung der Oberfläcbenbeschaffenheit erzielt.
- Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur DurchfUhrung des vorstehend beschriebenen Verfahrens. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist im wesentlichen durch einen aus C-Profilen gebildeten, um eine Achse am Auslaufende mittels einer Druckmittelzylinderanordnung in Längsrichtung höhenverschwenkbaren Rahmen und durch auf diesen Rahmen angeordnete Vorrichtungen zum Füllen, Einlegen, Verdichten und Entformen des mittels eines Kettenantriebes kontinuierlich durchlaufenden in Formatstücke auf geteilten Materials, gekennzeichnet.
- Besonders zweckmäßig ist es, wenn am Rahmen in Längsrichtung verstellbar angeordnete Ein- und Ausschaltkontakte für die einzelnen Vorrichtungen vorgesehen sind und an den durchlaufenden Formen diese Schalter betätigende Sahaltbügel.
- Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung weist der Bandzuteiler für den Mörtel bzw. Beton einen durch ein Handrad höhenverstellbaren Schieber auf sowie an sich bekannteFüllstandswächter und ein- sowie feststellbare Leitbleche.
- In vorteilhafter Weise ist eine Mörtelaufspritz- und/oder Schlämpeauftragsvorrichtung mit mindestens einem in einem gehärteten Einsatz angeordneten Rohr vorgesehen und einem gemeinsam heb- und senkbar angeordneten Luftrohr mit Austrittsdüse.
- Zur gleichmäßigen Verteilung des Materials sind in vorteilhafter Weise rotierende schräggestellte Verteilerbleche als Schleuderscheibe angeordnet.
- Zweckmäßig ist im Mörteltrichter eine Rührvorrichtung vorgesehen und für den Behälter eine Schwenkvorrichtung zum zyklischen Verschwenken des Auslasses über die Bandbreite, und die Antriebe sind abwechselnd wirksam.
- In vorteilhafter Weise weist der obere Rand des Vorratsbehälters zum Erzeugen von Materialwellen im Behälter einen nach innen eingezogenen Rand auf.
- Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind in vorteilhafter Weise in drei Richtungen verstellbare Kettenrakler vorgesehen, zur Oberflächenglättung der Werkstücke, wobei die Räumketten einerseits um ein über dem Werkstück angeordnetes und andererseits um ein seitlich der Werkstückbahn angeordnetes Fuhrungs-bzw. Antriebsrad verlaufen.
- Zur genauen Einstellung der Länge der einzelnen Formstücke werden, nach einer Weiterbildung der Erfindung, die Formgrundplatten seitlich mit einer Verstellrasterung zur Werkstücklängeneinstellung versehen und ferner die zugehörigen Endstücke mit verstellbaren Einrastbacken. Dabei ist zweckmäßigerweise die Grundplatte als stapelbare Palette ausgebildet. In zweckmäßiger Weise tauchen in den Vorratsbehälter für den Mörtel bzw. die Schlämpe RUhrwerkzeuge ein.
- Die Glättungseinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht in vorteilhafter Weise aus mindestens einer rotierenden Flachscheibe. Anstelle dieser Flachscheiben kann auch eine Kalibriereinrichtung vorgesehen sein, die in zweckmäßiger Weise schräge Seitenflächen zur Anfasung der Werkstücke aufweist.
- Gemäß einer Abwandlung kann die Glättvorrichtung auch aus verschwenkbaren Ziehklingen bestehen. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Ziehklingen an einem gemeinsamen, verschwenkbaren Rahmen, mittels Doppelmuttern d individuell einstellbar, angeordnet sind und der Anpreßdruck aller Ziehklingen durch ein gemeinsames Einstellrad mit Spindel Justierbar ist.
- Besonders vorteilhaft ist es für die Fertigstellung und Montage der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wenn der Maschinenrahmen aus miteinander verbundenen Teilabschnitten besteht.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch ein AusfUhrungsbeispiel darstellt. Dabei zeigt: Fig.la in Seitenansicht eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit u. lb den einzelnen zugehörigen Einrichtungen nach der Erfindung, Fig, 2 einen Querschnitt, Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Materialbunker mit Bandzuteiler, Fig. 4 teilweise im Schnitt eine Kalibriereinrichtung nach der Erfindung, Fig. 5 ein Detail der Mörtel- bzw. Schlämpezuteileinrichtung, Fig. 6 in Schrägansicht eine Formplatte mit Endstücken, Fig. 7 schematisch eine Mörtelauftragsvorrichtung, Fig. 8 ein Detail eines abgewandelten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung nach Fig. 7 und Fig. 9 eine Ziehklingenglättvorrichtung.
- Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß der Grundrahmen 60 der Vorrichtung aus einzelnen miteinander verbundenen Abschnitten 60a,60b,60c und 60d besteht. Am auslaufseitigen Ende ist der gesamte Grundrahmen 60 um eine Achse 61 in Längsrichtung höhenverschwenkbar. Die Verschwenkbewegung wird mit Hilfe einer Zylinderanordnung 62 erzielt Aie im einlaufseitigen Bereich angreift. Auf dem Grundrahmen ist zunächst ein Materialbunker 8 mit einem Bandzuteiler 9 vorgesehen. Damit wird auf die vorbereiteten Formen das Material für die herzustellenden Formstücke eingebracht. Nach dem ersten bandzuteiler 9 folgen dann die Kerne 11 für die Hohlräume mit den zugespitzen Ansätzen 42. Im Bereich des Beginns der Kerne ist sodann ein Rüttler 63 angebracht, der von einem zweiten Materialbunker 64 gefolgt ist mit dem zweiten Bandzuteiler 14.- In der Bewegungsrichtung des Materials anschließend folgt ein Rakler 65, der vorzugsweise als Kettenrakler ausgebildet ist,wobei die Ketten im wesentlichen quer zur Transportrichtung des Materials verlaufen und das überschüssige Material von der Oberfläche der Formstücke seitlich über den Rahmen 60 hinausbefördern. Es folgt dann ein Stampfer 66 zur Verdichtung des eingebrachten Materials.
- In vielen Fällen ist es vorteilhaft, auf die Oberfläche eine Mörtel- oder Putzschicht aufzuspritzen. Dazu dient der Behälter 19 mit der Rührvorrichtung 50 und den Zufuhrrohren 67, Es folgt dann ein weiterer Rakler 68 und eine Kalibriervorrichtung 69. Schließlich folgt ein weiterer Behälter 70 für einen Schlämpeauftrag mit Auslaßrohren 71. Ferner können noch Glättscheiben 72 vorgesehen sein, Das Material wird in Transportplatten oder Paletten kontinuierlich durch die Maschine durchgeführt. Zum Transport dient eine Kette 4, die X über ein spannbares Antriebsrad 73 und ein Umlenkrad 74 umläuft. Das Umlenkrad 74 ist dabei etwas unter die Längsebene des Rahmens 60 abgesenkt, damit die, später noch näher beschriebenen, Mitnahmezapfen der Transportplatten 1 aus den Kettengliedern gleiten können, An die beschriebene Vorrichtung schließt sich dann noch eine, vorzugsweise als Rollenbahn ausgebildete, Ablaufeinrichtung an.
- Aus Fig, 2 ist im Detail der Aufbau des Rahmens 60 erkennbar. In Längsrichtung sind U-Proflle 75 vorgesehen, über die sich in Abständen Querträger 77 erstrecken. Oberhalb dieser Querträger befinden sich obere U-Träger 76, an deren Oberseite Haltebügel 81 befestigt sind. An den Haltebügeln 81 sind die seitlichen Formwände 3 angeordnet. Auf Rollen 78 laufen Transportplatten 1 mit den seitlichen C-Prorilen 80. Jede Formplatte weist einen Transportzapfen 28 auf, der in eine Kette 4 eingreift, deren Obertrum in einer Kettenführung 79 verläuft.
- In den jeweiligen gewünschten Längen der Formstücke entsprechenden Abständen sind Kopfstücke 2 angebracht.
- In Fig.3 ist im Schnitt ein Materialbunker 8 mit einer Bandzuteilung 9 dargestellt. Die Auslaufmenge kann durch einen Schieber 82 mit Hilfe eines Handrades 83 eingestellt werden. Im Materialbunker 8 selbst befindet sich ein an sich bekannter Füllstandswächter 84. Ferner sind drehbar gelagerte Bremsen 85 vorgesehen, mit deren Hilfe, im Zusammenhang mit der Geschwindigkeit des Bandzuteilers die jeweils zugeteilte Menge bestimmt werden kann. Die Bremshebel 85 sind verstellbar und in der jeweiligen Lage feststellbar. Dabei ist zweckmäßigerweise an der Außenwand des Materialbunkers eine Anzeigevorrichtung vorgesehen.
- In Fig.4 ist eine Kalibriereinrichtung nach der Erfindung teilweise im Schnitt dargestellt. Innerhalb zweier Stützen 86, die auS dem U-Profilen 76 befestigt sind, sind Verstellspindeln 87 angeordnet, mit deren Hilfe die Walze 88 höhenverstellt werden kann.
- Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Walze 88 zwei Fasenränder 89 auf.
- In Fig.5 ist ein Detail der Zufuhreinrichtung für Mörtel bzw.
- Schlämme dargestellt. Dabei sind im Behälter 19 in der Bodenplatte 93 gehärtete Einsätze 9o angeordnet, innerhalb deren Zuführrohre 67 heb,- und senkbar angeordnet sind. Zentrisch in den Rohren 67 sind Luftrohre 91 vorgesehen, die an ihrem Ende dUsenartig ausgebildet sind. Durch entsprechendes Heben oder Senken der Rohre 67 können die ffnun%n 92 ganz oder teilweise innerhalb des Behälters 19 oder aber auch gänzlich außerhalb angeeine ordnet sein. Durch / entsprechende Einstellung läßt sich die Menge der mit der Druckluft auszubringenden Mörtel- bzw. SchlAmpemasse fein einstellen.
- Fig.6 zeigt in vergrößertem Detail die erfindungsgemäße Ausbildung der Transportplatten 1. Dabei sind zwei C-Profile 80 vorgesehen, auf denen die eigentliche Platte 1 angeordnet ist. Seitlich sind sägezahnartige Verstellrasterrungen 94 vorgesehen. In diese Sägezähne greifen Einrastbacken 95 an, die mit dem Endstück 2 verbunden sind. Dadurch läßt sich eine äußerst feine und genaue Einstellung der Länge der zu fertigenden Formstücke erzielen. Die Endstücke 2 weisen verlängerte überstehende Teile auf, an denen Kontaktbügel 96 zur Betätigung entsprechender Ein- bzw. Ausschalter vorgesehen sind. Mit Hilfe von Verstellschrauben 97 läßt sich in Längsrichtung noch eine Feineinstellung erzielen, Die Ausbildung ist dabei in vorteilhafter Weise so getroffen, daß die jeweils zugehörigen Kontaktschalter auf den U-Profilen. 76 n Längsrichtung versetzt angeordnet sind, derart, daß ein Kontaktbügel an einem Ende der Formplatte den Einschalter betätigt, während ein auf der anderen Längsseite und am anderen Ende der Formplatte angebrachter Kontaktbügel 96 den entsprechenden Ausschalter betätigt.
- Die Ein- bzw. Ausschalter sind in vorteilhafter Weise den einzelnen Vorrichtungen entlang der Laufbahn zugeordnet, derart, daß beispielsweise die Bandzuteiler 9 und 14 der Materialbunker 8 und 64 bzw. die Zufuhr von Mörtel und Schlämpe nur während des Durchlaufes einer Formplatte bzw. eines Formstückes oder der entsprechenden Einrichtung in Betrieb gesetzt wird. Dadurch wird vermieden, daß in den Zwischenräumen zwischen aufeinanderfolgende Formstücke unnötig Material aufgebracht wird. Gleichzeitig wird erreicht, daß die Formplatten und die Laufbahn nicht durch derartiges übetschüssiges Material verschmutzt werden.
- Bei dem AusfUhrungsbeXpiel nach Fig. 5 werden das Luftrohr 91 und das Ausflußrohr 67 im Betrieb beide zusammen bewegt, wodurch sich eine Einstellung der ausfließenden Materialmenge ermöglichen läßt. Das Luftrohr 91 kann jedoch auch zur Veränderung der Injektorwirkung relativ zum Ausflußrohr 67 wahlweise verstellt werden.
- Gemäß dem abgewandelten Beispiel nach Fig. 7 ist wiederum ein Trichter 99 für den Mörtel vorgesehen, der einen eingezogenen Trichterrand 100 aufweist. An den Trichterauslauf 101 ist ein an sich bekanntes Quetschventil 102 angeschlossen, bei dem durch ein Druckmittel eine eingespannte Membran beaufschlagt wird, wodurch sich der Durchflußquerschnitt vermindert bzw. bei völliger Zusammenschnürung der Membran verschließt. An das Auslaßrohr 67 ist ein AnschluB für Beschleunigungsluft 103 angeschlossen, während das Quetschventil 102 einen Druckmittelanschluß 104 aufweist. Zweckmäßigerweise wird als Druckmittel und auch als Beschleunigungsmittel Druckluft verwendet. Dabei ist es vorteilhaft, eine Umscitvorrichtung 105 vorzusehen, die bei Betätigung des Quetschventils durch die Druckluft die Beschleunigungsdruckluft abschaltet bzw. bei Entlüftung des Quetschventils die gesamte Druckluft als Beschheunigungsluft umleitet. Um Druckverluste zu vermeiden ist zwischen der Umschaltvorrichtung 105 und dem Druckmittelanschluß 104 ein Druckminderventil 115 angeordnet.
- In Fig. 8 ist ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel für eine$ Mörtelauftragvorrichtung dargestellt. Dabei mündet das Auslaßrohr 67 oberhalb einer schräggestellten rotierenden Schleuderscheibe 106, die von einem Motor 107 angetrieben wird.
- Zum Glätten des Materials kann, bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel eine Ziehklingeneinrichtung vorgesehen sein.
- Dabei sind mehrere Ziehklingen 108 an einem um eine Schwenkachse 110 verschwenkbaren Rahmen 109 angebracht. ie Anbringung erfolgt zweckmäßig über Gelenke 111. Die einzelnen Ziehklingen 108 können mit Hilfe von Doppelmuttern 1lZ2 individuell eingestellt werden. Ein Einstellrad 113 dient in Verbindung mit einer Spindel 114 zur gemeinsamen Veränderung des Anpreßdruckes aller Ziehklingen 108.
- Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt auch alle Teil- und Unterkombinationen der beschriebenen und/oder dargestellten Merkmale.
- - Ansprüche -
Claims (21)
- A n s p r ü ch e g Verfahren zum Herstellen von vorzugsweise stahlbewehrten Formstücken, Platten, Stegdielen od.dergl., aus leichten mineralischen Materialien mit Bindemittel, z.B. Bims, Leichtbeton od.dergl., insbesondere mit Längshohlräumen, wobei die zur Herstellung eines Formlings nötigen Füll-, Einlege- und Verdichtungs-und Entformungsmaßnahmen in einer ortsfesten Anlage an kontinuierlich in Längsrichtung fließendem Material zeitlich und örtlich aufeinanderfolgend durchgeführt werden, nach DBP (P 15 84 837.0), dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung durch einstellbare druckmittelbetätigte Stellmittel in Längsrichtung schrägstellbar ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungen vor der Einführung der Transportplatten in die Vorrichtung eingelegt werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mittels Exzenterkalibrierwalzen im Fertigungsverlauf eine Kalibrierung der Formstücke erfolgt.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mittels Preßluft Mörtel, Putz oder flüssiges plastisches Isoliermaterial auf die Formstücke aufgebracht wird.
- 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen aus C-Profilen gebildeten, um eine Achse am Auslaufende mittels einer Druckmittelzylinderanordnung in Längsrichtung höhenversChwnkbaren Rahmen und durch auf diesen Rahmen angeordnete Vorrichtungen zum Füllen, Einlegen, Verdichten und Entformen des mittels eines Kettenantriebes kontinuierlich durchlaufenden in Formabschnitte aufgeteilten Materials.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch am Rahmen in Längsrichtung verstellbar angeordnete Ein- und Ausschaltkontakte für die einzelnen Vorrichtungen und durch zugeordnete Schaltbügel an den durchlaufenden Formen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch Bandzuteiler für das Material, mit einem durch ein Handrad verstellbaren Schieber, an sich bekannte FüllstandswAchter und ein- sowie feststellbare Leitbleche.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine Mörtelaufspritz- und/oder Schlämpeauftragsvorrichtung mit mindestens einem in einem gehärteten Einsatz angeordneten Rohr und einem gleichzeitig heb- und senkbar angeordneten LuStrohr mit Austrittsdüse.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine Mörtelaurspritz- und/oder Schlämpeauftragsvorrihhtung, durch ein am Trichterauslauf angeordnetes druckmittelbetätigtes Quetschventil und einem Beschleunigungsluftanschluß sowie eine Umschaltvorrichtung für das Druckmittel.
- lo. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch rotierende schräggestellte Verteilerbleche als Schleuderscheibe für den Mörtelauftrag.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet.daß im Mörteltrichter eine Rührvorrichtung vorgesehen ist ßnd für den Behälter eine Schwenkvorrichtung zum zyklischen Verschwenken des Auslasses über die Bandbreite und daß die Antriebe abwechselnd wirksam sind.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand des Vorratsbehälters zur Erzeugung von Materialwellen im Behälter einen nach innen eingezogenen Rand aufweist.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder folgenden, gekennzeichnet durch einen in drei Richtungen verstellbaren Kettenrakler zur Oberflächenglättung der Werkstücke, wobei die Räumkette einerseits um ein über dem Werkstück angeordnetes und andererseits um ein seitlich der Werkstückbahn angeordnetes Führungs- bzw. Antriebsrad läuft.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Formgrundplatte seitlich mit einer Verstellrasterung zur Werkstücklängeneinstellung und die zugehörigen Endstücke mit verstellbaren Einrastbacken versehen sind.14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatten als stapelbare Paletten ausgebildet sind.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder folgenden, gekennzeichnet durch in den Vorratsbehälter eintauchende Rührwerkzeuge.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine aus mindestens einer rotierenden Flachscheibe bestehende Glätteinrichtung.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenrahmen aus miteinander verbundenen Teilabschnitten besteht.
- 18 Vorrichtung nach Anspruch 5 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine Kalibriereinrichtung mit einer heb- und senkbaren Kalibrierwalze.
- 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet» daß die Kalibrierwalze Fasenränder aufweist.
- 20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 17, gekennzeichnet durch eine aus verschwenkbaren Ziehklingen bestehende Glätteinrichtung.
- 21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet» daß die Ziehklingen an einem gemeinsamen, verschwenkbaren Rahmen mittels Doppelmuttern individuell einstellbar, angeordnet sind, und daß der Anpreßdruck aller Ziehklingen durch ein gemeinsames Einstellrad mit Spindel justierbar ist.
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| DE19661584837D DE1584837B1 (de) | 1966-08-02 | 1966-08-02 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von bewehrten Formstuecken mit Laengshohlraeumen aus leichten mineralischen Zuschlagstoffen mit Bindemitteln |
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| DE2138712A DE2138712A1 (de) | 1966-08-02 | 1971-08-03 | Nachfuelleinrichtung. zusatz zu 1584837 |
Publications (1)
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Family
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