DE19640713A1 - Vorrichtung zum Transportieren und Wägen von Gütern - Google Patents
Vorrichtung zum Transportieren und Wägen von GüternInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren und
Wägen von stückigen, körnigen oder ähnlich gearteten Gütern
durch einen endlosen, vorzugsweise kontinuierlich angetriebenen
Förderer, dem eine Waage zugeordnet ist.
Bei Endlosförderern in Gestalt eines Bandförderers ist es be
reits bekannt, im Bereich eines Obertrums eine Waage anzuord
nen, um während des kontinuierlichen Förderbetriebs ständig das
Gewicht des Förderguts festzustellen. Dabei wird üblicherweise
eine von mehreren Stützrollen im Bereich des Obertrums des
Bandförderers mit der Waage verbunden, derart, daß die bewegbar
gelagerte Stützrolle die aufliegende Last aufgrund des Trans
portbandes und des Förderguts ständig auf die Waage überträgt.
Transportbänder sind jedoch in vielen Anwendungsbereichen und
für bestimmte Fördergüter sowie für große Förderleistungen
nicht geeignet, beispielsweise nicht für den Transport großer
Mengen an Rohstoffen für die Herstellung von Zement.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportvor
richtung mit Waage vorzuschlagen, die ein kontinuierliches Wä
gen der transportierten Güter auch bei für hohe Förderleistung
und schwierige Transportgüter ausgelegten Förderern ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Vorrichtung
durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
- a) Der Förderer weist wenigstens ein endloses, angetriebe nes Zugorgan aufs insbesondere eine Kette,
- b) an dem Zugorgan sind mehrere aufeinanderfolgende Förder organe für das Fördergut angeordnet,
- c) der Förderer ist über eine ortsfeste Waage hinwegbeweg bar,
- d) im Bereich der Waage liegen ausschließlich die Förder organe mittelbar oder unmittelbar auf einem Lastaufnahmeorgan der Waage auf,
- e) die Förderorgane sind so mit dem Zugorgan verbunden, daß keine Zug- bzw. Antriebskräfte, sondern im wesentlichen nur Kräfte aufgrund Eigengewicht der Förderorgane und des Förder guts auf das Lastaufnahmeorgan übertragbar sind.
Der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke besteht darin, bei
aus einem oder mehreren Traktionsorganen und materialfassenden
bzw. -fördernden Teilen eine korrekte Gewichtserfassung der mo
mentanen Beladung des Fördersystems unabhängig von unter
schiedlichen Zugspannungen im Traktionsteil bzw. Zugorgan des
Förderers dadurch zu ermöglichen, daß das Traktionsorgan im Be
reich der Wägung von den materialerfassenden bzw. -fördernden
Teilen entkoppelt ist. Des weiteren wird der Traktionskraft
schluß in Gewichtskraftrichtung minimiert.
Damit ist ein kontinuierliches Wägen des Förderguts auch bei
solchen Förderern möglich, bei denen Förderorgane an einer oder
mehreren Ketten oder ähnlichen Zugorganen angebracht sind. Ins
besondere kann eine kontinuierliche Wägung bei Plattenbandför
derern durchgeführt werden. Dieser Typ eines Förderers ist be
sonders geeignet für den Transport großer Mengen an schwierigen
Fördergütern, beispielsweise für den Transport der Rohstoffe
für die Zementherstellung. Die Platten als Aufnahme- bzw. För
derorgane des Förderguts sind dabei an zwei parallelen, seitli
chen, endlosen Ketten angebracht, und zwar üblicherweise mit
seitwärtsgerichteten (Trag-)Bolzen. Ein von den Tragbolzen ent
fernt liegender Bereich der Platten, insbesondere ein in För
derrichtung vorderer Bereich, liegt unter Bildung einer schup
penartigen Überdeckung auf der nächstfolgenden Platte auf.
Um bei einem derartigen Förderer den Einfluß der Zugkräfte im
Bereich der Ketten auf den Wägevorgang zu eliminieren, sind die
Förderorgane bzw. die Platten mit Spiel an den Ketten oder der
gleichen befestigt, derart, daß die Förderorgane bzw. Platten
im Bereich der Waage ausschließlich unter Eigengewicht sowie
mit dem Gewicht des Förderguts auf einem Lastaufnahmeorgan der
Waage aufliegen, insbesondere auf einer Brücke einer Brückenwaage.
Die Verbindung zwischen den Förderorganen oder Platten einer
seits und den Ketten andererseits kann über ein mit ausrei
chendem Spiel bemessenes Lager für an den Platten oder derglei
chen angebrachten Bolzen in Lagern der Ketten erfolgen.
Die Waage ist dabei erfindungsgemäß so positioniert, daß För
derorgane des Obertrums, insbesondere die Platten eines Plat
tenförderers, über eine ausreichende Strecke rollend oder glei
tend auf dem Lastaufnahmeorgan der Waage aufliegen. Jeweils
mehrere Förderorgane liegen gleichzeitig auf dem Lastaufnahme
organ des Förderers auf, um eine exakte Wägung permanent durch
zuführen.
Bei einem Plattenbandförderer sind vorteilhafterweise an der
Unterseite der Platten jeweils Laufrollen angeordnet, die auf
in Förderrichtung verlaufenden, parallelen Schienen abgestützt
sind. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind diese Schienen
für die Laufrollen der Platten oder anderer Förderorgane im Be
reich der Waage unterbrochen. Ein von den übrigen Abschnitten
der Schienen abgetrenntes Schienenstück ist mit dem Lastauf
nahmeorgan der Waage, insbesondere mit einer Brücke, verbunden.
Diese Schienenabschnitte fluchten mit den anschließenden Berei
chen der Schienen. Über die mit der Waage bzw. Brücke derselben
verbundenen Schienenabschnitte wird die zu wägende Last auf die
Waage übertragen.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden nach
folgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh
rungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Ausschnitt eines Förderers, nämlich eines
Plattenbandförderers, in vereinfachter Seitenan
sicht,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Plattenbandförderer ge
mäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 einen Abschnitt des Plattenbandförderers in Seiten
ansicht, und zwar im Bereich einer Waage,
Fig. 4 die Einzelheit gemäß Fig. 3 im Grundriß,
Fig. 5 eine weitere Einzelheit des Plattenbandförderers in
Seitenansicht,
Fig. 6 eine Grundrißdarstellung zu der Einzelheit gemäß
Fig. 5,
Fig. 7 ein Detail der Verbindung zwischen Platten und Kette
in nochmals vergrößertem Maßstab,
Fig. 8 eine Alternative für die Verbindung zwischen Platten
und Kette, ebenfalls im Grundriß.
Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele be
fassen sich mit Plattenbandförderern. Dieser Fördertyp besteht
aus einer Vielzahl von unmittelbar aneinanderschließenden Plat
ten 10 als Förderorgan zur Aufnahme und zum Transport des För
derguts. Die Platten 10 sind im Querschnitt U-förmig ausgebil
det mit Bodenplatte 11 und seitlichen aufrechten Seitenwänden
12. Die Platten 10 schließen in Förderrichtung dicht aneinander
an zu einem endlosen Gebilde. Der Plattenbandförderer wird über
zwei Umlenkwalzen oder -räder 13 geführt.
Die Platten 10 sind mit seitlichen Zugorganen verbunden, und
zwar mit Ketten 14, 15. Diese sind seitlich neben den Platten
10 als endlose Zugorgane positioniert. Die Ketten 14, 15 sind
angetrieben. Jede Platte 10 ist mit beiden Ketten 14, 15 ver
bunden. Die Ketten 14, 15 laufen auf seitlichen Stützorganen,
im vorliegenden Fall auf horizontalen oberen und unteren Flan
schen 16, 17 eines seitlichen Tragprofils 18, 19 in der Ausfüh
rung als Doppel-T-Profil.
Die Bodenplatten 11 der Platten 10 sind bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel an der in Transportrichtung rückwärtigen
Seite mit einer nach unten gerichteten Abkröpfung 20 versehen.
In diesem Bereich liegt die Platte 10 auf einem mit umlaufenden
Stützorgan auf, im vorliegenden Falle auf Bolzen 48, die ledig
lich im seitlichen Bereich der Platten 10 angeordnet sind als
Auflage für die Bodenplatten 11. Die Bolzen 48 sind mit den
Ketten 14, 15 verbunden. Im Bereich der Abkröpfung 20 liegt ein
in Transportrichtung vornliegender Randbereich 22 der
nachfolgenden Platte 10 lose auf.
Zur Abstützung nach unten liegen die Platten 10 auf ortsfesten
Führungen auf. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind an
der Unterseite der Bodenplatte 11 jeweils zwei Stützrollen 23,
24 mit Abstand voneinander angeordnet. Die beiden gleichachsig
gelagerten Stützrollen 23, 24 laufen auf feststehenden Führun
gen, nämlich auf Führungsschienen 25, 26. Diese wiederum er
strecken sich in Förderrichtung parallel zueinander. Die Füh
rungsschienen 25, 26 sind auf einem feststehenden Tragwerk des
Plattenbandförderers angebracht, nämlich auf quergerichteten
Trägern 27, die ihrerseits mit den Tragprofilen 18, 19 verbun
den sind.
Der Plattenbandförderer wird im Bereich eines Aufgabeendes
(nicht gezeigt) von einem Silo oder Bunker mit Schüttgut be
laden. Der Plattenbandförderer läuft dabei zweckmäßigerweise
direkt unterhalb einer Entleerungsöffnung des Silos oder Bun
kers. Das kontinuierlich durch den Plattenbandförderer trans
portierte Fördergut soll kontinuierlich und möglichst genau ge
wogen werden.
Zu diesem Zweck ist in Förderrichtung mit Abstand vom Silo bzw.
Bunker eine Waage 28 installiert, und zwar im vorliegenden
Falle in der Ausführung als Brückenwaage. Die Waage 28 ist ei
nem Obertrum des Plattenbandförderers zugeordnet.
Eine Brücke 29 der Waage 28 besteht hier aus zwei quer zur För
derrichtung laufenden, parallelen Tragwerken 30, 31. Jedes
Tragwerk besteht aus zwei parallelen Trägern, nämlich U-Trägern
32 und 33. Die Enden der Tragwerke sind durch ein Verbindungs
stück 34 miteinander verbunden. Dieses wiederum weist ein Auf
lagerstück 35 auf, welches auf einer feststehenden Wägezelle 36
bekannter Bauart aufliegt. Die Brücke 29 liegt demnach auf ins
gesamt vier Wägezellen 36 auf (Vierpunktlagerung). Die Wäge
zellen 36 erfassen das Gewicht.
Auf der Brücke 29, nämlich auf deren Tragwerke 30, 31, sind die
Organe positioniert, auf denen die Förderorgane des Förderers
laufen bzw. gleiten. Im vorliegenden Falle handelt es sich da
bei um die Führungsschienen 25, 26 für die Platten 10. Auf der
Brücke 29 sind zwei Schienenabschnitte 37, 38 angebracht, die
sich in Ergänzung bzw. Fortsetzung der Führungsschienen 25, 26
erstrecken. Die Schienenabschnitte 37, 38 sind von den an
schließenden Bereichen der Führungsschienen 25, 26 durch einen
quergerichteten Trennschnitt abgeteilt, im vorliegenden Falle
durch Schrägschnitte 39, 40. Die schräggerichtete Trennung zwi
schen den Schienenabschnitten 37, 38 einerseits und den an
schließenden Führungsschienen 25, 26 ermöglicht einen störungs
freien Lauf der Stützrollen 23, 24 von den Führungsschienen 25,
26 auf die Schienenabschnitte 37, 38 und zurück. Die Schie
nenabschnitte 37, 38 sind somit Bestandteil der Brücke 29.
Diese ist durch Spannorgane, nämlich durch zwei längsgerichtete
Spannseile 41, 42 und durch ein Querseil 43 gegen Verschiebung
gen geschützt. Die in Förderrichtung laufenden Spannseile 41,
42 verbinden die Tragwerke 30, 31 im Bereich der Verbindungs
stücke 34 miteinander sowie mit ortsfesten Verankerungen 44,
45. Durch das Querseil 43 werden die Schienenabschnitte 37, 38
miteinander sowie mit einer weiteren Verankerung 46 verbunden,
die mittig zwischen den Schienenabschnitten 38, 39 auf einem
feststehenden Traggestell 47 angebracht ist.
Die Wägung wird im Bereich der Schienenabschnitte 37, 38 durch
geführt. Diese sind so lang bemessen, daß sich zweckmäßiger
weise gleichzeitig mehrere Platten 10 im Bereich der Schienen
abschnitte 37, 38 und damit auf der Waage befinden.
Eine Besonderheit besteht darin, die sich aus den Zugorganen,
also aus den Ketten 14, 15, ergebenden Kraftkomponenten bei der
Wägung zu eliminieren bzw. zu erreichen, daß diese ohne Einfluß
auf die Wägung bleiben. Zu diesem Zweck sind die Platten 10 als
Förderorgane für das Fördergut so mit den Ketten 14, 15 ver
bunden, daß die Platten 10 im Bereich der Waage 28 selbsttätig
von den Ketten 14, 15 entkoppelt sind, die Antriebskräfte
gleichwohl übertragen werden. Über die Ketten 14, 15 werden
demnach keine Kraftkomponenten auf die Waage 28 übertragen.
Dies erfolgt lediglich über die Führungsschienen 25, 26 bzw.
deren Schienenabschnitte 39, 40.
Bei dem in Fig. 5, Fig. 6 und Fig. 7 dargestellten Ausführungs
beispiel sind die Platten 10 jeweils über seitwärtsgerichtete
Kupplungen, nämlich Kupplungsbolzen 48 mit der Kette 14, 15
verbunden. Die seitwärts abstehenden Kupplungsbolzen 48 er
strecken sich in Höhe der Ketten 14, 15 und treten mit erhebli
chem Spiel in ein Lager der Ketten 14, 15 ein.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei Laschen 49,
50 der Kettenglieder mit einer Bohrung 51, 52 versehen. In
diese tritt der Kupplungsbolzen 48 ein. Die gleichachsigen Boh
rungen 51, 52 sind hier mittig zwischen zwei benachbarten Ket
tengelenken 53 angeordnet. Der Kupplungsbolzen 48 tritt durch
beide Bohrungen 51, 52 hindurch. Durch die Kupplungsbolzen 48
wird der Antrieb von der Kette 14, 15 auf die Platten 10 über
tragen.
Die Kupplungsbolzen 48 sind innerhalb der Bohrungen 51, 52 be
wegbar, insbesondere in Vertikalrichtung. Gemäß Ausführungs
beispiel der Fig. 7 sind die Bohrungen 51, 52 als Langloch aus
gebildet mit einer in Förderrichtung rückwärtigen, aufrechten,
ebenen Anlagefläche 54 für den Kupplungsbolzen 48. In der Nor
malstellung, also während des Transports außerhalb der Waage
28, liegt der Kupplungsbolzen 48 etwa in halber Höhe der auf
rechten, als Langloch ausgebildeten Bohrung 51, 52. Innerhalb
der als Langloch ausgebildeten Bohrungen 51, 52 sind die
Kupplungsbolzen 48 demnach mit Spiel angeordnet, und zwar in
Vertikalrichtung, Horizontalrichtung und Achsialrichtung der
Kupplungsbolzen 48. Hierdurch ist eine Kraftentkopplung in drei
Achsen gegeben. Wägetechnisch unzulässige Kraftnebenschüsse
werden vermieden.
Der Effekt dieser Verbindung zwischen Platten 10 und Ketten 14,
15 liegt darin, daß bei den Platten 10 im Bereich der Waage 28
bzw. der Schienenabschnitte 37, 38 während der Wägung im we
sentlichen nur Vertikalkräfte übertragen werden. Bei einer ge
ringfügigen Abwärtsbewegung der Brücke 29 während der Wägung
bleibt der Einfluß der Ketten 14, 15 auf die Wägung eliminiert,
die horizontalen Transportkräfte werden gleichwohl übertragen.
Eine Alternative für die Verbindung zwischen den Ketten 14, 15
einerseits und den Platten 10 andererseits ergibt sich aus Fig. 8.
Bei dieser Lösung ist ein quergerichteter Kupplungsbolzen 55
an der innenliegenden Lasche 49 der Ketten 14, 15 fest ange
bracht. Dieser Kupplungsbolzen 55 tritt in eine Ausnehmung 56
in bzw. an der Platte 10 ein. Der Querschnitt dieser Ausnehmung
56 entspricht zweckmäßigerweise dem Querschnitt der Bohrungen
51, 52 (Fig. 7).
Die Wirkung der Zugorgane, also der Ketten 14, 15, kann weiter
dadurch reduziert werden, daß Reibung der Kupplungsbolzen 48
bzw. 55 in den Bohrungen 51, 52 oder in der Ausnehmung 56 redu
ziert oder vollständig vermieden wird. Zu diesem Zweck ist es
vorteilhaft, den Kupplungsbolzen 48, 55 drehbar über Kugellager
zu lagern oder im Bereich der Anlage an der Anlagefläche 54 ein
kugelgelagertes Rad bzw. einen Ring oder dergleichen anzu
bringen. Geringfügige Relativbewegungen in Vertikalrichtung
werden dadurch reibungsfrei übertragen. Eine ähnliche Wirkung
kann erzielt werden, wenn der Kupplungsbolzen 48, 55 mit Teflon
ummantelt ist und die Bohrung 51, 52 bzw. die Anlagefläche 54
entsprechend beschichtet ist.
Bezugszeichenliste
10 Platte
11 Bodenplatte
12 Seitenwand
13 Umlenkrad
14 Kette
15 Kette
16 Flansch
17 Flansch
18 Tragprofil
19 Tragprofil
20 Abkröpfung
22 Randbereich
23 Stützrolle
24 Stützrolle
25 Führungsschiene
26 Führungsschiene
27 Träger
28 Waage
29 Brücke
30 Tragwerk
31 Tragwerk
32 U-Träger
33 U-Träger
34 Verbindungsstück
35 Auflagerstück
36 Wägezelle
37 Schienenabschnitt
38 Schienenabschnitt
39 Schrägschnitt
40 Schrägschnitt
41 Spannseil
42 Spannseil
43 Querseil
44 Verankerung
45 Verankerung
46 Verankerung
47 Traggestell
48 Kupplungsbolzen
49 Lasche
50 Lasche
51 Bohrung
52 Bohrung
53 Kettengelenk
54 Anlagefläche
55 Kupplungsbolzen
56 Ausnehmung
11 Bodenplatte
12 Seitenwand
13 Umlenkrad
14 Kette
15 Kette
16 Flansch
17 Flansch
18 Tragprofil
19 Tragprofil
20 Abkröpfung
22 Randbereich
23 Stützrolle
24 Stützrolle
25 Führungsschiene
26 Führungsschiene
27 Träger
28 Waage
29 Brücke
30 Tragwerk
31 Tragwerk
32 U-Träger
33 U-Träger
34 Verbindungsstück
35 Auflagerstück
36 Wägezelle
37 Schienenabschnitt
38 Schienenabschnitt
39 Schrägschnitt
40 Schrägschnitt
41 Spannseil
42 Spannseil
43 Querseil
44 Verankerung
45 Verankerung
46 Verankerung
47 Traggestell
48 Kupplungsbolzen
49 Lasche
50 Lasche
51 Bohrung
52 Bohrung
53 Kettengelenk
54 Anlagefläche
55 Kupplungsbolzen
56 Ausnehmung
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Transportieren und Wägen von stückigen,
körnigen oder ähnlich gearteten Fördergütern durch einen end
losen, vorzugsweise kontinuierlich angetriebenen Förderer, dem
eine Waage (28) zugeordnet ist, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
- a) der Förderer weist wenigstens ein endloses, angetriebenes Zugorgan auf, insbesondere eine Kette (14, 15),
- b) an dem Zugorgan (14, 15) sind mehrere aufeinanderfolgende Förderorgane (10) für das Fördergut angeordnet,
- c) der Förderer ist über eine ortsfeste Waage (28) hinwegbe wegbar,
- d) im Bereich der Waage (28) liegen ausschließlich die För derorgane (10) mittelbar oder unmittelbar auf einem Last aufnahmeorgan (29) der Waage (28) auf,
- e) die Förderorgane (10) sind so mit dem Zugorgan (14, 15) verbunden, daß keine Zug- bzw. Antriebskräfte, sondern im Wesentlichen nur Kräfte aufgrund Eigengewicht der Förderor gane (10) und der Fördergüter auf das Lastaufnahmeorgan (29) übertragbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Förderorgane (10) mit dem Zugorgan (14, 15) über eine Kupp
lung verbunden sind, die eine Relativbewegung der Förderorgane
(10) gegenüber dem Zugorgan (14, 15) mindestens in Vertikal
richtung ermöglicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Förderorgane (10) mit Bewegungsfreiheit, nämlich über eine
Verbindung mit Spiel, am Zugorgan (14, 15) befestigt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Förderorgan (10)
über einen Kupplungsbolzen (48) mit einer Kette (14, 15) ver
bunden ist, wobei der Kupplungsbolzen (48) in eine Bohrung (51,
52) der Kette (14, 15), insbesondere einer Lasche (49, 50) ein
tritt, die deutlich größer ist als der Querschnitt des Kupp
lungsbolzens (48) und insbesondere als aufrechtes Langloch aus
gebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Laschen (49, 50) der
Kette (14, 15) mit einer Bohrung (51, 52) versehen sind, wobei
der mit dem Förderorgan, insbesondere mit einer Platte (10) ei
nes Plattenbandförderers verbundene Kupplungsbolzen (48) durch
beide Bohrungen (51, 52) hindurchtritt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsbolzen (48)
in den Bohrungen (51, 52) mit Spiel angeordnet sind und zwar in
drei Richtungen, nämlich Vertikalrichtung, Horizontalrichtung
und Achsialrichtung der Kupplungsbolzen (48).
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer bzw. dessen.
Förderorgane (10) auf wenigstens einem feststehenden Stützorgan
während des Transports geführt sind, wobei das Stützorgan im
Bereich der Waage (28) unterbrochen ist und auf der Waage (28)
eine ergänzende Fortsetzung des Stützorgans gebildet ist, auf
dem vorzugsweise mehrere Förderorgane (10) im Bereich der Waage
(28) aufliegen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder einem der weiteren An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Plattenbandför
derer die Platten (10) an der Unterseite mit Stützrollen (23,
24) versehen sind, die auf sich in Förderrichtung erstreckenden
Führungsschienen (25, 26) ablaufen, wobei im Bereich der Waage
(28) Schienenabschnitte (37, 38) als Fortsetzung der unter
brochenen Führungsschienen (25, 26) mit einem Lastaufnahmeorgan,
insbesondere einer Brücke (29), fest verbunden sind, der
art, daß im Bereich der Brücke (29) die Platten (10) mit den
Stützrollen (23, 24) ausschließlich auf der Waage (28) abge
stützt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schienenabschnitte (37, 38) von den Führungsschienen (25,
26) durch einen Schrägschnitt (39, 40) abgetrennt sind unter
einem Winkel zur Längserstreckung der Führungsschienen (25,
26).
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Waage (28) aus mindestens zwei Tragwerken (30, 31) besteht,
die quer zur Förderrichtung verlaufen und die auf mindestens je
einer feststehenden Wägezelle (36) ruhen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragwerke (30, 31) durch mindestens zwei in
Förderrichtung verlaufende Spannseile (41, 42) miteinander
Sowie mit ortsfesten Verankerungen (44, 45) verbunden sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß Schienenabschnitte (37, 38) der Führungsschienen
(25, 26) auf den Tragwerken (30, 31) angeordnet und über vor
zugsweise ein Querseil (43) miteinander sowie mit einer ortsfe
sten Verankerung (46) verbunden sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19640713A DE19640713A1 (de) | 1995-10-02 | 1996-10-02 | Vorrichtung zum Transportieren und Wägen von Gütern |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19536769 | 1995-10-02 | ||
| DE19640713A DE19640713A1 (de) | 1995-10-02 | 1996-10-02 | Vorrichtung zum Transportieren und Wägen von Gütern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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- 1996-10-02 DE DE19640713A patent/DE19640713A1/de not_active Withdrawn
Cited By (9)
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|---|---|---|---|---|
| DE29700674U1 (de) * | 1997-01-16 | 1997-03-06 | Moll GmbH Maschinenbau, 94339 Leiblfing | Montagewagen |
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