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DE19640713A1 - Vorrichtung zum Transportieren und Wägen von Gütern - Google Patents

Vorrichtung zum Transportieren und Wägen von Gütern

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Publication number
DE19640713A1
DE19640713A1 DE19640713A DE19640713A DE19640713A1 DE 19640713 A1 DE19640713 A1 DE 19640713A1 DE 19640713 A DE19640713 A DE 19640713A DE 19640713 A DE19640713 A DE 19640713A DE 19640713 A1 DE19640713 A1 DE 19640713A1
Authority
DE
Germany
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conveyor
conveying
plates
area
goods
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19640713A
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English (en)
Inventor
Dieter O Zinz
Siegfried Kantorek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OAS O A SCHWIMMBECK GmbH
Original Assignee
OAS O A SCHWIMMBECK GmbH
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Publication date
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Priority to DE19640713A priority Critical patent/DE19640713A1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/30Details; Auxiliary devices
    • B65G17/38Chains or like traction elements; Connections between traction elements and load-carriers
    • B65G17/42Attaching load carriers to traction elements
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren und Wägen von stückigen, körnigen oder ähnlich gearteten Gütern durch einen endlosen, vorzugsweise kontinuierlich angetriebenen Förderer, dem eine Waage zugeordnet ist.
Bei Endlosförderern in Gestalt eines Bandförderers ist es be­ reits bekannt, im Bereich eines Obertrums eine Waage anzuord­ nen, um während des kontinuierlichen Förderbetriebs ständig das Gewicht des Förderguts festzustellen. Dabei wird üblicherweise eine von mehreren Stützrollen im Bereich des Obertrums des Bandförderers mit der Waage verbunden, derart, daß die bewegbar gelagerte Stützrolle die aufliegende Last aufgrund des Trans­ portbandes und des Förderguts ständig auf die Waage überträgt.
Transportbänder sind jedoch in vielen Anwendungsbereichen und für bestimmte Fördergüter sowie für große Förderleistungen nicht geeignet, beispielsweise nicht für den Transport großer Mengen an Rohstoffen für die Herstellung von Zement.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportvor­ richtung mit Waage vorzuschlagen, die ein kontinuierliches Wä­ gen der transportierten Güter auch bei für hohe Förderleistung und schwierige Transportgüter ausgelegten Förderern ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Vorrichtung durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
  • a) Der Förderer weist wenigstens ein endloses, angetriebe­ nes Zugorgan aufs insbesondere eine Kette,
  • b) an dem Zugorgan sind mehrere aufeinanderfolgende Förder­ organe für das Fördergut angeordnet,
  • c) der Förderer ist über eine ortsfeste Waage hinwegbeweg­ bar,
  • d) im Bereich der Waage liegen ausschließlich die Förder­ organe mittelbar oder unmittelbar auf einem Lastaufnahmeorgan der Waage auf,
  • e) die Förderorgane sind so mit dem Zugorgan verbunden, daß keine Zug- bzw. Antriebskräfte, sondern im wesentlichen nur Kräfte aufgrund Eigengewicht der Förderorgane und des Förder­ guts auf das Lastaufnahmeorgan übertragbar sind.
Der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke besteht darin, bei aus einem oder mehreren Traktionsorganen und materialfassenden bzw. -fördernden Teilen eine korrekte Gewichtserfassung der mo­ mentanen Beladung des Fördersystems unabhängig von unter­ schiedlichen Zugspannungen im Traktionsteil bzw. Zugorgan des Förderers dadurch zu ermöglichen, daß das Traktionsorgan im Be­ reich der Wägung von den materialerfassenden bzw. -fördernden Teilen entkoppelt ist. Des weiteren wird der Traktionskraft­ schluß in Gewichtskraftrichtung minimiert.
Damit ist ein kontinuierliches Wägen des Förderguts auch bei solchen Förderern möglich, bei denen Förderorgane an einer oder mehreren Ketten oder ähnlichen Zugorganen angebracht sind. Ins besondere kann eine kontinuierliche Wägung bei Plattenbandför­ derern durchgeführt werden. Dieser Typ eines Förderers ist be­ sonders geeignet für den Transport großer Mengen an schwierigen Fördergütern, beispielsweise für den Transport der Rohstoffe für die Zementherstellung. Die Platten als Aufnahme- bzw. För­ derorgane des Förderguts sind dabei an zwei parallelen, seitli­ chen, endlosen Ketten angebracht, und zwar üblicherweise mit seitwärtsgerichteten (Trag-)Bolzen. Ein von den Tragbolzen ent­ fernt liegender Bereich der Platten, insbesondere ein in För­ derrichtung vorderer Bereich, liegt unter Bildung einer schup­ penartigen Überdeckung auf der nächstfolgenden Platte auf.
Um bei einem derartigen Förderer den Einfluß der Zugkräfte im Bereich der Ketten auf den Wägevorgang zu eliminieren, sind die Förderorgane bzw. die Platten mit Spiel an den Ketten oder der­ gleichen befestigt, derart, daß die Förderorgane bzw. Platten im Bereich der Waage ausschließlich unter Eigengewicht sowie mit dem Gewicht des Förderguts auf einem Lastaufnahmeorgan der Waage aufliegen, insbesondere auf einer Brücke einer Brückenwaage.
Die Verbindung zwischen den Förderorganen oder Platten einer­ seits und den Ketten andererseits kann über ein mit ausrei­ chendem Spiel bemessenes Lager für an den Platten oder derglei­ chen angebrachten Bolzen in Lagern der Ketten erfolgen.
Die Waage ist dabei erfindungsgemäß so positioniert, daß För­ derorgane des Obertrums, insbesondere die Platten eines Plat­ tenförderers, über eine ausreichende Strecke rollend oder glei­ tend auf dem Lastaufnahmeorgan der Waage aufliegen. Jeweils mehrere Förderorgane liegen gleichzeitig auf dem Lastaufnahme­ organ des Förderers auf, um eine exakte Wägung permanent durch­ zuführen.
Bei einem Plattenbandförderer sind vorteilhafterweise an der Unterseite der Platten jeweils Laufrollen angeordnet, die auf in Förderrichtung verlaufenden, parallelen Schienen abgestützt sind. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind diese Schienen für die Laufrollen der Platten oder anderer Förderorgane im Be­ reich der Waage unterbrochen. Ein von den übrigen Abschnitten der Schienen abgetrenntes Schienenstück ist mit dem Lastauf­ nahmeorgan der Waage, insbesondere mit einer Brücke, verbunden. Diese Schienenabschnitte fluchten mit den anschließenden Berei­ chen der Schienen. Über die mit der Waage bzw. Brücke derselben verbundenen Schienenabschnitte wird die zu wägende Last auf die Waage übertragen.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden nach­ folgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh­ rungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Ausschnitt eines Förderers, nämlich eines Plattenbandförderers, in vereinfachter Seitenan­ sicht,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Plattenbandförderer ge­ mäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 einen Abschnitt des Plattenbandförderers in Seiten­ ansicht, und zwar im Bereich einer Waage,
Fig. 4 die Einzelheit gemäß Fig. 3 im Grundriß,
Fig. 5 eine weitere Einzelheit des Plattenbandförderers in Seitenansicht,
Fig. 6 eine Grundrißdarstellung zu der Einzelheit gemäß Fig. 5,
Fig. 7 ein Detail der Verbindung zwischen Platten und Kette in nochmals vergrößertem Maßstab,
Fig. 8 eine Alternative für die Verbindung zwischen Platten und Kette, ebenfalls im Grundriß.
Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele be­ fassen sich mit Plattenbandförderern. Dieser Fördertyp besteht aus einer Vielzahl von unmittelbar aneinanderschließenden Plat­ ten 10 als Förderorgan zur Aufnahme und zum Transport des För­ derguts. Die Platten 10 sind im Querschnitt U-förmig ausgebil­ det mit Bodenplatte 11 und seitlichen aufrechten Seitenwänden 12. Die Platten 10 schließen in Förderrichtung dicht aneinander an zu einem endlosen Gebilde. Der Plattenbandförderer wird über zwei Umlenkwalzen oder -räder 13 geführt.
Die Platten 10 sind mit seitlichen Zugorganen verbunden, und zwar mit Ketten 14, 15. Diese sind seitlich neben den Platten 10 als endlose Zugorgane positioniert. Die Ketten 14, 15 sind angetrieben. Jede Platte 10 ist mit beiden Ketten 14, 15 ver­ bunden. Die Ketten 14, 15 laufen auf seitlichen Stützorganen, im vorliegenden Fall auf horizontalen oberen und unteren Flan­ schen 16, 17 eines seitlichen Tragprofils 18, 19 in der Ausfüh­ rung als Doppel-T-Profil.
Die Bodenplatten 11 der Platten 10 sind bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel an der in Transportrichtung rückwärtigen Seite mit einer nach unten gerichteten Abkröpfung 20 versehen. In diesem Bereich liegt die Platte 10 auf einem mit umlaufenden Stützorgan auf, im vorliegenden Falle auf Bolzen 48, die ledig­ lich im seitlichen Bereich der Platten 10 angeordnet sind als Auflage für die Bodenplatten 11. Die Bolzen 48 sind mit den Ketten 14, 15 verbunden. Im Bereich der Abkröpfung 20 liegt ein in Transportrichtung vornliegender Randbereich 22 der nachfolgenden Platte 10 lose auf.
Zur Abstützung nach unten liegen die Platten 10 auf ortsfesten Führungen auf. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind an der Unterseite der Bodenplatte 11 jeweils zwei Stützrollen 23, 24 mit Abstand voneinander angeordnet. Die beiden gleichachsig gelagerten Stützrollen 23, 24 laufen auf feststehenden Führun­ gen, nämlich auf Führungsschienen 25, 26. Diese wiederum er­ strecken sich in Förderrichtung parallel zueinander. Die Füh­ rungsschienen 25, 26 sind auf einem feststehenden Tragwerk des Plattenbandförderers angebracht, nämlich auf quergerichteten Trägern 27, die ihrerseits mit den Tragprofilen 18, 19 verbun­ den sind.
Der Plattenbandförderer wird im Bereich eines Aufgabeendes (nicht gezeigt) von einem Silo oder Bunker mit Schüttgut be­ laden. Der Plattenbandförderer läuft dabei zweckmäßigerweise direkt unterhalb einer Entleerungsöffnung des Silos oder Bun­ kers. Das kontinuierlich durch den Plattenbandförderer trans­ portierte Fördergut soll kontinuierlich und möglichst genau ge­ wogen werden.
Zu diesem Zweck ist in Förderrichtung mit Abstand vom Silo bzw. Bunker eine Waage 28 installiert, und zwar im vorliegenden Falle in der Ausführung als Brückenwaage. Die Waage 28 ist ei­ nem Obertrum des Plattenbandförderers zugeordnet.
Eine Brücke 29 der Waage 28 besteht hier aus zwei quer zur För­ derrichtung laufenden, parallelen Tragwerken 30, 31. Jedes Tragwerk besteht aus zwei parallelen Trägern, nämlich U-Trägern 32 und 33. Die Enden der Tragwerke sind durch ein Verbindungs­ stück 34 miteinander verbunden. Dieses wiederum weist ein Auf­ lagerstück 35 auf, welches auf einer feststehenden Wägezelle 36 bekannter Bauart aufliegt. Die Brücke 29 liegt demnach auf ins­ gesamt vier Wägezellen 36 auf (Vierpunktlagerung). Die Wäge­ zellen 36 erfassen das Gewicht.
Auf der Brücke 29, nämlich auf deren Tragwerke 30, 31, sind die Organe positioniert, auf denen die Förderorgane des Förderers laufen bzw. gleiten. Im vorliegenden Falle handelt es sich da­ bei um die Führungsschienen 25, 26 für die Platten 10. Auf der Brücke 29 sind zwei Schienenabschnitte 37, 38 angebracht, die sich in Ergänzung bzw. Fortsetzung der Führungsschienen 25, 26 erstrecken. Die Schienenabschnitte 37, 38 sind von den an­ schließenden Bereichen der Führungsschienen 25, 26 durch einen quergerichteten Trennschnitt abgeteilt, im vorliegenden Falle durch Schrägschnitte 39, 40. Die schräggerichtete Trennung zwi­ schen den Schienenabschnitten 37, 38 einerseits und den an­ schließenden Führungsschienen 25, 26 ermöglicht einen störungs­ freien Lauf der Stützrollen 23, 24 von den Führungsschienen 25, 26 auf die Schienenabschnitte 37, 38 und zurück. Die Schie­ nenabschnitte 37, 38 sind somit Bestandteil der Brücke 29.
Diese ist durch Spannorgane, nämlich durch zwei längsgerichtete Spannseile 41, 42 und durch ein Querseil 43 gegen Verschiebung gen geschützt. Die in Förderrichtung laufenden Spannseile 41, 42 verbinden die Tragwerke 30, 31 im Bereich der Verbindungs­ stücke 34 miteinander sowie mit ortsfesten Verankerungen 44, 45. Durch das Querseil 43 werden die Schienenabschnitte 37, 38 miteinander sowie mit einer weiteren Verankerung 46 verbunden, die mittig zwischen den Schienenabschnitten 38, 39 auf einem feststehenden Traggestell 47 angebracht ist.
Die Wägung wird im Bereich der Schienenabschnitte 37, 38 durch­ geführt. Diese sind so lang bemessen, daß sich zweckmäßiger weise gleichzeitig mehrere Platten 10 im Bereich der Schienen­ abschnitte 37, 38 und damit auf der Waage befinden.
Eine Besonderheit besteht darin, die sich aus den Zugorganen, also aus den Ketten 14, 15, ergebenden Kraftkomponenten bei der Wägung zu eliminieren bzw. zu erreichen, daß diese ohne Einfluß auf die Wägung bleiben. Zu diesem Zweck sind die Platten 10 als Förderorgane für das Fördergut so mit den Ketten 14, 15 ver­ bunden, daß die Platten 10 im Bereich der Waage 28 selbsttätig von den Ketten 14, 15 entkoppelt sind, die Antriebskräfte gleichwohl übertragen werden. Über die Ketten 14, 15 werden demnach keine Kraftkomponenten auf die Waage 28 übertragen. Dies erfolgt lediglich über die Führungsschienen 25, 26 bzw. deren Schienenabschnitte 39, 40.
Bei dem in Fig. 5, Fig. 6 und Fig. 7 dargestellten Ausführungs­ beispiel sind die Platten 10 jeweils über seitwärtsgerichtete Kupplungen, nämlich Kupplungsbolzen 48 mit der Kette 14, 15 verbunden. Die seitwärts abstehenden Kupplungsbolzen 48 er­ strecken sich in Höhe der Ketten 14, 15 und treten mit erhebli­ chem Spiel in ein Lager der Ketten 14, 15 ein.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei Laschen 49, 50 der Kettenglieder mit einer Bohrung 51, 52 versehen. In diese tritt der Kupplungsbolzen 48 ein. Die gleichachsigen Boh­ rungen 51, 52 sind hier mittig zwischen zwei benachbarten Ket­ tengelenken 53 angeordnet. Der Kupplungsbolzen 48 tritt durch beide Bohrungen 51, 52 hindurch. Durch die Kupplungsbolzen 48 wird der Antrieb von der Kette 14, 15 auf die Platten 10 über­ tragen.
Die Kupplungsbolzen 48 sind innerhalb der Bohrungen 51, 52 be­ wegbar, insbesondere in Vertikalrichtung. Gemäß Ausführungs­ beispiel der Fig. 7 sind die Bohrungen 51, 52 als Langloch aus­ gebildet mit einer in Förderrichtung rückwärtigen, aufrechten, ebenen Anlagefläche 54 für den Kupplungsbolzen 48. In der Nor­ malstellung, also während des Transports außerhalb der Waage 28, liegt der Kupplungsbolzen 48 etwa in halber Höhe der auf­ rechten, als Langloch ausgebildeten Bohrung 51, 52. Innerhalb der als Langloch ausgebildeten Bohrungen 51, 52 sind die Kupplungsbolzen 48 demnach mit Spiel angeordnet, und zwar in Vertikalrichtung, Horizontalrichtung und Achsialrichtung der Kupplungsbolzen 48. Hierdurch ist eine Kraftentkopplung in drei Achsen gegeben. Wägetechnisch unzulässige Kraftnebenschüsse werden vermieden.
Der Effekt dieser Verbindung zwischen Platten 10 und Ketten 14, 15 liegt darin, daß bei den Platten 10 im Bereich der Waage 28 bzw. der Schienenabschnitte 37, 38 während der Wägung im we­ sentlichen nur Vertikalkräfte übertragen werden. Bei einer ge­ ringfügigen Abwärtsbewegung der Brücke 29 während der Wägung bleibt der Einfluß der Ketten 14, 15 auf die Wägung eliminiert, die horizontalen Transportkräfte werden gleichwohl übertragen.
Eine Alternative für die Verbindung zwischen den Ketten 14, 15 einerseits und den Platten 10 andererseits ergibt sich aus Fig. 8. Bei dieser Lösung ist ein quergerichteter Kupplungsbolzen 55 an der innenliegenden Lasche 49 der Ketten 14, 15 fest ange­ bracht. Dieser Kupplungsbolzen 55 tritt in eine Ausnehmung 56 in bzw. an der Platte 10 ein. Der Querschnitt dieser Ausnehmung 56 entspricht zweckmäßigerweise dem Querschnitt der Bohrungen 51, 52 (Fig. 7).
Die Wirkung der Zugorgane, also der Ketten 14, 15, kann weiter dadurch reduziert werden, daß Reibung der Kupplungsbolzen 48 bzw. 55 in den Bohrungen 51, 52 oder in der Ausnehmung 56 redu­ ziert oder vollständig vermieden wird. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, den Kupplungsbolzen 48, 55 drehbar über Kugellager zu lagern oder im Bereich der Anlage an der Anlagefläche 54 ein kugelgelagertes Rad bzw. einen Ring oder dergleichen anzu­ bringen. Geringfügige Relativbewegungen in Vertikalrichtung werden dadurch reibungsfrei übertragen. Eine ähnliche Wirkung kann erzielt werden, wenn der Kupplungsbolzen 48, 55 mit Teflon ummantelt ist und die Bohrung 51, 52 bzw. die Anlagefläche 54 entsprechend beschichtet ist.
Bezugszeichenliste
10 Platte
11 Bodenplatte
12 Seitenwand
13 Umlenkrad
14 Kette
15 Kette
16 Flansch
17 Flansch
18 Tragprofil
19 Tragprofil
20 Abkröpfung
22 Randbereich
23 Stützrolle
24 Stützrolle
25 Führungsschiene
26 Führungsschiene
27 Träger
28 Waage
29 Brücke
30 Tragwerk
31 Tragwerk
32 U-Träger
33 U-Träger
34 Verbindungsstück
35 Auflagerstück
36 Wägezelle
37 Schienenabschnitt
38 Schienenabschnitt
39 Schrägschnitt
40 Schrägschnitt
41 Spannseil
42 Spannseil
43 Querseil
44 Verankerung
45 Verankerung
46 Verankerung
47 Traggestell
48 Kupplungsbolzen
49 Lasche
50 Lasche
51 Bohrung
52 Bohrung
53 Kettengelenk
54 Anlagefläche
55 Kupplungsbolzen
56 Ausnehmung

Claims (12)

1. Vorrichtung zum Transportieren und Wägen von stückigen, körnigen oder ähnlich gearteten Fördergütern durch einen end­ losen, vorzugsweise kontinuierlich angetriebenen Förderer, dem eine Waage (28) zugeordnet ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • a) der Förderer weist wenigstens ein endloses, angetriebenes Zugorgan auf, insbesondere eine Kette (14, 15),
  • b) an dem Zugorgan (14, 15) sind mehrere aufeinanderfolgende Förderorgane (10) für das Fördergut angeordnet,
  • c) der Förderer ist über eine ortsfeste Waage (28) hinwegbe­ wegbar,
  • d) im Bereich der Waage (28) liegen ausschließlich die För­ derorgane (10) mittelbar oder unmittelbar auf einem Last­ aufnahmeorgan (29) der Waage (28) auf,
  • e) die Förderorgane (10) sind so mit dem Zugorgan (14, 15) verbunden, daß keine Zug- bzw. Antriebskräfte, sondern im Wesentlichen nur Kräfte aufgrund Eigengewicht der Förderor­ gane (10) und der Fördergüter auf das Lastaufnahmeorgan (29) übertragbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderorgane (10) mit dem Zugorgan (14, 15) über eine Kupp­ lung verbunden sind, die eine Relativbewegung der Förderorgane (10) gegenüber dem Zugorgan (14, 15) mindestens in Vertikal­ richtung ermöglicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderorgane (10) mit Bewegungsfreiheit, nämlich über eine Verbindung mit Spiel, am Zugorgan (14, 15) befestigt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Förderorgan (10) über einen Kupplungsbolzen (48) mit einer Kette (14, 15) ver­ bunden ist, wobei der Kupplungsbolzen (48) in eine Bohrung (51, 52) der Kette (14, 15), insbesondere einer Lasche (49, 50) ein­ tritt, die deutlich größer ist als der Querschnitt des Kupp­ lungsbolzens (48) und insbesondere als aufrechtes Langloch aus­ gebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Laschen (49, 50) der Kette (14, 15) mit einer Bohrung (51, 52) versehen sind, wobei der mit dem Förderorgan, insbesondere mit einer Platte (10) ei­ nes Plattenbandförderers verbundene Kupplungsbolzen (48) durch beide Bohrungen (51, 52) hindurchtritt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsbolzen (48) in den Bohrungen (51, 52) mit Spiel angeordnet sind und zwar in drei Richtungen, nämlich Vertikalrichtung, Horizontalrichtung und Achsialrichtung der Kupplungsbolzen (48).
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer bzw. dessen. Förderorgane (10) auf wenigstens einem feststehenden Stützorgan während des Transports geführt sind, wobei das Stützorgan im Bereich der Waage (28) unterbrochen ist und auf der Waage (28) eine ergänzende Fortsetzung des Stützorgans gebildet ist, auf dem vorzugsweise mehrere Förderorgane (10) im Bereich der Waage (28) aufliegen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Plattenbandför­ derer die Platten (10) an der Unterseite mit Stützrollen (23, 24) versehen sind, die auf sich in Förderrichtung erstreckenden Führungsschienen (25, 26) ablaufen, wobei im Bereich der Waage (28) Schienenabschnitte (37, 38) als Fortsetzung der unter­ brochenen Führungsschienen (25, 26) mit einem Lastaufnahmeorgan, insbesondere einer Brücke (29), fest verbunden sind, der­ art, daß im Bereich der Brücke (29) die Platten (10) mit den Stützrollen (23, 24) ausschließlich auf der Waage (28) abge­ stützt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenabschnitte (37, 38) von den Führungsschienen (25, 26) durch einen Schrägschnitt (39, 40) abgetrennt sind unter einem Winkel zur Längserstreckung der Führungsschienen (25, 26).
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Waage (28) aus mindestens zwei Tragwerken (30, 31) besteht, die quer zur Förderrichtung verlaufen und die auf mindestens je einer feststehenden Wägezelle (36) ruhen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragwerke (30, 31) durch mindestens zwei in Förderrichtung verlaufende Spannseile (41, 42) miteinander Sowie mit ortsfesten Verankerungen (44, 45) verbunden sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß Schienenabschnitte (37, 38) der Führungsschienen (25, 26) auf den Tragwerken (30, 31) angeordnet und über vor­ zugsweise ein Querseil (43) miteinander sowie mit einer ortsfe­ sten Verankerung (46) verbunden sind.
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