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DE19640660C2 - Fingerring - Google Patents

Fingerring

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Publication number
DE19640660C2
DE19640660C2 DE1996140660 DE19640660A DE19640660C2 DE 19640660 C2 DE19640660 C2 DE 19640660C2 DE 1996140660 DE1996140660 DE 1996140660 DE 19640660 A DE19640660 A DE 19640660A DE 19640660 C2 DE19640660 C2 DE 19640660C2
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DE
Germany
Prior art keywords
finger ring
recesses
bottle
finger
surface element
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1996140660
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English (en)
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DE19640660A1 (de
Inventor
Matthias Ernst
Michael Steininger
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996140660 priority Critical patent/DE19640660C2/de
Publication of DE19640660A1 publication Critical patent/DE19640660A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19640660C2 publication Critical patent/DE19640660C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C9/00Finger-rings
    • A44C9/0053Finger-rings having special functions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/16Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing flanged caps, e.g. crown caps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/16Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing flanged caps, e.g. crown caps
    • B67B2007/166Means for attaching the opener to fingers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Fingerring, der nicht nur einen Schmuckgegenstand sondern außerdem im Bedarfsfall auch einen Gebrauchsgegenstand bildet.
Zum Öffnen einer mit einem Kronenkorken verschlossenen Flasche kommen üblicherweise geeignete Flaschenöffner zur Anwendung. Steht ein solcher Flaschenöffner nicht zur Verfügung, so werden die Kronenkorken von den Flaschen von Rauchern bspw. mit Hilfe ihres Feuerzeugs, von Bauarbeitern z. B. mittels eines Zollstockes bzw. von beliebigen Personen mit den verschiedensten Hilfsmitteln geöffnet.
Aus der US 5 070 563 ist ein Fingerring bekannt, der mit einem Öffner für Kronenkorken-Flaschenverschlüsse ausgebildet sein kann. Der besagte Öffner ist auf der äußeren Oberfläche des Ringes vorgesehen und als haken- oder klauenartiges Werkzeug ausgebildet. Durch dieses von der äußeren Oberfläche wegstehende Werkzeug ist eine Verletzungsgefahr nicht auszuschließen.
Die US 5 377 505 beschreibt einen Fingerring, der an einem seiner beiden voneinander abgewandten Umfangsränder mit einer Vielzahl voneinander beabstandeter Aussparungen ausgebildet ist. Die zwischen den Aussparungen befindlichen Spitzen dienen bei diesem bekannten Ring zum Säubern von Fingernägeln. Ein Öffnungsrand für einen Kronenkorken-Flaschenverschluß ist dort nicht vorgesehen.
Aus dem DE-GM 1 761 215 ist ein Fingerring mit einem Flächenelement bekannt, das ein Bürstchen aufweist. Das Bürstchen ist zum Abfegen von Radiergummi-Rückständen von Schreib- oder Zeichenpapier vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fingerring zu schaffen, der nicht nur einen Schmuckgegenstand bildet, sondern der außerdem im Bedarfsfall auch zum Öffnen einer mit einem Kronenkorken verschlossenen Flasche geeignet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Ring mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Fingerring kann nach Art eines Ehe- oder Freundschaftsringes ausgebildet sein. Um bei einem solchen Fingerring beim Entfernen eines Kronenkorkens von einer Flasche an der den Aussparungen gegenüberliegenden Oberseite des Fingerringes unzulässig hohe Flächenpressungen am Finger, d. h. am Fingerrücken, zu vermeiden, ist es bevorzugt, den Fingerring mit einer ausreichenden Breite zu dimensionieren. Diese kann bspw. zwischen größenordnungsmäßig 5 und 10 mm, vorzugsweise zwischen 6 und 8 mm, betragen.
Der erfindungsgemäße Fingerring wird am entsprechenden Finger derart getragen, daß sich die Aussparungen auf der Innenseite des Fingers befinden und der entsprechenden Fingerspitze zugewandt sind. Der Ring wird - wie ein gewöhnlicher Ring - an der entsprechenden Fingerwurzel getragen.
Die beim Öffnen einer Flasche, d. h. beim Entfernen des Kronenkorkens von der Flasche an der Oberseite des den Ring tragenden Fingers auftretende Flächenpressung kann in vorteilhafter Weise dadurch weiter reduziert werden, daß der erfindungsgemäße Fingerring nach Art eines Siegelringes ein Flächenelement aufweist, wobei die beiden Aussparungen an dem dem Flächenelement diametral gegenüberliegenden Abschnitt des Fingerringes vorgesehen sind. Durch das besagte Flächenelement wird die am Fingerring wirksame Öffnungskraft zum Entfernen des Kronenkorkens von der Flasche entsprechend großflächig auf die Oberseite des Fingers verteilt, so daß die Flächenpressung entsprechend reduziert ist.
Da der erfindungsgemäße Fingerring beim Abheben eines Kronenkorkens von einer Flasche am besagten Kronenkorken schräg ansetzt, ergibt sich auch am Flächenelement bei vom Flächenelement senkrecht wegstehendem Ring über das Flächenelement keine gleichmäßige Flächenpressung, sondern entlang des Vorderrandes des Flächenelementes eine größere Flächenpressung als am dem Handrücken zugewandten rückseitigen Rand des Flächenelementes. Um diese ungleichmäßige Flächenpressung zumindest weiter zu reduzieren bzw. zu eliminieren, ist es bevorzugt, wenn bei dem erfindungsgemäßen Fingerring das Flächenelement mit dem daran anschließenden Ring einen von 90° verschiedenen Winkel einschließt, wobei die beiden Aussparungen an dem Umfangsrand vorgesehen sind, der mit dem Flächenelement einen stumpfen Winkel einschließt.
Der Abstand zwischen den beiden Aussparungen des erfindungsgemäßen Fingerringes entspricht zweckmäßigerweise dem Abstand zwischen mindestens zwei Zinken eines Kronenkorkens einer Flasche. Auf diese Weise liegt also der zwischen den beiden Aussparungen festgelegte Öffnungsrand an mindestens einem, vorzugsweise an mindestens zwei Zinken eines Kronenkorkens an, so daß es zuverlässig möglich ist, mit Hilfe des erfindungsgemäßen Fingerringes den Kronenkorken von einer Flasche zu entfernen.
Die beiden Aussparungen sind zweckmäßigerweise V-förmig ausgebildet. Sie sind vorzugsweise konturmäßig an die Kontur eines Zinkens eines Kronenkorkens angepaßt, so daß eine zuverlässige Zentrierung und Positionierung des Fingerringes, d. h. insbes. seines zwischen den beiden Aussparungen definierten Öffnungsrandes am Kronenkorken einer Flasche möglich ist. Hierdurch wird als ein Verrutschen des Ringes während des Öffnens einer Flasche zuverlässig verhindert, so daß die Verletzungsgefahr bei Benutzung des erfindungsgemäßen Fingerringes zum Entfernen eines Kronenkorkens von einer Flasche minimal bzw. vernachlässigbar gering ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Fingerring können die beiden den Öffnungsrand für einen Kronenkorken-Flaschenverschluß festlegenden Aussparungen nachträglich durch Materialabtrag realisiert sein. Das stellt jedoch einen entsprechenden Arbeitsaufwand dar. Unter diesem Gesichtspunkt ist es bevorzugt, den erfindungsgemäßen Fingerring z. B. in einem Druckgußverfahren direkt und unmittelbar mit den Aussparungen herzustellen, wie es bspw. in der Dentaltechnik zur Herstellung von Goldkronen o. dgl. zur Anwendung gelangt. Ein solcher im Druckgußverfahren hergestellter Fingerring kann bspw. aus einer handelsüblichen Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierung bestehen. Die besagte Legierung kann bspw. aus 64,4% Co, 28% Cr, 6% Mo und einem Rest aus C, Si und Mn bestehen. Selbstverständlich sind auch andere Legierungen bzw. Werkstoffe anwendbar.
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Fingerrings sind in der Zeichnung in einem vergrößerten Maßstab dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausbildung des Fingerrings in einer räumlichen Darstellung,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform des Fingerrings in einer räumlichen Darstellung,
Fig. 3 den Fingerring gemäß Fig. 2 in einer Seitenansicht,
Fig. 4 eine dritte Ausbildung des Fingerrings in einer räumlichen Darstellung, und
Fig. 5 den Fingerring gemäß Fig. 4 in einer Seitenansicht.
Fig. 1 zeigt perspektivisch eine erste Ausbildung des Fingerrings 10, der an einem seiner beiden sich gegenüberliegenden Umfangsränder 12 mit zwei voneinander beabstandeten Aussparungen 14 ausgebildet ist. Zwischen den Aussparungen 14 ist ein Öffnungsrand 16 für einen Kronenkorken- Flaschenverschluß festgelegt.
Um bei einem derartigen einfach gestalteten Fingerring 10 die Flächenpressung am Fingerrücken möglichst klein zu halten, weist der Fingerring 10 zwischen seinen beiden Umfangsrändern 12 eine bestimmte Mindestbreite b auf. Diese kann bspw. zwischen 6 und 8 mm betragen.
Die Fig. 2 und 3 zeigen eine zweite Ausbildung des Fingerringes 10, der nach Art eines Siegelringes, d. h. der mit einem Flächenelement 18 ausgebildet ist. Das Flächenelement 18 und die beiden einen Öffnungsrand 16 festlegenden Aussparungen 14 liegen sich diametral gegenüber, wie insbes. aus Fig. 2 ersichtlich ist. Durch die Ausbildung des Fingerringes 10 mit einem oberseitigen Flächenelement 18 wird die beim Öffnen einer Flasche, d. h. die beim Entfernen des Kronenkorkens von der Flasche am Fingerrücken auftretende Flächenpressung im Vergleich zu der bei einem Fingerring 10 gemäß Fig. 1 sich ergebenden Flächenpressung entsprechend reduziert.
Eine weitere vorteilhafte Reduktion der Flächenpressung am Fingerrücken beim Entfernen eines Kronenkorkens von einer Flasche ist mit einem Fingerring 10 gemäß den Fig. 4 und 5 gegeben, bei welchem das Flächenelement 18 mit dem restlichen Ring einen von 90° verschiedenen Winkel einschließt, wobei die beiden Aussparungen 14 an dem Umfangsrand 12 vorgesehen sind, der mit dem Flächenelement 18 einen stumpfen Winkel a einschließt.
Gleiche Einzelheiten sind in den Fig. 1 bis 5 jeweils mit denselben Bezugsziffern bezeichnet, so daß es sich erübrigt, in Verbindung mit allen Figuren alle diese Einzelheiten jeweils detailliert zu beschreiben.

Claims (6)

1. Fingerring, der an einem seiner beiden sich gegenüberliegenden Umfangsränder (12) mit zwei voneinander beabstandeten Aussparungen (14) ausgebildet ist, zwischen welchen ein Öffnungsrand (16) für einen Kronenkorken-Flaschenverschluß festgelegt ist.
2. Fingerring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er nach Art eines Siegelringes ein Flächenelement (18) aufweist, wobei die beiden Aussparungen (14) an dem dem Flächenelement (18) diametral gegenüberliegenden Abschnitt des Fingerringes (10) vorgesehen sind.
3. Fingerring nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenelement (18) mit dem daran anschließenden Ring einen von 90° verschiedenen Winkel einschließt, wobei die beiden Aussparungen (14) an dem Umfangsrand (12) vorgesehen sind, der mit dem Flächenelement (18) einen stumpfen Winkel (a) einschließt.
4. Fingerring nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den beiden Aussparungen (14) dem Abstand zwischen mindestens zwei Zinken eines Kronenkorkens einer Flasche entspricht.
5. Fingerring nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (14) V-förmig ausgebildet sind.
6. Fingerring nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (14) konturmäßig an die Kontur eines Zinkens eines Kronenkorkens angepaßt sind.
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US5070563A (en) * 1988-09-26 1991-12-10 Tervola Pentti J Tool bearing rings
US5377505A (en) * 1993-10-29 1995-01-03 Mcvay, Iii; Julian C. Fingernail ring

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Title
DE-Z.: Deutsche Goldschmiedezeitung, Heft 4/65, S. 383 f. *

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DE19640660A1 (de) 1998-04-23

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