DE1964047U - Armierter dichtungsring. - Google Patents
Armierter dichtungsring.Info
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/18—Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings
- F16J15/20—Packing materials therefor
- F16J15/22—Packing materials therefor shaped as strands, ropes, threads, ribbons, or the like
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Gasket Seals (AREA)
Description
Armierter Dichtungsring
Die Neuerung "betrifft einen Dichtungsring aus einem
elastischen Material, z.B. Gummi oder Kunststoff, mit zumindest einer Verstärkungseinlage.
Dichtungsringe mit Verstärkungseinlagen sind allgemein bekannt. Bei diesen "bekannten Dichtungsringen "besteht
die Verstärkungseinlage aus einem endlosen ringförmigen Kern aus Vollmaterial oder einer Schraubenfeder auf den das eigentliche
Dichtungsmaterial aus Gummi oder Kunststoff aufvulkanisiert oder aufgepresst ist. Solche Dichtungsringe
weisen den Nachteil auf, dass durch die ringförmige Verstärkungseinlage der Durohmesser der Dichtung in etwa festgelegt
ist, wodurch entsprechend der Vielzahl von benötigten Durchmessergrössen
eine grosse Lagerhaltung erforderlich ist.
Es ist aber bereits auch eine Rollringdichtung aus G-ummi oder elastischem Kunststoff für Glockenmuffenrohre
bekannt geworden, die aus einem gestreckten starkwandigen Schlauch zusammengebogen und an den Enden vulkanisiert oder
verschweisst ist. Zur Verstärkung dieser Ringdichtung ist an der beim Gebrauch unten liegenden Stelle des Umfanges der
Dichtung ein Kernstück aus elastischem Material eingesetzt, welches etwa ein Drittel der Umfangslänge ausmacht. Dieses
Kernstück wird dadurch in die Dichtung eingefügt, dass vor
rt*ew»i*i Diese Unlerlooe (Beschreibuno und Schulzanspt.) ist die wieizi eingereichte, sie weicht von «? fts*.
fassung eier ursprünglich eingereichten Unterlogen ob. Ois i&:hf!i:-ii Bedeutung der Abweichung ist nicht qvptffi·
Di· ursprünglich eingereichter. Unterlegen befinisn :'-Λ »· Jen .'-.-.■.;»■-;:-.;«n. S,s '<önnei >ds,-2sit ohne Moeiwete
«ines «chHlchei» Inlecesses gebührenfrei eingesehen werden. Auf Antrog werden hiervon ouch fofokoplen »ier fit*
ii jv 4&t öbtichen Pre^en oelisfsrt Oeutsches potsnlomi, Gebrouchsmuti!«"!!1·*»
dem Zusammenschweissen der beiden Schlauchenden das Kernstück
je zur Hälfte in ein Schlauchende eingeführt wird, worauf die Schlauchenden miteinander verbunden werden. Eine
solche Dichtung ist jedoch nur teilweise verstärkt.
Der feuerung liegt die Aufgabe zu G-runde, einen Dichtungsring der eingangs "bezeichneten Art zu schaffen,
der ohne besonders grosse Lagerhaltung an einzelnen Bestandteilen der Dichtung in allen Durchmessergrössen gefertigt
werden kann und trotzdem gleichmässig auf den ganzen Umfang verstärkt ist. Dies wird neuerungsgeniäss dadurch erreicht,
dass die Enden des aus einer gestreckten Metallseele zusammengebogenen Verstärkungseinlage durch Schweissen oder Löten
verbunden sind und dass die Enden des die Metallseele bereits im gestreckten Zustand umgebenden Dichtungsstranges in gebogenem
Zustand an der Stosstelle in an sich bekannter Weise
durch Vulkanisieren oder Schweissen vereinigt sind. Hierdurch wird eine beträchtliche Verminderung der Lagerhaltung derartiger
Dichtungen ermöglicht, welche üblicherweise mit ihren endgültigen Abmessungen hergestellt werden.
Der Querschnitt des Dichtungsstranges kann als Kreis, Doppelkreis, Oval oder Vieleck ausgebildet sein. Ebenso kann
der Dichtungsstrang mit Rillen, Riefen, Schlitzen, Nuten oder Facetten versehen sein. Nach einem weiteren neuerungsgemässen
Merkmal kann der Dichtungsstrang aus einem auf die Metallseele aufgewickelten und an den aneinanderliegenden Rändern
verschweissten Band bestehen. Bei Verwendung des Dichtungsringes zur Abdichtung gegen aggressive Stoffe kann der Dioh tungsstrang
mit einer gegen schädliche !Flüssigkeiten oder Gase beständigen Schutzhülle umgeben sein.
In weiterer Ausbildung der Neuerung kann die Metallseele aus dünnen Drähten oder einem Stab gebildet sein. Ebenso
kann die Metallseele aus einer Spiralfeder bestehen. Bei
_ 1Z
Verwendung einer Spiralfeder als Metallseele können die ■%den der Spiralfeder durch eine zwischen die Spiralgänge
der Federenden eingeschraubte Spiralfeder miteinander verbunden sein.
Die Verwendung einer Spiralfeder als Metallseele ermöglicht es, den Dichtungsstrang mit einer oder mehreren
Öffnungen zu versehen, über welche eine Verbindung des durch die JFeder gebildeten Ringraumes mit der Strömungsmittel zuführungsleitung
einer pneumatischen oder hydraulischen Vorrichtung erfolgt, mit welcher die Dichtung zusammenarbeitet.
Hierdurch ist es möglich die Dichtung aufzublähen und somit die Dichtwirkung zu verstärken. Zur Erleichterung des Einsetzens
und Halterung der Dichtung kann am Aussen- bzw. Innenumfang eine Zusammenzieh- oder Spreizvorrichtung vorgesehen
sein, die in ϊοπη einer gewellten Kreisfeder oder einer Schraubenfeder
ausgebildet ist.
Die Neuerung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
I1Xg. 1 bis 3 verschiedene, aufgeschnittene Dichtungskörper;
•^ig. 4 eine perspektivische Ansicht eines teilweise aufgeschnittenen
Dichtungskörpers, welcher einen Schutzmantel für die Umhüllung trägt, der mittels eines Bandes
hergestellt ist;
S1Xg. 5 bis 7 Schnitte verschiedener Anwendungsbeispiele
der Dichtung;
E1Ig. 8 bis 10 Querschnitte verschiedener Ausführungsfor
men des Diehtringes;
-^ig. 11 und 12 Querschnitte von Dichtungsringen mit
zwei Metallseelen;
I1Xg. 13 eine Aus führung s form einer Dichtung mit einer
Schraubenfeder als Metallseele an der Stosstelle der Schraubenfederenden;
^1Ig. 14 eine torusförmige mit einer Spreizvorrichtung
versehene Dichtung;
I1Xg. 15 einen Querschnitt durch eine mit dehnbarer Seele
versehene Dichtung, welche mit einer pneumatischen oder hydraulischen Vorrichtung zusammenwirkt, um die Dichtwirkung
durch Ausdehnung oder Zusammenziehung der armierten •^ichtung zu erhöhen.
Gremäss den Figuren 1 bis 3 besteht der Dichtungsring
aus einer Metallseele 1 und einem schmiegsamen oder halbschmiegsamen ^ichtungsstrang 2, 2a oder 2b aus Kautschuk oder
Kunststoff, in den die Metallseele eingeführt ist und der einen für die beabsichtigte Verwendung geeigneten Querschnitt
aufweist. Der Dichtungsstrang kann durch einen Schutzmantel vervollständigt sein, der aber auch durch einen schraubenförmig
aufgewickelten Streifen 3 hergestellt sein kann. Dieser Schutzmantel kann in bestimmten !Fällen nötig sein, um den
■°ichtungsstrang vor schädlichen Flüssigkeiten oder Gasen zu
schützen. Die Umhüllung der Metallseele kann auch mittels eines schmiegsamen oder halbschmiegsamen Bandes 4 (Figur 4) einer
bestimmten Dicke gebildet sein, welches schraubenförmig um die Metallseele 1 herumgewickelt und mit einem Schutzmantel
3 versehen sein kann. Die Ränder des Bandes 4 und gegebenenfalls diejenigen des Schutzmantels werden verschweisst
oder vulkanisiert, so dass sie dicht sind.
Liegt ein Dichtkörper der hier beschriebenen Art vor, so genügt es, die für die Bildung des Dichtringes erforderliche
Länge abzuschneiden, anschliessend die Enden der Metallseele
miteinander zu versohweissen und die Enden der Umhüllung
zu vulkanisieren oder zu verschweissen, ge nachdem
aus welchem Material der Dichtungsstrang besteht. Es sei
darauf hingewiesen, dass die Metallseele 1 die Starrheit der Dichtung gewährleistet, während die Ummantelungen 2,
2a, 2 la. oder 4 ihr die Schmiegsamkeit vermitteln, welche zur Erzielung der gewünschten Dichtheit an deren Anlagesteilen
Z (durch Teile in den Figuren 5 "bis 7 dargestellt) unerlässlich ist; diese Figuren zeigen Dichtungen mit 2 bzw.
3 bzw. 4 dichten Anlagestellen.
Die Metallseele kann, ebenso wie die Umhüllung, jeden beliebigen Querschnitt aufweisen, je nach den Erfordernissen
und den !Fällen, welche auftreten können. Der die Metallseele umhüllende Dichtungsstrang kann glatte (Figur 8)
oder mit Längsrillen 5 versehene (Figur 9) Seitenflächen haben oder aber Muten 6 (Figur 10) tragen, welche hydraulische
Dichtungen bilden. Der Dichtungsring kann auch mehrere Metallseelen
1 und la (Figur 11) aufweisen und ebene Seitenflächen haben oder aber einen Querschnitt in Form einer Acht
oder eines Doppelkreises (Figur 12) besitzen; diese Dichtungen werden dann verwendet, wenn die Anliegebereiche gross
sein müssen, beispielsweise in den Fällen, wo die abzudichtenden
'Teile grosse Abmessungen haben oder der Druck, gegen den abgedichtet werden soll, sehr hoch ist.
besonders interessante Ausführungsform besteht in der Verwendung einer oder mehrerer schmiegsamen, elastischen
und verformbaren Seele, wie beispielsweise einer Schraubenfeder 7 (Figur 13), deren Enden leicht mittels einem
Schraubenfederstück 8 miteinander verbunden werden können, welches einen geeigneten Durchmesser und Abstand der einzelnen
Windungen voneinander aufweist, so dass es durch Verdrehen halb in die entsprechenden Windungen der beiden Enden der
Feder 7 eingeführt werden kann, um diese Enden einander anzunähern und zu verbinden, wobei die beiden Enden des Dichtungsstranges 2 anschliessend je nach dem Material,aus dem er besteht,
entweder vulkanisiert oder verschweisst werden. Dies©
Ausführungsibrm gewährleistet dank der Feder 7 gleichzeitig
die Dehnung und Verbreiterung der dichtung, was deren Einsetzen
und Halterung erleichtert und ein besseres Anliegen ergibt.
Aus den gleichen Gründen kann der Dichtring (torusförmig
oder von anderer Gestalt) eine Spreizvorrichtung tragen,
welche beispielsweise aus einer gewellten Ringfeder 9 (Figur 5) bestehen kann, welche sich auf der inneren Seite
der Dichtung abstützt und sie gleichmässig verformt, um so
ein besseres Anliegen ihres Aussenrandes zu gewährleisten. An Stelle dieses Spreizers kann auch eine Zusammenziehvorrichtung
derselben Art zur Anwendung kommen, welche auf den äusseren Rand der Dichtung einwirkt, um ein besseres Anliegen
ihres inneren Randes zu gewährleisten.
Schliesslich kann die mit einer biegsamen Seele (Figur 7) versehene Dichtung noch mit einer pneumatisch oder
hydraulisch wirkenden Vorrichtung zusammenwirken, deren Flüssigkeitszuleitung 10 (Figur 15) mit dem Ringraum 11 in Verbindung
steht, welcher durch die besagte Feder 7 gebildet wird, wobei die Verbindung mittels einer oder mehrerer löcher
12 geschieht, welche zu diesem Zweck in den Dichtungsstrang vorgesehen sind.
Claims (10)
1. Dichtungsring aus einem elastischen Material, z.B. Gummi oder Kunststoff, mit zumindest einer Verstärkungseinlage,
dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des aus einer gestreckten Metallseele (1,7) zusammengebogenen Verstärkungseinlage
durch Schweissen oder Löten verbunden sind und dass die Enden des die Metallseele bereits im gestreckten
Zustand umgebenden Dichtungsstranges (2) in gebogenem Zustand an der Stosstelle in an sich bekannter "Weise durch
Vulkanisieren oder Schweissen vereinigt sind.
2. Dichtungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Dichtungsstranges (2) als Kreis,
Doppelkreis, Oval oder Vieleck ausgebildet ist.
3. Dichtungsring nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet,
dass der Dichtungsstrang (2) mit Rillen (5) Riefen, Schlitzen, Hüten (6) oder Facetten versehen ist.
4. Dichtungsring nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstrang aus einem auf die Metallseele
(1, 7) aufgewickelten und an den aneinanderliegenden Rändern verschweissten Band (4) besteht.
5. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstrang (2,4) mit einer
gegen schädliche Flüssigkeiten oder Gase beständigen Schutzhülle (3) umgeben, ist.
6. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Metallseele (1) aus dünnen Drähten oder einem Stab gebildet ist.
7. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallseele aus einer Spiralfeder(7)
besteht.
8. Dichtungsring nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Enden der Spiralfeder (7) durch eine zwischen. die Spiralgänge der IPederenden eingeschraubte Spiralfeder (8)
miteinander verbunden sind.
9. Dichtungsring nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
dass der Dichtungsstrang (2, 4) mit einer oder
mehreren öffnungen (12) versehen ist, über welche eine Verbindung des durch die leder (7) gebildeten Eingraumes
(11) mit der Strömungsmittelzuführungsleitung (10) einer pneumatischen oder hydraulischen Torrichtung erfolgt, mit
welcher die Dichtung zusammenarbeitet.
10. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Aussen- bzw. Innenumfang eine Zusammenzieh-
oder Spreizvorrichtung vorgesehen ist, die in Form einer gewellten Kreisfeder (9) oder einer Schraubenfeder
ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| GB8701804D0 (en) * | 1987-01-28 | 1987-03-04 | Dow Corning | Gaskets |
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Also Published As
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