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DE1253533B - Schlaucheinbindung fuer mehrschichtige Kunststoffschlaeuche - Google Patents

Schlaucheinbindung fuer mehrschichtige Kunststoffschlaeuche

Info

Publication number
DE1253533B
DE1253533B DE1963D0041952 DED0041952A DE1253533B DE 1253533 B DE1253533 B DE 1253533B DE 1963D0041952 DE1963D0041952 DE 1963D0041952 DE D0041952 A DED0041952 A DE D0041952A DE 1253533 B DE1253533 B DE 1253533B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
mandrel
core
insert
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963D0041952
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Serge Balmer
Dipl-Ing Juergen Goebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Tecalemit GmbH
Original Assignee
Deutsche Tecalemit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Tecalemit GmbH filed Critical Deutsche Tecalemit GmbH
Priority to DE1963D0041952 priority Critical patent/DE1253533B/de
Publication of DE1253533B publication Critical patent/DE1253533B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L33/00Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
    • F16L33/01Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses specially adapted for hoses having a multi-layer wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Schlaucheinbindung für mehrschichtige Kunststoffschläuche Die Erfindung bezieht sich auf eine Schlaucheinbindung für mehrschichtige Kunststoffschläuche für hohe Drücke und hohe Temperaturunterschiede, insbesondere bei Schläuchen kleinen Durchmessers.
  • In der Hauptpatentanmeldung wird eine derartige Schlaucheinbindung vorgeschlagen, bei der das abgemantelte Schlauchseelenende unter Aufweitung auf einen größeren Durchmesser zwischen einem Dorn und einer mit diesem verbundenen Hülse aufgenommen ist, wobei zwischen dem Dorn und dem aufgeweiteten Ende der Seele eine oder mehrere auf einem eine Anschlagschulter bildenden Dornbund größeren Durchmessers unter Vorspannung stehende Dichtungen unter Bildung einer dem Dornende zugekehrten Druckkammer eingesetzt sind. Durch diese Maßnahme der Hauptpatentanmeldung wird eine Schlaucheinbindung geschaffen, bei der ein Leckwerden zuverlässig verhindert ist, indem sie die dem Kunststoffschlauch anhaftenden nachteiligen Eigenschaften behebt, die sich in einer Verminderung der Elastizität des Kunststoffmaterials bei schwankenden Drücken und schwankenden Temperaturen äußert.
  • Besondere Schwierigkeiten bietet bei der Ausführungsform nach der Hauptpatentanmeldung der zwischen der aufgeweiteten Schlauchseele und der Hülse entstehende Ringraum, dessen erforderliche vollkommene Ausfüllung besondere fertigungsmäßige Schwierigkeiten, insbesondere bei der Serienproduktion bereitet. Daher kann die Schlauchverbindung nach der Hauptpatentanmeldung nur unter großen Schwierigkeiten die gestellten Anforderungen nach einer bei allen vorkommenden Betriebsverhältnissen gleich guten Dichtung erfüllen. Es hat sich nämlich gezeigt, daß bei Impulsbelastung unter extremen Temperaturbedingungen der Füllinhalt dieser Räume bei der Schlaucheinbindung nach der Hauptpatentanmeldung nicht immer genügend groß und fest war, so daß an diesen Stellen die aufgeweitete Kunststoffseite ausweichen kann, wodurch die Dichtwirkung nachteilig beeinflußt wird.
  • Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrundeliegt, ein solches Ausweichen der aufgeweiteten Kunststoffseele zu verhindern und dadurch die auf die Dichtung ausgeübte Vorspannkraft aufrechtzuerhalten und die erforderliche Dichtwirkung in jedem Betriebsfall zu gewährleisten.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß iie Schlauchseele mindestens im kegelförmigen Bereich ihrer Aufweitung innen- und außenseitig pardIel zueinander abgestützt ist, wobei die außenseitige A,bstützung in an sich bekannter Weise durch eine in iie Hülse bündig einschiebbare, gegen die abgemantelte Schnittfläche der Ummantelung zur Anlage kommende ringförmige Einlage (Stützring) aus starrem Material bewerkstelligt ist. Auf diese Weise wird der äußere Ringraum zwischen der aufgeweiteten Kunststoffseele und der Hülse sowie der innere Ringraum zwischen der aufgeweiteten Kunststoffseele und dem Dorn vollständig ausgefüllt und gleichzeitig eine starre und unveränderliche Anlggefläche für die aufgeweitete Kunststoffseele geschaffen, die ein Ausweichen des Materials der Kunststoffseele zuverlässig verhindert und damit die auf die Dichtung ausgeübte Vorspannkraft und somit die Dichtwirkung in vollem Umfang aufrechterhält.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Einlage einen rückwärtigen bundartigen, zwischen Schlauchseele und Schlauchaußenschicht eingreifenden Einsatz besitzt, der sich vorzugsweise bis in den gegebenenfalls durch die Eindrückungen verformbaren Teil der Hülse erstreckt. Hierdurch wird die sichere Halterung des Schlauches gegen axiale Beanspruchung erhöht und gleichzeitig eine gute Abdichtung gegenüber dem Dorn erreicht.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich weiter dadurch, daß in dem zwischen der Innenseite der aufgeweiteten Schlauchseele und dem Dorn im Bereich der Stufe zum Dornbund gebildeten ringförmigen Dreieckraum in an sich bekannter Weise eine diesen Raum voll ausfüllende Dichtung aus elastischem Material angeordnet ist.
  • Durch diese Maßnahme wird der innere Ringraum haftungs- und dichtungsunterstützend ausgefüllt. Hierbei ist wesentlich, daß die Einlage stirnseitig über der Stufe zum Dornbund endet, so daß das Ende der aufgeweiteten Schlauchseele in einem zwischen Hülse und Dorn gebildeten zylindrischen Ringraum aufgenommen ist.
  • Eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche der ringförmigen Einlage und die gegenüberliegende Dornoberfläche je einen zylindrischen und zwei kegelförmige Abschnitte besitzen und daß in dem zylindrischen Abschnitt des Dornes in an sich bekannter Weise eine ringförmige Ausnehmung zur Aufnahme der Dichtung angeordnet ist. Durch diese Maßnahme wird die Schlauchseele beiderseitig im Bereich ihrer Aufweitung fest zwischen den starren Flächen eingespannt, so daß ein Ausweichen des Materials der Schlauchseele nicht eintreten kann.
  • Die Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgedankens, und es bedeutet A b b. 1 ein Schnitt durch eine Schlaucheinbindung in vergrößerter Darstellung, A b b. 2 ein Schnitt durch eine abgewandelte Schlaucheinbindung gemäß A b b. 1.
  • Die A b b. 1 zeigt eine Hülse 1 und ein Anschlußstück 2, das in einen Dorn 3 übergeht. Zwischen der Hülse 1 und dem Dorn 3 ist ein Kunststoffschlauch eingeschlossen, der aus dem Außenmantel 4, der Zwischenschicht 5 und der Schlauchseele 6 besteht. Am vorderen Ende ist der Schlauch 4, 5, 6 bis auf die Schlauchseele 6 abgemantelt. In der Hülse befindet sich eine ringförmige Einlage 7 aus Metall, die an ihrer Innenseite eine kegelförmige Mantelfläche 8 besitzt. Die Einlage 7 stützt sich mit einer Schulter 10 gegen die Hülse 1 ab. Die Innenfläche 8 derEinlage 7 setzt sich in einer zylindrischen Fläche 8' fort, die in einen zylindrischen Bund 9 übergeht, der vor den Außenmantel 4 greift.
  • Der zwischen dem Dorn 3 und der Innenseite der kegelförmigen Aufweitung der Schlauchseele 6 gebildete ringzylindrische Raum wird durch eine Dichtung 11 ausgefüllt.
  • Das Ende der Schlauchseele 4 liegt in einem durch eine ringförmige Ausnehmung 12 des Anschlußstückes 2 gebildeten Ringraum.
  • Die Hülse 1 wird mit dem Anschlußstück 2 und dem Dorn 3 durch Eindrückungen 13 und 14 verbunden, wobei der im Bereich der Eindrückung 13 liegende bundförmige Ansatz 9 der Einlage 7 durch eine Komprimierung des Schlauches 4, 5, 6 einen - festen Sitz und eine dichte Anlage an dem Dorn 3 gewährleistet.
  • Bei der Montage wird zunächst der Schlauch 4, 5, 6 an seinem äußeren Ende bis auf die Schlauchseele 6 abgemantelt. Über den Schlauch wird die Hülse 1 und die Einlage 7 geschoben. Darauf wird die abgemantelte Schlauchseele 6 auf einen größeren Durchmesser aufgeweitet und über den Dorn 3 mit der eingelegten Dichtung 11 geschoben. Danach wird die Hülse 1 unter Verwendung geeigneter Spannmittel in die Lage gemäß A b b. 1 gebracht, wobei sich die Fläche 8 und 8' auf die Außenseite der Schlauchseele fest auflegt und die Dichtung 11 so weit verformt, daß sie den dreieckigen Ringraum voll ausfüllt. Darauf werden die Eindrückungen 13 und 14 durch ge- eignete Werkzeuge eingebracht, womit die Montage der Schlaucheinbindung beendet ist.
  • Gemäß A b b. 2 ist eine Hülse 1 und ein Anschlußstück 2 mit dem Dorn 3 vorgesehen. Auch hier ist zwischen der Hülse 1 und dem Dorn 3 der Schlauch 4, 5, 6 angeordnet, der ebenfalls in seinem vorderen Ende bis auf die Schlauchseele 6 abgemantelt ist, wie die A b b. 2 zeigt.
  • Bei dieser Ausführungsform ist eine Einlage 14 aus Metall vorgesehen, die zwei kegelige Innenflächen 15 und 16 zeigt, zwischen denen ein zylindrisch verlaufender Teil 17 liegt. Der Dorn 3 ist mit entsprechenden gleichlaufenden Kegelflächen 18 und 19 versehen, zwischen denen ebenfalls ein zylindrisch verlaufender Flächenteil 20 liegt, in dem eine ringförmige Ausnehmung 21 zur Aufnahme einer Dichtung 22 vorgesehen ist. Die Montage erfolgt hier in gleicher Weise wie in der A b b. 1.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schlaucheinbindung für mehrschichtige Kunststoffschläuche für hohe Drücke und große Temperaturunterschiede, bei der nach Patentanmeldung D 40729 XII/47 f (deutsche Auslegeschrift 1247 774) das abgemantelte Schlauchseelenende unter Aufweitung auf einen größeren Durchmesser zwischen einem Dom und einer mit diesem verbundenen Hülse aufgenommen ist, wobei zwischen dem Dorn und dem aufgeweiteten Ende der Seele eine oder mehrere auf einem eine Anschlagschulter bildenden Dornbund größeren Durchmessers unter Vorspannung stehende Dichtungen unter Bildung einer dem Domende zugekehrten Druckkammer eingesetzt-sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schlauchseele mindestens im kegelförmigen Bereich ihrer Aufweitung innen- und außenseitig parallel zueinander abgestützt ist, wobei die außenseitige Abstützung in an sich bekannter Weise durch eine in die Hülse bündig einschiebbare, gegen die abgemantelte Schnittfläche der Ummantelung zur Anlage kommende ringförmige Einlage (Stützring) aus starrem Material bewerkstelligt ist.
  2. 2. Schlaucheinbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage einen rückwärtigen bundartigen, zwischen Schlauchseele und Schlauchaußenschicht eingreifenden Einsatz besitzt, der sich vorzugsweise bis in den gegebenenfalls durch die Eindrückungen verformbaren Teil der Hülse erstreckt.
  3. 3. Schlaucheinbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zwischen der Innenseite der aufgeweiteten Schlauchseele und dem Dorn im Bereich der Stufe zum Dombund gebildeten ringförmigen Dreieckraum in an sich bekannter Weise eine diesen Raum voll ausfüllende Dichtung aus elastischem Material ängeordnet ist.
  4. 4. Schlaucheinbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage stirnseitig über der Stufe zum Dornbund endet, so daß das Ende der aufgeweiteten Schlauchseele in einem zwischen Hülse und Dorn gebildeten zylindrischen Ringraum aufgenommen ist.
  5. 5. Schlaucheinbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche der ringförmigen Einlage und die gegenüberliegende Dornoberfläche je einen zylindrischen und zwei kegelförmige Abschnitte besitzen und daß in dem zylindrischen Abschnitt des Dornes in an sich bekannter Weise eine ringförmige Ausnehmung zur Aufnahme der Dichtung angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 939 849; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1770 847, 1695 552; französische Patentschriften Nr. 1238 191, 1209 549, 984136; USA.-Patentschrift Nr. 3 032 358.
DE1963D0041952 1963-07-10 1963-07-10 Schlaucheinbindung fuer mehrschichtige Kunststoffschlaeuche Pending DE1253533B (de)

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