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DE19639602A1 - Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmittel - Google Patents

Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmittel

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Publication number
DE19639602A1
DE19639602A1 DE1996139602 DE19639602A DE19639602A1 DE 19639602 A1 DE19639602 A1 DE 19639602A1 DE 1996139602 DE1996139602 DE 1996139602 DE 19639602 A DE19639602 A DE 19639602A DE 19639602 A1 DE19639602 A1 DE 19639602A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cyclodextrin
derivatives
washing
mixtures
rinsing liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996139602
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Dehmer
Chris Schleinig
Thomas Dr Merz
Frank Everts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ecolab GmbH and Co OHG
Original Assignee
Henkel Ecolab GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henkel Ecolab GmbH and Co KG filed Critical Henkel Ecolab GmbH and Co KG
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Priority to EP97910299A priority patent/EP0929632A1/de
Priority to PCT/EP1997/005092 priority patent/WO1998013456A1/de
Publication of DE19639602A1 publication Critical patent/DE19639602A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/20Organic compounds containing oxygen
    • C11D3/22Carbohydrates or derivatives thereof
    • C11D3/222Natural or synthetic polysaccharides, e.g. cellulose, starch, gum, alginic acid or cyclodextrin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/38Cationic compounds
    • C11D1/62Quaternary ammonium compounds

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein pulverförmiges, pastöses oder flüssiges Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmittel, das Cyclodextrin enthält, sowie ein Verfahren zum Behandeln von Textilien.
Bei Waschverfahren zum Waschen von Textilien werden diese nach dem Waschvorgang, in dem ein übliches Waschmittel zum Einsatz kommt, in einem oder mehreren Spülgängen mit Wasser gespült, um die Waschmittel wieder zu entfernen. Dabei lassen sich die einzelnen Waschmittelkomponenten nicht alle in gleichem Umfang herausspülen. Besondere Probleme bereiten die nichtionischen Tenside, die sich auf den Textilfasern absetzen. Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit derartigen Rückständen besteht in der Schaumbildung in den Spülgängen, die sich in der Haushaltswäsche unangenehm bemerkbar macht und bei der gewerblichen Wäscherei insbesondere bei kontinuierlich arbeitenden Waschstraßen zu Betriebsstörungen führen kann.
In gewerblichen Wäschereien werden in der Regel in mindestens einem Spülgang, vorzugs­ weise im letzten Spülgang, dem Spülwasser Absäuerungsmittel und/oder Weichspül- oder Avivagemittel zugesetzt. Auch im Spülvorgang bei der maschinellen Haushaltswäsche sind Weichspül- oder Avivagemittel üblich.
Absäuerungsmittel enthalten üblicherweise Säuren wie Phosphorsäure, Essigsäure, Salz­ säure, Glycolsäure, Citronensäure, Milchsäure oder Ameisensäure und sollen den, bedingt durch die alkalischen Waschmittel relativ hohen pH-Wert erniedrigen.
Weichspül- oder Avivagemittel sollen den Griff und das Aussehen der Textilien verbessern und diesen antistatische Eigenschaften verleihen. Derartige Mittel enthalten in der Regel kationische Tenside, zum Beispiel quaternäre Ammoniumverbindungen. Diese Verbindungen setzen sich auf der Textiloberfläche ab, wodurch die Ladung an der Oberfläche der Textilien verändert wird und die gewünschten Eigenschaften erhalten werden.
Übliche Textilweichmacher beziehungsweise Avivagewirkstoffe sind beispielsweise Ver­ bindungen vom Typ der sogenannten Esterquats. Diese Verbindungen stellen technisch quaternierte Difettsäuretrialkanolaminestersalze dar, die üblicherweise durch Reaktion von Trialkanolaminen, wie Triethanol- oder Tripropanolamin, mit Fettsäuren oder Fettsäureestern und anschließender Umsetzung der gebildeten Difettsäureester mit Methylchlorid oder Dimethylsulfat erhalten werden. Sie entsprechen der Formel I
in der R²CO für einen aliphatischen Acylrest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0, 1, 2, oder 3 Doppelbindungen, n für 2 oder 3 und X für Halogenid, Methosulfat oder Methophos­ phat steht.
Diese Verbindungen finden als Avivagemittel breite Anwendung. So werden in der interna­ tionalen Patentanmeldung WO 94/06899 Flüssigwaschmittel beschrieben, die als Textil­ weichmacher quaternäre Ammoniumverbindungen der Formel I, Alkylglykoside und weitere Tenside enthalten. Diese Mittel können von 10 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das Mittel, eine Mischung aus quaternären Verbindungen der Formel I und Alkylglykosiden enthalten. Die genannten quaternären Ammoniumverbindungen neigen naturgemäß in wäßrigem Medium zu Hydrolyse am Acylrest. Gemäß der europäischen Patentanmeldung EP-A-239910 zeigen kationische Weichmacher vom Typ der Esterquats, die in 0,5- bis 1,5-Gew.-%iger Lösung vorliegen, das Optimum der Hydrolysestabilität in wäßrigem Medium bei einem pH-Wert zwi­ schen 2.5 und 4,2. Oberhalb und unterhalb dieses Bereiches werden die wäßrigen Wirk­ stoffdispersionen unter hydrolytischer Zersetzung zunehmend instabil.
Man ist bestrebt, die Menge der Rückstände aus den Waschmitteln auf den Textilien mög­ lichst gering zu halten. Als derartige Rückstände sind auf den Textiloberflächen beispiels­ weise Tenside, wie anionische und nichtionische Tenside, zu finden. Insbesondere die nicht­ ionischen Tenside neigen jedoch auch in sehr geringen Mengen zu starker Schaumbildung. Man ist daher bestrebt, den Restgehalt an nichtionischen Tensiden zu minimieren und mög­ lichst einen Restgehalt von 200 ppm, bezogen auf die Menge Wäsche zu unterschreiten.
Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Wasch- oder Wäschenachbe­ handlungsmittel zur Verfügung zu stellen, das den Resttensidgehalt auf Textilien, insbeson­ dere den Gehalt von nichtionischen Tensiden, deutlich senkt, wobei vorzugsweise ein Grenzwert von 200 ppm, bezogen auf die Menge Wäsche, nicht überschritten werden sollte.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demgemäß ein pulverförmiges, pastöses oder flüssiges Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß als Additiv Cyclodextrin, Cyclodextrinderivate oder in der Spülflüssigkeit Cyclodextrin oder Cy­ clodextrinderivate bildende Substanzen oder Gemische der voranstehenden enthalten ist.
Überraschenderweise wurde festgestellt, daß durch Einsatz des erfindungsgemäßen Mittels der Gehalt an Tensidrückständen, insbesondere von nichtionischen Tensiden, auf Textilien deutlich gesenkt werden kann.
Der Einsatz von Cyclodextrinen auf der Gebiet der Wasch- und Reinigungsmittel ist bereits aus dem Stand der Technik bekannt. In der internationalen Patentanmeldung WO 94/10280 wird ein Reinigungsmittel beschrieben, daß mindestens ein Cyclodextrin oder Cyclodextrin­ derivat als reinigungsaktive Komponente enthält. Das beschriebene Mittel wird insbesondere zum Entfernen von Ölen, Fetten, aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen, Säuren, Estern und Ethern von beliebigen Oberflächen eingesetzt.
In der internationalen Patentanmeldung WO 93/05136 wird ein Verfahren zur Herstellung von festen Teilchen aus wasserempfindlichen Materialien beschrieben, worin teilchenförmige Komplexe aus Cyclodextrinen und Parfümstoffen mit einer Schutzhülle versehen werden.
Cyclodextrine, auch Cycloglucane genannt, werden bei dem Abbau von Stärke durch Bacillus macerans oder B. circulans unter Einwirkung von Cyclodextringlycosyltransferase gebildet. Die Cyclodextrine bestehen in der Regel aus 6,7 oder 8 α-1,4-verknüpften Glucose- Einheiten. Der Einsatz von Cyclodextrinen oder ihren Derivaten als aktive Reinigungskom­ ponente wird beispielsweise in der internationalen Patentanmeldung WO 94/10280 be­ schrieben. Überraschenderweise wurde jetzt festgestellt, daß bei Zusatz von Cyclodextrinen oder deren Derivaten oder von Substanzen, die diese Verbindungen in situ in der Spülflüs­ sigkeit bilden, die Ablagerung von nichtionischen Tensiden auf der Textiloberfläche inhibiert werden kann.
Das erfindungsgemäße Mittel kann beliebige Cyclodextrinmonomere, beispielsweise α-, β- oder γ-Cyclodextrin enthalten. Ebenso eignen sich alle Cyclodextrinderivate wie beispiels­ weise Cyclodextrincarbonate, -ether oder -polyether, oder Cyclodextrinderivate, bei denen eine oder mehrere der Hydroxygruppen durch funktionelle Reste substituiert sind. Solche funktionellen Reste umfassen beispielsweise C1-4-Alkyl-, insbesondere Methyl- oder Ethyl-, Hydroxyethyl-, Hydroxypropyl- oder Acetylgruppen. Insbesondere geeignet sind solche Re­ ste, durch die die Wasserlöslichkeit des Cyclodextrin erhöht wird. Auch beliebige Mischungen von Cyclodextrin und mehreren und/oder Cyclodextrinderivaten können eingesetzt werden.
Als Substanzen, die Cyclodextrin oder Cyclodextrinderivate in situ in der Spülflüssigkeit bil­ den, können solche Substanzen genannt werden, die in Gegenwart von Cyclodextringlyco­ syltransferase Cyclodextrine bilden. Eine Kombination aus Cyclodextringlycosyltransferase und Amylose hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, da Amylose eine billige und öko­ logisch unbedenkliche Substanz ist.
Die Cyclodextrine können in den erfindungsgemäßen Mitteln in einer Menge von 0,5 Gew.-% bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,5 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Mittel, enthalten sein. Die erfindungsgemäßen Mittel werden der Wasch- oder Spülflüssigkeit vorzugsweise derart zudosiert, daß die Cyclodextrine, Cyclodextrinderivate oder die diese Verbindungen bilden­ den Substanzen in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.-%, bevorzugt von 1 bis 2 Gew.-%, be­ zogen auf die Menge der zu spülenden Textilien, zugesetzt werden. Die Substanzen können zu jedem beliebigen Zeitpunkt des Wasch- bzw. Spülverfahrens, zum Beispiel zu Beginn oder während des Verfahrens zugesetzt werden. In gewerblichen Waschverfahren wird das erfindungsgemäße Mittel vorzugsweise zu Beginn des letzten Spülbades zugesetzt.
Liegt das erfindungsgemäße Mittel in flüssiger Form vor, so enthält es als Hauptlösungsmittel vorzugsweise Wasser, das in Mengen zwischen 40 und 90 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 60 und 90 Gew.-%, enthalten sein kann.
Der pH-Wert eines flüssigen erfindungsgemäßen Mittels liegt in der Regel zwischen 1 und 13, bei erfindungsgemäßen Wäschenachbehandlungsmitten insbesondere zwischen 1 und 7,5, vorzugsweise über 4,5 und besonders bevorzugt zwischen 5,5 und 6,5. Der pH-Wert unter Anwendungsbedingungen erfindungsgemäßer Mittel entspricht dem in etwa. Wird ein erfindungsgemäßes Mittel als Waschmittel eingesetzt so liegt der pH-Wert in der Regel im alkalischen Bereich, während beim Einsatz als Wäschnachbehandlungsmittel ein pH-Wert im sauren bis neutralen Bereich bevorzugt ist. Zur Einstellung eines niedrigen pH-Wertes können auf diesem Gebiet übliche Säuren, wie Phosphorsäure, Salzsäure, Glycolsäure, Zi­ tronensäure, Milchsäure und Ameisensäure und Mischungen der voranstehenden eingesetzt werden. Der Mengenanteil der Säuren wird üblicherweise durch den gewünschten pH-Wert des Mittels beziehungsweise des Anwendungszwecks festgelegt.
Als Avivagewirkstoffe können die erfindungsgemäßen Mittel übliche, auf diesem Gebiet be­ kannte Substanzen, vorzugsweise in Mengen zwischen 0,5 und 15 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 1,5 und 5,5 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel, enthalten.
Bevorzugt sind Avivagewirkstoffe mit der Formel I
in der R²CO für einen aliphatischen Acylrest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0,1, 2 oder 3 Doppelbindungen, n für 2 oder 3 und X für Halogenid, Methosulfat oder Methophos­ phat steht.
Typische Beispiele für den Acylrest R²CO leiten sich von Fettsäuren ab, wie Capronsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Petroselinsäure, Linolsäure, Linolen­ saure, Arachinsäure, Gadoleinsäure, Behensäure und Erucasäure sowie deren technischen Mischungen. Bevorzugt sind Esterquats auf Basis von Stearin- bzw. gehärterter Talgfettsäure in Form ihrer Chloride oder Methosulfate.
Weiterhin können die erfindungsgemäßen Mittel noch weitere übliche Komponenten und Additive enthalten, die üblicherweise in Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmitteln ent­ halten sind. Beispiele hierfür sind Gerüststoffe, Enzyme, anorganische Salze, wie Carbonate, Hydrogencarbonate, Sulfate und Silikate, Avivagemittel, Farb- und Duftstoffe, Perlglanzmittel, Lösungsmittel, wie beispielsweise Ethanol, Propylenglykol oder Glykolether, Soil-Repellents, Verdicker und/oder optische Aufheller.
Die voranstehend genannte festen Komponenten, wie Gerüststoffe und anorganische Salze, sind insbesondere im erfindungsgemäßen Mittel enthalten, wenn dieses in Teilchenform vor­ liegt.
Liegt das erfindungsgemäße Mittel in pastöser Form vor, so enthält es in der Regel neben Wasser und Lösungsmitteln auch Gerüststoffe und anorganische Salze sowie Verdicker.
Als Gerüststoffe eignen sich insbesondere die bekannten Zeolithe, kristallinen Schichtsilikate und Salze von Polycarbonsäuren, wie Citrate und/oder (co)polymere Polycarboxylate.
Als Enzyme kommen solche aus der Klasse der Proteasen, Lipasen bzw. lipolytisch wirken­ den Enzyme, Amylasen, Cellulasen bzw. deren Gemische in Frage. Besonders gut geeignet sind aus Bakterienstämmen oder Pilzen, wie Bacillus subtilis, Bacillus licheniformis, Strep­ tomyces griseos und Humicoia insolens gewonnene enzymatische Wirkstoffe. Vorzugsweise werden Proteasen vom Subtilisin-Typ und insbesondere Proteasen, die aus Bacillus lentus gewonnen werden, eingesetzt.
Die erfindungsgemäßen Mittel können direkt während des Waschvorgangs oder in einem Spülgang nach dem Waschen, vorzugsweise im letzten Spülgang, der Spülflüssigkeit zuge­ setzt werden.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von Cyclodextrin, Cyclodextrinderivaten oder in der Spülflüssigkeit Cyclodextrin oder Cyclodextrinderivate bildende Substanzen oder Gemische der voranstehenden zur Verbesserung der Löslichkeit von nichtionischen Tensiden, insbesondere zur Vermeidung des Absetzens der nichtioni­ schen Tenside auf dem mit einem diese enthaltenden Waschmittel behandelten Textil. Die voranstehend beschriebenen Substanzen werden während des Waschvorgangs als Additiv oder in einem Spülgang nach dem Waschen zugesetzt. Sie sind sowohl in Wasch- oder Wä­ schenachbehandlungsmitteln für den Einsatz im Haushalt als auch für gewerbliche Wäsche­ reien geeignet.
Noch ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Behandeln von Textilien, das dadurch gekennzeichnet ist, daß während des Waschvorgangs oder in einem Spülschritt nach dem Waschen der Wasch- beziehungsweise der Spülflüssigkeit Dyclodextnn, Cyclodextrinderivate oder in der Wasch- beziehungsweise Spülflüssigkeit Cyclodextrin oder Cyclodextrinderivate bildende Substanzen oder Gemische der voranste­ henden zugesetzt werden.
Beispiele
Eine gewerbliche Waschmaschine (E-Lux, FLE 120 MP) wurde mit 8,5 kg Füllwäsche be­ stückt. Als Testgewebe wurde Baumwollbiber (Hohenstein-Testgewebe) verwendet. Die Wäsche wurde 10 Minuten bei 70°C mit Pur Compactat® (Handelsprodukt der Anmelderin) als Waschmittel in einer Konzentration von 10 g Waschmittel pro Kilogramm Wäsche gewaschen. Das Flottenverhältnis (Gewichtsverhältnis von Wäsche zu Wasser) betrug 1 : 5. Anschließend wurde die Wäsche 2 Mal mit kaltem, weichem Wasser und 1 Mal mit kaltem, hartem Wasser (Wäsche : Wasser = 1 : 7) jeweils 3 Minuten gespült. Dem letzten Spülgang wurde Cyclodextrin in einer Konzentration von 3 g/l zugesetzt.
Der auf der Wäsche verbliebene Resttensidgehalt betrug 134 ppm.
In einem Vergleichsversuch wurde dem Spülgang kein Cyclodextrin zugesetzt. Der Rest­ tensidgehalt betrug 209 ppm.
Die Reduzierung des Resttensidgehalts im erfindungsgemäßen Beispiel gegenüber dem Ver­ gleichsversuch betrug 36%. Aus den Beispielen wird deutlich, daß die Zugabe von Cyclodextrin zum letzten Spülgang eine deutliche Reduzierung der Tensidrückstände auf den Textilien bewirkt.

Claims (10)

1. Pulverförmiges, pastöses oder flüssiges Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß als Additiv Cyclodextrin, Cyclodextrinderivate, in der Spülflüssigkeit Cyclodextrin oder Cyclodextrinderivate bildende Substanzen oder Gemische der voranstehenden enthalten sind.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß α-, β- und/oder γ-Cyclodex­ trine oder Cyclodextrinderivate eingesetzt werden.
3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Cyclodextrin, Cy­ clodextrinderivate oder in der Spülflüssigkeit Cyclodextrin, Cyclodextrinderivate bil­ dende Substanzen oder Gemische der voranstehenden in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der zu reinigenden oder spülenden Textilien, zu­ setzt.
4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es einen pH-Wert zwischen 1 und 13 aufweist.
5. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Aviva­ gemittel quaternäre Ammoniumverbindungen der Formel I in der R²CO für einen aliphatischen Acylrest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0, 1, 2 oder 3 Doppelbindungen, n für 2 oder 3 und X für Halogenid, Methosulfat oder Methophosphat steht, enthalten sind.
6. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin­ dungen der Formel 1 in einer Menge von 0,5 Gew.-% bis 15 Gew.-%, vorzugsweise von 1,5 Gew.-% und 5,5 Gew.-% enthalten sind.
7. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel weitere in Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmitteln übliche Bestandteile, wie Gerüststoffe, Enzyme, anorganische Salze, Säuren, Perlglanzmittel, Lösungsmittel, Farb- und Duftstoffe und/oder optische Aufheller enthält.
8. Verwendung des Mittels nach einem der Ansprüche 1 bis 7 als Wäschenachbehand­ lungsmittel im Haushalt und/oder in gewerblichen Wäschereien.
9. Verwendung von Cyclodextrin, Cyclodextrinderivaten oder in der Spülflüssigkeit Cyclodextrin oder Cyclodextrinderivate bildenden Substanzen oder Gemischen der voranstehenden zur Verbesserung der Löslichkeit von nichtionischen Tensiden, insbesondere zur Vermeidung des Absetzens der nichtionischen Tenside auf dem mit einem diese enthaltenden Waschmittel behandelten Textil.
10. Verfahren zum Behandeln von Textilien, dadurch gekennzeichnet, daß während des Waschvorgangs oder in einem Spülschritt nach dem Waschen der Spülflüssigkeit Cyclodextrin, Cyxlodextrinderivate oder in der Spülflüssigkeit Cyclodextrin oder Cyxlodextrinderivate bildende Substanzen oder Gemische der voranstehenden zugesetzt werden.
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