DE19639602A1 - Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmittel - Google Patents
Wasch- oder WäschenachbehandlungsmittelInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein pulverförmiges, pastöses oder flüssiges Wasch- oder
Wäschenachbehandlungsmittel, das Cyclodextrin enthält, sowie ein Verfahren zum
Behandeln von Textilien.
Bei Waschverfahren zum Waschen von Textilien werden diese nach dem Waschvorgang, in
dem ein übliches Waschmittel zum Einsatz kommt, in einem oder mehreren Spülgängen mit
Wasser gespült, um die Waschmittel wieder zu entfernen. Dabei lassen sich die einzelnen
Waschmittelkomponenten nicht alle in gleichem Umfang herausspülen. Besondere Probleme
bereiten die nichtionischen Tenside, die sich auf den Textilfasern absetzen. Ein weiteres
Problem im Zusammenhang mit derartigen Rückständen besteht in der Schaumbildung in
den Spülgängen, die sich in der Haushaltswäsche unangenehm bemerkbar macht und bei
der gewerblichen Wäscherei insbesondere bei kontinuierlich arbeitenden Waschstraßen zu
Betriebsstörungen führen kann.
In gewerblichen Wäschereien werden in der Regel in mindestens einem Spülgang, vorzugs
weise im letzten Spülgang, dem Spülwasser Absäuerungsmittel und/oder Weichspül- oder
Avivagemittel zugesetzt. Auch im Spülvorgang bei der maschinellen Haushaltswäsche sind
Weichspül- oder Avivagemittel üblich.
Absäuerungsmittel enthalten üblicherweise Säuren wie Phosphorsäure, Essigsäure, Salz
säure, Glycolsäure, Citronensäure, Milchsäure oder Ameisensäure und sollen den, bedingt
durch die alkalischen Waschmittel relativ hohen pH-Wert erniedrigen.
Weichspül- oder Avivagemittel sollen den Griff und das Aussehen der Textilien verbessern
und diesen antistatische Eigenschaften verleihen. Derartige Mittel enthalten in der Regel
kationische Tenside, zum Beispiel quaternäre Ammoniumverbindungen. Diese Verbindungen
setzen sich auf der Textiloberfläche ab, wodurch die Ladung an der Oberfläche der Textilien
verändert wird und die gewünschten Eigenschaften erhalten werden.
Übliche Textilweichmacher beziehungsweise Avivagewirkstoffe sind beispielsweise Ver
bindungen vom Typ der sogenannten Esterquats. Diese Verbindungen stellen technisch
quaternierte Difettsäuretrialkanolaminestersalze dar, die üblicherweise durch Reaktion von
Trialkanolaminen, wie Triethanol- oder Tripropanolamin, mit Fettsäuren oder Fettsäureestern
und anschließender Umsetzung der gebildeten Difettsäureester mit Methylchlorid oder
Dimethylsulfat erhalten werden. Sie entsprechen der Formel I
in der R²CO für einen aliphatischen Acylrest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0, 1, 2,
oder 3 Doppelbindungen, n für 2 oder 3 und X für Halogenid, Methosulfat oder Methophos
phat steht.
Diese Verbindungen finden als Avivagemittel breite Anwendung. So werden in der interna
tionalen Patentanmeldung WO 94/06899 Flüssigwaschmittel beschrieben, die als Textil
weichmacher quaternäre Ammoniumverbindungen der Formel I, Alkylglykoside und weitere
Tenside enthalten. Diese Mittel können von 10 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das Mittel, eine
Mischung aus quaternären Verbindungen der Formel I und Alkylglykosiden enthalten. Die
genannten quaternären Ammoniumverbindungen neigen naturgemäß in wäßrigem Medium
zu Hydrolyse am Acylrest. Gemäß der europäischen Patentanmeldung EP-A-239910 zeigen
kationische Weichmacher vom Typ der Esterquats, die in 0,5- bis 1,5-Gew.-%iger Lösung
vorliegen, das Optimum der Hydrolysestabilität in wäßrigem Medium bei einem pH-Wert zwi
schen 2.5 und 4,2. Oberhalb und unterhalb dieses Bereiches werden die wäßrigen Wirk
stoffdispersionen unter hydrolytischer Zersetzung zunehmend instabil.
Man ist bestrebt, die Menge der Rückstände aus den Waschmitteln auf den Textilien mög
lichst gering zu halten. Als derartige Rückstände sind auf den Textiloberflächen beispiels
weise Tenside, wie anionische und nichtionische Tenside, zu finden. Insbesondere die nicht
ionischen Tenside neigen jedoch auch in sehr geringen Mengen zu starker Schaumbildung.
Man ist daher bestrebt, den Restgehalt an nichtionischen Tensiden zu minimieren und mög
lichst einen Restgehalt von 200 ppm, bezogen auf die Menge Wäsche zu unterschreiten.
Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Wasch- oder Wäschenachbe
handlungsmittel zur Verfügung zu stellen, das den Resttensidgehalt auf Textilien, insbeson
dere den Gehalt von nichtionischen Tensiden, deutlich senkt, wobei vorzugsweise ein
Grenzwert von 200 ppm, bezogen auf die Menge Wäsche, nicht überschritten werden sollte.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demgemäß ein pulverförmiges, pastöses oder
flüssiges Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß als
Additiv Cyclodextrin, Cyclodextrinderivate oder in der Spülflüssigkeit Cyclodextrin oder Cy
clodextrinderivate bildende Substanzen oder Gemische der voranstehenden enthalten ist.
Überraschenderweise wurde festgestellt, daß durch Einsatz des erfindungsgemäßen Mittels
der Gehalt an Tensidrückständen, insbesondere von nichtionischen Tensiden, auf Textilien
deutlich gesenkt werden kann.
Der Einsatz von Cyclodextrinen auf der Gebiet der Wasch- und Reinigungsmittel ist bereits
aus dem Stand der Technik bekannt. In der internationalen Patentanmeldung WO 94/10280
wird ein Reinigungsmittel beschrieben, daß mindestens ein Cyclodextrin oder Cyclodextrin
derivat als reinigungsaktive Komponente enthält. Das beschriebene Mittel wird insbesondere
zum Entfernen von Ölen, Fetten, aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen,
Säuren, Estern und Ethern von beliebigen Oberflächen eingesetzt.
In der internationalen Patentanmeldung WO 93/05136 wird ein Verfahren zur Herstellung von
festen Teilchen aus wasserempfindlichen Materialien beschrieben, worin teilchenförmige
Komplexe aus Cyclodextrinen und Parfümstoffen mit einer Schutzhülle versehen werden.
Cyclodextrine, auch Cycloglucane genannt, werden bei dem Abbau von Stärke durch Bacillus
macerans oder B. circulans unter Einwirkung von Cyclodextringlycosyltransferase gebildet.
Die Cyclodextrine bestehen in der Regel aus 6,7 oder 8 α-1,4-verknüpften Glucose-
Einheiten. Der Einsatz von Cyclodextrinen oder ihren Derivaten als aktive Reinigungskom
ponente wird beispielsweise in der internationalen Patentanmeldung WO 94/10280 be
schrieben. Überraschenderweise wurde jetzt festgestellt, daß bei Zusatz von Cyclodextrinen
oder deren Derivaten oder von Substanzen, die diese Verbindungen in situ in der Spülflüs
sigkeit bilden, die Ablagerung von nichtionischen Tensiden auf der Textiloberfläche inhibiert
werden kann.
Das erfindungsgemäße Mittel kann beliebige Cyclodextrinmonomere, beispielsweise α-, β-
oder γ-Cyclodextrin enthalten. Ebenso eignen sich alle Cyclodextrinderivate wie beispiels
weise Cyclodextrincarbonate, -ether oder -polyether, oder Cyclodextrinderivate, bei denen
eine oder mehrere der Hydroxygruppen durch funktionelle Reste substituiert sind. Solche
funktionellen Reste umfassen beispielsweise C1-4-Alkyl-, insbesondere Methyl- oder Ethyl-,
Hydroxyethyl-, Hydroxypropyl- oder Acetylgruppen. Insbesondere geeignet sind solche Re
ste, durch die die Wasserlöslichkeit des Cyclodextrin erhöht wird. Auch beliebige Mischungen
von Cyclodextrin und mehreren und/oder Cyclodextrinderivaten können eingesetzt werden.
Als Substanzen, die Cyclodextrin oder Cyclodextrinderivate in situ in der Spülflüssigkeit bil
den, können solche Substanzen genannt werden, die in Gegenwart von Cyclodextringlyco
syltransferase Cyclodextrine bilden. Eine Kombination aus Cyclodextringlycosyltransferase
und Amylose hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, da Amylose eine billige und öko
logisch unbedenkliche Substanz ist.
Die Cyclodextrine können in den erfindungsgemäßen Mitteln in einer Menge von 0,5 Gew.-%
bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,5 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Mittel, enthalten sein. Die
erfindungsgemäßen Mittel werden der Wasch- oder Spülflüssigkeit vorzugsweise derart
zudosiert, daß die Cyclodextrine, Cyclodextrinderivate oder die diese Verbindungen bilden
den Substanzen in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.-%, bevorzugt von 1 bis 2 Gew.-%, be
zogen auf die Menge der zu spülenden Textilien, zugesetzt werden. Die Substanzen können
zu jedem beliebigen Zeitpunkt des Wasch- bzw. Spülverfahrens, zum Beispiel zu Beginn
oder während des Verfahrens zugesetzt werden. In gewerblichen Waschverfahren wird das
erfindungsgemäße Mittel vorzugsweise zu Beginn des letzten Spülbades zugesetzt.
Liegt das erfindungsgemäße Mittel in flüssiger Form vor, so enthält es als Hauptlösungsmittel
vorzugsweise Wasser, das in Mengen zwischen 40 und 90 Gew.-%, vorzugsweise zwischen
60 und 90 Gew.-%, enthalten sein kann.
Der pH-Wert eines flüssigen erfindungsgemäßen Mittels liegt in der Regel zwischen 1 und
13, bei erfindungsgemäßen Wäschenachbehandlungsmitten insbesondere zwischen 1 und
7,5, vorzugsweise über 4,5 und besonders bevorzugt zwischen 5,5 und 6,5. Der pH-Wert
unter Anwendungsbedingungen erfindungsgemäßer Mittel entspricht dem in etwa. Wird ein
erfindungsgemäßes Mittel als Waschmittel eingesetzt so liegt der pH-Wert in der Regel im
alkalischen Bereich, während beim Einsatz als Wäschnachbehandlungsmittel ein pH-Wert im
sauren bis neutralen Bereich bevorzugt ist. Zur Einstellung eines niedrigen pH-Wertes
können auf diesem Gebiet übliche Säuren, wie Phosphorsäure, Salzsäure, Glycolsäure, Zi
tronensäure, Milchsäure und Ameisensäure und Mischungen der voranstehenden eingesetzt
werden. Der Mengenanteil der Säuren wird üblicherweise durch den gewünschten pH-Wert
des Mittels beziehungsweise des Anwendungszwecks festgelegt.
Als Avivagewirkstoffe können die erfindungsgemäßen Mittel übliche, auf diesem Gebiet be
kannte Substanzen, vorzugsweise in Mengen zwischen 0,5 und 15 Gew.-%, vorzugsweise
zwischen 1,5 und 5,5 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel, enthalten.
Bevorzugt sind Avivagewirkstoffe mit der Formel I
in der R²CO für einen aliphatischen Acylrest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0,1, 2
oder 3 Doppelbindungen, n für 2 oder 3 und X für Halogenid, Methosulfat oder Methophos
phat steht.
Typische Beispiele für den Acylrest R²CO leiten sich von Fettsäuren ab, wie Capronsäure,
Caprylsäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Petroselinsäure, Linolsäure, Linolen
saure, Arachinsäure, Gadoleinsäure, Behensäure und Erucasäure sowie deren technischen
Mischungen. Bevorzugt sind Esterquats auf Basis von Stearin- bzw. gehärterter Talgfettsäure
in Form ihrer Chloride oder Methosulfate.
Weiterhin können die erfindungsgemäßen Mittel noch weitere übliche Komponenten und
Additive enthalten, die üblicherweise in Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmitteln ent
halten sind. Beispiele hierfür sind Gerüststoffe, Enzyme, anorganische Salze, wie Carbonate,
Hydrogencarbonate, Sulfate und Silikate, Avivagemittel, Farb- und Duftstoffe, Perlglanzmittel,
Lösungsmittel, wie beispielsweise Ethanol, Propylenglykol oder Glykolether, Soil-Repellents,
Verdicker und/oder optische Aufheller.
Die voranstehend genannte festen Komponenten, wie Gerüststoffe und anorganische Salze,
sind insbesondere im erfindungsgemäßen Mittel enthalten, wenn dieses in Teilchenform vor
liegt.
Liegt das erfindungsgemäße Mittel in pastöser Form vor, so enthält es in der Regel neben
Wasser und Lösungsmitteln auch Gerüststoffe und anorganische Salze sowie Verdicker.
Als Gerüststoffe eignen sich insbesondere die bekannten Zeolithe, kristallinen Schichtsilikate
und Salze von Polycarbonsäuren, wie Citrate und/oder (co)polymere Polycarboxylate.
Als Enzyme kommen solche aus der Klasse der Proteasen, Lipasen bzw. lipolytisch wirken
den Enzyme, Amylasen, Cellulasen bzw. deren Gemische in Frage. Besonders gut geeignet
sind aus Bakterienstämmen oder Pilzen, wie Bacillus subtilis, Bacillus licheniformis, Strep
tomyces griseos und Humicoia insolens gewonnene enzymatische Wirkstoffe. Vorzugsweise
werden Proteasen vom Subtilisin-Typ und insbesondere Proteasen, die aus Bacillus lentus
gewonnen werden, eingesetzt.
Die erfindungsgemäßen Mittel können direkt während des Waschvorgangs oder in einem
Spülgang nach dem Waschen, vorzugsweise im letzten Spülgang, der Spülflüssigkeit zuge
setzt werden.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von Cyclodextrin,
Cyclodextrinderivaten oder in der Spülflüssigkeit Cyclodextrin oder Cyclodextrinderivate
bildende Substanzen oder Gemische der voranstehenden zur Verbesserung der Löslichkeit
von nichtionischen Tensiden, insbesondere zur Vermeidung des Absetzens der nichtioni
schen Tenside auf dem mit einem diese enthaltenden Waschmittel behandelten Textil. Die
voranstehend beschriebenen Substanzen werden während des Waschvorgangs als Additiv
oder in einem Spülgang nach dem Waschen zugesetzt. Sie sind sowohl in Wasch- oder Wä
schenachbehandlungsmitteln für den Einsatz im Haushalt als auch für gewerbliche Wäsche
reien geeignet.
Noch ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Behandeln
von Textilien, das dadurch gekennzeichnet ist, daß während des Waschvorgangs oder in
einem Spülschritt nach dem Waschen der Wasch- beziehungsweise der Spülflüssigkeit
Dyclodextnn, Cyclodextrinderivate oder in der Wasch- beziehungsweise Spülflüssigkeit
Cyclodextrin oder Cyclodextrinderivate bildende Substanzen oder Gemische der voranste
henden zugesetzt werden.
Eine gewerbliche Waschmaschine (E-Lux, FLE 120 MP) wurde mit 8,5 kg Füllwäsche be
stückt. Als Testgewebe wurde Baumwollbiber (Hohenstein-Testgewebe) verwendet. Die
Wäsche wurde 10 Minuten bei 70°C mit Pur Compactat® (Handelsprodukt der Anmelderin)
als Waschmittel in einer Konzentration von 10 g Waschmittel pro Kilogramm Wäsche
gewaschen. Das Flottenverhältnis (Gewichtsverhältnis von Wäsche zu Wasser) betrug 1 : 5.
Anschließend wurde die Wäsche 2 Mal mit kaltem, weichem Wasser und 1 Mal mit kaltem,
hartem Wasser (Wäsche : Wasser = 1 : 7) jeweils 3 Minuten gespült. Dem letzten Spülgang
wurde Cyclodextrin in einer Konzentration von 3 g/l zugesetzt.
Der auf der Wäsche verbliebene Resttensidgehalt betrug 134 ppm.
In einem Vergleichsversuch wurde dem Spülgang kein Cyclodextrin zugesetzt. Der Rest
tensidgehalt betrug 209 ppm.
Die Reduzierung des Resttensidgehalts im erfindungsgemäßen Beispiel gegenüber dem Ver
gleichsversuch betrug 36%. Aus den Beispielen wird deutlich, daß die Zugabe von
Cyclodextrin zum letzten Spülgang eine deutliche Reduzierung der Tensidrückstände auf den
Textilien bewirkt.
Claims (10)
1. Pulverförmiges, pastöses oder flüssiges Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmittel,
dadurch gekennzeichnet, daß als Additiv Cyclodextrin, Cyclodextrinderivate, in der
Spülflüssigkeit Cyclodextrin oder Cyclodextrinderivate bildende Substanzen oder
Gemische der voranstehenden enthalten sind.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß α-, β- und/oder γ-Cyclodex
trine oder Cyclodextrinderivate eingesetzt werden.
3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Cyclodextrin, Cy
clodextrinderivate oder in der Spülflüssigkeit Cyclodextrin, Cyclodextrinderivate bil
dende Substanzen oder Gemische der voranstehenden in einer Menge von 0,1 bis 5
Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der zu reinigenden oder spülenden Textilien, zu
setzt.
4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es einen
pH-Wert zwischen 1 und 13 aufweist.
5. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Aviva
gemittel quaternäre Ammoniumverbindungen der Formel I
in der R²CO für einen aliphatischen Acylrest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0,
1, 2 oder 3 Doppelbindungen, n für 2 oder 3 und X für Halogenid, Methosulfat oder
Methophosphat steht, enthalten sind.
6. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin
dungen der Formel 1 in einer Menge von 0,5 Gew.-% bis 15 Gew.-%, vorzugsweise
von 1,5 Gew.-% und 5,5 Gew.-% enthalten sind.
7. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel
weitere in Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmitteln übliche Bestandteile, wie
Gerüststoffe, Enzyme, anorganische Salze, Säuren, Perlglanzmittel, Lösungsmittel,
Farb- und Duftstoffe und/oder optische Aufheller enthält.
8. Verwendung des Mittels nach einem der Ansprüche 1 bis 7 als Wäschenachbehand
lungsmittel im Haushalt und/oder in gewerblichen Wäschereien.
9. Verwendung von Cyclodextrin, Cyclodextrinderivaten oder in der Spülflüssigkeit
Cyclodextrin oder Cyclodextrinderivate bildenden Substanzen oder Gemischen der
voranstehenden zur Verbesserung der Löslichkeit von nichtionischen Tensiden,
insbesondere zur Vermeidung des Absetzens der nichtionischen Tenside auf dem mit
einem diese enthaltenden Waschmittel behandelten Textil.
10. Verfahren zum Behandeln von Textilien, dadurch gekennzeichnet, daß während des
Waschvorgangs oder in einem Spülschritt nach dem Waschen der Spülflüssigkeit
Cyclodextrin, Cyxlodextrinderivate oder in der Spülflüssigkeit Cyclodextrin oder
Cyxlodextrinderivate bildende Substanzen oder Gemische der voranstehenden
zugesetzt werden.
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| DE1996139602 DE19639602A1 (de) | 1996-09-26 | 1996-09-26 | Wasch- oder Wäschenachbehandlungsmittel |
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Legal Events
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